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nullowaer

Oberfahrdienstleiter

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661

Thursday, October 5th 2017, 7:31pm

V36 auf Abwegen

Hallo Namensvetter, so wie das aussieht, hätte ja bald die Erdanziehung ihrem Namen alle Ehre gemacht und ihr Dasein eindrucksvoll vorgeführt. Du hast ja schon mal Ärger mit dem Fahrgestell der 36er gehabt und nun kannst du wieder alles kontrollieren oder dies den Mannen im Lokschuppen überlassen. Zugausfälle sind wohl das kleinste Übel, denn der Lokführer ist sicher immer noch am schlottern. Abhilfe wird gefordert und das möglichst schnell. Ein Böschung nach oben mit Hintergrund wäre ja noch möglich. Eine Mauer, ok niemand hat vor eine Mauer zu bauen :whistling: . Die wertvollen Fahrzeuge müssen aber geschützt werden. Das ist sicher ein Thema bei allen Bahnen und so hat der Vorfall sicher noch etwas gutes, denn jeder kann mal seine Anlage auf solche Schwachstellen prüfen. In diesem Sinne warten wir gespannt auf die "Baustelle"

Gruß Dieter

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662

Saturday, October 7th 2017, 3:18pm

Das Ende der (erzwungenen) Betriebsruhe der 'Moranbahn' ist absehbar ... (2)

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn',

zunächst ganz herzlichen Dank für eure freundliche Begrüssung in Form von 'thanks', Bewertungen und Kommentaren zum angekündigten Ende der unfreiwillig langen Betriebsruhe ebenso wie zum ersten Betriebsunfall während der Testfahrten ...

Ja, es ist manchmal tatsächlich so, wie schon Friedrich Schiller in seinem 'Lied von der Glocke' feststellt - "Denn mit des Geschickes Mächten ist kein ew'ger Bund zu flechten" - und zwar im wirklichen Leben genau so wenig wie auf der Modellbahn ...

Hier und jetzt nur so viel - eine Absturzsicherung entlang der Steilstrecke sowie in einem Teilbereich der engen Kurve war eigentlich schon lange vorgesehen, wenn auch mehr aus Gründen der Optik ... Nur hatte ich dieses Projekt aus Faulheit immer wieder vor mir hergeschoben - es war ja bisher noch nie etwas passiert ...
Inzwischen ist diese Massnahme auf der Prioritätenliste aber ganz oben angesiedelt und steht bereits kurz vor der Fertigstellung - ich hoffe natürlich, schon in Kürze darüber berichten zu können.

An dieser Stelle aber auch noch ein besonderer Dank für hilfreiche Hinweise an Roland, Robert und Dieter!

Euch allen ein schönes, sturm- und regenfreies Wochenende
und beste Grüsse
Dieter

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Hein

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663

Saturday, October 7th 2017, 5:54pm

schon mal dagewesen.

Moin Dieter.

Nach langer Zeit melde ich mal wieder in deinem Bericht. Aber das Problem mit der V 36 hattest du doch schon mal im Jahre 2014 gehabt. Ist das nicht von Lenz repariert worden? Damals soll es doch an der Maschinen gelegen haben, jedenfalls hast du es so Berichtet.

schöne Grüße Hein
Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

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664

Monday, October 9th 2017, 10:38pm

Das Ende der (erzwungenen) Betriebsruhe der 'Moranbahn' ist absehbar ... (3)

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn',

ich hatte ja bereits im letzten Bericht erwähnt, dass seit dem Beinahe-Debakel beim Probelauf der V 36 das Thema 'Absturzsicherung' auf Rang 1 der Prioritätenliste gesetzt wurde. So war es denn auch nur konsequent, umgehend die Mitarbeiter der Bahnmeisterei mit der Aufarbeitung des Streckenabschnitts zwischen der Ausfahrt aus dem Bf Beelen und dem Hp Felsentor bei der Wehrkirche zu beauftragen ...

Vorab jedoch noch ein kleiner Hinweis an die Techniker, die als Auslöser der Entgleisung der V 36 einen wie auch immer gearteten technischen Schaden an der Lok vermutet hatten - nach der Bergung konnten die Fachleute des Bw Salzbrunn bei der anschliessend vorgenommenen Untersuchung der V 36 jedenfalls nicht den geringsten Defekt als mögliche Ursache der Entgleisung entdecken ...

