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Rollo

Bahngeneraldirektor

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Sunday, March 15th 2015, 8:31pm

Fertigstellung Bahnhof Grummhübel

Hallo,

das erste Segment meines Bahnhofes ist jetzt soweit fortgeschritten, dass es nun mit den Abschlussarbeiten erst einmal auf die Fertigstellung der anderen Segmente warten muß.

Erst einmal eine Gesamtansicht. Die E92 setzt gerade um.
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Das Feuerholz wartet immer noch aufs zerhacken, aber die Axt hat sich mitlerweilen eingefunden.
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Auf der Straßenseite der Bahnwärterbude blüht es inzwischen schon.
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Die Bahnhofsschilder sind aufgestellt, ankommende Reisende wissen jetzt, wo sie sind.
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1. Suchbild: Da es sich bei Grummhübel um einen Kurort handelt, ist die Umwelt auch noch sauber. Da lebt es sich als Nager natürlich auch ganz gut.
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2. Suchbild: Auch der Insektenwelt gefällt es auf der Bahnhofswiese recht gut, gibt es hier doch am Löwenzahn süße Leckereien.
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Blick Richtung Ausfahrt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=12173

Der nackte Fahrleitungsmast zeigt es, hier werden nach Fertigstellung der anderen Segmente noch Arbeiten erforderlich.
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Und auf dem durch die Sonne erwärmten Betondeckel der Wasserpumpe wärmt sich ein weiterer Wiesenbewohner auf.
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Ich hoffe, euch macht der kleine Rundgang über das erste Segment des Bahnhofes Grummhübel etwas Freude.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

This post has been edited 1 times, last edit by "Rollo" (Mar 12th 2016, 7:46pm)


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Monday, March 16th 2015, 9:04pm

Hallo,

ich freue mich, dass mein erstes Spur-0-Segment so gut bei euch angekommen ist und möchte mich auch für die Bewertungen bedanken.

Da hier die E92 wieder aufgefallen ist, noch was zu ihr.

Sie ist eigentlich die Urgroßmutter aller deutschen modernen Elloks. Sie war die erste in Serie gebaute deutsche Ellok mit Einzelachsantrieb, einer Antriebsart, welche sich bei der DRG später erst richtig mit der E 17, E44 und E 04 durchsetzte und mit den E18 und E19 ihren Höhepunkt bei der DRG erreichte. Nach dem II.WK war dann die E 44 die Grundlage für die weiteren Ellok-Entwicklungen in beiden deutschen Staaten.
Die E 92 wurde noch von der KPEV bestellt, aber infolge des I.WK erst 1923/24 ausgeliefert. In dieser Zeit setzte die DRG noch vorrangig auf Elloks mit einem Zentralmotor mit Stangenantrieb, was bis zu den riesigen ca.3,35m im Durchmesser gebauten Motore der E 06 und E 50 führte. (ein Fahrgestell der E 50 mit dem Riesenmotor ist im Dresdner Verkehrsmuseum ausgestellt)
Parallel zu den E 92 beschaffte die DRG für Bayern ebenfalls E-Loks (E16) mit Einzalachsantrieb System Buchli, welcher sich aber in Deutschland nicht durchsetzen konnte. In der Schweiz und in Frankreich war dieser Antrieb erfolgreicher.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

der sich für die Ellok-Sauriere begeistert, sah man ihnen doch noch die Kraft an.

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Monday, April 20th 2015, 10:54am

Brandschutz am Bahndamm

Hallo,

durch die Brandschutzinspektion der Deutschen Reichsbahn Direktionsbezirk Breslau erfolgte ein Begehung im Bahnhof Grummhübel. Bei der Begehung wurde folgende Richtlinie zur brandschutztechnischen Überprüfung heran gezogen:

