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Faulenzer

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Tuesday, December 29th 2015, 12:53am

Stromanschluß für Weichen und Gleise an Segmentübergang bzw. Blöcke

Hallo,

nachdem erste Versuche mit Schotter dazu geführt haben das Basalt sich in den Zwischenräumen der Spule und Magneten in den E-Weichen angesammelt hat (Aha! Basalt ist magnetisch eher wird von Magneten angezogen) und somit die Weiche außer Betrieb gestellt hat habe ich mir nun den Kopf zerbrochen wie man im Notfall eine Weiche wieder aus der Anlage bekommt.

In der Regel sind die Weichen bei mir zu den anliegenden Schienen isoliert wegen Gleisbelegtmelder. Die Weiche bedarf deshalb einen zuverlässigen Stromanschluß auf allen Schienen. Außerdem sollen die Gleisenden fixiert sein ähnlich bei Modulköpfen. Meine Lösung ist nun Messinggewindestangen 3mm an die Gleisenden zu löten und die Weichen/Gleissegmente durch die Platte zu stecken. Sowohl oben als unten werden Beilagscheiben und jeweils eine Mutter für den festen Halt sorgen. Durch die Muttern wird eine exakte Höhe auf der Platte eingestellt ähnlich den Schrauben bei Modulköpfen. Über Lötösen kann die Stromversorgung des Gleises erfolgen und jederzeit wieder entfernt werden um das Gleis herauszunehmen. Genauso werde ich bei den Blöcken und Segmentenden vorgehen.

Das Holz auf dem linke Bild dient nur zur Demonstrationen und ist nicht das endgültige Holz. Die Gewindestangen sind absolut fest mit der Schiene verlötet.

Was haltet Ihr davon?

index.php?page=Attachment&attachmentID=17198 index.php?page=Attachment&attachmentID=17199

Update:

Inzwischen hat sich bei mir herausgestellt das die obere Stellmutter und Beilagscheibe gar nicht notwendig ist. Siehe Beitrag #17

Gruß
Stefan

This post has been edited 3 times, last edit by "Faulenzer" (Jan 4th 2016, 10:43am)


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Tuesday, December 29th 2015, 9:38am

Weichen demontieren nach dem Einschottern

Hallo Stefan, hallo Björn,

mit dem Thema "Weichen - Einschottern - Demontieren" beschäftige ich mich sein einiger Zeit, da ich bereits einmal eine fest verbaute, defekte Weiche ausbauen musste. Dabei wird nicht nur die Weiche, sondern auch das ausgebaute Umfeld in Mitleidenschaft gezogen.

Daher überlege ich aktuell folgendes Vorgehen:
>> Untergrund, wie von Björn beschrieben, farblich gestalten
>> Fläche unter der Weiche mit eine Folie (z. B. Folie für Overheadprojektoren) auslegen
>> Weiche einbauen - Weiche verbinde ich mit den anschließenden Gleisen durch halbierte Schienenverbindern, die sich im Notfall mit einem Schraubenzieher verschieben lassen und somit einen Ausbau ermöglichen
>> anschl. einschottern

Bin auf interessante Alternativen von euch gespannt.

Viele Grüße

Bernd
Spur0 Team Ruhr-Lenne e.V.

http://www.spurnullteam.de/

Fahrabend: jeden dritten Freitag im Monat 19.00-23.00 Uhr - Gäste und Gastfahrzeuge sind herzlich willkommen: Södingstr. 16-18, 58095 Hagen


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Hein 2

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Tuesday, December 29th 2015, 9:53am

Moin Bernd.

Weiche einschottern und wieder aus dem Schotterbett herausnehmen, da frag mal bei Kellerkind nach , ich glaube der hat da ein Prinzip mit Backofenfett schon mal gemacht und das soll sehr gut funktionieren.

Gruß Hein
Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

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Tuesday, December 29th 2015, 10:16am

Gleise und Weichen herausnehmbar.

Moin Moin

meine Methode habe ich bereits hier beschrieben Von Nurfunxsiel nach Wernersens Hafen.



Das Gleis wird auf ein Stück Dämmung aufgeklebt und eingeschottert.

