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BR323

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361

Tuesday, March 10th 2015, 10:43am

Hallo Dieter,

Danke für Deine schöne Berichtsreihe hier.

Hausbahnsteig ja oder nein? Ich tendiere zu Nein, denn bei Ja hätte das Gleis zwei Bahnsteigkanten, was bei der Reisendensicherung problematisch wird. Auch wird durch den Hausbahnsteig die Rolle des Inselbahnsteigs geschwächt bzw die Zuwegung unglaubwürdiger...

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Rollo

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362

Tuesday, March 10th 2015, 11:45am

Hallo Georg,

der Bahnsteig zwischen den Gleisen 1 und 2 ist für beide Gleise zu schmal. Er dürfte nur für Gleis 2 ausreichend sein und müsste zum Gleis 1 hin einen Zaun oder Geländer bekommen. (Mindestmaß für 2 Gleise: 9,00m von Gleismitte zu Gleismitte, also 20cm in 0)

Für Gleis 1 müsste schon ein Hausbahnsteig angelegt werden. Dessen höhere Lage gegenüber dem EG kann man aber wie folgt begründen:

Im Zuge der Neutrassierung der Bahnhofsanlage wurden die Gleise angehoben. Da das EG vom alten Bahnhof übernommen wurde, ist ein neuer Hausbahnsteig anzulegen. Vom EG aus erreicht man ihn mittels Treppen und einer Rampe für Behinderte und Kinderwagen. Die Rampe liegt parallel zum EG. Der Hausbahnsteig ist zur Rampe und zum tiefliegenderen EG wird durch ein Geländer abgegrenzt.
Eine Entwässerung des Bahnsteiges ist vorzusehen, ebenfalls ist ein Wasserablauf an der tiefsten Stelle vor dem EG einzubauen.
Die Treppe und Rampe muß ausreichend beleuchtet werden.

Das wäre meine Lösung, ohne dass das EG umgebaut werden müsste. Und so kann es durchaus auch beim Vorbild sein.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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363

Tuesday, March 10th 2015, 12:38pm

Moin

Ich denke mal, hier sollte man bedenken, dass das eine Spielanlage für die Enkel ist/wird. Klar ist vorbildgerechtes (?) Arbeiten auch hier sinnvoll, aber meiner Meinung nach muss man dies hier nicht un-bedingt bis aufs Letzte auszureizen. Der Gesamteindruck sollte ausreichen, und der ist bei dieser Anlage bisher ausgezeichnet. Vor allem auch die ganzen Geschichten drumherum! Insofern würde ich, um aufs Thema zurückzukommen, auch keinen Hausbahnsteig anlegen, sondern den Zwischenbahnsteig so lassen, wie er jetzt ist.

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

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Rollo

Bahngeneraldirektor

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364

Tuesday, March 10th 2015, 1:32pm

Ich denke mal, hier sollte man bedenken, dass das eine Spielanlage für die Enkel ist/wird.

Hallo Ralph,

da hast Du recht, nur vergisst man das allzuschnell, bei den schönen Bildern und der bisher gebauten Detailierungen.

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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Pjotrek

Rangiermeister

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365

Tuesday, March 10th 2015, 2:07pm

Hallo in die Runde,

Ihr habt sicher recht, wenn Ihr Euch Gedanken um die Bahnsteighöhe macht, besonders in Hinblick auf Behinderte und Reisende mit Kinderwagen. Teilweise hatten die mancherorts (fast) keine Chance ohne Hilfestellung von Mitreisenden oder Schaffner. Ich erinnere mich recht gut an die Bahnsteighöhe am Haltepunkt Hähnlein-Alsbach (Strecke Frankfurt/M - Darmstadt - Heidelberg/Mannheim) Mitte der Neunzehnfünfziger bis Sechziger. Da hieß es STEIGEN beim Einsteigen und Abspringen beim Aussteigen auf den geschütteten Bahnsteig, der nicht weit über der SOK lag.

Ein nach heutigen Verhältnissen zu niedriger Bahnsteig wäre also vorbildgerecht in Epoche 3 ...

