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Ralf t3

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181

Sunday, April 13th 2014, 6:53am

Wehrkirche

Hallo Dieter
Wir verfolgen deine Bauberichte hier schon von Anfang an,es wird nie Langweilig deine Berichte zu lesen ,und die tollen Bilder zubetrachten,man denkt immer es kann nicht noch besser werden,und dann setzt du noch einen drauf,siehe Hintergründiges,jetzt sind wir gespannt auf die Wehrkirche.Was du uns zeigst ,ist Anlagenbau vom allerfeinsten,weiter so :thumbsup:
Gruß Ilona und Ralf

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Dieter Ackermann (13.04.2014)

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182

Sunday, April 13th 2014, 12:21pm

Liebe Freunde der 'Moritzbahn,

hallo Robert, Ilona & Ralf,
vorab - sonnige sonntägliche Grüsse ins Frankenland und an den Niederrhein!

@ fränkischer Nachtrabe alias Robert - es ist irgendwie beeindruckend zu beobachten, welche Faszination selbst ein aufgelassener Steinbruch auf grosse wie kleine Jungen ausüben kann. Lag es früher wohl daran, dass nahezu jedes Dorf in nächster Nähe einen Steinbruch (oder eine Kies-, Sand- oder Lehmgrube) als Rohstoffquelle für den Häuserbau hatte; Steinbrüche, in denen man Klettern lernen oder - viel spannender - nach 'Gold und Silber' graben konnte? Oder lösen heute eher die herrlichen, von Lenz wieder zum Leben erweckten Talbots diese 'Faszination Steinbruch' aus? Wie dem auch sei, ich jedenfalls kann deine 'schrägen Gedanken' sehr gut nachvollziehen! Und - ich bin sicher, dass du, lieber Robert, einen Weg finden wirst, deine 'schrägen Gedanken' zu realisieren ...

@ Ilona & Ralf - herzlichen Dank für eure Komplimente, auch wenn sie mich etwas verlegen machen - da gibt es doch etliche Modellbahner, die nicht nur über längere Erfahrung, sondern auch über erheblich mehr handwerkliches Geschick verfügen als ich!

Bei dieser Gelegenheit ein kleines Wort zu eurer (künftigen) 'Milemaja-Bahn' - ich finde mich jetzt mit der 'Moritzbahn' in guter Gesellschaft, da ihr ja ein ähnliches Projekt mit und für eure Enkel, pardon Mitgesellschafter, betreibt ... Ich kann euch zu eurer Idee nur gratulieren und wünsche euch, dass eure Enkel genau so viel Freude am Schaffen ihrer Grosseltern haben wie unsere 'Hauptaktionäre' in Berlin; die müssen allerdings das Werden der 'Moritzbahn' leider meist aus der Ferne (750 Km) beobachten, denn auch regelmässig verschickte Fotos sind da kein wirklicher Ersatz ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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abisz

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183

Monday, April 14th 2014, 7:42am

Hallo Dieter,
Du bist so schnell mit dem Einstellen Deiner Beiträge da kommt man(n) gar nicht hinterdrein, zu Deiner Hintergrundkulisse am Kaiserstuhl wollte ich Dir gratulieren, das "französische Dingsda" ist Dir gut gelungen.
Die Illusion ist perfekt mit dem Hintergrund. Das mit dem Kabel tut mir leid, wenn ich auch nicht weiß was gemeint ist, aber schon allein das Wort "BETRIEBSRUHE" nervt. Den Standort für die Wehrkirche finde ich nicht schlecht, wenn noch eine kleine Erhöhung drin ist, fände ich es noch besser.

Viele Grüße
Andreas

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Dieter Ackermann (14.04.2014)

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184

Tuesday, April 15th 2014, 2:48am

Steinbruch

Hallo Dieter,

danke für Deine Zuversicht... aber der Weg welchen Du meinst welchen ich finden werde wird steinig - sehr steinig - ähhhh steinbruchartig. Heute ist mir bewusst geworden, dass dies meine erste Anlage OHNE Steinbruch ist. Sonst hatte ich auf jeder Anlage, auf jedem Diorama, von vorne herein immer einen Steinbruch eingeplant und auch gebaut - nur auf der nicht. Warum wissen die Götter - sonderbar.
Gruss
Robert
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Dieter Ackermann (15.04.2014)