Zurück zum geplanten Ausbau bzw. zur Ertüchtigung des Streckenabschnitts Bf Beelen - Hp Felsentor: sicherlich wäre die einfachste Variante einer effizienten Absturzsicherung gewesen, entlang der Steilstrecke einfach ein mehrere Zentimeter hohes Brett an der Anlagenkante zu befestigen. Aber nein, das passte überhaupt nicht zu meinen Vorstellungen vom Geländebau an und auf der 'Moranbahn' ... Und noch etwas - im Zusammenhang mit dem Bau der Absturzsicherung sollte auch der Streckenabschnitt geschottert, eine Schutzschiene im Bereich der engen Kurve angebracht und, last not least, das hier verlegte Gleis einschliesslich der Schutzschiene farblich etwas gealtert werden. Es war also für einige Tage so etwas wie 'Multitasking' angesagt:

während die beiden im Winkel verleimten knapp zwei Meter langen Bohlen (6 cm breit und 2 cm dick) in Schraubzwingen verpackt auf das Aushärten des Leims warteten, habe ich die Auflager für die Absturzsicherung an der Anlagenkante befestigt. Danach stand das ziemlich langwierige Altern des Gleises sowie der zwei Meter langen Schutzschiene auf dem Programm, gefolgt vom Anbringen der Schutzschiene. Zwischendurch habe ich abschnittsweise die Schotterwagen kommen lassen und der senkrechten Bohle der Absturzsicherung mit der Säge ein wenig das Flair einer hügligen Landschaft im Hintergrund angedeutet, wozu auch schon erste Arbeiten an einer halbwegs natürlich wirkenden Böschung zählen ...

Jetzt lasse ich einfach mal die während der vergangenen Tage aufgenommenen Fotos sprechen:



die probeweise aufgelegte Absturzsicherung



Multitasking - Schienen altern, Schutzschiene montieren und schottern ...









erste Gestaltungsmassnahmen an der Absturzsicherung















Euch allen eine gute Woche
und beste Grüsse
Dieter

This post has been edited 1 times, last edit by "Dieter Ackermann" (Oct 9th 2017, 10:45pm)


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665

Wednesday, October 18th 2017, 4:09pm

Das Ende der (erzwungenen) Betriebsruhe der 'Moranbahn' ist absehbar ... (4)
Landschaftsbau an der Absturzsicherung

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn',

im vorangegangenen Beitrag (Nr. 664) hatte ich die begleitenden Arbeiten beim Einbau der Absturzsicherung geschildert - das Altern des Streckengleises zwischen der Ausfahrt aus dem Bf Beelen und dem Hp Felsentor (4 m), den Einbau einer Schutzschiene (2 m) im Bereich der engen Kurve, das Schottern des Gleises (4 m) und erste Vorarbeiten zur geplanten Gestaltung der Absturzsicherung.

Heute möchte ich euch einfach mal an Hand einiger Ausnahmen zeigen, wie man auch ein im Grunde doch simples Anlagenteil wie eine Absturzsicherung so gestalten kann, dass es sich harmonisch zum einen in die bestehende Landschaft einfügt, zum anderen aber auch einen passenden Übergang zur (derzeit noch vage) geplanten Hintergrundgestaltung mit Fotos o. ä. sicherstellen kann ...







hier wird eine kleine Stützmauer errichtet, um eventuelle Erdrutsche zu verhindern ...





... und unterhalb der Wehrkirche schlagen die Arbeiter lockeres Gestein aus der Böschung ...







und - da kommt ja auch Prof. Utzschneider vom Fraunhofer-Institut ganz zufällig auf seinem Mittagsritt vorbei, um die Arbeiten zu begutachten ...



Mit den besten Grüssen
Dieter

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666

Wednesday, October 18th 2017, 6:32pm

Hallo Dieter,

als wenn es von Anfang an so geplant gewesen wäre. Fällt nicht als "Absturzsicherung" ins Auge, sondern ist wie organisch ein Teil der Anlage geworden.

