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BTB0e+0

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581

Monday, August 8th 2016, 10:29am

Hallo Dieter,

Quoted

ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die hier beschriebenen Arbeiten den Blutdruck nicht unbedingt in die Höhe treiben

.... das vielleicht nicht, aber mein Mobahnerherz lässt es ob der gut geplanten und sorgfältig detaillierten Vorgehensweise und Gestaltung schon höher schlagen. Wenn dieser Bereich "Baache und Umfeld" abgeschlossen ist bin ich sicher, dass dies ein sehr schönes, auch etwas romantisch anmutentes Gestaltungselement deiner Anlage sein wird.

Naja, werde ich ja bald live erleben, freue mich schon jetzt darauf. Bis dahin muss ich alllerdings noch etwas "malochen". Bis bald ...
Gruss
Robert
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582

Monday, August 8th 2016, 11:34am

Hallo Dieter,

Quoted

ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die hier beschriebenen Arbeiten den Blutdruck nicht unbedingt in die Höhe treiben

.... das vielleicht nicht, aber mein Mobahnerherz lässt es ob der gut geplanten und sorgfältig detaillierten Vorgehensweise und Gestaltung schon höher schlagen. Wenn dieser Bereich "Baache und Umfeld" abgeschlossen ist bin ich sicher, dass dies ein sehr schönes, auch etwas romantisch anmutentes Gestaltungselement deiner Anlage sein wird.

Moin

Schöner und treffender hätte ich es nicht ausdrücken können...

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

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583

Monday, August 8th 2016, 12:02pm

Hallo Dieter,

ich kann mich nur den Kommentaren von Robert und Ralph anschließen.
Allein schon die akribische Vorbereitung und Vorarbeit für den Anlagenteil „Baache“, mit dem doch
sehr hohen Zeitaufwand hat sich gelohnt.
Die Detailierung kann nicht höher sein, als wie von Dir dargestellt. Ich bin davon überzeugt, dass auch
nach Fertigstellung (nimm Dir auch hierfür die erforderliche Zeit) ein super Ergebnis da bei heraus kommt.
Der gesamte Anlagenteil „Baache“ passt hervorragend in Dein Anlagenkonzept.
Der verdiente Grüne (zurzeit leider nicht verfügbar) folgt dann beim nächsten Bericht.

Mit den besten Grüßen aus dem Bergischen

Harry
Eisenbahnfreunde Solingen
Nächste Veranstaltung

Winter Modellbahntage am Samstag den 30. November 2019 und Sonntag den 01. Dezember 2019 :thumbup:

jeden 4. Freitag im Monat Fahrtag von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Gast Fahrzeuge sind gerne Willkommen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wo: Aufderhöher Straße 106, in 42699 Solingen

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584

Wednesday, August 10th 2016, 12:05am

Liebe Freunde der 'Moranbahn',

vielen Dank für die überraschend positive Resonanz auf meinen Bericht über die Bändigung des Wassers mit Hilfe von Knetgummi und Backpapierstreifen, wenn sich dieser Wasserlauf über mehrere lose, herausnehmbare Anlagenteile erstrecken soll ...

@ Robert - ich kann nur hoffen, dass sich dein Herzschlag bis zum Besteigen des Trikes für die Fahrt nach Deutsch-Südwest wieder auf die normale Frequenz einpendelt!
@ Jörg, Ralph, Roland und Wolle - danke für eure Komplimente! Ich werde dem Thema 'Wasserbändigung' und Gewässergestaltung demnächst noch ein paar Gedanken folgen lassen.
@ Harry - mit dem von dir zitierten Zeitaufwand ist das so eine Sache - gerade du selbst verfügst über ein gerüttelt Mass an Erfahrung! Über dein Kompliment " ... Anlagenteil 'Baache' passt hervorragend in dein Anlagenkonzept" habe ich mich besonders gefreut - es ist ja in gewisser Weise ein Spiegelbild der 'Spurensuche', wie ich sie noch im Juni zusammen mit Freund Pjotrek (und unseren Frauen) vorgenommen habe, als wir gut zehn Kilometer die 'Baache' entlang gefahren sind ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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585