"Bei allen mit Dampflokomotiven betriebenen Eisenbahnen entstehen durch den Funkenauswurf Feuergefahren für die Umgebung.
a) Um einen Wald gegen Feuergefahr zu schützen , sind beiderseits der Bahn Schutzstreifen von 25m anzulegen. Diese Schutzstreifen werden beiderseits durch zwei längs laufende Wundstreifen von 1,0m Breite begrenzt und durch ebensolche Querstreifen in Abständen von 25m in einzelne Felder getrennt. Auf diesen Feldern legt man dichte Bestände von Nadelhölzern an und hält den Boden unter den Bäumen von allem brennbarem Altholz und dergleichen durch ausharken frei. Die Nadelholzbestände auf dem Schutzstreifen sollen als Windfang dienen und verhindern, dass Funken über den Schutzstreifen hinaus in den Wald fliegen. Die auf den Schutzstreifen niederfallenden Funken sollen durch das dichte Grün der Bäumegehemmt und gelöscht werden. Fallen sie doch zu Boden, so dürfen sie nichts Brennbares antreffen. Die Bäume des Schutzstreifens dürfen niemals bis zum Hochwald aufwachsen, weil ihr Grün dann nicht mehr dicht genug ist und zu viel trockenes Altholz abfällt. Außerdem darf immer nur ein Feld eines Schutzstreifens abgeholzt werden und ist dann sofort wieder anzupflanzen. Der dahinterliegende Wald, sowie die benachbarten und gegenüberliegenden Felder der Schutzstreifen müssen so lange stehen bleiben , bis der neue Aufwuchs 6 - 7 m hoch geworden ist.
b)Heideflächen können ebenso durch Schutzstreifen gesichert werden wie der Wald. An Stelle der Anpflanzung genügt vielfach eine doppelte Birkenreihe als Windschutz. Das beste Brandschutzmittel in diesem Falle ist die Urbarmachung breiter Streifen rechts und links der Bahn.
c) Im Moor liegen die Verhältnisse ähnlich wie in der Heide, die Brandgefahr ist aber noch größer. Als Windfang dienen beiderseits vier Reihen von Birken. Das Moorgelände vom Bahngraben bis zur ersten Birkenreihe wird mit einer Mischung von Sand und Morrerde überstreut (Wienerde) und angesät, um das Eindringen eines Feuers in die Tiefe des Moores zu verhüten. Zwischen den Birken selber wird eine Sanddecke aufgebracht und außerhalb der Birken ein Graben ausgeworfen.
d) Für Wiesen besteht eine Brandgefahr im allgemeinen nur auf trockenem Untergrund und besonders im Frühjahr, wo das vorjährige Gras verwelkt und trocken ist und das neue Grün noch fehlt. Wenn auch der Schaden für die Wiese durch ein solches Oberflächenfeuer nicht großist, so kann doch durch die Witerleitung des Brandes Unheil entstehen. Ein zweckmäßiges Mittel, Wiesenbrände zu verhüten, besteht darin, auf den gefährdeten Flächen reine Weidewirtschaft einzuführen und so das Gras ständig kurzzuhalten."


In Grummhübel hat daher der Bahnhofsvorsteher einen Nutzungsvertrag mit der örtlichen Ziegenemma über das niedrighalten des Rasens mittels umweltfreundlicher Rasenmäher abgeschlossen. Damit diese Ziegen nicht auf die Gleise laufen wurden sie natürlich angeleint.

index.php?page=Attachment&attachmentID=12926

Da eine weitere Bebauung des Bahnhofsareals geplant ist, hat sich die Bauleitung die noch folgenden Vorschriften aushändigen lassen:

"e) Über die Sicherung von Gebäuden in der Nähe der Bahn besagt die Polizeiverordnung, die im Eisenbahnverordnungsblatt 1893 Seite 153 wiedergegeben ist, folgendes:
1. Gebäude und Gebäudeteile, die weder aus unverbrennlichen Material hergestellt, noch durch Rohrputz oder in anderer gleich wirksamer Weise gegen Entzündung durch Funken gesichert sind, müssen von Eisenbahnen eine von der Mitte des nächsten Schienengleises zu berechnende Entfernung von mindestens 4 m innehalten. Dasselbe gilt von allen Öffnungen von Gebäuden, die nicht durch mindestens 1 cm starkes, nach allen Seiten hin festeingemauertes Glas abgesclossen sind.
Für Gebäude, Gebäudeteile und Öffnungen, die unterhalb der Oberkante der Schienen liegen, tritt an Stelle der Entfernung von 4 m eine solche von 5 m.
2. Gebäude mit weichen, nicht feuersicheren Dächern, sowie Gebäude, bei denen die Dachpfannen mit Strohdecken eingedeckt sind, müssen von Eisenbahnen eine von der Mitte des nächsten Schienengleises zu berechnende Entfernung von mindestens 25 m innehalten."

Mit freundlichen Grüßen

Roland

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