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Didier78

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Sonntag, 5. August 2012, 00:02

Gebäudebau - der 1. Versuch

N' Abend zusammen,

nachdem ich hier im Forum viele Anregungen zum Thema Gebäudebau finden konnte, will ich mich nun auch an meinen ersten Selbstbau wagen. Da mir das Stellwerk Riedlingen von Vollmer zu H0-Zeiten auf meiner Anlage viel Freude bereitet hat, soll es jetzt als Vorbild dienen:



Die Maße sind schnell genommen und zu Papier gebracht. Weil ich mir beim Basteln nicht die Hirnwindungen verdrehen will habe ich die Maße bastlerfreundlich aufgerundet... ;)

Los geht es mit den Wänden: als Ausgangsmaterial dient 3mm starkes Balsaholz, die Fachwerkstruktur habe ich ebenfalls mit 3mm starkem Balsaholz aufgeklebt:



Tür und Fenster habe ich mir bei Zapf Modellbau bestellt. Erste Proben:



Die Gefache werde ich mit kleinen Hartschaumplatten ausfüllen:



Dann heißt es Gedanken machen über: Dachkonstruktion, Farbgebung, Sockel für das Gebäude, Inneneinrichtung und Beleuchtung... Es gibt noch viel zu tun! Ich habe mir aber vorgenommen, hier in lockerer Folge weiter über die Baufortschritte zu berichten.

Gruß, Dirk.

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almi

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Sonntag, 5. August 2012, 00:33

Hallo!

Sieht ja schon vielversprechend aus, weiter so!

Bilder!!

Gruß,

Alex
Gebäudebauer aus Leidenschaft

www.almibahn.de

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Didier78 (05.08.2012)

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3

Sonntag, 5. August 2012, 06:30

Stellwerk Riedlingen

Hallo Dirk,

eine hervorragende Idee dieses "kleine" Stellwerk in Spur 0 umzusetzen.
Eine Frage hätte ich zu deinen Bildern:
Du hast das Seitenteil mit dem Fachwerk erstellt und anschließend die Gefache mit Füllstücken berbaut. Wäre es nicht sinnvoler, so wie bei Tür und Fenster, das Fachwerk erst farblich zu behandeln und dann die Gefache zu füllen?

Dies Stellt keine Kritik dar, nur eine Frage.

Gruß Heinz

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Didier78 (05.08.2012)

4

Sonntag, 5. August 2012, 06:37

Hallo Dirk.
Ich schließe mich der Meinung von Alex an.Übringends, ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt diese Gebäude für meinen Kleinen Endbahnhof zu bauen.Ich habe es auch in H0 und es gefällt mir sehr Gut, das kann mann überall verwenden.Berichte bitte weiter! :thumbup:
Gruß Hein

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Didier78 (05.08.2012)

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5

Sonntag, 5. August 2012, 09:44

Hallo Dirk!

Wenn kann Ich Dir was Empfehlen, also Kurz: HAENDE WEG VON BALSAHOLZ! Fasser, Bruchempfindlich, schlecht zu farben, und mechanisch ungenuegend Fest.Auf Anfang Zwar Leicht zu verarbeiten, aber jede weitere Schritt Bringt Kratzer.Und hauptsaechlich- Ungenauigkeit bei Bau!

Gruesst

Vladimír :)

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Didier78

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Sonntag, 5. August 2012, 10:32

Guten Morgen zusammen,

ich habe zwar noch ein paar andere H0-Gebäude im Regal stehen die ich mir gut in Spur0 vorstellen könnte, aber ich denke auch, dass das eher putzige Stellwerk universal einzusetzen ist. Darüber hinaus ist es kein Monsterprojekt, bei dem man Gefahr laufen könnte aufgrund von schleppendem Baufortschritt, Rückschlägen etc. die Lust zu verlieren. Die Bastelarbeiten haben mir bis jetzt auf jeden Fall schon viel Spaß gemacht! :thumbup:

@ Hein und Heinz: ihr habt natürlich Recht mit dem Ausfüllen der Gefache. Ich lege die Füllstücke auch erstmal nur zur Probe in die Gefache ein um mir einen Gesamteindruck verschaffen zu können. Dann werden die Balken coloriert, dann die Füllstücke und diese dann eingeklebt. So ist zumindest der Plan...

@ Vladimir: was würdest du denn als Baumaterial verwenden? Ich habe Balsaholz bis dato für den Bau von Ladegütern, Wagenböden, Kisten etc. genutzt und war mit den Ergebnissen zufrieden. Als logische Folge habe ich den ersten Gebäudebauversuch nun auch mit Balsaholz gestartet...

