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Rollo

Bahngeneraldirektor

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Sunday, January 11th 2015, 11:06pm

Eine Schrankenwärterbude für Grummhübel

Hallo Freunde des gepflegten Gebäudebaues,

während sich die Gleisbauer mit dem Einbau der Einfahrtsweiche des Bahnhofes Grummhübels abschinden, treffen sich der Eisenbahninspektor der Reichsbahndirektion Breslau mit dem für die Hochbauten des Bahnhofes Grummhübel verantwortlichen Planungsbüro. Der Eisenbahninspektor übergibt dem Planungsbüro das Lastenheft zum Bau der Schrankenwärterbude an der Bahnhofseinfahrt Grummhübel.
Bevor nun mit der Planung begonnen werden kann, schauen wir da mal hinein, was so gefordert wird:

1. Eine Wärterbude darf nicht gleichzeitig einen roten Backsteinsockel, Putzflächen, kleinen Fachwerkgiebel und ein Schieferdach mit verzierten Stirnbrettern haben. Das ist zu vielerlei und gibt dem Bau eine Mannigfaltigkeit, die ihm nicht zukommt.
2. Schrankenwärterbuden dienen dem Aufenthalt des Personals, das an den Wegübergängen Schranken zu bedienen hat. Man legt diese kleinen Bauten der Übersicht wegen bei Gleiskrümmungen an die Außenseite des Bogens und schafft durch geeignete Lage der Fenster gute Übersicht über die Gleise und den Wegübergang.
3. In der Nähe sei ein Brunnen, um Schwellenbrände löschen zu können und zur gelegentlichen Besprengung des Überweges.
4. Die Bude enthält einen Aufenthaltsraum für den Bahn- oder Schrankenwärter. Dieser Raum muß groß genug sein, etwa 5x4m, um auch Rotten eine gelegentliche Unterkunft bieten zu können.
5. Die Wände müssen innen möglichst widerstandsfähig sein, da sie mit allen möglichen Gerät, Haltscheiben usw. in Berührung kommen. Man vermeide daher hier Kalkputz. Zweckmäßig sind Ziegelflächen, die gut mit Zementmörtel verfugt sind. Auch Holzverkleidung ist hier brauchbar, doch meist zu teuer. Die Wände sollen nicht unter 38cm dick sein, da der Raum mindestens nach 3 Seiten Außenwände hat.
6. Ein solider eiserner Ofen mit Kochvorrichtung ist unbedingt erforderlich. Weiter erhält der Raum Werkzeugkisten, die als Sitzbänke gebraucht werden können, und einen Fernsprecher.
7. Den Abort zieht man in den Baukörper mit hinein, es wird sich dann daneben ein Windfang und ein kleines Gelaß für Signale, Laternen, Petroleumkannen usw. ergeben.
8. Ein kleiner Kohlenraum ist noch nötig (wegen der Befüllung als Kellergeschoß zweckmäßig).

Ein grober rechnerischer Überschlag durch den Planer ergibt eine Gebäudegröße von 4,67m x 4,67m und einer Höhe OK Gelände über First von 3,35m. Gründungstiefe des Gebäudes beträgt 2,25m.

Das wären die Vorgaben für das zu bauende Gebäude. Mal sehen, was die Planer daraus machen.

Mit freundlichen Grüßen

Roland
Bauleitung Bahnhof Grummhübel

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Rollo

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Tuesday, January 13th 2015, 12:05am

Hallo Freunde des gepflegten Gebäudebaues,

da das beauftragte Planungsbüro ein Wiederverwendungsprojekt verwendet, ging die Planung sehr schnell und mit dem Bau konnte begonnen werden.

Für die Wände werden versuchsweise erstmals statt Polystyrol geschäumte 2mm dicke Kunststoffplatten verwendet. Um die benötigte Wandstärke von 4mm zu erreichen, werden immer 2 Platten auf einander geklebt, wobei gleich die Fenster- und Türanschläge mit heraus gearbeitet werden konnten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10833

Um Punkt 5 des Lastenheftes zu erfüllen, erhielten die Wände auf der Innenseite die Gravur von Ziegelwänden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10834

Probeweise zusammen gestellt, sieht das ganze schon mal wie ein Haus aus.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10835

Und mal reingeschaut:
index.php?page=Attachment&attachmentID=10836

Zusammenkleben werde ich die Wände mit Kontaktkleber und hoffe das es hält. :huh:

Mit freundlichen Grüßen
Roland
Bauleitung Bahnhof Grummhübel

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3

Tuesday, January 13th 2015, 8:33am

Moin Roland,

das sieht schon sehr gut aus :thumbsup: :thumbsup: , habe ich das richtig gesehen, Kreuzverband auf den Innenwänden, wow :!:


Zum Kleben der geschäumten (Styrodur-)Platten würde ich aber einen Styropor-Kleber verwenden, da Kontaktkleber zum Einen die Platten (warscheinlich) auflöst und zum Anderen musst Du sie an den Klebestellen kräftig aufeinander pressen, wobei es bestimmt Dellen in der schönen Fassade gibt :( ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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4

Tuesday, January 13th 2015, 9:42am

Was für Wandplatten?

