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moba-tom

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Wednesday, January 2nd 2013, 2:06pm

„Altes“ aus Bischofsheim - Anlagenbau aus 2010

Hallo,

dieser Beitrag enthält alte Beiträge von mir aus dem Schnellenkamp-Forum, die ich aus dem alten Forum rüber „gerettet“ habe, weil sie einige Arbeiten an meiner Anlage in den Jahren 2010 und 2011 beschreiben. Die ersten Baufortschritte aus dem Jahr 2009 kann man hier nachlesen!

Die Antworten und Fragen der anderen User habe ich aus Datenschutzgründen hier nicht rein kopiert.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Hallo zusammen,

vor ziemlich genau 1 Jahr habe ich hier über den Beginn meines Anlagenbaus berichtet, nämlich hier:

http://www.schnellenkamp-modellbau.de/modules.php?name=eBoard
&file=viewthread&tid=1033#pid


Seither hat sich einiges getan in Bischofsheim, auch wenn ich nur im Winter an der Anlage baue! Einige meiner damaligen Vorstellungen musste ich anpassen, die meisten haben sich aber als ?richtig? gezeigt... ich bin selbst ganz erstaunt!

[u]Das Konzept:[/u]
Mein "Masterplan" ist immer noch aktuell! Der Bahnhofsteil ist wie geplant umgesetzt worden. Im Detail hat sich einiges getan, die größere Anpassungen hat es im Bereich der Streckenführung gegeben.



Aus frustigen H0-Erfahrungen habe ich gelernt, dass ich alle Arbeiten so plane und ausführe, dass möglichst schnell ein Fahrbetrieb möglich wird! Früher wurde erst jahrelang der Schattenbahnhof samt Gleiswendel gebaut, verdrahtet und getestet.... der Fahrbetrieb kam wie auch die Landschaftsgestaltung viiiel zu spät! Zur Zeit kann ich im Bahnhof rangieren, parallel baue ich den Streckenteil, so dass ein provisorischer Fahrbetrieb bis kurz vor den (geplanten) Schattenbahnhof bald möglich sein wird. Und wenn ich Lust habe, bastel ich am Bahnsteig...



oder an anderen Dingen rum, hier z.B. eine Fahrzeugwaage ..


Die Ausgestaltung, angefangen mit dem Schottern und den Gebäuden, kommt später. Genauso wie die endgültige Elektrik...
[u]
Der Bahnhof:
[/u]
Die Gleise sind inzwischen (fast) alle verlegt, es fehlen noch Weichen im Bereich der Bahnhofseinfahrt. Diese werden fertig gestellt, wenn der Anschluss an die Strecke erfolgt.
Alle Gleise und Weichen sind zur Zeit nur mit 2(!) Drähten angeschlossen. Dank Lenz-USP funktioniert das bisher super! Zukünftig erhalten alle Gleise
je Segment (Länge = 135 cm) einen Anschluss. Die Weichen erhalten Servos und Stellböcke.

[u]Die Gebäude....[/u]
... sollen nach und nach (teilweise im Eigenbau) entstehen. Vom Lokschuppen (Eigenbau) steht schon mal ein Dummy, um die Lage besser planen zu können.


Das EG wird als Halbreliefgebäude entstehen, einen Vorentwurf (preuß. Stil, Fachwerk mit Ausmauerung) gibt es schon.

[u]Der Streckenteil:[/u]
Den Unterbau habe ich in den letzten Wochen gebaut. Auch hier wird wieder in Segmenten gebaut, man weiß ja nie... Die Trassenführung steht fest, die Landschaftsgestaltung lege ich später fest. Pflichtthemen sind hier z.B.Brücken und Bach / Fluss... Außerdem soll noch mindestens eine weitere Betriebsstelle (Fabrik, Sägewerk o.ä.), ev. noch ein kleiner Haltepunkt, entstehen.



