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nozet

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161

Wednesday, March 12th 2014, 6:16pm

Hallo Dieter,

Wenn du schon beim Umplanen und in der Testphase bist, dann würde ich den Wasserfall
auf die Bergflanke "unter" dem Gleis legen. Da wo er jetzt ist, kann das Wasser durch das
Gleis nicht abfließen.
Oder war das der Grund warum der Bergbau aufgegeben wurde ;)

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162

Wednesday, March 12th 2014, 6:30pm

Hallo Dieter

Danke für die Erläuterungen. Ich verfolge deine Bauberichte immer mit größtem Interesse, gerade wegen der teilweise ziemlich außergewöhnlichen Herangehensweisen und Materialien...

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

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Dieter Ackermann (12.03.2014)

Hein

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163

Wednesday, March 12th 2014, 6:48pm

Hallo Dieter.

Ich wollte eigentlich in deinem Bericht nicht mehr schreiben ( du weist schon warum ) , aber jetzt muss ich dir mal einen eindringlichen Rat geben.Du kommst nicht darum herum deinen Kaiserstuhl mit etwas Moltofill/ Gips usw. zu bestreichen. Wie Ralf schon sagte, wirkt das ganze etwas aufgestzt.

Ich hatte mich am Montag schon sehr gewundert das auf dem Küchenkrepp schon Farbe aufgetragen wurde , Ich fragte mich wirklich , hat er da zwischen Küchenkrepp und Farbauftrag etwas vergessen oder ist in Ettlingen eine Natoübung angesetzt.

Die Sichtbaren Strukturen des Küchenkrepps wirst du mit Farbe nicht unbedingt wegbekommen, da kannst du dich auf den Kopf stellen. Mein Rat , kaufe dir im Baumarkt einen Sack Moltofill ( 10 KG ca 10 EUR ) vermische das mit etwas Wasser ( je nach Konsitenz wie du es haben willst ) und trage diesen Brei auf deinen Kaiserstuhl auf. Danach kannst du die Farbgestalltung vornehmen.

Gruß Hein

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164

Wednesday, March 12th 2014, 9:59pm

Hallo Norbert in Elmshorn,

nichts für ungut, aber offen gestanden, bin ich jetzt etwas ratlos ... Ich habe meinen Bericht noch einmal 'rauf und runter' gelesen, aber nirgendwo das Wort 'Umplanen' gefunden. Wohl habe ich geschrieben, dass "die Gestaltung noch längst nicht abgeschlossen" ist und weiter, dass sich "der gesamte Felsvorsprung ... noch in der ... Rohbau-Phase" befindet - beides hat aber nichts mit 'Umplanung' zu tun, sondern ausschliesslich mit gestalterischen Fragen; und da der Versuch mit der Spachtelmasse, den Steinen und dem 'Wasser' zu meiner Zufriedenheit verlaufen ist, sehe ich keinen Grund für eine wie auch immer geartete 'Umplanung'.
Die 'Quelle' habe ich übrigens ganz bewusst unterhalb der Bergkuppe angelegt, da ich das vergessene Lorengleis an dieser Stelle mit Absicht etwas unter Wasser setzen wollte - der Erzabbau war ja mangels Ergiebigkeit schon lange eingestellt worden (s. Beitrag 171). Also, lieber Norbert, hab' bitte etwas Geduld ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Didier78