Eigentlich hatte es mir die Szene mit dem Maurer und "seiner Baustelle" im Beitr. 665 Bilder 4, 5 u. 6 angetan. Als ich weiter nach unten kam war die Szene auf einmal weg, die Baustelle war nicht mehr, die Utensilien wie Kalkwanne ect. verschwunden. Schade. Naja, irgend wann muss er sein Werk auch mal fertig gestellt haben. Immerhin existieren ja noch die Bilder von der Baustelle.

Auf jeden Fall geht´s weiter und ich wünsche dir viel Spass (wie vor der Pause) mit deiner Moranbahn.
Gruss
Robert
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667

Thursday, October 26th 2017, 5:30pm

Salzbrunn Umland - die Bahnmeisterei und das 'Multitasking' ...
Arbeiten zwischen Kreuzungsbauwerk und Brücke

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn',

da denkt man, mit dem Bau der Absturzsicherung einschliesslich Schottern und Montage der Schutzschiene (in der engen Kurve) mal wieder ein wichtiges Teilprojekt abgeschlossen zu haben und lässt den Blick zufrieden über die Strecke Richtung Beelen schweifen ... Zufrieden? Nein, denn im selben Moment frage ich mich, warum ich beim Schottern der Steilstrecke nicht auch das Gleis auf dem Kreuzungsbauwerk bis zur Brücke gleich in die Arbeiten mit einbezogen habe ...

Andererseits hatte ich diese Arbeit immer wieder vor mir hergeschoben, da kurz vor dem Übergang des Gleises zur herausnehmbaren Brücke der Fahrstrom von den Schienen zu Kupferplatten im Widerlager und von dort zum Gleis auf der Brücke geleitet wird. Sollte es also irgendwann einmal aus irgend einem Grund zu einem Bruch dieser dann im Schotter liegenden Kabel kommen - nein, die dann zwingend notwendigen Arbeiten wollte ich mir erst gar nicht ausmalen. Also musste eine Lösung gefunden werden, und zwar nicht nur schnell, sondern auch so sicher und praxisgerecht, dass ich nicht im Fall des Falles (s. o.) erst das Schotterbett auseinander reissen musste.









Nun, die Lösung fand ich schliesslich in einem Messingrohr (⊘ aussen 6 mm, innen 5 mm), von dem ich mit der kleinen Bügelsäge zwei wegen der Überhöhung des Gleises unterschiedlich lange Stücke abgetrennt habe. Zeit- und nervenraubend war allerdings anschliessend das Auftrennen in der Längsachse der nur 6 und 7 mm kurzen Röhrchen, die jetzt wie Manschetten die nach unten (durch die Platte) führenden Stromkabel gegen den Schotter abgrenzen ...



Und jetzt? - Jetzt bleibt eigentlich 'nur' noch das grosse Aufräumen an und auf der Baustelle Absturzsicherung, das Freund Robert von der BTB anscheinend etwas ratlos gemacht hatte - sorry, Robert, die story folgt in Kürze ...

Euch allen einen goldenen Oktober-Ausklang
und beste Grüsse

Dieter

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668

Thursday, October 26th 2017, 8:54pm

Hallo Dieter,
schön mal wieder von Dir zu hören, wie es mit deiner Anlage weiter geht.
Ich stehe aber ein bisschen auf dem Schlauch: Was hat das mit den Messing- Röhrchen auf sich?
Was wird damit gemacht /geschaltet?

Schöne Grüße aus Bremen,
Rainer

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669

Friday, October 27th 2017, 4:52am

Moin Rainer

Dieter hat es hier doch eigentlich ganz gut erklärt..?

..., da kurz vor dem Übergang des Gleises zur herausnehmbaren Brücke der Fahrstrom von den Schienen zu Kupferplatten im Widerlager und von dort zum Gleis auf der Brücke geleitet wird. Sollte es also irgendwann einmal aus irgend einem Grund zu einem Bruch dieser dann im Schotter liegenden Kabel kommen - nein, die dann zwingend notwendigen Arbeiten wollte ich mir erst gar nicht ausmalen. Also musste eine Lösung gefunden werden, und zwar nicht nur schnell, sondern auch so sicher und praxisgerecht, dass ich nicht im Fall des Falles (s. o.) erst das Schotterbett auseinander reissen musste... Zitat Ende.


Dieter, schön, dass es wieder Stückchen für Stückchen weiter geht. Und auf weitere Geschichten warte ich doch gerne, wenn auch ungeduldig.

