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Dienstag, 25. August 2015, 12:47

Bergbau-Verzeichnis

Hallo allerseits,

bitte helft mit, Noch-MoBA-Flachländern einen schnellen Überblick über möglichst viele Methoden des Baus von kleinen und großen Hügeln, Bergen und ganzen Gebirgen zu geben!

Zum einfacheren Vergleich der Methoden, wäre es schön, wenn Ihr Eure Methode hier kurz in dieser Form vorstellen könntet:

- ein- oder zwei Schnappschüsse, wie es hinterher aussieht
- ein paar kurze Angaben in Wort oder Bild, welche Methode Ihr angewendet habt
- Angabe wofür besonders geeignet und wofür aus Eurer Sicht eher nicht
- Link zu ausführlichen Bauberichten, die ihr darüber schon verfasst habt

Bin ja gespannt, was alles zusammenkommt.
Grüße
Theresa

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2

Dienstag, 25. August 2015, 13:00

Bergbau....

Moin Moin

Hallo Theresa,

da will ich deine gute Idee gleich mal unterstützen... :thumbsup:

Meine Bergbau-Methode hab ich hier im Forum schon mal gezeigt.

Schaut hier : Von Murnau nach Oberammergau

Viel spass damit... :)

Grüße

Tom
Grüße aus Nurfunxsiel ^^

Tom

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3

Dienstag, 25. August 2015, 13:10

Kleine Hügel aus Tempotaschentüchern und Weißleim

Liebe Spur Nuller,

Geeignet für:
- Wiesen, Felder, die mit Maulwurfshügeln, kleinen Feldrändern und kleinen Unebenheiten versehen werden sollen
- Schneereste

Material: Tempotaschentücher, Weißleim, weiße, grüne oder erdfarbene Acrylfarbe

- ein paar unbenutzte Taschentücher knüllen und in Fetzen reißen
- die Fetzen zusammen mit Weißleim auf die passenden Stellen aufkleben
- antrocknen lassen
- Finger in Weißleim tunken und mit dem Leim die Tempo-Berge glätten und runden
- getrockneten Hügel streichen

Hier ein Beispiel in einem kleineren Maßstab



Grüße
Theresa

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UtzRK

Heizer

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Dienstag, 25. August 2015, 13:41

Pappstreifen, Zeitungspapier und Gipsbinden

Hallo Theresa,

meine Hügel / Böschungen entstehen meist aus Pappstreifen, die an irgendwelche Holzkonstruktionen (Trassenbrett, Grundbrett, Faskia) angeklebt oder angetackert werden und darübergelegten Gipsbinden (günstig unter Verbandsstoffe bei ebay zu erhalten). Teilweise entfallen auch die Pappstreifen und ich verwende zusammengeknülltes Zeitungspapier.
Wenn das Gelände "unten offen" ist und nicht unbedingt Gips runtertropfen soll, dann lege ich erst Küchentücher auf die Pappstreifen.
Die Gipsbinden werden trocken aufgelegt (sonst wird es eine echte Schweinerei) und dann mit einer Blumenspritze befeuchtet und mit den Fingern "glattgestrichen".










Tschüß
Utz
Rheinhaven - muss jetzt leider verkauft werden :(

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Martin Zeilinger

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Dienstag, 25. August 2015, 19:34

geländebau mit puren

hier mein beitrag zu dieser "methodensammlung":

- ein- oder zwei Schnappschüsse, wie es hinterher aussieht







ein paar kurze Angaben in Wort oder Bild, welche Methode Ihr angewendet habt
Ggeländebau mit Puren:

Puren ist ein relativ festes und gut verarbeitbares dämmmaterial, das in unterschiedliche stärke erhältlich ist.
vorteile sind das sehr geringe gewicht, die leichte bearbeitbarkeit und die im vergleich zu styropor geringe schmutzbelastung.
nachteilig ist, dass puren an modul-/anlagekanten nicht unverkleidet verwendet werden sollte. und unbedingt mit spachtelmasse überzogen werden muss.

die platten werden grob zugeschnitten und die angestrebte bergform modelliert. verklebungen mit dem unterbau und zwischen der platten gelingen mit leim sehr gut.






spachtelmasse drauf und schon kann begrünt werden




- Angabe wofür besonders geeignet und wofür aus Eurer Sicht eher nicht
gut brauchbar vor allem für größere berge, kleine hügelchen lassen sich aus abschnitten und resten modellieren

Link zu ausführlichen Bauberichten, die ihr darüber schon verfasst habt
hier gehts zum "eck", weitere fotos finden sich auch auf in einem album auf unserer facebook-seite


grüße aus wien
martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

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Dienstag, 25. August 2015, 23:12

Noch eine Methode...

