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bramloch

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Thursday, March 1st 2012, 11:01pm

Bramloger Basteleien

Dieser Baum ist aus dem Schnellenkampschen Forum gerettet- Vielleicht dients ja noch wem als Anregung.....

Moins Forumsianers

unspektakuläres zum Tage: drei große Kabelrollen:



mit etwas Abtönfarbe und Pinseleinsatz wurden aus schnöden Kunststoffteilen drei (leicht verschiedenen) Individualisten.



Ein recht häufig auch auf der Modellbahn anzuterffendes Austattungsdetail hat mit etwas Nacharbeit den Puppenstuben- Charme verloren, der Betrachter darf beruhigt auch nah herangehen.

Grüße zum Tage

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:02pm

Neues aus der Bastelbude...

bei meiner bekannten Faßladung waren noch einige wenige übrig geblieben. Diese Waren natürlich zu neu und zu grade (bzw. rund)- also was nettes zum experimentieren:




so nimmt am den Teilen ab, das sie schon eine Weile im Gebrauch sind, dichtes rangehen erlaubt....





Hier gabs wohl mal was auf die Sicke...



Bei Blechpressfässern durchaus üblicher Schaden. Wieder etwas Plastik so verwandelt, das es den Puppenstuben- Charme verloren hat- auch von ganz nahem....

Grüße zum Tage

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:03pm

Moin Forum,
in meinem Bestand fand sich noch ein recht einfaches "Modell" eines Opel- Blitz LKW. Durch quietschige Farben wirkte dies bestenfalls Illusionszerstörend, da konnte die Umgebung noch so nett gestaltet sein.
Also (Abtön-) Farbe und frisch ans Werk, dem Spielzeug etwas Leben eingehaucht:



Auch diesesmal war das Zeil nicht etwa der Hochglanz- restaurierte Zustand sondern ein glaubhaftes Modell eines Arbeitstieres.



Durch die Alterung ist der Blitz kein komplettes "alles dran" Modell geworden. Herausgekommen ist ein Fahrzeug, das sich harmonisch in seine Umgebung einfügt und in einer gestalteten Umgebung nicht aufgesetzt wirkt.



Auchvon der Beifahrerseite zeigt sich ein Arbeitstier früherer Jahrzehnte, nicht mehr ganz neu welches seinem Besitzer wohl noch einige Jahre gute Dieste leisten wird. Friesenländer Beschaulichkeit der Ep. III a....

Grüße zum Tage- Rostet Schön

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:04pm

Tach Forum,

auf dem letzten Regionaltreffen traten etliche Nuller mit immer wieder dem selben Wunsch an mich heran: "schreib doch mal wieder was !"- versuchen wirs mal wieder?

An der Bramloger Ladestraße stand seit Anbeginn der Zeiten ein LKW- Hänger (Minichamps), mit zunehmender farblicher Überarbeitung des Umfeldes wurde dieser zunehmend zu einem Fremdkörper- auch da lässt sich wohl was machen...
etwas Abtönfarbe, einige Regentage, ein angefangenes Projekt....



Der Hänger sollte eine Patinierung bekommen, die ihn schon einige Jahre im Betrieb stehend zeigt, der (zu leicht zu erreichende) Schrottplatzzustand sollte bewusst vermieden werden.



Im Laufe seines Daseins sind wohl schonmal einige Planensegmente ersetzt worden, der Hochglanzlack ist Matt geworden und ausgeblichen, die Rautenbordüre hat auch schon etwas gelitten- ist halt ein Gebrauchsgegenstand....

So ist aus (ordentlich gemachter- keine Frage) Plastik- Massenware wieder ein Individualist geworden, der sich harmonisch in das Gesamtblid seiner Umgebung einfügt.

Zur geneigten eigenen Urteilsbildung:



Der Hänger mit seinem Zugfahrzeug (Büssing LU 11), noch nicht gealtert- bestenfalls Illusionszerstörend....

Grüße zum Tage...
Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:06pm

Moin Forum,

bedankt sich artig für eingegangene Brombeeren.

