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1

Monday, August 19th 2013, 1:24pm

Suche Informationen zu M.F.F.E. Teterow-Gnoien

Hallo zusammen,

mein Name ist Andreas und ich bin über einen MIBA Artikel zu diesem Forum gekommen, in dem die kultivierte Diskusion in diesem Forum hervorgehoben wurde. Ich habe erst theoretische Erfahrung im Bereich MoBa und bin an der Planung. Ich verwende zwar Spur N :whistling: , aber vielleicht kann mir hier ja trotzdem geholfen werden. Es geht ja ums Vorbild und nicht direkt um das Modell.

Mein Thema ist der Endbahnhof Gnoien der Strecke Teterow-Gnoien in der Epoche II. Hierzu habe ich einige Fragen, die vielleicht der Eine oder Andere hier beantworten kann. Ich habe gesehen, daß manche auf den Strecken in Mecklenburg unterwegs waren. Für mich ist das leider nicht so einfach möglich, da ich im Raum Basel wohne.

Den Oberbau möchte ich selbst herstellen, aber es gibt nicht viele Informationen. Die besten Infos habe ich aus "Lothar Schulz: Eisenbahnen in Mecklenburg". Auf S. 79 wird eine Weiche gezeigt, die aber nicht näher bezeichnet ist. Ich habe sie im CAD nachgezeichnet und bin nun der Meinung, daß es sich um eine EW 5 180 1:10 l H handelt. Laut einem Artikel von Thomas Becker (http://www.drahtkupplung.de/gtbhb2413.html) ist 1:10 realistisch ("In Preußen und anderen Ländern war neben 1:10 ursprünglich 1:8 die Regelneigung, wobei meist ein Radius von 180 m verwendet wurde."). In der Vorlage (http://fischauge.99k.org//EW-190.gif) gibt es mehrere Stellen, wo bei den Schwellenabständen 2x 320mm angegeben wird. Ich nehme an, daß es sich hier um Schienenstöße handelt, wundere mich aber, daß es in einer Weiche so viele geben soll. Doppelschwellen gab es ja erst später und so bin ich auf die Meinungen und Kommentare dazu gespannt. Zu den Streckengleisen gibt es kein Bild, aber die Angabe, daß die Schwellen auf Nebenbahnen im Abstand von 93cm liegen. Nun war aber im MIBA Spezial 81 (glaube ich) für preußische Schienen ein zum Gleisende enger werdender Abstand angegeben. Soll man von preußischen Weichen, aber anderen Streckengleisen ausgehen?

In Gnoien selbst ist mir der Umfang des Güterverkehrs nicht klar. Es wurden wohl Zuckerrüben und Rinder verladen, aber war das alles?

Und dann das Thema Bilder: Das Empfangsgebäude von 1884 wurde ja später umgebaut und existiert nicht mehr. Hat jemand gute Fotos vom Original, anhand derer man die Maße ablesen kann? Gibt es Bilder von der Vierampe und vom alten Lokschuppen, der immerhin zweimal erweitert wurde?

Man könnte viel im Archiv der Reichsbahndirektion Schwerin finden, die im Landesarchiv Schwerin liegt. Aber der Weg ist für mich etwas weit und so ein Ausflug würde bei der Familie keine Begeisterung auslösen. Daher hoffe ich, daß mir jemand im Forum Infos geben kann.

Viele Grüße,
Andreas

PS:
Ich habe noch eine Seite bzgl. preußischer Weichen gefunden:
http://www.laenderbahn-forum.de/zeichnun…alog_JoSch.html

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Udom (19.08.2013)

stefan_k

Moderator

(349)

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2

Monday, August 19th 2013, 5:12pm

Hallo Andreas,

Ein sehr spezielles Thema... zum Thema Gleis-Selbsbau findest Du bei den Firmen Hegob und Wenz eine Menge Informationen und auch Baumaterial. Je nach Anspruch und Fähigkeiten kannst Du aus einzelnen Elementen Deine Wunschweichen bauen oder das angebotene konfektionierte Material verwenden.

Was den Güterschuppen in Gnoien angeht, da hast Du Glück. Lenz hat den als Lasercutmodell im Angebot. Ob hier im Forum die Spezialisten für Dein Spezialthema unterwegs sind, wird sich zeigen. Du wirst vermutlich erstmal Literatur sammeln müssen.

