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Saturday, May 25th 2013, 6:29pm

Stämme für Fichten, Tannen und Lärchen ...

Hallo zusammen,

heute möchte ich Euch zeigen, wie ich die Stämme für die Fichten, auf dem ersten Foto in Beitrag 58, hergestellt habe.

Da ich diese schon vor etwa sieben Jahren gebastelt habe, greife ich hierbei auf die Fotos von damals zurück.
Bitte entschuldigt den schlechten "Foto-Hintergrund". :whistling:

Diese Art der Stämme eignet sich sowohl für Fichten als auch für Tannen und Lärchen.

Als Erstes benötigt man hierfür ein "Nagelbrett", nein, nicht so eins, worauf sich ein Fakir bettet ;) , sondern so, oder so ähnlich, wie auf dem ersten Foto :



Entstanden ist das "Nagelbrett" aus Holzresten :

Die Grundplatte ist aus 12mm-Multiplex oder Sperholz (was halt gerade da ist), sie sollte etwa 15cm höher sein als der größte Baum hoch und etwa 3cm breiter als der größte Baum-Durchmesser werden soll :!:
Oben (Baumwipfel) und unten (Baum-Wurzel) wird ein Rest 12mm-Multiplex oder Tischlerplatte aufgeleimt und genagelt (oder geschraubt).
An der Spitze wird hierauf eine größere Lüsterklemme geschraubt, hier werden die Drähte, die später den Stamm bilden, eingespannt.
Unten habe ich zusätzlich eine stabile Holzleiste aufgeschraubt, in welche ich vorher eine Nut gefeilt habe, so dass eine M4-Gewindestange mit etwas Luft durchpasst.
Rechts und links sind die beiden Nagelreihen, um die später der Draht für die Äste gewickelt wird.
Heute würde ich die Nagelreihen, nach oben hin, spitz zulaufen lassen und unten etwas breiter machen, um nicht soviel Drahtverschnitt zu haben. :whistling:


Für den Stamm wird die M4-Messing-Gewindestange auf ca. 3cm Länge "angespitzt", um hier die Drähte anzulöten, die den Stamm bilden. Für die "Stamm-Drähte" verwende ich 1,0mm versilberten Kupferdraht :



Nun wird die Gewindestange unten in die Nut geschoben und zwei der Drähte oben in der Lüsterklemme eingelegt. Die beiden anderen Drähte werden zur Seite gebogen, dann kann der Draht für die Äste ungehindert um die Nägel gewickelt werden. Hierfür verwende ich im unteren bereich 0,8mm versilberten Kupferdraht und weiter oben 0,6mm- und an der Spitze 0,4mm versilberten Kupferdraht :



Nachdem der Draht für die Äste bis oben um die Nägel gewickelt ist, werden die anderen zwei "Stamm-Drähte" in die Lüsterklemme eingefädelt und alle vier Drähte festgeschraubt :



Da die Dräte für den Stamm nun leider nicht dicht beieinander liegen, werden sie mit der Gewindestange und einer Flügelmutter so gespannt, dass sie eng zusammen sind. Nun lassen sie sich sehr einfach mit Elektroniklot verlöten :!:



Nachdem der Stamm mit den Ästen verlötet ist, werden die Drahtschlaufen mit einem kleinen Seitenschneider aufgekniffen, die Flügelmutter entfernt und die Schrauben der Lüsterklemme gelöst. Dann lässt sich der Stamm-Rohling leicht aus dem Nagelbrett
heraus nehmen :



Nun sieht der Stammrohling so aus :



Dann wird er in die konische Form geschnitten.
Wenn die Nagelreihen auf dem Nagelbrett nach oben hin spitz zulaufen, entfällt dieser Arbeitsschritt natürlich :whistling: :



Da ein Nadelbaumstamm nicht über die gesammte Höhe die gleiche Dicke hat, wird der Stamm mit einem dickeren Baumwollgarn umwickelt.
Ich fange damit an der Spitze an und fixiere den Faden mit einem Tropfen Weißleim und einer Haarklammer :



Im unteren Stammbereich werden zwei bis drei (oder mehr) Lagen Garn gewickelt, bis der Stamm die gewünschte Dicke erreicht hat. Das Fadenende wird wieder mit einem Tropfen Weißleim und einer Haarklammer fixiert, bis der Leim getrocknet ist.



Um ein wenig Rindenstruktur darzustellen und das Baumwollgarn zu kaschieren, wird das Garn mit Weißleim eingestrichen und in den Leim "Woodland fine turf" eingestreut, feiner Sand oder Sägespäne tun's selbstverständlich auch ;) . Um das "fine turf" in den Leim zu streuen, verwende ich eine kleine Filmdose :



Nach dem Trocknen wird das lose "Turf" vorsichtig ausgeklopft und der Stamm komplett mit graugrüner Abtönfarbe gestrichen.



