You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Spur Null Magazin Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Didier78

Lokführer

(171)

Posts: 499

Location: 35039 Marburg

  • Send private message

141

Wednesday, February 5th 2014, 10:14am

Hallo Dieter,

ich kann gut verstehen, dass beim Montieren eines Bausatzes Frust aufkommt, wenn die einzelnen Bauteile nicht wirklich gut passen - dann könnte man das betreffende Gebäude auch gleich selber bauen...
Ich habe für meine zukünftige Anlage vor einiger Zeit auch ein Fernsprechhäuschen gebaut und mit diesem Lasercut-Bausatz gute Erfahrungen gemacht:

http://www.ebay.de/itm/290727338266?ssPa…984.m1423.l2649

Kostet einen Bruchteil von dem Busch-Bausatz, ist passgenau und relativ schnell fertig gebaut. Die Tür ist nicht zum Öffnen vorgesehen, Isolatoren sind auch keine dabei - aber letzteres kann man ja relativ einfach selber hinbekommen...

Vielleicht für deinen nächsten Versuch für ein Fernsprechhäuschen was du an exponierterer Stelle deiner Anlage aufstellen möchtest... ;)

Gruß, Dirk.

2 registered users and 1 guest thanked already.

Users who thanked for this post:

Dieter Ackermann (05.02.2014), micha750 (07.02.2014)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

142

Wednesday, February 5th 2014, 12:45pm

'Neben der Spur' - Bausatz 'Fernsprechhäuschen' der Fa Busch

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

heute früh erhielt ich folgende Antwort-mail der Fa Busch, Viernheim:

" ... vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir sehen Ihre E-Mail keineswegs als Meckerei, sondern nehmen Ihre Hinweise ernst, denn bisher hat uns niemand darauf aufmerksam gemacht. Mit Hilfe Ihrer Ausführungen werden wir gerne versuchen die reklamierten Punkte zu ändern, bzw. zu verbessern. Ihre Nachricht habe ich sofort an die Entwicklungs- und Produktionsabteilung weiter geleitet.
Die verzogenen Teile würden wir Ihnen gerne ersetzen" ...

Ein grosses Kompliment in Richtung Viernheim, denn eine derart schnelle und kundenorientierte Reaktion, liebe Freunde, ist absolut positiv! Mich wundert dabei nur, dass ich anscheinend als Erster den Hersteller auf gewisse verbesserungswürdige Details dieses Bausatzes aufmerksam gemacht habe, obwohl dieses eigentlich sehr schöne Fernsprechhäuschen doch schon seit geraumer Zeit angeboten wird.
Aber schliesslich zeigt dies einmal mehr, dass in aller Regel eine direkte Kontaktaufnahme mit Herstellern eher geeignet ist, Produktverbesserungen zu erreichen, als eine endlose Debatte im Forum ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

10 registered users and 1 guest thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (05.02.2014), Didier78 (05.02.2014), JACQUES TIMMERMANS (05.02.2014), Baumbauer 007 (05.02.2014), Holsteiner (05.02.2014), E94281 (05.02.2014), Staudenfan (05.02.2014), Stromburg (09.02.2014), minicooper (11.09.2014), 98 1125 (02.05.2017)

nozet

Unregistered

143

Wednesday, February 5th 2014, 5:01pm

Hallo Dieter,

Ich muss da jetzt mal nachhaken. Welchen Kleber hast du denn benutzt?
Den, der vorgeschlagen wurde? Wenn ja, welcher war es?

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

144

Wednesday, February 5th 2014, 10:16pm

Hallo Norbert
(und alle, die das Thema Klebstoff ebenso interessiert)
ich füge der Einfachheit halber den Scan eines Teils der Werkstoff u. Werkzeug-Empfehlungen der Fa Busch bei.
Ich habe mich bei der Montage strikt an die Empfehlung Nr. 1 gehalten - "Mit Alleskleber (z. B. UHU kraft) kleben", zumal andere Kleber mit Ausnahme des ebenfalls empfohlenen Weissleims bei einem Karton-Bausatz wenig Sinn machen ...




Mit den besten Grüssen
Dieter

5 registered users and 1 guest thanked already.

Users who thanked for this post:

Didier78 (05.02.2014), JACQUES TIMMERMANS (06.02.2014), Baumbauer 007 (06.02.2014), Udom (06.02.2014), minicooper (11.09.2014)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

145

Sunday, February 9th 2014, 6:44pm

'Neben der Spur' - Bausatz 'Fernsprechhäuschen' zum Letzten ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

in aller Kürze - vergangenen Donnerstag stoppte ein Paketzusteller vor unserem Haus, klingelte und streckte mir, als ich öffnete, in professioneller Eile ein Päckchen entgegen - Absender "Busch, Viernheim" ... Inhalt: 'Bausatz Fernsprechhäuschen' mit dem schlichten Vermerk auf dem Lieferschein "ohne Berechnung" ...