Die Erfahrung zeigt, dass man sich, wenn die Messlatte in Sachen Vorbildtreue sehr hoch gelegt wird, gerne mal im Detail verliert. Man muss alles selber bauen, was viel Zeit kostet und erst spät Erfolgserlebnisse bringt. Wenn es das ist, was Dir Spass macht, alles Bestens. Wenn Du auch mal ein Zwischenergebnis sehen willst, loht es vielleicht, über den einen oder anderen Kompromiss nachzudenken. Wie auch immer - jedenfalls viel Spass bei der Recherche und Umsetzung.
Freundliche Grüße,
stefan_k

__________________________________
Abonnenten haben mehr davon! ^^

3

Monday, August 19th 2013, 6:10pm

Gnoien

Grüße aus Nurfunxsiel ^^

Tom

ha-null

Oberheizer

(83)

Posts: 425

Location: Hamburg

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4

Monday, August 19th 2013, 6:43pm


Ich verwende zwar Spur N

Hallo Forum und besonders Stefan K.,

so wie ich Andreas (Neuner) verstehe, will er in Spur N bauen und hat sich an unser Forum gewandt, weil er sich hier eine kultivierte Diskussion verspricht. :thumbsup: Das ist doch schon mal ein Lob für uns und unseren Moderator! Danke dafür. :)

Meine wenigen Tipps, Tom-Köf hat es schon erwähnt: Das DSO-HiFo (historisches Forum) mit seinem geballten Wissen. Und was den Weichenbau betrifft: Wenn man nicht alles selbst bauen will, hilft Weichen-Walter/ in jeder (Spur-) Lage.

Gibt es eigentlich ein Forum für Spur N?
Gruß
ha-null Jörg

5

Monday, August 19th 2013, 7:01pm

Hallo ha-null Jörg,

zu Deiner Frage, gibt es eigentlich ein Forum für Spur N,
kann ich Dir empfehlen www.1zu160.com, oder das
Schweizer sNs Forum.

Viele Grüße aus Berlin
Udo

Michael Marcus

Unregistered

6

Monday, August 19th 2013, 8:17pm

Hallo Andreas,

du sprichst hier ein sehr umfangreiches Thema an. Also wenn du nach Vorbild bauen willst, dann erstmal ein Tipp, der Weg ist das Ziel. Ich selber habe meinen Heimatbahnhof Brand bei Aachen in H0 nachgebaut und Burg Reuland in der Nähe von St.Vith. Wichtig ist, dass du dich zeitlich festlegst, wobei dur richtig angemerkt hast, dass z.B ein Bahnhof auch das Gebäude immer den betrieblichen Bedürfnissen angepaßt wurde ebenso auch die Gleisanlagen. Meine Vorbilder spiegeln die 20 Jahre wieder und hier traten dann auch schon die ersten Probleme auf, die du auch hast!!! Bilder usw. Ich habe dazu meinen Geschichtsverein kontaktiert, leider mit einer mäßigen Ausbeute, soll heißen, wenige Aufnahmen und wenn dann aus den 30er und 40er Jahren. Gleispläne habe ich aus Privatbeständen bekommen usw, der Baubeginn zog sich auf drei Jahre hin. Heute kann ich sagen: Es hat sich geleohnt und die Spur H0 betriebe ich aus diesen Gründen weiter. Bei Burg Reuland habe ich ein vergleichbares Vorgehen an den Tag gelegt. Ein Motto stand aber immer im Vordergrund: Soweit wie es geht ans Vorbild ran!!!! Es ging mir darum, dass der Betrachter, den Bahnhof und sein Umfeld wieder erkennt, dies ist mir gelungen in beiden Fällen. Also wenn du Material brauchst, dann würde ich Kontakt zu Geschichtsvereinen der Stadtverwaltung usw aufnehmen, ggf haben die wieder Kontakte zu Personen die vielleicht in ihren Privatsammlungen Bilder habe. Ich habe einem im Drehscheibeforum eine Frage gestellt zum Bahnhof Montenau (wäre auch was für 0) und schnell hatte ich mails mit Bildern usw.

In diesem Sinne frohes Schaffen!!!

MFG

Michael

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Neuner (20.08.2013)

Einheitslok

Unregistered

7

Monday, August 19th 2013, 8:23pm

Hallo,

Da lese ich gerade in dem Buch "Eisenbahn in Mecklenburg" von Lothar Schultz, Transpress Verkehrsgeschichte

Da ist sogar ein gleisplan abgebildet ...

Sozusagen von mir im Visier ... Denn da gibt es die passenden Gebäude :thumbsup:

Gruß Dirk

BahnMichel

Rangiermeister

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8

Monday, August 19th 2013, 8:40pm

Hallo Andreas,

sehr interessant, dass sich jemand aus Basel für Eisenbahnen in Mecklenburg interessiert. Da ich früher an der Grenze zu Mecklenburg gelebt habe, habe ich viele Fotos von dortigen Bahnanlagen, leider war ich nicht in Gnoien.

Wenn du den Bahnhof Gnoien nach Bildern googelst kommst du u.a. auf diese Seite http://www.akpool.de/ansichtskarten/2109…und-den-bahnhof

Das EG entspricht also im Prinzip dem Bahnhof Krakow, den es ja als Modell gibt oder als Zeichnung (als Kröpelin) im Buch "Modellbahnbauten" von Günter Fromm. Zum Thema Mecklenburg kann ich noch das Sonderheft vom Modelleisenbahner aus den 90ern http://www.booklooker.de/B%FCcher/Modell…d/A00X37I301ZZF
empfehlen. Oder das Büchlein "150 Jahre Eisenbahnen in Mecklenburg" von Detlef Radke.

Bei den zu verladenen Gütern kann man sich eigentlich an allen Nebebahnen im Norden orientieren nd damals waren die Güter noch vielfältiger als heute.

