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Sonntag, 3. Juni 2018, 17:34

[Gebäudebau] Ein Umgebindehaus entsteht...

Hallo Spur-0er,

auch wenn das Wetter nicht wirklich zum Basteln an der MOBA einlädt, habe ich mich heute Nachmittag entschlossen, mit dem Bau eines vor einiger Zeit erworbenen Gebäudebausatz für ein Umgebindehaus der Firma DAMASU zu beginnen.

Grund: ich hatte einfach Lust dazu und ich wollte mein persönliches Sommerloch nicht unnötig groß werden lassen… 8)

Warum ein Umgebindehaus, und was ist das überhaupt? Warum lässt sich relativ einfach beantworten: Umgebindehäuser gehören zur Oberlausitz und prägen zum Teil auch das Bild der Oberlausitz. Und da meine Module in der Oberlausitz angesiedelt sind, muss mindestens ein Umgebindehaus den Weg auf die „Anlage“ finden.

Wer sich unter einem Umgebindehaus nichts vorstellen kann, oder gern mehr darüber erfahren möchte, den verweise ich an dieser Stelle an Wikipedia. Oder einfach mal googeln...

Mein ursprünglicher Plan war es, mir ein schönes Vorbild zu suchen, und dieses dann entsprechend im Maßstab 1:45 entstehen zu lassen. Da sich aber meine Erfahrungen im Gebäudebau und speziell in dieser Dimension noch arg in Grenzen halten, und ich bei meiner Onlinerecherche auf den Bausatz der Firma DAMASU gestoßen bin, habe ich mich entschlossen diesen zu erwerben. Ich möchte ihn nutzen, um beim Zusammenbau meine Erfahrungen mit den Tücken und Möglichkeiten der Gebäude in Spur 0 zu machen und es ist nicht ausgeschlossen, dass ich einige Stellen des Bausatzes nach meinen Vorstellungen anpasse. Aber das wird sich im Laufe des Projektes zeigen. Der Startschuss ist heute erstmal gefallen…

Der Bausatz präsentiert sich einem nach Anlieferung wie folgt:


Öffnet man das Paket, stößt man auf 9 beschriftete und nummerierte Sperrholzplatten, auf welche alle Gebäudeteile gelasert sind. Weiterhin liegen noch mehrere gelaserte Bögen farbiger Karton z.B. mit Biberschwänzen (rot) und Schieferplatten (schwarz) bei.


Zu dem erhält man eine ausführliche Bauanleitung, in der auf 80 Seiten der Zusammenbau mit farbigen Bildern erklärt wird. Wer Lust hat, kann sich auch Online durch diese Anleitung scrollen.

Demnächst berichte ich dann weiter über meine Erfahrungen mit diesem Bausatz…

Allen noch einen schönen Sonntag
Gruß Tobias

DR Ost - Epoche III (mit Überschneidungen zur Epoche IV)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hexenmeister« (23. Juni 2018, 17:43) aus folgendem Grund: Rechtschreibung


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Sonntag, 3. Juni 2018, 19:01

Wirtschaftsteil - Teil1

Hallo Spur-0er,

ich muss sagen, nach dem ich mir die einzelnen Platten angesehen habe: Ich freue mich schon jetzt auf das in naher ferner Zukunft fertige Gebäude. Nur vor dem Dach mit seinen vielen filigranen Dachlatten habe ich jetzt noch mehr Angst. Zum Glück ist es im Modellbau wie im wahren Leben, man fängt von unten und nicht von oben an.

Und wenn der Bausatz nun schon mal offen da liegt, muss man natürlich auch damit Beginnen… :thumbsup:



Der Bausatz startet mit dem Wirtschaftsteil, welcher früher z.B. Stallungen und/oder den Speicher beherbergte. Die einzelnen Teile lassen sich gut aus der Platte heraustrennen, und bei Bedarf können die feinen Verbindungsstege auch mit einem Messer getrennt werden, so dass die Teile aus der Platte herausfallen. Ich habe die 4 Wände mit den beiden Versteifungsteilen durch clipsen Zusammengefügt. Hört sich vielleicht erst einmal komisch an, aber es werden wirklich kleine Zapfen der Versteifungsteile in die dafür vorgesehenen Öffnungen der Wandteile eingerastet.



