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Rollo

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Freitag, 2. September 2016, 21:18

Jaffas Kiosk - Ein paar Tips

Hallo Kiosk-Freunde,

ich habe mir nun heute mal den Kiosk-Bausatz von Jaffa zur Brust genommen.

Die mitgelieferte umfangreiche Bauanleitung sorgt schon mal dafür, dass man nichts falsch machen kann. Genau nach dieser Bauanleitung gelingt der Bau garantiert.

Ich habe aber noch einige Vorarbeiten gemacht. Folgende Bauteile wurden vor der Montage mit Weinertfarbe gespritzt:
-Tresen (braun)
-Fachwerkbalken (grün)
-Tür und Fenster (braun)
-Dachstuhlteile (braun)

Die Seitenwände wurden in der Reihenfolge wie beschrieben angeklebt, allerdings habe ich die Zapfen von unten mit Sekundenkleber am Boden befestigt und die Wände untereinander mit der Farbe Revell farblos matt verklebt.
Alle weiteren Verklebungen erfolgten mit dieser Revellfarbe. Dieses Verfahren hat gegenüber Klebern den Vorteil, dass die Teile noch einige Minuten korrigierbar sind und es nach dem Trocknen keinerlei Spuren der Verklebung gibt. Das funktioniert aber nur, wenn wenigstens eines der beiden zu verklebenden Teile lackiert ist (sonst zieht die Farbe ins Material und klebt dann natürlich nicht mehr).
Wichtig! Zum Verkleben nie die gleiche Farbart wie zum Lackieren verwenden! Sonst löst es die auflackierte Farbe an und es können hässliche Flecke beim Korrigieren entstehen. (Z.B.: Lackierung: Weinert, Verklebung Revell)
Den Dachstuhl habe ich auf dem Gebäude zusammen gesetzt und die Teile mit wenig Sekundenkleber mit einander verklebt (da sie zuvor lackiert wurden, geht das sehr gut und schnell).

index.php?page=Attachment&attachmentID=22863

index.php?page=Attachment&attachmentID=22864

index.php?page=Attachment&attachmentID=22865

Meine Kioskmitarbeiter sollen auch im Winter heiße Getränke verkaufen, also muss noch ein Ofen und ein Schornstein eingebaut werden. Da dessen Standort noch mit dem Bezirksschornsteinfeger abgestimmt werden muss, konnte vorerst noch keine weitere Inneneinrichtung eingebaut und das Dach aufgebracht werden.

Heute kam von Jürgen Hans (Jaffa) ein Brief mit Kioskwänden und Fachwerkteilen. Ich grübelte erst einmal, warum, es war doch alles bei Lieferung da. Beim nachmessen der Teile stellte ich fest, sie sind aus dünnerem Material gefertigt, als die anfänglich im Bausatz vorhandenen Teile.
Also, wer diese Teile auch bekommen hat, diese statt der im Bausatz befindlichen Teile verwenden. Bei mir kamen die Teile genau 4 Stunden zu spät. Habe aber mit etwas Nacharbeit den Kiosk trotzdem zusammen bekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Freitag, 2. September 2016, 22:20

Hallo Roland,

ich hatte dir – wie auch den anderen drei Erstbestellern – eine Mail geschrieben, die dann vielleicht in deinem Spamfilter hängengeblieben ist. Bei der ersten Serie hatte ich leider beim Lasern ein 1,5-mm-Material anstelle von 1,0 mm eingelegt ... und habe dann die korrekten Teile nachgeliefert.
An solchen Stellen rächt sich offensichtlich, wenn man allzu schnell produziert und Ergebnisse liefern will.

Ich hoffe du hattest nicht allzuviel Mühe, bei deinen Improvisationen, und nimmst mir den holperigen 1:45-Start nicht übel.

Danke für deinen Erfahrungsbericht!

