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Ralf t3

Unregistered

241

Friday, September 12th 2014, 7:17am

Steinbruch

Hallo Dieter,anscheinend nimmt es kein ende mit deiner bahn,aber das ist nur gut für uns ,wir können uns noch auf weitere tolle berichte freuen,sieht bisher schon sehr gut aus sind auf weiteres gespannt
Gruß Ilona und Ralf

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242

Saturday, September 13th 2014, 4:02am

Unimog

Hallo Dieter,

abgesehen davon, dass das wieder mal eine "besondere Ecke" wird... einen Grünen dafür.

Eines haut mich ja schon regelrecht auf´s Auge: Auf Bild 7 steht der Unimog "so unschuldig" auf dem Gleis vor dem Talbot herum. Das schreit doch regelrecht danach, aus dem Einwegeunimog einen

ZWEIWEGEUNIMOG

zu bauen, mit einer (ggf. abgespeckten) Lenzkupplung hinten dran, einem kleinen Glockenankermotörchen auf der mit einer Plane abgedeckten Pritsche, evtl. sogar mit einer Pufferbohle, die Hinterachse schreit sowieso ganz laut :"Bau mir ein Zahnrad resp. Getriebe ein!" Und dann... :D :D :D das wär´s doch, oder!?

T´schuldigung, wenn ich Dir jetzt einen Floh ins Ohr gesetzt habe, aber das musste sein.
Gruss
Robert
BTB0e+0

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243

Saturday, September 13th 2014, 3:03pm

Liebe Freunde der 'Moritzbahn',

herzlichen Dank für euer Interesse am weiteren Ausbau der 'Moritzbahn' und des ganzen 'Drumherums', nicht zuletzt aber auch für eure wohlmeinenden Kommentare und Bewertungen!

@ Robert - so berauschend deine Anregung zum Umbau des Unimog zu einem Zweiwegefahrzeug auch ist - schon der Versuch einer Umsetzung (durch mich) dürfte schlicht und einfach zum Scheitern verurteilt sein:

- erstens fehlt mir jegliche praktische Erfahrung für einen solch aufwändigen Umbau;
- zweitens handelt es sich bei diesem um 1954 von Boehringer in Göppingen gebauten Unimog 401 'Cabrio' um einen der ersten Nachfolge-Typen des Ur-Unimog mit einer 'Spurweite' von nur 1270 mm (gegenüber 1435 mm) ...
- drittens aber habe ich nicht ohne Hintergedanken das Gleis einbetoniert - so können im Fall des Falles auch Pritschen-LKW beladen werden, und der Unimog kann notfalls mit einer Kuppelstange den einen oder anderen Wagon zurecht rücken ...

Also - der Floh muss wieder raus aus dem Ohr! Auch wenn's -zugegeben- scho schee wär'!

Mit den besten Grüssen
Dieter

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244

Sunday, September 14th 2014, 12:25am

Flohrücknahme

Hallo Dieter,

o. k., hast recht, war vielleicht eine Schnapsidee und ich habe unbewusst (wirklich unbew.) ein wenig projeziert,vielleicht weil ich schon jahrelang - ich glaube schon zu H0 Zeiten - einen Schienenlastwagen o. ä. im Kopf habe und immer noch keinen gebaut habe.

Ist aber ja auch wahr, immer diese anderen lästigen Bauarbeiten an der Bahn, dauernd ist was anderes, wie soll man da zu einem Schienenlaster kommen. Naja, irgendwann reichts mir - dann aber!

Prima, dass Du das Gleis Kfz. tauglich befahrbar gemacht hast. Da habe ich in meinem "Zweiwegeunimograusch" ein Brett vorm Kopf gehabt, denn dann brauchst Du, jedenfalls nicht im Werksbereich, keinen Zweiwegeunimog. Danke für die Aufklärung "Spurbreite" vom Unimog. Das habe ich nicht gewusst, man lernt wirklich nie aus.

Den Floh nehme ich gebührenfrei zurück, was solls... einen Floh mehr oder weniger, darauf kommts auch nicht an.

Besonders das in Deinem letzten Satz: "scho schee wär!" zeigt: Fränkisch ist garnicht so schwer und - hald scho schee, gell!
Gruss
Robert
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245

Saturday, September 20th 2014, 10:17pm

Das kleine Schotterwerk - und der Anfang vom Ende ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

der Bau des kleinen Schotterwerks 'im Steinbruch' war von Anfang an eine gewisse Herausforderung - zum einen sollte das Gebäude sich über zwei Ebenen des terrassierten Hangs erstrecken, zum anderen wollte ich die Werksfassade aus Platzgründen nicht parallel zur Geländekante 'hochziehen'. Aber, wie heisst es - "Not macht erfinderisch" oder "immer offen für Neues", wie ich Anfang März 2012 in mein 'Profil' geschrieben hatte ...