Der so entstehende Grundkörper hat schon eine gewisse Stabilität. Für eine dauerhafte Verbindung wird empfohlen, die Verbindungsteile von innen mit Leim auszustreichen. Das werde ich noch nachholen. Für heute ist aber erst einmal Feierabend. Weiter geht es dann man der Montage der Fenster- und Türtaschen
Gruß Tobias

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Sonntag, 3. Juni 2018, 19:53

Grossartig Tobias ...

ich freue mich auf weitere Baufortschritte und Deine Erfahrungen mit diesem Bausatz. Das Umgebindehaus steht schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Habe schon das eine oder andere Dekostück aus dem Hause Damasu zusammengebaut. Meine Erfahrungen sind rundum positiv.

Gruss René

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Samstag, 23. Juni 2018, 17:42

Wirtschaftsteil - Teil2

Hallo Spur-0er,

erst einmal möchte ich mich für euer Interesse und das positive Feedback bedanken.

@René: kann Deine positiven Erfahrungen mit Bausätzen von DAMASU bisher nur bestätigen!

In den letzten Wochen habe ich peu a peu am Wirtschaftsteil weitergearbeitet. Es kam bei mir der Gedanke auf, das Erdgeschoss auch innen zu detaillieren. Das führte mir dann aber zu weit und ich habe diesen Gedanke wieder verworfen. Geblieben ist aber der Wunsch nach einer Hintertür. Daher habe ich kurzerhand bei der Fa. ZAPF zwei verschiedene Türen samt Rahmen bestellt. Nach dem diese eingetroffen waren, habe ich mich für die Variante mit Fenster entschieden und den notwendigen Ausschnitt in die Rückwand geschnitten. Das ganze ging problemlos, da der Grundkörper noch nicht verleimt war und sich daher wieder demontieren ließ.



Nach dem der Grundkörper wieder montiert und verklebt war, ging es ans spachteln. Dann schleifen, wieder spachteln, wieder schleifen usw., bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. In der Bauanleitung findet man den Tipp, den Schleifstaub beim Aufbringen der Wandfarbe mit unterzumischen und die Farbe durch tupfen aufzutragen. Ich hab diesen Tipp aufgegriffen und umgesetzt. Wirkt auf den Bildern etwas gröber, als mit dem bloßen Auge. Das sichtbare Stück Mauerwerk habe ich auch „verputz“, wollte ich so nicht haben.



Nach dem Verputzen habe ich die vorher schon farblich behandelten Fenstereinfassungen angebracht. Um diese nicht auf den Putz zu kleben, habe ich in diesem Bereich den Putz durch abkratzen wieder entfernt. Nach dem die einzelnen Elemente fest waren, habe ich die Fugen verspachtelt und nach dem Schleifen entsprechend farblich behandelt. Durch das Aufbringen mehrere Grautöne von dunkel zu hell habe ich versucht, die Wirkung von Einfassungen aus Granit zu bekommen. Die Fenster habe ich erst braun angemalt und dann mit einem nicht ganz deckenden weißen Anstrich versehen, um die Verwitterung und abgeplatzte Farbe abzubilden. Hier seht ihr das Ergebnis:




Die Hintertür ist in Grau gehalten, hat aber wie man sieht auch mal wieder einen frischen Anstrich nötig. Die Türschwelle ist aus Resten entstanden. Eine Türklinke muss ich natürlich noch anbringen.


Als nächstes muss ich mich noch mit der Vorderseite mit Haustür und den beiden Fenstern beschäftigen, und dann sind die Arbeiten am Wirtschaftsteil (vorerst) beendet. Weiter geht es dann mit dem Wohnteil, mit welchem ich auch schon begonnen habe (Bericht folgt)

Allen noch einen schönen Samstag
Gruß Tobias

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Sonntag, 24. Juni 2018, 18:23

Wirtschaftsteil - Teil3

Hallo Spur-0er,

ich habe das Wetter heute zum Anlass genommen, die noch fehlende Vorderseite des Wirtschaftsteils zu vollenden. Hat doch noch einige Stunden in Anspruch genommen, aber es ist geschafft. Hier seht ihr die jetzt fertige Vorderseite:



Ich hab noch mal etwas herangezoomt, damit man die Jahreszahl der Erbauung auch erkennen kann. Für die, die es dennoch nicht erkenne können: 1873



Beim nächsten Mal geht es dann mit dem Wohnteil weiter. :)

Noch einen schönen Sonntag
Gruß Tobias

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Dienstag, 26. Juni 2018, 19:44

Wohnteil - Teil1 (Die Blockstube)

Hallo Spur-0er,

heute habe ich mich mit dem Wohnteil beschäftigt. Dieser besteht aus zwei Platten. Platte 2 beinhaltet alle Teile des Grundkörpers sowie die Deckenbalken, und auf Platte 3 findet man das Umgebinde. Zur Platte 2 gehören dann noch aus geprägter Pappe gelaserte Bretter.