Gruß, Dirk.

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Sonntag, 5. August 2012, 10:47

Hallo Dirk!

Ich nutze fuer Gebaudebau fuer Wande FOREX ( mitteldichte PVC Schaum),fuer Fachwerk Buchenleiste.Ergebnisse kannst Du auf Ehemalige "Schnelli-Forum" Sehen.Auch Grosse Gebauden sind auf Meine Anlage aus FOREX.Bei Bauten mit mehrere Fenster hatte Ich die Waende fraesen lassen.Sonnst Baue Ich die Teile selbst.Nur ein Bedingung- Gutes Werkzeug!Genauigkeit und Sorgfaeltigkeit verstehen sich selbst.

Gruesst

Vladimír :)

P.S. Bei Forum stoebern ist Schluesselwort MIAG.Das ist Meine Anlagenname.

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Sonntag, 5. August 2012, 11:05

Hallo Dirk,

ich würde Dir Holzprofile von u.a. Northeastern empfehlen. Das sind sauber gefräste Profile aus Linden bzw. Zedernholz, die sich gut schneiden und mit UHU-Hart oder Weißleim verkleben lassen. Vor der Verarbeitung die Profile beizen, dann treten keine helle Flecken durch den Kleber auf.
Die Profile sind bei Old Pullman in der Schweiz, weitere Holzprofile bei JB-Webshop, Modulor u.a. erhältlich.

Gruß Rolf-Peter

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Didier78 (05.08.2012)

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9

Sonntag, 5. August 2012, 11:07

Baumaterial

Hallo Dirk,

ich selbst nehme Sperrholz 4mm, dies entspricht in etwa bei Spur 0 einer "normalen"Mauerstärke, und/oder Kunststoffplatten aus dem Architekturbedarf z.B. bvom Modulor.

Gruß Heinz

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Didier78 (05.08.2012)

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Sonntag, 5. August 2012, 11:40

Hallo Dirk,

Vladimir hat Recht mit seiner bestimmt nur konstruktiv gemeinten "Kritik" - Balsaholz hat tatsächlich die genannten Nachteile, weil es einfach zu weich und zu offenporig ist.

Beispiel: du möchtest den (auf dem vorletzten Foto) zerfaserten oder ausgebrochenen unteren Abschluss des Fachwerk-Pfostens rechts neben der Tür mit der Stangel'schen Spachtelmasse oder mit "flüssigem Holz"ausbessern (es sei denn, du stufst das als "altersbedingt" ein) - dann hast du wahrscheinlich spätestens bei der Nachbearbeitung das Problem, dass du beim Schleifen des gehärteten Füllmaterials unwillkürlich das benachbarte weiche Balsaholz (zu stark) abträgst.

Die gleiche Arbeit mit 4 oder 2 mm dickem Pappelsperrholz erfordert nur einen unwesentlich grösseren Zeitaufwand, bringt aber neben einer erheblich höheren Festigkeit und Stabilität auch ein deutliches Plus bei der weiteren Bearbeitung.Damit will ich keineswegs sagen, dass ich Balsaholz total aus meiner Werkstatt verbannt habe - es ist z.B. in 1 mm Stärke sehr gut geeignet für Arbeiten an der Inneneinrichtung, z.B. für Tischplatten: wenn die dann an den Unterkanten noch um ca ⅔ schräg geschliffen werden, wirken sie einfach hervorragend, nicht zuletzt auf Grund der feinen Maserung.

Viel Erfolg weiterhin und beste Grüsse
Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter Ackermann« (20. August 2012, 14:39)


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Sonntag, 5. August 2012, 11:41


Hallo Dirk,
hallo Forumianer,

vorhandene Modelle anderer Baugrößen als Vorlage zu nehmen, ist keine schlechte Idee. Ich wollte ein autentisches Gebäude haben, nämlich den Bahnhof Rudow der Rixdorf-Mittenwalder Eisenbahn. Ich bin in etwa so vorgegangen wie du, allerdings als Trägermaterial Polystyrol 1,5 mm. Nach dem Beizen aufgeklebte, selbst geschnittete Buchenleisten
für das Fachwerk und mit 1 mm Polystyrol aufgedicktes Gefache, das mit der Farbe der Ziegel versehen wurde. Darauf habe ich diese Ziegelimitationen aufgeklebt.
Sind zwar im ungefähren Maßstab 1 zu 50, das habe ich aber toleriert. Das Einfärben wie bekannt: Acryl-Ziegelrot mit wenig Ocker vermischt, nach dem Trocknen mittels Schwamm weiß/Schmutziggrau die Fugen angedeutet.





