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21

Sonntag, 3. Februar 2019, 16:32

Hallo Matthias,

ich finde deine Funktionalisierung des Bullis großartig! Gerne hätte ich auch entsprechende Fähigkeiten.

Da ich sie aber nicht habe hoffe ich, dass eines Tages die MoBa-Hersteller erkennen, welches Potenzial für Funktionsmodelle hier schlummert!
Allein die Reaktionen auf deinen Bericht hier legen m.E. diesen Schluss nahe.

Beste Grüße, Helmut.

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Zahn (03.02.2019), Udom (05.02.2019)

22

Donnerstag, 21. Februar 2019, 20:32

Hallo in die Runde,
angeregt durch den tollen Beitrag möchten mein Sohn und ich auch einen ferngesteuerten Bulli bauen, mit einem Chassis und diversen Zubehörteilen aus dem 3D-Drucker.

Zunächst wollten wir die Technik ausprobieren, aber während der Servo funktioniert, macht der Motor nicht was er soll. Beim "Gasgeben" geht die grüne LED am Empfänger kurz aus und nach 2 Sekunden wieder an. Der Motor ruckelt kurz und läuft nicht, erst bei "Vollgas". Wenn der Servo mit angeschlossen ist, funktioniert er auch nicht, wenn die grüne LED nicht leuchtet. Die Spannung am Akku fällt beim "Gasgeben" von 4,0 auf 3,7 V ab. Ein Auslöten des Kondensators hat auch nichts gebracht. Das Foto zeigt die fliegende Verkabelung.

Fernbedienung: Spektrum DX6e
Empfänger: RX35D7
Akku: LiPo 180 mAh, 3,7 V
Fahrregler: ER600L

Motor: Mikro-Getriebe 1:90 mit Motor M700
Hat jemand eine Idee, woran das liegen kann? Müssen eventuell an der Fernbedienung spezielle Einstellungen getätigt werden?Über Hinweise zu möglichen Fehlerquellen würden wir uns sehr freuen!

Viele Grüße,
Frank
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Mario H.

Fahrgast

(10)

Beiträge: 2

Wohnort (erscheint in der Karte): Algermissen

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23

Freitag, 22. Februar 2019, 08:36

Hallo Frank,
anbei einen möglichen Lösungsansatz und etwas grundsätzliches:
-keinens der Bauteile ist kurzschlusssicher!
-etwas auszulöten ist weniger schlau..., da diese Bauteile immer gut funktionieren...

Was ist das blau Ding? Ist das ein Entstörkondensator, dieser muß dort weg und möglichtst dicht an den Motor. (Habe ich noch nie benötigt!)
Lösung ist das Getriebe:
-mal den Freilauf (vor/rück) prüfen! Das Getriebe muß eine Anlaufspannung ab 0,3-0,5 Volt haben und leise laufen, dann ist es OK!
(Wenn der Motor blockiert, zieht der soviel Spannung dass keine andere Komponente mehr geht)

Nach beheben von diesem Fehler sollte alles laufen, vorrausgesetz der Fahrregler ist nicht schon durchgebrannt!

Diese Getriebe ist nicht unbedingt für diesen Maßstab geeignet, sondern nur für sehr leichte Fahrzeuge (H0). Es wird mit der Zeit in den Lagern auslaufen und wieder klemmen!

Das G50 ist für diesen Maßstab die bessere Lösung.

Nun, viel Erfolg und gib mal Rückmeldung...

Gruß
Mario

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mario H.« (22. Februar 2019, 08:43)


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24

Samstag, 9. März 2019, 06:47

Hallo Mario,
vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mir jetzt erstmal ein Labornetzgerät gekauft, um exakte Spannungen erzeugen zu können. Der Motor läuft damit bei 0,2 Volt in beiden Richtungen seidenweich an. Am Motor bzw. Getriebe liegt's daher wohl nicht.
Vielleicht gibt es noch weitere Lösungsansätze?
Du sagst, das Getriebe sei nicht für Spur 0 geeignet, aber es ist das gleiche Getriebe wie es Matthias verwendet. Und bei ihm funktioniert alles wunderbar.

Viele Grüße,
Frank

Beiträge: 307

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25

Samstag, 9. März 2019, 08:59

Moinsen!

Zunächst einmal die Frage nach dem Ladezustand der Lipo-Zelle ... ist diese tatsächlich voll geladen? Eventuell liegt auch die Ursache in einem Defekt, mal ne andere ausprobiert? Hat die Zelle eine integrierte Ladeschaltung?

Dann zum Fahrregler ER600l: Dieser hat eine exponentiell ansteigen Steuerkennlinie, welche ein "weicheres" Anfahren und Rangieren ermöglichen soll, beim ER100 ist diese Kennlinie linear. Die für Spur 0 Verhältnisse zu kleine Motor/Getriebe-Kombination, braucht aber immer (mehr oder weniger) "Volldampf" um die Fuhre in Bewegung zu halten, somit ist der ER600L nur die zweitbeste Wahl. Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.

... Diese Getriebe ist nicht unbedingt für diesen Maßstab geeignet, sondern nur für sehr leichte Fahrzeuge (H0). Es wird mit der Zeit in den Lagern auslaufen und wieder klemmen! ...


Jupp, ziemlich schnell sogar! Selbst im H0-Bereich stoßen diese Getriebe mechanisch schon oft an ihre Grenzen. In unserem Maßstab ist es dann ein bisschen wie ein Moped-Motor in einer Mittelklasse-Limousine. :D

... Vielleicht gibt es noch weitere Lösungsansätze? ...


Auf alle Fälle! Einfach im Selbstversuch Erfahrungen sammeln und bereit sein auch mal Lehrgeld zu bezahlen.


Gruß

Thomas

Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn


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Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

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Udom (09.03.2019)

Zahn

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26

Samstag, 9. März 2019, 09:19

Moin Frank, moin miteinander.

Natürlich interessiert auch mich Dein Projekt. Nach Marios ausführlicher Antwort hatte ich mich aber zurückgehalten. :-)

Du schriebst:
> Du sagst, das Getriebe sei nicht für Spur 0 geeignet, aber es ist das gleiche Getriebe
> wie es Matthias verwendet. Und bei ihm funktioniert alles wunderbar.

Marios Erfahrung ist vieel länger als meine!
In der Tat funktionieren die Getriebe zunächst, aber sind bei mir nicht im schweren Dauereinsatz erprobt.
Bei den relativ leichten Bullis sind nach anfänglichen Hakeleien keine Probleme mehr aufgetreten.

Bei meinem derzeitigen Bau kommt jedoch auch der von Mario empfohlene "G50" Getriebemotor zum Einsatz, der deutlich robuster aussieht.
Für die Konstruktion der Hinterachse mit der 90°-Umlenkung mit Hilfe zusätzlicher Kegelräder musst Du jedoch selbst sorgen.

Wenn Du über Deine Erfahrungen später berichten könntest, würde ich mich freuen. :-)

Viele Grüße, Matthias

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