Wednesday, August 10th 2016, 7:10pm

Wasserbauarbeiten

Hallo Dieter und alle Modellbahnbauer

Wie in den letzten Berichten, detailliert und mit schönen Fotos uns anschaulich näher gebracht, nimmt das Gewässer nun immer mehr Form an. Dieses über mehrere Anlagenteile in gleicher Farbgebung und Qualität so zu gestalten, ist schon eine große Herausforderung. Es wird ja nicht in einem durchgearbeitet. Der Dorfteich, See, oder wie man ihn immer nennen will, lädt ja eigentlich zum Angeln ein. Ich weis natürlich nicht ob da ein gewisser Fischbestand noch angesiedelt wird. Bin auf das Endergebnis gespannt obwohl,- es hoffentlich noch nicht dem Ende zugeht. :thumbup: Die einzeln erklärten Schritte zum Gewässerbau helfen denjenigen die es auch mal mit Wasser auf der Bahn versuchen wollen.

Gruß Dieter

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586

Friday, August 12th 2016, 3:55pm

Hallo Dieter (alias nullowaer),

für deine Zeilen danke ich dir ganz herzlich, zumal der Kommentar doch von einem ausgewiesenen Experten mit einiger Erfahrung im Wasserbau kommt - ich erinnere mich noch sehr gut an deine Arbeiten zur Gewässergestaltung um die Jahreswende, die du in deinen Beiträgen 110 - 122 nicht nur sehr detailliert beschrieben, sondern auch mit vielen aussagekräftigen Fotos dokumentiert hattest. Von daher weisst du ja auch noch, dass der Wasserbau grundsätzlich unter "mühsam nährt sich das Eichhörnchen" einzuordnen ist, besonders mit Blick auf die zeitlichen Zwänge: 'Flutungen' am besten nur bis 2 mm Höhe, dann, je nach Raumtemperatur, 10 - 24 Stunden aushärten lassen, um danach die nächste 'Flutung', etc., ablaufen zu lassen ...

Was nun deine Bemerkung betrifft " ... ich hoffe nicht, dass da früher die Wäsche gewaschen wurde", so kann ich dich beruhigen - bisher hat sich noch keine Maid mit Wäschekorb an den Ufern der Baache sehen lassen - aber wer weiss ... ?

Übrigens - mit Blick auf das von dir angedeutete Angeln am Weiher kann ich nur Mutmassungen darüber anstellen, was die schlesische Landbevölkerung von 'Fisch auf'm Tisch' hält. In diesem Zusammenhang graust mir übrigens schon ein wenig vor dem demnächst anstehenden Besuch der beiden Hauptgesellschafter, da Moritz neulich angeregt hatte, einen Hai einzusetzen ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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587

Monday, September 19th 2016, 11:50pm

'Spurensuche' - Die 'Moranbahn AG'
Nicht untergegangen, sondern fremdgegangen ...

Liebe Spur Null Freunde
und Freunde der Moranbahn,

wenn ich seit meinem letzten Beitrag Mitte August nur noch sporadisch und dann auch meist passiv hier unterwegs gewesen bin, hatte meine Abwesenheit einen durchaus triftigen Grund - wir hatten unsere Enkel zu Besuch!

Moritz und Annika waren in Begleitung ihrer bodyguards mit dem InterCity von Berlin nach Bingen gereist, von wo aus sie auf ihren Fahrrädern Kurs auf Ettlingen nehmen wollten - immerhin gut 160 Kilometer! Und - auf dieser Tour sollte natürlich möglichst viel von der mittelrheinischen Burgenlandschaft erkundet werden!

"Das muss ja ein echtes Highlight sein", dachte ich, als Moritz am Morgen nach der ersten Etappe anrief und voller Begeisterung von der Jugendherberge auf Burg Stahleck berichtete, auf der sie die Nacht verbracht hatten. Aber dann kam die Frage "Opa - können wir so eine Burg bauen, wenn wir in Ettlingen sind? Und - kannst du schon mal Ritterfiguren besorgen?" "Ja, natürlich, aber die Burg bauen wir dann wirklich zusammen!"