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165

Friday, March 14th 2014, 4:30pm

Hallo Dieter,

dein Projekt mit dem klangvollen Arbeitstitel Kaiserstuhl nimmt ja so langsam wirklich Formen an! Von meiner Seite aus erstmal vielen Dank für den sehr ausfürlichen Bericht bis dahin, den ich mit großem Interesse gelesen habe. Du hast dir dafür offensichtlich viel Zeit genommen, was mit dem unlängst hereingebrochenen Frühling nicht mehr so ganz einfach sein dürfte - ob nun aus freien Stücken oder vom Haushaltsvorstand beschlossen... ;)
Du hast ja bereits angemerkt, dass die Gestaltung des Kaiserstuhls noch lange nicht abgeschlossen ist, daher möchte ich auch nicht weiter auf die alenthalben sichtbaren Poren des Küchenkrepp eingehen - du wirst mit Sicherheit eine passende Lösung dafür finden. Die farbliche Gestaltung ist meiner Meinung nach schonmal sehr gut gelungen . Deine Idee mit dem Wasserlauf finde ich auch sehr gut, die optische Wirkung von Steinen und Wass kann sich sehen lassen - man darf gespannt sein, wie sich das ganze schlussendlich in den Kaiserstuhl einfügen wird.
Wenn ich mir so die linke Seite der Hütte betrachte bin ich absolut bei dir: die Gestaltung mit den Rührstäbchen passt gut in die Umgebung. Die rechte Seite wo du mit bedrucktem Karton gearbeitet hast will mir nicht so recht gefallen - m.E. wären dort auch die Rührstäbchen besser gewesen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung die dich hier nicht beirren soll...
Schönes Panorama übrigens vom Kaltenbronn über den Nordschwarzwald - wäre das was für mich und meine Jungs zum wandern?

Gruß, Dirk.

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Dieter Ackermann (14.03.2014)

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166

Saturday, March 15th 2014, 12:01am

Hallo Dirk,
zunächst vielen Dank für deine Beobachtungen und Anregungen zum 'Kaiserstuhl'!
Zum Thema 'Wanderungen am Kaltenbronn' habe ich dir eine PN geschickt.
Beste Grüsse nach Marburg
Dieter

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167

Monday, March 17th 2014, 10:16pm

Bergbau - Wasser am Berg - zum Zweiten ...

Liebe Freunde der 'Moritzbahn',

der griechische Philosoph Heraklit soll vor mehr als 2500 Jahren (!) im alten Athen als Erster den Begriff "panta rhei" geprägt haben - 'alles fliesst' oder 'alles ist in Bewegung'. Zwar gibt es (durchaus ernst zu nehmende) Wissenschaftler, die diesen Ausspruch Plato bzw. Aristoteles zuschreiben, aber letzten Endes können darüber wohl nur die griechischen Götter befinden ...
Nur eins ist sicher - 'alles fliesst', und zwar jetzt auch am 'Kaiserstuhl' der Moritzbahn.
Bis es allerdings so weit war, habe ich den Berg noch etwas bearbeitet: so habe ich den Unterbau der vergessenen Lorenbahn teilweise wieder entfernt, damit das aus der Wand herab stürzende Wasser das Gleis auch 'richtig' unterspülen kann ...





Anschliessend habe ich dem Wasser einen Weg zum Tal hin gebaut, aber so, dass es nach Starkregen oder Schneeschmelzen hier und da auch das Bachbett verlassen und sich eigene Wege suchen kann ...













Und schliesslich habe ich des 'Kaisers neue Kleider' (irgend jemand soll die doch, einem Gerücht zufolge, kürzlich mit einem NATO-Drillich verglichen haben!), schon mit ein paar kleinen Applikationen bestückt, Moose, Flechten und Gräser ...

Man mag es übrigens nicht für möglich halten - kaum haben die Mitglieder des SGV oben auf der Kuppe das kleine Felsplateau mit einem Zaun gesichert und eine Bank für müde Wanderer aufgestellt, sind wie aus dem Nichts auch schon die ersten Urlauber auf dem Gipfel eingetroffen.









Noch etwas erschöpft vom Aufstieg lassen sie den Blick über die Landschaft schweifen, während weit unten ein Schienenbus dem nächsten Bahnhof zustrebt ...

So, liebe Freunde - bis denne!
Euch allen eine gute Woche und beste Grüsse
Dieter

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168

Tuesday, March 18th 2014, 12:39am

Kaiserstuhl zur Nacht

Hallo Dieter,

jetzt habe ich mir als "Betthupferla" noch den Kaiserstuhl angeschaut. Gefällt mir sehr gut. Die Sickerläufe und die umgebenden Feuchtstellen machen sich gut. Das "vergammelte" Schmalspurgleis macht mich natürlich besonders an, ich kann die Durchfeuchtung der alten Schwellen und den Schwellenmoder schon fast riechen. Ein bisschen morbider Charme (sh. auch Bild). Auf dem schräg aufgenommenen Bild 11 ist gut zu sehen, wie sich der Kaiserstuhl farblich und stilistisch in den Hintergrund einfügt - sozusagen homogen.

