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1zu0

Lokomotivbetriebsinspektor

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21

Wednesday, November 29th 2017, 10:05pm

Zierfachwerk

Diese kleinen Schrägbalken "in Reihe"wie auf dem letzten Foto vom Moselwirt findet man meistens als Zierfachwerk an etwas edleren Fachwerkhäusern, Sie zeigten wohl einen gewissen Wohlstand der Erbauer an und konnten auch kreuzweise oder noch verschnörkelter eingebaut werden. Solche Häuser waren in der Regel auch gerade und "ordentlich" errichtet worden.

Im Modell braucht man das Fachwerk nach Einbau der Fenster eigentlich nur aufmalen. Zum einen darf oder soll es ja ein wenig unregelmäßig sein, zum anderen sind die meisten Fachwerkhäuser plan verputzt. Es gibt also keinen Versatz zwischen Balken und Putz. Da machen sich viele Modellbauer eigentlich viel zu viel Arbeit, wenn es zwischen den Balken nur Putz und kein Mauerwerk gibt.

Gruß

Gerd
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Waltershausen

Oberlokführer

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22

Wednesday, November 29th 2017, 11:36pm

Hallo Markus,

Bau mit Pappe, gefällt mir! Sieht sehr schön aus. Grosser Unterschied mit mir: ich plane und zeichne erst alles bevor ich baue und Du fängst sofort an. Und mit welchem Resultat! Wow.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

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mattes56

Fahrdienstleiter

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23

Wednesday, November 29th 2017, 11:53pm

Hallo liebe Fachwerkbauer,

in meiner Heimatstadt Langenberg und der in der Nähe liegenden Stadt Hattingen gibt es viele Fachwerkhäuser - wie im ganzen bergischen Land - man muss also nicht zur Mosel reisen ;)

Zum Thema Fachwerkstreben:
Die Gebäudelast ruht auf den senkrechten Pfeilern, zusammengehalten von den Waagerechten.
Die Diagonalen sind nur dazu da das Fachwerk zu stabilisieren, gegen ein Verformen.
Im Idealfall stützen die nichts und Tragen keine Last.

Wer das gerne ausprobieren möchte:
Baut aus vier Dachlattenstücken und vier Schrauben ein Rechteck - das könnt ihr flach drücken - schraubt eine Diagonale rein und ihr müsst die Latten brechen oder die Schrauben raußreißen.
Wer sich an seinen Geometrieunterricht erinnert - ein Dreieck ist über drei Seiten komplett definiert - daraus kann man kein Anderes Dreieck bauen, als eben dieses und auch keine andere Figur.

Deshalb ist es völlig egal wo und wie die Diagonalstreben sitzen - es sei denn das Fachwerk ist in seiner durchgehenden Konstruktion geschwächt, z.B. durch Türen, Tore oder weil die Balken angestückelt werden mussten.
Wie es dann ausgeführt wurde ist regional unterschiedlich (ziehe das Zierfachwerk von Gerd).
Vielfach wurden die Diagonalelemente dann auch als statische Teile für den Gebäudeschmuck herangezogen, indem Muster erzeugt wurden.

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

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24

Thursday, November 30th 2017, 8:28am

Gerd: Du bist mein Retter, "Zierfachwerk" ist gut ;)
Also: meine Häuser sind statisch korrekt gebaut, und was beim Fachwerk komisch aussieht, ist halt Zierfachwerk! :P

Husbert: Spaß beiseite, die in der Luft hängenden Balken werden natürlich noch bearbeitet, wie gesagt sind die Buden noch
im Rohbau und es wird weiter verbessert ;)

All: Wenn meine Häuser fertig sind, wird das Auge dermaßen abgelenkt, dass man meine Ungenauigkeiten kaum mehr wahrnimmt... :D

Aber trotzdem danke an alle für Lob und auch Kritik!

Gruß, Markus
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Hans-Peter Weigel

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25

Thursday, November 30th 2017, 10:10am

Lieber Marcus,
liebe Mit-0er,

mir gefällt deine Bauweise ebenfalls gut, lieber Markus, auch wenn mein Ansatz zum Bau meiner Fachwerkgebäude ein anderer war.

Ich habe die Möglichkeit Polystyrol zu fräsen und habe in die daraus gebauten Fassaden die Nuten für das Fachwerk eingefräst und danach die entsprechenden "Balken" zugeschnitten und probehalber eingesetzt. Nach dem alle Balken angefertigt waren, wurde das Gebäude zusammengebaut, mit Kunststoffprimer und mit mattem Weiß (Grundierung) lackiert, die Hölzer für 1-2 Stunden in Beize eingelegt und getrocknet. Anschließend wurden die Hölzer eingesetzt. Auch die Fenster des Bauernhauses wurden aus Holz gefräst. Bilder s. unten.