Die o. e. Herausforderung betraf aber nicht nur die etwas unorthodoxe Bebauung des Betriebsgeländes, sondern auch die anstehende Auflassung des Steinbruchs, die damit zwangsläufig verbundene Schliessung des kleinen Schotterwerks und Überlegungen zu einer möglichen Nachnutzung wenigstens eines Teils des Gebäudekomplexes ...

Den genauen Grund für die Stilllegung von Steinbruch und Schotterwerk habe ich bis heute nicht erfahren können, obwohl ich vermute, dass der übermässig harte Wettbewerb seitens erheblich grösserer Schotterwerke im Umkreis und der daraus resultierende Preisverfall 'meinen' Schotterwerk-Betreiber zur Aufgabe veranlasst hat.

Ein anderer Grund der auch für mich überraschenden Schliessung könnte eventuell auch in einer neuerdings minderen Güte des gebrochenen Materials zu sehen sein - die Qualitätsanforderungen der Gleis- und Strassenbauer können da für einen kleineren Betrieb schon mal schnell das 'AUS' bedeuten ... Jedenfalls soll der bisherige Betreiber das ganze Steinbruch-Areal samt Gebäuden an eine Investorengruppe verkauft haben und mit unbekanntem Ziel verzogen sein. Ob das alles so stimmt, kann ich ohnehin nicht beurteilen, aber das Stammtischgerede in den Dorfkneipen ringsum, dass "die Dumping-Preise chinesischer Schotterwerke ihm schliesslich das Genick gebrochen hätten", das verweise ich in das Reich der Fabel respektive der Gerüchteküche, auch wenn Politiker immer wieder vor der 'Gelben Gefahr' warnen ...

Aber, wie dem auch sei, ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich rechtzeitig den gesamten Bedarf an Schotter für die 'Moritzbahn' bestellt und auch geliefert bekommen habe.

Demnächst werde ich mich aber unbedingt darum kümmern müssen, den neuen Besitzer des Areals ausfindig zu machen und vorsichtig zu sondieren, mit welchen Transporten über die Stichbahn die Gesellschafter der 'Moritzbahn' zukünftig kalkulieren können. Der Bau des Anschlussgleises hat sich zwar schon längst amortisiert, aber als Betriebsleiter muss ich ja auch an die Zukunft denken. Und einen Rückbau der Stichbahn möchte ich erst gar nicht in Betracht ziehen, da der natürlich voll zu Lasten der 'Moritzbahn' ginge ...

















Als ich übrigens vor einigen Tagen am Schotterwerk vorbei gegangen bin, konnte ich sehen, dass nicht nur einige Nebengebäude schon abgebrochen worden waren, sondern dass auch der grosse Vorbrecher (nicht zu verwechseln mit 'Verbrecher'!) und der kleinere Backenbrecher bereits demontiert und fortgeschafft worden war - der neue Besitzer hatte schon angefangen, Areal und Gebäude für die künftige Nutzumg herzurichten ...

So, liebe Freunde, bis denne!

Euch einen schönen, nicht zu sehr verregneten Sonntag
und beste Grüsse

Dieter

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Hein

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246

Sunday, September 21st 2014, 6:00pm

Hallo Dieter.

Nun kenne ich ja aus den Gespräche vor einem Jahr das du am Steinbruch eigentlich einen stillgelegten darstellen wolltest.Das heist für mich abgebrochene Fundamente und Grundmauern die überwachsen sind und das da nix mehr läuft.
Zur Überraschung baust du nun doch einen mit festen Gebäude und lt. deiner Geschichte einen der gerade wegen durch Übernahme eines angeblichen Investors einer anderen Nutzung zugeführt wurde.
Das mit der Geschichte kann ich dir nicht ganz abkaufen, denn solche Investoren haben für abgewirtschafte Betriebe nix mehr übrig., zumal es sich um einen kleines Untenehmen handelt di nur in der Region tätig war.

Was mich Iinteressiert ist eigentlich die weitere Nutzung des Gebäudes , denn wenn die Brechanlagen schon abgebaut sind weiß ich nicht so recht was der Bahnanschluß noch für einen Sinn macht. ?(

Das Gebäude anselbst gefällt mir sehr gut, wie man es von Dir gewohnt ist.

Gruß Hein

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247

Tuesday, September 23rd 2014, 11:01pm

Das kleine Schotterwerk - Intermezzo ...