Wenn alles gut durchgetrocknet ist, werden die Äste rund um den Stamm verteilt (gebogen) :



Von oben sollte es dann in etwa so aussehen, die Äste willkürlich aber doch einigermaßen gleichmäßig um den Stamm verteilt :



Nun kann die schöne Nadelmatte von MiniNatur auf den Ästen verteilt werden ... ;)


Fortsetzung folgt ...

Tschüß aus dem verregneten Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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Saturday, May 25th 2013, 8:09pm

Hallo Frank Martin. Deine Tips sind genial. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Auf so ein Ding wäre ich nie gekommen. Wenn meine anderen Baustellen jetzt so langsam abgearbeitet sind , werde ich mich mit Baumbau beschäftigen.

Gruß Micha :)

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63

Saturday, May 25th 2013, 8:21pm

Hallo,

zunächst zum Wetter: auch im Norden gibt es Feuchtigkeit satt, wenn es nicht Das Finale in London geben würde, wäre Basteln angesagt.

Einmal mehr stellt Frank-Martin in wundervoller Weise seine Arbeitsschritte dar.
So stell ich mir ein Forum vor, Dokomentation einer Bastelarbeit, die jeder nachvollziehen kann und eine Motivation für einen selbst bringt.
Mehr davon bitte.

Reimund

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64

Saturday, May 25th 2013, 9:01pm

Hallo Micha, hallo Reimund,

DANKE für die "Blumen" !!!


@ Micha :

Die Idee mit dem "Nagelbrett" stammt nicht von mir ! :whistling:

Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich das zum ersten Mal auf einer FREMO-Jahrestagung gesehen.
Da habe ich an einem Nadel-Baum-Bau-Seminar mit Burghard und Stephan Rieche teilgenommen ... und dabei 'ne Menge gelernt :!:

DANKE dafür Stephan Rieche :!: :!: :!:


@ Reimund :

Da ich mich für Fußball so rein gar nicht interessiere, bastel ich halt lieber an der Modellbahn (Landschaft) ... :D


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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Hans-Georg (16.12.2017)

65

Saturday, May 25th 2013, 11:32pm

Stämme für Fichten, Tannen und Lärchen, die 2. Variante ...

Hallo zusammen,

ein hab' ich noch, aber dann ist für heut' erst mal Schluss ...


Für diejenigen, die sich nicht solch ein "Nagelbrett" bauen möchten, habe ich noch eine zweite Variante "auf Lager", wie man Stämme für Fichten, Tannen und Lärchen basteln kann :

Ich nenne sie die Wickel-Schlaufen-Methode. Auf diese Art sind die Stämme der Fichten auf dem zweiten Foto in Beitrag 58 entstanden.

Hier erst mal ein Foto mit den benötigten Materialien und Werkzeugen :

Für die Stamm-Seele : massiver Kupferdraht z.B. aus einer NYM-J-Leitung, hier 5x2,5².
Für die Äste : Versilberter Cu-Draht in verschiedenen Stärken : 1,0mm, 0,8mm, 0,6mm und 0,4mm.
Ein Stahlmaß oder ein Maßband, ein Zollstock ist natürlich auch ausreichend.
Ein kleiner Schraubstock, Elektroniklot und ein starker Lötkolben (hier 90W) mit Schwamm, zum Verlöten des Stammes.
Eine kleine Spitzzange und ein kleiner Seitenschneider und diverse Abtönfarben ...



Hier seht Ihr, wie ich die Drähte für die Stamm-Seele vorbereite :

Bei kleineren Bäumen verwende ich ein Stück massives 2,5², welches ich unten auf zwei bis drei Millimeter Länge anspitze, damit sich der fertige Baum leichter pflanzen lässt. Am oberen Ende wird der Draht auf ca. 15mm Länge angespitzt, dadurch wird die Baumspitze etwas filigraner.

