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JACQUES TIMMERMANS

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Wednesday, March 14th 2018, 9:44pm

Bahnschranke von Schnellenkamp

Bahnschranke von Schnellenkamp
Die obligatorische Bahnschranke gehört zu jeder anständigen Bahnanlage, egal ob es sich nun um bayerischen, preußischen, württembergischen oder Bundesbahn Bahnanlagen handelt. In das direkte Umfeld von einem Bahnhof der am Rande einer Siedlung lag, sind stets ein oder mehrere Bahnübergänge vorzufinden, die es ermöglichen, dass die Landstraße die Bahn kreuzen kann. Auf zeitgenössische Bilder, die vor mehr als hundert Jahr spielen, ist es oft zu entnehmen, dass sowohl für den Bürgersteig als auch für die Straße gesonderten Schranken aufgestellt wurden.



Orts- oder Fernbedient
Folglich, dass einer Schrankenanlage nicht unbedingt immer im direkten Umfeld des Postengebäude oder Bahnwärterhaus liegen müssen, gibt es natürlich verschiedene Typen von Schrankenanlagen. Man unterscheidet ortsbediente und fernbediente Bahnschranken und Anrufschranken. Ortsbedient sind die Schranken, die der Bahnwärter mit dem Auge beobachten kann. Hierdurch kann er das Schließen der Schranken nach dem Straßenverkehr koordinieren. Ausgenommen die Schrankenanlagen die an Postengebäude oder an Bahnwärterhäusern liegen, die in der Regel ortsbedient sind, können dies ebenfalls weiter gelegenen Schrankenanlagen sein, sofern der Bahnwärter einen Teil der Straße überblicken kann. Dieser Einblick kann mit dem Auge als auch mit einer Fernsehkamera möglich sein. In der Regel sind Ortsbediente Bahnschranken prinzipiell verriegelt. Bei Fernbediente Schrankenanlagen kann der Bahnwärter die Straße nicht, teils oder nur den Bereich zwischen die Schlagbäume beobachten. Hierdurch kann der Bahnwärter das Schließen der Schranken nicht mit dem Straßenverkehr koordinieren, und muss vor dem Schließen der Schlagbäume gewarnt werden. Dieser Ankündigung erfolgt durch das Vorläuten, das durch die ersten Umdrehungen des Kurbels vom Schrankenantrieb ausgelöst wird. In Gegenstellung zu Ortsbediente Schrankenanlagen sind Fernbediente Schrankenanlagen aufwerfbar; die Schlagbäume können nach dem Schließen wieder angehoben werden, wenn ein Fahrzeug nach der Ankündigung des Schrankenschließens den Bahnübergang nicht rechtzeitig verlassen kann und somit zwischen die Schlagbäume eingeschlossen ist.





Schrankenbedienung per Anruf
Anrufschrankenanlagen sind in der Grundstellung immer geschlossen. Sie werden lediglich geöffnet wenn der Straßenverkehr es erforderlich macht. Nach einer bestimmten Zeit, der zum Passieren des Bahnübergangs ausreicht, werden die Schlagbäume wider geschlossen. Anrufschrankenanlagen kommen sehr häufig an Feld- und Waldwege vor, wenn da eine technische Sicherung der Bahnübergänge gefordert ist. Gleich wie Ortsbediente Schrankenanlagen sind Anrufschrankenanlagen aus Sicherheitsgründen verriegelt.