Liebe Freunde der 'Moritzbahn',
hallo Hein,

vielen Dank für eure freundlichen Anerkennungen und Bewertungen, mit denen ihr den Bericht über den Bau des kleinen Schotterwerks verfolgt habt! Dass dieser Bericht über das Werk und seine überraschend schnelle Stilllegung so kurz nach der Inbetriebnahme allerdings auch für einige Irritationen gesorgt hat, kann ich gut nachvollziehen - ich war, offen gestanden, von dieser Entwicklung genau so überrascht ...
Nun - das Leben geht weiter, auch hier, in den noch immer etwas verschlafenen Dörfern, für die die 'Moritzbahn' ja seit einiger Zeit so etwas wie das Tor zur 'Grossen, Weiten Welt' geworden war.

Aber dann überschlugen sich die Ereignisse förmlich - eines Abends klopfte es an der Tür meines Büros im Bahnhof, und als ich öffnete, stand dort ein älterer Herr, der sich nach kurzer Begrüssung als neuer Besitzer des Steinbruch-Areals und des Schotterwerks vorstellte ... Mir verschlug es fast den Atem, da ich mir vorgenommen hatte, ihn ausfindig zu machen, und nun stand er selbst vor mir ...

"Ich habe gestern mit den beiden Gesellschaftern der 'Moritzbahn' über den Kauf des Steinbruchs mitsamt dem Schotterwerk und die von mir geplante künftige Nutzung des Areals gesprochen, die - und da bitte ich Sie um äusserste Vertraulichkeit - von grosser Bedeutung für unsere Wirtschaft ist und daher von der Regierung in vollem Umfang unterstützt wird. Über Art und Umfang des Projekts kann und darf ich Ihnen wegen der Vertraulichkeit heute noch nichts sagen, wofür ich Sie um Verständnis bitte; aber eines sollten Sie wissen - die Stichbahn zum Schotterwerk darf in keinem Fall zurückgebaut werden, falls Sie in den letzten Tagen daran gedacht haben sollten! Denn die war zusammen mit einigen anderen Gegebenheiten der wesentliche Grund für meine Kaufentscheidung! Alles weitere werden wir in den nächsten Tagen mal ausführlich besprechen, aber bis dahin - bitte kein Wort nach draussen!" Er drückte mir die Hand zum Abschied, wobei mir schon wieder dieses listige Zwinkern seiner Augen auffiel, wandte sich zur Tür, und - weg war er ...

Da stand ich nun in meinem kleinen Büro, und die Gedanken flogen wie mit einem Kettenkarussell: "die Stichbahn muss unbedingt bleiben" hatte er gesagt, und dass "die Regierung sein Projekt unterstütze" ... Und ich hatte schon vorsorglich Kontakt aufgenommen zu einem Holz verarbeitenden Unternehmen, und demnächst waren Gespräche mit einem bedeutenden Steinmetzbetrieb vorgesehen, auf den mich ein befreundeter Unternehmensberater aus Nürnberg aufmerksam gemacht hatte ...
Wurde die 'Moritzbahn' erst jetzt so richtig zum Tor in die grosse, weite Welt?

Wie sich doch manche 'Geschichten' entwickeln können ...

Euch eine gute Woche
und beste Grüsse

Dieter

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248

Wednesday, September 24th 2014, 12:11am

Geheimniskrämerei

Hallo Dieter,

erst mal danke für die Berichterstattung zum jetzigen Stand des alten Schotterwerkgeländes. Nun wird ja mit dem in Deinem Büro unerwarteten Auftreten des neuen Besitzers des alten Geländes und seinen geheimnisvollen Andeutungen mächtige Neugier erzeugt - die Luft brennt von Spannung.

... der Kontakt zum holzverarbeitenden Betrieb verlief Deines Berichtes nach im Sande und auch der heisse Tipp des fränkischen Unternehmensberaters bezüglich eines Steinmetzbetriebes mündete ja offenbar nicht in vorgesehene Gespräche. Tja, was könnte das wohl werden, fragt sich der Neugiergeplagte. Also was Staatliches kann es nicht sein (wie z. B. Arbeitsagentur für ländliche Angelegenheiten, Aussenstelle eines Finanzamts, Neuzeitliche Raubritterburg, Aussenstelle eines Staatstheaters oder irgend ein Sch...), weil der geheimnissvolle ältere Herr ja offensichtlich Unternehmer ist. Er deutet etwas von Regierungsunterstützung für sein Projekt wegen grosser wirtschaftlicher Bedeutung an, ist aber selbst kein "Staatlicher", der irgendwas vorbereitet oder einleitet. Irgendwie kann ich mir da im Moment noch keinen Reim darauf machen.

Ei, ei, ei, was geht mir denn da alles durch den Kopf? Ja, das könnte es auch werden, das schreibe ich jetzt aber nicht, denn 1. will ich ja im Rahmen bleiben und 2. nicht stehenden Fusses aus dem Forum geschmissen werden. Wirtschaftlich wäre das was mir eingefallen ist schon von grooooosser Bedeutung und schööööööön wäre es für Interessierte auch.