Freundliche Grüße an alle Mitleser,
Peter oder Pjotrek

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Jürgen_H

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366

Tuesday, March 10th 2015, 2:18pm

Hallo Piotrek,

an dem Bahnsteig hat sich bisher nichts geändert, ich fahre täglich die Strecke zwischen Darmstadt und Weinheim und er sieht noch so aus wie du ihn in Erinnerung hast.

Berichtigung: Der Bahnsteig in Hähnlein-Alsbach ist modernisiert, aber immer noch recht niedrig, den Bahnsteig den ich meinte, ist Darmstadt-Eberstadt, dort fühlt man sich in die Epoche III versetzt.

Gruß Jürgen
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Auch unterwegs in den Spurweiten 1 und H0

This post has been edited 1 times, last edit by "Jürgen_H" (Mar 10th 2015, 4:37pm)


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367

Tuesday, March 10th 2015, 4:18pm

Liebe Freunde der 'Moritzbahn',

zunächst besten Dank für eure Anerkennung sowie die vielfältigen Kommentare, die mich angenehm überrascht haben - zeigen sie mir doch, dass die Baufortschritte an und auf dieser kleinen Nebenbahn noch immer von etlichen treuen Fans mit Interesse begleitet werden - auch dafür an dieser Stelle meinen ausdrücklichen Dank!

Allerdings war ich am vergangenen Wochenende kurz davor, die Berichterstattung über die 'Moritzbahn' ohne wenn und aber einzustellen, nachdem ich zum wiederholten Mal hinterhältig und gemein attackiert worden war. Okay, habe ich mir schliesslich gesagt, auch dieses Forum ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft - es gibt die Guten und die anderen, und damit soll es sein Bewenden haben.

@ Roland (alias Rollo) - erstens: ein Hausbahnsteig ist allerdings vorgesehen; zweitens: die Türen sind nicht zu niedrig, wie auch das nachstehende Foto zeigt. Übrigens sollten wir auch nicht vergessen, dass die meisten unserer Vorfahren von geringerem Wuchs waren als die heutige Generation ...



@ Hendrik (alias HüMo) - du kannst erstmal durchatmen (s. o.) und den Hilfszug mit den Hydraulikstempeln in deinem wunderschönen Bw Groß-Reken stehen lassen! Und "Schienen eingraben" - du hast schon tolle Ideen, aber lass dich doch einfach überraschen!

@ Frank-Martin - ohne jede Übertreibung - Hut ab vor deinen hellseherischen Fähigkeiten!

@ Georg (und nochmal @ Roland) - vielen Dank für eure Überlegungen, aber die Planungen zur kundenfreundlichen Gestaltung des 'Hinterhofs' sind momentan noch etwas vage. Nur soviel: zu der Zeit, als der Bf Salzbrunn gebaut wurde, standen Themen wie behindertengerechte Zugänge oder Einrichtungen für Mütter mit KInderwagen (leider) noch lange nicht auf der Tagesordnung - da packten in aller Regel Aufsichtsbeamte, Schaffner oder Mitreisende ohne grosses Zögern zu ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Michael B.

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368

Tuesday, March 10th 2015, 4:46pm

Hallo Dieter,

erst einmal ein Dank an dich und deine Dokomentation deiner Anlage, neben dem basteln und bauen auch dafür noch Zeit zu opfern finde ich nicht selbstverständlich. Hab mir gerade deine Arbeit am Bahnhof angesehen. Respekt!!! Sauber ausgesägt sind die Fenster und Türöffnungen, dazu sind die Kanten des Gebäudes ganz exakt gearbeitet, da steckt Arbeit drin. Ich sitze gerade an meinen zweiten Lokschuppen und bin froh, dass er bald fertig ist. Ich denke, dass du ein schönes Schmuckstück am zaubern bist. Hat der eigentlich ein Vorbild?? Ich bau im Moment auch mehr "frei Schnauze". laubach wird dann wieder was nach Vorbild...Laubsägearbeiten machen mir richtig Spaß....old School eben.