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

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670

Saturday, October 28th 2017, 12:00am

Hallo Rainer,

nun ist mir zu nachtschlafender Zeit Freund Ralph mit seinem Hinweis zuvorgekommen, aber ich möchte doch noch ein paar Bemerkungen hinzufügen:

auf den Fotos 2 und 3 sollte man eigentlich ziemlich deutlich die stromführenden Kabel erkennen, die mit den Schienenfüssen (links und rechts) verlötet sind und durch die zur Schiene hin aufgetrennten Röhrchen nach unten führen. Wenn du jetzt einmal auf Seite 31 zurückblätterst und dir im Bericht Nr. 619 (Salzbrunn Umland - Widerlager Nr. 2 und 'Anhängsel' Bahnmeisterei ... ) das dritte Foto anschaust, dann siehst du dort die beiden Kabel, die von oben durch den über der künftigen Bahnmeisterei liegenden Fahrweg kommen und dann nach rechts durch die Wand zu den auf dem Widerlager der Brücke angebrachten Kupferplatten führen. Das erste Foto zeigt übrigens dass die Brücke nicht direkt auf dem Widerlager aufliegt - unter der Brücke sind in diesem Bereich ebenfalls zwei Kupferplatten angebracht (mit Isolierung gegen die Metallbrücke), an die wieder stromführende Kabel gelötet sind, die dann zum Gleis auf der Brücke führen ...

Also - die von dir angesprochenen Messingröhrchen haben lediglich die Funktion, dafür zu sorgen, dass die Stromkabel nicht mit dem Schotter verkleben, im Schotterbett verschwinden und im 'Fall des Falles' vielleicht jede Menge unnötiger Arbeit verursachen ...

Mit den besten Grüssen nach Bremen

Dieter

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671

Saturday, October 28th 2017, 11:46am

Hi Dieter

Die Idee mit den Messingrohren ist super!

Warum Du allerdings erst abtrennst und dann schlitzt ... ?

Umgekehrt wäre es wesentlich besser gegangen!

Meint der RAW - Betreiber,

Dirk

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Saturday, October 28th 2017, 12:24pm

Hallo Dieter, hallo Ralph,

habe verstanden, ich hatte wohl ein Brett vor dem Kopf ?(


Schöne Grüße und ein schönes Wochenende!


Rainer

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673

Sunday, October 29th 2017, 1:02pm

Die 'Moranbahn' - Beräumung der Baustelle im Bereich der Absturzsicherung ...

Liebe Freunde der 'Moranbahn',

da (fast) jede Baumassnahme irgendwann mehr oder weniger fristgerecht beendet wird (Ausnahmen wie in Stuttgart, Berlin oder Hamburg bestätigen nur die Regel ... ) war absehbar, dass auch im Bereich der Absturzsicherung das dort nicht mehr benötigte Material zur nächsten Baustelle oder zu einem Zwischenlager transportiert werden würde. Allerdings erfordert selbst eine derart anscheinend 'simple' Aktion wie eine Baustellenberäumung eine gewisse Planung des Ablaufs, da nicht nur eine geeignete Lok samt ebenso geeignetem Waggon vorgehalten werden muss, sondern auch ein Minimum an fachlich versierten Arbeitskräften ...

Wie es nun dazu kam, dass am Tag des grossen Aufräumens nicht nur Herr Professor Utzschneider vom Fraunhofer-Institut wie zufällig hier aufkreuzte, sondern allem Anschein nach auch - ebenso zufällig - der Director der BTB aus Schwarzenberg (ein gewisser Herr Robert), der das plötzliche Verschwinden von 'Utensilien wie Kalkwanne, etc.' gemeldet hatte, ist dem Chronisten, offen gestanden, ein Rätsel! Der Chronist hatte wohl den Professor hoch zu Ross gesehen, nicht aber den Director der BTB ... Hier stellen sich doch zwangsläufig einige Frage: war der Chronist zu diesem Zeitpunkt zufällig am Fernsprecher des Hp Felsentor, um mit dem Fahrdienstleiter die voraussichtliche Dauer der Streckensperrung abzustimmen oder war der Director der BTB sozusagen 'incognito', in abgewetzter Arbeiterkleidung vor Ort? Und dann - gab es gar ein Leck in der Bahnmeisterei, einen sogenannten Maulwurf, der dem Herrn Robert den genauen Termin dieser Aktion verraten hat? Fragen über Fragen, die aber vielleicht nie endgültig werden geklärt werden können ...