Hallo Roland,
was sind das für Platten, die du da verwendest? Ist da das Mauerwerk bereits geprägt, oder hast du es selber "GESCNITZT?"
Auf jedenfall sieht das Gebäude schon jetzt sehr vielversprechend aus. Von der Verwendung Kontaktkleber würde ich, wie Frank-Martin schon geschrieben hat, ebenfalls abraten.

Gruß Heiko
der von der Neckarquelle

Rollo

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Tuesday, January 13th 2015, 12:27pm

Hallo Freunde des gepflegten Gebäudebaues,

erst einmal Danke für die rege Anteilnahme und die kleinen Grünen.

Heiko, bei den Platten handelt es sich um ein Produkt von Forex, werden bei ebay angeboten.

Der Test hat gezeigt, sie lassen sich mit Kontaktkleber sehr gut kleben und sind auch fest genug, dass sie beim zusammenpressen nicht eingedrückt werden.
Zum schneiden der Platten habe ich ein Skalpell verwendet, man sollte dabei auf rechtwinklige Schnitte achten und möglichst sehr genau ausschneiden. Nacharbeiten mit Feilen und Sandpapier ist möglich, aber sehr zeitaufwendig, da sich das Material gegen Schleif- und Feilarbeiten sträubt.

Die Gravuren wurden mit der Reißnadel ausgeführt, wobei man da keinen großen Druck ausüben muss, ist aber ein Geduldsspiel, für die 4 Wände mit Ziegel-Kreuzverband habe ich 4 Stunden gebraucht. :whistling:
Ich hoffe nur, dass man später nach Fertigstellung des Gebäudes noch etwas von meiner vierstündigen Schnitzerei sieht.

Die 4 Wände sind verklebt und aus einer Mauerstrukturplatte unbekannten Herstellers wurde der Natursteinsockel angefertigt. Hierbei musste an einer Wand das Kellerfenster mit dem davor befindlichen Lichtschacht mit angefertigt werden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10842

index.php?page=Attachment&attachmentID=10843
Das Natursteinmauerwerk erhält noch eine obere Abdeckung.

Um den Fußboden in der richtigen Höhe einbauen zu können, wurden an den Wänden Distanzstreifen aus den Forex-Platten geschnitten und angeklebt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10844
Ebenfalls aus dem Material entstand die Fußbodenplatte.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10845
Sie wird noch Dielenbretter erhalten, damit der Schrankenwärter keine kalten Füße bekommt.

Mit freundlichen Grüßen

Roland
Bauleitung Bahnhof Grummhübel

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Tuesday, January 13th 2015, 4:33pm

Hallo Roland,

wirst sehen, Fleiss und Ausdauer zahlen sich beim Gebäudebau immer aus...

Viele Grüße,
Walfried
Eisenbahnarchitektur aus Karton www.makamo-modellbogen.com

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Tuesday, January 13th 2015, 5:34pm

Hallo Roland,

nach deiner bisherigen Beschreibung und den Rohbau-Fotos zu urteilen muss deine Schrankenwärterbude ein echter Hingucker werden! Ich habe aber dennoch eine Frage zum weiteren Ausbau, nachdem du zu Beginn von einem 'kleinen Kohlenraum ... im Kellergeschoss' geschrieben hast: ist der Zugang zum Kellergeschoss über eine (eventuell 'simulierte') Aussentreppe oder durch eine im Innenraum vorgesehene Luke geplant? Diese Frage stellt sich m. E. zwangsläufig, da die beiden ersten Fotos in deinem heutigen Bericht (Nr. 5) einen aussen angebrachten Lichtschacht (für das Kellerfenster) zeigen ...

Weiterhin viel Erfolg bei der Fertigstellung dieses kleinen, bahntypischen Gebäudes
und beste Grüsse
Dieter

Husbert

Oberfahrdienstleiter

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Tuesday, January 13th 2015, 6:36pm

Hallo Roland,
ich bin wahrscheinlich zu blöd um zu begreifen das der Mauerstein innen liegen soll. Wird das Gebäude außen verputzt?
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das Du die Wände verkehrtherum zusammengesetzt hast.