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Friday, April 18th 2014, 11:55pm

Standort Wehrkirche - Landschaftsbau der anderen Art ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der Moritzbahn,

ich bin ziemlich sicher, dass so mancher Fan der 'Moritzbahn' sich beim Betrachten der Fotos im letzten Beitrag gefragt haben mag, wie wohl der Übergang vom Plateau, dem Standort der Wehrkirche, zur unten vorbei führenden Bahntrasse gestaltet werden wird; das ist auch umso mehr verständlich, als der verfügbare Platz nicht gerade üppig bemessen ist. Offen gestanden - ich habe mir diese Frage auch gestellt, allerdings schon zu dem Zeitpunkt, als ich noch Überlegungen zu Länge, Breite und Höhe des künftigen Plateaus angestellt habe. Muss ja wohl auch so sein ...

In dieser Phase hatte ich mich an unsere Heimfahrt von den letzten Stromberger KS-Modellbahntagen erinnert, als wir in gemütlichem Tempo durch hübsche Dörfer und bezaubernde Landschaften gestromert waren. Plötzlich war da linker Hand ein ziemlich grosser Felsabbruch aus rotem Sandstein 'an uns vorbei geglitten', und ich hatte augenzwinkernd zu meiner Frau gesagt "der ist so schön, der muss auf die Anlage!"

Jetzt war der Moment gekommen. Im Garten musterte ich die Sandsteine, die vom Bau verschiedener Trockenmauern vor mehr als zwanzig Jahren übrig geblieben und während dieser Zeit Hitze und Kälte, Regen, Schnee und Wind ausgesetzt gewesen waren. Mit Bedacht habe ich den Stein ausgewählt, dem der Verwitterungsprozess schon so stark zugesetzt hatte, dass das Ablösen von 2 - 3 mm 'dicken' Platten ohne grossen Aufwand möglich sein musste ...

Da ich schon etliche Trockenmauern gebaut und dafür auch unterschiedlichste Steine bearbeitet habe, war mir sofort klar, dass ich wegen der fortgeschrittenen Verwitterung dieser ungefähr 6 cm dicken Sandsteinplatte keinen Meissel benutzen durfte, sondern versuchen musste, die einzelnen Schichten mit einem breiten Spachtel zu lösen, den ich mit ganz leichten Hammerschlägen zwischen die einzelnen Lagen treiben musste. Kurzum - es war eine faszinierende Arbeit, nein, mehr ein faszinierendes Spiel mit dem Stein, und als es mir gelang, eine nur 2,5 mm 'dicke' Platte von fast 30 cm Länge abzuspalten, wusste ich, dass das ein Blickfang auf der Anlage sein würde. Dass ich diese Platte mit besonderer Vorsicht zur 'Moritzbahn' geschafft habe, ist sicher nachvollziehbar, ebenso, dass ich gleich danach erste Stellproben vorgenommen habe ...







Bei dieser Gelegenheit habe ich auch gleich das nächste Projekt in Angriff genommen bzw. vorbereitet - den Strassentunnel unter dem Überführungsbauwerk, da dieser direkt an die 'Steilwand' anschliessen wird.



An dieser Stelle vielleicht noch ein kleiner Tipp an die Landschaftsgestalter unter euch, die auch mal mit 'richtigem' Stein arbeiten möchten - einen Granit- oder auch Kalkstein 'markiert' man mit einem Meissel beidseitig Zentimeter um Zentimeter entlang der gewünschten Linie, je nach Dicke auch mehrmals, bis man schliesslich (auf Grund der Erfahrung) einen kräftigen Schlag mit dem Fäustel auf die Trennkante setzt. Bei Sandsteinplatten der zuvor genannten Dicke zieht man die gewünschte Bruchlinie mit der Kante eines Schraubendrehers mehrmals beidseitig und kann den Stein dann ziemlich zuverlässig über eine Holzkante brechen.

So, liebe Freunde, das war's für den Moment!

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Ralf t3

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Saturday, April 19th 2014, 8:33am

Kirche

Guten Morgen
Hallo Dieter, was man da sieht läst schon wieder auf einen tollen Baubericht hoffen.Sind schon gespannt wie es weiter geht.
Gruß Ilona und Ralf

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Dieter Ackermann (19.04.2014)

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Saturday, April 19th 2014, 3:34pm

Standort Wehrkirche - Böschungsbau mit Naturstein ...

