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Tuesday, January 6th 2015, 9:16pm

Farbgebung für Segment/Schwenkscheibe von NDetail gesucht

Hallo Ihr Anlagenbauer,

ich benötige nun das erste mal Eure wirksame Mitarbeit!

Ich habe mich an den Zusammenbau der Segmentdrehscheibe von NDetail gemacht, soweit geschafft aber bitte nicht so schnell wieder! Alle Hochachtung an die Modellbauer, welche so "einfach" eine Dampflok zusammenlöten, das auch noch in Rekordzeit hinbekommen und davon nicht genug bekommen können. :)

Aber zurück zu Thema: Nach erfolgreichen Zusammenbau und Funktionsprüfung wartete letztendlich die Farbgebung. Ich wollte einen anderen Weg beschreiten und habe die Ätzflüssigkeiten zum Patinieren, ebenfalls von NDetail, verwendet. Wie auf den Bildern zu sehen sein wird, war ich mit der Entfettung mittels Aceton zu zaghaft oder besser gesagt ungenau. Trotz mehrmaligen dicken Einstreichen und einer Einwirkzeit von 3 Stunden + 2Stunden für das Aufbringen der Flüssigkeit, bin ich vom Ergebnis nicht überzeugt und eher enttäuscht.

Meine Frage ist, ob solch eine Farbgebung bzw. das Ergebnis realistisch im Eisenbahnbetrieb (vorrangig Dampf) ist?

Würdet Ihr das so lassen/akzeptieren?

Wie soll es weitergehen?

Kann man mit den Pigmentfarben von NDetail da noch was retten?

Wenn ja, kann mir jemand erklären, wie diese Farben am Besten zu verarbeiten sind?

Ich möchte in jedem Fall die Struktur der Grube erhalten, diese soll auf keinen Fall vollflächig lackiert oder beklebt (siehe SNM) werden.

Vielen Dank im Voraus für Eure hilfreichen Antworten,

viele Grüße Jörg
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Wednesday, January 7th 2015, 12:36am

Moin,

sieht doch gut aus. Für den Dampflokbetrieb ist das doch noch alles richtig sauber :D
Du hast mit der Patina eine "Grundalterung" aufgebracht, die man natürlich mit Pulver- und Pigmentfarben weiter verfeinern kann.
Die großen Farbunterschiede kommen daher, dass die reinen Kupferflächen und Flächen die mit Lötzinn benetzt wurden jeweils
anders auf die Patina reagieren. Da hilft auch Aceton nichts. Man kann also mit Lötzinn Kupferstellen gezielt bearbeiten, um danach
mit der Patina bestimmte Farbgebungen zu erreichen. Dieses "Farbspiel" übt man am Besten vorher an Reststücken.
Verloren ist jedenfalls nichts, denn Betriebsstellen die mit Dampfloks befahren wurden, sahen damals wirklich aus wie "Hulle" ...
Heute wachsen an den Stellen ja eher Blümchen. Du kannst also ohne weiteres mit Pulverfarben weiter machen!

Es gibt aber auch andere Optionen, ohne Patina:
- Du kannst immer noch alles mit Farbe neu gestalten!
- eine Behandlung mit feinen Acrylfarben und Airbrush deckt auch die Struktur der Grube nicht zu!
- alle Methoden sollten zum Schluß mit Klarlack (matt) versiegelt werden (auch die Patinierung, die ohne Schutzlack ja weiter arbeitet)!
- den besten Farbauftrag auf filigrane Strukturen erhält man am Besten mittels Airbrush

Beispiel Grube:
- nochmal gut reinigen (Scheuermilch oder Schaumschleifgel mit Spül- und/oder Zahnbürste)
- Handschuhe tragen!
- Grube Vorlackieren (dunkelgrau)
- Grube Betongrau lackieren
- trocknen lassen
- dunkle Farbpulver (schwarz, rostbraun, etc) oder auch dunkle Acrylfarbe mit viel Wasser in die Ritzen und Ecken laufen lassen
- Wasserläufe und Ablagerungen am Grubenrand genauso anbringen
- wenn es "gefällt" alles mit Acryl-Klarlack versiegeln (ölige Stellen mit Glanzlack, andere mit Mattlack)

Ansonsten funktionieren alle Alterungstipps hier im Forum auch an dem Modell!

