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[DB Regelspur] Ein Gbf für Groß-Reken

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HüMo

Bahngeneraldirektor

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21

Freitag, 6. April 2018, 09:27

8. Bis zum Horizont und doch viel näher

Hallo liebe Spur 0er
Ganz besonders während des intensiven Spur 0 Anlagenbaus über die letzten Jahre bin ich auch ein wenig zum Tricksen und Täuschen (im Kleinen) gekommen. Das muss ich unumwunden zugeben. Anders war und ist ein einigermaßen sinnvoller Umgang mit den gestauchten Größen, Entfernungen und Bewegungen etc. in unserer Spur 0 Größe kaum möglich. Denn sonst bleibt die Abbildung der Wirklichkeit irgendwie und irgendwo auf der Strecke. Und das im wahrsten Sinn des Worts.

Und damit sind wir bei der Ladestraße. Irgendwo muss die ja hinführen, bzw. irgendwo herkommen. Auch wenn das bei einer kleinen Anlage gar nicht so einfach darzustellen ist, so sollte doch die Infrastruktur etwas Logik bekommen. Auch wenn es mehr gedanklich-theoretischer Art ist, um den Betrachter und Erbauer einigermaßen zufrieden zu stellen. Ich würde das mal Neudeutsch „augmented MoBa-Reality“ nennen.

Und hier sieht man, wohin das in Groß-Reken führt:






Links neben unserem ewig traurigen Mitarbeiter erkennt man ganz unscheinbar am rechten Rand der Ladestraße eine Warnbake, die uns den Bahnübergang in 80 Metern anzeigt. Nach Groß-Rekener Mathematik sind das im Spur 0 Maßstab 90 cm (statt anderswo ca. 180 cm).




Anders als mit den gekürzten Wegen war das einfach nicht hinzubekommen, um noch eine andere schöne Schilderkombination richtig schön in Positur zu bringen: die Warnbake mit drei Balken und altem Schild für den unbeschrankten Bahnübergang an der Ecke vom Eisenbahnerwohnhaus.




Auch hier gilt der verkürzte Groß-Rekener Maßstab, um bei der Straßenführung eine gewisse Logik hinzubekommen.
Von der Bushaltestelle am Wohnhaus vorbei führt die kleine Straße in einem Linksbogen dann weiter an den Gleisen längs, an der Laderampenauffahrt und dem Güterschuppen mit den zwei Birken vorbei bis zum Bahnübergang.






Um den Betrachter nicht gar zu sehr bzgl. der kurzen Abstände zwischen den Hinweisschildern zu irritieren, wurde auf die Warnbake mit den 2 Balken wurde verzichtet.
Sehr praktisch sind die kurzen Abstände in Groß-Reken für Heiko: neulich konnte er seine neue Freundin in der kurzen Frühstückspause um 9.30 Uhr vom Wohnhaus abholen und ihr mal eben seinen Arbeitsplatz zeigen. Um 9.50 Uhr kam auch schon der Gmp aus Münster. Da musste er dann wieder richtig ranklotzen.




Eine ganz gute Übersicht über diese Zufahrt zur Ladestraße bekommt man auch in folgendem Filmchen ab 4:00 min (ab 2:00 min beginnt schon das Rangieren der BR 64 am Ladegleis)

Die Rangiermeister




Eine ganz wichtige Rolle spielt die Ortsgüteranlage/der kleine Gbf von Groß-Reken auch in diesen Filmen:




und



und




Aber auf dem allerwichtigsten Film hatte ich weiter oben schon hingewiesen:




So – und damit möchte ich erstmal diese Geschichte aus Groß- Reken abschließen. Ich hoffe es war unterhaltsam und evtl. sogar anregend für den einen oder anderen. Das würde mich sehr freuen.

Und vielleicht habe ich ja irgendwann noch mal Zeit und Lust einen Nachtrag über das ganze Puppentheater hier zu schreiben: all die verschiedenen Charaktere mit ihren wundersamen Eigenheiten, die hier aufeinander treffen. Alpha-, Beta-, Gamma—Leutchen; ihre täglichen Grabenkämpfe um Macht, Besserwissen, Rechthaben, Enttäuschungen, Schmeicheleien, Unterwürfigkeit. Für alles gibt es hier im Gbf Geschichten. Wie im richtigen Leben und meinem Erlebten.