Nun, wir werden sehen. Sicher wirst Du uns demnächst berichten und - sind wir dann alle sehr überrascht???
Gruss
Robert
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oppt

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249

Wednesday, September 24th 2014, 12:37am

Spannend

Hallo Dieter,
sehr spannend, was Du hier bietest!
Was plant wohl der mysteriöse Investor?
Ist es eine Chip-fabrik,Freie-Energie-Kraftwerk für "Moritzhausen", oder Hauptsitz einer Museumsbahn (zur rechtfertigung, für die "Moritzbahn" zu großer Triebfahrzeuge)?
Wird das Schotterwerk wieder aktiviert, um die, in der stuttgarter Innenstadt, klaffende Grube zuzuschütten?
Oder kommt jetzt doch der Wanddurchbruch, mit einem neuen Tunnel, zur verlängerung der Stichbahn nach "Annikaberg"?
Bin schon gespannt auf die Enthüllung!
Großes Kompliment, und DANKE für diesen schönen Baubericht!
Beste Grüße,
A.

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250

Wednesday, September 24th 2014, 12:50am

@Arvid @Dieter

@Hey Arvid :D,

was triggerst Du denn jetzt da an? Die Idee mit dem Wanddurchbruch ist ja HERVOOOOORRAGEND! Danke! "Annikaberg" und so... da würde dann der Emanzipation Genüge getan ;) .

Wenn wir so weitermachen wird uns der liebe Dieter demnächst...

@Lieber Dieter,

sorry, aber manchmal reitet mich halt auch der Mobateufel. Du wirst wahrscheinlich ein gewisses Mass an Verständnis aufbringen denn, wie Du Dich vielleicht erinnerst, hatte ich ja selbst mal einen "halbernsten" Gedanken einen kleinen Durchbruch auf mein Balkönchen zu veranstalten, was ich aber dann doch gelassen habe.
Gruss
Robert
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251

Thursday, September 25th 2014, 11:34pm

Das kleine Schotterwerk - Nachtrag zum Intermezzo ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

"Alles weitere werden wir in den nächsten Tagen mal ausführlich besprechen" - mit diesen Worten hatte sich mein geheimnisumwitterter Besucher vorgestern Abend von mir verabschiedet. Aber - was heisst schon '"in den nächsten Tagen"? Zwei, drei Tage, acht oder vierzehn Tage? Nun, ich muss mich wohl noch etwas in Geduld fassen, und das dürfte auch für euch gelten, Robert und Arvid, auch wenn ich euren teils nahe liegenden, teils recht gewagten Mutmassungen einen gewissen Reiz zubilligen muss ...

Daher habe ich beschlossen, mich erst mal wieder mit dem täglichen Kleinkram zu befassen und die Chronik 'Schotterwerk' weiter zu führen, nicht zuletzt, um mich selbst etwas von all diesen letztlich nur ins Leere führenden Vermutungen und Überlegungen abzulenken ...

Das Gebäude ist nach bewährtem Muster mit der Laubsäge aus gut abgelagertem (!) 4mm Pappelsperrholz gebaut, wobei ich erstmals (wegen des Standorts) die Wände stumpf verleimt habe, und nicht wie sonst auf Gehrung. Da der rechte, hintere Gebäudeteil nicht die Breite des Hauptgebäudes hat, sondern (vom Gleis her betrachtet) etwas zurück genommen ist, musste ich mir natürlich auch eine etwas unkonventionelle Dachgestaltung einfallen lassen: während das rückwärtige Dach über die gesamte Gebäudelänge gleich gross ist und auch eine einheitlich steile Neigung hat, habe ich das zum Gleis liegende Dach zweigeteilt und beide Teile unterschiedlich stark geneigt, so dass der gesamt Bau vor dem Hintergrund 'relativ leicht' wirkt. Wegen dieser Bauweise war allerdings das Verleimen der Dachkonstruktion auch etwas aufwändiger als sonst, und ich musste mir Einiges einfallen lassen, damit die Dachteile sich während des Aushärtens der Leimverbindungen nicht dauernd lösten.





Die Hilfskonstruktion ist sicher etwas unkonventionell, aber sie hat gut funktioniert.

An dieser Stelle muss ich vielleicht doch mal ein paar Bemerkungen zum 'Kleinen Schotterwerk und der überraschenden Stilllegung' anfügen, um etwaigen Irrungen und Wirrungen zu begegnen:

als Lenz seinerzeit die Talbot-Schotterwagen auf den Markt brachte, war sofort die Erinnerung an die kleine Spur N wach, die ich vor rund 40 Jahren hatte, und wenig später waren zwei Wagen in meinem Besitz. Sie machten nicht nur 'bella figura' vor dem Hintergrundfoto eines aufgelassenen Steinbruchs - ich brauchte sie ja auch dringend für die anstehenden Oberbau-Arbeiten an der 'Moritzbahn'! Und irgendwann würde dann auch noch ein Schotterwerk folgen ...