Fazit: eine sehr kulante Reaktion der Fa Busch, die ich euch keineswegs vorenthalten möchte! Daher auch auf diesem Weg nochmals ein dickes "Dankeschön" Richtung Viernheim!

Euch allen einen guten Start in die neue Woche und beste Grüsse
Dieter

3 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Didier78 (09.02.2014), Baumbauer 007 (09.02.2014), Holsteiner (10.02.2014)

nozet

Unregistered

146

Sunday, February 9th 2014, 7:24pm

Hallo Dieter,

Ich hoffe du berichtest, ob sich diesmal nichts verzieht.
Die Regelung ist ja schon mal sehr kulant von Busch.

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

Dieter Ackermann (09.02.2014)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

147

Sunday, February 9th 2014, 9:25pm

Hallo Norbert,

ich denke schon, dass ich bei Gelegenheit darüber berichten werde, aber momentan haben andere Arbeiten absolut Vorrang, wie z. B. die Gestaltung des linken Anlagenflügels. Da ausserdem wichtige Bestandteile des Bausatzes wie Seitenwände und Tür aus Karton bestehen und die Erfahrungen mit Türangeln und-beschlägen leider nicht die besten waren, werde ich mich wohl zuerst auf die Suche nach (aus meiner Sicht) geeigneterem Material machen. Ich bitte daher um etwas Geduld.

Mit den besten Grüssen
Dieter

1 guest thanked already.
  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

148

Sunday, February 9th 2014, 9:51pm

Tunnelbau - Notbeleuchtung

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

die vergangene Woche könnte ich eigentlich betiteln mit den Worten "mühsam nährt sich das Eichhörnchen" oder, etwas gewählter, mit dem lateinischen Slogan "per aspera ad astra" oder, frei übersetzt: "der Weg zum Ziel kann ziemlich steinig sein" ...

Die ersten Arbeiten am Berg über dem Tunnel haben mir nicht so recht zugesagt, so dass ich die Konstruktion erst mal ins 'Sägewerk' (Garage) verbannt habe - sie hätte später zu viel vermeidbare Arbeit verursacht. Also, ein neuer Anlauf, besser durchdacht, wie ich hoffe!
Dann das 3,60 m lange Hintergrundfoto, das die Anlage hinter dem Haltepunkt 'Abzweig Steinbruch' abschliessen soll ... Das, was ich aus zwei schönen Landschaftsaufnahmen mit Photoshop auf dem Rechner zu einem Foto zusammengestrickt und nach nerviger und Zeit raubender Arbeit auf dem Display einfach nur "unheimlich toll" gefunden hatte, wirkte dann bei der ersten, mit Spannung und (zu früher) Begeisterung vorgenommener 'Stellprobe' ziemlich ernüchternd - ein absolutes "no go": die im Vordergrund üppig wachsenden, in natura 'nur' zwei Meter hohen Herkulesstauden überragten das Rollende Material locker um das zwei- bis zweieinhalbfache, und ein Weidezaun hatte urplötzlich die respektable Höhe von knapp drei Metern ...

Bei dieser Stimmungslage kam der unerwartete Besuch von Sohnemann Jens gestern Nachmittag gerade recht, um mich aus meinem Stimmungstief zu ziehen. Neugierig ging er mit mir in den Keller zur Moritzbahn, um die seit seinem Weihnachtsbesuch realisierten Baufortschritte zu begutachten. Und dann fragte er plötzlich "hast du eigentlich schon was mit den LEDs gemacht?" "Nein", zögerte ich "damit muss ich mich mal in aller Ruhe beschäftigen - das eilt ja nicht!" Er überhörte das geflissentlich, griff sich die Klarsichttüte mit den LEDs und den Widerständen, fragte nach dem Lötkolben und wollte dann nur wissen, wo wir die erste LED einsetzen könnten ... Ich hatte inzwischen meinen inneren Widerstand aufgegeben und meinte "Notbeleuchtung im Tunnel wäre nicht schlecht - nur mal zum Ausprobieren." Noch ein kurzer Blick auf das Beiblatt mit dem Empfehlungen des Herstellers, und dann lötete er nacheinander zwei Widerstände an den Pluspol einer mit Bedacht gewählten gelben LED. Dann der aufregende Moment, als er die Drähte der LED und des Widerstandes an die Schienen hielt und die LED aufleuchtete ...





Heute habe ich dann noch längere Kabel an die Drähte gelötet, da die Notbeleuchtung ja in der Tunnelmitte installiert werden sollte. Anschliessend habe ich oberhalb der Fluchtnische (s. Beitrag Nr. 141) von aussen in die Tunnelwandung ein Loch zur Aufnahme der Leuchtdiode gebohrt (∅ 5 mm). Als dann schliesslich die LED im Tunnel aufleuchtete (Stromversorgung vorläufig wieder aus dem Gleis), habe ich ein stilles "Danke" nach Mainz geschickt - unser braver Jens hatte mal wieder eine Hemmschwelle beiseite geräumt ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

14 registered users and 3 guests thanked already.