Zum bauen benutze ich 3 mm Polystyrolplatten (protex-light) 500x250x3mm für 5,35€ in allen guten Baumärkten. Die kann man sägen,verkleben und bemalen ohne große Vorbereitungen. Wenn man darauf z.B. Mauerplatten klebt hast Du die gewünschte Mauerdicke von 4 mm.
Gruß und kläre mich/uns auf.
Husbert

Rollo

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Tuesday, January 13th 2015, 7:42pm

Hallo Dieter,

die Kellertreppe liegt im Inneren des Gebäudes, hat aber einen seperaten Zugang von Außen. Der Schrankenwärter muss zum Kohlen holen also aus dem Gebäude heraus, um die Gebäudeecke herum laufen und dann wieder zur Kellertür ins Gebäude hinein. Einen direkten Zugang vom Inneren zur Kellertreppe gibt es nicht, das gibt die Gebäudegröße nicht her. Genaueres wird sicher dann zu erkennen sein, wenn ich mich mit dem Inneren des Gebäudes befasse.

Hallo Husbert,

meine Bauleute haben sich an die Vorgaben des Planers gehalten, und der Planer hat sich an das Lastenheft der Reichsbahn gehalten. Unter Punkt 5 steht dort geschrieben, dass die Innenwände aus unverputzten Ziegeln, welche mit Zementmörtel zu verfugen sind, zu errichten sind.
Außen erhält das Gebäude verputzte Wände (die Putzer haben vorhin gerade die Arbeiten abgeschlossen).

Mit dem Aufkleben von Mauerwerk ist das ein kleines Problem, es gibt kaum Anbieter von Ziegelmauerm im Kreuzverband, das ist aber bei einer Außenmauer, sofern sie nicht im Fachwerk steht, erforderlich.

Übrigens, auch bei den Moba-Herstellern von Z bis H0 hat sich das meines Wissens bisher nur bei der Firma Auhagen herum gesprochen, dass Außenmauern so zu errichten sind.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Husbert

Oberfahrdienstleiter

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10

Tuesday, January 13th 2015, 8:00pm

Hallo Roland,
wieder was gelernt. Wozu so ein Forum alles gut sein kann.
Gruß
Husbert

ADDIE

Schrankenwärter

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11

Tuesday, January 13th 2015, 8:41pm

Mauerplatte im Kreuzverband

Guten Abend,

unsere Mauerplatte Spur 0 AD-20218 ist im Kreuzverband.

MfG
D. Kleinhanß
ADDIE-MODELL

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Rollo

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Tuesday, January 13th 2015, 8:54pm

Hallo Freunde des gepflegten Gebäudebaues,

die Maurer und Putzer waren heute noch sehr fleißig. Der Lichtschacht hat seine Abdeckplatten und das Kellerfenster eine Fensterbank bekommen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10852
Auch die restlichen Fenster haben Fensterbänke bekommen, diese sollen schließlich verhindern, dass Regenwasser in den Putz eindringt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10853
Dann wurden die Faschen abgeklebt, beim großen Vorbild wurden da natürlich Bretter genommen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10854
Alte Revell- und Humbrolfarben werden noch einem guten Zweck zugeführt, nämlich als "Putzträger".
index.php?page=Attachment&attachmentID=10855
Nach dem einpinseln wird die noch klebende Wand in Quarzsand gedrückt, das ergibt einen schönen gleichmäßigen Putz.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10856

Jetzt muss der ganze Spass erst einmal richtig durchtrocknen, ehe die abschließende Farbbehandlung der Fassade erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Roland
Bauleitung Bahnhof Grummhübel

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Wednesday, January 14th 2015, 1:08pm

Hallo Freunde des gepflegten Gebäudebaues,

der Putz ist aufgebracht und nachbehandelt. Aber so richtig will mir der Farbton nicht gefallen ;( .
index.php?page=Attachment&attachmentID=10866
index.php?page=Attachment&attachmentID=10867
index.php?page=Attachment&attachmentID=10868

Mit freundlichen Grüßen



Roland

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Wednesday, January 14th 2015, 1:29pm

Nicht schön

Das sieht wirklich nicht schön aus, auch finde ich den Putz zu grob.

Meine Meinung.

Gruß

Uwe

TTorsten

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Wednesday, January 14th 2015, 3:58pm

Hallo Roland,

ich finde den Farbton gar nicht so schlecht, vielleicht etwas dunkel. Versuche doch mal mit einer stark verdünnten beige/ockerfarbenen Lasur über den Putz zu gehen. Anschließend noch minimal mit Kalkweiß granieren.

Die Putzstruktur ist meiner Meinung nach ok.

Gruß
Torsten

Rollo

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Wednesday, January 14th 2015, 11:51pm

Hallo,

vielen Dank für eure Meinungen betreffs der Fassade.

