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21

Freitag, 8. Februar 2013, 19:37

'n Abend zusammen,

nachdem die "Rinde" im unteren Stammbereich etwa 24 Stunden durchgetrocknet ist, habe ich heute Abend weiter gebastelt ...



Mit einer kleinen, handlichen Stahldraht-Bürste habe ich den unteren Stammbereich solange geschrubbt, bis alle Kanten und "Nasen" entschärft waren.
Im Hintergrund seht Ihr ein kommplettes Bürsten-Set aus dem Baumarkt, dem ich die Stahldraht-Bürste entnommen habe.



So sieht's dann von Nahem aus, besser, als ich anfangs erwartet hatte. :D



Im nächsten Arbeitsschritt wird der gesammte Stamm, die Äste und Zweige mit weißer Wandfarbe grundiert.
Da mein, beim letzten Renovieren übrig gebliebener, Rest eingetrocknet ist, habe ich mir dafür
einen "großen" Eimer, für knapp 10,- €, im Baumarkt gekauft.
Im Vordergrund liegen die beiden Haarpinsel, Größe 3 und 4, für den Farbauftrag.


Fortsetzung folgt ...

Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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22

Sonntag, 10. Februar 2013, 10:26

Hallo Frank-Martin,
danke für Deine ausführlichen Baum-Bau-Berichte. Sie sind so ausführlich gehalten, daß sogar ich Lust bekomme, meine alten Kupferkabel einer "SINNVOLLEN" Verwendung zu zuführen.
Gruß Heiko

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Baumbauer 007 (10.02.2013)

23

Montag, 11. Februar 2013, 19:33

Hallo zusammen,

heute Abend habe ich ein Wenig bei dem Birkenstamm weiter gemacht :



Alle verdrillten Drähte, die ich mit der Betonfarbe bemalt habe, um die Drahtstruktur zu kaschieren, sind nun mit der weißen Wandfarbe grundiert.
Die Drahtenden habe ich mit einer Farbmischung aus umbra und schokobraun bemalt, da die feinen Zweige bei Birken immer dunkelbraungrün sind.
Zum Mischen habe ich wieder eine Filmdose verwendet, da diese sehr dicht schließt und der Farbrest daher nicht so schnell eintrocknet.



Beim Bemalen der Drahtenden muss darauf geachtet werden, dass hinterher kein Metall mehr zu sehen ist.
Solche glänzenden Stellen (am rechten Drahtende) würden auch beim fertig belaubten Baum auffallen. :(



Nun wird der untere Teil des Stammes (der mit der geritzten Rindenstruktur), mit einer Farbmischung aus schwarz, dunkelbraun, dunkelgrün und ein wenig ocker, bemalt.
Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass in den Vertiefungen/Furchen kein Weiß zu sehen bleibt.
Die Farben aus den Tuben mische ich mit dem kleinen Borstenpinsel, nass in nass, direkt auf der Glasplatte.
Die Glasplatte stammt aus einem defekten Baustrahler und lässt sich, nach dem Trocknen der Farbreste, mit einer Rasierklinge oder besser, mit einem Schaber für Ceran-Kochplatten leicht reinigen.
Im Hintergrund seht Ihr das Farbset für 2,50 €, aus dem Discounter, dem ich die Tuben entnommen habe.



So sieht der Stamm nun aus der Nähe aus. Nach dem Trocknen des Farbauftrages geht es dann weiter. ;)

Fortsetzung folgt ...

Tschüß aus Leese

Frank-Martin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baumbauer 007« (28. April 2013, 10:27)


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24

Montag, 11. Februar 2013, 21:18

'n Abend zusammen,

Ein Foto habe ich noch, dann ist für Heute erst mal Schluß ...



Nun habe ich die erhabenen Konturen der "Rinde" hervorgehoben.
Dazu habe ich mit dem kleinen Borstenpinsel, weiß, ocker und hellbraun, mit WENIG Farbe im Pinsel und quer zur Richtung der Struktur, nass in nass aufgetragen.
Es fehlen noch hellere blaugrün-Farbtöne um Flechten und Moose darzustellen, aber das mache ich dann morgen. ;)

Fortsetzung folgt ...