Gruß --- Jürgen

Meine Serviceseiten für Modellbahner und Modellbauer:
moba-trickkiste.de
Mein Lasercut-Shop: Jaffas-Moba-Shop.de


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Samstag, 3. September 2016, 11:43

Hallo Jürgen,

ich nehme Dir nichts übel, habe den Kiosk ja zusammen bekommen. Wer arbeitet, macht auch Fehler, wer nicht arbeitet, kann keine Fehler machen.
Der Bausatz ist Dir gut gelungen und wird hoffentlich noch einige Freunde mehr finden.

Mit freundlichen Grüßen

Roland

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Sonntag, 4. September 2016, 14:15

Hallo Kiosk-Freunde,

nach langer Diskussion mit dem Bezirksschornsteinfeger hatte dieser sich nun durchgesetzt und den Standort des Schornsteines festgelegt. Das hat für den Kioskbetreiber die Folge, dass er das mit dem Kiosk erworbene Regal nicht so verwenden kann.
Aus Mauerwerksplatten wurde der Schornstein gebaut. Ins Dach wurde eine passende Ausspaarung geschnitten und dann der Schornstein auf dem Fußboden festgeklebt.
Danach kam der Dachklempner und hat aus 0,2mm Neusilberblech die Schornsteineinfassung hergestellt. Diese natürlich nicht mit dem Schornstein verkleben, sonst geht das Dach nicht mehr abzunehmen!
index.php?page=Attachment&attachmentID=22901

Dann kam der Dachdecker, er brachte eine Rolle Krepklebeband mit. Aus dieser entstanden die Teerpappbahnen. (mein Kiosk steht in der Epoche 2, Bitumenschweißbahnen gab es beim Bau meines Kiosks also noch nicht)
index.php?page=Attachment&attachmentID=22902
Nachdem die Teerpappe verlegt war, wurde der Teerkocher angeheizt und die Dachbahnen satt mit Teer der Fa. Weinert eingepinselt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=22903

index.php?page=Attachment&attachmentID=22904

Zwischenzeitlich wurden die bestellten 4 emaillierten Werbetafeln angeliefert. Da wissen wir schon einmal, was man später u.a. in diesem Kiosk kaufen kann. :rolleyes:
index.php?page=Attachment&attachmentID=22905

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 5. September 2016, 10:01

Guten Morgen Roland,


Von welcher Hersteller sind die emaillierte Werbetafeln, oder sind sein vielleicht in Eigenregie entstanden?


Gruß,


Jacques

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Montag, 5. September 2016, 10:44

Witterungsbeständiges Dauerplakat

Hallo Jacques,

ich hatte vor einiger Zeit mal einen Baubericht zu diesem Thema eingestellt:

Baubericht: „witterungsbeständiges Dauerplakat“ oder auch Emailschild (wieder mit Bildern)

Ist auch in einem der SNM-Hefte nachzulesen (Heft-Nr. 19 Okt.-Dez. 2014).

;)
Gruß Thomas

" Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Staudenfan« (5. September 2016, 11:01) aus folgendem Grund: Heft-Nr. ergänzt


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Montag, 5. September 2016, 12:55

Hallo Kiosk-Freunde,

erst einmal danke für die Grünen.

Jacques, die Emailleschilder habe ich genau nach Thomas seiner Anleitung gemacht, also, es ist nicht mein Patent. ;)

Weiter zum Bau.
Bei der Bauvorabnahme kam natürlich auch der Bezirksschornsteinfeger und hatte wieder was zu bemängeln. Das Dach ist zu steil, er kann so den Schornstein nicht reinigen. Einen Aufstieg zum Dach möchte er nicht haben, dazu bringt er seine Leiter mit. Diese muss aber sicher anzustellen sein und es muß auf dem Dach ein Laufbrett vorhanden sein.
Dem Kioskbetreiber blieb nun nichts anderes übrig, als die Forderungen des Bezirksschornsteinfegers umzusetzen, sonst bleibts im Winter kalt.