Um jetzt diese Geschichte ein wenig abzukürzen - ich habe bei meiner anschliessenden Recherche nur einen Hersteller gefunden, der Ritterfiguren in 1:45 liefert - eine russische Firma in Jekaterinenburg am Ural, die jedoch laut ihrer Webseite ausgerechnet jetzt Betriebsferien hatte ...

Moritz Enttäuschung war natürlich gross, als ich ihm nach seiner Ankunft von dem negativen Ausgang meiner Recherche erzählte; aber am nächsten Tag hellte sich seine Laune schon wieder auf, als Papa Titus beim Frühstück berichtete, er habe passende Ritterfiguren gefunden und auch gleich bestellt, damit wir endlich mit dem Burgenbau anfangen könnten ... Ich stutzte und grübelte ''hatte ich da etwas übersehen?' Aber dann brachte der nächste Tag mit einem Paket Klarheit - Ritterfiguren im Massstab 1:87 ...

Und mir schwante, was jetzt auf mich zukommen würde - Burgenbau im H0-Massstab! Also so etwas wie erzwungenes Fremdgehen! Aber dann habe ich tief durchgeatmet und zu Moritz gesagt "okay, packen wir's an!" und Moritz "okay Opa, ich bemale schon mal die Figuren und du fängst am besten mit der Burg an ... "

Kurz, als gegen Ende ihrer Ferien unsere Enkel in Begleitung ihrer Bodyguards in Karlsruhe den Zug nach Berlin bestiegen, war die Burg gerade im Rohbau fertig geworden - immer in enger Abstimmung mit dem Burgherrn, der neben den umfangreichen Malerarbeiten auch tatkräftig an der Gestaltung des Dioramas gearbeitet hatte.




das Diarama besteht aus zwei Platten, jede 50 x 50 cm; die Brücke über den 'Rhein' ist der erste Versuch des 'Brückenschlags über die Baache (Bericht Nr. 572 v. 2. März. Diese (nur rudimentär fertiggestellte) Brücke habe ich in der Länge zersägt und auf ca 40% der ursprünglichen Breite verkleinert, damit sie von der Grösse her in etwa auf das Diorama passt.


Ich muss jetzt noch schmunzeln - war das nicht schon so etwas wie Nachwuchsförderung? Zumal Moritz schon laut darüber nachgedacht hat, sich zu Weihnachten eine Laubsäge zu wünschen ...

Bis demnächst!
Euch allen eine gute Woche
und beste Grüsse
Dieter

This post has been edited 1 times, last edit by "Dieter Ackermann" (Sep 22nd 2016, 12:20pm)


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588

Tuesday, September 20th 2016, 12:18am

So ein alter Rittersmann ...

Hallo Dieter,

eine schöne Burg wird das. Das Palais ist ja schon fertig (hoffe ich liege da richtig). Schliesslich war das sehr wichtig für das Ritterleben. Da wurde gefeiert, geschlemmt, musiziert und manchmal Gericht gehalten.

Dass Du 1:87 bauen "musst" ist auch keine Schande, sicher wäre dir 1:45 lieber - aber wenn´s nun mal keine 45 ger Ritter gibt ...

Hier ein paar salonfähige, kindgerechte Reime. Dass es auch Reime anderer Couleur gibt ist ja klar, hier aber nicht angebracht.


Die alten Rittersleut

Zu Grünwald im Isartal, glaubt es mir, es war einmal
Da ham edle Ritter g ́haust, denen es hat’s vor gar nix graust

Refrain
Ja, so warn’s, ja, so warn’s, ja, so warn’s die
alten Rittersleut
Ja, so warn’s, ja, so warn’s die alten Rittersleut!