Users who thanked for this post:

gabrinau (09.02.2014), Baumbauer 007 (09.02.2014), Martin Zeilinger (09.02.2014), JACQUES TIMMERMANS (09.02.2014), Ben Malin (09.02.2014), Didier78 (09.02.2014), wasi (10.02.2014), Staudenfan (10.02.2014), urmel64 (10.02.2014), Udom (10.02.2014), minicooper (15.02.2014), Stromburg (15.02.2014), Meinhard (06.03.2014), 98 1125 (02.05.2017)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

149

Tuesday, February 11th 2014, 2:05pm


Tunnelbau - Notbeleuchtung ...

Liebe Spur 0 Freunde

und Freunde der Moritzbahn,

kaum hatte ich Sohnemann Jens die beiden (hier eingestellten) Fotos der Tunnel-Notbeleuchtung vorab per mail geschickt, kam auch schon seine Antwort: "Du musst jetzt nur noch ein Schutzgitter für die Lampe löten - sowas hängt ja nicht ungeschützt im Tunnel, oder?" "Jensl, Jensl", dachte ich "muss das jetzt auch noch sein?" Aber Jensl hatte natürlich Recht - die Betriebssicherheit des Tunnels war zwar gerade erst von ausgewiesenen Spezialisten wieder hergestellt worden, doch eine 100%ige Garantie gegen irgendwann ausbrechendes Lockergestein gab es natürlich nicht ...

Aber - " ... Schutzgitter ... löten? - nein, kommt nicht in Frage!"
Ich überlegte und überlegte, und dann dachte ich plötzlich an den freundlichen alten Metalldrücker in Dresden, einen der letzten seiner Zunft; er hatte uns seinerzeit für Grundsteinlegungen an wichtigen Bauwerken der PBDE-Ausbaustrecken Leipzig - Dresden und Dresden - Hof ( - Nürnberg) die kupfernen Dokumenten-Hülsen 'gedrückt'.

Das war nicht nur die Lösung, sondern auch die Alternative zum Löten!

Zunächst habe ich - dem Durchmesser der Leuchtdiode (∅ = 5 mm) entsprechend - mit einem 8mm - Bohrer ein 10 mm tiefes Loch in ein genügend starkes Brettchen gebohrt, um anschliessend in dieses Loch ein ca 4 x 4 cm messendes Drahtgewebe 'drücken' zu können. Als Gewebe bot sich natürlich wieder der Rest eines Pfannensiebs an, das normalerweise in der Küche als Schutz gegen Fettspritzer (aus der Bratpfanne) verwendet wird. Dieses feine Drahtgewebe habe ich dann mit dem Stiel eines mittlerweile ziemlich verwahrlosten Pinsels in mehreren Arbeitsgängen vorsichtig immer tiefer in das Loch gedrückt, anschliessend das über das Brett hinaus ragende Gewebe mit einer alten Nagelschere entfernt und schliesslich dem so gefertigten Drahtkorb mit dunkelbrauner Acrylfarbe noch etwas Rost aufgetupft.

















So - jetzt kann auch eventuell mal ausbrechendes Lockergestein der Notbeleuchtung nichts anhaben - nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn 'im Fall des Falles' ausgerechnet die Notbeleuchtung nicht funktioniert ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

1. P.S. die Durchmesser-Differenz von 5 auf 8 mm erklärt sich daraus, dass ich die Dicke des Drahtgewebes berücksichtigt habe
2. P.S. wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich einen etwas kleineren Drahtkorb aus feinerem Gewebe (z. B. Teesieb) drücken ...

19 registered users and 3 guests thanked already.

Users who thanked for this post:

TimT (11.02.2014), Zahn (11.02.2014), O-Neuling (11.02.2014), Didier78 (11.02.2014), Staudenfan (11.02.2014), E94281 (11.02.2014), Ben Malin (11.02.2014), JACQUES TIMMERMANS (12.02.2014), Udom (12.02.2014), gabrinau (15.02.2014), minicooper (15.02.2014), Stromburg (15.02.2014), Holsteiner (16.02.2014), Joyner (05.03.2014), klaus.kl (05.03.2014), Pjotrek (05.03.2014), Meinhard (06.03.2014), Onlystressless (09.12.2014), 98 1125 (02.05.2017)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

150

Tuesday, February 11th 2014, 3:00pm

Liebe Spur 0 Freunde,

die im voran gegangenen Beitrag geschilderte Methode zur schnellen, einfachen und preiswerten Herstellung von Drahtkörben eignet sich meiner Meinung nach auch sehr gut für die Produktion von Papier- bzw. Abfallkörben auf Bahnsteigen oder anderen Stellen von Modellbahn-Anlagen.

Mit den besten Grüssen
Dieter



10 registered users and 1 guest thanked already.

