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Husbert

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21

Monday, June 8th 2015, 12:51pm

Jo, da hast Du recht!
Gruß
Husbert

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Rollo

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22

Monday, June 8th 2015, 1:01pm

Hallo Frank-Martin,

in Sachsen werden abgewinkelte Bleche zwischen untere und obere Dachpapplage eingelegt. Eine Abdichtung des Bleches zum Schornstein erfolgt dann mit Kappblechen. Verwendet wird seit 1990 Zinkblech, vorher im vollendeten Sozialismus verzinktes Stahlblech (welches sich besch.... verarbeiten ließ und für Arbeitsplatzsicherung sorgte, da es relativ schnell rostete) ;(

Falls Du Raucher bist, diese Bleche lassen sich gut aus Einlagepapier der Zigarettenschachteln machen. (sonst einem Raucher die Schachtel wegnehmen) ;)

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Robby

Oberfahrdienstleiter

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23

Monday, June 8th 2015, 2:20pm

Dachpappe verlegen

Hallo,

Ich bekamm mal vor langer Zeit erklärt, wie Dachpappe verlegt wird.
Und zwar wird ja die erste komplette lange Bahn ausgerollt. Danach wird die nächste Bahn ,etwas überlappend , angelegt und bis zur Dachkante ebenfals ausgerollt.
Mit dem Rest der Rolle ist ja der Dachdecker nicht wieder dorthin gegangen wo er angefangen hat.
Die zweite Reihe beginnt er dort, wo er mit der ersten unteren Bahn aufeghört hat. ....und so weiter.

Vielleicht ist ein Forumsfreund vom Beruf Dachdecker, der es besser beschreiben kann.

Ich habe etwas Probleme mit dem erklären, doch ich denke und hoffe, es kam an.

Viele Grüße Robby

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24

Friday, June 12th 2015, 3:27pm

Hallo zusammen,

gestern und heute habe ich mich mal an die Dachluken gewagt.

Zum Glück fanden sich in der Bastelkiste noch einfache Fensterrahmen mit dem passenden "Vier-Pfannen-Maß" von 5x4mm :



Da aber diese Form der Dachluken die Verglasung an der Außen-"Fläche" haben, konnte ich das durchsichtige PolyStyrol nicht einfach dahinter kleben. Daher habe ich das durchsichtige PS auf den Rahmen geklebt und die ersten PS-Streifen für die Einfassung obend'rauf platziert :



Um mir das "Dazwischenfummeln" von vier kleinen Rahmenteilen zu sparen, habe ich die vorhandenen PS-Streifen, mit einem sehr scharfen Skalpell, passend abgelängt. Anschließend habe ich die beiden fehlenden PS-Streifen für den Rahmen aufgeklebt :



Nachdem der Kleber vollständig abgebunden hat, habe ich, wieder mit dem sehr scharfen Skalpell, die überstehenden durchsichtigen und weißen PS-Streifen abgeschnitten :



Nun fehlt noch ein zinkgrauer Anstrich des Fenster-Rahmens um anschließend beide Luken auf dem Dach zu fixieren.
(Die Klebstoff-Schlieren wird man nach der Alterung hoffentlich nicht mehr sehen.) :whistling:

Vielleicht können dann kommende Woche die Dachdecker, bei schönem Wetter, das Dach mit Terr-/Steinpappe eindecken ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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urmel64

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25

Friday, June 12th 2015, 6:38pm

Spinnweben

Das sind keine Klebstoffreste, das sind Spinnweben

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26

Wednesday, June 17th 2015, 8:26pm

Hallo zusammen,

nachdem ich gestern noch die vier Traufen an das Dach angeklebt hatte, konnten die Dachflächen verspachtelt werden. Anschließend bekamen die Dachflächen eine "Grundierung" mit REVELL Aqua-color, teerschwarz.
Als die Farbe durchgetrocknet war, wurden die Schornsteinköpfe und Dachluken positioniert :




Wilhelm Lannemann sen. kontrolliert gerade die erste Lieferung der Steinpappe :



... na ja, eigentlich schaut er ganz woanders hin :whistling: ...