Ritt ein Ritter auf sei’m Ross, war das Risiko sehr gross
Ritt er dann auf noch mehr Rösser, war das Risiko noch grösser

Refrain

Und der Ritter Friederich, der wütete ganz fürchterlich
Weil in seinem Blechgewand eine Wespe sich befand

Refrain

Und der Ritter Kunibert, setzte sich verkehrt auf´s Pferd
Wollte er nach hinten sehn, braucht er sich nicht umzudrehn

Refrain

Zog ein Ritter in die Schlacht, hat es meistens schwer gekracht
Brach sich dann sein Pferd ein Bein, fuhr er mit dem Taxi heim

Refrain

So ein alter Rittersmann hatte recht viel Eisen an,
die meisten Ritter - i muss song - hat deshalb der Blitz derschlong

Refrain
Gruss
Robert
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589

Wednesday, September 21st 2016, 9:55pm

Eine Burg für den Hauptgesellschafter der 'Moranbahn AG' ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moranbahn,

heute hatte die Sonne von einem wolkenlosen Himmel herabgeschaut und den grauen Nebel über der Baustelle der Ritterburg verdrängt; dadurch ist es leichter, sich mit den Dimensionen der Anlage vertraut zu machen:



Ich hatte ja bereits geschrieben, dass der künftige Burgherr (in Personalunion Hauptaktionär der 'Moranbahn') während der Radwanderung am Mittelrhein entlang so begeistert von den mittelalterlichen Burgen gewesen war, dass der Wunsch nach einer eigenen Burg immer stärker geworden war. Ich hatte mich natürlich diesem Wunsch nicht verschliessen können, auch wenn dieses Projekt aus den schon bekannten Gründen im Massstab 1:87 (!) realisiert werden musste. Für diese Baugrösse sprachen ohne Zweifel die geringeren Investitionen in das benötigte Baumaterial, dagegen aber das seit langem ungewohnte Werkeln im Klein-Klein. Es ist tatsächlich eine ziemliche Herausforderung, und ich habe während der Arbeit mehr als einmal gedanklich mit Frank-Martin kommuniziert, der ja ständig in diesem Massstab baut, und zwar auf herausragende Art und Weise!

Nachdem ich mit dem künftigen Burgherrn Form und Grösse des Bauwerks, dessen Platzierung auf dem Bergplateau sowie die Lage der Wehrmauer abgestimmt hatte, haben wir zunächst eine grobe Zeichnung angelegt und die wichtigsten Masse eingezeichnet, immer orientiert an den Massen der Ritterfiguren. Die wichtigsten Baustoffe in der Rohbau-Phase waren einmal mehr das berühmt-berüchtigte 4 mm Pappelsperrholz und Ponal-Express.

Doch statt vieler Worte einige Aufnahmen von den ersten Baufortschritten, wobei ich einräume, dass die von diesem aussergewöhnlichen Projekt ausgehende Faszination irgendwie so gross war, dass ich während der ersten Tage nicht daran gedacht habe, zur Kamera zu greifen. Mir war vor allem wichtig, mit dem künftigen Burgherrn noch vor seiner Abreise nach Berlin Form, Gestaltung und Wirkung abzustimmen. Wenn also die folgenden Aufnahmen beim Betrachter eventuell den Eindruck erwecken sollten, wir hätten die Burg 'vom Dachgeschoss zum Erdgeschoss hin' gebaut, so trügt dieser Eindruck ...













der Wehrgang hinter der linken Mauer ist zur Verbesserung der Stabilität aus einem Stück gesägt







So viel für den Moment, liebe Freunde! Aber - Fortsetzung folgt in Kürze!

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Thursday, September 22nd 2016, 9:05am

Ernennung

Hallo Dieter,

da wird dich der Burgherr mit Sicherheit zum "Ersten Baumeister" und Burghauptmann ernennen, und das mit Recht!

Ich sehe dich schon in voller Rüstung mit Schwert gegürtet, Zirkel und Winkel als Zeichen der Baumeisterwürde in der Hand, posieren und darauf wartend, bis in ein paar Jahrhunderten der Foto erfunden wird.
Gruss
Robert
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Thursday, September 22nd 2016, 9:23am

Hallo Dieter,

Die Burg sieht ja schön aus.
Jetzt fehlen auch noch 2 -3 Kanonen.