Bei größeren Bäumen stelle ich die Stamm-Seele aus mehreren, unterschiedlich langen, 1,0mm versilberten Cu-Drähten her. Diese werden unten bündig gelegt und gleich ein 5cm langes Stück 2,5² zum Pflanzen mit eingebündelt.
Auf dem Foto seht Ihr von rechts nach links die einzelnen Drähte, die mit einem Stück 0,3mm-Ms-Draht gebündelten Drähte und die verdrillten und verlöteten Drähte für die Stamm-Seele. Auf diese Art verjüngt sich der Stamm nach oben ;) :



Um die Äste zu bekommen, fange ich am unteren Ende des Stammes an den1,0mm-Draht um den Stamm zu wickeln. Nachdem ich auf einen Zentimeter Höhe gewickelt habe, wird der Draht mit dem Stamm verlötet, dann lässt sich der Stamm beim Weiterarbeiten besser handhaben :!:
Dann werden Schlaufen ausgebildet, so groß, wie die Äste lang werden sollen :



Dies wird eine Hochstamm-Fichte, deshalb kommen im unteren Stammbereich nur wenige Schlaufen für nur ein paar abgestorbene Äste :



Hier mal zum Vergleichen, der obere Stamm soll bis unten begrünt werden, wogegen aus dem unteren eine Hochstamm-Fichte werden soll :



Damit sich der Stamm beim Wickeln besser handhaben lässt, werden die Schlaufen dabei nach unten gebogen. Die Länge der Schlaufen richtet sich nach dem Durchmesser, den der Baum später haben soll :



Ab einer Höhe von etwa 10cm verwende ich den nächst Dünneren Draht für die Äste. Damit Ihr es besser sehen könnt ;) , habe ich hier Kupferdraht genommen :



Für die letzten drei bis vier Zentimeter nehme ich dann wieder den nächst dünneren Draht. Hier zum besseren Sehen 0,4mm-versilberten Kupferdraht :



Vor dem Verlöten des Stammes werden die Schlaufen wieder in eine Waagerechte Position gebogen. Hier könnt Ihr deutlich sehen, dass die Schlaufen, zur Baumspitze hin, kürzer werden :



Hier seht Ihr vier Stämme vor dem Verlöten, links dreimal Hochstamm und der Stamm rechts wird bis unten begrünt. Die Ms-U-Scheiben werden als Abschluss unten an den Stamm gelötet.




Damit ich mir beim Löten nicht meine Finger verbrutzel, spanne ich den Stamm dazu in den kleinen Schraubstock :



Nach dem Löten sieht's dann so aus :



Hier nochmal die unten am Stamm angelötete Ms-U-Scheibe aus der Nähe :



Jetzt werden die Schlaufen mit dem kleinen Seitenschneider aufgeschnitten und die Äste rund um den Stamm verteilt :



Danach werden die Äste in die konische Form des Baumes gekürzt und bei den unteren toten Ästen des Hochstammes noch aus Drahtresten kleine Zweige angelötet :



Hier der untere Teil des Hochstammes aus der Nähe :



Nun wird die Drahtstruktur am Stamm mit "Acryl-Spachtelmasse-A" kaschiert :



Nach dem zweiten Durchgang mit der Acryl-Spachtelmasse sieht es dann so aus :



Und hier nochmal der untere Teil vom Hochstamm aus der Nähe, nach dem Auftragen der Spachtelmasse. Mit der Acryl-Spachtelmasse lässt sich der Stamm sehr gut auf die gewünschte Dicke bringen :



Wenn die Spachtelmasse durchgetrochnet ist, wird mit einem kleinen Haarpinsel (Größe 3 oder4) verdünnter Weißleim auf dem Stamm aufgetragen und mit einem kleinen Teesieb feine Sägespäne eingestreut. So lässt sich sehr kostengünstig die feine Rindenstruktur darstellen :




Wenn der Leim getrocknet ist, werden der Stamm und die Äste mit den Abtönfarben grau/grün/braun angemalt und dann können auch diese Stämme mit der schönen Nadelmatte von MiniNatur begrünt werden ;) :




Fortsetzung folgt ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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66

Sunday, May 26th 2013, 5:48pm

Die Fichten-Stämme werden begrünt

Hallo zusammen,

Erstmal DANKE für das positive "Feedback" :!:

Nachdem ich vorhin, meinen Beitrag von gestern Abend, nochmal korrektur gelesen und diverse Fehler berichtigt habe, soll es nun an das Begrünen der Fichten gehen.

Auch hier möchte ich mich für die Qualität der Fotos entschuldigen ! Als ich diese Arbeiten dokumentiert habe, war für mich ein guter Fotohintergrund noch nicht soo wichtig :whistling: ;) ...

Hier seht Ihr zwei fertige Stämme, die mit Hilfe des "Nagelbrettes" entstanden sind, eine normal große Packung und eine Großpackung Nadelmatte von MiniNatur. Als Kleber habe ich hier noch "ponal express" verwendet, heute möchte ich Euch "tesa Alleskleber, Wasserfest" empfehlen :!:
Als Werkzeug benötige ich eine größere Schere um die Nadelmatte in passende Stücke für die Zweige zu schneiden, eine kleine Konturen-Schere und diverse Haarklammern um die Nadelmatte am Zweig in der richtigen Position zu halten, bis der Kleber abgebunden hat.