Die Schienenverbinder werden gekürzt.

Funktioniert einwandfrei.


Grüße

Tom
Grüße aus Nurfunxsiel ^^

Tom

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Tuesday, December 29th 2015, 10:24am

Hallo Bernd, hallo Stefan!

Mein voriger Beitrag ist in der Versenkung verschwunden... Auf einmal war der gesamte Text weg, und dementsprechend nicht mehr plausibel, bzw. aus dem Zusammenhang gerissen.

Und! Da ich es selbst nicht mag, wenn Beiträge einfach gelöscht werden... Schreibe ich ihn einfach noch mal.

Vorab nochmal zum Basalt. Meine erste Aussage war: Basalt ist nicht magnetisch! Ein Großteil unseres Planeten besteht aus Basalt, unsere Erde ist nichts anderes als ein großer, runder Vulkan mit Eisenkern. Basalt ist ein Gestein vulkanischen Ursprungs.
Doch, Vorsicht! Es gibt so etwas wie magnetische Suszeptibilität.
D.h. mit einer externen magnetischen Quelle ist man in der Lage Basalt leicht zu magnetisieren.
Soviel zum Thema: Basalt ist magnetisch.

Kommen wir zu den Weichen.

Es ist ein guter Ansatz die Weiche "demontierbar" in der Anlage zu integrieren. Und der hier gezeigte Lösungsansatz ist klasse!
Doch ich gehe einen anderen Weg! Vermeide die Demontage! ;-)

Das Schottern von Weichen ist immer eine heikle Angelegenheit. Bewegliche Teile der Weiche selbst, ggf. Weichenantriebe.
Vorab bekommt der Untergrund bei mir immer eine, dem Schotter angepasste, Farbgebung.
Dann wird die Weiche montiert.
Die kritischen Stellen Schotter ich nur mit einer Schicht Steine! Heißt: gerade soviel, dass der Boden bedeckt ist. Und immer wieder die beweglichen Teile auf Beweglichkeit prüfen.
Verklebt wird mein Schotter mit Tiefengrund. Dieser benötigt relativ lange, bis er aushärtet. Man kann also ausgiebig probieren und testen.
So... ich hoffe, ich habe den Zusammenhang wieder hergestellt.


Grüße
Björn

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Tuesday, December 29th 2015, 12:43pm

Hallo,

ok ich hatte mich falsch ausgedrückt. Basalt ist nicht magnetisch sondern "metallhaltig" ? Auf jeden Fall zieht es die Schottersteine von den kleinen Magneten in den E-Weichen an. Aber ich bin auf einen anderen Schotter umgestiegen.

Was mich noch mehr von euch intressieren würde, wie macht Ihr die Stromeinspeißung an den Weichen wenn die Blöcke vor und nach wegen Belegtmeldern isoliert sind?

Aus diesem Grund ist bei mir die Lösung mit den halben Schienenverbindern leider nicht möglich.

Es ging nicht um's Schottern sondern um dem Stromanschluß.

Gruß
Stefan

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Tuesday, December 29th 2015, 5:12pm

Hallo Stefan,
in seinem Buch "Gruß aus Ferbach" beschreibt Jacques LePlat den Weichnenbau auf Schaumstoffdämmung und Aluminiumfolie am Arbeitstisch. Dabei schottert er die Weichen gleich ein und sie bleiben später demontierbar.

Grüße. Jay, the K.
The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

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Thursday, December 31st 2015, 1:56am

Und wieder zurück aufs Thema

Hallo,

da die meisten Beiträge eher um das Schottern statt um das von mir ursprünglich inizierte Thema "Stromanschluß an Gleisen" handeln mal wieder ein Beitrag von mir. Scheinbar lesen viele nur den letzten Beitrag und vergessen den Titel.

index.php?page=Attachment&attachmentID=17272

Das Bild zeigt die Weiche wie sie in den Unterbau gedrückt wird damit anschließend die Löcher gebohrt werden können.