Da ich von Dünnsinn verschont geblieben bin, mal weiter im Text- Farbe, der Schlüssel zu mehr oder weniger Realität. In diesem Zusammenhang mal wieder ein alter Bekannter: mein O 10 mit der Ziegelladung, im Laufe der Jahre mannigfach verändert krankte er doch an einer vor einigen Jahren vorgenommenen Veränderung: der falsche Farbton war korrigiert und anschliessend mit Klarlack versiegelt worden. Unumkehrbar. Dachte ich...
Zum Frontalangriff mit Lösungsmittel geblasen- draußen hats eh geregnet und siehe da:



Der Klarlack war zu knacken, der neu aufgetragene Lack darunter auch- mit 2 verschiedenen Lösungsmitteln- muss man erstmal drauf kommen....

Durch diese Behandlung haben sich mannigfach Ausbleichstadien der Farbe, abgelätterte Farbe und ähnliches ergeben- eben wie bei einem Originalen O Wagen der 50 er (vgl. Carstens O 01/ O 10) Die Profile noch etwas dunkler nachgezogen- so könnte es gewesen sein.



Das Augenmerk lag auch diesmal darauf einen Betriebswagen und kein Schrottplatzexemplar zu schaffen. Auch dieser Anblick Zeigt das nix fürabsolut endgültig ist, und Modelle auch durchaus im Zuge von Jahren weiterentwickelt werden können, die meisten Fehlschläge bleiben korrigierbar.



So wirds denn wohl mal wieder ein Weilchen gehen mal sehen was als nächstes so zu ändern ist.

@ Mauerwerk: lasst mir doch auch maln Geheimnis....

@ Dirk: es ist weniger eine Frage des hinbekommens, mehr eine des anfangens und weitermachens.....-Wird schon
@ Thomas: warum solls denn nicht gehen. Ende bei Dünnsinn- sollte bekannt sein

Grüße zum Tage- Altert schön
Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:07pm

Moin Forum,
nach Tagen der Arbeit mal wieder ein Blick auf meinen Arbeitstisch- oder dessen Resultate. In meinem Fundus befand sich noch seit Urzeiten ein LKW, ein Saurer (Typ C-Glaub ich....). Nach Neulacksünden vor etwa einem Jahrzehnt, mal wieder Zeit geworden was in Richtung Ansehnlichkeit zu tun: alte Farbe abgebeizt, neu gelackt einige fehlende Teile nachgebaut und mal nach Herzenslust gealtert.



Durch die Behandlung wird der Wagen sicher nicht zu einem Alles- Dran- Modell, wohl aber zu einem Modell, welches sich harmonisch in sein Umfeld einfügt. Diesmal sollte das Alter des Fahrzeugs durchaus erkennbar sein, die Neuwertigkeit ist lang vorbei.



Auch die Rückansicht offenbart glaubhaft das Alter, erzeugt den Eindruck eines lange intensiv genutzten LKW, da fallen altersbedingte Detaillierungsschwächen gar nicht mehr so ins Gewicht.
Solch ein vergleichsweise einfaches und altes (und günstiges) Fahrzeug kann nach entsprechender Behandlung einen durchaus glaubhaftenEindruck vermitteln- besser als so manches teures Bootslack-Finish- Modell.

Grüße zum Tage

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:08pm

Moins Forumsianers,

Die Farbe als zweiter Schlüssel zur Wirkung eines Modells.... Reichlich geübt hatte ich ja in letzter Zeit an "einfachen" Modellen aber an den Selbstbauten- doch irgendwie Respekt.

Mal ein Herz gefasst und den kleinen Flachwagen herausgenommen. Diesem hatte ich seinerzeit eine Bohlenlage aus verschiedenen Hölzern gegeben um eine nicht zu gleichmässige Wirkung des Wagens zu erreichen:



Das ganze dann beschriftet und leicht gealtert:



Hat irgendwie was von Laminatboden, nicht aber was von einem Güterwagen, der täglich benutzt und danach nicht feucht gewischt wird.



Auch im Zugverband: zwar nett aber irgendwie nicht so recht überzeugend....

Also das ganze mal mit Vorsicht und Respekt gefärbt. Es sollte der Eindruck eines Güterwagens, im Betrieb stehend und nicht sonderlich gepflegt entstehen:



So hat es sich denn wohl gelohnt, anfangs Hemmungen beim Altern nicht Einfach beiseite gefegt zu haben. Hätte ich nicht erst geübt und verschiedenes ausprobiert, sondern wäre gleich mit dem Altrerungspinsel drauflosgezogen- Nicht auszudenken, Beispiele gibts genug-Leider.