Die Dachpappe-Rollen sind nebenbei, während der Trockenzeit, entstanden. Ich habe einfach 15m x 1m Bahnen aus 80g-Papier geschnitten, eng aufgerollt
und anschließend dunkelgrau angemalt.

Die "Banderolen" für die Dachpappe-Rollen habe ich auch schon fertig, müssen nur noch in der richtigen Größe ausgedruckt werden :



Die Dachpappe-Rollen kommen später als kleines Ausgestaltungs-Detail zum Güterschuppen oder an die Ladestraße ...

Die Laufbretter neben den Schornsteinen werde ich montieren, wenn die Dacheindeckung abgeschlossen ist.


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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Robby

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27

Wednesday, June 17th 2015, 8:50pm

Hallo,

sehr gute Arbeit.

Ein Tipp von mir, ......

Klarsichtfolie oder farblose Plastikplatten für Fenster sollte man farblosen Lack verwendem. Da gibts keine Fäden und auch keine häßlichen Leimflecken.
Es gibt ja auch Sekundenklber, der beim Trocknen ausgast und dann hat man den Effekt von Milchglas.

Viele Grüße Robby

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28

Saturday, June 20th 2015, 6:19pm

Hallo Zusammen,

ich habe mich für eine Eindeckung als "doppellagiges Klebepappdach" entschieden, obwohl mit Steinpappe eingedeckte Dächer sehr pflegeintensiv sind, wobei der finale Anstrich mit Steinkohleteer etwa alle vier bis sechs Jahre erneuert werden muss.

Und da ich vor habe eine kleine Reparatur-Szene auf dem Dach zu gestalten, aber noch nicht genau weiß, an welcher Stelle des Daches dies der Fall sein wird, habe ich Heute das gesammte Dach mit einer "Dachschalung" aus 0,5x5,0mm-Nussbaum-Streifen versehen :




Nun müsste eigentlich erstmal der Bauklempner die Rinneisen für die Regenrinnen anbringen. :whistling:

Danach könnten die Dachdecker anfangen die zwei Lagen Steinpappe zu verlegen ... na ja, - morgen ist auch noch ein Tag. ;)


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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29

Sunday, June 21st 2015, 6:07pm

Hallo zusammen,

da ich es meinen Dachdeckern nun doch nicht zumuten wollte dem Bahnhofs-Gebäude,
am heiligen Sonntag, auf's Dach zu steigen ...

... habe ich an den "Banderolen" für die Dachpappe-Rollen weiter "gebastelt". :D

Für die Dachdecker bei der schönen Spur-0 habe ich das schon, recht ordentlich, hin bekommen :
:whistling:



... hier die Rollen mit den beiden, uns wohlbekannten, Herren zum Größenvergleich :



Jetzt muss ich den Beiden wohl doch einen kleinen Lagerschuppen (aus Rührhölzchen) bauen, damit sie die Steinpappe zweckmäßig verarbeiten können ... ;)

Um die "Banderolen" für meinen Maßstab 1:87 passend auszudrucken, muss ich noch weiter experimentieren. ?(


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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Robby

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30

Sunday, June 21st 2015, 7:53pm

Hallo, Alle

Hallo Frank Martin,

Dachpapperollen haben doch eine Länge von 10 m. Ich habe bei Obi nachgeschaut. Gab es unterschiedliche Maße bei den Rollen??
Ich habe bei meinem Stellwerksanbau am Sonnabend dachpappe verlegt und bin nur von 10m Länge ausgegangen.

Gruß Robby

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31

Sunday, June 21st 2015, 8:09pm

Hallo Robby und alle anderen Leser,

ja, heute haben die Rollen eine Länge von 10m, aber die Fa. Büscher & Hoffman in Eberswalde hat um 1900, Dachpappe (Steinpappe) in Rollen mit einer Länge von bis zu 60m und 1m Breite geliefert. :whistling:

Begründung hierfür war, dass dadurch keine Stoßfugen in den einzelnen, parallel zur Traufe laufenden, Bahnen auf dem Dach enstanden sind. Weniger Stoßfugen hieß, weniger störanfällige Stellen auf dem Dach. :)

Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe ;) , versuche ich die Gebäude mit den Techniken ins Modell umzusetzen, wie sie beim (fiktiven) Original beim Bauen angewendet wurden, z.B. vor etwa 125 Jahren.