Jetzt aber gibt es erstmal einige neue Filmchen in „Betrieb in Groß-Reken“. Gerade frisch vom Schneidetisch und natürlich ganz wichtig: Neues vom Lokschuppen Ueckermünde und dem aktuellen Baufortschritt.
Bis dahin alles Gute und viele Grüße
Hendrik

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22

Freitag, 6. April 2018, 10:28

Hallo Hendrik,

zwar zum soundsovielsten Mal die Äusserung zu Deinen Arbeiten, aber was anderes fällt mir da wirklich nicht mehr ein: Einfach grossartig und lebensecht! Modellbauerisches Können und sehr detailverliebt. Besonders die Szene mit dem Mopedfahrerpaar auf Bild Nr. 7: Die ist herrlich anzusehen.

Zitat Hendrik

Zitat

Ich hoffe es war unterhaltsam und evtl. sogar anregend für den einen oder anderen. Das würde mich sehr freuen.


Ha, ha, nicht nur unterhaltsam, sondern sehr lehrreich für mich. Was meinst Du was ich mir alles von Dir "geklaut" habe? ;)

Weiterhin viel (Lebens)freude mit Deiner wunderschönen Bahn!!!
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Samstag, 7. April 2018, 22:23

Ich möchte mich bei allen Lesern nochmals ganz herzlich für all die Kommentare bedanken.
Ich wusste ja gar nicht, dass meine kleinen Mitteilungen hier so vielfältige positive Auswirkungen haben. Welch eine Ehre. Danke schön.
Gern greife ich auch Michaels/minicoopers Vorschlag auf - wenn auch in etwas abgewandelter Form:
zweimal im Jahre können sich Interessierte auf der Bank neben dem Fahrradständer treffen, zum Sehen und Gesehen-werden. Zum Diskutieren, Beobachten und Erzählen. Gern besorge ich noch ein paar zusätzliche Stühle von Heinrichs Halle vor dem Bahnhof. Und lege auch ganz früh morgens ein paar Handtücher auf die Bank, damit uns keiner die Sitzplätze streitig macht. Wäre doch gelacht....
Und damit auch alle wissen, wo wir uns treffen, hier noch ein Bild von Michaels "geliebter" Bank im Zentrum des Groß-Rekener Geschehens (die alten Leutchen werden sich ja hoffentlich da auch mal irgendwann wieder erheben):



Und damit wünsche ich allen noch einen schönen Abend, ein gutes Wochenende und viel Spaß bis zum nächsten Mal.
Beste Grüße
Hendrik

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Sonntag, 8. April 2018, 09:40

Lieber Hendrik,
mit ein paar Stühlen neben der Bank wirst Du uns wohl kaum abspeisen können. Es sollte schon mindestens eine kleine Tribüne an geeignetem Ort sein, um den zu erwartenden Andrang bewältigen zu können. Das käme schließlich auch dem Tourismusgewerbe in Groß-Reken zugute, neudeutsch eine win-win Situation sozusagen. ;)
Gruß, Michael



Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache :P

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Sonntag, 8. April 2018, 18:31

eine Tribüne der besonderen Art

Hallo lieber Michael
vielen Dank für die gute Idee, um der "ganzen Zuschauermassen" Herr zu werden.
Da das aber doch eine Zeit braucht, bis so eine Tribüne steht, hatte unser Hausherr eine Idee, die schneller umsetzbar ist. Und da ich gerade die Druckfahne vor mir habe, darf ich wohl jetzt schon sagen, dass Stefan plant, in der nächsten Ausgabe 32 des Spur Null Magazins so einige weitere Fotos von Groß-Reken zu bringen. Und wenn das wirklich klappen sollte, dann ist das sicher sehr viel besser als eine Tribüne: direkter, näher dran, mitten drin und nicht immer Fern- oder Opernglas vor den Augen. Und im SNM - das bleibt, kann man durchblättern, steht im Regal und verschwindet nicht gleich im "Online-Shredder" :):).
In der Zwischenzeit werde ich aber mal mit dem Vorstand vom hiesigen ESV (Eisenbahnersportverein) reden, ob ich nicht einen Teil seiner Tribüne haben kann. So toll war ja nun das letzte Fußballspiel gegen Klein-Reken auch nicht und die 3 Zuschauer können wirklich auch mal 2 Std. stehen. Ich nehme mal an, dass ich nach dem 10 Bier die Zusage für die Tribüne bekommen. Und dann.....
Bis dahin alles Gute und viel Grüße
Hendrik

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