Users who thanked for this post:

Uhlemann (11.02.2014), Didier78 (11.02.2014), holger (11.02.2014), Udom (12.02.2014), gabrinau (15.02.2014), Stromburg (15.02.2014), Pjotrek (05.03.2014), Meinhard (06.03.2014), minicooper (11.09.2014), 98 1125 (02.05.2017)

  • "Uhlemann" has been banned

Posts: 319

Location: Hagen

Occupation: Ruheständler

  • Send private message

151

Tuesday, February 11th 2014, 5:12pm

Gitter zur Herstellung von Mülleimern

Moinsen Dieter,

ich danke Dir für den Tipp zur Herstellung von Draht-Papierkörben; manchmal muss man erst mit der Nase auf die Herstellung von sinnvollem Zubehör gestoßen werden. Da mein Tunnel wie beschrieben im Treppenhaus liegt, kommt genügend Restlicht zur Beleuchtung hinein.

mfG Bernhard, der mit dem Brohlmann
NEU: BrohlmannTV auf youtube

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

Dieter Ackermann (11.02.2014)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

152

Saturday, February 15th 2014, 3:28pm

Bergbau

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

zunächst einmal herzlichen Dank für eure freundlichen Kommentare zum Thema 'Notbeleuchtung' im Barbara-Tunnel, die mir über das Debakel bei meinem ersten Anlauf in Sachen 'Bergbau' über dem Tunnel hinweg geholfen haben.

Während der vergangenen Tage hatte ich die Planung dahin gehend geändert, dass der Berg "aus einem Guss" errichtet wird und nicht, wie beim ersten Versuch, in zwei Abschnitten. Dabei soll der Berg nicht fest mit der Grundplatte verbunden werden, sondern jederzeit vom Anlagetisch bzw. der Grundplatte abgehoben werden können. Damit halte ich mir die Option offen, im Bereich des Tunnels (und des darüber liegenden Berges) irgendwann einmal diesen Abschnitt ganz anders gestalten zu können. Aber - nur eine Option. Der Berg, genauer gesagt, der Vorsprung des Felsmassivs, wird eine Höhe von ca 59 cm haben und unten von der Wand aus ca 42 cm in die Anlage hinein ragen. Von vorne betrachtet, soll der Berg nach links in das Hintergrundmotiv 'aufgelassener Steinbruch' übergehen, nach rechts hingegen bis auf 'halbe Höhe' sanft zum anschliessenden Hintergrundmotiv 'Landschaft' abfallen.

Die nachfolgenden Fotos verdeutlichen die einzelnen Schritte bzw. Bauphasen der 'Machbarkeits-Studie': vom misslungenen ersten Anlauf bis zum Rohbau (Gewicht 2,5 kg).



der misslungene erste Anlauf



Legende:1 = erster Versuch; 2 = zweiter Versuch mit ungeeigneten Bergflanken; 3 = aktueller Rohbau; 4 = definitiver Standort



erste Phase des Rohbaus



das vorspringende Mittelteil ist eingepasst, der Vierkantstab deutet die linke Bergflanke an



der Verlauf des späteren Wirtschaftsweges um den Berg herum (oben u. unten)



Um den Felssporn herum verläuft etwa in Höhe des (Tunnel-) Gleises ein schmaler Wirtschaftsweg, während oberhalb des Tunnels '(in der zweiten Ebene) noch Reste der stillgelegten Lorenbahn eingebaut werden sollen, die dann, nach der gegenwärtigen Planung, auf die mittlere Ebene des alten Steinbruchs zulaufen sollen ...

So, liebe Freunde, demnächst geht's weiter mit dem Bergbau!

Euch allen ein schönes und stressfreies Wochenende
und beste Grüsse

Dieter

This post has been edited 2 times, last edit by "Dieter Ackermann" (Feb 15th 2014, 6:37pm)


11 registered users and 2 guests thanked already.

Users who thanked for this post:

gabrinau (15.02.2014), Baumbauer 007 (15.02.2014), Didier78 (15.02.2014), Stromburg (15.02.2014), minicooper (15.02.2014), Staudenfan (15.02.2014), Udom (15.02.2014), Ben Malin (15.02.2014), Holsteiner (16.02.2014), Meinhard (06.03.2014), 98 1125 (02.05.2017)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

153

Wednesday, March 5th 2014, 2:08pm

Bergbau - oder ein kleiner Hindernislauf

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

als ich mich vor gut zwei Wochen von euch mit den Worten "demnächst geht's weiter ... " verabschiedet hatte, war ich tatsächlich der Meinung gewesen, euch schon Tage später über Fortschritte auf dieser Baustelle berichten zu können. Aber dann sitzt man Abends im 'Moritzbahn'-Keller, betrachtet das Skelett des künftigen Berges und sinniert und sinniert ...
Der Berg über dem Tunnel soll ja so gebaut werden, dass ich ihn jederzeit vom Anlagentisch abheben kann, um z. B. die (defekte) Leuchtdiode der Notbeleuchtung im Tunnel auswechseln zu können - aus dem selben Grund ist ja auch der Tunnel nicht fest mit dem Trassenbrett verbunden. Aber gleichzeitig stellte sich die Frage, wie ich am besten und ohne allzu grossen konstruktiven Aufwand die 'Übergänge' vom Berg zu den beiden Tunnelportalen gestalten könnte ...