Da das Gebäude mittlerweilen noch Dachrinnen erhalten hatte, musste eine Auflage für die Leiter angebracht werden, so dass die Leiter dann nicht die Dachrinne zurdrückt. Diese Auflage entstand aus Draht und einem 1mm breiten Blechstreifen. Ebenfalls aus Draht, 1mm Blechstreifen und einem Brettchen entstand das Laufbrett.
index.php?page=Attachment&attachmentID=22929

Die Emaille-Werbeschilder wurden noch angebracht, sowie die Eingangstür mit einer Drückergarnitur versehen (wieder aus Draht und 1mm Blechstreifen), dann konnte die Endabnahme erfolgen. Hier der Rundgang:
index.php?page=Attachment&attachmentID=22925

index.php?page=Attachment&attachmentID=22926

index.php?page=Attachment&attachmentID=22927

index.php?page=Attachment&attachmentID=22928

Da nun außen alles fertig ist, kann sich der Kioskbetreiber um die Inneneinrichtung kümmern. Mal sehen, was da diverse Kleinserienhersteller anbieten können, und was selbst angefertigt werden muss.
Das mitgelieferte Regal wird dem Robby für seinen Lokschuppen gesponsert. :)

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Montag, 19. September 2016, 15:27

Genau wie Rollo habe ich mir den niedlichen Kiosk aus der Modellbahnschmiede von Jaffa zugelegt.
Großenteils bin ich mit dem Aufbau ebenso vorgegangen wie Rollo, weshalb ich hieran keine Wörter spendiere. Halt die Dachgestaltung habe ich anders vorgenommen, anstelle feinster Schmirgel, um eine Dachbedeckung aus Teerpapier darzustellen zu verwenden, habe ich mich für ein Blechdach entschieden. Ebenso habe ich vorläufig noch auf einem, mittels einen kleinen Ofen und obligatorischen Kamin, beheizten Kiosk verzichtet.
Bei der Gestaltung eines Blechdaches sind die Raucher unter uns, immerhin wenn sie ihre Zigaretten selber drehen, klar im Vorteil. Gerade das Zigarettenpapier, womit die Räuchern ihre Zigaretten per Hand drehen, kann wegen seiner Stärke von etwa 0,03 bis 0,05 mm sehr gut dienst tun für eine Blechbedachung.
Um das Unterdach genau auf dem Dachträgern verkleben zu können, habe ich kleine Haarklammern verwendet, die das Unterdach, während der Klebstoff abbindet, auf die Träger klemmt. Um ein Verkleben von Trägern und Wände zu vermeiden, wurde der komplette Dachstuhl ein wenig hoch geschoben, sodass sie sich nicht mit dem Wände berühren, und somit auch kleine Klebeverbindung angehen können.
Darauf wurde das hauchdünne Zigarettenpapier mit herkömmlichem Alleskleber aus dem Hobbybedarf auf dem Unterdach geklebt. Hierbei soll der Kleber satt verteilt werden, sodass das Papier mit dem Kleber richtig durchtränkt wird, was später eine blasenfreie Auflage des Papiers garantiert. Bereits in dieses Stadium sind die minimalen Überlappungen an die Kanten der „Papierblechverkleidung“ gut wahrzunehmen, werden anschließend durch das obligatorischen Altern nochmals verstärkt.
Nachdem der Kleber völlig durchgetrocknet ist, kann eine erste Farbschicht, zum Beispiel hell grau, aufgetragen werden, wonach das Einnebeln mit zinkgrauer Farbe ansteht.