Hi Theresa,

eine ausführliche und praktische Anleitung meiner Methode findest Du unter:

Anlagenbau 2: Ausgestaltung
Moritz von der BTB auf Reisen
Beitrag v. Do 13. Feb. 2014
"Landschafts- Felsen- u. Böschungsbau - nicht leichtgemacht, aber gut"

Anbei ein paar Bilder mit fertigen Ergebnissen zur Orientierung.
»BTB0e+0« hat folgende Dateien angehängt:
  • 1.JPG (112,94 kB - 72 mal heruntergeladen - zuletzt: 20. Februar 2018, 12:04)
  • 2.JPG (122,32 kB - 59 mal heruntergeladen - zuletzt: 20. Dezember 2018, 09:49)
  • 3.JPG (126,11 kB - 54 mal heruntergeladen - zuletzt: 25. Dezember 2016, 15:35)
Gruss
Robert
BTB0e+0

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7

Dienstag, 25. August 2015, 23:44

Nachtrag

Anbei noch 2 felsige Bilder.
»BTB0e+0« hat folgende Dateien angehängt:
  • 2 (1).JPG (142,72 kB - 43 mal heruntergeladen - zuletzt: 25. Dezember 2016, 15:35)
  • 2 (2).JPG (107,36 kB - 40 mal heruntergeladen - zuletzt: 25. Dezember 2016, 15:35)
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Hein 2

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Mittwoch, 26. August 2015, 03:06

Moin Theresa.
dann möchte ich meinen Baubericht im neuen Sammelthread gerne verlinken. Da hast du eine gute Idee gehabt. :thumbsup:


Geländebau mit Montageschaum


Gruß Hein
Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Hein 2« (26. August 2015, 03:53)


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Mittwoch, 26. August 2015, 18:48

Moin Theresa,

super Idee einen Sammelthread über den Bau von Bergen hier ins Forum zu stellen.

Einen Beitrag zum Bau mit Puren haben wir ja nun schon. Ich bin aber etwas anders mit dem Material umgegangen als Martin.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15271
Zuerst habe ich grobe Blöcke zurecht geschnitten und eingefügt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15272
Danach wurde die Strucktur eingeritzt und farblich behandelt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15273
Zu guter letzt wird noch etwas Grünzeug eingepflanzt.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15274
Und so sieht der Berg aus wenn er fertig ist.

Hier ist nur in groben Schritten die Art und Weise erklärt wie ich meine Berge baue.
Genaueres erfährt man wenn man diesen Link http://www.meine-kleine-spur.de/spur-0/m…viadukt-teil-1/ angeklickt.
Es folgt erst einen kleine Einleitung zum gesamten Projekt, aber nachdem man etwas herunter gescrollt hat geht es los.

Gruß
Söhnke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nordmann« (27. August 2015, 19:34)


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Mittwoch, 26. August 2015, 21:15

´..auf allgemeinen Wunsch einer einzelnen Dame. ;-)

Hallo Zusammen,

gerne bin ich Theresas Einladung hier im „Bergbau-Verzeichnis“ meine Methode noch einmal zu zeigen. Zwei Fotos dazu hatte ich schon mal in HEINs (nicht HEIN 2) Thread gezeigt. (Den Link finde ich trotz Suche momentan nicht.)

Ich bitte die recht umfangreiche Erklärung zu entschuldigen, aber nur in ein paar Worten zu beschreiben wie ich das mache schaffe ich irgendwie nicht.

Nun zu meiner persönlichen Art der Felsgestaltung – ohne Gips und ähnliche Materialien:

Ich nehme nur Styrodurplatten, schneide diese grob in Größe und Form so zurecht wie die Form der Felsen, der „Berge“ werden sollen und klebe die Teile mit ! wasserfestem ! (zwingend wegen der folgenden Farbgebung) Weißleim teils vor und teils während der Felsgestaltung zusammen. So kann ich die Teile während des Baus anpassen wenn nötig.