Kannst Dich auch gerne direkt an Ndetail wenden!

Viel Erfolg!
Grüße von der Waterkant
Dieter

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BTB0e+0

Bahngeneraldirektor

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3

Wednesday, January 7th 2015, 1:46am

So lassen...

Hallo Jörg,

m. E. so lassen, ggf. noch verfeinern. Andere geben sich Mühe so eine natürlich entstandene Alterung hinzukriegen und schaffen es manchmal nicht.
Gruss
Robert
BTB0e+0

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HüMo

Bahngeneraldirektor

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Wednesday, January 7th 2015, 8:09am

Hallo Jörg

auch wenn die Fotos nicht ganz optimal sind, sieht das für mich schon sehr gut aus.
Ich würde da eigentlich nicht mehr viel machen. Die Grube kann man sicher noch verfeinern. Aber weniger mit Farben, sondern evtl. mit ganz wenig "Grasbewuchs" in den Fugen, Erde, Riss-Imitate, Rostspuren etc.".

Sonst im Allgemeinen schließe ich mich den Vorschlägen von Dieter an.

Viele Grüße
Hendrik

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Dieter Ackermann (07.01.2015), pgb (10.01.2015)

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Thursday, January 8th 2015, 12:45pm

Hallo Jörg,

Kompliment zu deiner Segmentdrehscheibe, die du da in den letzten Tagen ganz toll zusammengebaut hast (bei den nächsten auf der 'Moritzbahn' anfallenden Lötarbeiten möchte ich dich am liebsten engagieren!). Was allerdings die Farbgebung bzw. das 'weathering' oder Auftragen von Betriebsspuren anbelangt, mit dem du anscheinend nicht so ganz zufrieden bist, halte ich es mit Robert "m. E. so lassen"!

Lass das Teil einfach mal ein paar Tage in Ruhe und lass es auf dich wirken, ohne es gleich erneut mit Pinseln oder anderen Utensilien zu maltraitieren ...

Es gibt da ein schönes altes Sprichwort "Gott hat dem Menschen die Zeit gegeben - von Eile hat er nichts gesagt"! Im Übrigen denke ich, dass auch dir mehr daran gelegen ist, zumindest mit Blick auf die 'Farbgebung' ein Unikat auf deiner Anlage zu haben ...

Weiterhin viel Erfolg
und beste Grüsse nach Dresden

Dieter

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BTB0e+0 (08.01.2015), pgb (10.01.2015)

BR96

Bahnhofsvorsteher

(652)

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Friday, January 9th 2015, 7:12am

Hallo Jörg,

sieht gut aus, aber wenn Du hier fragst, dann bist Du offensichtlich unsicher und wirst es evtl. auch bleiben. "Hätte ich es doch damals geändert..."

Solltest Du Dich dazu entschließen, hast Du doch eine wunderbare Grundlage. Die Bühne würde ich weitestgehend so lassen, aber die Grube würde ich grob lackieren. Mit grob meine ich, dass Du die Flächen so lackieren solltest, wie es ein 3-Jähriger tun würde. Nämlich die Ecken und hier und da einen Flecken auslassen. Wenn Du das mit einem hellerem Betongrau tust, hast Du wunderbare Schattierungen in den Ecken. Dann die neuen grauen Bereiche hier und da noch mit dunkleren nassen Farbpigmenten altern und etwas Grünzeug in einigen Bereichen...
Grüße - Jörg

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pgb (10.01.2015)

7

Friday, January 9th 2015, 9:09pm

So lassen.... und die eigene Gewissensfrage!!

