You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Spur Null Magazin Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

1

Thursday, November 28th 2013, 11:03pm

Das Leiden eines Mossi...

Hallo,

Mit "Mossi" kann ein gesamtdeutsches Bürger heutzutage wenig anfangen - ein Ostgenosse wurde sofort auf die nicht so komfortablen, aber umso unverwustlichen Produkte des Automobilfabrik Moskau, "Moskwitsch" genannt, was soviel wie "der Moskauer" heissen wurde.

Basierten die ersten Moskwitsch 401 nach den Krieg noch auf einen Vorkriegs-Opel Kadett Modell, aber halt als Viertürer, wurden die Modelle aus die 1950ern und 1960ern Eigenentwicklungen. In meinen Heimatland Rumänien gabs die auch - bei die Stadtbevölkerung kamen die etwas unkonfortablen Autos nicht wirklich in Genuss, denn mit die Dacia 1100 (Renault 8 ) und später 1300 (Renault 12) gab es besseres (um von die wenigere Fiat, VW, Opel, Mercedes-Benz usw. die in die 1960ern aus den Westen ganz ofiziell in Rumänien importiert worden sind ganz zu schweigen) aber die einfachen und robusten "Mossis" 402, 403 oder 407 könnten jede rumänischen Bauer der genug Geld für ein erstes Auto gesammelt hat begeistern.

Ganz begeistert waren die rumänischen Bauern von der Moskwitsch 410, eine etwas höher gelegte Allradversion der 402/403/407 die bis weit in die 1960ern hergestellt worden ist. Da auf den Lande man mit die Ersatzteile nicht so einfach hätte, wurden später "Mischlinge" aus 402, 403, 407 und 410 im eigenen Hof geschaffen - etwa "tiefergelegten" 410er mit nur noch Hinterachsantrieb oder Allrad-402/403/407 die immernoch die modische Zweifarbenkarrosserie hätten...

Genau das war mein Absicht für meine künftige Spur 0 Rumänien-Anlage: ein betagtes und verfallenes Auto zu bauen, der gute Dienste geleistet hat und irgendwann - zumindestens die Meinung des Fahrzeughalters nach :D - wieder gute Dienste leisten wurde.
Horia has attached the following file:
Gruß,

Horia

This post has been edited 2 times, last edit by "Horia" (Nov 29th 2013, 7:26am) with the following reason: Ein Paar Fehler beseitigt


14 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Lutz Friedrich (29.11.2013), Udom (29.11.2013), Ben Malin (29.11.2013), Masinka (29.11.2013), gabrinau (29.11.2013), Joyner (29.11.2013), Nuller Neckarquelle (29.11.2013), Dieter Ackermann (29.11.2013), Martin Zeilinger (29.11.2013), lok-schrauber (29.11.2013), Baumbauer 007 (12.02.2014), DirkausDüsseldorf (12.02.2014), Michael Fritz (13.02.2014), 98 1125 (06.06.2017)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

2

Thursday, November 28th 2013, 11:12pm

...Fortsetzung

Ja, ich weisses: die rumänischen Kennzeichen fehlen noch. Werden auch kommen, aber erst nachdem die Entscheidung gefallen wird, im welchen Landkreis spielt sich meine Spur 0-Geschichte! :D

Nun zu das Auto: es gibt in fast alle europäischen Länder "Serien" mit je einen Heft und eine Autominiatur (PKW, LKW, usw.) in Massstab 1/43 die man für wenige Euronen im Kiosk erwerben kann. Die Modelle sind gut detailliert - sie stammen auch von Hersteller wie IXO oder IST Models - sind aber einfacher gehalten als die "normalen", sprich haben z.B. keine geätzten Scheibenwischer sondern welche aus Kunststoff, keine geätze Markensymbole sondern welche mittels Tampondruck, usw. Das ist die ideale Basis fur einen solchen "Umbau".

Mein Ziel war, ein zwar nicht komplett ungeplfegten, aber immer mit die einfachsten Mitteln wieder instandgesetzten Vehikel nachzubilden. Irgendwann war unseren Bauer betrunken am einen Herbstabend im Graben gerutscht und dabei die gaaaaanze Fahrzeugseite von vorne bis hinten beschädigt. Nun, er hat es selber repariert, mit eine Holzleiste und eine Stange - für Spachtelmasse und Lack hat es aber nicht mehr gereicht, was alles für sein bekannten Gegner namens Rost umso einfacher machte...