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn,

nachdem ich mich gestern (Beitrag Nr. 800) etwas über die Produktion von Sandstein-Platten für den Anlagenbau ausgelassen hatte, möchte ich euch heute einige Fotos vom Ergebnis meiner 'Steinhauerei' zeigen:



die Böschung links von der Sandsteinwand ist nach 'herkömmlicher' Art gestaltet: Spanplatten, Alu-Gewebe, Krepppapier ...





hier ist bereits der 'Rohbau' der Strassenunterführung zu sehen; nach diesen beiden Aufnahmen habe ich mir allerdings erst einmal eine längere Betriebsruhe auf der 'Moritzbahn' beschert, nachdem ich in einem Moment der Unachtsamkeit für einen Kabelabriss aus den Trafo-Klemmen gesorgt hatte - mit der Folge einer Teil-Agonie des Trafos ... Daher auch an dieser Stelle nochmals ein ganz dickes DANKESCHÖN an die Herren Gradl und Kemler der Fa Lenz für ihr Verständnis und ihre grossartige Hilfsbereitschaft!





ein kleiner Fussweg führt von der alten Wehrkirche in Richtung Adelsbach









dieser Sandstein-Abbruch wird natürlich
demnächst noch mit Sträuchern und Bäumen 'belebt' werden ...

So, liebe Freunde - bis demnächst

und beste Grüsse
Dieter

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Tuesday, April 22nd 2014, 11:41pm

Hallo Dieter,

das mit den echten Steinen hat was. Die Platten zu spalten war, wie Du ja im Beitrag 201 (be)schreibst, auch nicht das Leichteste. Was dabei herausgekommen ist muss gefallen. Ein wunderschönes Arrangement - der Standort der Wehrkirche, der Felsabschnitt, die bereits eingearbeiteten kleinen Steine und die Vegetation - alles passt und ist sehr harmonisch. Ausserdem wirkt dieser Abschnitt irgendwie frühsommerlich - lichtdurchflutet, obwohl Deine Moba ja im Keller ist. Naja, dem wahren Künstler gelingt auch das! :) :) :)

Ja, wir sind zurück von der österlichen Triketour. Was wir alles erlebt haben wäre wert, einen kleinen Roman darüber zu schreiben. Übrigens haben wir auch eisenbahnmässig eine Menge schöner Situationen erlebt, insbesondere zum Thema "Eisenbahn und Landschaft".
Gruss
Robert
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189

Wednesday, April 23rd 2014, 12:03am

Standort Wehrkirche - der Bau der Strassenunterführung

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn,'

ich hatte in meinem letzten Bericht (Fotos 2 und 3) bereits angedeutet, dass in unmittelbarer Nähe der alten Wehrkirche und direkt im Anschluss an die Steilwand aus echtem roten Sandstein eine Strasse unter der Bahntrasse hindurch geführt wird. Die Portale habe ich, wie schon zuvor beim 'Barbara-Tunnel' unter dem 'Kaiserstuhl' zunächst aus 6 mm Sperrholz gesägt und anschliessend mit Holz-Reparatur-Spachtel die Struktur der Mauersteine aufgetragen. Die Tunnelwandung bzw. -auskleidung habe ich hingegen mit Mauerplatten der Fa Noch gestaltet. Die Unterführung ist 16 cm (7,2 m) lang, Breite und Höhe betragen jeweils 7,5 cm (3,4 m).
Bei dieser Gelegenheit habe ich dann auch gleich noch die Böschung bis zum Überführungsbauwerk fertig gestellt. Aber ich lasse jetzt einfach mal die Fotos 'erzählen' ...

















Bis denne!
Mit den besten Grüssen
Dieter


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190

Wednesday, April 23rd 2014, 12:19am

Hallo Dieter,

eine zum "da will ich auch durchgehen" anregende Szenerie wird das.