Zum weiteren Erkunden wäre natürlich ein Urlaub an der wunderschönen Mecklenburgische Seenplatte perfekt, aber wenn deine Familie dafür nicht zu begeistern ist kann man nichts machen.

Viel Spass beim Projekt Gnoien

Micha

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Neuner (20.08.2013), DRG (20.08.2013)

9

Tuesday, August 20th 2013, 9:07am

Hallo und Danke für die vielen Antworten!

@stefan_k
Ich finde das Selbstbauen interessant und versuche zumindest eine eigene Lösung zu finden. Von daher ist das Basteln OK, aber man braucht eben Informationen und Vorlagen. Wie Du richtig bemerkt hast, verliert man sich gerne in Details - da muß ich mir auch immer mal wieder einen Ruck geben und zur Realität, bzw. dem Machbaren zurückfinden. ;) In diesem Sinne werde ich zunächst mal die Fassaden mit dem Farbdrucker herstellen. In N sind die Fugen sowieso nicht als Vertiefungen zu erkennen. Nur die Oberflächenstruktur von bedrucktem Papier stört mich dabei. Mein langfristiges Ziel ist ein Modell in der Art von Vampisol (Ottersberg) - das ist ein Traum (aber in H0...).

@Tom-Köf
Die Links und Bilder kenne ich, da man da per Google relativ schnell drüber stolpert.
Das EG ist in der neuen Form abgebildet, wobei ich mich schon länger frage, ob das alte abgerissen und ein Neubau hingestellt wurde, oder ob nur die Fassade neu ist. Das interessiert mich wegen der Maße von Fenstern und Türen. Bei diesen Bildern kann man nämlich gut die Mauerschichten erkennen und abzählen.
Der Lokschuppen ist leider nicht von der Gleisseite her abgebildet und ich kann auch kein Bild finden. Ich glaube aufgrund der bisher gefundenen Bilder und Google Maps, daß die beiden Erweiterungen deutlich sichtbar sein sollten.
Vom Güterschuppen existieren die meisten Bilder - wahrscheinlich gibt es deshalb auch das Fertigmodell.
Beim Bild von Groß-Wüstenfelde sieht man die Fassade mal aus der Nähe. Schön wären Bilder von Fenstern und Türen, die frontal aufgenommen wurden. Meist bekommt man nur Bilder von der Gesamtansicht mit EG im Hintergrund.
Von der Viehrampe mit Halle gibt es leider keine Bilder - die sieht man nur in Google Maps.

@ha-null
Ja, Euer Forum ist in der MIBA ("Platz ist in der kleinsten Hütte") sehr gelobt worden. Und es haben ja auch schnell einige hilfsbereite Mitmenschen geantwortet.
Weichen-Walter habe ich gesehen - momentan will ich es aber mal selbst versuchen. Code 40 Profil ist bestellt und ein Probegleis habe ich schon gemacht.

@Udom
Das www.1zu160.com Forum war natürlich der Startpunkt meiner Suche. Ich habe schon einige Infos bekommen, haupsächlich zum Mauerwerk. Bei den Klinkern kann man wohl von 25cm x 12cm x 6,5cm ausgehen und 13 Lagen ergeben 1m. Das Tor am Lokschuppen scheint daher 4,80m hoch zu sein. Auf das Archiv der Reichsbahndirektion Schwerin wurde ich hingewiesen, aber solange das nicht digitalisiert ist, komme ich da nicht ran. Es gab auch zwei (Schul-)Prokjekte, die sich aber mit Epoche III/IV beschäftigt haben. Leider habe ich dort keine Bilder bekommen, die ich nicht schon selbst gefunden hatte. Allerdings kann man sich beim EG wohl an Kröpelin oder Plau am See und beim Lokschuppen an Werben oder Goldberg halten.

@Michael Marcus
Es ist schön jemanden zu treffen, der auch etwas genauer an die Darstellung ran geht. Ich möchte den Zustand in den 20er Jahren zeigen, von dem eben (fast) keine Bilder mehr existieren. Das schießt allerdings nicht aus, daß später mal eine Lok fährt, die es erst in den 30ern gab - so genau nehme ich es dann auch nicht. Der Zeitrahmen sollte nur in Epoche II bleiben.
Ich habe über das Museum in Dargun ein Telefonnummer aus Gnoien, wo man wohl mehr Infos zur Geschichte bekommt. Allerdings habe ich den Herrn noch nicht erreicht. Die Stadtverwaltung hat auf meine Mail nicht geantwortet, die MIBA hingegen schon. Die hatten nämlich mal zwei Artikel zu dieser Strecke und auch historische Bilder abgedruckt. Leider sind die so klein, daß man fast nichts erkennt. Der Rechteinhaber sollte sich eigentlich bei mir melden, aber das ist bisher nicht passiert - da muß ich nochmal nachfragen. Die Schule hat sich leider auch nicht gemeldet, aber ich habe es noch bei einer Journalistin des Nordkuriers versucht, die über den Nachbau der Strecke berichtet hat - bisher keine Rückmeldung. Einen Geschichtsverein scheint es dort nicht zu geben, schade.