Zu beachten ist dabei, das das Volumen der Styrodur Teile etwas größer sein muss als das gewünschte Volumen des fertigen Felsgebildes, denn sonst ist kein Material da zum Abtragen während der Gestaltung.
Weggenommen ist schnell, es kann natürlich auch durch ankleben Material wieder hinzugefügt werden wenn man feststellt es wird zu klein, oder man hat zu viel Material weggenommen.
Wünschenswert ist dies aber nicht.
Die Bearbeitung der Styrodurplattenteile erfolgt nun ganz simpel mit einer Taschenmesser Klinge, unterschiedliche großen Abbrechmessern und anderen geeigneten Werkzeugen (Schraubendreher, Stechbeitel)
Das Material wird dabei aus der Styro-Platte gebrochen und gerissen damit unkontrollierte Bruchflächen und Abrisskanten entstehen.
Selten schneide ich mit der Klinge Teile ab, da das ein zu glattes Bild ergibt. Hier und da ist aber das genau der gewünschte Effekt.
Dabei ergibt sich je nach Richtung des Abreissens, bzw. je nach Ausrichtung der Styro-Platte ein unterschiedliches Bild.

Hier sieht man im oberen Teil über dem Tunnel und oben links davon eine sehr kleinteilige Struktur.
Die Platten standen dabei mit der Lochstruktur nach vorne/hinten weisend, während der weniger klein strukturierten Teil darunter aus liegenden, die Lochseiten nach oben/unten weisenden Plattenstücken entstand.





Der Rest ist Abgucken beim Vorbild was Form und Struktur angeht (Fotos im WEB, Büchern etc), sowie Abtön- und Acrylfarbe, trockene Pigmentfarbe und feine Sande.

Wenn die Felsenform fertig aus dem Styrodur herausgearbeitet, aber noch gar nicht so recht sichtbar ist, kommt das Wichtigste - die Farbgestaltung.

Dazu nehme ich eine dunkelgraue Mischung aus Abtön- u./o. Acrylfarbe ** und pinsele die „Felsen“ komplett damit ein.
Das ist etwas zeitraubend weil man die vielen Ritzen, Löcher, Fugen etc. wirklich richtig einfärben muss! Sonst bleiben zahllose helle Ritzen, Flecken etc. Das darf nicht sein. Wenn die Flächen groß sind sollte man ohnehin in Etappen arbeiten.

Wenn dieser erste Farbauftrag deckend !! erfolgt und getrocknet ist, mische ich ein mittleres bis helles Grau an - ** es empfiehlt sich nie Farben wie sie sind zu nehmen. Besser Grautöne immer mit etwas Schwarz, oder Weiß, etwas Braun und/oder Ocker anmischen um das harte Grau aus der Tube zu brechen. Stattdessen oder zusätzlich kann auch ein wenig ! Grün und Blau passen, z.B. für Granit.

Am besten vorher an einem Probestück die Wirkung testen – warten bis die Farbe angetrocknet ist. Sie ändert ihre noch Helligkeit und Farbintensität dabei.
Dieses mittlere Grau streiche ich mit einem größeren, mit festeren Borsten versehenen Pinsel auf die erste, dunkle Farbschicht und zwar so, dass die hellere Farbe NICHT überall hinkommt, ungleichmäßig deckt und so Tiefe und Lebendigkeit entsteht. Es werden neben den Vertiefungen !! auch andere Stellen ungleichmäßig dabei ausgelassen.
Man kann auf die komplett durchgetrocknete Farbe, fast noch besser aber auf, bzw. in die noch nicht ganz trockene Farbe pinseln. Das ergibt dann die besten Farbverläufe. Ggf. wiederholen bis es gefällt und dann richtig gut durchtrocknen lassen.
Zu guter Letzt kann man die Kanten der Felsen dezent granieren, ich mache dies nicht grundsätzlich und nie mit reinem Weiß, sondern mit sehr hellem, aus Weiß, eine Spur Schwarz und Braun zurecht gemischtem Grau.
Ist das zur Zufriedenheit geworden, kann mit trockenen Pigmentfarben und feinen Sanden an Stellen wo sich Erde (durch Erosion) und Moos auf ebenen Stellen etc. sammelt farblich der Feinschliff erfolgen und begrünt werden wo es passt..

So habe ich vor einigen Jahren ein Spur „N“ Fotodiorama gebaut, welches ich hier beispielhaft zeige und auch einige Fotos von Felsen auf meiner im Bau befindlichen H0 Anlage. Davon das dieses Bau-Prinzip auch in Spur Null funktioniert bin ich überzeugt.