Hallo zusammen,diese späte Antwort und Danksagung auf Eure Kommentare war wirklich nicht böse gemeint, ich wollte noch etwas abwarten, was an Meinungen und Vorschlägen noch zusammen kommt.

@Dieter von der Waterkant

Erst einmal recht herzlichen Dank für Deine ausführlichen Beschreibungen und sehr detailreich erläuterten Arbeitsschritte. Wie ich an Deinem Bild und Deinen Ausführungen sehe, machst Du solche Arbeiten des Öfteren. Das macht erstmal wieder Mut!

@Robert von der BTB0e+0

Vielen Dank für Deine ehrliche Meinung, welche mich um ehrlich zu sagen etwas verwundert hat, dass Dir solch ein Ergebnis gefällt, da ich von Deinem Anlagenbau begeistert bin. Dein zweiter Satz hat mich lange zum Nachdenken gebracht, sodass ich durch deinen Kommentar noch einmal sehr in mich gegangen bin. Danke dafür!

@Hendrik und Dieter von der Moritzbahn

Eure Statements haben mich wirklich sehr lange über Roberts Kommentar nachdenken lassen und bewusst gemacht, das Robert richtig liegt und noch nicht alles verloren.

@Jörg


Großen Dank letztendlich auch an Dich und für Deine inspirierenden Tipps. Mit Deinem ersten Satz hast Du mir aus der Seele gesprochen und mein Leiden gut erkannt.
Stand der Dinge:Nachdem ich mir schon mal vorschnell Styrodur zum Ausgestalten der Grube geordert habe, kam ich heute „back to the roots“ und habe die Bauteile noch einmal gründlich entfettet (mit Aceton). Begonnen habe ich damit, die Bühne mit der Säure zum Patinieren für die Farbe grau/braun wiederholt dick einzustreichen. Danach habe ich den Rest der Säure für die Farbe „schwarz“ in die entfettete Grube geschüttet und nach einer gewissen Zeit mit einer Zahnbürste (keine Angst, war eine abgelegte ;) ) verteilt und eingerieben. Heute habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass es bei der Reaktion richtig knistert. Aus dem Säurestand der Grube habe ich dann immer wieder Säure aufgenommen, um diese (verantwortlich für schwarz) mit der bereits bestrichenen Bühne (grau/braun) zu mischen, damit auch Lötstellen letztendlich eine Verfärbung bekommen.Noch Nass bin ich recht begeistert. Ich werde die Einwirkzeit auf ein Minimum von 12 Stunden verlängern. Die Enttäuschung kam beim ersten Versuch nach dem Abwaschen! Mal sehen ob ich morgen schlauer bin. Das Ziel ist vorläufig wieder das Unikat und das Erreichen des Zieles auf anderen Wegen.


Letzte Fragen.
Wie verhält sich die eingestrichene Säure im Nachhinein, wenn man nicht alle Säurereste gründlich ab bekommt oder durch irgendwelche widrigen Umstände Rückstände in den sehr feinen, spitzen Ecken verbleiben?

Besteht die Gefahr vom „Aufblühen“ des Metalls (durch die Säure), wenn das Metallbauteil am Ende mit Klarlack (matt) oder Fixativ versiegelt wird?

Viele Grüße aus Dresden an alle Freunde der Spur 0

Jörg

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Dieter Ackermann (09.01.2015), pgb (10.01.2015)

stefan_k

Moderator

(348)

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Location: 22765 Hamburg

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8

Friday, January 9th 2015, 11:37pm

Moin,
Rückstände der Patinierungsflüssigkeit werden... grünlich. Kupfersulfat, wie man das von Gebäudedächern kennt. Daher feste spülen, besser ist das. :huh:
Freundliche Grüße,
stefan_k