Der Grundkörper wurde analog dem Wirtschaftsteil zusammengebaut. In der Bauanleitung gibt es an dieser Stelle den Hinweis, alle Spalte ausreichend dicht zu gestalten. Grund: Das Gebäude lässt sich auch als Räucherhäusche einsetzen. :thumbup:



Im nächsten Schritt werden die Bretter einzeln auf den Wände geklebt. Vor dem Heraustrennen und Säubern habe ich mir die einzelnen Bretter nummeriert, falls doch mal etwas durcheinander kommt und verdreht wird. Sicher ist sicher. :whistling:




Als nächstes werde ich mich dann mit der farblichen Gestaltung der Bretter beschäftigen und dann kommt das Umgebinde an die Reihe.

Zum Abschluss noch mal eine Stellprobe vom Untergeschoss...


Langsam nimmt es Formen an… :thumbsup:

Fortsetzung folgt...

Einen schönen Abend
Gruß Tobias

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Sonntag, 1. Juli 2018, 12:43

Wohnteil - Teil2 (Das Umgebinde)

Hallo Spur-0er,

es freut mich zu sehen, dass euch meine Berichte zu diesem Bausatz gefallen und Bedanke mich an dieser Stelle noch mal für das positive Feedback.

Nach dem ich in den letzten Tage immer mal wieder etwas weiter gekommen bin, habe ich heute mal die Zeit gefunden, euch auf dem Laufenden zu halten.

Nach dem die Bretter der Blockstube getrocknet waren, habe ich begonnen, diese unter zur Hilfenahme von Holzbeize farblich zu gestalten. Aufgetragen habe ich die Beizen (habe mich für Palisander entschieden) mit einem Lappen. Der Ansatz entstammt der Bauanleitung und ich finde, dass Zwischenergebnis rechtfertigt diese Herangehensweise. Je mehr Schichten man aufträgt, umso dunkler wird das Ergebnis.



Nun ging es an das Umgebinde. Alle benötigten Teile findet man auf der dritten Platte.



Jedes Umgebinde besteht aus drei Lagen, welche ich (abweichend zur Bauanleitung) vorher zusammengefügt habe. Ich habe diesen Weg gewählt, um zum einen das jeweilige Umgebinde besser verschleifen zu können und auch das Einfärben mittels Beize geht so in meinen Augen einfacher. Vor dem Färben habe ich mit Feile und Schleifpapier eine Art Holzmaserung in die Balken eingebracht. Kleiner Tipp zum Auftragen von Beize mit dem Lappen: Es empfiehlt sich Handschuhe zu tragen, oder man läuft Gefahr, mehrere Tage mit braunen Fingerkuppen durch die Gegend zu laufen… :D :whistling: Nach dem ich Blockstube und Umgebinde farblich nach meinem Geschmack gestaltet hatte, habe ich diese Zusammengefügt.



Im Bild sind auch schon die Fensterrahmen und -bretter montiert. Ich habe diese Braun grundiert und dann analog dem Fenstern aus dem Wirtschaftsteil in Weiß gestaltet. Da diese Fenster stark der Witterung ausgesetzt sind, und schon einige Jahre nicht mehr gepflegt wurden sind, ist schon einiges an Lack abgeplatzt. Dafür habe ich die weiße Farbe mit einem Skalpell bearbeitet (abgekratzt). Ich lasse das jetzt erstmal so auf mich wirken, und ggf. wird hier und da noch mal etwas nachgebessert.

Hier noch mal die Stellprobe vom Erdgeschoss:



Im nächsten Schritt werden dann die beiden Gebäudeteile zusammengeklebt und dann kommen die Deckenbalken rein. Die Deckenbalken bestehen aus 4 Lagen und die dafür hilfreiche Montagelehre wird im Bausatz mitgeliefert. Diese habe ich schon mal montiert.