Aber vor einigen Wochen wurde mir dann klar, dass auf einer relativ kleinen Anlage wie der 'Moritzbahn' ein 'richtiges' Schotterwerk einfach fehl am Platz wäre - schon allein wegen der Dimensionen. Und dann kam mir die Idee eines kleinen Werks mit lediglich regionaler Bedeutung, einer dem Bau fast auf dem Fuss folgenden Stillegung und einer anderen, plausibel wirkenden Nutzung ...

Aber zurück zum Schotterwerk - mit Blick auf diese geplante anderweitige Nutzung habe ich bereits während der Bauphase bestimmte Veränderungen mit eingeplant und beim Bau berücksichtigt, wie z. B. das Zumauern von Fenstern, Türen und Toren, die der spätere Besitzer bzw. Nutzer als unnötig erachtet. Ich denke, dass die Fotos etwas Einblick in diese Überlegungen geben.

















So, liebe Freunde, das war's für heute.

Bis demnächst
und beste Grüsse

Dieter

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252

Friday, September 26th 2014, 1:47am

Gehrung oder nicht?

Hallo Dieter,

an Industriebetonbauten ist mir auch schon aufgefallen, dass grobe Betonwände nicht auf Gehrung gearbeitet sind, sondern die dicken Betonwände stumpf aneinander gebaut bzw. stumpf ineinander verzahnt sind. So quasi Platte an Platte gebaut. Demnach ist Dein Modellgebäude durchaus vorbildgerecht.
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Gruss
Robert
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Tuesday, September 30th 2014, 2:13pm

Das kleine Schotterwerk - oder "die Mühen der Ebene ... " (B. B.)

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

ich denke mal, dass der eine oder andere jetzt enttäuscht sein wird, aber "die Mühen der Ebene" sind kein Zitat von Brigitte Bardot, sondern von Bertold Brecht. Und wenn ich dieses Bonmot verwende, bezeichne ich damit Arbeiten, die durchaus geeignet sein können, den Stumpfsinn zu fördern. Nichtsdestoweniger wollen sie gemacht werden, wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt und sich davon auch nicht abbringen lassen möchte.

Im konkreten Fall geht es um die Verkleidung des Schotterwerks, genauer gesagt des Obergeschosses mit Brettern. Damit will ich - wie schon zuvor mit der Staffelung von Wänden und Dach - erreichen, dass das Gebäude auf dem kleinen Anlagenteil nicht allzu dominant wirkt.

Allerdings habe ich diese Arbeiten bewusst auf die beiden Stirnseiten und die dem Hauptgleis zugewandte Seite beschränkt, da die Rückseite zum Steinbruch hin so gut wie gar nicht einsehbar ist. Insgesamt wurden dazu rund hundert der berühmt-berüchtigten Rührstäbchen verarbeitet, die mit ihrer Breite von 5mm einer ca 20cm breiten Bohle entsprechen. Und damit komme ich zu den "Mühen der Ebene" - dem Anlegen bzw. Vermessen, Anzeichnen, Schneiden und ggf. noch Feilen oder Schleifen (fast) eines jeden Brettchens.



















Aber - wenn all das irgend wann erledigt ist, ist das anschliessende Anleimen und Einfärben die reinste Erholung ...

Ach ja - nicht zu vergessen: während ich hier als Zimmermann tätig war, haben fleissige Arbeiter Schäden am Gebäude ausgebessert, die Räume weiter entkernt und jede Menge Anlagen-Schrott aus der 'Ära Schotterwerk' nach draussen geschafft.

Euch eine gute Woche
und beste Grüsse

Dieter

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Meinhard

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Tuesday, September 30th 2014, 3:03pm

Allein das Gerüst mit der Maurertonne finde ich spitzenmäßig, ist das auch aus den Rührstäben gebaut?

Das wird bestimmt ein tolles Schotterwerk, vielen Dank für deine ausführlichen Berichte, die ich immer wieder gern lese.
Meinhard,
der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

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Tuesday, September 30th 2014, 5:30pm

Hallo Meinhard,

'Danke' für dein Kompliment zum Gerüst - Grundlage sind ausser einigen (geköpften) Streichhölzern tatsächlich Rührstäbchen, die unser Sohnemann seinerzeit bei NHK in 28816 Stuhr für meinen 'Gebäudebau aus der Familiengeschichte' geordert hatte, und zwar zum Preis von 1,93 €uro (ohne Mwst) je 1000-Stück-Packung ...
Er hatte damals - wohl in totaler Fehleinschätzung meiner Bauaktivitäten an und mit der 'Moritzbahn' - gleich vier Packungen (= 4000 Stück!) bestellt, und ich bediene mich noch immer aus der ersten Packung ... !