Gruß Robby

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Sunday, September 25th 2016, 11:38pm

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn'',

vielen Dank für eure freundliche Reaktion auf den zugestandenermassen etwas 'abwegigen' Burgenbau im Massstab 1:87 sowie eure Bewertungen und Kommentare!

@ bvbharry - " ... 30-jähriger Krieg ..." - ich glaube nicht, dass diese Befürchtungen angebracht sind, nachdem Moritz während der Tage bei uns einerseits am Diorama aktiv mitgebaut und anderseits immer wieder von Turnieren gesprochen hat.
@ Robert (BTB)- ein besonderes DANKESCHÖN an dich für die kindgerechte Version der 'oid'n Rittersleit', die in Kürze mitsamt der Burganlage auf den Weg nach Berlin gebracht wird ...
Übrigens - "ich seh' dich schon in voller Rüstung ... " - nein, mein Lieber, das tu' ich mir nun wirklich nicht an ...
@ Dieter (nullowaer) - sicher werden weitere Aufträge folgen, aber dann, so hoffe ich zumindest, wieder ausschliesslich im Bereich der 'Moranbahn' - das Bauen in 1:87 war zwar mal eine schöne Abwechslung, gleichzeitig auch ziemlich stressig!
@ Jörg (onlystressless) - nein, die Burganlage wird ihren Platz in Berlin haben, wo sich die Ritter bereits auf das erste Turnier im Schatten der Burg vorbereiten ...
@ Robby - nein, Krieg 'spielen', und das noch mit Kanonen - nein, nein! Es gibt mehr als genug davon um uns herum - da muss man so etwas nicht auch noch ins Kinderzimmer tragen ...

Euch allen eine gute Woche
und beste Grüsse
Dieter

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Thursday, September 29th 2016, 10:36pm

Eine Burg für den Hauptgesellschafter der 'Moranbahn AG' ... (Fortsetzung)

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn',

schon während der ersten Tage auf der Baustelle der Burg war deutlich geworden, dass dieses Projekt nie und nimmer bis zur Abreise des künftigen Burgherrn nach Berlin abgeschlossen werden könnte - wie bei solchen Vorhaben üblich hatte sich nämlich sehr schnell gezeigt, dass jede neue Idee puncto Ausstattung und Erscheinungsbild auch wieder einen noch späteren Fertigstellungstermin zur Folge haben würde ... Aber - ist es nicht alle Mal besser, solche Anregungen und Ideen gleich umzusetzen, als irgendwann zu sinnieren, warum man nicht dieses oder jenes so oder so gebaut hat? Übrigens sind mit solchen Überlegungen ja nicht nur Bauherren im Modellbahnbereich konfrontiert, sondern auch diejenigen, die im wirklichen Leben im Massstab 1:1 bauen ...

Bei diesem Projekt galt es zudem noch zu beachten:
- Eine Burg ist nie 'schlüsselfertig' errichtet worden - immer wieder wurde im Laufe der Zeit hier etwas angebaut, dort verändert, etc. etc. Diese 'späteren' Veränderungen, Um- und Anbauten oder Erweiterungen habe ich versucht, mit verschiedenen Mauerstruktur-Kartons und dem Fachwerkaufbau des Hauptgebäudes sichtbar zu machen ...
- Die Fenster sind nur angedeutet, da Glasscheiben zur Zeit des Burgenbaus noch nicht erfunden waren; es war üblich, je nach Witterung die Fensteröffnungen mit Tierhäuten oder Leintüchern zu schliessen, in den Wintermonaten auch mit Schlagläden.
- Das Wappen über dem Eingang und die Fahne auf dem Wehrturm haben einen gewissen realen Bezug zur Familiengeschichte: Vorfahren des künftigen Burgherrn lebten seit 1200 auf einer Wasserburg in der Mark Beesten im Emsland, ein Lehen der Bischöfe von Osnabrück (aus diesem Grund hatte ich Enkel Moritz auch zunächst den Bau einer Wasserburg vorgeschlagen, aber das noch frische Erlebnis der rheinischen Burgenlandschaft war halt übermächtig gewesen).
- Die Burgkapelle war in der ursprünglichen Bauplanung nicht vorgesehen; sie ist daher - wie auch die beiden Vorbauten - beredtes Zeugnis 'späterer' baulicher Veränderungen; hier erflehten die Burgherren göttlichen Beistand, bevor sie in die Schlacht zogen oder sich für Kreuzzüge ins Heilige Land rüsteten (also ein absolutes Muss).
So, liebe Freunde, jetzt wünsche ich viel Spass beim Betrachten der Fotos!



