Auch im Zugverband fällt das Wägelchen nun nicht mehr mit Wohnzimmerboden auf, der Eindruck entspricht recht ordentlich den 50er Farbfotos (z.B. im Säuberlich) solcher Wagen. Nun noch ein wenig das Laufwerk nacharbeiten, dann könnte schon ein kleiner ungebremster Flachwagen zu einem Blickfängchen werden....

Altert Schön...
Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:09pm

Moin Kollegen,

dank für Eure Brombeeren, weiß es zu würdigen.

Hab den Kleinen heut noch am Rahmen weitergemalt. erstmals hab ich auch die Puffer in die Alterung mit einbezogen, hab ich so (im Modell) noch nicht gesehen, gefällt mir aber recht gut:



So ist dann aus dem kleinen Flachwagen, entstanden aus Restteilen ein recht ansehnliches Modell mit maßstäblichen Rädern, echten Blattfedern und ganz passablem Äüsseren geworden- hat halt ein Weilchen gedauert......

@ Thomas meine Frühwerke wollt ihr besser nicht sehen wichtig ist : anfangen und noch wichtiger: dranbleiben- abbeizen kann mans (fast immer....)

@ Joop: Dank

@ Stephan: könnte ja mal versuchen, die schwindende Haarfarbe durch aufgrannieren mit schwarzer Abtönfarbe zu jüngen, aber irgendwie grauts mir vor dem Gedanken, das Zeugs in die Haare zu schmieren.....

Grüße

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:10pm

Moin,

dranbleiben war eines der Stichworte. Vorgestelt hatte ich den ergrauten Saurer schonmal, gestern hat er nun den angedachten Platz eingenommen. Da so eine Bildergeschichte recht selten ist, zeig ichs Euch:



seit Urzeiten steht dieses Modell am Bahnübergang in Gr0ßenbrode- auch wenn Staub und der Dreck der Jahrzehnte den Hochglanz etwas gemildert haben- Chrom und Sauberkeit wirken stark unglaubwürdig...



Zwei ungleiche Brüder direkt nebeneinander so kann man selten vergleichen.....



Der Wechsel ist erfolgt, die Wirkung der Szene ist stark verändert- mit etwas Abtönfarbe. Die statisch aufgesetzte Wirkung verfliegt fast schlagartig.
Strenggenommen ists natürlich ne Großenbroder Bastelei. Und irgendwie hab ich jetzt nen Saurer über...

Grüße
Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:12pm

Moin Forum,
nach einiger Zeit mal wieder was konstruktives von mir zur Kompensation von Forums- Tothosigkeit.....

Es ist nicht viel und auch nur von Pappe, ein kleines Plumpsklo. Noch nicht einmal selbstgebaut, sondern ein Liebstedt- Teil. War bei einem Wärterhäuschen dabei, welches ich für ein anderes Projekt zu brauchen glaubte.
Has Häuschen war in einem Braunton gestrichen, der mit extrem viel Phantasie an neues Holz erinnerte. Kurzum- ging überhaupt nicht....
Das kleine Teil Lag dann ne Zeitlang auf dem Basteltisch- wegwerfen wollte ichs auch nicht- hatte es ja bezahlt, also immer mal wieder etwas probiert, Farbreste aufgebraucht, zum Probieren gebraucht. Wurde stellenweise schon ganz nett, also nur noch fertigmachen.



Dem Holz mit etwas Abtönfarbe Leben eingehaucht, Das Loch in der Tür aufgebohrt und die Spuren langer Jahre im Freien ohne besondere Pflege imitiert, Bretter sind sichtbar gealtert.



Die Schattenseite des „Bauwerks, auch hier deutliche Spuren der harten Wehde- Witterung. Zusätzlich hat sich noch etwas Moos an geschützten Stellen angesiedelt, auch das Dach zeigt schon leichten Bewuchs.
Wo es genau hinkommt- weiß noch nicht- mal schaun...
Bramloger Modellbau- Illusionen schaffen mit Pappe und Abtönfarbe.

Grüße zum Alter
Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:14pm

Moin Forum,

Das aufräumen hinter dem Schuppen geht weiter....

Ein altes Faß, kann man irgendwie nicht genug von Haben, bereits über einem Jahrzehnt mal selber gemacht mal wieder hervorgekramt- stand wohl lange draußen.