Fortsetzung folgt…

Allen einen schönen sonnigen Sonntage Nachmittag
Gruß Tobias

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Mittwoch, 11. Juli 2018, 18:12

Das Untergeschoss - Teil1

Hallo Spur-0er,

auch wenn es nicht die Jahreszeit für MOBA ist, kann ich es einfach nicht lassen, an meinem Umgebindehaus weiter zu arbeiten. Und das Wetter spielt einem ja gelegentlich auch in die Karten. :rolleyes:

Nach dem jetzt beide Teile des Untergeschosses soweit fertig sind, (bis auf Restarbeiten wie Fensterscheiben, Gardienen und die Vorbereitung für die Beleuchtung) ging es an die Deckenbalken. In der Anleitung werden die beiden Teile an dieser Stelle miteinander verklebt. Das habe ich noch nicht getan, um mir etwas mehr Handlungsfreiheit für die Restarbeiten zu lassen und um später alle 4 Teile besser ausrichten zu können. Mal schauen ob das auch richtig ist…

Die Balken habe ich mit Hilfe der Montagelehre aus den einzelnen Elementen zusammengebaut und dann wieder mit der Holzbeize behandelt. Die sichtbaren Bereiche habe ich analog dem Umgebinde vorher angeraut und mit Maserung/Rissen versehen. Zuerst habe ich die beiden äußeren Balken am Wirtschaftsteil verklebt. Da sich ein paar Balken leicht verzogen haben, habe ich hierfür zwei gerade ausgewählt. Nach dem diese angetrocknet waren, habe ich die restlichen Deckenbalken verbaut und das Ganze zum trockenen auf den Kopf gestellt und mit Gewichten beschwert.



Beim Wohnteil habe ich erst die beiden mittleren Balken verklebt und dann die beiden Äußeren ergänzt. Diese habe ich mit Kraftklemmen am Umgebinde fixiert. Parallel zu diesen
Arbeiten habe ich die Fugen der Eckbalken im Umgebinde mit farbigem Holzspachtel verfüllt (Blauer Pfeil). Ist leider etwas zu dunkel geworden, aber da finde ich sicher noch eine Lösung für…



Hier noch mal beide zusammen



Und weil ich von Haus aus so ein ungeduldiger Mensch bin, habe ich schnell mal die beiden Teile vom Obergeschoss zusammengesteckt und zur Probe mit aufgestellt



Es wird… :thumbsup:

Während einer dieser vielen Zwangspausen kam mir der Gedanke, eine dieser schönen Heftbeilagen für dieses Gebäude zu nutzen. Und zwar den kleinen Schuppen aus Heft 2930. Dieser passt in meinen Augen ganz gut an die Rückseite vom Wirtschaftsteil. Die ersten Beizdurchgänge hat er schon durch…



Und ich nutze die Zeit auch, um mich mit den Restarbeiten im Erdgeschoss zu beschäftigen. Da Sperrholz ja nicht gänzlich Lichtundurchlässig ist, wird das Gebäude von innen mit schwarzem Karton ausgekleidet, um ein leuchten der Wände zu verhindern. In diesem Zusammenhang wird auch gleich eine Raumaufteilung vorgenommen, so dass bei Nacht nicht das gesamte Haus hell erleuchtet ist, sondern einzelne Räume unabhängig beleuchtet werden können.

Dazu mehr dann aber ein anderes Mal.

Fortsetzung folg…

Einen schönen Abend
Gruß Tobias

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Lutz Friedrich

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Dienstag, 17. Juli 2018, 10:18

Umgebindehaus

Hallo Tobias,

das macht mir große Freude zu sehen, wie du diesen Bausatz umsetzt ... einfach nur GENIAL!
Ich finde deine Vorbildwahl und diesen Beitrag große Klasse.
War am letzten WE für 3 Tage in Jonsdorf und konnte bei meinen Wanderungen mal wieder ´zig Umgebindehäuser im Original anschauen ... du bist da wirklich sehr nah dran. Und wenn man den Baubericht so verfolgt, dann ist mir aufgefallen, dass du entgegen deiner Ankündigung im ersten Teil noch keine so gravierenden Änderungen vornehmen musstest. Das spricht doch aus meiner Sicht auch für die sehr gute Qualität dieses Erzeugnisses "Made in Germany" - oder?
Bitte weiter so - ich freue mich schon auf die weiteren Berichte.