Genauso bei die Scheiben - was nicht komplett runter gefallen ist wird nicht ersetzt, und ein Paar Stein- oder Faustschläge spielen eh keine Rolle... Und die schmutzige Seiten- und Heckfenstern dienen seine spielende Kinder, die schöne Finger-Kunstwerke machen können. Das Schrift auf die hintere Scheibe heisst übrigens auf Rumänisch "WASCH MICH"... :D
Horia has attached the following files:
Gruß,

Horia

12 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

JACQUES TIMMERMANS (29.11.2013), Lutz Friedrich (29.11.2013), Udom (29.11.2013), Setter (29.11.2013), Ben Malin (29.11.2013), gabrinau (29.11.2013), Joyner (29.11.2013), Nuller Neckarquelle (29.11.2013), Dieter Ackermann (29.11.2013), Martin Zeilinger (29.11.2013), Baumbauer 007 (12.02.2014), 98 1125 (06.06.2017)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

3

Thursday, November 28th 2013, 11:21pm

und ein Vergleich neu-alt

Die grossen 4 x 4 Reifen mit Geländeprofil sind natürlich auch auf ein minimum geschliffen worden, denn in die rumänische Dörfern drehte sich alles Gummi was noch sich drehen könnte. 8)

Als Vergleich habe ich noch ein Paar Bilder mit einen "Mossi" 410 im (werks)neuem Zustand (und die entsprechende höhe Federung) und unseren "Mischling" am Ende seines Lebens gemacht. Da wie geschrieben der 410 über einen relativ langen Zeitraum ohne wesentliche Änderungen hergestellt worden ist, es wäre nicht komplett unmöglich das die zwei Autos sich mal wirklich getroffen haben... Oder war es nur ein Traum des altes Mossi, der sich an seinen Jugend gerne errinert hat? :D

Hoffe es hat euch gefallen!
Horia has attached the following files:
Gruß,

Horia

24 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Kellerkind (28.11.2013), Blechkistenkutscher (29.11.2013), DVst HK (29.11.2013), JACQUES TIMMERMANS (29.11.2013), Lutz Friedrich (29.11.2013), schmidb (29.11.2013), Bubikopf (29.11.2013), us train (29.11.2013), Dampfheinrich (29.11.2013), Klabautermann (29.11.2013), UtzRK (29.11.2013), Udom (29.11.2013), Setter (29.11.2013), Ben Malin (29.11.2013), Faulenzer (29.11.2013), richard (29.11.2013), Karben (29.11.2013), gabrinau (29.11.2013), Joyner (29.11.2013), Nuller Neckarquelle (29.11.2013), Martin Zeilinger (29.11.2013), Karlsbad-Express (30.11.2013), Baumbauer 007 (12.02.2014), 98 1125 (06.06.2017)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

4

Friday, November 29th 2013, 8:40am

Guten Morgen,

Wenn es Fragen zu die verwendete "Mehtoden" gibt, egal ob die farbliche Gestaltung oder die "Zerbeulung" des Die-Cast Fahrzeugs, kann ich diese natürlich beantworten. 8)
Gruß,

Horia

1 registered user and 1 guest thanked already.

Users who thanked for this post:

us train (29.11.2013)

Meinhard

Fahrdienstleiter

(85)

Posts: 349

Location: 24943 Flensburg

  • Send private message

5

Friday, November 29th 2013, 2:02pm

Hallo Horia,

ich bin total begeistert, das muss man erstmal hinkriegen.
Allein schon die Zeichnungen auf den Scheiben, Hut ab vor solch guter Alterung.

sagt
Meinhard,
der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

Horia (29.11.2013)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

6

Friday, November 29th 2013, 4:14pm

Danke!

Hallo und danke euch alle für die positive Bewertungen und Rückmeldungen!

