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Stereohans

Unregistered

21

Tuesday, June 17th 2014, 9:47pm

Hallo Hans,

Auf Anhieb kann ich Dir sagen, dass in Behringersmühle, außer Stahlschwellen (Einfach und- doppelschwellen) Betonschwellen, wie man auf beide Bilder betrachten kann, verbaut wurden oder sind. Vielleicht ist im Bahnhof vereinzelt noch eine Holzschwelle auf zu trieben. Wie es auf der Strecke aussieht kann ich auch nicht hundertprozentig aussagen; hauptsachlich Stahlschwellen und vereinzelt Beton- und Holzschwellen vermute ich so. Übrigens im Bahnhof Streitberg muss es ebenfalls noch eine "bayerisch" aussehende Weiche geben.

Gruß,

Jacques


Das deckt sich mit der Image-Broschüre der DFS, laut der auf der Strecke heutzutage verschweißte (!!) S49-Profile auf Betonschwellen und teilweise sogar Stahlschwellen verbaut sind. Der Autor des entsprechenden Artikels in dem Heft entschuldigt sich beinahe dafür, dass es auf der Museumsbahn deshalb nicht das früher typische Schienenstoß-Geratter gibt. ;)

Gruß, Hans

Stereohans

Unregistered

22

Monday, June 30th 2014, 9:45am

Besuch bei der DFS

So, am Wochenende war ich zu Besuch bei der DFS in Ebermannstadt. Und meine Online-Redaktion hat daraus gleich eine Bilderschau gemacht. Viel Spaß beim Gucken wünscht

der Hans

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Andi (30.06.2014), Baumbauer 007 (30.06.2014), 1zu0 (30.06.2014), Martin Zeilinger (30.06.2014), Bayrischer Laenderbahner (30.06.2014), Ben Malin (30.06.2014), DRG (01.07.2014), Udom (01.07.2014), Nuller Neckarquelle (05.07.2014), Pjotrek (05.07.2014), diesel007 (04.04.2016)

Stereohans

Unregistered

23

Saturday, July 5th 2014, 7:07pm

Ich schreibe die Bahngeschichte um...

Da fährt man in der Peripherie der Bahnlinie EBS - Behringersmühle herum - und kommt auf ganz schräge Gedanken...
Ich spinne mal vor mich hin, wie es in dem besagten Gebiet AUCH gewesen sein könnte, wenn den Bahnbauern keine Kriege, Pleiten und andere Unbill dazwischen gekommen wären. Nachstehende Ausführungen sind also eine alternative Wirklichkeit aus dem Paralleluniversum, hätten aber theoretisch so kommen können.

Eine Hauptstrecke durch das Wiesenttal: Bayreuth setzt sich mit seinen Anschlusswünschen durch, die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts sieht für Oberfranken exzessiven Bahnbau, der in manchen Gebieten die dortige Idylle abrupt beendet. Von Forchheim wird über Ebermannstadt, Behringersmühle, Pottenstein und Pegnitz zunächst eine eingleisige Hauptstrecke nach Bayreuth gebaut. Angesichts des steigenden Fahrgast- und Güteraufkommens prosperieren nicht nur die Gemeinden entlang der Bahnlinie, diese muss auch schnell auf zwei Gleise erweitert werden. Da das Wiesenttal für zwei Gleise nebeneinander zu schmal ist, wird anfangs des 20. Jahrhunderts doch noch die seinerzeit verworfene Hochebenen-Trassierung umgesetzt, Gößweinstein bekommt endlich einen Bahnhof "im Ort", kleine Fabriken siedeln sich in dem Wallfahrtsort an, die massenhafte Produktion von religiösem Nippes sichert der Gemeinde auf Jahre hinaus stabile Gewerbesteuer-Einnahmen.
Heute kann mit der 100 000-Einwohner-Stadt Gößweinstein nur Pottenstein mithalten, dessen Teufelshöhle bundesweiten Kultstatus als Veranstaltungsort für Rockkonzerte und Massenhochzeiten hat. Das eine Zeitlang aufgrund der sich hier Ende des 19. Jahrhunderts ansiedelnden Textil-Manufakturen prosperierende Forchheim ist im Zuge des Umbruchs wieder zu einer Kleinstadt geworden, was durch den infrastrukturbedingten Umzug der dortigen Webereibetriebe ins Wiesenttal beschleunigt wurde. Wer heute "Fränkische Schweiz" sagt, meint Gößweinstein mit Plastik-Marienstatuen und anderem Wallfahrts-Kitsch. Auch Messgewänder und Mönchskutten bekommt man nirgends so günstig wie hier, wo dem Gerücht nach sogar der Papst gerne einkauft ;)

Die Strecke durch das Wiesenttal entlastet zudem die direkte Trasse Nürnberg-Bayreuth. Auch die Abzweigstrecken profitieren vom Hauptbahn-Status: Nach Heiligenstadt geht es seit 1910 ebenfalls zweigleisig. Darüber hinaus hat man aufgrund günstiger topographischer Gegebenheiten die Verbindung von Ebermannstadt über Egloffstein hinüber nach Gräfenberg gebaut und damit die Gräfenbergbahn zum Teil eines verdichteten fränkischen Eisenbahnnetzes gemacht. Über die Nürnberger Ringbahn kommt man von Gräfenberg ohne Umsteigen bis nach Fürth.

Dank ihrer günstigeren Betriebskosten kann die Schiene mit dem wachsenden Straßenverkehr mithalten, der Staat steckt folgerichtig mindestens so viel Geld in den Erhalt der Bahn-Infrastruktur wie in den Straßenbau - und er fährt gut damit, die Luft in der um 1918 aus Bayern und Tirol gegründeten Freien Alpenrepublik ist infolge des hier im Vergleich zu anderen europäischen Staaten viel geringeren Autoaufkommens deutlich sauberer.