Eine Multible Persönlichkeitsstörung (= dissoiziative Identitätsstörung) wäre in diesem Fall nicht das Schlechteste. Wenn ich dann gerade ein Preisermännlein wäre, könnte ich da auch mal durchlaufen und mich ein wenig mit dem Bauer unterhalten.
Gruss
Robert
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Dieter Ackermann (23.04.2014)

Ralf t3

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191

Wednesday, April 23rd 2014, 7:35am

Hallo Dieter
Wieder mal wunderbar gestalltet,wenn ich bedenke das wir das noch alles vor uns haben,aber man kann sich von deinen Seiten ja einiges abschauen
Freuen uns auf weitere Bilder und Bauberichte
Gruß Ilona und Ralf

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Dieter Ackermann (23.04.2014)

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192

Wednesday, April 23rd 2014, 3:47pm

Standort Wehrkirche - Nachtrag 'Kleine Materialkunde'

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

da denkt man beim Korrekturlesen so manches Mal "so, eigentlich ist ja alles gesagt und geschrieben" und dann stellt man später fest "okay, das und das hättest du doch vielleicht noch erwähnen sollen" ...

So geht es mir heute bei der Rückschau auf die Beiträge 201, 203 und 205, und jetzt nehme ich mir mal die paar Minuten, um etwas 'aus dem Nähkästchen' zu plaudern:
die eingebauten Sandsteinplatten sind samt und sonders mit dem 'Holz-Reparatur-Spachtel' der Fa Moltofill sowohl untereinander (mehrschichtig) als auch mit dem Unterbau (Krepp auf Alu-Gewebe) 'vermauert'. Nachdem ich schon beim Tunnelbau und jetzt wieder beim Bau der Steilwand aus echtem Sandstein derart gute Erfahrungen mit dieser Spachtelmasse hatte sammeln können, bleibt dieses Material auch für künftige Gestaltungsvorhaben auf und an der 'Moritzbahn' erste Wahl!

Die Vorzüge gegenüber Materialien wie Gips oder dem in der Handhabung vergleichbaren Moltofill sind gerade im Modellbahnbereich nicht zu unterschätzen:

- die (feuchte) Spachtelmasse kann aus dem Gebinde heraus (0,5 kg und 1 kg) sofort verarbeitet werden,
- die Feuchtigkeit der Masse bleibt über Wochen konstant (kann ggf. mit etwas Wasser aufgefrischt werden),
- das Material haftet sofort auf allen möglichen Untergründen und kann nach dem Auftrag noch einige Stunden lang bearbeitet werden (z. B. zum Einritzen von Mauerfugen, etc.).

Der m. E. grösste Vorteil bei der Verwendung dieser Spachtelmasse liegt aber unbestreitbar darin, dass

- kein Anmischen der 'richtigen' Menge erforderlich ist,
- absolut staubfrei gearbeitet werden kann und schliesslich
- keine 'Mörtelreste' möglichst umweltschonend entsorgt werden müssen (weil mehr als benötigt gemischt wurde) ...

So, liebe Freunde, diese Erfahrungen wollte ich euch keinesfalls vorenthalten.

Mit den besten Grüssen
Dieter


P. S. Um jetzt nicht schon wieder etwas zu vergessen - herzlichen Dank für eure treue Begleitung beim (Aus-) Bau der 'Moritzbahn' sowie eure freundlichen Bewertungen und Kommentare!

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Hein

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Wednesday, April 23rd 2014, 7:03pm

Hallo Dieter.

Ach wenn es dir evtl. nicht gefällt , das ich in deinem Beitrag schreibe , möchte ich zu deinen letzten Berichten einmal Stellung nehmen.

@ Sandsteinwand.

Du hast uns wirklich genau und akribisch Beschrieben wie man den Sandstein bearbeitet und ihn auf der Moba einsetzen kann ( finde ich sehr gut ).Wie du selbst schreibst willst du damit einen Sandsteinhang darstellen. Die Böschung die du damit hergestellt hast entspricht aber in keiner Weise was du vorher geschrieben hast.Der Sandstein ist genau wie du ihn auf dem Bild zeigst geschichtet, also Horizontal in einer kleinen Schräglage, und du verbaust ihn Senkrecht.Wenn du es schon darstellen willst dann musst du auch die Schichten im einzelnen so verbauen.

@Holzspachtel.

Die Vorzüge des Holzspachtels will ich garnicht in Abrede stellen, aber das Preis- Leistungs- Verhältnis schon.1 KG Holzspachtel kostet bei uns im Baumarkt 9,85 €- 10 KG Moltofill 15,25 € , d.h. Dein Holzspachtel kostet auf 10 KG gerechnet 8,32 € mehr auf das KG als einfaches Moltofill. Mann kann es so wie du Verwenden aber dann wirklich spaaaaaaarsam. Auf die Schmutz und Entsorgungsvorzüge will ich nicht weiter eingehen.