Viele Grüße aus Berlin
rmedet
Detlef





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12

Sonntag, 5. August 2012, 11:42

oder hier http://www.addie-modell.de/

kaufe hier Holz, Plastik, Messeing, Bauteile, Peco-Schienen etc. ( Katalog kaufen, nicht alles im Onlineshop sichtbar ! )

BERT
Das und weiteres auch auf meiner WEB-Seite : hier klicken : . . http://lenzstein.jimdo.com/

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peterj.

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Sonntag, 5. August 2012, 11:57

Hier mal eine (unwesentliche) Empfehlung von mir- Mischbauweise: Polystyrol/Kieferleisten/Strukturpappe!

Schau´ mal auf unsere Webseite, hier beschreibe ich den (Nach)Bau des Toilettenhauses in Töpchin. Und die Be- und Verarbeitung von Polystyrol ist absolut super, nicht zuletzt, da die Verklebung (Verschweissung) mit Dichlormethan äußerst fix und haltbar erfolgt!

Vielleicht kann Dir der Baubericht ja Anregung bieten, es mit diesen Materialien zu versuchen!

Weiterhin viel Bauspaß und viel Erfolg wünscht Dir

Peter
----------------------------------------------------------------------------
Du willst mehr? Mehr gibt´s hier: http://www.spur-1-freunde.de

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Sonntag, 5. August 2012, 22:37

N'Abend zusammen,

darum schätze ich dieses Forum und seine Mitglieder so: man stellt ein in der Anfangsphase befindliches Projekt mit den dazu gemachten Überlegungen vor und es passiert was passieren sollte: reger Austausch mit Tips und Anregungen zum gezeigten, ohne dabei missionieren zu wollen - Umsetzung freigestellt. So macht es Spaß seine Freizeitbeschäftigung mit anderen zu teilen! :thumbsup:

Ich werde den eingeschlagenen Weg erstmal weiter verfolgen, mal sehen was dabei rauskommt. Da das kleine Stellwerk aber hoffentlich nicht mein erstes und gleichzeitig letztes Gebäude bleiben wird, danke ich schonmal allen für die nützlichen Tips, die sicherlich bei passender Gelegenheit zur Anwendung kommen werden! :)

Ich hoffe, hier schon bald weitere Fortschritte präsentieren zu können... :P

Gruß, Dirk.

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Dienstag, 4. September 2012, 21:44

Guten Abend zusammen,

fast einen Monat nach meinen ersten Schritten im Thema "Riedlingen goes 0" möchte ich euch nun ein paar Fortschritte präsentieren. Ich hatte mir zwar vorgestellt, das Projekt würde schneller vorang gehen, aber das wunderbare Spätsommerwetter fordert dann doch seinen Tribut. Nun ja, der Weg ist das Ziel... ;)

Nachdem ich mühsam alle Füllstücke für die Gefache aus der Hartschaumplatte ausgeritzt hatte (das hatte ich mir irgendwie auch einfacher vorgestellt - wohl das falsche Werkzeug :cursing: ) ging es erstmal an das Bemalen des Fachwerkes mit einem Gemisch aus Revell Aqua Color Schwarz und Braun. Entgegen der "Vorlage" habe ich mich für andere Farbtöne entschieden, sollte ja auch nur eine grobe Orientierung sein. Die Füllstücke habe ich mit Revell Aqua Color Beige gestrichen und, nachdem alles gut durchgetrocknet war, eingeklebt.
Eine angemessene Trocknungspause später mussten noch einige kleine Ritze und Spalten verspachtelt werden. Hier hat sich Knauf Flächenspachtel von der letzten Renovierungsaktion als sehr hilfreich erwiesen... 8) Überschüssiges Spachtelgut lässt sich gut entfernen wenn noch nicht angetrocknet. Nach dem Austrocknen können dann die gespachtelten Stellen nochmal mit Farbe bearbeitet werden.

Für die Fenster habe ich mir Revell Aqua Color Steingrau ausgeguckt. Für das Ausfüllen der Fensteröffnungen mit der Folie von Zapf habe ich mir wohl den falschen Kleber ausgesucht: die Folie hat irgendwie mit dem Sekundenkleber reagiert und teilweise leichte Schlieren geworfen... X( Die Nächste Episode zum Thema Erfahrungswerte. Das Basteln der Fensterbänke aus 1mm Balsaholz ging dann wieder leichter von der Hand.