@Einheitslok
Der Gleisplan im Buch unterscheidet sich etwas von der Darstellung in der MIBA. Ich habe meinen Plan bereits überarbeitet. Allerdings bin ich da noch von Peco Gleis ausgegangen - jetzt muß ich alles nochmal zeichnen, aber das macht ja auch Spaß :D .

@BahnMichel
Nach einigen Versuchen mit eigenen Entwürfen wollte ich es mal mit einem echten Gleisplan versuchen. Ich bin mir immer nicht so sicher, wie man manche Gleise rechtfertigen kann. Da ist man mit einem Vorbild fein raus 8) .
Dazu kommt noch, daß ich erst mal etwas platzsparend beginnen möchte. Vorgesehen sind 400x40(+5) cm, wodurch man noch einen Schrank drunter bekommt. (Die +5cm : Eine Strecke hinter dem Hintergrund - zur Torfbahn) Und dann habe ich den Artikel über Gnoien gesehen und fand den Bahnhof interessant. Hinzu kommt, daß ja doch meist Schwarzwald oder Schweiz nachgebaut wird. Aber wenn man das vor der Haustür hat und dann noch auf den meisten Anlagen sieht, ist der Reiz nicht so stark das nachzubauen. Außerdem gefallen mir die Klinkerbauten im Norden sehr gut. Als Kind war ich immer auf Föhr (wo ich auch geheiratet habe) und jetzt mit Familie waren wir mehrfach in Schönberger Strand
(Jaja, die Museumsbahn :whistling: )
- die Kinder wollen ans Meer. Apropos Museumsbahn - vom Wohnzimmer aus sehe ich jeden Sonntag das Chanderli vorbei dampfen... So, jetzt bin ich aber abgeschweift. Der Link zum Modelleisenbahner hat bei mir nicht funktioniert - könntest Du bitte mal den Titel nennen, damit ich googeln kann? Das Büchlein "150 Jahre Eisenbahnen in Mecklenburg" kenne ich noch nicht - wird bestellt.
Wegen den Gütern und der Viehrampe: Wäre es falsch Pferde, Schafe, Schweine, Gänse usw. zu zeigen? Ich habe keine Ahnung, ob es Viehzucht dieser Art in der Gegend gab. Oder geht es mehr in Richtung Getreide, Rüben und Kartoffeln?
Über Urlaub an der Mecklenburgische Seenplatte hatte ich schon vor dem aktuellen Projekt nachgedacht, zumal mein Vater mal in der Gegend und stark begeistert war. Das Problem mit der Familie bezog sich mehr auf das Archiv in Schwerin. Da könnte ich mehrere Tage in alten Unterlagen wühlen und bekäme wohl sehr viele interessante Infos. Aber wenn ich meiner Frau sage "da sind die Kinder, ich bin dann mal weg", dann ist die Urlaubsstimmung dahin.


Und nun nochmal an alle:

Gibt es jemanden, mit dem man über Weichen und Gleisbau in Mecklenburg diskutieren kann? Ich habe einen peinlichen Fehler in meiner Zeichnung gefunden (zwei Maßstäbe gemixt); die Weiche im Buch scheint doch eher eine EW 6d 180 1:8 l H zu sein. Der Bogen endet dann nämlich direkt an der Herzstückspitze.
Wegen der mutmaßlichen Stöße: wurden Weichen wirklich so zusammen gestückelt? Das würde ich im Modell wohl eher nicht darstellen, da vermutlich die Fahrsicherheit (Maßhaltigkeit) leidet.

Kann jemand was zur Schwellenlage der Gleise bei Privatbahnen sagen? Im Buch steht nur, daß es Längen von 7,5m, 6,59m und 5,65m gab. Die Länge ist mit 2,5m, der Abstand mit 93cm auf Nebenbahnen angegeben. Wie gesagt, gehe ich davon aus, daß der Abstand aber zu den Enden hin geringer wird -> preußische Schienen.

Viele Grüße,
Andreas

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DieterS (20.08.2013)

DRG

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Tuesday, August 20th 2013, 9:12am

Hallo Andeas,

erst einmal die Frage, warum aus so weiter Ferne, gerade diese Bahnstrecke und dann noch gerade in der Ep.II. Das Beschaffen von Informationen zu dieser Zeit, ist ja sicherlich mit am schwersten?