Die noch viel Spaß

MFG

Michael

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369

Wednesday, March 11th 2015, 12:33pm

Hallo Michael,

zunächst vielen Dank für deine Zeilen zum Bau des Bf Salzbrunn! Mit Blick auf deine Frage "Hat der (Bf) eigentlich ein Vorbild?" muss ich jedoch mit "nicht direkt" antworten: während ich die Gebäude aus der Familiengeschichte in Niederschlesien und Westfalen weitestgehend Vorbild getreu gebaut habe, sind die anderen Gebäude samt und sonders nach der Devise entstanden 'so könnte es gewesen sein'.


Allerdings hat Roland (Rollo) mir zum Bau der Dachkonstruktion des Bahnhofsgebäudes dankenswerterweise eine Fülle von nützlichen Informationen über Bahnhöfe in Niederschlesien geliefert, so dass der Bf Salzbrunn demnächst nicht wie ein Fremdkörper in der Landschaft steht ...

Mit den besten Grüssen nach Aachen
Dieter

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370

Wednesday, March 11th 2015, 11:22pm

Bf Salzbrunn - Vorschau auf ein kleines Projekt ...

Liebe Freunde der 'Moritzbahn',
anbei eine Vorschau auf ein kleines, demnächst anstehendes Projekt:



(ich muss ja irgendwie das Warten auf die Fenster überbrücken)

Mit den besten Grüssen
Dieter

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371

Sunday, March 15th 2015, 7:19pm

Bf Salzbrunn - der Treppenaufgang oder ein kleines Projekt nimmt Gestalt an ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

als ich vor einigen Tagen im vorangegangenen Beitrag die s/w-Fotomontage zu einem 'demnächst anstehenden Projekt' gezeigt habe, wird vielleicht der eine oder andere schon geahnt haben, worum es sich dabei handelt: die sechs Einzelfotos liessen ja eigentlich auch keine andere Deutung zu als eine Treppe, wobei mir persönlich vor allem die grafische Wirkung gefallen hat. Aber nicht nur mir, sondern anscheinend auch Han in Maastricht, der mir gleich eine PN schickte mit dem Hinweis auf den (von mir sehr verehrten niederländischen Grafiker M. C. Escher mit seinen skurril anmutenden Treppen). Also eine Treppe! Und zwar eine Aussentreppe, die, rechts vom Bahnhofsgebäude, den Reisenden den Weg durch die Unterführung ersparen sollte ...

Um die Zeit des Wartens auf die Fensterlieferung zu nutzen, hatte ich während der vergangenen Tage einige Dinge erledigt bzw. vorbereitet, die irgendwann ohnehin anstanden: so habe ich z. B. jeweils zwei Seitenwände des Bahnhofsgebäudes über Eck miteinander verleimt (um zu verhindern, dass der Bau beim geringsten Stupser immer wieder in sich zusammenfällt) sowie zwei der von Petau gelieferten Dachluken gelötet und an die Aussparungen im Dach geklebt:







Aber nun zur Treppe bzw. zum Treppenaufgang! Ich hatte noch von einem der früher gebauten Häuser eine übrig gebliebene Treppe in einer der Restekisten liegen, die von der Länge her sogar der Höhe der Stützmauer entsprach, aber nicht meiner Vorstellung von dem zu bauenden Treppenaufgang. Also habe ich sie in der Mitte geteilt, mit einem Zwischenpodest versehen und zwischen die jetzt gegenläufig angeordneten Treppenhälften (s. Fotomontage!) eine Stützmauer eingepasst.









Danach aber traten erst einmal Raspel, Feile und Schleifklotz in Aktion, da die Treppenkonstruktion vor dem weiteren Ausbau zunächst der Neigung der schrägen Stützmauer angepasst werden musste. Anschliessend habe ich mit dem Bleistift die Fugenstruktur der Treppenstufen sowie der Steinplatten auf den Podesten aufgezeichnet, und zwar so kräftig, dass sie später auch noch nach dem Farbauftrag sichtbar sind.





So, liebe Freunde, das war's für den Moment!