Tschüß aus Leese

Frank-Martin

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25

Dienstag, 12. Februar 2013, 11:24

Hallo zusammen,

es geht wieder ein Wenig weiter ...




Die Glas-"Palette" ist gereinigt, um gleich wieder zum Farben-Mischen herzuhalten. :D
Um die für Birken typischen dunklen Streifen und Ast-Achsen darzustellen, habe ich schwarz, braun, dunkelgrün und ocker auf der Glasscheibe mit dem Rührstab vermischt.
In den beiden Einwegspritzen ist, einmal Wasser zum Verdünnen der Farbe und einmal Spiritus, welcher die Farbe geschmeidiger macht. Dadurch lässt sie sich besser auftragen.
Der kleine Haarpinsel (Größe 1), den ich hierfür verwende, hat "Haare" aus Glasfasern, die sehr stabil sind und sich hervorragend eignen um feine Linien zu malen.



So sieht's dann aus, wenn der Stamm, die Äste und Zweige damit "verziert" sind ... :)
Nun müssen noch Farbakzente mit einem hellen braun, ocker und gebrochenem weiß gesetzt werden.

Fortsetzung folgt ...

Tschüß aus Leese

Frank-Martin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baumbauer 007« (12. Februar 2013, 11:51)


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26

Dienstag, 12. Februar 2013, 13:36

Hallo Frank-Martin,

grosses Kompliment! Dein Beitrag gehört zweifellos zum Besten, was in diesem Forum, Sparte "Anlagenbau 2 / Ausgestaltung", bisher veröffentlicht worden ist - vor allem mit Blick auf die zahlreichen Detailfotos, die die jeweiligen Arbeitsschritte leicht verständlich nachvollziehen lassen. Aber nicht nur das - deine realistisch wirkenden Kreationen lassen auch eine grosse Naturverbundenheit erkennen! Ich bin begeistert.

Viel Erfolg weiterhin und beste Grüsse

Dieter

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27

Dienstag, 12. Februar 2013, 17:13

Hallo zusammen,

zuerst möchte ich mich für die vielen positiven Bewertungen und Kommentare bedanken : DANKE, DANKE, DANKE, ... :P

@ Dieter :

Ich bastel ja nun schon einige Jahre lang Bäume für die Modellbahn und da habe ich dann so allmählich etwas Routine bekommen. ;)

Anfangs habe ich bei vielen "Waldspaziergängen" Fotos von den einzelnen Baumarten gemacht und diese dann zu Hause ausgedruckt.
Wenn ich eine ganz bestimmte Baumart basteln wollte, habe ich mir die jeweiligen Fotos dazu gelegt und immer wieder darauf geschaut, um die arttypischen Merkmale mit einzubringen.

Genug geredet, nun soll es erst mal etwas weiter gehen :



Hier habe ich jetzt mit hellbraun, ocker und weiß (auf der "Palette" gemischt) versucht einen "schmutzigen" Eindruck zu erzielen.



Bei der groben "Rinde" im unteren Stamm-Bereich habe ich mit dem kleinen Borstenpinsel verschiedene grüntöne und hellbraun gemischt und vorsichtig aufgetupft, um Moosbewuchs darzustellen.




So sieht dann der fertig bemalte Stamm aus. Ich denke er ist ganz passabel geworden ... :D



Hier mal zum direkten Vergleich : links die Birke für Spur-0 und rechts eine ähnliche 17cm-Birke für Spur-H0.


Fortsetzung folgt ...

Tschüß aus Leese

Frank-Martin

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28

Dienstag, 12. Februar 2013, 18:47

Hallo zusammen,

jetzt, im nächsten Arbeitsschritt, wird's BUNT :



Hier habe ich die verschiedenen Filterwatten aus dem Aquaristik-Bedarf neben einander gelegt.
Jede Farbe hat eine andere Faserstärke : weiß = 0,01mm ; grün = 0,03mm ; orange = 0,06mm ; blau = 0,09mm.
Die verschiedenen Filterwatten verarbeite ich für unterschiedliche Bäume und Sträucher als Trägermaterial für das Laub.