Gleich- oder gegenschlägig
Um die Schrankenanlagen an den örtlichen Konstellationen an zu gleichen, gibt es unterschiedlich lange Schrankenbäume, Gitterbehänge, Reflektorleisten, gleichschlägige und gegenschlägige Schrankenanlagen sowie Doppelschrankenanlagen. Vorwiegend werden gegenschlägige Schrankenanlagen verwendet, von dem sich der Drehpunkt an der rechter Seite der Fahrbahn befindet. Dadurch existiert noch die Möglichkeit, bei niedergelassenen Schlagbäumen den Bahnübergang zu verlassen während die Zufahrt schon geschlossen ist. Gegenschlägige Schrankenanlagen mit ein links liegendes Drehpunkt werden nur in Sonderfälle verwendet. Sind größere Sperrlängen verlangt, müssen Doppelschrankenanlagen angewendet werden. Bei dieser Anlagenbauart gibt es ebenfalls gegen- und gleichschlägige Varianten; üblicherweise werden gegenschlägige Doppelschrankenanlagen gebraucht, bei denen die Zufahrtschranken und die Ausfahrtschranken jeweils mit einem Kurbelantrieb bedient werden. Wenn unterschiedlich lange Schlagbäume den Fußweg und die Fahrbahn getrennt voneinander sperren, werden gleichschlägige Doppelschrankenanlagen verwendet. Hier werden die beiden Schlagbäume über die Fahrbahn und die beiden Schlagbäume über den Fußweg mit jeweils einem Kurbelantrieb bedient. Gleichschlägige Schrankenanlagen werden ansonsten nur bei unterordneten kleinen Straßen mit einer Fahrbahn oder bei Feld- und Waldwegen verwendet, dennoch in der Regel auch hier gegenschlägige Schrankenanlagen bevorzugt werden.

Schlagbaumausstattung und Länge
Je nach den örtlichen Bedürfnissen können Schrankenbäumen zusätzlich noch mit Gitterbehänge und Reflektorleisten ausgerüstet werden. Wenn es die reale Gelegenheit besteht, dass zum Beispiel Fußgänger unter der geschlossenen Schranke hindurchschlüpfen können, sind Gitterbehänge absolut erforderlich. Daher sind Gitterbehänge binnen geschlossener Orte verpflichtend. Außerhalb geschlossener Orte werden Gitterbehänge ausschließlich verwendet insofern dies durch einen recht starken Fußgängerverkehr notwendig ist, oder falls über den Bahnübergang öfters Kleinvieh getrieben wird. Daher kann es vorkommen, dass sogar Feldweg-Bahnübergänge die Schlagbäume mit Gitterbehang versehen werden. In dem Fall, dass geschlossene Schranken von Autofahrern nicht rechtzeitig erkannt können werden, sind Reflektorleisten an den Schlagbäume zu versehen. Dies ist bei schlecht oder gar nicht beleuchtete Bahnübergänge der Fall. Innerhalb Ortschaften wird man daher kaum Reflektorleisten an die Schlagbäume antreffen, da hier meistens eine ausreichende Straßenbeleuchtung vorhanden ist und der Straßenverkehr sowieso nur für maximal 50 km/h zugelassen ist Die Schlagbäume können abgesehen von deren Ausstattung mit Gitterbehang oder Reflektorleisten in verschiedenen Längen geliefert werden. Je nach den örtlichen Umständen werden Schlagbäume von 3 m z. B. für unübersichtliche Fußweg-Bahnübergänge bis zu 10 m Länge verwendet. Doppelschrankenanlagen werden erst verwendet, wenn der Fahrweg mehr als 10 m Breite aufweist. Wie üblich gibt es auch hier wieder Abweichungen und Ausnahmefälle.



Viele Grüße aus Belgien,

Jacques Timmermans

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JACQUES TIMMERMANS

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Friday, March 16th 2018, 9:34am

Zusammenbau vom Modell
Der Zusammenbau gibt, wenn man die beigefügte Bauanleitung folgt, keine Schwierigkeiten; halt hängt eine gute Funktionsfähigkeit, einen rechtwinkligen Gestell und einen exakt geradlinig ausgerichteten Schlagbaum in großem Maßen von der geleisteten Vorarbeit ab. Der Schlagbaum an sich wird aus vier oder fünf Teile, je denn nicht mit Reflektorleiste zusammengebaut. Auch soll die definitive Länge des Schlagbaums und dementsprechend die Reflektorleiste nun festgelegt werden; standartmäßig ist die Schranke für eine Länge von acht Metern ausgelegt. Die Schranke kann entweder völlig in Löttechnik, oder in einer Kombination von Löt- und Klebetechnik zusammengebaut werden, allerdings ist hier die Löttechnik, wegen ihrer höheren mechanischen Stärke, zu empfehlen.