Diese Bahn liegt meiner Meinung nach in der Landschaftlich am schönsten Region von Mecklenburg in dem es sich mit der Familie sehr gut Sommerurlaub machen läßt.
In dieser Gegend ist noch etwas von den letzten noch nicht abgebauten Bahnstrecken erhalten. Einzelne Bahngebäude sind zum Teil sehr schön hergerichtet worden, obwohl keine Gleise mehr liegen und da wo noch Betrieb ist, wurde in den letzten Jahren viele alte Gleisanlagen zurückgebaut, die dann durch neuste Gleise ohne Weichen ersetzt wurden. Auf diesen Eingleistrassen fahren dann Triebwagen der modernsten Generation. Das was nach der Wende noch nicht "angerührt" worden ist, präsentiert sich in einem zum Teil schon sehr jämmerlichen und herruntergekommenen Zustand und dies wird von Jahr zu Jahr schlimmer, so wie ich diesen Sommer unter anderem in Karow feststellen muste. Es ist dem Verfall sich selber überlassen. So gesehen hätte dieses spezielle Eisenbahngebiet viel früher besucht werden sollen, dann wären dort noch viele Informationen zu holen gewesen. Auf vielen Fotos die im Netz zu finden sind, wäre das deutliche bis Mitte 1990 und zum Teil wohl auch noch bis 2000 so zu sehen gewesen. Hier ist aber nach meinen Eindrücken zumindest Schienentechnisch aus der Zeit der Friedrich Franz Eisenbahn auch schon nicht mehr viel oder sogar gar nichts vorhanden gewesen, wenn dann vielleicht nur noch an einer kürzeren eingleisigen Stichbahn mit einem kleineren Endbahnhof.
Nach dem Krieg wurde selbst in der DR-Ost im Zuge der Gleiswartung und Pflege vielfach typisches Material wie Betonschwellen mit einer einfachen Rippenplatte verbaut. Diese etwas anders aufgebaute Weichen, auch mit Stahlschwellen, als die DRG Weichen nach Oberbauart "K" lassen sich neben den DRG Weichen überall wiederfinden. Preußen Weichen konnte ich noch nicht entdecken, würde mich aber über jeden Tip freuen, wo so etwas zu finden ist.

Hier noch zu einem weiteren Bericht aus: http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,5022052

Du wirst vermutlich erstmal Literatur sammeln müssen.


Dieses sehr spezielle Buch Archiv der Kleinbahnen in Brandenburg / Mecklenburg Vorpommern kann weitere Informationen bereithalten. Es ist zur Zeit nur gebraucht zu bekommen. Ich durfte schon mal ein Blick reinwerfen, es lohnt sich und ist wie alle die von Erich Preuß. geschriebenen Bücher gut, hat aber zur Zeit seinen Preis und ob genau zu dem von Dir gesuchten dort etwas zu finden ist, kann ich nicht sagen.
Ein weiteres Buch die Geschichte der Klein und Privatbahnengibt auch Auskunft zu den "Lenschen Normalien"


Zusätzlich gibt es innerhalb der Lose Blatt Sammlung von Bahnhöfen aus dem Verlag GeraMond Informationen zu Mecklenburg. In dem Teil, den ich mir bis heute mir zusammentragen konnte, findest sich dieses zu den Gleisanlagen:

Quoted

Die Oberbauprinzipien
Die in Mecklenburg gebauten normalspurigen Nebenbahnen wurden im wesentlichen mit den in Preußen üblichen Oberbauformen ausgestattet. Anfänglich kamen auf den von der MFFE als auch von den Privatbahn-gesellschaften gebauten Strecken, Schienen mit einer Masse von 23,8kg/m (später 28,8kg/m) zum Einbau. Sämtliche Bahnen lagen in Kiesbettung, die Schellen bestanden aus Holz und hatten eine Länge von 2,50 Meter bei einem Abstand von 0,93 Meter.

Insoweit stimmt zumindest der anderswo genannte Schwellenabstand. Für die Gleisanlagen in den 1990 Jahren mag diese Seite im Mittleren Teil weiterhelfen, hier gibt es auch Bilder von der Strecke nach Gnoien.

Hier noch abschließend ein Bild ,wie es nach dem Rückbau der Gleisanlagen aussieht!

Zu den Landwirtschaftlichen Erzeugnissen, wäre sicherlich ein weiterer Schwerpunkt neben den Zuckerrüben, die gesamte Bandbreite des Getreides einschließlich des Rabs und des daraus gewonnenen Oels zu nennen. Hierzu dienten die viellerorts in Bahnhöfen vorhandene Speicher, wie auch in Gnoien.
Bei den Tieren sind sicherlich noch Kleintiere wie die Gänse transportiert worden.

Ich würde mich freuen, wenn Du ein Link zur weiteren Verfolgung über Deine Umsetzung hier setzen würdest.

Mit Gruß, Thorsten

This post has been edited 3 times, last edit by "DRG" (Aug 20th 2013, 12:21pm) with the following reason: Link zum Buch "Archiv der Keinbahnen in Brandenburg / Mecklenburg Vorpommern" richtig gesetzt.


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Tuesday, August 20th 2013, 1:27pm

Hallo Thorsten,



Deine Frage nach dem Warum und dem Urlaub hatte ich gerade beantwortet, als Du Deinen Beitrag geschrieben hast.