Das 1. Segment an der Treppe (auf dem Gleisplan rechts unten)


2. Segment hinter dem Kamin


3. und 4. Segment


[u]Vor[/u] dem Einbau vom 5. und 6. Segment...


... und 2 Stunden später!
Die meiste Arbeit beim Anlagenbau ist wohl immer das Auf-, Leer- und Umräumen des Raumes ;)

Hier noch ein paar Details:


Die Beine

Die Füße




Die Trassenstützen

[u]DieTreppenüberquerung:[/u]
So sieht es zur Zeit aus:


Hier plane ich eine Klappkonstruktion, die auf einer großen Platte aufgebaut werden soll. Die Probleme, die es zu lösen gilt, sind u.a.
- robust und einfach zu bedienen
- es sind 2 Gleise unterzubringen, beide im Bogen verlegt, eins davon in der Steigung
- die Kopfhöhe wird durch die Dachschräge eingeschränkt

Ich überlege zur Zeit, eine Röhrenspanplatte (ähnlich wie ein Türblatt) als horizontale Grundkonstruktion zu nehmen. Diese soll dann parallel zur Dachfläche hochgeklappt werden. Immerhin wird diese Konstruktion ca. 35 bis 40 cm hoch! Ein Gegengewicht soll beim Öffnen und Schließen helfen.

Das ist aber alles noch Zukunftsmusik! Erstmal wird eine Lattenkonstruktion die vorbereiteten Trassen aufnehmen, damit der Zugverkehr provisorisch laufen kann. Ich baue auch hier erst die obere Trasse (von Bahnhof kommend und abwärts führend) bis zum neuen Streckenteil. Dann kann ich schon mal aus dem Bahnhof rausfahren.... am Ende der Strecke soll ein provisorischer
Fiddleyard die Züge aufnehmen bis ich den Schattenbahnhof (unter dem Bahnhof) gebaut habe. Das dauert wohl wieder (mindestens) ein Jahr....

[u]Die Kehrschleife:[/u]
Als bekennender "Kreisbahn-Fahrer" brauche ich eine Kehrschleife! Damit habe ich die Möglichkeit, einen Zug, der vom Bahnhof kommt, "vorwärts" oder "rückwärts" in den Schattenbahnhof zu fahren. Vorher oder nachher kann er auf der unteren Ebene ein paar Runden drehen! Ein Umsetzen der Loks im Schattenbahnhof scheint mir zu unübersichtlich, trotz der geplanten 30 cm Höhe.
Die Kehrschleife wird als Klappbrücke ausgeführt, das sollte relativ einfach zu bauen sein (immer schön optimistisch bleiben, die Schwierigkeiten kommen von alleine!).

[u]Der Schattenbahnhof...[/u]...
... bekommt 6 Durchgangsgleise, die in beiden Richtungen befahren werden können. Die (Bogen-)Weichen habe ich schon von Old Pullman gekauft (1600/2400 mm), müssen "nur noch" zusammen gebaut werden.

Die Gleise und Weichen werden auf entsprechenden Platten verlegt, so dass diese vorbereiteten Teile dann komplett eingebaut werden können. Dazu wird der Bahnhof natürlich kurzzeitig wieder demontiert, was ja auf Grund der Segmentbauweise leicht möglich sein sollte.

[u]Die Fahrzeuge:[/u]
Inzwischen ist der Fuhrpark schon deutlich gewachsen, schließlich soll sich der Schattenbahnhof auch lohnen! Außerdem gabs (Gott sei Dank wie jedes Jahr) wieder einen Geburtstag und Weihnachten zu feiern ... Reichlich viele, schöne Güterwagen zu Be- und Entladen sowie ein Donnerbüchsenzug sorgen für Betrieb. Gefahren wird "Lenz-kompatibel", also digital mit USP und Lenz-Kupplungen. Für die Zukunft stehen V100, Schienenbus und BR 64 ganz oben auf der Wunschliste. Und natürlich Umbauwagen, naja, das wird wohl noch dauern! (Bin mal gespannt, ob mein Schattenbahnhof wohl eher fertig wird als die Lenz-Fahrzeuge!?).