Euch eine gute Zeit und beste Grüsse
Dieter

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Friday, September 30th 2016, 2:28am

Moin Dieter

Schön zu sehen, wie sich der Bau entwickelt. Auch wenn zu einer "richtigen " Burg noch einige wichtige Dinge fehlen (Bergfried, Brustwehr, Pferdeställe, Lager, Bäckerei, Vorburg, Schiessscharten, von Karren/Fuhrwerken benutzbarer Zufahrt etc.), macht sie einen guten Eindruck. UND sie muss ja "nur" Moritz gefallen!

Gruß Ralph
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Friday, September 30th 2016, 11:49pm

Hallo Ralph,

vielen Dank für deinen Kommentar, aber noch mehr gefreut hat mich deine Feststellung " ... ausgesprochen gut, wie du mit dem Nachwuchs umgehst"! Was allerdings deine Auflistung der noch fehlenden Bauten bzw. Einrichtungen betrifft, so bist du dem in Kürze folgenden Beitrag leider etwas zuvorgekommen. Aber - auch dann wirst du wahrscheinlich nicht all das finden, was du hier aufgeführt hast: es wird bzw. ist halt die Burg, wie ich sie gemeinsam mit dem künftigen Burgherrn entwickelt habe ...
Im Übrigen ist die komplette Anlage bereits gestern wohlbehalten in Berlin eingetroffen - rechtzeitig zu Moritz' Geburtstag an diesem Sonntag, was mir besonders wichtig war.
Da macht es auch nichts, wenn in den nächsten Tagen noch das eine oder andere Teil auf den Weg gebracht werden muss ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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596

Saturday, October 1st 2016, 12:16am

Prima Burg

Hallo Dieter,

also mal insgesamt gesehen: Eine prima Burg ist das geworden - und wenn man die kurze Bauzeit bedenkt.

Das eine oder andere Detail kann der Herr "Burgherr" ja auch selbst dazu bauen oder basteln. Burgen, so wie wir sie heute sehen, haben sich ja oft über Jahrhunderte entwickelt, sind verändert, zerstört, wieder aufgebaut und Sonstiges geworden. Kreativ und aufgeweckt wie ich Deinen Enkelsohn kenne, fällt ihm bestimmt noch eine Menge während des Spielens dazu ein was er noch alles anders machen oder ergänzen kann.
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Monday, October 3rd 2016, 10:44pm

Eine Burg für den Hauptgesellschafter der 'Moranbahn AG' ... (Fortsetzung und Schluss)

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moranbahn',

nachdem die wesentlichen Arbeiten an der Burg beendet worden sind und die komplette Anlage bereits einen neuen Standort in Berlin auf dem Prenzlauer Berg gefunden hat, möchte ich euch heute noch einige Fotos vom 'Endzustand' zeigen. Aber - was heisst schon 'Endzustand'? Schon der griechische Philosoph Heraklit hatte das Wort "Panta rhei" geprägt - "Alles fliesst", oder, um Robert von der BTB zu zitieren " ... was er (Moritz) noch alles anders machen oder ergänzen kann".
Daher habe ich ihm zusammen mit der Burg auch schon die erste Vorlage in Form eines Bausatzes (mit Bauanleitung) mitgeschickt - einen Pferdestall, der in den Massen genau dem Wohnhaus fürs Gesindel, Pardon, Gesinde entspricht.