Zur Begrünung sei noch eine (subjektive) Bemerkung erlaubt: Ich könnte mir noch viel "hängende Pflanzen", einige Bodendecker und wildes Buschwerk vorstellen. Das kommt allerdings auf den Geschmack an, wie "wild" der Erbauer das Ganze haben will, was er als "wild" empfindet und ob es überhaupt "wild" sein soll (im Anhang relativ wildes Bild). Ausserdem entstehen solche Details ja auch mit der Zeit.

Ansonsten hat der VT 98 mit dem Kaiserstuhl einstweilen schon mal ein Stück "würdige Umgebung" welche er befährt. Aus Spass und aus romantischer Anwandlung heraus kann ja ein leichtes, freundliches Lächeln in das "Gesicht" (die Front) des aus der Tunnelröhre kommenden VT´s interpretiert werden (insbes. Bild 12).
BTB0e+0 has attached the following files:
Gruss
Robert
BTB0e+0

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169

Monday, March 24th 2014, 3:25pm

Bergbau - Der Heinrich-Stollen ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn,

während der vergangenen Woche habe ich mit dem Bau des früheren 'Erzstollens' im 'Kaiserstuhl' begonnen, der mangels Ergiebigkeit schon vor längerem geschlossen worden war. Dieser Stollen hat im Zusammenhang mit meiner 'Spurensuche - Familiengeschichte' insofern eine gewisse Bedeutung, als Grossvater Heinrich als Bergmann in der Schiefergrube Nuttlar im Hochsauerland gearbeitet hatte - Grund genug, den Stollen nach meinem Grossvater zu benennen, auch wenn der Abbau von Schiefer, abgesehen von der Schinderei, wenig mit der Förderung von Erzen gemein hat.

Nach der Planung wollte ich das so genannte Mundloch, den Eingang zum Stollen, rechts vom 'Wasserfall' am Ende der vergessenen Lorenbahn bauen. Allerdings musste ich dazu die rechte Bergflanke noch um einige Zentimeter weiter nach vorne ziehen und darüber hinaus dem Gleis eine stärkere Krümmung zum Berg bzw. zum künftigen Mundloch hin geben, damit die Loren auch 'realitätsnah' ein- und ausfahren konnten. Deshalb habe ich zunächst aus einem 8mm Sperrholzbrettchen das Mundloch ausgeschnitten und damit simuliert, wie weit und in welcher Form die rechte Bergflanke neu gestaltet werden muss.

Während dieser Testphase machte ich mir Gedanken, wie der aufgelassene Stollen (auch optisch) am besten gegen unbefugtes (weil unfallträchtiges!) Eindringen gesichert werden könnte ... Das Einfachste wäre zweifellos gewesen, den Eingang 'zuzumauern'. Andererseits wurde der Stollen-Eingang ja auch früher mit einem zweiflügligen Tor gesichert, wenn dort nicht gearbeitet wurde. Also - keine Mauer, sondern ein abschliessbares Tor, zumal ich mich puncto Material in der Kiste mit Schrottresten bedienen konnte ...
Das Resultat all dieser Überlegungen zeigen die Fotos.







Der mir irgendwie wohl angeborene Respekt vor dem Lötkolben hält sich mittlerweile in Grenzen, so dass ich nach relativ kurzer Zeit ein halbwegs realistisch wirkendes 'altes' Tor zur Sicherung des Mundlochs in Händen hielt.

So, liebe Freunde, das war's für den Augenblick - von der Neugestaltung der Bergflanke mitsamt dem Bau des 'Heinrich-Stollens' werde ich in Kürze berichten.

Mit den besten Grüssen

Dieter

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170

Monday, March 24th 2014, 7:21pm

Hallo Dieter,

das Tor ist Dir bestens gelungen. Sieht richtig angegammelt und realistisch aus. Das ist Modellbau! Ja, ja, die Details machens aus.
Gruss
Robert
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171

Tuesday, March 25th 2014, 11:08pm

Bergbau - Der Abschied vom 'Kaiserstuhl' ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn,

zunächst meinen herzlichen Dank für eure treue Begleitung und die positive Resonanz auf die bisherigen Bergbauarbeiten, die jetzt im Wesentlichen abgeschlossen sind.
Heute heisst es daher Abschied nehmen vom Kaiserstuhl, der mit dem Bau des 'Heinrich-Stollens' in den letzten Tagen noch ein spezielles 'Make-up' erhalten hat.