Der 'Speiskübel' auf dem Gerüst ist eine durchgesägte / halbierte Tonne aus einem 10er Set von ADDIE, während der kleine Wassereimer rechts vom Maurer von David Sutton < www.forty-third.co.uk > stammt, wie übrigens auch der Maurer auf dem Gerüst und sein Kollege an der Kalkwanne (letztere ist ein Eigenbau).

Apropos "tolles Schotterwerk" - du weisst aber schon, dass ich bereits an der 'Nachnutzung' arbeite (wie du an schon zugemauerten Tür- und Fensteröffnungen sehen kannst)?

Mit den besten Grüssen nach Flensburg!
Dieter

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256

Wednesday, October 1st 2014, 1:19am

Der Stuhl

Hallo Dieter,

bezüglich des Gerüstes und der Maurerutensilien schliesse ich mich gerne meinem Vorredner - ähhh schreiber an. Aber der Hammer ist ja der Stuhl unter dem Fenster. Dazu fällt mir irgendwie auch der Prof. Joseph Beuys ein - seelig. So ein Szenario gibt was her, fällt aber nicht ausdrücklich auf. Es fällt aber eine gewisse Leere auf wenn´s nicht da ist und niemand weis so direkt warum. Du hast wirklich einen Blick für "Szenen".
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Dieter Ackermann (01.10.2014)

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257

Friday, October 10th 2014, 6:57pm

Das kleine Schotterwerk
Die Nachnutzung - der Schleier wird gelüftet ...


Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

heute möchte ich der Geheimniskrämerei und der Geheimhaltung, all den Mutmassungen, Irrungen und Wirrungen in Folge meiner Beiträge Nr. 261, 263 und 267 ein Ende setzen! Ihr erinnert euch noch an den geheimnisumwitterten älteren Herrn, der mich neulich zu später Stunde in meinem Büro aufgesucht und sich als Käufer des Steinbruch-Areals und des Schotterwerks vorgestellt hatte? Dieser ältere Herr hatte mir nun eine Nachricht zukommen lassen - er bat um eine Unterredung am folgenden Vormittag in seinem Büro in der Kreisstadt, zu der auch der Bürgermeister eingeladen sei ... 'Na endlich', dachte ich, 'jetzt kommt wohl etwas Licht in die Angelegenheit!'

Als ich am nächsten Morgen auf den Bahnsteig trat, wartete dort schon Bürgermeister Landvogt. Während der gut halbstündigen Fahrt zur Kreisstadt versuchte der Bürgermeister natürlich, mich auszuhorchen - frei nach dem Motto "Ach kommen Sie, Herr Betriebsleiter! Sie mit Ihren guten Beziehungen in die Hauptstadt - Sie können mir doch nicht erzählen, Sie wüssten genau so wenig über dasProjekt wie ich!" "Aber das ist tatsächlich so, warten wir doch einfach ab, was Herr Dr. Forscher uns gleich erzählen wird!"

Landvogt hatte während der letzten Tage natürlich, genau so wie ich auch, all die baulichen Veränderungen an dem stillgelegten kleinen Schotterwerk beobachtet, hatte die Maurer, Zimmerleute, Schlosser und Dachdecker kommen und gehen sehen, aber jedes Mal, wenn wir sie nach ihren Auftraggebern gefragt hatten, hatten sie nur mit den Schultern gezuckt und was von 'Regierung und so' gebrummelt ...



Beim Einbau der Fenster und Türen habe ich darauf geachtet, dass sie von der Aussenfront etwas nach innen zurückgesetzt sind






das zweiflüglige Tor besteht aus 1 mm dünnen MDF-Brettchen, die mit 0,2 mm starkem Kupferblech beklebt sind (vorläufig noch ohne Scharniere)







Klebe- und Faltversuche des 'Wellblechs'(2 mm Wellpappe von Zapf, Menden)







Inzwischen waren wir in Herrn Dr. Forschers Büro eingetroffen, wo uns der Hausherr recht herzlich begrüsste: "Danke, meine Herren, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind - ich darf nämlich heute den Schleier über dem Steinbruch-Projekt lüften!" Und dann hielt er einen langen Vortrag über die 1949 in München gegründete Fraunhofer-Gesellschft, die hier, bei uns, in der Abgeschiedenheit eines aufgelassenen Steinbruchs, eine Aussenstelle ihres Instituts für die Entwicklung und Erprobung von Treibstoffen einrichtet - natürlich in Abstimmung mit der Regierung ...