Ach übrigens: Ähnlichkeiten mit realen Gegebenheiten sind nicht ganz zufällig, in der Schweiz lief es in Sachen Eisenbahn so ähnlich, was den Verzicht auf das Auto deutlich leichter macht, als hierzulande.

Was das nun mit meinem DFS-Projekt zu tun hat? Vielleicht baue ich die Strecke ja analog zu obiger Bahn-"Science Fiction" zweigleisig, mache den Durchgangsbahnhof Behringersmühle ein wenig größer und schließe die Höhengemeinde Gößweinstein wenigstens virtuell an - ein Hintergrundbild mit der markanten Basilika ist schnell gemacht. Der zweigleisige Ansatz und die Ausweisung als Hauptstrecke würden es mir erlauben, auch ein paar größere Maschinen einsetzen zu können. Mit dem Pferdefuß, dass das Idyll nicht mehr ganz so idyllisch wäre.

Angedachte Minimalmaße sind bislang für die eigentlichen Bahnhofsanlagen rund fünf Meter Länge und eine Tiefe von rund einem bis 1,5 Metern. "Um die Kurve" würde es dann Richtung Pottenstein gehen. Wichtig ist auf jeden Fall der Eindruck, ein enges Tal mit schroffen Felsformationen zu befahren - daran hätte sich nämlich auch bei einem Ausbau der Strecke nichts Grundlegendes geändert.

Gruß, Hans

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Rheingold (06.07.2014)

Hein

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24

Saturday, July 5th 2014, 7:36pm

Hallo Hans.

Das hast du schön beschrieben wie du deine Moba bauen willst.Grundlage sollte immer ein Vorbild seien.Ich habe den Beitrag nun nicht ganz durchgelesen ( zu Lang für mich ) aber ich entnehme daraus das du das auf deiner Modellbahn umsetzen willst. :thumbup:

Dann freue ich mich schon auf den Baubericht den du auch dann wohl hier hoffentlich vorstellen wirst. :thumbsup:

Davon Lebt bekanntlich ein Forum, nicht durch Vielschreiberei. :rolleyes:

Gruß Hein

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heizer39 (05.07.2014), Staudenfan (05.07.2014), Norbert (05.07.2014)

25

Saturday, July 5th 2014, 8:41pm

Science Fiction...

Ja Hans,

ich schließe mich da mal Hein an: wann kommen nach den vielen Worten die Taten?
Ich fürchte mal: alles leider nur Science Fiction.
Ein Bierwagenzug nach nirgendwo...

...und das als endloser Fortsetzungsroman!

Viele Grüße

Norbert

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Staudenfan (05.07.2014)

26

Saturday, July 5th 2014, 9:20pm

Hallo Freunde der DFS,
ich bin seit 10 Jahren zahlendes Mitglied der DFS.
Die Strecke ist wirklich sehenswert !Ich hab mir
damals bei einer Veranstaltung zwei Videofilme
über fränkische Nebenbahnen gekauft.Darunter
auch ein Filmbericht über diese Strecke mit
Aufnahmen von der letzten Fahrt und der Strecke
nach Heiligenstadt.Vom Lokschuppen Heiligenstadt
hab ich den Bauplan.
MfG,
P.J.

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tokiner (05.07.2014), Dieter Ackermann (06.07.2014)

27

Sunday, February 21st 2016, 5:54am

Falls mal jemand den Bahnhof Ebermannstadt nachbauen möchte, ich habe dafür das Modell für die 0-Spur als Laserbausatz konstruiert. Falls ich jemanden mit einer geeigneten Lasermaschine finde, dann kann ich die Teile dafür fertigen.
Allerdings gibt es keine Bauanleitung für das Modell, und ganz billig dürfte das Modell auch nicht werden, da die Laserlaschine schon ein paar Stunden arbeiten muss, bis alle Teile graviert und geschnitten sind.
Es gab mal einen Protptypen, allerdings ist der bei einem Umzug verloren gegangen.

Gruß Matthias

28

Sunday, April 3rd 2016, 10:56pm

Es scheint zwar an diesem Thema zur Zeit nicht allzuviel Interesse zu bestehen, ich dachte ich schreib trotzdem mal ein paar Informationen dazu.

Zurt Zeit plane ich mit zwei anderen Leuten den Bahnhof Behringersmühle in H0 nachzubauen. Wenn der Bahnhof erst mal in H0 konstruiert ist, lässt sich die 0-Spur Variante recht leicht davon ableiten. Der Bahnhofsbereich wird mit 1mx1m Modulen abgebildet, da passt dann auch die Straße und die Wiesent noch mit drauf.

Wie man die Module in Spurnull anlegt, sollte man vielleicht noch mal überdenken, da 2mx2m wohl etwas groß werden dürfte wenn man alles noch transportieren will, aber man kann an die Bahnanlagen dann ja noch anbauten für das Gelände planen.

Zum Bahnhof Ebermannstadt in Epoche III gibt es in einem anderen Forum bereits einen Baubericht, der ist hier zu finden: http://projekte.lokbahnhof.de/index.php/…adt-die-Dritte/
Ich bin bei diesem Projekt nicht ganz unbeteiligt gewesen, ich habe die Modulteile gefräst und den Bahnhof gelasert und helfe auch mit diesen zusammen zu bauen.

Gruß Matthias.

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HüMo (03.04.2016), 1zu0 (04.04.2016), Staudenfan (04.04.2016), Nuller Neckarquelle (04.04.2016), Altenauer (04.04.2016), Udom (05.04.2016)