Es war eine zermürbende Frage, und ich habe eine grössere Anzahl 'Rauchopfer' dargebracht, bis mir irgendwann die rettende Idee kam - der Berg muss starr mit dem Tunnel verbunden werden bzw. der Tunnel mit dem Berg! Den ersten Gedanken an eine Holz-Leim-Verbindung habe ich allerdings gleich beiseite geschoben: da der Tunnel im Gefälle und im Bogen liegt, wäre ein so präziser Winkelschliff der Verbindungshölzer nötig geworden, den ich mir und meinem bescheidenen 'Maschinenpark' einfach nicht zutraue. Dann aber hatte ich die zweite rettende Idee - ausreichend grosse Winkelstücke aus Aluminium, die mit dem oberen Tunnelbrett und den drei senkrechten Hauptelementen des Berges verklebt werden könnten ...
Ich fing an zu messen: jedes der sechs Winkelstücke soll 10 cm lang und jeder Schenkel 5 cm breit sein; die für die Bergseite vorgesehenen Stücke müssen - dem Gefälle entsprechend - einen Winkel von 87º, die talseitigen von 93º haben.
Am nächsten Vormittag in den Baumarkt, der zwar Alu-Winkelstücke in verschiedenen Abmessungen anbietet, aber nicht mit der benötigten Schenkelbreite von 5 cm; und auf die entscheidende Frage, ob sich die rechtwinkligen (90º-) Profile auf die erforderlichen 87º und 93º biegen lassen, ohne zu brechen, antwortete der 'Fachberater' mit einem Schulterzucken "das müssten Sie mal probieren". "Besser nicht!" dachte ich und habe von daheim aus den Schlossermeister angerufen, der schon mal für uns gearbeitet hatte - und das, liebe Freunde, war die dritte rettende Idee ...
In seiner Werkstatt haben wir dann gemeinsam das passende 2 mm dicke Alublech ausgewählt, das er auf die benötigten Masse geschnitten und anschliessend auf einer riesigen Biegemaschine in die entsprechenden Winkel gebogen hat. Die 'Kosten' für Material und Arbeit waren zudem ein ausgesprochener Freundschaftspreis, und ich war happy, dass ich mich auf dieses altehrwürdige Handwerk besonnen hatte!

Wieder zurück an der 'Moritzbahn', habe ich zunächst die glatten Profil-Oberflächen mit der Feile etwas angerauht, bevor ich mit der Allzweckwaffe 'Pattex' die Winkelstücke mit dem Tunnelbrett und den senkrechten Skelett-Elementen des Berges dauerhaft verklebt habe.



Bei dieser Gelegenheit noch etwas: ich hatte ja in meinem letzten Bericht erwähnt, dass auf der mittleren Ebene des Berges oberhalb des Tunnels die 'Reste' einer alten Lorenbahn eingebaut werden sollen: dazu habe ich ein Peco-0e-Flexgleis entsprechend abgelängt und mit einem für mich neuen 'Pattex'-Kleber "Kleben statt Bohren" auf das Trassenbrettchen geklebt; diese Klebepaste trägt man nur einseitig auf, drückt das zu klebende 'Werkstück', hier das gebogene Peco-Gleis, lediglich 10 sek fest auf den mit der Paste bestrichenen Untergrund und hat praktisch sofort eine dauerhaft feste Verbindung!



auf dem Trassenbrettchen schwach sichtbar die weisse Klebepaste von Pattex 'Kleben statt Bohren' (s. auch unten)



So, liebe Freunde, das war's für den Moment - ich hoffe nur, dass ich euch nicht gelangweilt habe ... Bis demnächst! Und jetzt ist 'demnächst' wirklich demnächst - versprochen!

Mit den besten Grüssen

Dieter

This post has been edited 2 times, last edit by "Dieter Ackermann" (Mar 5th 2014, 2:26pm)


17 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

gabrinau (05.03.2014), Joyner (05.03.2014), Ben Malin (05.03.2014), Stromburg (05.03.2014), Norbert (05.03.2014), DVst HK (05.03.2014), Pjotrek (05.03.2014), Martin Zeilinger (05.03.2014), oppt (05.03.2014), BTB0e+0 (05.03.2014), Meinhard (06.03.2014), Baumbauer 007 (06.03.2014), Udom (06.03.2014), Staudenfan (06.03.2014), Didier78 (06.03.2014), stefan_k (11.03.2014), 98 1125 (02.05.2017)

Didier78

Lokführer

(171)