Für die Birken in Spur-0 habe ich mich für die grüne Watte entschieden, da Birken, besonders die Hängebirken,
sehr feine, nach unten hängende, Zweige haben.



Selbstvertändlich sollte man bei einem so aufwändig bemalten Stamm, wie bei der Hängebirke, die Filterwatte vor dem Verarbeiten lakieren.
Hierzu ziehe ich die Filterwatte in dünne Lagen auseinander, lege diese auf altes Zeitungspapier und lakiere dann mit Sprühfarben aus dem Baumarkt.
Für die Hängebirken wird eine Seite (links im Foto) mit braun und die andere Seite (rechts im Foto) mit schwarz überlakiert.

Für andere Bäume wird die Watte manchmal auch mit laubgrün lakiert. Es müssen aber nicht zwingend Sprühfarben aus der Dose sein, man kann auch "Email-Color" mit der Airbrush auf die Watten vernebeln. :)

Fortsetzung folgt ...

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Frank-Martin

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Baumbauer 007« (16. Februar 2013, 08:56)


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tokiner

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29

Dienstag, 12. Februar 2013, 19:02

Hallo Frank-Martin ,



jetzt muss ich aber auch langsam mal ein Lob los werden: Ganz große Klasse dieser Bericht und die daraus entstehenden Bäume!

Wirklich wahnsinn, wie aufwendig das ist, was Du da tust. Und das Ergebnis ist schon kaum noch zu übertreffen.

Ich lese weiterhin gespannt mit!

Also, wenn mir mal jemand was als schenken will ..... 8o 8o 8o 8o 8o

Gruß

Thoralf

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30

Samstag, 16. Februar 2013, 18:10

Hallo zusammen,

nochmal DANKE für die vielen positiven Bewertungen und Komentare !!! :) :) :)

Wie ich schon in Teil 12 geschrieben habe, führe ich manche Arbeiten an mehreren Baumstämmen gleichzeitig aus, um zwischendurch nicht so lange Pausen zu haben.
Momentan bin ich dabei noch zwei weitere Hängebirken-Stämme so weit vorzubereiten, dass ich alle drei gleichzeitig mit der Watte für die kleinen Zweige bekleben kann.

Hier mal ein Foto vom derzeitigen Stand der drei Stämme :



Im Hintergrund ist der fertige Stamm, rechts habe ich schon die erste Lage Acryl-Spachtelmasse aufgetragen und der linke Stamm ist fertig verlötet.

Wenn ich die beiden vorderen Stämme fertig bemalt habe, dann geht's mit dem Aufkleben der Watte weiter.
Bitte habt ein klein wenig Gedult, wenn das noch ein paar Tage dauert, ich habe "nebenbei" auch noch einen Beruf und Familie ... ;)

Fortsetzung folgt ...

Tschüß aus Leese

Frank-Martin

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31

Mittwoch, 20. März 2013, 14:42

Hallo zusammen,

nicht dass Ihr glaubt, es geht nicht weiter ... das Bemalen von so großen Birkenstämmen braucht halt seine Zeit. ;)

Und da im Sommer ein FREMO-Treffen ist, an dem ich mit durchgestalteten Modulen teilnehmen möchte, bastel ich zwischendurch auch daran.

Da wird "wildes" Gras gesät, Bäume und Büsche belaubt und gepflanzt und, und, und, ...

Momentan bin ich dabei mehrere hundert Weidenröschen-Pflanzen (Feuerkraut) zu basteln, die auch noch in die Landschaft gepflanzt werden wollen.