Wenn ich mir den Avatar von Torsten so anschaue, kommt mein Grauton doch schon recht nahe an den des Gebäudes hinter dem VT.
Eine dezente Nachbehandlung wird dann noch erfolgen, wenn die noch fehlenden Details angebracht sind.

Uwe, der Putz erscheint bedingt durch die Pixelung des Bildes recht grob, ich habe da aber feinsten Quarzsand verwendet, welcher von der Körnung her schon fast Staub ist. Dessen Körner sind ins Vorbild umgerechnet kleiner, als die Körner im Außenputz meines 1:1-Hauses. ;)

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Thursday, January 15th 2015, 9:59am

Farbe Zementputz

Hallo Roland,
in dem Ort in SH, wo meine Frau ein kleines Haus von ihren Großeltern übernommen hat,
stehen noch einige Häuser mit "ORIGINAL - Zementputz" so wie es dort früher üblich war,
und die sehen sehr ÄHNLICH von der Farbe aus, wie dein Putz. Kannst die "Bude" also ruhig so lassen,
eventuell noch ein paar dezente Alterungsspuren anbringen.

Gruß Heiko
der von der Neckarquelle

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Jacques Timmermans

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Thursday, January 15th 2015, 10:36am

Guten Morgen Roland,

Man kann sich über einen gewissen Farbton, wie zum Beispiel der deiner Wärterbude, immer streiten, aber ich persönlich finde dem Farbton sehr gelungen, d. h. er kommt die Realität sehr nahe. Dies liegt auch daran, dass Du die Aufnahmen, soweit ich erkennen kann bei Tageslicht gemacht hasst.
Nun zur Körnung des Putzes. Normalerweise lügt ein fotografisch angefertigtes Bild qua Schärfe nicht! Persönlich wäre mir die Körnung auch etwas zu grob, was daran liegt, dass trotz der Verwendung von feinstem Quarzsandes, dies kein maßstäblicher Sand ist und somit die Textur des Naturprodukts für unsere Zwecke schlicht zu grob ist. Man könnte die Aussicht ein wenig verunschärfen, indem die Wände mit feinem Schmirgel ein wenig nachgeschliffen werden.

Gruß,

Jacques Timmermans

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Thursday, January 15th 2015, 11:17am

Hallo Jacques,

mein Putz stellt keinen glatt verriebenen Zementputz, sondern einen Spritzputz dar. Ich habe als Kind beobachtet, wie dieser hergestellt wurde.

Erst wurde eine glatte Putzschicht aufgebracht, danach wurden mittels Bretter die Faschen abgedeckt und dann kam ein Putzer mit einem eckigem Kasten mit einer seitlichen Kurbel daran (drinnen war dann wohl eine Art Walze) und hat recht grobkörnigen Putz aufgespritzt. (Heute wird er wohl maschinell mittels Pumpe und Schlauch aufgebracht)

Diese Putzart habe ich bei meinen Wanderungen durch das Riesengebirge und auch bei den Besichtigungen von Kattowitz, Breslau, Hirschberg und Krakau noch an vielen nicht sanierten Häusern gesehen. Dieser Putz scheint sehr wetterfest zu sein, da kaum Putzschäden an den Gebäuden vorhanden waren, obwohl der Putz schon über 50 Jahre alt war. Der Nachteil war natürlich, dass sich sehr schnell Schmutz im Putz abgelagert hat, was mir besonders in Kattowitz auffiel, da waren manche Häuser fast schwarz!

Mein Gebäude wird im "Modell"-Schlesien stehen, daher habe ich mich für diese Putzart entschieden.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Thursday, January 15th 2015, 1:22pm

Hallo Freunde des gepflegten Gebäudebaues,

heute ist ein Treff in der Tischlerei angesagt. Es geht hier um die anzufertigenden Türen und Fenster.

Die einfachen Blendrahmentüren entstanden aus Polystyrol. Der Blendrahmen aus 1mm dickem und die Türen aus zwei Lagen 0,5mm dickem Material. Im nachhinein habe ich festgestellt, dass statt des 0,5mm dicken Materials, 0,25mm dünnes Material besser gewesen wäre.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10894
Nach zusammenkleben der 3 Lagen bekamen die zwei Außentüren unten noch einen Wetterschenkel und alle Türen natürlich Bänder.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10895

Die Fenster wurden aus 0,25mm Polystyrol geschnitten.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10896
Das einzige zweiflüglige Fenster erhielt neben den Wetterschenkeln noch eine Schlagleiste.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10897
Hier nun alle Fenster. Das Toilettenfenster wurde vorsorglich mal angekippt und eines der Arbeitsraumfenster geöffnet.
index.php?page=Attachment&attachmentID=10898

Jetzt können die Türen und Fenster in die Lackierei gebracht werden.

Mit freundlichen Grüßen



Roland

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