Wer, so wie ich, gleich zwei oder mehr Bäume mit der Nadelmatte begrünen möchte, kann gleich für mehrere Äste die Stücke daraus zuschneiden.

Dabei muß aber die "Richtung" der Nadelmatte beachtet werden. Diese Matte besteht aus einer Art unregelmäßigem Netz, auf welches die eigentlichen "Nadeln" aufgebracht wurden. Die Netzstruktur stellt später die hängenden Zweige der Fichte dar.

Als Erstes schneide ich schmale Streifen von der Matte, doppelt so breit, wie die hängenden Zweige lang sein sollen und quer zur Netzrichtung :!:
Danach schneide ich aus den Streifen passend lange Stücke für die jeweiligen Zweige :



Bevor die Stücke der Nadelmatte auf die Äste geklebt werden, werden sie mittig gefaltet und so mit Haarklammern zusammen gehalten.
Dann lassen sie sich später besser auf den Ästen platzieren.

Kleben die Nadelmatten-Stücke auf den Ästen, müssen sie mit Haarklammern fixiert werden, bis der Kleber abgebunden hat.
Da die Haarklammern aber schwerer sind als die Nadelmatten-Stücke, würden sie der Gravitation folgen und sich unweigerlich nach unten drehen. Da sich dann die Nadelmatten-Stücke auch am Ast verdrehen würden, hängt man den Stamm in eine kleine Vorrichtung über Kopf auf, bis der Kleber abgebunden hat :!:



Mittlerweile habe ich den "Dreh" raus, die Nadelmatte in aufrechter Position des Stammes an die Äste zu kleben :



Nach und nach werden die Nadelmatten-Stücke auf die Äste geklebt ...



... und geklebt ...



... bis dann alle Äste ihr Stück Nadelmatte abbekommen haben. Die linke Fichte ist bei dem Seminar mit Burghard und Stephan Rieche entstanden und war meine Erste, die ich so gebastelt habe :



So sieht es dann von Nahem aus :



Nun muß die Nadelmatte an den Ästen in die typische Form eines Fichtenastes geschnitten werden. Hierbei schneide ich, nach der beiliegenden Anleitung, mit der kleinen Konturenschere, bogenförmig von vorne nach hinten, oder besser gesagt : von der Astspitze zum Stamm.
Dann muß die Nadelmatte noch von unten, parallel zur Netzrichtung eingeschnitten werden, damit die "Zweige" beim Biegen des Astes in der typischen Form eines Fichten-Astes auffächern. Bei dieser Arbeit fange ich mit den oberen Ästen an ...




... arbeite weiter nach unten ...



... bis alle Äste in Form geschnitten und gebogen sind :



Nun kommen wir zum schwierigen aber sehr wichtigen Teil : Die gestaltung der Baumspitze.

Aus den anfallenden Resten der Nadelmatte werden einzelne kleine Zweige geschnitten :



Diese kleinen Zweige werden dann mit einem kleinen Tropfen Kleber an der Baumspitze positioniert. Wenn mit dem Zweig an der Spitze angefangen wird, ist dies gar nicht soo schwer :



Bei der hinteren Fichte ist die Baumspitze fertig, vorne wird noch gebastelt :



Hier nun mal ein paar fertige Fichten-Spitzen, je filigraner hier gearbeitet wird, deto besser wirkt hinterher der ganze Baum :!: :



So siehts dann fertig aus, mit 'nem Eicher von Schuco als Größenvergleich :



Wenn die Fichten nicht ganz soo dicht gearbeitet sind, wirken sie als kleiner "Wald" auch recht gut. Hier habe ich die Spitzen aber noch nicht fertig gebastelt :



So, das war's dann für heute.

Fortsetzung folgt ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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Sunday, May 26th 2013, 6:21pm

Nochmal "Hallo",

eine Sache, die mir sehr WICHTIG ist, schiebe ich schon viel zu lange vor mir her :

Ich möchte mich auf diesem Weg bei Jos Geurts alias "grove den" sehr herzlich bedanken :!: :!: :!:

Ich kenne ihn leider nicht persönlich, lese aber seit ein paar Jahren, sehr aufmerksam, in einem anderen Forum,
seinen Thread mit. ;)
Dort habe ich mir viele Techniken seines Baumbaus "ausgeliehen" und versuche seitdem diese Techniken, mehr oder weniger erfolgreich, umzusetzen. :whistling:

DANKE Jos, dass Du dort Deine Techniken des Baumbaus so ausführlich beschrieben hast :!: :!: :!:


Liebe Grüße aus Leese

Frank-Martin
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grove den

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68

Sunday, May 26th 2013, 10:25pm

Dieser bericht ist nur Einmalig denn ich denke das der Frank in Sachen erklären wie mann einen Baum bastelt besser beherscht als/dann/wie(??) mir! und...