Ich hatte ja bereits im vorangegangenen Beitrag erwähnt, dass ich die rechte Bergflanke um einige Zentimeter weiter nach vorne verlegen musste, um den Eingangsbereich des Stollens einigermassen 'realitätsnah' gestalten zu können. Dieses 'Vorziehen' habe ich dadurch erreicht, dass ich nach der endgültigen Positionierung des Stollenmundlochs zu beiden Seiten eine neue 'Felswand' eingebaut habe - dabei überdeckt die linke ungefähr ein Drittel des 'Wasserfalls', während sich die rechte Wand oberhalb des Tunnelportals fast bis zum Abschluss des Berges hinzieht.



Rohbauarbeiten und Stellprobe ...









Den neuen Felsvorsprung über dem Stollen habe ich nur bis knapp unterhalb des Berggipfels hochgezogen, damit die bisherige 'Dominanz' der Bergkuppe erhalten bleibt. Bei der Wahl des Baumaterials für den neuen, kleinen Felsvorsprung habe ich mich bewusst für die 'Leichtbauweise entschieden - einige Sperrholzbrettchen, einige Holzleisten und mehrere Lagen Krepp, die ich nach dem Aufleimen grossflächig mit dem bewährten Reparaturspachtel (Moltofill) bearbeitet habe. Nach angemessener Trockenzeit habe ich verschiedene Grau- und Brauntöne (Marabu matt) überwiegend 'nass in nass' aufgetragen, dann einzelne Akzente gesetzt - in weiss für Quarzadern, in gelb für Schwefel.





Anschliessend das vorläufig letzte 'Make-up' mit Erde, Gräsern und Kräutern auf flachen Stellen und Vorsprüngen. Weiterer Bewuchs wie Sträucher, Laub- und Nadelbäume wird derzeit noch in der Baumschule Leese zusammengestellt. Noch ein Wort zum Tor am Mundloch - die ständig hohe Luftfeuchtigkeit im Stollen hat für einen so starken Bewuchs auf dem Torgitter gesorgt, dass man inzwischen das Schloss wie auch die oben angebrachte Kette samt Vorhängeschloss nur noch erahnen kann ...

So, liebe Freunde - das war jetzt die "Geschichte vom Stollen auf dem Berg über dem Tunnel an der Moritzbahn" (oder auch anders herum) ... Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn sie euch ein wenig gefallen und vielleicht auch die eine oder andere Anregung gebracht hat...

Also, bis irgendwann mal wieder - die nächsten Baustellen warten! Und irgendwann werden auch die beiden Berliner Hauptaktionäre wieder zur Inspektion in Ettlingen eintreffen ...

Mit den besten Grüssen

Dieter

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Wednesday, March 26th 2014, 12:54am

Danke...

Hallo Dieter,

Quoted

So, liebe Freunde - das war jetzt die "Geschichte vom Stollen auf dem Berg über dem Tunnel an der Moritzbahn" (oder auch anders herum) ... Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn sie euch ein wenig gefallen und vielleicht auch die eine oder andere Anregung gebracht hat...


Die Entstehung der Moritzbahn verfolge ich ja nun so ziemlich von Anfang an und die "Kaiserstuhlaktion" hat mir nicht nur ein wenig gefallen, sondern sehr gut.

Ich habe mich schon so manches Mal gefragt was mich an Deinen Aktivitäten so anspricht. Viele andere Mobakollegen bauen tolle Sachen welche mir sehr gut gefallen, ich bin auch nicht der Schlechteste in unserer Branche - was ist das nur, was mir an Deinen Beiträgen so besonders gefällt? Ich glaube, heute hat sich das für mich formuliert: Du baust keine Moba nur um des Modellbaus Willen. Aus Deiner realen (Familien)historie (sh. Häuserbau) und dazu noch zusätzlich erfundenen schönen Geschichten (z. B. Kaiserstuhl) entsteht eine auf das Vorangesagte bezugnehmende "kleine Welt", in der sich Historie und Jetztzeit vereinen und der Schienenstrang schlängelt sich als verbindendes Element durch Zeit und entstandene Landschaft. Ausserdem sind die Werte, welchen Du Deinen Enkeln - also den Hauptaktionären - vermittelst, unschätzbar.