'Ohne dass er heute näher auf Details eingehen wolle', fuhr er fort, 'dass diese Forschung zu Beginn der 1950er Jahre von einem Institut der TU Karlsruhe begründet, später von der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen wurde und bis heute erfolgreich weiter betrieben wird'.

"So, meine Herren", sagte Dr. Forscher und kostete sichtlich unsere Verblüffung aus "jetzt können Sie sich bestimmt vorstellen, warum wir für die praktische Erprobung der von uns entwickelten Treibstoffe unsere Aussenstelle im Steinbruch ansiedeln wollen - er ist weit genug vom Dorf entfernt, falls es mal etwas laut werden sollte (da war es plötzlich wieder, das Zwinkern mit den Augen!), er hat einen schönen Gleisanschluss, und er hat das Schotterwerk mit seinen erdbebensicheren, dicken Betonwänden (oder meinte er in Wirklichkeit explosionssicher?), dann die Möglichkeit, gewisse Experimente auch in Stollen vornehmen zu können, die wir noch in den Fels treiben werden ... Im Übrigen bietet dieses Areal nicht nur für unsere Forschung die besten Möglichkeiten - ich bin auch sicher, dass sich unser Engagement bei Ihnen auch auf die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region und natürlich auch auf die der 'Moritzbahn' positiv auswirken wird!"

Ein Seitenblick zu Bürgermeister Landvogt zeigte, wie sein Gesicht vor Aufregung und Stolz förmlich glühte.

Zu mir gewandt, fuhr Dr. Forscher fort "ich habe noch eine Bitte an Sie - können Sie dafür sorgen, dass die beiden Schotterwagen abgezogen werden? Wir erwarten in den nächsten Tagen schon die ersten wichtigen Wagenladungen!" und zum Bürgermeister "Es ist klar, dass das gesamt Gelände noch entsprechend gesichert wird - schliesslich ist die strikte Geheimhaltung in diesem Forschungsbereich oberstes Gebot! Und nun 'Glück auf' für uns alle! Und noch etwas - in der nächsten Zeit werden wir uns noch öfter sehen ... "

Dass die Rückfahrt ins Dorf wie im Flug verging - wen wundert das nach all diesen Neuigkeiten?

So, liebe Freunde, das war's für den Moment!

Euch ein schönes Wochenende
und beste Grüsse

Dieter

This post has been edited 2 times, last edit by "Dieter Ackermann" (Oct 10th 2014, 7:10pm)


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Friday, October 10th 2014, 10:01pm

Was für eine Geschichte!

Hallo Dieter,
was ist das wieder für eine spannende Geschichte! Wie machst Du (und alle anderen Geschichtenschreiber) das, dass man sich fühlt, als wäre man als Statist mit zur Kreisstadt unterwegs. Unser Institut von Ardenne ist ja auch in den Frauenhofer Instituten aufgegangen. Also, das kann heute noch täglich passieren.
Ich plane auch Gebäude im Selbstbau zu erstellen. Da ich das vom Abriss bedrohte Stellwerk "Tharandt" als Erstlingswerk bauen möchte, suche ich Fenster in entsprechender Größe, wie sie häufig an Stellwerken zu finden sind. Sind Deine Rahmen selber gebaut? Gibt es Hersteller die solch eine Größe produziern? Das Gebäude ist Spitze geworden! Ich bin mal gespannt, wenn Deine Handwerker mit der Einfriedung beginnen.

Viele Grüße Jörg

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Dieter Ackermann (10.10.2014)

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259

Friday, October 10th 2014, 11:51pm

Hallo Jörg,

zunächst vielen Dank für deine Zeilen über die heutige 'Lüftung des Schleiers'! Diese Idee mit der Nachnutzung des kleinen Schotterwerks als 'Aussenstelle' eines Instituts der Fraunhofer-Gesellschaft 'überfiel' mich sprichwörtlich vergangene Woche, als ich am Fenster meines Zimmers stand und den Blick gedankenverloren über das unserem Haus gegenüberliegende alte Kasernengelände schweifen liess ... Ich war noch immer auf der Suche nach einer glaubhaften, plausiblen Nachnutzung des Gebäudes, als mein Blick exakt auf das Gebäude fiel, in dem seit der Konversion der Kaserne das Fraunhofer-Institut für Optronik residiert. Von dort aus war es dann nur noch ein Gedankensprung zu dem quasi 'um die Ecke' in Pfinztal liegenden 'Institut für Chemische Technologie' (früher unter dem Namen 'Institut für Treib- und Explosivstoffe'), und die Nachnutzung des kleinen Schotterwerks stand fest.