Noch einige Wörter zum Thema Lackieren. Zumal der Werkstoff Papier in all seine Varianten und Qualitäten äußerst Hygroskopisch ist, ist das Lackieren mit nicht wasserentältlichen Farben oberstes Gebot. Dennoch kommt es praktisch immer vor, dass sich die Papierfasern nach dem Lackieren aufrechtstellen. Dies ist weiterhin nicht so schlimm, denn die aufrechte Faser lassen sich ganz simpel durch ein Nachschleifen mit einem äußerst feinen Schleifvlies, oder feinster Stahlwolle wegwischen.
Bei dem Aufbau des Kiosks habe ich zuerst die Seitenwände miteinander verklebt, danach wurde dann das Gebälk geklebt. Hierzu verwendete ich einen dickflüssigen Sekundenkleber, beispielsweise den Loctite 415, der etwa die Konsistenz von Speiseöl besitzt. Folgend wurde das Ganze mit Klarlack aus der Sprühdose an Innen- und Außenkante satt eingenebelt. Abschließend wurde den Rohbau vorsichtig mit einem Schleifvlies nachgearbeitet. Ebenso bearbeitete ich Zierleisten, Unterdach, Dachstuhl, Bohlenflur, Inneneinrichtung sowie Fenster und Tür vor.
Am nächsten Tag, nachdem der Klarlack völlig ausgehärtet war, wurden der Rohbau und dem Unterdach inklusive Dachstuhl mit dem Luftpinsel beige, die Zierleisten sowie Tür und Fenster grün lackiert. Der Bohlenflur, Büffet und Wandregel bekamen keine nachträgliche Farbschicht mehr. Als nächster Schritt steht eine dezente Alterung, auch hier sollte man vorsichtshalber keine wasserentältlichen Farben benutzen, und einer Beschilderung mit Werbeplakaten vor.



Viele Grüße aus Belgien,

Jacques Timmermans

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JACQUES TIMMERMANS« (24. September 2016, 13:29)


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Freitag, 23. September 2016, 10:18

Liebe Lesern,

Das einnebeln mit Zinkfarbe ergibt wohl ein durchaus akzeptables Ergebnis, jedoch nicht die Gewünschte Aussicht. Die Lötnähte und die Kontouren der einzelnen Zinkplatten sind kaum sichtbar, sodass hier mit dem Airbrush eine Nacharbeitung erforderlich ist. Zwar haben frisch verlötete Verbindungen in der Regel eine silberne Aussicht, bedingt durch ihr Alter und die herrschende Wetter- und Umwelteinflüsse tendieren sie immer mehr zu einer grauschwarze Aussicht.



Deswegen wurden die Kontouren der Zinkplatten mit stark verdünntem grauschwarzer Farbe aus Alkoholbasis ein wenig hervorgehoben. Mit einem fast abgenützten Schleifvlies können größere Farbausblühungen in der Breite, je nach Gusto, ein wenig reduziert werden. Um ein Zuviel an Farbausblühungen zu hemmen, wurde eine Airbrush, mit einem Oberbecher - damit man sehr viel näher am Objekt herangehen kann, hier steht der sonst eingesteckter größeren unteren Farbbehälter nicht im Wege – und mit einem 0,2 mm große Düse ausgestattet, eingesetzt.







Die Bildung von Oxid ergibt bei Zinkplatten häufiger einen leicht hellgraublauen Farbstich. Beim Modell kann dies mit einem hauchdünnen Überzug derselben Farbton realisiert werden; ein zu satter Auftrag kann mit dem Schleifvlies leicht nachbearbeitet werden, bis die gewünschte Farbdichte erreicht wird. Bei dem Lötprozess werden sehr starke Säuren verwendet um die auf dem dünnen Eisenblech Aufgedunstete Zinkschicht – der Werkstoff Zink lässt sich von sich aus nun einmal nicht verlöten -vor dem eigentlichen Verlöten zu versäubern (sprich wegzubrennen), damit das zugefügte Lot auch richtig zerfließt und eine Legierung mit dem Eisenblech angehen kann. Die Praxis zeigt , das bei solche Lötverfahren nach einer bestimmte Zeit, am Randbereich der Lötnähte immer Roststellen entstehen, die beim Modell, auch sehr schön mit einem Airbrush, nachgeahmt werden können. Beginnend werden entlang die Lötnähte eine dünne Schicht mit heller Rostfarbe aufgetragen. Die Farbdichte und -ton ist hier wieder eine reine Geschmackssache. Darauffolgend wird dieselbe Arbeitsschritt ausgeführt, aber mit einem etwas giftigeren Rostfarbton; Rostfarbe mit einem größeren Anteil Gelb und Rot, oder nur Orange.