Ich muss gestehen, ich werde nicht alle 1/43 Strassenfahrzeuge in diese Weise altern. Natürlich nicht aus Faulheit oder weil mir die Basismodellen zu teuer erscheinen (siehe auch meine Arbeiten in Spur N) sondern einfach weil es auch damals in Rumänien auch sehr gepflegte Strassenfahrzeugen gegeben hat. Aber genau der Kontrast zwischen "Undinge" wie dieses "Mossi" oder ein dreckiger IMS M 461 (= GAZ 69) und einen damals nagelneuen Roman Diesel-Laster oder noch die täglich gewaschene Dacia 1300L der Militia (= Miliz, Volkspolizei) reizt mich.

Quoted

Allein schon die Zeichnungen auf den Scheiben, Hut ab vor solch guter Alterung.
Diese Zeichnungen bzw. Texte auf alte Autoscheiben sind mir aus meinen Jügendzeit in Rumänien in Errinerung geblieben. Vor allem "WASCH MICH" - damals gab es jede Menge dreckige Strassen und genausoviele Autos die das "förderten" :D

Das sind für mich typische Alterungsdetails zweites Grades die man unbedingt machen muss, genauso wie einen kaputten Scheinwerfer oder Schlusslicht. Warum "zweites Grades"? Weil es man nur auf den zweiten Blick merkt, aber umso besser gefällts... 8)
Gruß,

Horia

9 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Nuller Neckarquelle (29.11.2013), Dieter Ackermann (29.11.2013), Masinka (29.11.2013), us train (29.11.2013), Meinhard (29.11.2013), Martin Zeilinger (29.11.2013), Karlsbad-Express (30.11.2013), DVst HK (30.11.2013), 98 1125 (06.06.2017)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

7

Wednesday, February 12th 2014, 4:12pm

Jetzt ein wenig grösser...

Hallo,

Auch in Rumänien gab es schon in die 1950-70ern Schienenersatzverkehr. Eigentlich gab es das viel länger, denn schon 1930-31 schaffte die CFR seine erste Omnibusse an für "Beförderung von Reisende auf weniger frequentierten Eisenbahnstrecken" und bis nach den zweiten Weltkrieg waren die "Autobuzele CFR" ein bekanntes Bild im ganzen Land.

1946-47 wurde aus die CFR-Bussparte sowie mehrere anderen Unternehmen die RATA (Regia Autonoma de Transport Auto) gegrundet, die nach die Republiksgründung am 30.12.1947 IRTA, später ITA hiess. Die Erstausrüstung waren Altbaufahrzeuge sowie neue Busse von Skoda (706 RO) und aus den UdRSS.

Ab 1959 kam die neue Skoda Baureihe 706 RTO zum Einsatz. Es gab einige Reisebusse in Luxusausführung (706 RTO-LUX) mit Panoramadachfenstern aber die meissten von die mehreren hunderten Bussen die im Stadt- und Überlandsverkehr zum Einsatz kamen waren vom Typ Skoda 706 RTO-MEX mit zwei doppelflügeligen Türen. Diese waren bis Mitte der 1970er Jahren in Einsatz, einige sind sogar in URAC-Werke in Bukarest zu Gelenkbusse umgebaut worden.

Die Tschechische Firma HB-Modell fertigt neben viele anderen tschechoslowakische Busbaureihen auch einen schönen 1/43 Modell des 706 RTO-MEX aus Resin, der nicht einfach zu bekommen ist und in die für Rumänien passende Lackierung erstmal nicht. Ich kam schliesslich Ende 2013 über einen Dresdener Händler der gute Kontakte zum Hersteller hat zu so einen Bus, sozusagen "auf Bestellung gefertigt". Das hat leider seinen Preis, anders geht es aber nicht wenn man eine bestimmte Version unbedingt haben will. :D

Anbei ein Paar Fotos mit den Bus "out of the box" oder besser gesagt fast wie aus den Schachtel, denn er wurde etwas "gereinigt" und die Zierlinien wurden etwas korrigiert. Weitere Arbeiten stehen noch aus: Zielschilder im Zielkasten und Seitenwand, Wappen, Ordnungsnummer und Kennzeichen, usw...
Horia has attached the following files:
Gruß,

Horia

11 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Didier78 (12.02.2014), Udom (12.02.2014), Baumbauer 007 (12.02.2014), DirkausDüsseldorf (12.02.2014), Werkelburger (12.02.2014), Pjotrek (12.02.2014), Karben (12.02.2014), JACQUES TIMMERMANS (12.02.2014), Martin Zeilinger (12.02.2014), Joyner (12.04.2014), 98 1125 (06.06.2017)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

8

Saturday, April 12th 2014, 3:41pm

Ein wenig Allrad...