Herzliche Grüße an alle Modellbauer.
Lutz Friedrich

Schmalspur im Nordwesten Brandenburgs, 25 Jahre PKML e.V.,
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„Berlin für Anfänger: Tiergarten ist ein Park, Tierpark ist ein zoologischer Garten, Zoologischer Garten ist kein Park. Alle drei sind Bahnhöfe.“

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Sonntag, 2. September 2018, 13:29

Das Untergeschoss - Teil2

Hallo Spur-0er,

erstmal möchte ich mich noch mal für das positive Feedback bedanken. Es war hier etwas länger nichts los, aber Urlaub, die Hitze und die notwendige Gartenarbeit (Zaunbau, unzählige Zypressenwurzeln ausgraben, usw…) haben mir nicht viel Zeit zum Basteln gelassen. Und wenn, waren es nur kleine Dinge, welche sich alleine nicht zu zeigen lohnen. Schon Wahnsinn, wie die Zeit vergeht…

@Lutz: Sorry für die etwas verspätete Antwort von mir. Hatte Deinen Beitrag im Urlaub zwar gelesen, aber haben dann irgendwie vergessen Dir zu antworten.

Ja, es ist mir auch immer eine Freude, Umgebindehäuse im Original zu sehen. Zumal jedes einen eigenen Charme versprüht und zum Glück ja auch viele wieder im neuen (alten) Glanz erstrahlen. Leider sind aber auch viele sich selbst und damit dem Verfall überlassen.

Du hast Recht, bisher habe ich nicht viel verändert, und musste auch nicht viel Nacharbeiten. Das ich bis auf die Hintertür nichts verändert habe, liegt auch daran, dass es mir so gefällt, wie es ist. Eine Raumaufteilung mit Inneneinrichtung wäre sicher möglich und ein „nice to have“ gewesen, aber hier war mit der Aufwand am Ende zu hoch. Sonst ist nur der Anbauschuppen als Veränderung zu sehen…

Mein Fazit zu diesem Bausatz (Qualität und Umsetzung) fällt bisher sehr positiv aus und immer wenn ich mir das bisher geschaffene so ansehe, legt sich automatisch ein Lächeln in mein Gesicht und die Freude auf das mal fertige Gebäude steigt rasant an. Am liebsten wäre ich jetzt schon fertig damit… 8o

…und damit ich diesem Ziel näher komme, geht es jetzt weiter…

Aber bevor ich weiter Berichte, muss ich kurz noch meinen letzten Beitrag korrigieren: Der Anbauschuppen war natürlich im Heft 30. Ich habe mich da von der falschen Beschriftung des Bausatzes in die Irre führen lassen. Wollte es nur kurz klar stellen…

Der Schuppen ist bis auf die Tür soweit auch fertig. Die Tür soll vsi. später offen stehen und der Schuppen noch eine kleine Inneneinrichtung bekommen. Diese habe ich aber noch nicht begonnen, da ich mir über die Ausgestaltung noch nicht 100% im Klaren bin. Für das Dach habe ich erst einen Streifen Pappe aufgetragen, an den Seiten die vom ortsansässigen Dachklempner angefertigten Ortgangbleche montiert und dann mit zwei Bahnen Dachpappe (120 Schleifpapier) versehen. Die Dachrinne wird dann zusammen
mit der vom Haus angebracht.




Nach dieser kleinen aber feinen Bastelei habe ich mich wieder dem Umgebindehaus zugewandt. Folgende Dinge habe ich nach und nach gemacht:
  • Ohne Nacharbeit ging es nicht ganz: die Zwischenwand der Blockstube zum Wirtschaftsteil stand über das Umgebinde (Hier ist auch ein Montagefehler durch mich möglich). Habe die Wand 1mm dünner geschliffen und schon passt alles wieder.
  • Fenstergestaltung überarbeitet (hatte mich nach mehrmaligem Betrachten nicht überzeugt)
  • Behandlung des Umgebinde mit schwarzer Pulverfarbe (das Palisanderbraun erschien mir noch zu hell) Bild folgt
  • Fensterscheiben (Verwertung von Verpackungsmaterial)
  • Auskleidung mit schwarzer Pappe und Raumaufteilung für die Beleuchtung
  • Gardienen (habe mich echter Gardienen bedient) Hinweis: wenn man die Gardienen im Wohnzimmer nimmt, immer hinter den Vorhängen arbeiten. Dann fällt es nicht gleich auf und später kann man es auf die Motten schieben. :thumbsup: Ich habe des Hausfriedens wegen dann doch eine günstige Gardine im Baumarkt erworben. 8)
  • Abtrennung eines Bereiches für den Einsatz als Räucherhaus (und Auskleidung mit ALU-Folie)
  • Installation der Leuchtmittel
Nach dem diese Arbeiten abgeschlossen waren, entschloss ich mich aus beiden Unterteilen eins zu machen.