[u]Ausblick:[/u]
Damit`s nicht zuu schnell fertig wird, gibt noch ein paar Dinge, die ich vorhabe:
  • Raumausleuchtung mit Tageslichtröhren
  • Steckdoseninstallation im ganzen Raum
  • Hintergrund
  • Verkabelung des Bahnhofs
  • Güterwagen-Bausätze montieren
  • Fahrzeuge auf Lenz-Kupplung umbauen
Da ich nur im Winter modellbahnerisch aktiv bin, wird`s wohl auch zukünftig nur relativ langsam weitergehen. Ich halte Euch auf dem Laufenden...

Gruß aus Münster,

Thomas
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This post has been edited 2 times, last edit by "moba-tom" (Jan 2nd 2013, 3:22pm)


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Wednesday, January 2nd 2013, 2:10pm

2. Teil

Beitrag vom 12.01.10:

Hier ein paar Fotos vom aktuellen Baustadium des Bahnhofs... ungeblitzt!


Blick Richtung Fenster, ganz hinten die zukünftige Einfahrt in den SBhf, rechts hinten soll die Basaltverladung entstehen


Blick Richtung Treppe


Fast ein Gesamtblick, vorne die Laderampe...


Ende Gelände...
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Wednesday, January 2nd 2013, 2:16pm

3. Teil

Beitrag vom 08.04.10:

Hallo Nuller,

so, der Winter ist nun auch (endlich?) vorbei, Zeit mal einen kleinen Zwischenbericht zu machen! Ich hab zwar ne Menge geschafft, aber mein ?großes Ziel? - Fahren bis zum Fenster ? hab ich in dieser Saison leider nicht erreicht...

Aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel, und der sah so aus:

[u]Beleuchtung: [/u]
Ich habe relativ lange an einer vernünftigen Ausleuchtung des Raumes gearbeitet. Dazu habe ich 10 alte Bildschirmarbeitsplatz-Leuchten installiert, die sind mal irgendwo ?übrig geblieben?. Die Leuchten haben einen Spiegel (?Reflektor?), so dass sie überwiegend blendfrei sind. Als Leuchtmittel verwende ich ?warmweiße? Neonröhren mit 58 W, das gibt eine ordentliche Ausleuchtung. Zuu dunkel ist es nicht ;-)


Mein Beleuchtungs-?plan?


Abenteuerliche Montage

[u]Streckenteil: [/u]
Dann habe ich die Trassen auf den Streckensegmenten verlegt. Die Trassen bestehen aus 15 mm Multiplex (ca. 135 mm breit), ein Gewichtsproblem hab ich ja bei meinem stationären Aufbau nicht. Darauf eine 4 mm Gummimatte, die mit Pattex aufgeklebt ist. Als Schotterbett dienen 2 Lagen Trittschalldämmung (je 4 mm) für Laminatböden, die jeweils mit Acryl verklebt sind. Da die Gummimatte über das gesamte Trassenbrett reicht, denke ich, dass es keine großen Geräuschübertragungen durch den Schotter geben wird, auch wenn dieser ?klassisch? mit Holzleim geklebt wird. Mal sehen....


Das 1. Segment (zw. Treppe und Kamin)


Segmente 3 und 4


Segmente 5 und 6

[u]Treppenüberquerung: [/u]
Die nur provisorisch angedachte Trasse über der Treppe sieht zur Zeit so aus:





Ich kann bequem unter der Konstruktion durchschlüpfen (wenns mal nicht klappt: siehe Tennisball), bei fast voller Kopfhöhe. Da aber die untere Trasse (aus dem Schattenbahnhof) noch fehlt, wird?s später enger (und ich nicht jünger!). Also bleibt der Plan, ein Klappteil zu bauen, aber erst in ferner Zukunft. Außerdem sollen die Absturzsicherungen an den Seite weg! Dann soll die bereits gebaute Trasse umgebaut werden, die Anschlüsse sind entsprechend vorbereitet.