Quoted

Ich möcht mich auf diesem Weg bei Jos Geurts alias "grove den" sehr herzlich bedanken
Vielen Dank Frank Martin....da Ich erötte ich ja ein wenig... :)
Wie sagt/schreibt mann das in deine Muttersprache: besser geklaut dann...... ;)

Deine letzte Fichten:

Richtig ( Wörtlich!) spitze ......!! :thumbsup:
Nur eine kleine praktische be/anmerkung/tip:
Das mit den Haarklammen kannst du auch einfach mit deinen Finger machen und auch wenn die Stückchen auf/an den Drahtenden/zweigen geklebt werden.
Ich arbeite meistens dann in stufen:Hangt von den Zahl der Zweigen ab...so Ungefähr 10- 15 cm von den fertigen Rohling werden die Zweigen mit TESA( oder ähnliches) Alleskleber versehen die ich ein bis max.!!zwei minuten trocknen lass...dan erst werden die kleine Stückchen aufgeklebt und mit Daumen und Zeigefinger nur an den Stellen/Falten wo sie am Zweig kleben kräftig zusammen gepresst.

Seit letzten jahr versuche ich die "Laubimmitation" selber her zu stellen durch verschiede Faser und sehr feines/gesiebtes "FINE TURF"von woodland SC.als Nadelimm. Die Ergebnissen sind noch nicht optimal aber.... darf sich schon sehen lassen.
Das kann dann so aussehen:

Der Preiserman/Kapitän ist leider in HO Grösse.


und etwas kleinere Fichten:


Bitte mach weiter so Frank Martin!!! UND ..wie mehr Leute sich beschäftigen mit der Baumbau umso grösser wird der Bewusstsein der Natur . denn um ein realistischer Baum zu basteln soll mann eigentlich erst das Vorbild, sowohl Sommer als winter, gut studieren und erst dann bemerkt mann wie faszinierend die Natur , und in unserem Fall: Bäume sind!! Nicht nur der Form/das Aussehen...auch die "Konstruktion"
Hoffe auf weitere schöne Beiträge der Baumbau von dir!


Jos

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Eastcorner

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69

Monday, May 27th 2013, 1:16pm

Bester Frank Martin,

sehr schoen. Sie haben mir auf guten Idee gebracht,

mfg
Raoul

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Baumbauer 007 (27.05.2013)

70

Tuesday, June 4th 2013, 5:16pm

"Blaufichten" ...

... oder : Wie begrünt man Fichten ohne fertig gekaufte Produkte, Teil 1


Hallo zusammen,
zuerst möchte ich mich wieder für die positiven Bewertungen und Kommentare beDANKEn !!!

@ Jos :

Die Spur-0-Fichte sieht mal wieder super aus !!! :thumbsup:

Vielleicht solltest Du hier im Forum auch einen eigenen Thread aufmachen und Deine Techniken und die verwendeten Materialien beschreiben :!: :?: :!: aber Du schreibst ja schon bei mindestens drei anderen Foren mit ... und auch das Schreiben braucht seine Zeit.
Aber Deine Bäume sind einfach nur KLASSE und immer wieder schön anzuschauen :!:
Ich schaue immer wieder mal in Deinen Threads in den anderen Foren vorbei, um von Deinen Beschreibungen und Fotos zu lernen !!!


@ Alle :

Heute möchte ich Euch zeigen, wie ich mit der blauen Filterwatte und Faller Geländegras die Fichte auf dem dritten Foto in Beitrag 58 begrünt habe.

Als erstes ein Foto mit den benötigten Materialien und Werkzeugen :



In den Tüten, Faller Geländergras, sehr fein Sommergras und Faller Geländergras, sehr fein Sommergras, dunkel
daneben zwei fertig gebogene Stämme und Tesa Alleskleber, wasserfest
die abgewinkelte Spitzpinzette und der "Spieß", die spitze Chirurgenschere und die Pinzettenschere
diverse Haarklammern und die blaue Filterwatte.


Nun zieht man aus der Watte vorsichtig eine gaaanz dünne Lage, wieder so, dass möglichst viele Fasern parallel zueinander liegen.
Diese Fasern werden, mittels Tesa Alleskleber, quer auf den Ast geklebt :



Damit die "Zweige", die ja durch die Watte-Fasern dargestellt werden, auch schön herunter hängen, werden sie solange mit den Haarklammern fixiert, bis der Kleber abgebunden hat. Bei dieser Methode kann man immer zwei oder drei Äste auf einmal mit der Watte bekleben.