Da ich mich mit dem Thema Gleise und Weichen noch nie im Detail beschäftigt habe, bin ich noch ziemlich ahnungslos. Ich habe eben nur eine unvollständige Zeichnung einer Weiche, die bei der M.F.F.E. verbaut war. Die Schwellenabstände und -längen entsprechen nicht den preußischen, andererseits scheint es sich um die Neigung 1:8 zu handeln, die wiederum wohl in Preußen vor der Vereinheitlichung durch die DRG üblich gewesen sein soll. Ich könnte nun einfach preußische Weichen nachbauen, aber die wären für eine einfache Nebenbahn wohl zu stark. Die anderen Angaben deuten auf einen wesentlich leichteren Oberbau hin, was ja auch besser zu Lenz passen würde. Man liest ja öfter, daß es dort nur Billigbau gegeben haben soll. Ich bin da etwas vorsichtig mit der Beurteilung, weil sich im Netz Gerüchte schnell verbreiten, ohne daß jemand die Tatsachen prüft.



>Für die Gleisanlagen in den 1990 Jahren mag diese Seite im Mittleren Teil weiterhelfen

Die Seite hatte ich zwar schon mal gesehen (es gibt wohl nicht mehr viel, was ich nicht schon gesehen habe...), aber diesmal habe ich etwas Neues entdeckt: im Hintergrund sieht man den Unterstand an der Viehrampe. Danke! Jetzt müßte man nur noch mal ein Bild aus der Nähe bekommen :S .



Die Bücher werde ich mir mal ansehen. Es ist schwierig, bzw. teuer Bücher nur nach dem Titel zu kaufen, aber wenn Du die empfehlen kannst, dann hilft mir das schon weiter. Danke!



Raps hatte ich noch nicht im Visier, macht aber vermutlich Sinn. Es gibt in der Gegend ja einige Mühlen, wie beispielsweise in Gnoien selbst auch. Es ist vielleicht nicht entscheidend für den Anlagenbetrachter, aber ich frage mich immer, wie sich die Landwirtschaft und das Gewerbe in den vielen Jahrzehnten seither verändert hat. Es wäre ja auch interessanter etwas zu zeigen, was damals üblich war und sich heute kaum noch jemand vorstellen kann. Genau das macht doch das Besondere an einer Anlage aus, wenn man zeigen kann "Ja damals, da hat man noch XY in Massen per Bahn verschickt". Zeigt man etwas, was sowieso jeder erwartet, ist das schnell langweilig. Ich suche also das besondere Etwas. (hoffentlich habe ich das verständlich rübergebracht)



Zur Epoche II kann ich nur sagen: Die Blütezeit der Dampfloks! MoBa ist untrennbar mit Dampfloks verbunden (vielleicht ein Schaden aus meiner Kindheit) - erlaubt sind vielleicht noch Köf, Wismarer Schienenbus (-> Schönberger Strand), VT3 (-> Kandern), usw. Eine E-Lok kommt mir aber nicht auf die Anlage. So gesehen finde ich Epoche I auch interessant, aber da gibt es ja fast keine Modelle.

Der Link zum Projekt - hm, da habe ich noch nicht viel zu zeigen. Momentan recherchiere ich viel und habe daher noch nicht viel zu zeigen. Ansonsten versuche ich gerade die Weichengeometrie zu verstehen. Dazu mache ich aber vieleicht besser ein neues Thema auf, da das ja nicht direkt mit diesem Thema zu tun hat. Ansonsten berichte ich gerne, wenn es Neuigkeiten gibt. Ich komme nur langsam voran, da wir drei Kinder haben und die Jüngste gerade erst zwei ist. Da bleibt nicht viel Zeit für die MoBa, aber ich bemühe mich weiter zu machen.
Viele Grüße,

Andreas

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leser

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12

Tuesday, August 20th 2013, 1:29pm

Hallo Andreas,

wie Thorsten schon schrieb, war der Oberbau in der Regel preußischer Natur.
Vielleicht ist dieser Link hilfreich:

http://www.laenderbahn-forum.de/zeichnun…alog_JoSch.html


Gruß
Joachim

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gleis59 (20.08.2013), Baumbauer 007 (22.08.2013)

Michael Marcus

Unregistered

13

Tuesday, August 20th 2013, 2:16pm

Hallo Andreas,

erstmal hoffe ich, dass die ersten Kontakte etwas bringen. Ich kenne diese Probleme nur zu gut! Eben das Problem Fotos und Co zu bekommen. Dennoch hast du einen Anfang gemacht, dass zählt. Was die Genauigkeit angeht, sei es bei Fahrzeugen kann man da sehr weit gehen! Ich habe mir Zuglaufschilder ätzen lassen z.B für die Wagen. Epoche 1 und 2 also die Übergangszeit rollt bei mir. Im Güterwagenbereich kommen Klappdeckelwagen zum Einsatz, die waren auf der Strecke fast schon Standart aber auch Ganzzüge mit O Wagen die nach Luxemburg liefen und eben auch in Richtung Aachen. Meine Loks sind alle neu aufgebaut und dank Berkert haben sie die Orginalnummern der BWs aus Aachen. Man kann sich richtig austoben. Im Gleisbereich war ich etwas "kreativ" alle Abstell und Nebengleise sind Holzschwellengleise, dagegen die durchgehenden Gleise mit Stahlblech (Tillig), sowie hat das eine oder andere Ladegleis auch noch einen größeren Schwellenabstand und vom Schotter her habe ich ASOA und Langmesser Schotter benutzt....Auch bei mir gibt es noch offene Fragen, wie Zb ein Bahnhübergang wo ich nicht genau weiß wie dieser gesichert war, also weiter nach Fotos suchen....