So sieht das erste von sechs Modulen jetzt aus :

Ich hatte Glück und konnte den P-Zug der RTB von Audorf nach Blesewitz erwischen. Leider "donnerte" der im Gefälle, mit der wahnsinnigen Geschwindigkeit von 25 km/h, vorbei, so dass meine Kamera Probleme hatte Ihn scharf abzulichten. :D



Ab Montag habe ich dann erst mal drei Wochen Urlaub und dann geht's auch mit den Hängebirken Weiter, ist versprochen :!: :!: :!:

Tschüß aus Leese

Frank-Martin

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32

Mittwoch, 20. März 2013, 18:23

Genial gemacht mit der Begrasung!

Sagst Du ein bisschen mehr zu Technik, Material und Geräten ...?

Habe auch meine ersten gräben eingegerast, aber es nicht so gut hinbekommen, wie Du :-(



Würde mich freuen, dazu noch was zu lesen.



Gruß und schönen Urlaub schon mal

Thoralf

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33

Mittwoch, 20. März 2013, 20:08

Hallo Thoralf und alle anderen Mitleser,

erstmal DANKE für die positiven Bewertungen und das positive "Feedback" !!!

tja, das Begrasen scheint wohl 'ne Kunst für sich zu sein. :D

Ich habe aber auch einen Profi als Lehrmeister, der unserer Gruppe in Hannover-Linden und mir eine Menge beigebracht hat. :thumbsup:
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Michael Butkay !!!

Als erstes ist der Untergrund wichtig, er sollte nicht zu ebenmäßig sein :
Das Styrodur grob in Form geschnitzt und geraspelt, mit olivgrünbrauner Abtönfarbe angemalt und dann eine Schicht mehr oder weniger fein gesiebte Gartenerde darauf gestreut, so, dass kein Styrodur mehr durchschaut.
Das ganze dann mit meinem Schotterkleber ;) satt überträufelt und anschließend über Nacht gut durchtrocknen lassen.

Dann habe ich "fine Turf" von Woodland/NOCH in verschiedenen Farben (braun und grün), alles, was es halt von dem feinen Turf gibt, darauf und ineinander gestreut, um fließende Übergänge zu bekommen, aber darauf achten, dass auch noch Erde durchschaut !!!
Nun wieder mit besagtem Schotterkleber ;) satt einträufeln und über Nacht gut durchtrocknen lassen.

Nun kommen wir zum Begrasen :

erstens.) Der Leim : Ich verwende ausschließlich "Bindan P", das ist ein wasserfester Propellerleim mit einer offenen Zeit
von etwa 10 min.
Diese offene Zeit ist wichtig !!! Wenn der Leim an der Oberfläche eine Haut bildet, lassen sich die Fasern
nicht mehr hinein schießen !!!

zweitens.) Das Begrasungs-Gerät : Hier verwende ich ein Profi-Gerät der Fa. Maag-Flock, welches Spannungen bis 70 kV erzeugt.
Diese hohen Spannungen sind für die weiteren Schritte beim Begrasen unabdingbar !!!

Den Leim trage ich mit einem kleineren Borstenpinsel (etwa ein halbes Zoll Breit) auf, aber nicht vollflächig, sondern indem ich waagerecht über den Untergrund streiche. Dabei kommt dann nicht in alle Vertiefungen Leim hinein und das Endergebnis sieht aufgelockerter aus. Damit der Leim beim Arbeiten keine Haut bildet, streiche ich nur eine Fläche von maximal 15cm mal 15cm ein.

Für die erste Lage werden mit der NOCH-Streugras-Dose kurze beige Fasern (2,0mm und 4,5mm), möglichst in einer Richtung aufgepustet, um flach liegende, abgestorbene Gräser darzustellen, die von den Herbststürmen umgeweht und von den Schneemassen plattgedrückt wurden.
Und nun wird, direkt in den frischen Leim und die liegenden beigen Fasern, eine Mischung aus "Mini-Natur sommer" und "NOCH Moorbodengras", beides 2,0mm lang, eingeschossen.
Da der Leim nicht vollflächig aufgetragen ist, hat man nach dem Absaugen mit einem kräftigen Staubsauger, eine recht lockere "Grasnarbe".