So sieht der Ast aus (rechts oben), wenn die Haarklammern entfernt sind. Die Watte muß nun in die typische Form eines Fichtenastes geschnitten und noch ein Wenig ausgedünnt werden :



Nach ein paar Stunden fleißiger Arbeit, ist die "Blau-Fichte" fertig ...
... an den unteren, abgestorbenen Ästen habe ich mit ein Wenig von der feineren, grünen Filterwatte versucht, die feinen toten Zweige darzustellen :



Von dem nächsten Arbeitsschritt habe ich leider kein Foto gemacht.

Als nächstes werden mittels Klarlack aus der Sprühdose ein WENIG 2mm-Grasfasern eingestreut.


Nachdem alles mit brauner Sprühfarbe überlakiert ist, sieht es dann so aus :



Hier mal ein einzelner Ast aus der Nähe :



Nun werden die zu begrünenden Äste mit dem Sprüh-Klarlack eingenebelt und mittels einer Streudose oder dem Puderzucker-Streuer das Faller Sommergras eingestreut.
Man kann selbstverständlich auch Woodland "fine turf" oder Heki "micro-Laub in passender Farbe verwenden, oder mit dem Elektrostat farblich passende, kurze Fasern als Nadeln aufschießen ....

Danach sieht die Fichte dann so aus :



Da auf den abgestorbenen Zweigen im unteren Stamm-Bereich meistens auch Flechten und Algen gedeihen, werden diese noch mit grau/grün/blauer Abtönfarbe passend angemalt. Dazu werden die Farben auf der Glas-Palette vorsichtig gemischt und mit fast trockenem Borstenpinsel auf den Zweigen aufgetragen.

Dann kann es so aussehen :



Zum Schluß wird die ganze Fichte mit "Lukas Sprühfilm, matt" fixiert, damit auch beim Transport keine Flocken von den Ästen herunter fallen.


Und bei Sonnenschein geknipst, sieht die fertige Ficht dann so aus :




Als Nächstes werde ich mich dann mal daran versuchen, die Fichten mit dem "Spinnenband" (auf dem Foto links) zu begrünen ...



... aber das ist eine andere Geschichte. :whistling: ;)

Fortsetzung folgt ...


Tschüß aus Leese

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Tuesday, June 4th 2013, 11:37pm

"Blau-Tannen" ...

Hallo zusammen,

mit der blauen Filterwatte kann man auf eine ähnliche Art auch Tannen gestalten :whistling: .


Die Watte wird wieder in sehr dünne Lagen gezogen, mit Tesa-Alleskleber, wasserfest auf die Äste geklebt, und wieder die Fasern quer zum Ast.
Hier verwende ich keine Haarklammern, da die Zweige einer Tanne nicht so Stark herunter hängen.
Es werden immer zwei bis drei Äste auf einmal mit der Watte beklebt und danach die Watte in Form geschnitten
und etwas ausgedünnt :



Hier sind alle Äste und die Baumspitze mit der blauen Watte beklebt und die Watte ist in Form geschnitten und ausgedünnt :



Dann wird mit dem Sprüh-Klarlack die Watte eingenebelt und mit dem Puderzucker-Streuer oder einer anderen Streudose sehr feine Schaumstoff-Flocken eingestreut. In diesem Fall habe ich "Faller Geländegras, sehr fein Sommergras, dunkel" verwendet.
Nachdem der Kleber abgebunden hat werden die losen Flocken vorsichtig ausgeklopft und anschließend wird der ganze Baum mit "Lukas Sprühfilm, matt" fixiert.

Danach sieht die Tanne dann so aus und kann in die Anlage gepflanzt werden :



Fortsetzung folgt ...


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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72

Wednesday, June 12th 2013, 3:14pm

"Blaubeer"-Büsche

oder : Wie man aus blauer Filterwatte Büsche und Gestrüpp bastelt.


Hallo zusammen,

zuerst möchte ich mich bei Euch für das viele positive "feedback" beDANKEn :!: :!: :!:


Heute möchte ich Euch zeigen, wie ich mit der blauen Filterwatte Büsche herstelle.

Als erstes wieder ein Foto mit den benötigten Materialien und Werkzeugen :



Hinten, von links : hochpigmentierte Sprühlacke in hell- und dunkelbraun von P. Kwasny, dunkelbraune 2,0mm "Gras"-Fasern, z.B. von B+M (oder von HEKI, oder NOCH, oder ...), fein ausgesiebtes Laub von NOCH, matter Klarlack von P. Kwasny als Sprühkleber und LUKAS Sprühfilm, matt als Fixativ.
Weiter vorn : eine Rolle Blumenbindedraht und einige schon abgelängte Enden davon, ein kleines Maßband, die grobe, blaue Filterwatte, ein Seitenschneider zum Ablängen des Blumenbindedrahtes und eine kleine Konturen-Schere ...