Hallo,

In der letzten Zeit habe ich mich mehr mit Strassenfahrzeugen die zu meinen Thema passen als mit Schienenfahrzeugen... :D

Als die Landstrassen in Rumänien noch nicht so richtig ausgebaut waren, bis in die späten 1970ern, haben Allradautos auf den Lande eine sehr wichtige Rolle gespielt (siehe auch die Geschichte der Allrad-Mossi im Eröffnungsbeitrag). Viele Allradautos kamen aus den Ausland, aber ab Mitte der 1950er sind kleine, geländegängige Autos nach sowietischen Vorbild auch in Rumänien hergestellt worden.

Typisch für die 1960er und 1970er war der IMS 57 bzw. 59, später als ARO M 461 und mit moderneren Motor für den Export als ARO M 473 bekannt. Es handelte sich um einen etwas geändeten Nachbau der GAZ M69 aus der UdSSR.

Ich habe auf Basis der letzgenannten Typs aus den UdSSR zwei "Rümänen" umgebaut. Als Basis dienten wieder wie beim Mossi preiswerte Modelle aus Kiosk-Serien die man für wenige Euronen kriegt und daher für solche Umbauten sich gut eignen.

Zuerst ein "ziviler" M 461, der bei mir für die Staatsbahn CFR unterwegs sein wird. Dessen Schriftzug auf die Türen und die Kennzeichen fehlen derzeit noch. Ich habe eine die für damals typischste Farbenkombination für den Aufbau bzw. Plane gewählt.
Horia has attached the following files:
Gruß,

Horia

6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Baumbauer 007 (12.04.2014), Joyner (12.04.2014), Ben Malin (12.04.2014), JACQUES TIMMERMANS (12.04.2014), Udom (12.04.2014), 98 1125 (06.06.2017)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

9

Saturday, April 12th 2014, 3:51pm

...und Rotlicht!

Es gab zwar auch in Rumänien in die 1960er-1970er ein "Rotlichtmillieu", der ist aber hier nicht gemeint :D

Seit immer ist die Kennlicht der Feuerwehrfahrzeuge in Rumänien nicht blau, wie die Polizei oder Krankenwagen sondern rot, und das bis heute (heute ist die Polizei sogar mit rot / blau unterwegs).

In die 1950er und 1960er ein sehr typischen Kommandofahrzeug der "Pompieri" (Feuerwehr) war der IMS M57, der ersten Modell der IMS/ARO Familie (siehe Vorbildbilder). Sehr lustig finde ich die rote Kennlicht, als blinkenden Scheinwerfer mit roten Glas an einen der Schlauchabdeckungen am Dach platziert! Auch damals waren die Rumänen recht innovativ bzw. wurde man heute sagen... bastlerisch! :whistling:

Ich habe keinen M57 der Feuerwehr sondern der Nachfolger M59 nachgebildet. Bei diese befand sich die Wasserpümpe nicht an die vordere Stossstange sondern im Fahrzeugheck ins Innere, und das hat mein Umbau einigermassen erleichtert. Der roten Scheinwerfer habe ich natürlich an seine richtige Stelle angebracht, ob meinen 59er auch ein grossen Suchscheinwerfer nach deutschen Vorbild kriegt ist derzeit noch nicht sicher (haben nicht alle gehabt).

Auch hier fehlen noch die Kennzeichen, die werden irgendwann für alle Fahrzeuge gleichzeitig gedruckt.

Hoffe es gefällt! :D
Horia has attached the following files:
Gruß,

Horia

6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Joyner (12.04.2014), Baumbauer 007 (12.04.2014), Ben Malin (12.04.2014), JACQUES TIMMERMANS (12.04.2014), Udom (12.04.2014), 98 1125 (06.06.2017)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

10

Saturday, April 12th 2014, 4:04pm

...und ein wenig Landwirtschaft.