Auch hier rostet der Anstrich langsam völlig ab., die Blechstellen sind rostpockig und narbig, wie nach etlichen Jahren in der rauhen Wehde. langsam fängts an zu stimmen. Materialkosten von wenigen Cent und vorbildnahe Wirkung ohne jeglichen Puppenstuben Charme- eben Modellbau. Das wichtigste: das Produkt der Eigenen zehn Finger......

@Pat: schön mal wieder von Dir zu lesen- was noch in der Scheune liegt mal schaun- werds dich wissen lassen.

@ Chris: Schick sie Dir gern zum restaurieren- vielleicht haste ja noch ne Zierleiste und nen Türgriff..... Passt ja alles in nen Briefumschlag.

Grüße zum Tage, rostet schön

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:15pm

Tach,
eine weitere Kleinbastelei abseits des "Modellbau-" Plastik- Mainstreams:

ein Zeuge aus längst vergangener Zeit, eine Schubkarre alter Bauart, noch ohne Pressblechmulde und Ballonreifen.



Da das 0,1 mm Blech grade auf dem Tisch lag, die Teile ausgeschnitten und gekantet- mal sehen obs geht.... Herausgekommen ist eine Filigranlötübung aus 0,1 mm Blech, durchweg mit der Flamme gearbeitet. Toll zu sehen das es auch in der Null möglich ist, solche Teile zu fertigen, die nicht überdimensioniert sind und dennoch über ein gewisses Maß an Stabilität verfügen. Das macht Lust auf mehr.

BitteBitteBitte Verschont mich mit Links DANKE!!!!

Grüße zum Tage
Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:16pm

Nabend zusammen,

etwas unspektakuläres zum Tage: Zwei Blechkanister, 20 Liter, gern für Dieselöl verwendet. Ideal z.B für den Landwirt, um den Traktor nachtanken zu können. Die beiden Kanister befinden sich schon recht lang in meinem Fundus, keine Ahnung woher.... Gern wird so was auch von Messen und Ausstellungen mitgenommen. Werden die Teile einfach aus der Schachtel auf die Anlage gestellt -es wirkt irgendwie aufgesetzt. Die Teile werden auch in der Realität nicht geschont. Aber wie altern- Rost ist dort fehl am Platze, das Dieselöl verhindert die Korrosion weitgehend.





Die Kanister sind beim Vorbild häufig von einer schicht aus Dieselöl und Staub überzogen (Diesel „kriecht“ überall hin) geht etwas daneben, binden die runtergelaufenen Reste etwas Sand und Staub, es wird meist schwarz dort. An den Rändern, Griffen und Kanten wird die Farbe meist abgestoßen, ohne das es zu Rostbildung kommt.
Der Versuch die vom Dieselöl veränderte Grundfarbe nachzubilden, abgestoßene Farbe an den Kanten, Scwarze Spuren übergelaufenen Öls, Reste von etwas Achererde- der Realität nahe mit etwas Abtönfarbe. Diese Kleinigkeiten sind natürlich nix spektakuläres, aber eben verantwortlich für den Gesamteindruck einer Szene. Das ganze nur mit einem Spritzpistolennebel zu Überziehen- nicht im Ernst..... Auch grobes Anschmieren mit Farbe- indiskutabel. Leider (zu) häufig zu sehendes „Modellbau“ -Allgemeingut...

Bitte Bitte Bitte Bitte verschont mich mit Links- DANKE!!!!!

tankt schön....

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:17pm

Tach,

Kaum eine Weile draußen gestanden bildet sich narbiger Rost im Blech, die Karre wurde irgendwann mal hinter den Schuppen gestellt und wird- wenn überhaupt noch- höchst selten benutzt. So ist sie dann Teil des verträumten Ensembles hinter dem Bahndamm geworden- vielleicht wird sie in 20 Jahren neu gestrichen und mit Blumen bepflanzt in einem Vorgarten stehen- aber noch ist das lange nicht soweit....



Nach dem Brünnieren der Kupferteile eine Färbung mit etwas Abtönfarbe stellt die Illusion her, die Oberflächen sind erkennbar korrodiert. Eine Kleinbastelei für wenige Cents, eine nette Fingerübung und ein überzeugendes Ergebnis- Bramloger Modellbau eben.