Desweiteren finden die Streudose von Noch und der kleine Puderzuckerstreuer Verwendung. Die benötigte Flach-Spitz-Zange taucht dann weiter unten auf ...



Vom Blumenbindedraht werden etwa 10cm lange Enden abgeschnitten und mittig auf ca. 90° gebogen.
Nun werden kleine Sträge aus der Filterwatte gezogen, so, dass möglichst viele Fasern parallel zueinander liegen :



Die Faserstränge werden nun mittig mit dem Blumendraht gebündelt. Damit dies auch sehr fest wird ist es vorteilhaft, wenn man dazu den "Knoten" mit der Flach-Spitz-Zange festhält und mit der anderen Hand den Draht sehr fest verdrillt :



Danach werden die Fasern nach "oben" gerichtet, da der Draht später zum Pflanzen in die Modell-Landschaft dient.
Landwirt Wilh. Lannemann ist im Maßstab 1:87 etwa 19mm "groß" und dient mit seinem Benz nur als Größenvergleich.
So ist das Faserbüschel noch etwas zu dicht :



Nachdem die Faserbüschel mit der Konturenschere ein Wenig ausgedünnt wurden, sieht es dann so aus :



Nun werden die Faserbüschel mit hell- und dunkelbraunem Lack übersprüht :



Als Nächstes werden die Faserbüschel mit dem matten "Kleber-Lack" eingenebelt und mit dem kleinen Puderzuckerstreuer ein WENIG dunkelbraune 2,0mm-Fasern eingestreut. Dann sieht es so aus :



Nun werden die "Büsche" wieder mit dem "Kleber-Lack" eingenebelt und mit der Streudose von NOCH das fein ausgesiebte Laub eingestreut :



Wem die Büsche jetzt noch zu licht erscheinen, der kann selbstverständlich den letzten Arbeitsschritt wiederholen und die Büsche etwas dichter gestalten :



Zum Schluß werden die Büsche mit LUKAS Sprühfilm, matt fixiert, um nach dem vollständigen Durchtrocknen in die Modell-Landschaft gepflanzt zu werden. Auf diesem Modul "wachsen" gut 20 von diesen Büschen, aber das fällt kaum auf :



Nun noch etwas zu der benötigten Zeit : Um fünfzig solcher Büsche fertig zu stellen benötige ich etwa zweieinhalb Stunden. :whistling:


Fortsetzung folgt ...

Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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73

Tuesday, June 25th 2013, 5:50pm

Modifiziertes "Nagelbrett"

Hallo zusammen,

ich habe mir mal Gedanken zum Nagelbrett gemacht. In Beitrag 61 hatte ich dies ja schon mal vorgestellt.

Zum Einen habe ich die Nägel wieder entfernt :whistling: , um sie konisch, also zur Baumspitze hin schmaler werdend, wieder in das Grundbrett einzuschlagen.

Zum Anderen habe ich den Abstand der Nägel, die ja später den Abstand, oder die Höhe des "Jahreswachstums" definieren, auf nur noch 7,5mm verringert. So kann ich hiermit auch Stämme für kleinere Maßstäbe basteln ... ;)

Und zum Schluß habe ich die Spannvorrichtung für die "Stamm-Drähte" so verändert, dass ich auch Drähte ohne fest angelötete Gewindestange spannen kann.

Hier das "Nagelbrett" in der Gesammt-Ansicht :



Als Spannvorrichtung, um auch nur Drähte spannen zu können, habe ich eine große Lüster-Klemme zur Hälfte auf ein Stück Gewindestange gelötet.
Die Drähte für den Stamm kann ich nun, in der anderen Hälfte der Lüsterklemme, mit der Schraube einspannen und zum Verlöten des Stammes die "Stamm-Drähte" mit der Flügelschraube gerade spannen.

Hier die neue Spannvorrichtung im Großformat :



Wenn ich hiermit die nächsten Nadelbaum-Stämme bastel, gibt's wieder Fotos.

Fortsetzung folgt ...