Abschliessend sei mir noch eine kleine Bemerkung zum Bau der Burgkapelle gestattet - während alle Dächer der Burg aus 2 mm Balsaholz geschnitten sind, habe ich das gerundete Dach über der Apsis aus zwei Lagen Balsaholz von 1 mm Dicke angefertigt: über drei 2 mm Streben habe ich zunächst (mit Ponal Express) die erste Lage aufgeleimt und ca fünf Minuten in der Rundform bis zum Aushärten des Leims festgehalten; erst danach habe ich die zweite Lage Balsa aufgebracht und anschliessend die Übergänge zum Satteldach der Kapelle verschliffen.
Hier nun die Fotos:



















das zusätzlich gebaute Gesinde- bzw. Bauernhaus (rechts im Bild)








um Irritationen auszuschliessen - es muss (in der 4. Zeile) natürlich senkrecht heissen


Teile-Liste Burg mit Wehrmauer und Nebengebäuden

1 - Burg

1.a) - Rohbau Burg mit Vorbauten 9 - Bodenplatte u. Wände

4 - Giebel

6 - Dachhälften

24 - Mauergurte

1.b) - Rohbau Kapelle 17 - Bodenplatte, Wände u. Dach

1.c) - Ausbau Burg u. Kapelle 25 - Mauerplatten (Einzelteile)

11 - Sockeplatten

5 - Traufschalungen

3 - Türen / Tore u. Wappen

33 - Fensterläden

91 - Fachwerkbalken
-------------------------------------------------------------------
Zwischensumme 228 Einzelteile (zuzüglich 56 Ausschnitte f. Fenster, Türen, Schiessscharten u. Wappen

2 - Wehrmauer u. Wehrtürme

2.a) - Rohbau 20 - Mauerteile Sperrholz u. Karton (Türme)

2.b) - Ausbau 20 - Mauerplatten (Einzelteile Mauerstruktur

10 - Tore (inkl. Bänder u. Angeln) u. Fahne

Zwischensumme 50 Einzelteile

3 - Bauernhaus u. Stall 24 - Bodenplatten, Wände u. Dach

(davon 11 Teile Bausatz Stall)
_______________________________________________________________________

Bauteile insgesamt: 302 - Einzelteile (zuz. 63 Ausschnitte)

=======================================================

So, liebe Freunde, nach diesem Ausflug in die Welt der halben Null treffen wir uns demnächst wieder auf einer der Baustellen der 'Moranbahn' - ich hoffe aber, dass dieses 'Fremdgehen' euch trotzdem Spass gemacht hat...

Euch alles Gute
und beste Grüsse
Dieter

P.S. irgendwie fehlt mir die kleine Ritterburg schon ...

This post has been edited 3 times, last edit by "Dieter Ackermann" (Oct 3rd 2016, 11:08pm)


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Tuesday, October 4th 2016, 12:21pm


P.S. irgendwie fehlt mir die kleine Ritterburg schon ...
Moin Dieter

Das glaube ich dir gerne. Und irgendwie sehe ich dich schon eine Ecke auf der Moran-Bahn für eine niedliche, nicht zu kleine Burg aussuchen...Wenn sie nicht gar schon irgendwo auf der Anlage existiert, du sie uns aber durch eine geschickte Kameraführung bisher (böswillig?) vorenthalten hast...

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

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599

Wednesday, October 5th 2016, 12:20am

Liebe Spur 0 Freunde,
Freunde der 'Moranbahn' und Freunde der Burgenlandschaft,

ich bin jetzt doch ein wenig überwältigt von eurer freundlichen Resonanz auf mein von Enkel Moritz unbeabsichtigt (!) verursachtes 'Fremdgehen' in den Bereich der halben Null - ganz herzlichen Dank für eure Bewertungen, Danke-Klicks und Kommentare!
Aber - was heisst schon 'Fremdgehen'? Modellbau ist und bleibt Modellbau, zu dem immer auch ein gerüttelt Mass an Phantasie gehört - Phantasie, die ja überhaupt erst die treibende Kraft unseres Hobbys ist ... Und da ist es eigentlich ziemlich gleichgültig, in welchem Massstab wir unserer Liebhaberei frönen.