Jetzt aber zu deinen Gebäude-Plänen, konkret dem Nachbau des alten Tharandter Stellwerks - vielleicht kontaktierst du mal Herrn Zapf <www.zapf-modell.de > , Herr Zapf lasert dir auf Wunsch passgenau nach deinen Angaben aus 1mm MDF jeden benötigten Fensterrahmen zu freundlichen Preisen, und zwar innerhalb weniger Tage. Ich selbst bestelle schon seit geraumer Zeit alle benötigten Rahmen doppelt: ich brauche für jedes Fenster zwei Rahmen, zwischen die ich das von Zapf mitgelieferte 'Fensterglas (Plexi) klebe ...

Viel Erfolg beim Gebäudebau
und beste Grüsse nach Dresden

Dieter


P.S. aus meiner Dresdner Zeit bei der PBDE Planungsges. Bahnbau Deutsche Einheit füge ich einen Scan aus der Bürger-Info der PBDE vom Mai 2001 zum Ausbau des Bf Tharadt bei - vielleicht reizt dich ja auch der Nachbau der alten 'Sommerwartehalle', die im Rahmen des Ausbaus ebenfalls saniert wurde - ein Schmuckstück sächsischer Eisenbahn-Geschichte!





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260

Wednesday, October 15th 2014, 1:46pm

Der Umbau des Schotterwerks zur Forschungseinrichtung

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

ich unterstelle mal, dass sich zumindest einige von euch beim Betrachten des letzten Fotos im Bericht Nr. 273 gefragt haben, was mit der grossen (Tor-) Öffnung im Obergeschoss des früheren kleinen Schotterwerks passiert - überall waren schon neue Fenster, eine Tür und ein Tor eingesetzt oder einzelne Maueröffnungen zugemauert worden - bis eben auf dieses 'Riesenloch' in der Vorderfront des Gebäudes ...

Zugegeben - auch ich habe einige Tage lang überlegt, wie ich diese Öffnung mit Blick auf die geplante spätere Nachnutzung (als Aussenstelle einer Forschungseinrichtung) möglichst realistisch und nachvollziehbar bearbeiten bzw. schliessen könnte.

Ein Blick in die vom früheren Betreiber Herrn Dr. Forscher übergebenen Betriebs-Unterlagen hatte gezeigt, dass ursprünglich von dort aus ein aufgeständertes Loren-Gleis (0e) zum Anschlussgleis geführt hatte; nach Überquerung des Gleisanschlusses wurden die mit Schotter beladenen Loren dann auf einer kleinen Drehscheibe um 90º gedreht und anschliessend (parallel zum Normalspurgleis) weiter in die jeweilige Position geschoben, von wo aus die Arbeiter dann den Schotter aus luftiger Höhe in die unten bereitgestellten Schotterwagen kippten ...

Leider hatten die von dem neuen Besitzer mit Entkernung und Umbau beauftragten Firmen förmlich 'tabuls rasa' gemacht und die aufgeständerte Lorenbahn gleich zu Beginn entsorgt - übrigens zum grossen Missfallen des Denkmalamtes, das diese einmalige Konstruktion zwar als Technisches Denkmal hatte erhalten wollen, hier aber wohl nicht rechtzeitig 'aus den Puschen' gekommen war ...

Zurück zu der Maueröffnung auf der Gleisseite - einfach zumauern wie auf der Rückseite wollte ich nicht, eine nach aussen führende Hebe-Vorrichtung in der Art einer 'Laufkatze' schien mir auf den ersten Blick zwar interessant, hätte aber für die vorgesehene Nachnutzung wenig plausibel gewirkt - ausser, wenn ich statt der Forschungseinrichtung dort einen metallverarbeitenden Betrieb angesiedelt hätte.

Dann die plötzliche Idee, die Öffnung mit einem so genannten Rolltor zu schliessen - zum einen konnte ich damit mal einen ganz anderen Akzent setzen, zum anderen blieb mir so immer noch die Möglichkeit einer eventuellen späteren Änderung ...









Zum Bau - auf die Unter- und die Seitenkanten habe ich 4-mm-Messingwinkel geklebt, hinter die ich von innen ohne Kleber (!) das exakt zugeschnittene 'Rolltor' gedrückt habe. Das 'Rolltor' selbst habe ich aus dem schon für die Dachdeckung verwendeten Wellblech (Wellpappe) hergestellt. Allerdings habe ich für diesen Zweck zwei Stück Wellpappe gegeneinander geklebt, so dass das Tor innen wie aussen gleich ausschaut. Das 'Tor' ragt innen übrigens noch 2 cm über die Oberkante hinaus, so dass ich hier eventuell noch einen 'Rollmechanismus' simulieren kann ...

Euch eine gute Zeit
und beste Grüsse

Dieter

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