Über die Kurvenüberhöhung habe ich einen anderen Beitrag eröffnet, dazu gibt?s noch mal ein paar Bilder extra.

[u]Segmentübergänge: [/u]
Hier habe ich was Neues (für mich) ausprobiert. Angeregt durch HaJo´s Bericht über den Bau der Lenz-Anlage, habe ich auf die Messingschrauben an den Übergängen verzichtet und diese durch ?Nägel? ersetzt. Da jedoch bedingt durch den 12 mm hohen Aufbau auf dem Trassenbrett eine längere Ausführung von Nägeln nötig gewesen wäre, habe ich angespitzte Schienenenden in entsprechende Bohrungen geschlagen. Dies ergibt eine äußerst stabile und trotzdem einfache Konstruktion:


Der ?Nagel?


Etwas grob, aber es hält!

[u]Sonstiges: [/u]
Es ist mal wieder viel Zeit mit Auf- und Leerräumen vergangen, schließlich war der Raum vor der Eisenbahn auch genutzt (Arbeitszimmer). Also musste alles aus- und an anderer Stelle wieder eingebaut werden. Aber so langsam siehts aus wie eine Moba-Raum!

Als nächstes werde ich die erste Bogenweiche (Old Pullman-Bausatz) über der Treppe einbauen, dann 2 Stück an der Bahnhofseinfahrt und 2 weitere direkt vor dem Fenster. Bin echt gespannt wie das wird, es ist mein 1. Weichenselbstbau. Die Schwellen sind schon zum Teil gesägt:


Mit der 1. Weiche hab ich begonnen, für die anderen sind die Schwellen vorbereitet...

Im Sommer wird?s dann wohl wieder etwas ruhiger mit der Modellbahn werden, aber die läuft ja nicht weg! Und ein paar kleine Basteleien kann man immer gut mal zwischendurch auf der Terrasse machen (z. B. Weichen bauen).

Gruß aus Münster,
Thomas
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Wednesday, January 2nd 2013, 2:21pm

4. Teil

Beitrag vom 27.12.10:

Hallo mal wieder,

in und um Bischofsheim hat sich seit meinem letzten Beitrag im April wieder einiges getan, über das ich hier mal wieder berichten möchte. Die Baufortschritte sind zwar nicht mehr so groß wie beim Bau des Unterbaus, aber es geht weiter! Da ich ja zu den „Saisonarbeitern“ gehöre, ist im Sommer an der Modellbahn rein gar nichts passiert, den Modellbahn-Auftakt machte ich in diesem Jahr mit meiner neuen...

[u]Homepage:[/u]
Einige haben es sicherlich schon bemerkt, für die anderen gibt’s den Button ganz unten: ich habe mich im Sommer entschlossen, eine eigene Internetseite für „Bischofsheim“ zu erstellen. Es macht zwar ein bisschen „Arbeit“ (komischer Begriff beim Hobby :D), aber vor allem eine Menge Spaß! Die Seite ist Ende September „ans Netz“ gegangen und ich bin überrascht, wie gut die Resonanz schon ist! Ich werde dort den Fortschritt beim Anlagenbau festhalten, also bei Interesse immer mal wieder reinschauen. Eine Newsletter-Funktion hab ich bisher leider nicht „an den Start“ gekriegt, ich glaube, das geht nur gegen mehr Geld für den Provider, also werd ich`s lassen!

[u]Tunnel, Mauern:[/u]
Eigentlich war zum Saisonbeginn der Ausbau der Gleisanlagen auf dem Streckenteil geplant, aber es kam völlig anders: ein Modellbahnfreund hat mir Silikonformen für den Tunnel- und Mauerbau leihweise zur Verfügung gestellt und die durften ja nicht lange ungenutzt bleiben. Also habe ich ein paar Versuche im „Landschaftsbau“ vorgezogen.