Noch einen Satz zu "krumm". Während bei meinem 500 Jahre alten Fachwerkhaus an der Fassande nix krumm ist, haben sich durch Setzungen im Haus einige Türstöcke verschoben. Es könnte aber auch sein, dass sich nach dem Bau des Hauses aufgrund der Beschaffenheit des Baugrundes Setzungen ergaben, die dann in der Fassade durch Verschiebungen des Fachwerks sichtbar werden. Das ist bei meinem Haus nicht der Fall.

Wie am zweiten (rechten) Beispielbild von Gerd(1zu0) gut zu sehen, sind nicht immer Fenster fachwerkfüllend eingebaut. Gründe sind oft im Lauf der Jahrhunderte umgenutzte Räume, die später nachträglich ein Fenster bekommen haben, oder auch in Fachwerk ausgeführte Innenwände, die mit dem Fachwerk der Fassade verbunden sind. Dann wurde auch schon mal ein Fenster so eingebaut wie es auf diesem Bild zu sehen ist. Es gibt eben nichts, was es nicht gibt.

Herzlichst

Peter Weigel
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26

Thursday, November 30th 2017, 3:13pm

Hallo,
ein interessantes Thema, diese Fachwerkgeschichte.
Ich fand heute eine Variante eines restrukturierten Fachwerkhauses in Lendersdorf (b. Düren/Rhld), wobei das alte Fachwerk erhalten blieb, mit neuen/alten Klinkern ausgemauert wurde und größere Fenster hinter dem Fachwerk (in die offensichtlich dickere Mauer) eingebaut wurden.
Auch eine Lösung, wenn man keine passenden Fenster hat ........
Nichts ist unmöglich :huh:
Viele Grüße
Ulrich / Campibelli
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Model Railroading is fun

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27

Thursday, November 30th 2017, 3:20pm

Hier mal eine neue Stellprobe, diesmal in der Höhe versetzt auf einem Styroporsockel.
Ich denke, so werde ich das Ganze ausrichten!
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Thursday, November 30th 2017, 5:11pm

Hallo Ulrich;

Quoted

Auch eine Lösung, wenn man keine passenden Fenster hat ........


"Besser einen Balken vor dem Fenster als ein Brett vor dem Kopf zu haben." ;)

Die damaligen Zimmerleute hatte in allen Landesteilen immer andere Ansichten zum Fachwerksbau, das kann man ja Heute noch überall besichtigen.
Nur sind bei Reparaturen öfter keine Fachleute im Einsatz gewesen, diese Fehler lassen sich auch Heute noch besichtigen. Der Denkmalschutz hat da bei Restaurierungen so manches Problem zu lösen.
Wie sagtest Du:

Quoted

Nichts ist unmöglich

Die Ansicht vertrete ich auch.

Gruß
Alfred, der "vonne" Ruhr

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Hans-Peter Weigel

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29

Thursday, November 30th 2017, 5:50pm

Hallo Ulrich,
liebe Mit-0er,

danke für das Foto. Über diese Lösung und seine Ästetik, die du da fotografiert hast, kann man ja geteilter Meinung sein. Ich find´s einfach - naja. Dabei hätte man die Fenster durchaus ins Fachwerk setzen können. Aber es gibt eben nichts was es nicht gibt!

Da möchte ich dann mit Bildern von gut restaurierten Gebäuden dagegenhalten.

Herzlichst

Peter Weigel
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Balthasar

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30

Thursday, November 30th 2017, 6:24pm

Gesamteindruck

Hallo Markus,

Ich finde es genauso klasse wie die anderen hier, dass du aus deiner Werkstatt berichtest.
Da bekommt man richtig Lust darauf, selbst mal ein Gebäude zu basteln. :thumbsup:

Ich bin zwar selbst auch Architekt und zu allem Überfluss auch seit ein paar Jahren bei einer
Bauaufsicht beschäftigt, aber ich möchte hier ganz eindeutig keinen Baustopp erwirken!
Bitte berichte weiter.

Die preiswerten Fachwerk- Dekorbögen sind vielleicht nicht perfekt, aber was du daraus machst kann sich sehen lassen.
Auf den Gesamteindruck kommt es an, dass die Häuser glaubwürdig aussehen.
Nicht umsonst hat jeder von uns sofort ein Bild im Kopf, wenn er "Moselwirt" liest...

Wenn die Abmessungen der Gebäude nicht so wichtig sind, könntest du ja beim nächsten Fachwerkhaus zuerst den Fachwerkbogen ausschneiden, dann danach die Fenster anordnen und erst dann das Sockelgeschoss dahinter setzen.
Das wäre zumindest einfacher. Ob es zu einem genauso glaubwürdigen Gebäude führt, das käme auf nen Versuch an.
Auf jeden Fall muss das urig schiefe sein, wie beim Vorbild.

Viele Grüße,
Mathias

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31

Friday, December 1st 2017, 11:22am

...es geht weiter!