Reflektorleiste
Zum Zusammenbau vom Schlagbaum und Reflektorleiste habe ich an der Unterseite des Baums Rundlöcher gebohrt, worin die Stege der Reflektorleiste geschoben, und sodann verlötet werden. Von einer stumpfe Verlötung der Stege auf Rundmaterial, wie sie in der Anleitung empfohlen wird halte ich, wegen der winzigen Fläche der Montagestege und die gerundete Fläche des Baums, nicht allzu viel; sogar bei flach gefeiter Unterätzung zerbricht die Verlötung während weitere Arbeitsgänge, ohne es zu wollen, ziemlich schnell.
Die Rundlöcher wurden vorab in einer Art von Matrize, in ein Stück Multiplex habe ich eine 3,0 mm breite und 3,0 mm tiefe Rille ausgesägt, worin sich das Rohrstück ohne zu verrutschen bohren (per Hand) lässt. Auf Vorhand wurden die Rundlöcher markiert und gekörnert, damit der Spiralbohrer während dem Ansetzen nicht verläuft.







Baumfuß
Um die abschließenden Lackierarbeiten erheblich zu vereinfachen, der Schlagbaum wird erst nach dem rot/weiß gestreiften Anstrich montiert, musste die Lagerwelle des Baumfuß durchbohrt werden, damit ich sie später mit einer separaten Welle aus 1,2 mm massivem Rundmessing montieren konnte. Also war eine Präzisionsbohrung angesagt, die ich mit Hilfe eines Kreuztisches auf der Ständerbohrmaschine erledigte. Um das vorzeitig Zerbrechen des 1,25 mm Spiralbohrers zu vermeiden, habe ich während dem Durchbohren ein wenig Schneideöl zugegeben.







Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans

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Friday, March 16th 2018, 11:52am

Kontergewicht, Baumfuß und Schlagbaum
Das Kontergewicht würde zusammen mit dem bereits durchbohrten Baumfuß, mittels Stahlnadeln exakt geradlinig auf einem Holzklotz oder Lötunterlage ausgerichtet und anstehend verlötet. Hier wäre eine Verklebung mit einem 2K Kleber ebenso zu empfehlen, halt es dauert ein Weilchen bis der Kleber völlig ausgehärtet ist! Nun können Kontergewicht, Baumfuß und Schlagbaum zusammengebaut werden. Damit das Kontergewicht und den Baumfuß exakt mit die am Schlagbaum verlötete Reflektorleiste fluchten, habe ich die Teile mittels passende Spiralbohrer unterfuttert und nachstehend mit Stahlnadeln in einem Holzklotz fixiert, damit sich während der darauffolgende Lötsession kein Teil verschieben kann. Einige Eisenklötze beschweren der Schlagbaum sodass er exakt fluchtet. Abschließend wird die Verschlusskappe, nachdem der verlötete Schlagbaum außen- und innenseitig gründlich gereinigt ist, an der Vorderseite des Schlagbaums eingeklebt. Hier habe ich absichtlich von einer Verlötung abgesehen, weil dann Zünder- und Flussmittelreste an den Schlagbauminneren zurückbleiben, und so Korrosion an der Innenseite des Schlagbaums bewirken können; im schlimmsten Fall eine über längere Zeit aufgeschobene Anfressung der außenseitigen Farbschicht verursachen.