Bitte Bitte Bitte Bitte verschont mich mit Links DANKE!!!!!!

Grüße zum Tage, altert schön

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:19pm

Tach allerorten,

Kleinstigkeiten zum Tage:

Eine dieser Holzkisten aus unsäglicher Zeit, schon erkennbar etliche Jahre auf dem Buckel. Solche wie dieser fand ich selber sehr häufig beim Vagabundieren in den letzten Winkeln einiger NE- Werkstätten, Lok- oder Güterschuppen. Im besten Fall gefüllt mit altem Werkzeug oder Armaturen. Oft sauber eingelagert für die Ewigkeit, selten auch leer. Immer gestrichen in einem mittlerweile undefinierbaren Grau, nicht geschont und abgestoßen, aber ohne weiteres für 1000 Jahre und mehr gezimmert.




Realisierung: eine Ladegutkiste, werweiß woher in wunderschön makellos gebeizter Ausführung. Wunderschön in der Diele mit ein paar Blumen drauf, nicht aber in einem Lagerschuppen der 50 er und 60 er...... Also Farbgebung mit etwas Abtönfarbe es entsteht Realitätsnähe, ermöglicht das Eintauchen in vergangene Zeiten.....

@ Thomas:

Dank für die Wertschätzung, werde weitermachen, wenn ich nicht dabei geärgert werde. Diejenigen, dies interessiert schaun rein, nehmen die Anregungen möglicherweise auf. So war dieser Baum gedacht, so solls auch weiter sein. Der Nährwert von Beiträgen a la „ich sag nix zum Thema, stell aber mal nen Link ein, wo´s meiner Meinung nach alles viel toller gibt“ dürfte gering sein, dafür gibt’s dann auch andere Rubriken in diesem Forum. Auch Vermarktungsinitiativen von wem auch immer möchte ich in diesem Baum eigentlich nicht- hierfür gibt’s auch Rubriken. Es soll sein was im Titel steht: „Bramloger Basteleien“, bestenfalls ergänzt durch „Großenbroder Basteleien“

Deshalb auch weiterhin:

Bitte Bitte Bitte Bitte Verschont mich mit Links DANKE!!!!!!


Grüße zum Tage, schaut mal aufm Speicher nach ner alten Kiste....

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:20pm

Tach Forum,

mal wieder ein Griff in die Kiste mit den altbrauchbaren Ladegütern- drei alte Holzfässer im unwiderstehlichen Plastik- Look vergangener Tage- undenkbar so etwas heute auf die Anlage zu stellen.




Der Gedanke sie wieder wegzulegen war nicht fern, aber ein Herz gefasst und eine farbliche Behandlung mit bekannter Abtönfarbe vorgenommen.



Herausgekommen sind drei individuelle Holzfässer, leicht unterschiedlich und in einem recht ordentlichen Erscheinungsbild. Genau betrachtet stimmen z.B die Blechreifen in ihrer Anordnung nicht wirklich, trotzdem vermitteln sie einen glaubhaften Eindruck und Verstecken muss man sie eben auch nicht mehr.... So kann eben etwas Abtönfarbe alte Bauteile für den Anlageneinsatz durchaus ertüchtigen, so langsam kann ich meine Schuppen mit passendem Details ausstatten- Lohn langer Feinarbeit...


Bitte Bitte Bitte Bitte verschont mich mit Links DANKE !!!!!!!


Grüße zum Tage

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:22pm

Nabend zusammen.....

Mal wieder was konstruktives zum Tage- ein erkennbar alter Kastenwagen aus Wolfsburger Produktion. Basis war ein Uralt- Modell in einer schauerlichen himmelblauen Farbe mit quietschiger Werbe- Bedruckung- kurzum: geht gar nicht.... Also abgebeizt, Konzept gemacht und neu Lackiert- Spiegel und Nummernschilder gab s schon nicht mehr (für die Verhauer....)



Herausgekommen ist ein Kastenwagen eines Kleinunternehmers- vielleicht eines Landhandels. Erkennbar in die Jahre gekommen, die Farbe ist ins undefinierbare geschossen, etwas Rost kommt auch schon durch. Die wenigen Chromteile die ihn einst zierten sind Blind geworden, selbst das Große VW Emblem auf der Front ist schon verschwunden. Trotz allem: das Gefährt sichert seinem Betreiber sein Auskommen und tut zuverlässig seinen Dienst.