SPUR "N" DIORAMA:









Ho Anlage Felsen an der Lokstation während des Baus - die Fotos der fertigen hinteren Felsen die ich eigentlich zeigen wollte, scheinen verschwunden.
Darum diese Fotos die teils mit dem Handy gemacht wurden:







Ich hoffe das war nun nicht zu viel an Erklärung und Fotos... :whistling:

Viele Grüße,
Dirk :)

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Donnerstag, 27. August 2015, 11:53

Hartschaum, Trittschalldämmung, Styropor und gefärbte Spachtelmasse

Hallo Bergebauer,

ich möchte euch auch mal zeigen, wie meine Landschaften entstehen, hier anhand eines Spur-N-Segments unserer Vereinsanlage.

Der gesamte Unterbau, welcher Strecken und Funktionsmodelle zu tragen hat, wird aus Tischlerplatten (Rahmen) und Sperrholz gebaut. Nicht tragende Bauteile werden aus Hartschaumplatten genaut. Der Aufbau von Hügeln erfolgt mit mehreren Lagen Trittschalldämmung, Felsen werden aus Styropor, überzogen mit Papiertaschtüchern hergestellt.

Das rote Material ist Hartschaum, welches als Grund"platte" eingebaut wurde. Dicke 40mm, da können dann auch kleinere Vertiefungen eingearbeitet werden. Das grüne Material ist Trittschalldämmung, welche es in verschieden Dicken gibt, hier sind es 5 mm. (Diese Bauweise, allerdings mit Polystyrol lernte ich bei Hilfsarbeiten in einem Architekturmodellbaubetrieb kennen)
index.php?page=Attachment&attachmentID=15252 index.php?page=Attachment&attachmentID=15253

Da sich aus dem Hartschaum mit normalen Werkzeugen Konturen sehr schwer herausarbeiten lassen, wurden die Verfeinerungen dann mittels Verdünnung gemacht (Aceton geht auch). Vorsichtig mit dem Pinsel auf die störenden Stellen auftragen, aber immer wenig nehmen, sonst gibts ein Loch! Den Raum gut belüften, oder wenn möglich, im Freien machen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15257

Dann das Ganze mit eingefärbtem Zellulosespachtel überziehen. Gegenüber Gips hat der Spachtel den Vorteil, dass er sehr langsam abbindet und man sich Zeit lassen kann, beim Modellieren (Abbindezeit ca. 20-24h). Auf dem Baumarkt ist er in Pulverform preiswert käuflich.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15258

Das Styropor zum Bau der Felsen liefern mir die Verpackungen von Elektrogeräten. Zum Kleben findet Ponal Holzleim Wasserfest Verwendung. Wenn das Styropor fest ist, wird es mit Holzleim eingepinselt und mit Lagen von Papiertaschentüchern beschichtet. Zum Andrücken verwende ich einen trockenen Pinsel mit harten Borsten. Mit ihm kann man ins Papier auch noch ein bisschen Struktur eindrücken. 2 bis 3 Lagen sind erforderlich, dann wird die Oberfläche schön fest.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15254

Nach der Farbgebung der Felsen wird aus eingefärbter Spachtelmasse Erde für den späteren Bewuchs aufgebracht.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15255

Und hier ist nun schon der erste Vegetation entstanden.
index.php?page=Attachment&attachmentID=15256

Mit freundlichen Grüßen
Roland
»Rollo« hat folgende Datei angehängt:

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Montag, 31. August 2015, 19:50

Hallo zusammen,

da ich noch in der Planungsphase bin, kann ich leider selber noch nix zum eigentlichem Thema beitragen.

Ich bin aber beim Stöbern auf diese tolle Seite gestoßen:

http://www.menta-modellbau.de/shop24/ind…haftsbau-0.html

Zu jedem Produkt stehen immer ein paar Be- und Verarbeitungshinweise, ein paar Clips hat er auch bei youtube.
LG Ingo

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Mittwoch, 2. September 2015, 21:49

Hallo Theresa,

um diesen Beitragsstrang mit einer weiteren Berg-Bau-Methode zu ergänzen fiel mir ein, dass ich auch bereits in meinem Bau-Thread zur Diggetalbahn etwas dazu geschrieben und gezeigt habe. Ab Beitrag 59 gehts los...



Viele Grüße aus dem Sauerland
Tom

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