Ein kleiner Tipp noch.

Wenn du schon darauf verzichtest deinen Küchenkreppüberzug nicht mit einen Gips oder Moltoüberzug zu versehen dann Grundiere ihn doch wenigstens mit einer Erdfarbe damit das Weiß nicht nach der Begrünung so durchschimmert .

Gruß Hein

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Friday, April 25th 2014, 1:03am

Masse Fabrik

Hallo Dieter,

die gewünschten Masse der Fabrik findest Du unter dem Faden "Moba Schnappschuss".

Ich hoffe, Dir damit keinen Floh ins Ohr gesetzt zu haben so wie Du mir mit Deinem schönen Steinbruch. One day my friend - irgendwie kriege ich das mit dem Steinbruch doch noch hin, ich weis zwar noch nicht WIE, aber ich weis DASS... ;) :D.
Gruss
Robert
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Dieter Ackermann (25.04.2014)

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Friday, April 25th 2014, 11:29pm

Die Wehrkirche und ihr Glockengeläut

Liebe Spur 0 Freunde
und Freunde der 'Moritzbahn',

diese Woche hat die alte Wehrkirche aus Niederschlesien endlich ihr Geläut erhalten - fast drei Jahre, nachdem ich die 800 Jahre alte Oberlauterbacher Kirche als Modell nachgebaut hatte ... Ich hatte zwar schon Mitte März (s. Beitrag Nr. 174) von Herrn Dietz in Höfen an der Enz ein entsprechendes Geräuschmodul samt passendem Lautsprecher erworben, musste aber noch den am besten geeigneten Platz zum Einbau des Lautsprechers ausfindig machen.



Natürlich wäre es naheliegend gewesen, den Lautsprecher im Dachreiter zu installieren, doch Herr Dietz hatte nach der Begutachtung der relativ kleinen Schalllöcher des Turms dringend von der dortigen Montage abgeraten "der Klang wird zu stark gedämpft - stellen Sie den Lautsprecher doch einfach etwas versteckt hinter der Kirche auf!"
Na ja, das wäre wohl wirklich die einfachste 'Lösung' gewesen, aber schön? Und so habe ich überlegt, den Lautsprechen in einem Häuschen unterzubringen, das 'offiziell' die bescheidene Bleibe des Küsters (und in Personalunion des Totengräbers) ist.









'Geburtsort' des Häuschens ist zu 100% meine Restekiste, wobei die Dachziegel von Stangel und Fenster und Türrahmen von Bünnig stammen, während Türblatt und Fensterläden dem SNM-Kiosk-Bausatz entnommen und etwas aufgewertet wurden.



Kaufen musste ich lediglich die 2 mm Moosgummi-Platte zur Abschirmung des Lautsprechers gegen den Sperrholzboden. Der Lautsprecher liegt in einem Winkel von 45º auf einem mit Mossgummi beschichteten Keil aus Balsaholz und wird vorne von einem ebenfalls mit Mossgummi beschichteten Vierkantholz in seiner Lage gehalten.

Die Lautsprecherkabel sind durch den 'Fussboden' und die Anlagenplatte geführt und mit einem kleinen Fleischmann-Trafo (ex MagicTrain) verbunden. Zur Stromzuführung hätte ich die Kabel natürlich auch mit den Schienen verbinden können, aber der Anschluss an den Trafo bietet ungleich mehr Faszination - so kann ich nicht nur die Lautstärke des Geläuts über den Regler variieren, ich kann auch den Glockenton an- und abschwellen lassen - wie 'vom Winde verweht' ...



Momentan sind Geräuschmodul und Schalter (Märklin) noch provisorisch untergebracht, da ich noch überlege, von Herrn Dietz statt der ebenfalls vorhandenen Stundenschläge eine geeignete Orgelmusik einzuspielen ...







So, liebe Freunde, das war's mal wieder - bis demnächst.

Euch allen ein erbauliches Wochenende
und beste Grüsse

Dieter

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Friday, April 25th 2014, 11:51pm

Moin Dieter,
das Häuschen des Küsters gefällt mir ausserordentlich gut - aber wie sieht es mit dem Klang aus bzw. wo kommt er raus?
Auch sollte der Lautsprecher vielleicht in eine Mini-Box eingesetzt werden wegen akustischem Kurzschluss.