index.php?page=Attachment&attachmentID=17273

Nun kommen die Blockgleise dran. Zur Vorbereitung habe ich mal ein paar weitere Gewindestangen abgesägt und den Kopf der an das Gleis kommt mit etwas Lötwasser angetupft danach mit dem Lötkolben Lötzinn aufgetragen. Dabei sollte der Lötkolben gut 3 Sekunden an den Stab gehalten werden damit es eine gute Verbindung gibt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=17274

Auf die Schiene kommt nun auch etwas Lötwasser bevor mit der "dritten Hand" der Stab auf die Schiene aufgesetzt wird und anschließend mit der Lötflamme für ein paar Sekunden die obere Hälfte des Stabes erwärmt wird. Wenn man das Lötwasser "kochen" hört kann man die Flamme aus machen. Nun tupfe ich mit dem naßgetränkten Lötschwamm langsam an die Schiene und entziehe so die Wärme. Das dauert nur ein paar Sekunden und man hat eine feste Verbindung bei der man eher die Schiene aus dem Plastikschwellen reißt als das der Stab abbricht.

index.php?page=Attachment&attachmentID=17275

Das gleiche mit der zweiten Schiene und fertig.

index.php?page=Attachment&attachmentID=17276

Auf der Unterseite der Platte werden die Gleise mit Ringzungen (so
heißen sie bei Conrad) mit dem Stromkabeln verbunden. Dabei können
gleich Zuleitung und Verteilung zu den nächsten Gleisen mit angeschraubt
werden.

Warum ich das so mache? Ich habe vorher mit dem Lötkolben bei 400° versucht Kupferlitzenkabel direkt ans Gleis zu löten. Das Resultat waren sehr viele kalte Löstellen wo ich das Kabel einfach abziehen konnte und verkohlte Schwellen da man recht lange mit dem Lötkolben braucht bis das Lötzinn fließt.

Die Gleise liegen dadurch schon sehr fest auf dem Unterbau und werden dann noch mit dem Schotter verklebt. Mir kommt es darauf an das sich die Übergänge zwischen den Blöcken nicht verziehen können. Wer mag kann man noch Isolierverbinder verwenden. Abgeguckt habe ich mir das beim Modulbau wo man Messingschrauben an den Stößen verwendet. Ich erhoffe mir davon eine Störungs- und Wartungsfreie Stromversorgung und dadurch das das Gleis nicht mehr so "fest" auf dem Untergrund geklebt werden muss eine höhere Chance die Weiche/das Gleis im Ganzen wieder ausbauen zu können. Mal sehen.

Gruß
Stefan

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DieterS

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Thursday, December 31st 2015, 4:35am

Hallo Stefan,
hier ein Beitrag von einem Nachschwärmer. Deine Methode traue ich mir schlicht gesagt einfach nicht zu. Wie leitest Du die Wärme ab die beim Löten solcher massiven Schrauben enteht! Wie schaut nachher das Schwellenband aus?
Grundsätzlich bin ich ein Fan solcher Lösungen, nur ich bevorzuge die Mechanische sprich Schraubbare Lösung. Es muss doch auch möglich sein mittels eines Gewindeschneiders eine Schraube im Gleis unterzubringen, es braucht nicht
einmal einen solchen großen Durchmesser. Nur habe ich leider aufgrund meiner Berufsausbildung (Bankkaufmann) nichts in dieser Richtung gelernt.
Also wenn es was zum Schrauben gäbe wäre ich auf Deiner Seite.
Viele Grüße
Dieter

Faulenzer

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Thursday, December 31st 2015, 7:40am

Hallo DieterS,

im Gegensatz zur Methode mit dem Lötkolben bleibt bei der Flamme das Schwellenband absolut unverändert. Mit einem angefeuchteten Schwamm nehme ich nach dem Löten die Wärme aus der Schiene. Die Flamme habe ich nur ca. 5 Sekunden am angelöteten Messingstab und es wird NICHT an der Schiene direkt gelötet sondern oben am Stab über der Halterung.