Bahnschranke mit oder ohne Behang
Liebhaber Schrankenanlagen mit Behang müssen sich noch ein wenig gedulden, aber werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Jürgen Moog hat einen Bausatz eines für die Schrankenanlage von Schnellenkamp passenden Behang in Entwicklung, und wird bereits nach der Busecker-Spur 0-Tage lieferbar sein. Wer sich für einen Schlagbaum mit Behang entscheidet, sollte den 0,4 mm starken Stahldraht für den Behangführung, er wird in die bereits miteingegossenen Rundlöcher an der kurzen Seite des Gestells eingeklebt, und bewirkt die vorbildgerechte Mimik des Behangs während dem Öffnen und Schließen des Schlagbaums, eben montieren.

Gestell und Wanne
Das Gestell, das zur wesenhaften Aufnahme der Schlagbaumlager dient, wird aus zwei Hälften zusammengelötet; hier ist grundsätzlich, wegen die zu kleine Befestigungsflächen, von einer Verklebung abzuraten. Nachdem die Lötstellen mittels Schlusselfeilen und feinem Schmirgel geglättet sind, können beide Lagergehäuse und Bimmel montiert werden Hierzu habe ich für eine Verklebung mit einem 2K Kleber und einem Sekundenkleber (für die Bimmel) optiert. Hier wäre eine Verlötung ebenfalls denkbar, aber, wegen einem Gefahr für Überhitzung der winzigen Teile und das Loskommen bereits ausgeführte Verlötungen am Gestell, vielmehr abzuraten. Auch die Lagergehäuse werden am besten wegen einen nachträgliche Justierung verklebt. Nachdem beide Gehäuse am Bock verklebt sind, sorgt die in dem Lagern eingeführte Welle, die Welle sollte sich ohne die geringste Spur von Hemming einfädeln lassen, für eine haargenaue Ausrichtung beider Lagergehäuse. Abschließend müssen noch zwei Kästen für die Stelldrähte und den mechanischen Antrieb von Bimmel und Schlagbaum am Gestell angeklebt werden, wonach das Gestell fertiggestellt ist. Dabei sollte die Bimmel vor der Verklebung des oberen Antriebskastens am Gestell verklebt werden.





Wanne
Die Wanne für das Gestell liegt als Ätzteil bei, und muss lediglich abgewinkelt werden. Die langen Seiten werden am besten in einer Biegevorrichtung um exakt 90° gebogen, unterdessen die kürze Seiten darauffolgend vorsichtig mit einer Flachzange umgebogen werden. Wenn alle Seiten ohne Spalt gegeneinanderstoßen, können sie mit der Flamme verlötet werden, und die Wanne wäre hiermit fertiggestellt.







Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans

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Friday, March 16th 2018, 11:52am

Hallo Jacques,

ich folge dein bau von der Übergang bin sehr gespannt wie es weiter geht mit der bau.

Mit freundliche grussen,

bernhard aus der Niederlanden

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Friday, March 16th 2018, 12:47pm

Hallo Jacques,

wirklch interessante Details zu Schrankenanlagen. Da ich im Moment auch gerade dabei bin einen Übergang zu bauen, war es auch hilfreich beim Bau, was man beachten sollte. Nur habe ich etwas leichter mit den Schranken selbst, da meine von Dittmann sind und schon zusammen gebaut waren. Bin auf Dein Endresultat gespannt !!

Gruß aus Sachsen

Klaus




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Friday, March 16th 2018, 4:52pm

Endmontage und Lackierung
Wie üblich sollen alle Baugruppen und separate Teile vorab gründlich gereinigt werden. Hier wendet freilich jeden seine spezifische und für Ihm beste Methode an! Kernpunkt: die Teile sollen unbedingt sauber und fettfrei sein, da sonst jede Farbsorte kaum haftet. Zuerst kommt die obligatorische Grundierung, in meinem Fall habe ich eine industrieller korrosionsschützende Farbe auf Nitrobasis (Ersatz für die in unseren Gegenden kaum noch erhältliche Blei enthaltende Mennige) bevorzugt, die ziemlich verdünnt, mit einer Airbrush, aufgesprüht wurde. Darauffolgend bekommen Widerlager, Schrankengestell und Wanne einen Anstrich in Resedagrün RAL 6011, oder auch sehr zu empfehlen das „Brückengrün“ aus dem Farbprogramm von Ralph Steinhagen, wessen nitrobasierende Farben mit den von Weinert übereinstimmen. Für diese Lackieraufgaben wurde die Airbrush mit einem 0,5 mm großen Düse ausgerüstet.