Mit den besten Grüssen bis demnächst
Dieter

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372

Monday, March 16th 2015, 6:06am

Hallo Dieter
Schön gemacht die Treppe und natürlich der Bahnhof,wenn das mal kompet fertig ist hast du wiedermal ein gelungenes Bauwerk auf deiner Anlage stehen
Gruß Ilona und Ralf

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373

Tuesday, March 17th 2015, 12:10am

Bf Salzbrunn - der Treppenaufgang (Fortsetzung) ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn,

die Wände bzw. Brüstungen des Treppenaufgangs sind jetzt auch auf den Innenseiten mit Mauer-Strukturkarton beklebt und ebenso wie die Treppenstufen und die Steinplatten der Podeste bemalt; darüber hinaus habe ich die Brüstungen mit Steinplatten abgedeckt, die ich aus den berühmt-berüchtigten Rührstäbchen geschnitten habe.







Beim Einpassen des Treppenaufgangs gegen die Stützmauer habe ich jedoch gemerkt, dass die Kombination Treppenaufgang / Stützmauer irgendwie nicht harmonierte - die Stützmauer war für die Grösse dieses Vorbaus entschieden zu kurz geraten (s. auch Fotos im vorangegangenen Beitrag) ... Doch dazu in Kürze mehr!

Mit den besten Grüssen
Dieter

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nullowaer

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374

Tuesday, March 17th 2015, 7:27pm

Treppe

Hallo Mitleser, hallo Dieter

Wieder ein Beispiel wie man aus einem kleinen Bauteil ein echten Blickfang machen kann. Die farbliche Gestaltung und die Patina sind erste Sahne. die Abdecksteine sind auch an den Ecken ausgebrochen wie im echten Leben. Allerdings sollten deine Verantwortlichen mal die Treppenstufen von Moos befreien lassen. Mal ordenlich abschrubben. Wenn es regnet, wird das Schweineglatt ;) . Meintest du bei der Höhe die Brüstungshöhe bei den Podesten oben und Mitte? Da gab es doch auch sicher irgendwelche Höhen die wie bei Geländern einzuhalten sind. Bin mal gespannt, was die Ankündigung weiterer Schritte beinhaltet.

Gruß Dieter

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375

Wednesday, March 18th 2015, 10:45pm

Liebe Freunde der 'Moritzbahn',

es ist an der Zeit, euch allen ein dickes "DANKESCHÖN" durch den Äther zu senden - für euer fortwährendes Interesse ebenso wie für eure freundlichen Bewertungen und Kommentare!

@ Dieter (alias nullowaer) - also, was das von dir auf den Treppenstufen entdeckte Moos angeht, verweise ich einfach mal auf die schwäbische Lebensweisheit "Nur ned hudle", auch wenn der (fiktive) Bf Salzbrunn in Niederschlesien liegt; denn bis zur Betriebsaufnahme zum Fahrplanwechsel dauert es ja noch eine ganze Weile, und ich denke, dass dann alles blitzsauber sein wird. Die Höhe der Brüstungen ist übrigens mit (umgerechnet) 1 m völlig okay, zumal die Menschen Anfang / Mitte des letzten Jahrhunderts meist von kleinerem Wuchs waren als ihre heutigen Nachfahren ... Noch etwas - hinsichtlich der von dir ins Spiel gebrachten 'weiteren Schritte' gilt auch das schon oben erwähnte "nur ned hudle" ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Thursday, March 19th 2015, 12:39am

Moin Dieter

Das Dankeschön gebe ich auch gerne zurück. Ist doch immer wieder toll anzusehen, wie aus einem "Bretterhaufen" eine Anlage mit vielen vielen netten kleinen Details entsteht! Noch dazu hier umso mehr, weil du nicht nur das äußerst sehenswerte Endprodukt (Gebäude und Anlagenecken) vorstellst, sondern ebenso den nicht immer geradlinigen Weg dahin, so dass auch Nachbauwillige sich deine Tricks und Arbeitsmethoden abschauen können. Auch die Geschichten hinter deiner Bahn sind immer wieder sehr unterhaltsam. Man muss den Aktionären der Bahn dankbar sein und ihnen gratulieren, dass sie soviel Weitsicht und Erfahrung besaßen, den besten Bauunternehmer für dieses Projekt auszuwählen.