Diesen Vorgang (die kleinen Flächen begrasen) wiederholt man so lange, bis das ganze Modul die erste Lage Fasern abbekommen hat.
Danach muss diese Lage Fasern und Leim über Nacht wieder vollständig durchtrocknen, bevor es weitergeht.

Wenn dann am nächsten Tag alles gut durchgetrocknet ist, fange ich an, mit einem kleinen Borstenpinsel, Größe 4 oder 6, auf die erste Lage Fasern vorsichtig den Leim aufzustupfen.
Daran denken : NICHT flächig, sondern nur punktuell, frisch drauf los.
Nun wird eine Mischung aus 4,5mm- und 6,0mm-Fasern in den Leim geschossen. Verschiedene, harmonierende Grüntöne, etwas beige und braun, von allen Herstellern durcheinander.
Auch hier wird solange mit kleineren Flächen weiter gearbeitet, bis das ganze Modul diese Lage lange Fasern abbekommen hat.
Auch nach dieser Lage Fasern das Absaugen nicht vergessen !!! ;)
Und jetzt, na klar, es muß wieder über Nacht durchtrocknen, bevor man weiter arbeiten kann.

Beim nächsten Arbeitsschritt wird der Leim nur dort punktuell auf die langen Fasern aufgestupft, wo man noch höhere Gräser haben möchte.
Aber VORSICHT, den Leim nur oben auf die Spitzen der langen Fasern stupfen.
Wenn ich nun mit ca. 70 kV die gleiche Mischung der langen Fasern "aufsetze", dann legen sich diese Fasern an die unteren Fasern an, aber nur dort, wo auch der Leim ist.

Nach dem Absaugen und Durchtrocknen, kann man diesen Vorgang solange wiederholen, bis die Gräser die gewünschte Höhe haben.
Mit dieser Methode des "Aufsetzens" bin ich schon auf über 2 cm hohes "Gras" gekommen. ;)

Hier mal ein Foto von meinem Ziehgleis (M=1:87), der Untergrund für das Brombeer-Getrüpp besteht "nur" aus bis zu vier Lagen Fasern :



Im mittleren Bildteil sind die Weidenröschen zu sehen, von der Art, wie ich sie noch auf den anderen Modulen pflanzen darf ... :D

Tschüß aus Leese

Frank-Martin
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Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Baumbauer 007« (24. März 2013, 02:35)


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Mittwoch, 20. März 2013, 22:12

Super Frank-Martin! Vielen Dank für Deine Mühe, das so zu beschreiben.

Tja und ich dachte meine Module sind bald eingegrünt .... Das dauert ja so nach Jaaahre ;( ;( ;(

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Donnerstag, 21. März 2013, 06:35

Hallo Thoralf,

wie wäre es mit einem "Seminar" auf dem nächsten und/oder übernächsten Stammtisch?

Vielleicht hat Frank-Martin ja dazu Lust!?

...ansonsten könnte Ich mich anbieten und ggf. auch das eine oder andere vorbereiten!

@Frank-Martin
Wie wäre das?


Gruß
Joachim

Jacob69

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Donnerstag, 21. März 2013, 11:47

Hallo Frank Martin

Allererstens meine Komplimenten für die schöne Baumen.
Mir ist die Technik bekannt,jetzt weis ich was ich selber falsch gemacht bei
Baumenmachen.
Ich habe viel gelernt von ihren Beitrag.
Herzlichen Dank für dass :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


Grüsse


Sjaak van der Vrande

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Baumbauer 007 (21.03.2013)

37

Donnerstag, 21. März 2013, 13:19

Hallo Joachim, Thoralf und alle anderen Mitleser,
wie wäre es mit einem "Seminar" auf dem nächsten und/oder übernächsten Stammtisch?

Vielleicht hat Frank-Martin ja dazu Lust!?