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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This post has been edited 1 times, last edit by "Baumbauer 007" (Oct 30th 2015, 9:54pm)


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32

Thursday, June 25th 2015, 6:29pm

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei eine kleine Serie aufzulegen ...

Hier die ersten fünfzig Papprollen :




Bevor ich die Banderolen um die Papprollen klebe, werden sie um den Pinselstiel vorgerollt, dann haben sie schon die Form und lassen sich leichter positionieren. :whistling:

... Mal sehen, wie viele Steinpappe-Rollen es im Endeffekt dann werden. ;)


Tschüß aus Leese

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33

Thursday, July 2nd 2015, 9:50am

Doppellagiges Klebepappdach

Guten Morgen zusammen,

ich hatte ja schon geschrieben, dass ich hier ein doppellagiges Klebepappdach darstellen möchte ...

... so wurde zuerst eine Lage Steinpappe-V13, die etwas dickere, aufgenagelt und an den Stoßfugen mit Steinkohleteer verklebt.

Diese "Unterbahn" habe ich mit 12mm-breiten Streifen aus 80g-Papier erstellt.
Bei der "Unterbahn" wird an der Traufe mit einer halben Bahn angefangen, damit die waagerechten Stoßfugen der "Deckbahn" nicht auf den Stoßfugen der Unterbahn zu liegen kommen.
Da die Deckbahn mit der etwas dünneren Steinpappe-V10 ausgeführt wird, habe ich hierfür passende Streifen aus dünnerem Zeitungspapier verwendet
. Hoffentlich kann man nach dem Lackieren überhaupt noch etwas davon sehen :whistling: :



Einzig die Anschlüsse an die Dachluken und Schornsteinköpfe gestalten sich etwas "fummelig", aber das wird schon ... ;)





Da die geklebten Bahnen erst mal abkühlen ... äh - trocknen müssen, kann ich wieder Papierstreifen aufrollen um daraus Dachpappe-Rollen zu basteln. Der Banderolen-Ausdruck für die H0-Steinpappe hat jetzt auch geklappt. 8)


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Locutus

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34

Thursday, July 2nd 2015, 10:54am

Dachblei

Moin,

öhöm, das "Dachblei" wird auch heute noch über die Dachpappe gelegt, sonst regnet es irgendwann mal rein. Dachpappe hält nicht so perfekt auf Ziegeln, selbst wenn man 5cm dicke Klebeschicht aufträgt. Ich kenne keinen Altbau, wo man die Teerbahn direkt auf den Schornstein klebte.

Auch deswegen werden bei Dachpappendächern auch die Randtraufen über die Pappe gelegt, bzw. die Pappe bis darunter gezogen.

Deswegen: Alufolie geht immer und sieht vorbildlich aus.

meint
Michael
Viele Grüße

Michael

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35

Thursday, July 2nd 2015, 12:28pm

Dachblei

Hallo ihr beiden

Dachblei läßt sich auch ganz wundervoll durch in Wasser/Weißleim getauchtes Tempotuch imitieren.
Hier ein Bild-Link von mir, da ich den Thread nicht unterbrechen möchte: Bild "img_0204spezialdsu6y.jpg" anzeigen.

Viele Grüße

Hendrik

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36

Thursday, July 2nd 2015, 12:47pm

Hallo Michael,

da hast Du wohl recht, aber ich bin ja auch noch nicht fertig mit dem Dach und der Verlegung der Dachpappe.

Bei dem doppelten Klebepappdach wurden bei den Anschlüssen an den Schornsteinköpfen, Winkel-Bleche mit in den waagerechten Fugen eingemauert und unter diese Bleche dann die Dachpappe mittels Steinkohleteer direkt auf das Mauerwerk geklebt.



Die Zeichnungen stammen aus dem Buch : "Der Dachdecker von Adolf Opderbecke, 1901"

Momentan bin ich noch am überlegen, wie ich das in meinem Maßstab darstellen kann ?( . Alufolie ist 'ne gute Idee, werde ich mal ausprobieren.