__________________________________
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pgb (10.01.2015)

9

Saturday, January 10th 2015, 2:55am

Moin Jörg,

noch schnell eine Information zur Wirkungsweise von Patina:
Patina kann mit einem Pinsel oder Wattestäbchen aufgebracht werden. Danach muss man die behandelte Fläche genau beobachten und ganz gezielt bestimmte Bereiche nacharbeiten. Zwischendurch sind Wisch- (feuchter Lappen) und Spülgänge (warmes Spülmittelwasser) erforderlich. So arbeitet man sich langsam an das gewünschte Ergebnis heran. Die max. Zeit bis zum Spülen sollte ca. 5 Minuten betragen. Der Patiniervorgang ist quasi eine gewollte, beschleunigte aber gezielt eingesetzte Oxydation. Dabei wird Substanz in Oxyd (Rost) umgewandelt. Das heisst auch, die Originalsubstanz wird langsam weniger!! Dieser Prozess schreitet am schnellsten bei Lötzinn, danach bei Kupfer und dann bei Neusilber voran (daraus besteht das Modell!). Messing- und Bronzelegierungen sind ebensfalls betroffen, sind aber massiv genug und halten dem Rost lange Stand. Wird die Patinierzeit also zu lang, entsteht eine "Rostschicht", die beim Spülen wieder abplatzen kann, da sie zu dick geworden ist. Solche Stellen kann man gezielt nacharbeiten, aber danach immer gut spülen!
Aceton ist ein Entfettungsmittel. Zum Reinigen von Blechen VOR der Patinierung ist das ok. Um Patina zu beseitigen, benötig man einen Oxydlöser. Gibt es als Spray z.B. Kontaktreiniger. Sehr gut geeignet ist auch Lötöl. Mit (Zahn-) Bürste oder hartem Pinsel aufbringen und "schrubben", danach gut spülen mit warmen Spülmittelwasser! Vor der Lackierung muss das Modell gut trocknen. Wasserbasierende Acrylfarben sind bei "Restwasser" in Ecken toleranter. Nitro- oder andere Lösungsmittelfarben verlangen aber 100%-ge Trockenheit!


Antworten auf Deine Fragen:
- Flüssige Patinarückstände arbeiten immer weiter bis sie oder das Material darunter verbraucht ist
- Trockene Patina schützt das Material darunter. Wird sie feucht (Luftfeuchte, Wasser), kann der Patinierprozess aber erneut starten (deshalb versiegeln - Öl, Lack!)
- Reste in Ecken können also beim Lackieren verbleiben wenn sie fest sind.
- Solange die Lackschicht nicht verletzt wird, blüht nichts weiter.
Grüße von der Waterkant
Dieter

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JACQUES TIMMERMANS (10.01.2015), Dieter Ackermann (10.01.2015), pgb (04.02.2015)

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Sunday, February 1st 2015, 4:20pm

Das Ende der Farbgebung oder sieht das „Hulle“ genug aus!?