Ich bleibe dabei, H0 und N sind wunderbar wenn man nach Vobild bauen will und das auch stationär. Allein Bahnhof Brand sind mehrere Meter. In einem nächsten Schritt wird eine Rundbahn gebaut, wo beide Bahnhöfe miteinander verbunden werden, dabei fließen auch hier wieder Vorbildsituationen mit in das Projekt ein.

MFG Michael

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Dieter Ackermann (21.08.2013)

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Tuesday, August 20th 2013, 3:11pm

Hallo Joachim,

den Link habe ich in den letzten Tagen gefunden. Dort findet man sehr viele gute Zeichnungen von preußischen Weichen. Falls ich nichts Besseres finde, werde ich eben diese Weichen verwenden oder mit breiterer Schwellenlage nachzeichnen. Beim Zeichnen der EW_6d_140_1-7rGzH taucht dann die erste Frage auf. Aber das soll separat bvehandelt werden.

Viele Grüße,
Andreas

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Location: Magdeburg

Occupation: Elektro-Ing.

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15

Tuesday, August 20th 2013, 3:34pm

Hallo Andreas,

nach meinen Unterlagen der KPEV :
"... Oberbauanordnungen der Gruppe I werden verlegt auf Nebenbahnen für einen Raddruck bis 7,6t mit 680mm Schwellenabstand und für einen Raddruck bis 7t mit 720mm Schwellenabstand.

Die Regelform für Gruppe I ist der Oberbau 6 18/12 (EIGENTLICH hochgestellte 18 und Bruchstrich, geht hier aber nicht) und auf Nebenbahnen bei einem Raddruck bis 7t der Oberbau 6 17/12."
[Das Oberbaubusch der KPEV Ausgabe 1911]

Weitere Unterlagen dazu kann man auf CD bei ASOA / Zander bestellen.
In meiner Zeicnung Einfach Weiche 1:7 sind derartige Abstände nicht drin.


Gruß
Kpt. Blaubär

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Heizer

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Tuesday, August 20th 2013, 5:27pm

Hallo Andeas,

ich danke für Deine Darstellungen zur Entscheidungsfindung warum dieses Vorbild und die Epoche. Dies kann ich alles sehr gut nachimpfinden.

in diesem Post soll es erst einmal nur um den Aspekt des Gebäudebaus gehen.

Und dann das Thema Bilder: Das Empfangsgebäude von 1884 wurde ja später umgebaut und existiert nicht mehr. Hat jemand gute Fotos vom Original, anhand derer man die Maße ablesen kann?

Ich möchte den Zustand in den 20er Jahren zeigen

Allerdings kann man sich beim EG wohl an Kröpelin oder Plau am See halten

Da viele Bahnhöfe nach den gleichen Grundsätzen entstanden sind, zeige ich hier mal meine Aufnahmen vom Bahnhof Plau am See, von diesem Sommer. Das Bahnhofsgebäude einschließlich Vorplatz ist sehr schön restauriert und gibt sicherlich den Hauptzustand der 20er Jahren wieder, dabei mag das eine oder andere Detail anders gewesen sein. Das Mauerwerk im Bereich der Fenster.- und Türgrößen sind hiervon wohl nicht betroffen und können auch auf andere Bahnhöfe übernommen werden.





Hier auf diesem Gelände sind alle anderen Bahngebäude nicht mehr vorhanden, auch die Gleisanlagen sind deutlich zurückgebaut. Ich gehe einmal davon aus, dass in Ep.II das alte Gebäude in Gnoien unverändert war, und nur durch Kriegseinwirkungen komplett neu oder unter Einbeziehung von alten Bereichen in dem heutigen Zustand wieder aufgebaut wurde. Aber dies sind meine persönlichen Vermutungen aus der Ferne, weil der Baustil so völlig anders ist und einfach typisch schlicht nach 50ziger Jahre aussieht. Aus welchem Grund sollte in der Ep.II ein sehr solides Backsteingebaude, die bis in die heutige Zeit stehen, so ganz anders verändert worden sein, wäre es nicht zuerst durch An.- und Erweiterungsgebäude bei Bedarf vergrößert worden?

Schön wären Bilder von Fenstern und Türen, die frontal aufgenommen wurden.




Das Tor am Lokschuppen scheint daher 4,80m hoch zu sein.

Hier ein Foto von einem sehr ähnlichen Lokchuppen aus Ganzlin, an dem die Schuppentürhöhe gut zu erkennen ist.



..., aber diesmal habe ich etwas Neues entdeckt: im Hintergrund sieht man den Unterstand an der Viehrampe. Danke! Jetzt müßte man nur noch mal ein Bild aus der Nähe bekommen :S .