Nun verlassen wir die rumänische Strassen und Wege und gehen in die Felder. ;)

Der ersten in Rumänien in Grossserie hergestellten Traktor war der IAR-22, der eigentlich nichts anders als eine regelrechte Kopie eines in Rumänien gebliebenen Wehrmacht-Hanomags war. Dennoch ist der IAR-22 bis weit in die 1950er in mehrere Tausend Exemplare hergestellt worden.

Nach viele Eigenexperimente in die späten 1960er hat man eine Lizenz aus Italien (die bekannte OM/Fiat-Schlepperfamilie) beschafft und diese sind bis zum Jahr 2003 in alle mögliche Varianten und Klassen hergestellt worden.
Für meinen teilweise noch bevorstehenden Umbau zu UTB Universal U650 wird ein Modell der OM/Fiat 750 verwendet, der bis auf einigen Detalis ziemlich baugleich ist. Wie man sieht, sogar die Farbe (orange für die Aufbauten, blau fürs Rahmen) passt, man muss nur die OM-Logos durch die der UTB ersetzen und schon hat man der modernsten rumänischen Schlepper für 1970. :D
Horia has attached the following files:
  • utb kl.JPG (92.44 kB - 29 times downloaded - latest: Jan 9th 2015, 10:48pm)
  • UTB U65 (1) n.JPG (107.05 kB - 30 times downloaded - latest: Aug 30th 2014, 11:25pm)
  • UTB U65 (2) n.JPG (102.14 kB - 30 times downloaded - latest: Aug 30th 2014, 11:25pm)
  • UTB U65 (3) n.JPG (133.47 kB - 27 times downloaded - latest: Aug 30th 2014, 11:25pm)
Gruß,

Horia

10 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Joyner (12.04.2014), Baumbauer 007 (12.04.2014), Ben Malin (12.04.2014), Zahn (12.04.2014), JACQUES TIMMERMANS (12.04.2014), jk_wk (12.04.2014), Klaus Gottstein (12.04.2014), Martin Zeilinger (12.04.2014), Udom (12.04.2014), 98 1125 (06.06.2017)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

11

Sunday, April 13th 2014, 1:17am

...und wieder zurück auf die Strasse

Diesmal mit die rumänischen Standardautos ab 1969 und bis... eigentlich in manche Gegend sogar bis heute! :D

Gemeint ist die Dacia 1300, Lizenzbau der Renault 12. Voller Stolz erzählen meine Landsleute das die Dacia sogar einige Monate vor der Renault auf der Markt war, und das es um keinen einfachen Nachbau sondern um eine Koproduktion handelt. Anderseits, war die Qualität der 1969 hergestellten Dacias die der "original" Renaults gleich, sind die später hergestellten rumänischen Modellen eine mittlere Katastrophe.

Meine künftige Spur 0 Anlage spielt aber Ende der 1960er bis Mitte der 1970er, und damals waren die Dacia 1300 neu und mehr oder weniger die dortigen Traumautos, denn nicht jeder könnte sich damals eine Renault 16, ein Opel Rekord oder ein Fiat 1800 leisten, aber an die recht konfortable Dacia könnte jeder träumen.

Der ersten Dacia-Modell in meine Sammlung ist fast "out of the box" und stellt eine Dacia 1300 Bj. 1969, also eine der alleersten dar. Bis auf die nachlackierten Fensterdichtungen, korrigierten Chromleisten und geänderten Kennzeichen (jetzt aus den Landkreis Brasov, also Kronstadt) habe ich da (noch) nichts geändert. Da es sich um fast "fabrikneue" Autos handelt habe ich die hellblaue Dacia 1300 (noch) nicht geältert.So steht sie im krassen Gegensatz zu unseren Mossi... :)
Horia has attached the following files:
Gruß,

Horia

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (13.04.2014), JACQUES TIMMERMANS (13.04.2014)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

12

Sunday, April 13th 2014, 1:31am

"Genosse, sie sind zu schnell gefahren"...