Ich habe nun das Fachwerk verbessert und eine grobe Dachprobe erstellt.
Weiterhin habe ich die Fächer zwischen den Balken mit gemischter Heki-Straßenfarbe ausgemalt.
Diese Farbe ist etwas sandig und kommt so dem Putz sehr nahe.
Nach dem Trocknen werden die Fachwerkbalken zusätzlich mit Acrylfarben bemalt, da der
Fotodruck doch sehr glänzend ist und mir so nicht gefällt.
Nach dem abtrocknen wird das gesamte Obergeschoß mit einer Brühe aus stark verdünnter weißer
Dispersionsfarbe komplett übergemalt. Das ergibt einen matten Schleier!

Und links ist über Nacht noch ein kleiner Schuppen gewachsen... ^^
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Husbert

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Friday, December 1st 2017, 12:33pm

Wesentlich besser!
Um die Tiefenwirkung noch zu verbesseren könnte man noch die Fensteröffnungen innen braun anmalen damit der Balken zweidimensional wirkt.
Zum Verputzen nehme ich Eberhard Faber - Strukturpaste (fein) Nr. 854202. Nach dem trocknen ist der putz bombenfest und kann nur noch abgekratzt werden. Er nimmt Naßfarbe und Pulverfarben gut an.
Husbert

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Saturday, December 2nd 2017, 5:19pm

So,
nun habe ich die Fenster eingeklebt und einige ungenaue Stellen mit den kleinen Blumentöpfen aus dem H0-Sortiment kaschiert.
Weiterhin habe ich entgegen meiner Devise die teuren Mauerplatten von Noch als Stellprobe vorgeblendet,
so wurde es bei einer Skizze von Heinz Lomnicky mal vorgestellt. Die Mauern wurden natürlich von mir patiniert!

Die Dachprovisorien sind aufgeklebt. Welche Dächer ich verwende, überlege ich noch...
Im Innenraum sind Tapeten im Stil der dreißiger Jahre verklebt, sowie Fußböden, da eventuell eine Beleuchtung vorgesehen wird.
Auf eine komplette Inneneinrichtung verzichte ich, denn ich möchte ja kein Puppenhaus bauen...
( Sorry, nur meine eigene Meinung) :P

Im nächsten Schritt werden die unteren Etagen verputzt und gemalert ;)
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Monday, December 4th 2017, 4:03pm

Die Dächer habe ich nun in der altbewährten und billigen Methode mit den Wellpappenstreifen gedeckt - Bemalung später!
Die beiden linken Dächer sind Plastikplatten ( Blechdach) aus der Spur H0, passt sehr gut auch in 0, wie so Vieles...

Die Gebäude wurden eingesandet. Dazu leicht verdünnten Weißleim auf die Pappwände streichen und in den feuchten Zustand
gesiebten Vogelsand, oder anderen feinen Sand ( Baumarkt) einfach aufstreuen.

Später wird dann noch die trockene Fassade gestrichen bzw. patiniert.
Dazu später mehr ;)
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Tuesday, December 5th 2017, 9:12pm

Endspurt!

Hier zeige ich Euch einige Farbproben der Fassade und Dächer.
Hierbei verwende ich verdünnte Dispersionsfarben, die mittels grobem Pinsel auf die Sandfassade aufgetupft werden,
(nicht Streichen!). Nach dem trocknen auf die gleiche Art graue und weiße Stellen auftupfen, um Dreckspuren bzw.
Auswaschungen der Fassade zu erreichen.
Man kann nichts falsch machen, bei Nichtgefallen einfach neu tupfen...
Weiterhin kann man noch mit Pigmentfarben weitere Verwitterungen auftragen.

Das Gebäudeensemble ist nun erstmal grob fertig, später kommen natürlich noch Kamine, Dachrinnen, Schneegitter ect. dazu...
Auf diese Weise kann jeder schnell, billig und leicht urige, romantische Gebäude bauen, die eigentlich immer gerade wegen ihrer
krummen, schiefen, ungenauen Bauweise gut beim Betrachter ankommen.
Für diese Häuserzeile habe ich ca. 15 Stunden und weniger als 25 € investiert!

Im Nachtrag auch noch einige Fotos von weiteren, in gleicher Weise gebauten Modelle, die bereits ein wenig detaillierter sind.

Ich hoffe, Euch hat mein kleiner Crashkurs gefallen und Ihr konntet ein bisschen von mir mitnehmen. :)
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36

Tuesday, December 5th 2017, 9:18pm

Im Anhang einige weitere verträumte Winkel......
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37

Tuesday, December 5th 2017, 10:29pm

Moin Moselwirt

Die Anordnung der Gebäude, auf nach hintem ansteigendem Niveau, ist zweifellos ein geschickter Schachzug um mehr räumliche Tiefe zu sugerieren!
Und die Darstellung als Halbrelief trägt noch einmal mehr dazu bei!

Bin beeindruckt ob Deiner Kreativität und

verbleibe mit Nicolausgrüßen aus dem Bärliner RAW,

Dirk