Die Alterung erfolgte wie üblich mit Abtönfarbe, das Auto fügt sich nunmehr harmonisch in seine Umgebung ein und wirkt nicht mehr wie aufgesetzt- trotz fehlender Detailteile.



Zur geneigten eigenen Urteilsbildung: der Vergleich mit einem Bruder im Bootslackfinish, wirkt im besten Fall illusionszerstörend- trotz vorhandener Details.....

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Grüße zum Tage

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Thursday, March 1st 2012, 11:23pm

Tag zusammen,

Gestern bekam ich von einem wohlmeinenden Vereinskollegen einige Nummernschilder in die Hand gedrückt- So konnte der Kastenwagen ein Stück weiter komplettiert werden.



Auch in der Rückansicht nun mit Nummer:



Friesische Normalität vergangener Jahrzehnte- mit den Nummern wirkts dann gleich noch etwas schöner- herzlichen Dank dafür. Alles in allem überhaupt kein Vergleich mehr mit dem quietschfarbigem Spielzeug vergangener Tage.

@ Pat- hoffentlich rostet er dann nicht vorbildgetreu durch....

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Grüße zum Tage

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:25pm

Tach Forumsianer,

zur Abwechslung mal was anderes: Eine V 36 für einen guten Freund.

Die Lok war schon etwas in die Jahre gekommen, mechanische Gebrechen, fehlende Teile und eine schon etwas verkratzte (zwiefelhafte) Spritzpistolenalterung hatten ihr doch arg zugesetzt.



Ein Teil der Alterung ließ sich wieder abwaschen, anderes ausbessern. Eine jener V 36, die Anfang der 60 er von der DB an tonnagestarke Anschließer verkauft wurden: die Position der Nummernschilder vorn und hinten ist noch gut zu erkennen. Der neue Besitzer, eine Privatbahn, hat seine Anschriften auf einer seperaten Blechtafel an der Führerhausseitenwand angeschraubt, eine Neulackierung wurde wohl erstmal auf später verschoben, einstweilen fährt sie im alten DB Anstrich (wie seinerzeit häufig zu sehen)



Der neue Besitzer verwendet die Lok im Anschlußverkehr eines Steinbruches, das Transportgut hat bereits erkennbare Spuren hinterlassen, auch die Aufstiegsleiter hat schon was mitbekommen, sie ist halt zur Bespannung von Zügen gekauft worden, Reseveloks gibts meist nicht und da bleibt für Schönheitsreparaturen kaum Zeit.
Möge sie ihm noch lange gute Dienste leisten, vielleicht sehen wir sie ja in späteren Jahrzenhten mal auf einer Museumseisenbahn- aber soweit ist die Zeit noch nicht.....

Edith: @ Jörg Abbeizen mit Nitroverdünnung, Abtönfarbe mit Pinsel auftragen

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Grüße Zum Tage

Thomas

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Thursday, March 1st 2012, 11:26pm

Moin Forum

Auf´s Rindviech gekommen....

Mit meinem Sander Anlagenteil hatte ich seinerzeit auch eine Herde Rindviecher übernommen. Auffällig an diesen war neben der absoluten Sauberkeit und den messerscharfen (und Kuh- untypischen) Farbtrennkanten die weitgehend gleiche Zeichnung- Kurzum: Roch alles etwas nach Klon- Kuh und Verkaufsaustellung.



Herde im Urzustand



Also die Viecher zusammengetrieben und etwas mit Abtönfarbe nachbehandelt. Wichtig hier: kein Reinweiß oder Reinschwarz verwenden. Die Zeichnungen etwas Individualisiert, Stichelhaare und unregelmäßige Farbtrennkanten eingearbeitet.



Anschließend noch für eine Kuh- typische Betriebsverschmutzung gesorgt, herausgekommen sind realitätsnahe Viecher, denen man lieber auch nicht mehr so nahe kommt.



Eine hab ich nicht umgefärbt: der Blick hat mich fasziniert- Sone Art Kuh- Hypnose...

@ Postings: bedankt sich für die Wertschätzung und Zustimmung

Bitte Bitte Bitte Bitte verschont mich mit Links- DANKE!!!!!!

Grüße von der Weide...

Thomas

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