Gruß
Stefan

merzbahn

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Thursday, December 31st 2015, 8:53am

Hallo Stefan,
was für ein Lötgerät verwendest Du?
Ich möchte gerne wieder mit Flamme löten, mir fehlt noch ein wenig die Orientierung.
Von dahe würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.
Grüße, Stefan Merzbahn

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Rolf Brock

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Thursday, December 31st 2015, 11:21am

stromanschluss naeichen

Hallo,

deine Methode mit den Stiften ist sehr charmant - allerdings ist mir der Aufwand zu hoch und die Einpassung zu aufwendig. Ich verwende einen Kompromiss der hier vorgestellten Methoden. Die Verbindung mit den Gleisen stelle ich über Schienenverbinder her. Die Weiche herhält Stromanschlüsse und besonders auch den Anschluss für das Herzstück mit angelöteten Kabeln. Das Herzstück hattest du bisher nicht erwähnt (bewust?). Kabel anlöten ist im übrigen für nicht so versierte Löter einfacher als die Stifte. Ich bin im Besitz eines Wiederstandslötgerätes und habe deshalb keine Probleme , einen ungeübten mit einer Flamme an eine Weiche lassen würde ich für zu gewagt halten. Ein Temperaturstopp (Ableitung durch Zange, spezielle Masse z.B. Westfalia oder den Wattebausch mit wasser) halte ich für absolut erforderlich(und zwart schon während dem löten).

Infos über die Verfahrensweise mit den Herzstücken würde mich sehr interessieren, da immer mehr diese garnicht anschließen und auf die Power der Kondensatoren von lenz vertrauen.

viele grüße rolf

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Thursday, December 31st 2015, 2:16pm

Hallo,

ich verwende diese Lötflamme hier (nach Recherche heißt das Teil Gasbrenner). Ein Widerstandslötgerät würde mir auch schon gefallen aber so oft brauche ich das nun auch wieder nicht.

Meine Methode geht ziemlich eigentlich ziemlich schnell und unkompliziert auch für Anfänger. Ich will natürlich keinen von Euch überreden das auch so zu machen, leider bekam ich ja keine Antworten wie Ihr die Kabel an die Gleise lötet. Das mit den Schienenverbinder habe ich früher gemacht und es wurde mir von mehreren abgeraten. Egal, genau muss man übrigens auch nicht arbeiten. Ich nehme die Gewindestangen in M3 (z. B. bei Hornbach 1m 1,90 EUR) diese Teile ich in kleine Stifte von ca. 4 cm. Das Verzinnen pro Stift dauert ca. 10 Sekunden. Das Anlöten auf dem Gleis ca. 30 Sekunden. Für eine Weiche benötige ich also höchstens 5 Minuten. Die Löcher ins Holz mache ich natürlich größer, mind. 6mm. So hat das noch etwas Spiel bis sie festgeschraubt ist. Natürlich stellt dies eine Geräuschbrücke dar, alle Versuche mit Kork, Trittschalldämmung, LKW-Gummi haben aber nach dem Verkleben ebenfalls versagt so dass ich darauf keinen Wert mehr lege.

Das Herzstück der Weiche wird wie Du beschrieben hast ganz normal verlötet. Dafür ist ja auch die Lötöse vorgesehen und dies mit einem herkömmlichen Lötkolben problemlos zu bewerkstelligen.

Und ich löte mit der Flamme nicht direkt am Gleis sondern oben am Stift, in ca. 4 cm Höhe über der Weiche. Auch nicht mit der Flamme nach unten sondern schräg nach oben. Ich habe sogar meine Finger unter der Flamme damit da ja nichts zu heiß wird (spart die Rasur).

An den Schwellen konnte ich noch keine Veränderungen feststellen und an einem Probestück habe ich die Schiene mit beim Versuch den Stift abzuknicken aus der Schwelle gebrochen. Für meine Zwecke fest genug.

Noch ein Tipp falls jemand doch nachbauen möchte, man kann mit der Methode auch die Stifte in die Mitte der Schwellen (z. B. bei Flexgleise einlöten. Und wenn man sie wieder los haben will einfach wieder oben mit der Flamme ran dann lösen sie sich wieder.