Liebe Freunde, ich habe zwar der Überschrift meines letzten Beitrags den Vermerk 'Fortsetzung und Schluss' angehängt, bin aber schon jetzt ziemlich sicher, dass ich demnächst doch noch über das eine oder andere Burg-gemässe Zubehör berichten werde, für dessen Bau mir bisher die Zeit gefehlt hat ...

@ Ralph (alias errel) - zunächst hoffe ich, dass du auf den Fotos des letzten Beitrags doch noch das eine oder andere bisher fehlende Detail erkannt hast (z.B. Schiessscharten)! Und was das von dir angeschnittene Thema 'Burg an der Moranbahn' betrifft - es gibt da zwar noch einige 'weisse Flecken' auf der Anlage, aber bislang sieht die Planung eher eine durch und durch bürgerliche Ausrichtung vor ...

Euch allen beste Grüsse
Dieter


P.S. die ersten Turniere sind übrigens schon am Geburtstag des Burgherrn ausgetragen worden ...



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Thursday, October 13th 2016, 5:49pm

Eine Burg für den Hauptgesellschafter der 'Moranbahn' ... (Nachtrag)

Liebe Spur 0 Freunde,
Freunde der 'Moranbahn' und Freunde der Burgenlandschaft,

nun ist es passiert, und zwar früher, als ich gedacht hatte!
Hatte ich dem Titel meines Berichts Nr. 613 vom 3. Oktober noch den Klammervermerk 'Fortsetzung und Schluss' beigefügt, hatte ich schon zwei Tage später eingeräumt, dass ich 'demnächst' doch wieder mit dem einen oder anderen Burg-affinen Zubehör rückfällig werden und euch darüber berichten könnte ... Okay - es handelt sich um zwei (bzw. drei) Details, die zwar von der Grösse her für die halbe Null (ergo Burg) gebaut worden sind, die aber im entsprechenden Massstab ohne weiteres auch auf einer Spur 0 Anlage der Epochen 1 - 2 (evtl. auch 3) ein Blickfang sein könnten ...

Zunächst möchte ich zwei Brunnen zeigen, die noch bis weit in die 1950er Jahre in manchen kleinen Dörfern ohne zentrale Wasserversorgung, auf abgelegenen Höfen und natürlich auf Burgen zu sehen waren:





In eine 6 mm dicke Sperrholzplatte habe ich ein Loch mit einem Durchmesser von 12 mm gebohrt, danach die spätere Kontur der (3 mm starken) Brunnenwandung mit einem Aussendurchmesser von 18 mm ausgesägt und anschliessend unter diesen Mauerring ein 4 mm dickes Sperrholzplättchen geleimt (⊘ 18 mm). Die Abdeckung der Brunnenmauer erfolgte mit Holz-Reparaturspachtel (Moltofill), in den ich nach dem Aushärten mit dem Skalpell die Deckstein-Fugen geschnitten habe. Boden und Innenwand des Brunnens sind dunkel gestrichen; nach phasenweisem Eintröpfeln des künstlichen Wassers (Faller) entsteht so der Eindruck eines 'unergründlich' tiefen Brunnens ...

Während der Brunnenbau eigentlich nicht mehr war als eine kleine 'Fingerübung', war das zweite Projekt - in der Rückschau - ungleich schwerer zu realisieren: ich hatte mir vorgenommen, einen einachsigen mittelalterlichen Ochsenkarren zu bauen. Erfahrungen mit Entwicklung und Bau von lenkbaren Pferdefuhrwerken und einem (einachsigen) Schäferkarren für die Spur 0 Anlage der 'Moritzbahn' hatte ich ja bereits im Winter 2011 / 12 gesammelt (Beiträge im SNM und im SNM Forum):





Nun aber ein einachsiger, lauffähiger Ochsenkarren! Und das in der halben Null, passend zur Burg und ihrem ländlich geprägten Umfeld! Über dieses 'Abenteuer' werde ich in Kürze berichten - ihr dürft also gespannt bleiben ...

Euch allen eine gute Zeit
und beste Grüsse
Dieter

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