Fakt ist aber, dass mit Ausnahme einiger ausgetauschter maroder Schwellen das gesamte Material einschliesslich der 'verschwundenen' Kalkwanne noch am selben Tag zum Zwischenlager im Bf Beelen transportiert wurde, wie die Aufnahmen des Chronisten zeigen:













Dort, im Bereich des Bf Beelen, sind übrigens weitere Baumassnahmen geplant ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Sunday, October 29th 2017, 1:31pm

CIA

Hallo Dieter,

Fragen über Fragen - incognito - ect. - alles sehr CIA verdächtig. Der Director Robert bewahrt seine Ergebnisse der Geheimmission, gibt aber preis, dass er trotz der CIA verdächtigen Färbung der Vorgänge keine Verbindungen dieser Art pflegt - schon gleich gar keine Politischen. Trotzdem habe ich es gemerkt, das Mäuerchen ist fertig, sehr schön geworden und der Abtransport der Arbeitsmittel ist gerade im Gang.
Gruss
Robert
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Sunday, November 12th 2017, 4:56pm

Die 'Moranbahn' - erste Arbeiten für die künftige Güterabfertigung Beelen ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn',

zunächst ganz herzlichen Dank für die treue Begleitung bei den letzten Baumassnahmen sowie all die positiven Bewertungen und Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe. Ebenso gefreut habe ich mich aber auch über den Besuch von Freund Ian, der vergangene Woche ohne viel Aufhebens elektrische Unterflur-Antriebe für drei Weichen im Bereich des Bf Beelen eingebaut hat - (handbediente) Weichen, die bisher wegen der Brücke über den Durchgang (und der darunter befindlichen Seenplatte) immer nur sehr umständlich und bei Unterbrechung des laufenden Betriebs gestellt werden konnten. Dieser Freundschaftsdienst hat mich sehr beeindruckt, zumal ich selbst wohl kaum in der Lage gewesen wäre, diese Arbeiten in äusserst unbequemer Haltung unter der Anlage auszuführen - ganz abgesehen vom fehlenden elektrotechnischen know how. Hinzu kam ein Problem bei der Montage des Unterflur-Antriebs für die Bogenweiche, deren Stellmechanismus direkt über einem 6 x 4 cm messenden Kantholz liegt - deshalb wurde hier der Antrieb ca 20 cm entfernt nahe der Anlagenkante montiert; dort treibt der Stelldraht einen weiteren ca 20 cm langen in einem Messingröhrchen verlegten Draht an, der direkt mit dem Stellmechanismus der Bogenweiche verbunden ist.





Mit diesen Arbeiten waren nun die Voraussetzungen geschaffen für den Bau der künftigen Ga des Bf Beelen (wie bereits im letzten Bericht angedeutet) ... Nochmals ganz herzlichen Dank, Ian!

Nach den Arbeiten an den Weichen musste erst einmal das Gelände im Bereich des künftigen Freiladegleises hergerichtet werden, das vom Überholungs- bzw. Kreuzungsgleis abzweigt. Hier habe ich mich dazu entschlossen, die gesamte benötigte Fläche mit 'Betonplatten' (Sperrholz 4 mm) zu belegen, und zwar einschliesslich des Ladegleises - schliesslich sollen Lkw oder Fuhrwerke problemlos von der einen auf die andere Seite des Ladegleises wechseln können ...















In Höhe des Krans habe ich eine 14 x 16 mm grosse Aussparung für den Stelldraht des Weichen-Antriebs ausgesägt, wodurch die Beweglichkeit des Stelldrahts gewährleistet ist. Aus 'Sicherheitsgründen' ist diese Öffnung mit einem stabilen, befahrbaren Riffelblech überdeckt, bei dem zwei Leisten auf der Unterseite unbeabsichtigtes Verschieben verhindern.