Abschließend wird das komplette Dach mit mattem Mattlack versiegelt, sodass die unterliegenden Farbschichten gegen weitere Arbeitsschritte, zum Beispiel die Gestaltung von Efeu oder anderes hängendes Gestrüpp, geschützt sind.



Auch am Kiosk selber wurden einige Alterungsmaßnahmen vorgenommen. Bekanntlich sind hervorstehenden Fachwerk sowie die Holzleisten der Zierbeplankung richtige Staub- du Schmutzfänger. Auch am Modell sollte dies nachgeahmt werden. Hierzu verwendete ich die gleiche Farbbrühe, womit die Lötnähte imitiert wurden, die mit dem „Evolution“ und einer Nullkommazweier Düse angebracht wurden. Abschließend bekam das Ganze noch einem Überzug mit mattem Klarlack. Um die Fenster innen und außen gegen einen Überzug mit dem Klarlack zu schützen, wurden sie von der Außenseite mit Papierklebeband und von der Innenseite mit einer Pappeinlage zugedeckt.

Viele Grüße aus Belgien,

Jacques Timmermans

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »JACQUES TIMMERMANS« (24. September 2016, 14:00)


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Freitag, 23. September 2016, 10:23

Hoi Jacques,
die Verlinkung zu den Bildern funzt nicht.
Gruß
Husbert

JACQUES TIMMERMANS

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Freitag, 23. September 2016, 10:29

Guten Morgen Hubert,


Ich war noch bei der Bearbeitung der Fortsetzung beschäftigt,unterdessen Du dem Beitrag bereits lesen wolltest!


Gruß,


Jacques

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Freitag, 23. September 2016, 10:46

Und schließlich das fertige Modell, das später in ein separates kleines Teilstück mit entsprechendem Zubehör - Bänke, Tische, Besucher und deren Getränke usw. - ausgestattet wird. Das Teilstück kann dan ganz einfach in die Anlage integriert werden.






Gruß,

Jacques Timmermans

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »JACQUES TIMMERMANS« (24. September 2016, 14:02)


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Freitag, 23. September 2016, 11:56

Hallo Jacques

wunderschöner Modellbau mit sehr guten und fundierten Erklärungen. Herzlichen Dank dafür. Das macht mal wieder richtig Freude.

Allerdings scheint es doch noch ein Problem mit den Bildern zu geben. Husbert hatte so etwas ja schon angemerkt.

Vorhin waren sie noch zu sehen - jetzt nicht mehr. Irgendwie scheint was nicht mit dem Link zum Hoster zu stimmen.
Gab es nicht neulich schon mal ein ähnliches Problem?

Trotzdem - nochmals ganz vielen Dank für Deinen schönen Modellbaubeitrag.

Viele Grüße

Hendrik

P.S. 16.30 Uhr: Ja -jetzt ist alles wieder sichtbar: ist wirklich ein wunderschönes Modell geworden

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HüMo« (23. September 2016, 16:33)


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Freitag, 23. September 2016, 16:23

Liebe Lesern,


Ich habe soeben die Bilder der letzen zwei Threads neu eingestellt. Hoffentlich klappt es jetzt!


Gruß,


Jacques

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jbs

Oberfahrdienstleiter

(126)

Beiträge: 747

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15

Freitag, 23. September 2016, 18:20

Hallo Jacques,

die Fotos sind mal da und dann wieder weg.
Sieht mir nach einem Sharing Problem aus (die Art und Weise, wie du die Links erstellst).
Johann

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JACQUES TIMMERMANS

Bahngeneraldirektor

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16

Samstag, 24. September 2016, 14:08

Liebe Lesern,


Ich habe soeben die Bilder nochmals, aber nun aus meinem "Shared Album" neu verlinkt. Auf einem "Fremdrechner", dem iPad meiner Frau, sind nun alle Bilder sichtbar.


Gruß,


Jacques Timmermans

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