Hallo werte Spur 0- Freunde,ich möchte diesen Thread vorerst beenden, da der Zusammenbau als erfolgreich abgeschlossen zu verzeichnen ist. Ein paar Tipps möchte ich Nachahmern und Beginner´n mit auf den Weg geben.Erst einmal herzlichen Dank für den Tipp und die Ausführungen von „hds“ (Dieter von der Waterkant)!Nach der Warnung über meine verlängerte Einwirkzeit der Säure, bin ich sofort in den Keller gestürmt (Arbeiten mit Säure sind im Wohnraum nicht gut angesehen) um das Dilema zu sehen. Das Bühnengeländer hatte sich bereits von der Bühne gelöst und lag neben der Bühne. Weiterhin hatten sich bereits einige Laufroste von der Bühne gelöst. Noch im Gedanken an das Zitat von Dieter „Wird die Patinierzeit also zu lang, entsteht eine "Rostschicht"“, erinnerte ich mich, dass sich ja Rost nicht Schweißen und autogen Trennen lässt, wird sich dies wohl beim Löten etwa gleich verhalten. Genauso war es dann auch, alle Stellen welche sich durch die Säure gelöst hatten, mussten vor dem erneuten Anlöten der gelösten Teile an den jeweiligen Stellen wieder mit dem Korundschleifer Dremel (Proxxon) freigelegt werden. Nachdem ich dadurch viele Stunden in den sprichwörtlichen Sand gesetzt habe, ist das Ergebnis für mich relativ zufriedenstellend. Ein Fehler hat sich jedoch eingeschlichen und konnte bisher leider nicht abgestellt werden. Noch vor dem Beginn der Farbgebung gab es keinen elektrischen Durchgang von den jeweiligen Schienen und zur Bühne. Nach dem Missgeschick mit der Farbgebung gibt es jetzt an einer Schiene elektrischen Durchgang zur Bühne, zum Glück nicht zwischen den Fahrschienen. Eine weitere Fehlersuche lässt sich nur noch durch Zerstörung bewerkstelligen, da auch ein Ablöten durch die Säurebehandlung nicht mehr möglich ist. Solange es zu keiner Entgleisung auf der Bühne kommt, dürfte es keinen Kurzschluss geben.Die letztliche Farbgebung habe ich dann unter der Verwendung von stark verdünnten Gunze- Farben erreicht. Die Bühne und die Grube haben zuerst die Farbe Ruß und dann eine Verfeinerung mit dem Farbton Rost erhalten. Einige Stellen wurden dann noch mit dem Farbton Kalkweiß graniert. Der Grubenrand (wird am Ende noch verschwinden) und das Geländer wurde Mausgrau gestrichen. Das Geländer erhielt einen Warnanstrich in Schwarz/Gelb, hier wurden die Aqua- Farben von Revell verwendet. Die Grubenwände wurden mit HO-Ziegelstrukturpappe von HEKI verkleidet.Am Ende habe ich den Einsatz der Pigmentfarben von „NDetail“ ausprobiert. Ein verteilen mit dem Pinsel brachte für mich keinen erkennbaren Erfolg. Gute Ergebnisse brachte das Auf-und Zerreiben mit dem Finger. Gute Verarbeitung war durch das Auftragen der Pigmente und anschließende benetzten mit Wasser zu verzeichnen. Alle Pigmente konnten entsprechend verteilt werden und nach dem Abtrocknen des Wassers gut verrieben werden. Im Anschluss wurde alles mit Fixativ matt mit UV-Schutz der Firma „Lukas“ (erhältlich im Künstlerbedarf) besprüht, um alle Farben und Pigmente zu schützen.
Demnächst soll es dann auch mit meinem Anlagenbau, mit dem Thema „Lenzkirch“losgehen.



Viele Grüße aus Dresden
Jörg
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JACQUES TIMMERMANS (01.02.2015), BTB0e+0 (01.02.2015), DirkausDüsseldorf (02.02.2015), Udom (02.02.2015), pgb (04.02.2015)

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Sunday, February 1st 2015, 8:05pm

"Oxy" der Lötstellenfresser

Moin,

oh hallo - guter Erfahrungsbericht! Auch wenn es hier und da wohl etwas "weh" getan hat diese Erfahrungen zu sammeln!
Das Ergebnis ist aber TOP.
Die Patina hat sicher auch die Lötstelle(n) der Gleiseinspeisung aufgefressen. Die Kabel lassen sich aber seitlich wieder an die gereinigten Schienenprofile anlöten.
Reste des Oxyds können auch einen Kurzschluss im Spalt unter den Schienen zur Brücke hin verursachen. Daher den Spalt zwischen Schienenprofil und Brückenträger
gründlich reinigen. Gelöste Schienenstühle oder den Zwischenraum mit 2K Kleber füllen und nach dem Aushärten etwas "Beischleifen". Das hält dann wieder.
Sind kleinere Teile defekt (z.B. Geländerstützen), bitte einfach eine Mail an info@ndetail.de schicken. Dann kommt kostenlos Ersatz.... :)

PS: ...und für alle die es noch nicht wissen, hier eine "klare Ansage von der Waterkant": wer mit der Wasserkante postet, "trötet" direkt mit Ndetail ... :D
Grüße von der Waterkant
Dieter

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