Posts: 499

Location: 35039 Marburg

  • Send private message

154

Thursday, March 6th 2014, 2:09pm

Hallo Dieter,

schönen Dank erstmal für dein kurzes Lebenszeichen aus dem Eisenbahnkeller - wie schon an anderer Stelle bemerkt, überlässt du bei der Planung deines neuesten Projektes wieder mal nichts dem Zufall und gehst sehr akribisch an die Sache heran.
Was man so anhand der Bilder sehen kann läßt großes erahnen: es ensteht auf jeden Fall keine sanft geschwungene Hügelkette sondern ein wirklich kapitaler Berg. Bin gespannt wie es weitergeht, vor allem darauf wie du das Feldbahngleis und den Weg einbinden wirst.
Deine Episode aus dem Baumarkt kommt mir irgendwie bekannt vor: ich vermeide es nach Möglichkeit die Mitarbeiter im Baumarkt zu fragen. Wenn sich dann mal einer nicht erfolgreich zwischen irgendwelche Paletten verdrückt hat und man eine Frage stellen könnte ist der arme Kerl eigentlich sonst in der Gartenabteilung und hilft heute nur bei den Eisenwaren aus, weil der Kollege auf dem Lehrgang "100% sicheres Auftreten bei null Ahnung" ist, den er leider noch nicht besucht hat... ;)

Frohes Schaffen weiterhin!

Gruß, Dirk.

3 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Baumbauer 007 (06.03.2014), Dieter Ackermann (06.03.2014), Nuller Neckarquelle (08.03.2014)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

155

Sunday, March 9th 2014, 10:02pm

Bergbau - Formbau

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

während der vergangenen Tage hatte ich oft genug Gelegenheit, die neuen Verbindungsstücke zwischen Tunnel und 'Berg' auf hinreichende Festigkeit und Haltbarkeit zu testen, da ich einen wichtigen Teil der jetzt anstehenden Arbeiten nicht auf der Anlage, sondern draussen erledigen wollte. Nachdem ich an und zwischen den senkrechten Hauptelementen noch etliche 6 und 8 mm dicke Brettchen aus Pappelsperrholz verleimt hatte, um dem 'Berg' die gewünschten Konturen geben zu können, stand jetzt die Umhüllung des hölzernen Gerippes an.



Dazu hatte ich mir aus dem Baumarkt ein sehr feinmaschiges Gewebe aus Alu-Draht besorgt, das ich für meine Zwecke als wesentlich besser geeignet betrachte als den hin und wieder im Anlagenbau verarbeiteten grobmaschigen 'Kaninchendraht'.
Den Tipp "feinmaschiges Alu-Gewebe" gab mir übrigens ein freundlicher Mitarbeiter des Baumarkts, dem ich auf Nachfrage erklärt hatte, wozu ich den Maschendraht benötigte.



Den Maschendraht habe ich dann nach Bedarf in 10 bis 15 cm breite Streifen geschnitten und auf dem hölzernen Skelett des 'Berges' mit Klammern befestigt, was bei den breiten Spanplatten-Elementen zwar einfach von der Hand ging, mir aber bei den nur 6 und 8 mm dicken Sperrholzbrettchen eine Menge Fehlversuche bescherte. Anschliessend habe ich das Netzwerk mit Grundierung besprüht, um später eine bessere Haftung des Holzleims auf dem Drahtgewebe sicherzustellen. Bei dieser Gelegenheit sende ich ein dickes "DANKESCHÖN" durch den Äther nach Lüdenscheid zu Norbert, der mich in diesem Projektstadium ganz hervorragend beraten hat!



In dieser Phase habe ich den Rest Lorengleis auf dem oberen Absatz des Felsvorsprungs eingearbeitet, den die Grubenarbeiter nach der Schliessung des nicht mehr ergiebigen Erzstollens hatten liegen lassen. Allerdings hatte die Verwaltung der 'Moritzbahn' schon vor dem Tunnelbau bei der Bergwerksgesellschaft darauf gedrängt, das Gleis gegen den Absturz einer ebenfalls zurück gelassenen Lore zu sichern ...
Für die nun anstehenden Arbeiten habe ich 'Ponal classic' auf einen breiten, nassen Pinsel geträufelt und damit abschnittsweise das Alu-Gewebe bestrichen, bevor ich dann in mehreren Durchgängen und Lagen Krepp-Papier auf das Gewebe aufgelegt und mit dem Pinsel festgetupft habe. Dabei waren kleinere und grössere Falten, kreuz und quer, als Elemente der Gestaltung durchaus erwünscht. Zwischendurch habe ich immer wieder mit einem kleinen Heissluftgebläse die einzelnen Papierlagen getrocknet, bevor ich die jeweils nächste Lage aufgebracht habe.









Jetzt sind die künftigen Konturen des 'Berges' mit Vorsprüngen und Überhängen, Schrunden und Rissen schon ziemlich deutlich zu erkennen.
Der 'Berg' hat übrigens - status quo - inklusive Tunnel ein Gewicht von 4,6 kg und lässt sich somit noch einigermassen leicht von der Anlage abheben, wenn z. B. irgendwelche Revisionsarbeiten an der Tunnelstrecke nötig sein sollten.

So, liebe Freunde der 'Moritzbahn', das war's für heute!

Euch allen einen guten Start in die neue Woche
und beste Grüsse

Dieter

19 registered users and 1 guest thanked already.