Die Strecke aus dem Bahnhof verläuft im Streckenteil hinter dem Kamin entlang und soll dort durch den kurzen „Rietbergtunnel“ führen. Die Portale hab ich schon mal aus Gips gegossen und angepasst.


Bild 1

Die langen Dachschrägen entlang der Strecke zu kaschieren wird ohnehin eine größere Aufgabe... Ich habe daher vor den Portalen Stützwände vorgesehen, die Mauer am Südportal ist bereits im Rohbau fertig, hier aber erst die Hilfskonstruktion.


Bild 2

Die Wand ist aus Gipsmauerplatten und –stützpfeilern entstanden. Für die Pfeiler habe ich ein Urmodell aus Styrodur geritzt und geschnitzt und dann eine Silikonform davon gemacht. Es waren meine ersten Versuche mit dem Herstellen solcher Formen und ich muss sagen, das macht richtig Spaß und ist kinderleicht!


Bild 3

Die farbliche Gestaltung aller Mauern mache ich ganz am Schluss, sozusagen aus einem Guss, um keine Farbunterschiede zu haben! Zur Zeit experimentiere ich ein wenig mit verschiedenen Farben und Beizen, die Ergebnisse werde ich dann sicher auch mal zeigen.


Bild 4

[u]Straße, Gehweg:[/u]
Und weil ich grad so schön am Gipsen war, habe ich direkt mal einen Versuch unternommen, eine Straße zu bauen. Erstmal das kurze Teilstück, das am Bahnhofsende die Gleise kreuzt. Die Straße erhält einen Gehweg mit einem Betonplattenbelag. Dazu habe ich mir aus Polystyrol-Plättchen und Holzleisten ein Urmodell gebaut, mit Silikon abgeformt und dann in Gips gegossen.


Bild 5


Bild 6

[u]Laderampe:[/u]
An der Laderampe (Rohbau siehe Bild weiter oben im Beitrag) habe ich auch ein bisschen weitergearbeitet. Das Innenleben hat eine Verkleidung aus Kopfsteinpflaster und Betonwänden erhalten. Die Abdeckungen bzw. Ladekanten fehlen noch zum Teil.


Bild 7


Bild 8


Bild 9

Da sich die Arbeiten mit Gips durch das Abformen, Trocknen und Anpassen immer recht lange hinziehen, habe ich immer mehrere Baustellen gleichzeitig. Nachteil: nix wird richtig fertig ;-)

[u]Ausblick:[/u]
Die nächsten Wochen werden dann wieder dem Gleisbau gewidmet! Und natürlich dem Weichenbau, damit der Fahrbetrieb aufgenommen werden kann.
Weitere Bilder habe ich auf meiner Seite eingestellt bzw. werde das zu den verschiedenen Bereichen noch tun.

Gruß aus Münster,
Thomas
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Wednesday, January 2nd 2013, 2:39pm

5. Teil - Urlaub in Bischofsheim

Beitrag vom 16.01.12:

Hallo,

diese Woche mache ich mal Urlaub in „Bischofsheim“! :D

Endlich mal Zeit, zusammenhängende Arbeiten anzugehen. Da hab ich’s fast so gut wie die Pensionäre unter uns… nur, dass ich natürlich auch alle anderen Aufgaben im Haus erledigen muss („Du hast doch jetzt Zeit!“).

1. Tag:
Als großes Bauprojekt habe ich mir den Bau meines Schattenbahnhofs vorgenommen. Die Planung dazu, einschl. der wichtigsten Materialkäufe, habe ich in den letzten Wochen schon gemacht und so konnte es direkt losgehen:


Erstmal aufräumen...