Zu guter Letzt mit Paint noch eine Tapete für die Inneneinrichtung gemalt und einen Holzboden aus 3mm Balsaholz gebastelt - das ist der Status Quo im Moment. Aber seht nun selbst:













Als nächstes muss ich mir Gedanken über die Dachkonstruktion machen- Dachplatten mit Bieberschwanz- und Firstziegeln sowie Dachrinnen habe ich mir bei Addie besorgt, an der Holzunterkostruktion muß ich noch etwas tüfteln.
Als Fundament für das Gebäude soll ein Styrodurblock dienen...

Mal sehen wie es weitergeht - bis dato hat es auf jeden Fall Spaß gemacht! Und wenn ich nicht so genau hinschaue bin ich mit dem Ergebnis auch ganz zufrieden... :)

Gruß, Dirk.

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Dienstag, 4. September 2012, 22:35

Ein schneller Rat von mir:

Nimm niemals Sekundenkleber, wenn Du Klarsichtteile verklebst, wie deine Fensterfolien!

Da musst Du immer mit Schleiern rechnen.

Einzige Abhilfe kann dann nur noch Aceton oder Nagellack-Entferner schaffen.



Ich empfehle Dir Ruderer L530 als Kleber für solche Materialien, da gibt es das Problem mit dem Schleier erst gar nicht.

Gruß

Thoralf

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Rollo

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Donnerstag, 6. September 2012, 09:42

Sekundenkleberschleier unsichtbar machen

Hallo,

Sekundenkleberschleier sind Kritalle des Klebers, welche das Licht unterschiedlich brechen und daher sichtbar werden. Unsichtbar werden sie wieder, wenn man die betreffende Stelle mit farblosem glänzenden Lack (z.B. Revell) behandelt, aber erst, wenn der Sekundenkleber wenigstens 24 h abgebunden ist.

Gruß

Roland

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Didier78 (06.09.2012), stoomtram (07.09.2012), Altenauer (15.05.2018)

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Donnerstag, 6. September 2012, 10:25

aber VORsicht walten lassen.......

@@@ vorhandene Modelle anderer Baugrößen als Vorlage zu nehmen, ist keine schlechte Idee. @@@

Hallo Detlef,

dein Bahnhofsgebäude Rudow gefällt mir sehr gut.
:thumbsup:

Die Aussage oben ist allerdings mit VORSICHT zu geniessen
jedenfalls wenn es Gebäude vor den 1990zigern betrifft.
Einige Hersteller haben seinerzeit (vor allem in H0) stark
"verniedlicht" ihre Gebäude gebaut.

Maßstäbliche Verbesserung brachte Kibri mit der Farbenfabrik,
die Pola Modelle (Altbauwohnhäuser) ab der 1990er etwa
wurden Maßstabsgerechter, eben so die Faller Eisengießerei.
Vom gleichen Hersteller das Sägewerk als auch die damalige
Brauerei waren alles andere als...........
:!: .
Ich erinnere mich noch an den Bahnhof Baden-Baden (H0),
zwei Hersteller, zwei Firmenphilosophien und zwei verschiedene
Gebäude(modell)größen.

Grüße aus dem Süden
Siegfried

p.s. ein H0-Auhagenbausatz lieferte mir die Vorlage zu einigen meiner
0e Empfangs-und Haltepunktgebäude. Mehrere unterschiedliche
Dächer und Fassadenteile lassen eine vielzahl von Varianten zu.

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Didier78 (06.09.2012)

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Donnerstag, 6. September 2012, 15:47


Hallo Siegfried,
hallo Forumianer,

du hast Recht Siegfried, daran hatte ich nicht gedacht. Ich nehme bei Gebäuden immer den Rudower Wachtmeister Lehmann, geboren in Preiserlein, zum Vergleich, ist er doch inklusive Pickelhaube rund 2 Meter groß. :D

Direkt vor einer Tür aufgestellt, lässt sich die Stimmigkeit einer solchen gut überprüfen.

Grüße aus Berlin
rmedet
Detlef

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Didier78 (06.09.2012)

20

Donnerstag, 6. September 2012, 19:14

Hallo Dirk.
Ich habe da mal eine Frage, die gelbbraue Bretterwand wie hast Du Sie hergestellt, sieht sehr exakt aus. :thumbup:
Gruß Hein

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Didier78 (06.09.2012)