Hier nun einige Bild vom aktuellen Stand:

Nachdunkel der Blockstube:


Die Gardinen (leider etwas unscharf):


Innenansicht (4 "Beleuchtungszonen" und eine "Rauchkammer"):


Draufsicht:


Den ersten Räucherkerzentest hat es auch bestanden :) Der Rauch kommt nur durch die dafür vorgesehene Öffnung im Dach :thumbup:


Auch wenn noch nicht alle Arbeiten am Untergeschoss abgeschlossen sind, werde ich mich jetzt mit dem Obergeschoss beschäftigen...
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag
Gruß Tobias

DR Ost - Epoche III (mit Überschneidungen zur Epoche IV)

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Zahn

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Montag, 3. September 2018, 12:43

Hi Tobias.

Bevor Du mit dem Obergeschoss beginnst, ein paar Überlegungen...

Auf den Bildern der Hersteller-Webseite macht das Modell auf ein paar Bildern - ganz subjektiv empfunden - einen etwas spielzeughaften Eindruck.
Ich war verwundert, ist es doch im Inneren offensichtlich mit großer Akribie nachgebildet, ich denke da an den Aufbau des Daches mit Balken und Latten.

Beim Vergleich mit Vorbildfotos habe ich den Grund für meinen Eindruck gefunden: Die Nachbildung des Fachwerks im Obergeschoß scheint mir viel zu dick und grob ausgeführt.
Als Ausgleich dafür sind die Fenster zu klein. Normalerweise füllt ein Fenster oder eine Tür immer das ganze Fach des Fachwerks aus...
Ich glaube, den optischen Eindruck kannst Du deutlich verbessern.

Vielleicht schaust Du Dir das vor dem Weiterbau des Obergeschosses nochmal an. Ist ja nichts dabei, was man nicht abändern könnte.

Weiterhin viel Erfolg mit Deinem Bau!

Viele Grüße aus dem weitgehend fachwerkfreien Berlin,
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zahn« (5. September 2018, 21:06)


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Montag, 3. September 2018, 17:17

Hallo Mathias,

danke für Deinen Einwand. Ich muss Dir da auch zustimmen. Gerade das Obergeschoss mit dem Fachwerk wirkt nicht ganz stimmig.
Finde wie Du die Balken auch etwas überdimensioniert und auch die geschwungenen Stütze überzeugt mich irgendwie nicht.

Ich habe mich damit aber bisher nur am Rande beschäftigt. Doch jetzt wo es gebaut werden will, muss ich es ja zwangsläufig tun. :whistling:

Zwei Ansätze spuken seit dem Kauf durch meinen Kopf:

a) das Fachwerk selber gestalten und ggf. auch gleich andere Fenster nehmen (auch weil auf der Rückseite keine sind)
b) das Obergeschoss allseitig mit Schieferplatten zu verkleiden

aktuell tendiere ich stark zu Variante b, wobei ich noch nicht weiß, woher ich z.B. die Schieferplatten nehme.

Ich wollte mir die nächsten Abende dazu nochmal paar Gedanken machen und auch mal prüfen, ob es sich so einfach umsetzen lässt. Oder ob mir der Aufwand hinten raus möglicherweise zu viel wird. Aber so wie es ist, wollte ich es nicht umsetzen. Da würde ich mich am Ende wohl mehr darüber ärgern...

VG Tobias

PS: bzgl. weitgehend Fachwerkfrei: Ich glaube 2011 oder so wurde in der Oberlausitz ein Umgebindehaus ab- und in Berlin (oder Umgebung) wieder aufgebaut.
Gruß Tobias

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