Der SBhf soll direkt unter den Bahnhof "Bischofsheim"


Zuerst wurden mal die Fahrzeuge „verschachelt“…

Ich hatte mich zum Beginn des Anlagenbaus entschieden, den Bahnhof zuerst zu bauen, um schnell an Rangier- und Fahrmöglichkeiten zu kommen. Nun müssen die Segmente wieder runter, damit der Unterbau des Schattenbahnhofs gebaut werden kann.
Der Schattenbahnhof besteht aus nur 4 Gleisen, obwohl der Bahnhof oben drüber 80 cm breit ist. Ich verzichte auf mehr Gleise, da ich weder nach vorne die Bewegungsflächen (für die Füße!) einschränken möchte, noch bis in die Dachschräge bauen möchte – da komme ich später nur noch von hinten dran und ich werde ja auch nicht jünger! Trotzdem habe ich die Auflagerlatten
ein bisschen überstehen lassen, man weiß ja nie…


Die Platten bestehen aus 15 mm Multiplex, damit habe ich schon beim Streckenbau beste Erfahrungen gemacht. Die einzelnen Elemente habe ich in der Werkstatt (meines Tischlerfreundes) bereits am Wochenende vorbereitet, so dass ich heute mit der Montage beginnen konnte. Ich versuche möglichst viel vorzufertigen, damit ich im Anlagenraum nicht so viel sägen und bohren muss.


Die Tragkonstruktion besteht aus hochkant eingebauten Plattenstreifen (10 cm hoch), die praktisch als „Endlos-Träger“ unter den Platten durchlaufen. Obwohl die Stöße nie auf den Beinen zu liegen kommen, ist es eine äußerst stabile Konstruktion.


Die Verbindung zu den Auflagerlatten besteht nur aus Ausklinkungen, eine Verschraubung erfolgt nicht. Mit diesem Stecksystem kommt nun die endgültige Aussteifung in die (bisher lose aufgestellten) Beine!


Eine erste Stellprobe zeigt, dass „die Luft knapp wird“, obwohl ich 30 cm Höhenunterschied zwischen den Trassen habe! Dies ist der Konstruktion geschuldet, die ich bewusst so gebaut habe, um die relativ großen Segmente des Bahnhofs (135 x 80 cm) auch alleine bewegen zu können.

E-Loks werden bei mir nicht fahren… jedenfalls nicht weit! Aber es gibt noch ein paar andere Stellen auf der Anlage (Brücken, Tunnel usw.), an denen es für E-Loks zu niedrig ist…


Für die Beleuchtung des Untergeschosses verlege ich einen LED-Lichtschlauch mittig ovberhalb der Gleise...


Morgen gehts weiter mit der Einfahrt in den SBhf...

Gruß aus Münster,
Thomas
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Wednesday, January 2nd 2013, 2:43pm

6. Teil - Urlaub in Bischofsheim

Beitrag vom 17.01.12:

2. Tag:
Heute habe ich an den Einfahrtssegmenten zum SBhf gewerkelt. Ich muss einen Anlagenteil von ca. 250 cm drehbar ausführen, damit ich ans Fenster rankomme. Dazu habe ich ein Segment umgebaut und ein weiteres neu gebaut. War etwas kompliziert, ist auch noch nicht fertig, aber ich bin optimistisch! Leider habe dazu noch keine Fotos, die reiche ich dann morgen nach!

Auf dem Einfahrtssegment müssen auch noch 2 Bogenweichen eingebaut werden…

Ansonsten gabs noch die Deckplatten für meine Stellpulte, die sind heute fertig geworden, auch dazu bald mehr…

Gruß aus dem Urlaub,
Thomas
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Wednesday, January 2nd 2013, 2:47pm

7. Teil - Urlaub in Bischofsheim

Beitrag vom 19.01.12:

3. Tag:
Geht das eigentlich nur mir so? Man plant stundenlang rum, dann hat man endlich die Idee des Jahrhunderts, dann wird gebaut und… es passt doch nicht! An meinem Masterplan (1:10) habe ich das Drehsegment mal durchgespielt: auf einer Folie habe ich das Drehteil schraffiert, die rote Nadel ist der Drehpunkt.