Das ist jetzt aber wirklich nur meine Interpretation und ein Antwortversuch auf meine mir im vorangegangenen Abschnitt selbst gestellte Frage. Du magst das vielleicht ganz anders sehen. However - mir gefällt Deine "kleine Welt" sehr gut und ich bin gespannt wie es weitergeht...

Ach ja, eine Frage habe ich noch: War "Kaiserstuhl" nun blos der Arbeitstitel oder bekommt der Fels noch irgendwann einen anderen oder vielleicht gar keinen Namen? Obwohl - Kaiserstuhl hat ja einen guten Klang... :D :thumbsup:
Gruss
Robert
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173

Wednesday, March 26th 2014, 2:01pm

Hallo Robert,
(und alle Freunde der 'Moritzbahn', die ihr jetzt mitlest)

ganz herzlichen Dank für deine bewegenden Zeilen zu so später (oder früher?) Stunde! Könnte da gar eine Art Seelenverwandtschaft zwischen dem fränkischen Nachtraben und den Raben Hugin und Munin der nordischen Mythologie ('Edda') bestehen? Wie dem auch sei - deine Analyse meiner Aktivitäten rund um die 'Moritzbahn' ist zutreffend bis ins letzte Detail.

Hier sind und werden seit dem Beginn vor gut drei Jahren Erinnerungen, Gedanken, Träume und 'praktische Arbeiten' zu einem Ganzen verwoben, eben der 'Familiengeschichte'. So betrachtet ist die 'Moritzbahn' denn auch so etwas wie die 'dreidimensionale Umsetzung' einer bestimmten Epoche des Stammbaums der Familie - ein wunderbares Medium, den Enkeln 'spielerisch' einen Einblick in die Welt ihrer Vorfahren zu vermitteln.
Die bisherigen Reaktionen unserer Enkel haben jedenfalls gezeigt, dass dieses 'Konzept' ankommt ...

Davon abgesehen kommen natürlich auch bei mir Freude und Spass an der 'Moritzbahn' und dem ganzen damit verbundenen 'Drumherum' nicht zu kurz - muss wohl auch so sein!

Übrigens ist der 'Kaiserstuhl' tatsächlich ein ganz spontan zu Stande gekommener Arbeitstitel - ich hätte ihn auch 'Schieferberg' oder 'Steinberg' nennen können nach zwei Bergen im sauerländischen Ostwig, Heimatdorf meiner Mutter, in dem ich einen nicht unbedeutenden Abschnitt meiner Kindheit gelebt habe. Schlussendlich aber sollen Moritz und Annika über die Namensgebung entscheiden ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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abisz

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Wednesday, March 26th 2014, 5:48pm

Erinnerungen auf der Modellbahn...

Hallo Dieter,
die Idee mit den Vorfahren, und der Geschichte, und das ganze dann in eine Modellanlage umzusetzen, gefällt mir sehr. Es entspricht etwas einer Idee, die ich mit mir herumtrage, und irgendwann umsetzen werde. Die Idee ist, das man z.B. Betrieben, Stationen oder Firmen die Namen von Menschen gibt die einem wichtig sind oder waren. Das ganze kann man dann noch mit dem verbinden was der Mensch z.B. gemacht hat oder was sein Hobby war. Als Beispiel möchte ich einen Korbflechtermeister nennen, der mir sehr viel beigebracht hat, und dem ich mit einer Korbflechter-Werkstatt oder ähnlichem ein Erinnerungsstück bauen werde.

Nun hoffe ich, das nicht zu arg abgeschweift bin, und möchte mich bei Dir für Deine schöne Dokumentation deiner "Moritzbahn" bedanken.