Das Blech bei der Traufe spare ich mir, da die Decklage vollständig darüber geklebt wurde und man es dann sowieso nicht mehr sieht ...
:whistling:


Tschüß aus Leese

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Robby

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37

Thursday, July 2nd 2015, 1:21pm

Hallo,

Es wurde früher verzinktes Blech für die Einfassung genommen.

Ich habe dazu für den Anbau an mein Stellwerk einen kleinen schmalen Aluminiumstreifen genommen.

Genau so werde ich meine Schornsteineinfassung und der Dachluke einfassen.

Ich habe mal auf die Schnelle ein Foto gemacht. Das ist ja erschreckend, was bei einer Makroaufnahme, so zum Vorschein kommt. Mit bloßem Auge sieht die Löcher unter der Stufe vom "Putz " nicht.

Gruß Robby
Robby has attached the following file:
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38

Thursday, July 2nd 2015, 1:35pm

Hallo FM,
es gibt im Papierhandel dünne Alufolien in Silber und Gold die man sonst für Weihnachtssterne u.ä. benutzt. 1 € pro DIN A4 Blatt. Läßt sich auch mit dem Tubenquetscher zu Wellblech formen.
Gruß
Husbert

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Thursday, July 2nd 2015, 5:51pm

In vino veritas oder "Weinblei" wird Dachblei


Hallo zusammen,

Mir ist da mal wieder etwas eingefallen, was schon seit Jahren in einer der vielen Schubladen der Werkstatt schlummerte ... :whistling:

Vor Jahren (vielleicht heute auch noch) war, bei einer "guten" Flasche Wein, der Hals mit hauchdünnem Blei umwickelt.
Da ich mal vor hatte bei einer kleinen Hinterhof-Auto-Werkstatt ein paar Karosserie-Teile (Kotflügel, Motorhaube, ...) als Ersatzteile zu deponieren, wollte ich diese aus dem super-dünnen Blei an vorhandenen Automodellen abformen, überlackieren und dann einfach in der Auto-Werkstatt an die Wand anlehnen.

Nun ja, - diese Werkstatt ist bis heute nicht entstanden ?( , aber das dünne Blei ist noch da. Dieses Blei hat eine "Dicke" von knapp zwei zehntel Milimeter, läßt sich sehr gut mit einer kleinen Schere oder dem Cutter-Messer schneiden und passt sich dadurch sehr gut an die Dachform und das Mauerwerk an
. :thumbup:

Hier mal ein Foto vom fast fertig eingedeckten Dach und davor mehrere dünne Blei-"Platten" :



Das Schöne ist, dass das "Wein-Blei" nur auf der einen Seite lackiert ist, sich dadurch vielleicht einfacher mit dem Dach und Mauerwerk verkleben lässt und auf der anderen, sichtbaren Seite sieht man anschließend nur "Dachblei" ... :D


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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Thursday, July 2nd 2015, 10:00pm

Hallo zusammen,

das "doppellagige Pappdach" ist fertig eingedeckt und hat den abschließenden Anstrich mit Steinkohleteer bekommen :




Aus dem hauchdünnen Blei habe ich mir schon ein paar schmale Streifen zurecht geschnitten : 3mm breit für die Schornsteineinfassung und 2mm breit für die Einfassung der Dachluken.
Da ich beim Schornstein mit den beiden Keramik-Rohren die "Arbeits-Plattform für den Schornsteinfeger etwas höher anbringen muß, damit er auch von oben heran kommt, habe ich schon mal ein Leiter bereit gelegt. Diese wird passend abgelängt und mit der Plattform aus Streckmetall fest an den Schornstein "geschraubt".

Hier könnt Ihr sehr schön die Wirkung der zwei Lagen Steinpappe erkennen. die "scharfe" Kannte ist von der Deckbahn und die "weiche" Kannte ist von der Unterbahn :



Ich habe auch schon mal einen kleinen Winkel aus dem Dachblei gefalzt, der dann am Schornsteinkopf mit den vier Zügen seinen Platz finden wird. Hier könnt Ihr auch das feine Streckmetall aus den Elektonik-Röhren sehr gut sehen :



Der Bleiwinkel ist aus einem 3mm-Streifen entstanden ... :whistling:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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