Hier links vor dem Fenster


Und hier weg gedreht...

Getreu nach dem Motto „Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz“ habe ich dann festgestellt, dass mein diagonales Ecksegment zu kurz ist. Also erstmal verlängern… wieder ne wertvolle Stunde zum Herrn!


Hier die Stellprobe...

Jetzt wär eigentlich der richtige Zeitpunkt, die rollenden Füße drunter zu schrauben! Schade nur, dass die Rollen noch im Baumarkt liegen… also hab ich an anderer Stelle weiter gemacht: die Gleisführung.


Von links nach rechts: 1. Bogenweiche (Verzweigung der freien Strecken)

Den Gleisverlauf habe ich auf ein weißes Papier gezeichnet, als Schablone für die Trasse...


2. Bogenweichen: linker Abzweig in den Schattenbahnhof, rechts in die Kehrschleife


Einfahrt SBhf


Aus der Schablone ist die Trasse geworden, wieder 15 mm Multiplex. Ich habe das Glück, bei meinem Tischler-Freund das Material als Plattenware kaufen, lagern und verarbeiten zu können. Seit dem Wochenende habe ich ca. 6 qm Platten verarbeitet...

Nächste Schritte:
- Weichenbau
- Rollen unter die Füße

Zum Stellpult bin ich leider nicht gekommen... läuft aber nicht weg! ;)

@Michael:
Du hast aber einen schönen, aufgeräumten Dachboden... bei mir herrscht das Chaos! So gesehen hast Du recht: mein Allerheiligstes!

Mal was ganz anderes am Rande: ich habe schon vor langer Zeit mein "Allerheiligstes" zur "frauenfreien Zone" deklariert! Ich habe da besondere Erfahrungen mit Frauen und Modellbahn gemacht und habe beschlossen, nur spezielle Damen vorzulassen. Aber das ist mal einen gesonderten Beitrag wert :D

Zur Klarstellung: ich mag Frauen!

Resümee des Tages:
Mal wieder nicht die Hälfte von dem geschafft, was ich mir vorgenommen habe! Wie immer :D

Gruß aus Münster,
Thomas
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Wednesday, January 2nd 2013, 2:50pm

Beitrag vom 19.01.12:

4. Tag:
Huch, der Urlaub ist fast zu Ende und was ist fertig? Nix! Aber einige Dinge, die viel Zeit brauchen, habe ich angeschoben bzw. fertig gestellt. Es könnte trotzdem alles etwas schneller gehen…


Die 1. Stellpultabdeckung hab ich mal aufgeschraubt, gefällt mir gut. Es gibt schönere (hab ich mal im Forum gesehen, richtig edel), aber man muss Aufwand und Wirkung sehen, dann passt’s schon. Die Werbefirma hat 10 € pro Platte genommen, die Druckvorlage hab ich selbst erstellt. Die Taster fehlen noch ;)


Dann Weichenbau! Mein „Dauerbrenner“… jetzt soll’s aber was werden! Die Bogenweichen sind Bausätze von Old Pullman/USA, den (technischen) Zusammenbau hat der Weichen-Walter für mich erledigt! Schwellen mit wasserfestem Holzleim auf die Schablone geleimt, vorher Schablone auf lackierte Sperrholzplatte geklebt und Schwellen gesägt… Da ich schon Mal dabei war, hab ich direkt für alle Weichen die Schwellen gesägt!

Die Plätze für die Pertinaxschwellen hab ich vorher markiert…

Die Schablone weist eine amerikanische Schwellenlage auf, das ist nun mal so, auch in Bischofsheim… ich habe nur die Länge der Schwellen an die Lenz-Gleise angepasst, sie sind etwas kürzer (die Lenz-Gleise!)…


Die Schwellen werden mit einer Messingbürste berhandelt und dann ...


gebeizt...
Anschließend wurde genagelt, ich verwende Hakennägel und verzichte auf Schienenplättchen.