Gruß Ralph
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377

Thursday, March 19th 2015, 11:09pm

Hallo Ralph,

über deine Zeilen habe ich mich sehr gefreut, vor allem aber über dein Kompliment an die beiden Aktionäre! Du kannst davon ausgehen, dass ich die beiden Hauptgesellschafter bei nächster Gelegenheit darüber informieren werde - sie sind ja immer lebhaft daran interessiert zu erfahren, wie solche Baumassnahmen im Bereich der 'Moritzbahn' von der Bevölkerung 'angenommen' werden.

Daher nochmals vielen Dank für deine Einschätzung
und beste Grüsse

Dieter

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Friday, March 20th 2015, 11:21pm

Bf Salzbrunn - der Treppenaufgang (Fortsetzung Nr. 2) ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn*,

in meinem Beitrag Nr. 389 hatte ich geschrieben, dass 'die Kombination Treppenaufgang / Stützmauer irgendwie nicht harmonierte' - die Stützmauer war für die Grösse dieses Vorbaus entschieden zu kurz geraten' ...
Die Stützmauer war zwar genau so lang wie die Mauern links vom Bahnhofsgebäude, aber gerade deswegen geriet der etwas voluminöse Treppenaufgang zu nah an das Untergeschoss (s. die 3 letzten Fotos des Beitrags Nr. 387) - ein absolutes 'no go'.

Ich habe deshalb die Stützmauer um etwa 50% verlängert, den Treppenaufgang davor gesetzt, und nun wirkte plötzlich alles 'wie aus einem Guss' ... (jetzt fehlen lediglich noch passende Geländer oben auf den Stützmauern, die ich aber erst nach Fertigstellung der (Schütt-) Bahnsteige und anderer kleiner Baumassnahmen anbringen werde).













Im Anschluss an die Stützmauer habe ich dann wieder das Thema 'Felswand' aufgenommen als Pendant zum Übergang Felswand - Stützmauer links vom Bahnhofsgebäude ...









So, liebe Freunde, das war's mal wieder von der kleinen Grossbaustelle Bf Salzbrunn!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende (und mir ein baldiges Eintreffen der Fenster, etc. aus der holsteinischen Manufaktur).

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Friday, April 3rd 2015, 12:11am

Bf Salzbrunn - Neubau der Bahnsteige ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

als ich im Herbst 2013 den Bau des Haltepunkts 'Abzweig Steinbruch' in Angriff genommen hatte, war der Bau eines 'richtigen' Mittelbahnsteigs selbstverständlich, und zwar nicht nur in Bezug auf die Höhe, sondern auch hinsichtlich der Gestaltung bzw. des Aussehens.



Nachdem ich mich aber - nach längerem Überlegen - vor zwei Monaten dazu entschlossen hatte, diesen kleinen Haltepunkt zum Bahnhof 'Salzbrunn' umzubauen, passte dieser Bahnsteig, auf den ich doch zunächst so stolz gewesen war, irgendwie nicht mehr in das neue Konzept mit einem Mittel- und einem Hausbahnsteig ... Und auf einmal war da die Erinnerung an die damaligen niedrigen Bahnsteige der 1950er und 60er Jahre, als ich mit dem Zug von Bestwig nach Meschede oder später von Dahl nach Hagen zur 'Penne' fuhr; das war's, so sollten die künftigen Bahnsteige des Bf Salzbrunn aussehen - eine einfache wassergebundene Deckschicht aus Splitt, Kies oder Sand zwischen den grob zugehauenen steinernen Bahnsteigkanten und im Niveau nur wenige Zentimeter über SOK. Eine alte kolorierte Ansichtskarte des Bf Bad Salzbrunn (Niederschlesien) um 1900 mit aufgeschüttetem Mittel- und Hausbahnsteig bestärkte mich dann noch zusätzlich in meinen Überlegungen:



So, liebe Freunde, morgen geht's weiter mit der Bauausführung!