Nachdem etliche Probefahrten mit dem X 05 sowie mit dem Mercedes-Lkw aus den 1930er Jahren zufriedenstellend verlaufen sind, habe ich die insgesamt vier Sperrholzplatten der Ladezone zunächst grundiert, danach die Umrisse der 'Betonplatten' mit einem Faserstift aufgezeichnet und anschliessend alle vier Platten mit 'Marabu Steingrau' aus der Sprühdose eingenebelt.





Die nächsten Arbeiten werden dann das Anlegen von Böschungen zum Streckengleis hin sowie etwas Grün in den Fugen zwischen den Betonplatten, etc. betreffen. Doch davon später mehr ...

Euch allen eine gute Zeit
und beste Grüsse

Dieter

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676

Sunday, November 12th 2017, 5:39pm

Klasse Baufortschritt

Horido Dieter

Wieder tolle Baufortschritte bei dir, die Idee mit dem versetzten Weichenantrieb ist sehr gut. :thumbsup: Dein Kran gefällt mir auch sehr gut. Klasse Modellbau.
Der Grüne wird sobald möglich nachgereicht.

Mit freundlichen Grüßen

Wolle

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Sunday, November 12th 2017, 6:07pm

Hallo Dieter

So ambitioniert Deine Fortschritte und die qualitive Ausführung auch sind, so richtig überzeugen will der Bekohlungskran als nun neuer Umschlagkran für Güter nicht!
Die Hubkraft ist der Aufgabe keinesfalls gewachsen.
An dieser Stelle würde sich ein Überladekran wesentlich besser anbieten!

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678

Monday, November 13th 2017, 1:06pm

Hallo Dirk,

wenn du mit Blick auf den neben dem Freiladegleis stehenden kleinen Turmkran an die etwas unglückliche Metamorphose eines ehemaligen Bekohlungskrans denkst, kann ich dich beruhigen: diesen Kran habe ich um die Jahreswende 2012 / 2013 gebaut, und zwar ausschliesslich für den Umschlag von Gütern, wenn auch nach damaliger Planung noch für den Umschlag zwischen normal- und schmalspurigen Güterwagen (nachzulesen unter [Spurensuche] - 'Etwas' neben der Spur ... Der Kran und die Tankanlage, vom 24-11-2012, ff).
Okay, da du noch nicht so lange in diesem Forum unterwegs bist, wirst du kaum alle bisherigen Beiträge gelesen haben. Daher nur soviel - die 'Moranbahn' (ex 'Moritzbahn') ist eine kleine Nebenbahn zwischen einem schlesischen und einem westfälischen Dorf, ungefähr angesiedelt in den Epochen II und III ... Unter diesem Aspekt (ländlich-dörflicher Charakter der Anlage) verbietet sich übrigens auch der von dir als Alternative empfohlene Portalkran - zu jener Zeit war es eher unwahrscheinlich, dass übermässig schwere Industriegüter in solchen Bahnhöfen umgeschlagen werden mussten. Dennoch - vielen Dank für deinen Kommentar - du hast dir doch einige Gedanken gemacht!

Beste Grüsse nach Berlin, dem Verwaltungssitz der 'Moranbahn' bzw. der beiden Hauptaktionäre

Dieter

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679

Monday, November 13th 2017, 5:55pm

Jau Dieter,

Dir muss es zuallererst gefallen.
Wenn dem so ist, ist es halt so.
Trotzdem möchte ich anmerken daß eben nicht nur die Hubkraft etwas schwachbrüstig ist, sondern auch der relativ kleine Bewegungsraum des Auslegers.
Da könnte es schon schwierig werden, z.B. eine große, sperrige Holzpalette umzuladen, auf der zudem z.B. Glas transportiert wird.
Und die Übersicht des Kranfahrers ist bei einem Bock - oder Portalkran auch wesentlich besser.

Meint, der 7 - fach - gekuppelte Bärliner aus dem RAW,

Dirk

PS: Hab diesen Fred mal auf die schnelle durchgeschaut.
Du hast doch bereits einen schönen Lokschuppen gebaut, an diesem, mit einem entsprechenden Bansen, dieser darf bei Platzmangel auch gern als Halbrelief ausgeführt sein, würde sich der Kran deutlich besser machen!