Zur Abwechslung (Nageln nervt, obwohl man eigentlich nicht nagelt sondern drückt!) habe ich das nächste Bahnhofssegment demontiert (Gleise getrennt) und direkt verkabelt.


Am Tisch wurde vorbereitet...


Das fertige Segment von unten... ohne Weichen gehts auch zügig!

Die Rollen für das Drehsegment verschiebe ich auf morgen, dann komme ich auch zum Baumarkt.

Gruß aus Münster,
Thomas
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Wednesday, January 2nd 2013, 2:52pm

8. Teil - Urlaub in Bischofsheim

Beitrag vom 20.01.12:
5. Tag:

Tja, Stephan, Dein Zuspruch war gut gemeint, heute hatte ich aber wirklich andere Dinge zu tun. Alles, was bei meinem Ausflug nach Bischofsheim in dieser Urlaubswoche so liegen geblieben ist.

Habe noch einen Meter Schattenbahnhof-Unterkonstruktion gebaut, er ist etzt etwa 5,00 m lang... bleiben nur noch etwa 4,00 m.

Für das Drehsegment hab ich die Teile (Scharnier, Rollen) besorgt, damit gehts morgen los...
Sieht also so aus, als ob ich kein Gleis in dieser Woche verlegt kriege ;(

Was soll's, das nächste Wochenende kommt bestimmt

Gruß aus Bischofsheim,
Thomas
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Wednesday, January 2nd 2013, 2:55pm

9. Teil - Urlaub in Bischofsheim

Beitrag vom 21.01.12:

6. und letzter Tag:
Den letzten Tag meines Aufenthalts in Bischofsheim habe ich für das Drehsegment gebraucht. Der Zugang zum Fenster muss frei zu machen sein, also muss das Ecksegment und das gerade Streckensegment vor dem Fenster beweglich, d.h. zum Schwenken sein.


Los ging‘s mit dem Drehpunkt und den Rollen, insgesamt 7 Stück, die infachen aus dem Baumarkt (siehe 5. Tag), Stückpreis unter 2 €:


Rolle und Scharnier...

Da die Segmente schon fertig waren, aber nicht beweglich, mussten alle Beine geändert werden… ja, ja, man sollte das sofort machen, ich weiß!


Und so sieht das Ganze geschwenkt aus… das Fenster ist frei!

Das größte Problem des Tages war das Umräumen der Möbel, schließlich habe ich die gesamte Anlage mit Schränken unterbaut, auf den Fotos nur noch zu erahnen. Es erinnert mich etwas an das PC-Spiel, bei dem man in einem engen Keller Kisten schieben muss… irgendeine steht immer im Weg!


Der Übergang zum Schattenbahnhof wird mit einem abnehmbaren Ecksegment überbrückt.

Die Woche ging schnell um, aber es war schön in Bischofsheim! Es ging zwar (wie immer) etwas langsamer als geplant, aber rückblickend habe ich doch ne Menge geschafft:
  • 1. Tag: die ersten 3 Meter Schattenbahnhof-Konstruktion
  • 2. Tag: Einfahrtssegment + Stellpultplatten
  • 3. Tag: Planung Drehsegment + Trasse für Einfahrtssegment
  • 4. Tag: Bogenweiche begonnen + Verdrahtung eines Bahnhofssegments
  • 5. Tag: weitere 1,50 m SBhf-Konstruktion
  • 6. Tag: Drehsegment
Na, also... war ein netter Aktiv-Urlaub! Ich hoffe, mein Beitrag hat gefallen!

Gruß aus Münster,
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

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moba-tom

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Wednesday, January 2nd 2013, 3:28pm

Neues aus Bischofsheim

Soweit die Historie aus 2010, weitere Schritte meines Anlagenbaus kann man hier nachlesen....

Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
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