...oder so ähnlich haben sich damals die zwei Personen die mit die unter dargestellten Fahrzeug durch den Gegend gefahren sind gegenüber die meisten anderen Verkehrsteilnehmer oft geäussert. :D

Die rumänische Miliz (auf Deutsch: Volkspolizei) ist natürlich auch mehrere Jahrzehnten mit Dacias, zuerst 1300er, später 1310 und 1410 gefahren, und auch die heutige Polizei fährt noch grossenteils Dacias (Logan, Duster, usw.). Der Modell aus meine Sammlung (auch fast "out of the box) stellt eine Dacia 1300 der ersten Jahren, also um 1970 dar.

Ich habe nur die Kennzeichen geändert (Zulassung aus Bukarest und gelbe Kennzeichen, wie die meisten Fahrzeugen im Staatsbesitz ab Anfang der 1970er hätten) sowie der Martinshorn auf den Dach mit einen der die rumänische Bauart mehr entspricht ersetzt. Auch das Blaulicht gehört ersetzt, hier muss ich allerdings eine passendere finden.
Horia has attached the following files:
Gruß,

Horia

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (13.04.2014), JACQUES TIMMERMANS (13.04.2014)

Horia

Schaffner

(37)

  • "Horia" started this thread

Posts: 161

Location: Mühlhausen (Elsass)

Occupation: Architekt

  • Send private message

13

Sunday, April 13th 2014, 1:52am

Ein wenig schwerer geht auch...

Bis Anfang der 1970er importierten die Rumänen ihre schweren Lastwagen aus den westlichen Ausland, denn die Industrie war nur in die Lage leichte und mittelschwere LKW (bis 5 To.) zu liefern. So bekamen die rumänischen internen und externen Staatspeditionen viele Henschel HS 22 in Sonderausführung, Mercedes-Benz LP und einige der ersten MAN F7 / F8, aber auch UNIC, Lancia und Fiat.

Ende der 1960er wurde mit MAN ein Vertrag unterzeichnet und wenige Jahren später haben die ersten Roman (der Name kann in zwei Weisen verstanden werden: Roman, also Römer auf rumänisch oder Ro-MAN, also ein rumänischer MAN) die Hallen des grosses Traditionswerks in Brasov (Kronstadt) in Siebenbürgen verlassen.

Der MAN F7/F8 aus 1968 gab es bisher in 1/43 mehrmals, die einzige in meine Augen akzeptable Ausführung als Sattelzugmaschine kam aber vor ein Paar Jahren nur als limiterten Modell aus Resin von NEO, ein MAN F7 16304, also ein 16-Tonner mit Hebeachse hinten. Die typische rumänische Ausführung war aber der Roman 19215 DFS, also eine 19 Tonnen Sattelzugmaschine mit der etwas schwächeren (215 PS) leistenden 8-Zylinder Dieselmotor und beide hinteren Achsen doppelbereift.

Ich habe zwei der sehr gelungenen NEO-Modellen angeschafft. Einen blieb unverändert (der bekommt später noch rumänische Kennzeichen, denn ich habe inzwischen ein Foto eines solchen Fahrzeugs der rumänischen ITIA gefunden), der zweiten wurde relativ aufwändig umgebaut:
- Zwei doppelbereitfe Hinterachsen, beide angetrieben und mit Felgen mit kleinen Radnaben nach rumänischen Vorbild.
- Ersatzrad auf die Fahrerseite am Rahmen festgemacht.
- Auspuff sowie seine Rohre nach vorne verlegt.
- Batteriekasten und Luftkessel nach Roman-Vorbild verlegt und geändert
- Kabine komplett in einen anderen blauton umlackiert, Front geändert (Lüftungsschlitze verschlossen, andere Grillform).
Hier sind die Arbeiten noch nicht beendet, er bekommt noch ein neuen, geätzten Kühlergrill nach Roman-Vorbild mit die entsprechende Schriftzüge sowie passende, Bukarester Kennzeichen.

Jetzt fehlt nur noch der passenden Blumhardt oder Automecania-Sattelanhänger, der aber in Selbstbau entstanden muss... 8)
Horia has attached the following files:
Gruß,

Horia

9 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (13.04.2014), JACQUES TIMMERMANS (13.04.2014), fwgrisu (13.04.2014), Martin Zeilinger (13.04.2014), Blechkistenkutscher (13.04.2014), jk_wk (13.04.2014), abisz (14.04.2014), BR96 (14.04.2014), 98 1125 (06.06.2017)