Users who thanked for this post:

gabrinau (09.03.2014), Martin Zeilinger (09.03.2014), Didier78 (09.03.2014), errel (09.03.2014), Norbert (09.03.2014), E94281 (09.03.2014), klaus.kl (09.03.2014), JACQUES TIMMERMANS (10.03.2014), Baumbauer 007 (10.03.2014), Udom (10.03.2014), Staudenfan (10.03.2014), Ben Malin (10.03.2014), Holsteiner (10.03.2014), BTB0e+0 (11.03.2014), Meinhard (12.03.2014), Pjotrek (12.03.2014), Spurwechsler (13.03.2014), Nikolaus (14.03.2014), 98 1125 (02.05.2017)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

156

Monday, March 10th 2014, 11:12pm

Bergbau - Des Kaisers neue Kleider ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn'!

"Des Kaisers neue Kleider?" - ja, ich hatte dem 'Berg' schon gleich nach dem Aussägen und Verleimen der drei senkrechten Hauptelemente wegen seines Aussehens den Arbeitstitel "Kaiserstuhl" verliehen. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit: die auf das Alu-Gewebe geleimten Papierlagen hatten sich so gut mit dem Maschendraht verbunden, dass ich jetzt damit anfangen konnte, den Felsvorsprung über dem Tunnel
farblich zu gestalten. Wohlgemerkt - es ist der erste 'grobe' Anstrich, dem einzelne feinere Ausarbeitungen hier und da noch folgen werden, nicht zuletzt an den Stellen, an denen die Krepp-Struktur sich noch zu deutlich zeigt. Den Farbauftrag ('Marabu' matt) habe ich mit breitem Borstenpinsel vorgenommen, wobei ich mich bewusst auf hell- und dunkelgrau sowie ein mittleres braun beschränkt habe.

Während der Malerarbeiten kam mir dann die Idee, zwischen Lorengleis und Bergwand noch eine kleine Hütte zu bauen, die den Bergleuten vor der Schliessung des Erzstollens gleichermassen als Aufenthaltsraum wie auch als Werkzeuglager gedient haben mochte. Das schon stark angerostete 'Wellblechdach' entstammt einer Gebäck-Packung, während das Dach des kleinen Schuppenanbaus mit 400er Sandpapier belegt ist.

So, liebe Freunde, bis denne ...

Mit den besten Grüssen vom 'Kaiserstuhl'
Dieter















13 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

oppt (10.03.2014), Staudenfan (10.03.2014), BTB0e+0 (11.03.2014), Didier78 (11.03.2014), Baumbauer 007 (11.03.2014), Udom (11.03.2014), Norbert (11.03.2014), Ben Malin (11.03.2014), Meinhard (12.03.2014), Pjotrek (12.03.2014), Nikolaus (14.03.2014), Spurwechsler (16.03.2014), 98 1125 (02.05.2017)

BTB0e+0

Bahngeneraldirektor

(835)

Posts: 1,387

Location: Mittelfranken

Occupation: Psychotherapeut

  • Send private message

157

Tuesday, March 11th 2014, 12:26am

Kaiserstuhlrührstäbchen

Hallo Dieter,

ja, das wird was bzw. ist schon was. Wenn ich mir jetzt noch die Vegetation vorstelle, welche dem "Kaiserstuhl" den letzten Schliff gibt dann gefällt mir das sehr gut!!! Eine gut gestaltete Landschaft ist und bleibt halt doch das A und O einer Moba. Schliesslich wollen unsere Modelle ja in einer "würdigen" Umgebung gefahren und präsentiert werden.

Deine Hütte ist schön geworden, allerdings habe ich die Umrührstäbchen als Grundmaterial "entlarvt". Ehrlich gesagt, die verwende ich auch z. B. als Segmentdrehscheibenbelag, längs halbiert als alten Zaun, als Darstellung von Brettern aller Art u. v. a. Ein preiswertes (meistens umsonst an der Tankstelle) und vielfach einsetzbares Material.

Ich habe Dir auch noch eine PN geschickt.
Gruss
Robert
BTB0e+0

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

Dieter Ackermann (11.03.2014)

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

158

Wednesday, March 12th 2014, 11:42am

Bergbau - Wasser am Berg ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

zunächst vielen Dank für euer Interesse sowie eure Kommentare und Bewertungen. Ich habe gestern ein kleines Projekt gestartet, das mich in Gedanken schon eine ganze Weile beschäftigt hat - immer mal wieder angedacht und dann doch wieder verworfen - bis wir vergangene Woche Herrn Dietz in Höfen an der Enz einen Besuch abgestattet haben, um ein von ihm hergestelltes Geräuschmodul zu kaufen (Glockengeläut für die alte Wehrkirche). Die Fahrt zurück nach Ettlingen führte uns über Bad Wildbad mit seinem Bahnhof von 1867 / 68 auf den 933 m hohen Kaltenbronn und von dort steil hinab Richtung Gernsbach und Bad Herrenalb.