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Monday, July 1st 2013, 5:05pm

Hallo 0 Fans. Da die Bauanleitungen von Frank- Martin ja hier auf so viel positive Resonanz gestoßen sind und das Wetter am Wochenende ja auch nicht gerade zu Aktivitäten außerhalb der vier Wände einlud, hab ich mich auch mal an den Bau eines Baumes gemacht. Es soll ja eine Hängebirke werden und ich bin gespannt, ob es mir gelingt, eine gewisse Ähnlichkeit zu erreichen. Wenn nicht, kommt das Ding eben auf der Anlage gaaanz nach hinten. Hier die ersten Bilder vom Rohling.

Gruß Micha :)




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Monday, July 1st 2013, 6:47pm

Moin Micha,
eine Frage: "Hängebirke"? Müßten da die Zweige nicht "LÄNGER" sein? Aber sonst sieht der Baumrohling schon sehr gut aus.
Gruß Heiko

SH Nuller

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Monday, July 1st 2013, 8:14pm

Hallo Heiko. Wenn es für eine Hängebirke nicht reicht, dann wird es eben ein anderer Baum. Ich bin da flexibel, zumal es ein erster Versuch ist.

Gruß Micha :)

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Monday, July 1st 2013, 9:00pm

Hallo Micha,

das sieht für den ersten Versuch doch schon sehr gut aus. :thumbsup:

Wenn dann die Drahtstruktur kaschiert ist und der bemalte Stamm belaubt ist sieht das gleich ganz anders aus.
Weiter so und lass uns bitte an Deinen Baum-Basteleien teilhaben :!:

Wenn ich bedenke, wie meine ersten selbst gebastelten Bäume vor gut 20 Jahren aussahen ... :whistling:

Aber es gibt keine guten oder schlechten Bäume, es gibt nur Vordergrund- und Hintergrund-Bäume ;) :D


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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78

Monday, July 1st 2013, 9:11pm

Hallo Frank-Martin. Vielen Dank, für die motivierenden Zeilen. Ich werde weiter berichten.

GRuß Micha :)

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Hein

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79

Tuesday, July 2nd 2013, 6:06am

Hallo Micha.

Das sieht doch schon vielversprechend aus, ich kann mir das fertige Bäumchen schon gut vorstellen.Die Bauberichte von unseren beiden Baumbauern sind wirklich Topp und haben bei mir auch den Wunsch hervorgebracht es auch mal zu Versuchen.Aber da wird noch eine ganze Zeit ins Land gehen.

Eigentlich kannst du froh sein das du im Hohen Norden wohnst, da stehen ja nicht so viele Bäume herum 8) .Stell dir mal vor du wolltest den Schwarzwald nachbilden. 8o

Gruß Hein

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80

Wednesday, July 3rd 2013, 5:55pm

Hallo 0 Fans. Ich habe ja schon am Montag über meinen ersten Versuch berichtet, einen Baum, nach der von Frank Martin vorgestellten Methode zu bauen. War ich zum Anfang doch etwas skeptisch, was die Proportionen betraf, so kam ich doch nach und nach zu der Erkentniss, dass die Proportionen doch garnicht so schlecht waren. Da ich ja doch etwas unvorbereitet an das Projekt gegangen bin, habe ich auch anderes Material verwendet, als F M das getan hat. Mit anderen Worten, ich habe improvisiert. Vom H0 Oberleitungsbau hatte ich noch Kupferdraht, der in der Stärke ca. den Vorgaben von F M entsprach. Nachdem ich diese Drähte zusammengelötet hatte, kam die Frage, wie verspachtelst du den Stamm? Also wühlen im Schuppen. Zum Vorschein kam eine Büchse " Lugato Sofort Dicht ". Ein Material, dass man als Hausbesitzer immer irgendwo gebrauchen kann. Ich hatte damit mal eine Naht an der Dachrinne abgedichtet. Die Inhaltsstoffe sind Acrylharze, Lösungsmittel und Synthetikfasern. Das Zeug ist grau und lässt sich nach dem Auftragen mit Wasser noch etwas bearbeiten. Trocknungszeit ca. 3 Std. Nachdem diese vergangen waren, habe ich den Stamm mit Abtönfarbe gestrichen. Da ich ja, wie schon erwähnt, spontan an den Bau gegangen war, war jetzt die Frage der Begrünung. In der Geländebaukiste war noch eine Packung Heki Flor, mit der ich dann ans Werk ging. Da ja eine Birke sehr " luftig " begrünt ist, war der Verbrauch an Heki Flor garnicht so groß. Nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Seht euch einfach die Bilder an. Für mein Erstlingswerk, bin ich ganz zufrieden. Hatte ich ganz vergessen, die Birke ist 28 cm hoch.

Hier die Birke nach dem Verspachteln und anschließendem Anstrich.



Hier nach der Begrünung



Hier mal provisorisch eingepflanzt am HP Lenzhausen Ort

Gruß Micha :thumbsup:

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