Viele Grüße
Andreas

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175

Thursday, March 27th 2014, 12:39pm

Hallo Andreas,

besten Dank für deine Zeilen zum Bau der 'Moritzbahn', ebenso aber auch für die Schilderung deiner Idee bzw. Überlegungen.
Ich finde diesen Gedanken grossartig, und ich kann dich nur ermuntern, diese Idee auf deiner Anlage umzusetzen. Damit schaffst du mit einfachsten 'Mitteln' ein Alleinstellungsmerkmal, das deiner Bahnanlage eine ganz besondere Prägung verleiht - nicht zuletzt mit deinem Plan einer Korbflechter-Werkstatt und / oder ähnlichen Einrichtungen.
Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Ideen!

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Saturday, April 12th 2014, 5:55pm

Hintergründiges - Ein (vorläufig) letzter Blick auf den 'Kaiserstuhl' ...

Liebe Spur 0 Freundee
und Freunde der 'Moritzbahn,

vorletzte Woche ist endlich das nochmals überarbeitete Hintergrundfoto des aufgelassenen Steinbruchs (s. auch Bericht Nr. 149) im Büro des Betriebsleiters der 'Moritzbahn' eingetroffen: das 115 cm lange Foto reicht jetzt vom Beginn des linken Anlagenflügels nahtlos bis an die linke Bergflanke des 'Kaiserstuhls' heran. Einzelne noch sichtbare kleine Übergänge vom zweidimensionalen Foto auf den dreidimensionalen Felsvorsprung werden demnächst noch kaschiert werden, sobald die 'FSM-Baumschule und Landschaftsbau', Leese, die bereits in Auftrag gegebenen Sträucher und Bäume geliefert hat.



Bei der Grössenanpassung des Fotos wurde auch der leichte Blaustich entfernt, der der beträchtlichen Entfernung zwischen Kamera und Steinbruch und dem damals etwas diesigen Wetter geschuldet war ...

Da das Foto auf eine entsprechend grosse Platte aufgezogen werden sollte, mussten vorab natürlich zwei Fragen geklärt werden - verzieht bzw. wellt sich die Platte, wenn sie einseitig mit einem Foto beklebt wird, und welcher Klebstoff ist dafür geeignet, ohne dass eventuell später Strukturen und Farben der Aufnahme beeinträchtigt oder verfälscht werden? Ein längeres Telefonat mit dem zuständigen Chemiker der Fa UHU in Bühl brachte Gewissheit: "Der UHU-Sprühkleber beeinflusst weder das Trägermaterial, die Platte, noch das Foto ... "

Als Trägermaterial habe ich eine 2 mm dicke Hartschaumplatte gewählt, mit dem Klebstoff besprüht und anschliessend das Foto auf der Platte ausgerichtet und gleichmässig mit einem Baumwolltuch angedrückt. Ein dickes Lob an dieser Stelle für Sohnemann Jens, der extra von Wiesbaden herüber gekommen war, um mir bei dieser Aktion zur Seite zu stehen - ein 115 cm langes und 60 cm breites Foto lässt sich nicht so leicht bearbeiten - dazu benötigt man schon vier Hände! Am folgenden Tag - nach dem Abbinden des Klebers - haben wir dann 'vor Ort' Mass genommen: dazu haben wir den 'Kaiserstuhl' einige Millimeter nach vorne gerückt, dann das Hintergrundfoto an die Wand gestellt (wobei die rechte Seite des Fotos teilweise hinter den Berg zu liegen kam) und die Konturen der linken Bergflanke auf das Foto übertragen. Danach musste die Kontur nur noch mit dem Skalpell sorgfältig nachgeschnitten werden (Hartschaumplatte mit Foto), damit es nahtlos an den Berg anschliesst - ein einigermassen perfektes "trompe-l'œil", wie die Franzosen sagen, eine Augen- oder Sinnestäuschung ...





Abschiessend habe ich auf die Rückseite der Trägerplatte jeweils oben und unten noch zwei Vierkantstäbe zur Stabilisierung geklebt, nachdem ich die obere Leiste zuvor an beiden Enden je zwei Mal durchbohrt hatte - durch diese Bohrungen habe ich Drähte geführt, die ich in die Schlitze der Lochleisten an der Wand eingehängt habe.

So, liebe Freunde, das war's für den Moment - in Kürze geht's weiter ...