Mit den besten Grüssen
Dieter

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  • "Dieter Ackermann" started this thread

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380

Friday, April 3rd 2015, 7:02pm

Bf Salzbrunn - Neubau der Bahnsteige (Fortsetzung) ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

erste Vorbereitungen für den Bau der geplanten Schüttbahnsteige hatte ich bereits im Februar mit notwendigen Anpassungen der Treppeneinhausung getroffen und im Bericht Nr. 343 (Seite 18) beschrieben. Nun also stand der Bau der Bahnsteige an. Nach dem grob skizzierten 'Lastenheft' sollten beide Bahnsteige eine Länge von ca 80 cm und eine nutzbare Breite von ca 8 cm haben und an den dem Bahnhofsgebäude abgewandten Enden zur Platten-Ebene hin sanft auslaufen. Dieses 'sanfte Auslaufen' sollte für den Hausbahnsteig natürlich auch in Richtung Bahnhofsgebäude angewendet werden ...

Zur Bauausführung: für den 'Unterbau' des Mittelbahnsteigs habe ich zunächst zwei je 2 mm dicke Korkplatten mit Ponal verleimt, die auf beiden Seiten einige Millimeter Abstand zu den Schwellenköpfen haben. Anschliessend habe ich 4 mm starke Streifen aus Pappelsperrholz auf den Kork geklebt; diese Sperrholz-Auflage ist allerdings auf beiden Seiten ca 7 mm schmaler als der Kork-Unterbau, um dort die Kantsteine setzen zu können.



Nachdem ich so das erste, ca 30 cm lange Element des Mittelbahnsteigs 'im Rohbau' fertiggestellt und auch die insgesamt 48 'Steine' für die Bahnsteigkanten aus Kieferleisten gesägt hatte, habe ich den Bahnsteigbau erst einmal unterbrochen und mit dem Bau des ca 16,5 cm langen Überwegs zwischen den beiden Bahnsteigen begonnen.





Dieser Schritt war insofern wichtig, als ich jetzt 'auf dem Trockenen' optimal die Bahnsteigkante zum Überweg hin abschrägen konnte. Schliesslich sollte der Überweg nicht nur von Reisenden, sondern auch von Gepäck-Karren und anderen Fahrzeugen genutzt werden können, und zwar ohne Stolperkante am Mittelbahnsteig ...





Der Hausbahnsteig ist im Gegensatz zum Mittelbahnsteig ohne obere Sperrholzplatte gebaut: er besteht aus drei miteinander verleimten 2 mm Korkplatten, von denen die untere ca 8 cm breit ist und (wie beim Mittelbahnsteig) bis auf wenige Millimeter an die Schwellenköpfe heranreicht, während die mittlere und die obere Korkplatte ca 7 mm zurück gesetzt sind zur Aufnahme der Kantsteine. Die mittlere Platte ist lediglich ca 5 cm breit, während die obere eine Breite von ca 9,5 cm hat. Dadurch war es möglich, die obere Platte ab der Bahnsteigkante in angemessener Breite zunächst waagrecht zu verlegen und dann über die Kanten der mittleren und unteren Platte kaum merklich in Richtung Bahnhofsgebäude auslaufen zu lassen.
Natürlich musste ich die oben liegenden breiten Korkplatten nach dem Leimauftrag einige Stunden lang entsprechend beschweren, um ein loslösen im Bereich der Bahnsteigkante und auf der anderen Seite von der Spanplatte zu verhindern.

Zum Schluss habe ich - nach dem Streichen der Bahnsteigkanten - auf beiden Bahnsteigen die 'wassergebundene Deckschicht' aus fein gesiebtem hellen Sand aufgetragen, so dass jetzt auch hier eine gewisse Ähnlichkeit zum damaligen Bahnhof in Bad Salzbrunn besteht ...

















So, liebe Freunde der 'Moritzbahn' - das war's mal wieder von der kleinen 'Grossbaustelle Bf Salzbrunn' ...

Euch und euren Angehörigen ein schönes Osterfest
und beste Grüsse
Dieter

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