Anbei zunächst einige Impressionen von unserer Entdeckungsreise:



Bad Wildbad - Bahnhofsgebäude



Blick vom Kaltenbronn über den Nordschwarzwald



Unterhalb der Kaltenbronner Passhöhe machte meine Frau mich plötzlich auf einen kleinen Wasserlauf aufmerksam, der sich zwischen Felsbrocken, Büschen und Bäumen seinen Weg hinab ins Reichental suchte. "Das ist es" dachte ich, hielt an und machte schnell einige Aufnahmen.





Gestern nun habe ich damit begonnen, einen Wasserlauf ähnlich dem am Kaltenbronn zu bauen:









Die Fotos zeigen den ersten Abschnitt vom Quellgebiet aus, die unterhalb gelegenen Abschnitte werden demnächst fertig gestellt. Der Granitfelsen wird hier von einem Kalkstreifen geschnitten, der vom Wasserlauf schon stark erodiert ist. Auf den Felsen haben sich in den Schattenpartien bereits Moose und Gräser angesiedelt ... Die Kalksteine (Faller) habe ich in die zuvor aufgebrachte Spachtelmasse eingedrückt ('Holz-Reparatur-Spachtel' von Moltofill), mit einem schmalen Spachtel etwas 'verfugt' und diese Fugen nach kurzer Abbindezeit mit einem weichen, nassen Pinsel geglättet. Nachdem die Fugen gut eine Stunde später halbwegs angetrocknet waren, habe ich mit der Pinzette einige Grasbüschel gesetzt und dann von der 'Quelle' aus mit dem Pinsel künstliches 'Wasser' (Faller) zwischen und auf die Steine geträufelt, von wo aus sich das 'Wasser' anschliessend seinen Weg allein Richtung Tal gesucht hat ...

Mit den besten Grüssen

Dieter

This post has been edited 2 times, last edit by "Dieter Ackermann" (Mar 12th 2014, 11:49am)


16 registered users and 1 guest thanked already.

Users who thanked for this post:

Norbert (12.03.2014), Didier78 (12.03.2014), Baumbauer 007 (12.03.2014), holger (12.03.2014), Udom (12.03.2014), Meinhard (12.03.2014), errel (12.03.2014), JACQUES TIMMERMANS (12.03.2014), Holsteiner (12.03.2014), BTB0e+0 (12.03.2014), Ben Malin (12.03.2014), Nikolaus (14.03.2014), Spurwechsler (16.03.2014), minicooper (11.09.2014), Onlystressless (09.12.2014), 98 1125 (02.05.2017)

159

Wednesday, March 12th 2014, 1:30pm

Hallo Dieter

So gut die Gestaltung des "Wasserfalls" auch aussieht, wirkt er doch in der Umgebung etwas aufgesetzt. Zumal du schreibst, dass der in einem Kalkstreifen (schnell erodierend) in Granit (seeehr haltbar) liegt und deswegen eigentlich erst recht tief(er) im Gelände eingeschnittenen sein müsste.

Hmm, auch das Vorbild nutzt offenbar Kaffee Rührstäbchen beim Hausbau... ( siehe Bild 2 vom Bahnhof Bad Wildbad)

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • "Dieter Ackermann" started this thread

Posts: 1,319

Location: Ettlingen

Occupation: Pensionär (ehem. Bundesbahn-Beamter)

  • Send private message

160

Wednesday, March 12th 2014, 5:34pm

Hallo Ralph,

du hast richtig beobachtet, dass der 'Wasserfall' momentan etwas "aufgesetzt" wirkt, zumindest, was den 'Fels' rechts davon betrifft.
Aber die Gestaltung ist noch längst nicht abgeschlossen - ich hatte an dieser Stelle zunächst testen wollen, wie zum einen sich die Spachtelmasse verhält, wenn sie auf bereits bemalten Krepp aufgetragen wird, und zum anderen, wie die Steine (vom Gewicht her) sich in der Spachtelmasse verhalten - erst danach sollte über das weitere Vorgehen entschieden werden.
Natürlich hätte ich diesen Versuch auch auf einem kleineren Stück 'Fels' vornehmen können, habe aber jetzt eine erheblich bessere Vorstellung davon, wie der Wasserlauf bzw. 'Wasserfall' später über die gesamte Länge wirken dürfte. Im Übrigen befindet sich der gesamte Felsvorsprung über und neben dem Tunnel ohnehin noch in der so genannten Rohbau-Phase. Aber - danke, Ralph, dass du darauf abgehoben hast - ich hätte besser gleich auf den 'Test' hinweisen sollen, sorry!
Geschmunzelt habe ich aber darüber, dass du die Riesen-Rührstäbchen am Nebengebäude des Bahnhofs Wildbad entdeckt hast - ein eindeutiger Beleg dafür, dass diese Dinger im Kaiserreich schon lange benutzt wurden, bevor ein US-Imbisskonzern meinte, sie als seine Erfindung ausgeben zu müssen ...

Vielen Dank und beste Grüsse ins schöne Schwerin
Dieter

1 guest thanked already.