Mit den besten Grüssen

Dieter

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Didier78

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Saturday, April 12th 2014, 9:07pm

N'Abend Dieter,

ich muss schon sagen - den Kaiserstuhl in den Hintergrund einzufügen - oder eher umgedreht - ist dir wirklich sehr gut gelungen! Letztes Wochenende in Buseck gab es ja auch wieder einige Beispiele von "echten" Hintergründen für Die MoBa; das sieht einfach gut aus...

Jetzt bin ich mal auf die Gestaltung des Steinbruchs gespannt der ja auch noch kommt, oder?

Gruß, Dirk.

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Saturday, April 12th 2014, 10:30pm

Liebe Freunde der Moritzbahn,

zunächst herzlichen Dank für eure freundlichen Bemerkungen und Bewertungen!

Ich habe mich umso mehr darüber gefreut, als die vergangenen zwei Wochen mir trotz frühlingshaften Wetters ziemlich "grau in grau" vorgekommen sind ... Ein Kabelabriss am Trafo (Verbindungskabel zur LZV100) auf Grund einer kurzen Unachtsamkeit hatte eine totale 'Betriebsruhe' zur Folge, die wohl erst in der kommenden Woche beendet werden wird. Ich werde vielleicht demnächst mal an anderer Stelle darüber berichten, falls Interesse besteht (bitte über PN).

@ Dirk - der aufgelassene Steinbruch wird mit Sicherheit noch gebaut werden - das bin ich ja schon allein den Hauptaktionären in Berlin schuldig (mir natürlich auch!) ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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179

Saturday, April 12th 2014, 10:36pm

Standortbestimmung - ein Platz für die Wehrkirche ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

während der vergangenen Monate hatte ich immer mal wieder versucht, den auch optisch am besten geeigneten Platz für die 800 Jahre alte Wehrkirche zu bestimmen, so, wie es sich für ein solch altehrwürdiges Bauwerk aus der Familiengeschichte gehört (s. 'Die alte Wehrkirche in Oberlauterbach' v. 4.7.2012)! Und so habe ich sie für jeweils einige Wochen mal hierhin und mal dorthin gestellt - das Ergebnis war immer gleich unbefriedigend. Bis mir vor einigen Wochen die Idee kam, den Gang zwischen dem grossen Anlagentisch und der Aussenwand um 55 cm zu verkürzen. Damit würde ich immer noch bequem von allen Seiten auf die Anlage zugreifen können, und auch der Verschluss des Stahlkellerfensters bliebe in Reichweite. Allerdings würde ich den künftigen Standort ca 11, 12 cm höher legen müssen, damit die Kirche nicht teilweise hinter der Trasse bzw. dem Bahndamm des Überführungsbauwerks 'verschwindet'. Erste behelfsmässige Stellproben waren mehr als zufriedenstellend, da die Wehrkirche auf dem künftigen Hügel nicht nur 'bella figura' machte, sondern auch das Öffnen des Fensters nicht behinderte. Also - ans Werk!

Ich erspare euch jetzt einen ausführlichen Bericht über diese Vergrösserung der Nutzfläche und speziell den 'Rohbau des Hügels - die Fotos machen die Erweiterung ja hinreichend deutlich:









Euch allen einen schönen Sonntag und bis demnächst!

Mit den besten Grüssen
Dieter

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BTB0e+0

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180

Sunday, April 13th 2014, 12:17am

Hallo Dieter,

es macht nach wie vor Freude, bei der Entwicklung Deiner Anlage dabei zu sein. Danke, dass Du uns so detailreich teilhaben lässt.

Gerade ist mir ein recht "schräger Gedanke" gekommen: Meine Anlage ist ja nun rein vom baulichen und betrieblichen Stand her fertig und auch die Gestaltung ist schon so weit fortgeschritten, dass nun "nur" noch Detailarbeit dran ist. Ich habe mich bei dem Gedanken der geistigen Erweiterung um einen Steinbruch erwischt. Aber wo soll der hin? Platzmässig ist der Raum vollkommen ausgereizt und - abreissen von Bestehendem? Aber wirklich nicht! Tja, auch wessen Anlage "fertig" ist, der hat so seine Nöte. Also weg mit dem "schrägen Gedanken" - husch, huschhhhh!!!
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Dieter Ackermann (13.04.2014)