Farbanstrich und Wetterverhältnisse
An meine Schränke habe ich keine nitrobasierende, sondern alkoholbasierende Farben aus dem Assortiment von Reitz Modellbau verwendet. Diese Kombination macht es auf ziemlich einfache Weise möglich Stellen von verbleichte Farbe oder stellenweise abgeschürfte Farbe darzustellen. Verbleichte Flächen werden mit einem „Alkoholpinsel“ imitiert. Hierzu wird mit einem in Isopropanol getauchten Pinsel mit ein paar sanfte Wischen über die gewünschte Fläche gewischt, womit die Farbschicht minimal angelöst wird und somit eine verbleichte Oberfläche heranführt. Um Stellen mit abgeschürftem Farbe zu erhalten muss man so lange mit dem Pinsel hin und her wischen, bis die rotbraune Farbe der Grundierung sichtbar wird. Hier ist es manchmal erforderlich um den Pinsel zwischendurch nochmals mit Isopropanol zu befeuchten. Bekanntlich löst den Isopropanol die nitrobasierende Grundierung nicht dem geringsten an.
Abweichend zu der Vorschrift habe ich mehrmals Schrankenanlagen beobachtet, die mit sogenannte Eisenglimmerfarbe angestrichen waren. Dieser und hellgraue Anstriche sind noch vereinzelt an sehr alte Bundesbahn Schrankenanlagen, und an viele Schrankenanlagen östlich gelegenen Gebiete anzutreffen. In der Modellpraxis lässt sich Eisenglimmerfarbe (Silberfarbiger Farbe worin mikroskopischgroße Metallteile vermischt sind, um eine extra harte und wetterbeständige Farbschicht zu bekommen) sehr gut mit abgedunkeltes Graualuminium, RAL 9007 imitieren.











Rot/weiß gestreift
Bekanntlich weisen die Schlagbäume eine rot/weißgestreiften Anstrich (Ausnahmen bejahen bekanntlich die Regeln) auf. Hier gibtes viele Farb- und Streifmuster aber der Einfachheit halber werde ich meineSchlagbäume wie das in der Bauanleitung angegebenes Farbschema spritzlackieren.Wenn eine haarscharfe Farbtrennung gewünscht ist, kommt man an einer Abklebung nicht herum. Um ein Abblättern der weißen Farbschicht zu vermeiden, sollte mandie weiße Farbschicht völlig aushärten lassen, was schon einige Tage inAnspruch nehmen kann. Deswegen werde ich die rote Farbschicht erst nächsteWoche anbringen! Um ein allzu großer weißen Farbnebel zu vermeiden, wurde die Airbrush mit einem 0,25 mm großen Düse ausgerüstet. Die Größe dieser Düse reichthier völlig aus, aber vermindert den durch den Luftaustritt erzeugten Farbnebel erheblich, so dass die umliegenden Farbparteien kaum mit weißer Farbe eingenebelt werden.


Viele Grüße aus Lanaken,

Jacques Timmermans

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Friday, March 16th 2018, 9:57pm

Hallo Jacques, Danke für Deinen tollen Bericht!

Ich habe die Schnellenkamp-Schranke bereits gebaut und war lange auf der Suche nach einem Behang.
Leider habe ich nichts vernünftiges, praktikables gefunden.
Wenn Du sagst, dass Moog einen neuen Behang entwickelnt, dann bin ich sehr gespannt darauf!

Vielleicht kriege ich dann doch noch mein Ziel erreicht :P :thumbsup: :thumbup:

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