...ansonsten könnte Ich mich anbieten und ggf. auch das eine oder andere vorbereiten!
Die Idee eines Begrasungs-Seminars hatte ich auch schon mit Tim und Thoralf per Mail besprochen und ich finde sie gut :!: :!: :!:

War zwar anfangs anders gedacht, aber das auf einem Stammtisch durchzuführen ist vielleicht sogar besser, da haben dann noch mehr Landschaftsbauer etwas davon :!: :!: :!:

Nun muß ich erst mal abwarten, wann ich meinen neuen Dienstplan ab dem 1. April bekomme,
damit ich das ein wenig planen kann. ;)

Eins von meinen Modulen soweit vorzubereiten, dass wir an einem Abend alle Arbeitsschritte durchführen können, sollte nicht das Problem sein.

Nur stellt sich mir die Frage nach den Örtlichkeiten im Kaisercenter/Löhne. :?: :?: :?:

Beim Begrasen fliegen halt auch eine Menge Fasern daneben und manchmal wird das 'ne schöne Sauerei. :whistling:
Dann benötigen wir einen kräftigen Industrie-Staubsauger (am besten einen Kärcher) und der macht beim Arbeiten 'ne Menge Lärm :!:

"Gras"-Fasern zum verarbeiten kann ich mitbringen, Joachim hat da bestimmt auch einen recht großen Vorrat und jeder, der auf seinem eigenen Modul begrasen möchte, bringt selbstverfreilicht auch die benötigten Fasern mit, die er dafür schon zu Hause 'rumliegen hat ...

Bindan-P Propellerleim habe ich noch eine angefangene Flasche, die ich dann mitbringe.
Vorteilhaft wäre es jedoch, wenn der ein oder andere sich auch eine Flasche davon besorgen würde !!!
UHU-Coll und Ponal bilden leider zu schnell eine Haut auf der Oberfläche und sind daher zum Begrasen weniger geeignet. :!:

Ich bin jedenfalls gespannt, ob und wann wir das schaffen solch ein Begrasungs-Seminar bei einem Weserbergland-Stammtisch durchzuführen :!: :?: :!:

Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baumbauer 007« (21. März 2013, 16:19)


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Arnold

Schaffner

(98)

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Wohnort (erscheint in der Karte): Neumarkt im Hausruckkreis

Beruf: Applikationsbetreuer

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38

Donnerstag, 21. März 2013, 13:29

Hallo allerseits!

Zum Begrasen würde ich den Mattkleber von Langmesser empfehlen... Der Kleber kommt aus der Automobilindustrie, bleibt lange offen, wird komplett durchsichtig und klebt bombenfest. Auch zum Schottern (1:3 verdünnt) ist er bestens geeignet.

LG

Arnold

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Dieter Ackermann (24.03.2013)

39

Donnerstag, 21. März 2013, 13:39

Hallo Arnold,

danke für den Tipp, kommt auf 'nen Versuch an. :thumbsup:

Vielleicht hat den ja schon jemand zu Hause und könnte den dann mitbringen :?: :!: :?:

Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

40

Donnerstag, 21. März 2013, 13:47

Hallo,

meine "Grasvorräte" 8) gehen zwar langsam dem Ende entgegen, aber vielleicht könnte man über den Stammtisch auch später eine Sammelbestellung organisieren! (...die Kilopreise liegen - je nach Faserlänge und Farbe - zwischen 25,- und 40,- Euro, was in etwa 1,20 bis 2,- Euro bei "handelsüblichen" 50 g wären!)

Wenn man Farben mischt benötigt man im Durchschnitt 200 bis 300 Gramm pro Quadratmeter; bei der Verwendung reiner Farben braucht man in etwa 300 bis 500 Gramm!

Als Kleber eignet sich auch der Graskleber von Noch (Best.-Nr. 61121), wobei man hier natürlich den Namen mit bezahlt.
Von Tiefengrund - was man auch ab und an liest - rate ich persönlich ab, da das Zeug recht dünnflüssig ist und somit nicht so gut dosiert werden kann und einige auf Lösungsmittelbasis auch verschiedene Hartschäume angreifen! :!:

Gegebenenfalls sollten wir hierzu einen neuen Beitragsbaum öffnen oder per Mailing-Liste das ganze abstimmen!


Gruß
Joachim

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