Ein Gewinde halte ich für unpraktikabel. Ich hatte das bereits schon bei meinen LGB Gleisen versucht. Meistens konnte man die Schraube links oder rechts von der Schiene erkennen und bei Null dürfte ein 1mm Loche auch keinen stabilen halt geben.

index.php?page=Attachment&attachmentID=17292

Gruß
Stefan

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Thursday, December 31st 2015, 3:26pm

Hallo,

noch zwei Bilder vom Schwellenbett. Also ich kann nichts erkennen :S

index.php?page=Attachment&attachmentID=17293 index.php?page=Attachment&attachmentID=17294

Gruß
Stefan

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Saturday, January 2nd 2016, 5:03pm

schöne lötbeschreibung

Hallo Stefan,

herzlichen Dank für deine Beschreibung wie du lötest. Es ist ganz richtig das Material muss die Lötthemperatur haben und nicht der Lötkolben oder die Flamme . Hier ist es dann noch das Thema, dass der Messingstab und die Schiene unterschiedliche Wärmeaufnahmen haben. Dein Ansatz die Flamme ca. 4cm vom Gleis weg zu halten ist absolut korrekt. Diejenigen die noch nicht so viel Erfahrung haben sollten ggf. mal an einen Reststück probieren. Auch kann ich eine Metallklemme auf dem Gleis als Wärmeableitung empfehlen. Eine Schweißzange (klemmt sich selbst fest) wirkt hier Wunder.

Für Interessiert noch zur Info - ein Wiederstandslötgerät arbeitet in etwa wie ein Schweißgerät mit einer Kohleelektrode. Es wird einfach aufgesetzt und mit einem Fußschalter kurz der Strom eingeschaltet und schon hat die Lötstelle die richtige Themperatur. Aber auch nur die Lötstelle. wegen der kurzen Lötzeit von 1-2 sec. erwärmt sich das Umfeld nicht. Diese Methode wird beim Messingmodellbau angewandt, damit sich Bleche nicht verziehen. Leider sind die Geräte selten und recht teuer.

viele grüße rolf

Faulenzer

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Sunday, January 3rd 2016, 5:05am

Neue Erkenntnisse

Hallo,

nach einigen probieren und testen bin ich nun in Übung und schaffe es in 3 Minuten 2 Stangen an ein Blockgleis anzulöten. So schnell war ich noch nie bei etwas 8o

So konnte ich heute eine Strecke aus 14 Metern schaffen mit 3 Weichen. Testhalber wurde auch eine vor 3 Tagen eingeklebte Weiche wieder herausgenommen da ich den Weißleimkleber nach Schalltests doch durch Tiefengrund ersetzt habe. Außerdem habe ich die Stangen noch in grünes Isolierband (eine andere Farbe habe ich auf die schnelle nicht gefunden :wacko:) eingewickelt damit die Schallübertragung auch in den Löchern so weit als möglich gemieden wird.

Auf den Bildern könnt Ihr ein Beispiel eines angrenzenden Blockes auf die Weiche (links im Bild) sehen. Zur Demonstration und für Testfahrten habe ich den Block mit der Weiche zusammengeschlossen über die 2 Kabelbrücken. Später kommt das rote Kabel direkt an den Belegtmelder.

index.php?page=Attachment&attachmentID=17377 index.php?page=Attachment&attachmentID=17379 index.php?page=Attachment&attachmentID=17380 index.php?page=Attachment&attachmentID=17381

Dann hatte ich noch Spaß mit Rocrail und den Belegtmeldern (man sollte halt keine E-Weiche mit in einen Block mit Stromfühler einbauen da er sonst immer belegt ist oder die Stromabnahme vom Gleis trennen :cursing: ).

Auf den Bildern könnt Ihr noch sehen das durch die Gewindestangen eine paßgenaue Höhenangleichung der Schienen erfolgen kann. Die Wagen rollen über die Trennstellen als wenn da nichts wäre. 8o

index.php?page=Attachment&attachmentID=17378

Das (fast) punktgenaue Halten mit Rocrail funktioniert auch zu meiner Zufriedenheit. So dann hoffe ich das ich heute noch dazu komme die restlichen Gleise und Blöcke im Bahnhof zu verlegen/-kleben/-kabeln.

Gruß
Stefan

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