Hierauf gehe ich in meiner nächsten Antwort ein, wenn es noch ein paar Gesichtspunkte zum Gleisbau und den Tranzportaufgaben in Mecklenburg geben wird.

Mit Gruß, Thorsten

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BahnMichel

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17

Tuesday, August 20th 2013, 10:36pm

Hallo Andreas,

Das Heft hieß Modelleisenbahner Spezial, Die faszinierendsten Bahnlandschaften, Mecklenburg-Vorpommern. bei Booklooker.de habe ich ein Exemplar gesehen, allerdings weiß ich nicht mehr, ob dort etwas über Gnoien drinstand.
Über einen Hinweis über eventuelle Fortschritte hier würde ich mich auch freuen. Bevor ich zu Spur Null gewechselt bin habe ich auch mal mit Epoche 2 geliebäugelt. Die Mischung aus ganz alten Länderbahnloks und den ersten Einheitsloks ist schon was ganz besonderes. Aber jetzt bin ich bis auf weiteres auf Epoche 3 festgelegt, weil es schon die ersten modernen Fahrzeuge gab und die Straßenfahrzeuge mir teilweise vertraut sind.

MfG Micha

tokiner

Bahnhofsvorsteher

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Posts: 1,226

Location: Neustadt am Rübenberge

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18

Tuesday, August 20th 2013, 10:49pm

Hallo,

wenn jemand das genannte Heft

Modelleisenbahner Spezial, Die faszinierendsten Bahnlandschaften, Mecklenburg-Vorpommern

haben will, ich würde es evtl. verkaufen. Bei Interesse einfach mal ne PN schicken.

Gruß

Thoralf

19

Wednesday, August 21st 2013, 11:20am

Hallo,

ich habe noch etwas Neues zum Thema Vorbild-Foto: In Klütz gibt es einen Speicher, der dem in Gnoien sehr gleicht. Gefunden habe ich das in dem Heft "20 Jahre Städtebauförderung" und weitere Bilder findet man mit diesen Angaben vormutlich per Google (ist noch zu tun).

@Kpt. Blaubär
Die Seite hatte ich schon gesehen, war aber nur auf der Suche nach Landerbahnweichen. Da ich nun aber doch mit preußischen Weichen herum experimentiere, ist das dann schon interessant. Ich war mir nur nicht sicher, was man da für die 10 Euro bekommt, weil ich keine Muster gesehen habe. Wenn man da einkaufen geht, kann das ganz schön teuer werden. Aber wenn die Qualität stimmt und man sonst keine Unterlagen findet, ist es vermutlich doch die beste Lösung.

@Thorsten
Vielen Dank für die schönen Bilder! Ein ähnliches Bild vom Vorplatz hatte ich schon, aber mit wesentlich schlechterer Ausleuchtung und der Anbau links war auch nicht ganz drauf. Das Bild von der Fassade ist ebenfalls von besserer Qualität, als das andere, welches ich schon hatte. Gefreut habe ich mich auch über das Bild vom Lokschuppen, da man auch hier schön die Detais sehen kann.

@Micha
Danke für die Angabe zu Titel des Hefts. Ich habe es auch schon im Netz gefunden.

@Thoralf
Ich werde mich mal melden, Danke!

Viele Grüße,
Andreas

20

Wednesday, August 21st 2013, 1:04pm

Hallo,



es gibt Gutes und Schlechtes zu berichten:


:thumbup: Der Modellbahnverein Teterow baut die Strecke nach Gnoien genau in meiner Epoche in H0 nach und hat viele Bilder.



:thumbdown: Leider kann man nichts bekommen, da seit zwei Jahren ein Buch hätte erscheinen sollen, was aber aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Verlag bisher nicht fertig ist. Der Autor ist Mitglied beim Verein und alle Unterlagen sind geheim.



Tja, nun kann man warten, ob das Buch vielleicht demnächst doch noch erscheint, oder diese Quelle unberücksichtigt lassen. Noch ein paar Jahre will ich nicht warten, da es ja irgendwann mal losgehen soll. Die Informationen betreffen nämlich auch den Gleisplan. Der Bahnhof und das EG wurden wohl insgesamt dreimal umgebaut - bisher wußte ich nur von einem Umbau.



Mein Kontakt hat private Bilder von der Viehrampe, die ich aber nicht veröffentlichen darf. Er hat mir auch erzählt, daß es von Teterow See keine Baupläne und neuere Fotos gibt. Daher hat der Verein ein altes Foto so stark vergrößert, daß ein Architekt die Maße anhand der Ziegelreihen rekonstruiert hat.



Alles in Allem ein deutlicher Fortschritt, da ich jetzt endlich jemanden an der Hand habe, der aus der Gegend, mit dem Thema vertraut und den entsprechenden Unterlagen ausgestattet ist.



Übrigens habe ich mich nochmal bei der MIBA gemeldet, um an die Fotos zu kommen. Mal sehen, ob das noch was wird. Die reagieren eigentlich sehr schnell und sind auch sehr hilfsbereit, aber wenn der Rechteinhaber nicht mitspielt, wird es wohl nichts.



Viele Grüße,

Andreas