This post has been edited 1 times, last edit by "7-Kuppler" (Nov 13th 2017, 6:08pm)


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680

Sunday, December 3rd 2017, 12:53pm

Die 'Moranbahn' - Arbeiten im Bereich der künftigen Ga Beelen (Fortsetzung) ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn',

erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt ... und so habe ich es trotz der Andeutung im letzten Bericht bis heute nicht geschafft, die Fläche um das Freiladegleis der künftigen Ga Beelen zwischen den Betonplatten mit Gras und ähnlichem zu begrünen bzw. zu 'altern' ...

Als ich nämlich anfing, das Anlegen von Böschungen gegen das Streckengleis vorzubereiten, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich mir zunächst Gedanken machen musste über den Bau einer geeigneten Zufahrt für Lkw und andere Fahrzeuge zur Umschlaganlage. Und diese Zufahrt musste zwangsläufig über das Streckengleis nach Salzbrunn gebaut werden. Allerdings stellte sich die Frage nach dem 'wo', der am besten geeigneten Stelle!

Den spontan aufkommenden Gedanken, den Bahnübergang rechts oben an das schmale Ende der Umschlaganlage anzuschliessen, habe ich wegen der hier schon beginnenden Steilstrecke schnell wieder verworfen - die dorfseitige Rampe des Bahnübergangs wäre einfach zu lang geworden; ausserdem hätte ich den BÜ in Schräglage bauen müssen, was den Benutzern vor allem im Winter bei Schnee- und Eisglätte wohl nicht unbedingt behagt hätte ...



Aber etwas weiter unterhalb, kurz vor der Einfahrweiche des Bf Beelen, schien die geeignete Stelle zu liegen: das Streckengleis liegt hier noch in der Ebene, die Rampen des BÜ steigen nur leicht an und die Gleisquerung liegt in der Waage - also frisch ans Werk! 'Frisch ans Werk?' Zunächst abe musste Schotter abgetragen werden, da ich ja erst vor kurzem nach dem Einbau der Schutzschiene die Steilstrecke geschottert hatte, und zwar bis kurz vor die Einfahrweiche.



Danach startete das übliche Procedere - Mass nehmen, Rührstäbchen in doppelter Lage und versetzt als 'Bohlen' auf dünnes Furnier leimen, passend sägen und schleifen, zwischendurch, noch lose verlegt, immer wieder Probefahrten mit dem X 05 und schliesslich und endlich das Sägen und Anpassen der Rampen. Dann endlich Probefahrten mit der V 36 solo und mit Güterwagen im Schlepp, aber auch, nicht ganz unwichtig, mit Lkw, Pkw und Pferdefuhrwerken.

















Erst nachdem all diese Testfahrten zufriedenstellend verlaufen waren, wurde der neue BÜ fest eingebaut und für den öffentlichen Verkehr freigegeben ...





"Ja, alles war wirklich zufriedenstellend verlaufen" - so dachte ich auch noch am nächsten Morgen, nachdem ich in meiner Funktion als Betriebsleiter der 'Moranbahn' den beiden Hauptaktionären im fernen Berlin mit einer kurzen Depesche den Abschluss der BÜ-Bauarbeiten gemeldet hatte, als plötzlich nach kurzem Anklopfen August mit hochrotem Kopf in mein Büro stürmte. August betreibt im Lamdkreis die 'Bahnamtliche Rollfuhr' und hat sich erst kürzlich einen grossen Mercedes-Lkw zugelegt, um den stetig wachsenden Güterverkehr besser bewältigen zu können, und jetzt? Was hatte August jetzt schon, am frühen Morgen, die Zornesröte ins Gesicht getrieben? "Der Bahnübergang ist ja prima, Herr Betriebsleiter, aber der Prellbock, der verdammte Prellbock am Ladegleis steht jetzt im Weg, der muss da weg! Und zwar so schnell wie möglich, sonst ramme ich ihn demnächst noch mit meinem neuen Mercedes!" Jetzt hatte ich anscheinend ein Problem, aber zunächst musste ich August beruhigen "Es tut mir leid, Herr Spediteur, aber im Moment habe ich keine Zeit - ich schau mir das mal an, und dann sprechen wir in aller Ruhe darüber, was wir da machen können." Ein Händedruck, August zog von dannen, und ich machte mich, gedankenschwer, auf den Weg zur Umschlaganlage ...

Euch allen einen schönen, geruhsamen Ersten Advent
und beste Grüsse

Dieter


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