Der arme Küster... ?(

Gruss
Werner

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Saturday, April 26th 2014, 12:09am

Hallo Werner,

Ich kann dich beruhigen - der Klang kommt sehr gut, und zwar sogar um einiges besser als bei der 'Hörprobe' auf der Dietz'schen Webseite. "Wie kommt der Klang nach draussen?" - Zum einen durch die halb offene Tür, zum anderen durch einen schmalen, durch das herunter gezogene Dach nicht sichtbaren Spalt zwischen Dach und vorderer Hauswand.
Allerdings habe ich auch einige Tage experimentiert, bis ich die richtige Lage für den Lautsprecher 'geortet' und die beste Ehefrau von allen schliesslich ihr "okay" gegeben hatte - sie hat so etwas wie das 'absolute Gehör'.
Enkel Moritz war gestern jedenfalls ganz begeistert, als ich ihm am Telefon das Glockenläuten vorgespielt habe ...

Mit den besten Grüssen
Dieter

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Ralf t3

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Saturday, April 26th 2014, 6:39am

Hallo Dieter
Wiedermal herlich gemacht, das Küsterhäuschen,und das mit dem Orgelklang was du aufspielen willst ist auch ein guter Gedanke,wenn du soweit bist musst du uns eine Hörprobe senden.
Wir haben den Unterbau jetzt fast fertig,werden nächste Woche die ersten Bilder einstellen
Gruß Ilona und Ralf

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Didier78

Lokführer

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Saturday, April 26th 2014, 9:27pm

N' Abend Dieter,

da hat sich ja mal wieder richtig was getan auf der Moritzbahn in letzter Zeit - wirst du von deiner besseren Hälfte nicht auch mit allerlei Aufträgen das eigene Grundstück betreffend beschäftigt?
Mit dem Standort der Wehrkirche nebst Straßenunterführung ist dir wieder mal ein schönes Ensemble gelungen. Es ist immer wieder interssant zu sehen, wieviel Mühe du dir mit der Landschaftsgestaltung auf der Moritzbahn gibst - und mittlerweile denkst du ja nicht nur über die passende Landschaftsgestaltung nach, sondern auch darüber, wie man die Weiten der Moritzbahn mit den passenden Nebengeräuschen füllen kann! Brummende, zischende und pfeifende Fahrzeuge haben wir ja alle irgendwie, aber solche Gimmicks wie deine Wehrkirche mit passendem Geläut sind doch eher selten... Würde ich auch gerne mal hören!
Ansonsten eröffnet dein Vorstoß ja noch weitere Möglichkeiten wenn man mal an deine anderen Bauprojekte denkt: der Schmiedehammer für die Schmiede, Sirene für das Spritzenhaus, Detonationen für den Steinbruch, einen schimpfenden Gesellen für die Seilerei - die Moritzbahn als Soundprojekt!
Zugegeben, ich weiß nicht wieviel man in so ein Soundmodul investieren muss - also fühl dich frei die Reißleine zu ziehen falls das Projekt den Rahmen sprengen sollte...

Klangvolle Grüße, Dirk.

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Sunday, April 27th 2014, 12:41am

Hallo Dirk,

vielen Dank für die 'Blumen' zum Thema Landschaftsgestaltung an der Wehrkirche, obwohl man da mit der Zeit schon so etwas wie Routine entwickelt. Heikler war da schon das Einrichten des Glockengeläuts, da ich in Sachen Elektrik und Elektronik nicht nur zwei linke Hände, sondern auch gehörigen Respekt habe. Allerdings legt Herr Dietz seinen Sound-Modulen eine wirklich hervorragend detaillierte Montage-Anleitung bei, so dass selbst ein bekennender Laie wie ich irgendwann zum Erfolg verdammt ist ...

Du findest übrigens auf der Webseite von Herrn Dietz < www.d-i-e-t-z.de > nicht nur die von ihm entwickelten Sound-Module aufgelistet, sondern hast über Hörproben auch die Möglichkeit zu entscheiden, welches Geräusch eventuell zu deiner Anlage 'passen' könnte.

Einen schönen Sonntag und beste Grüsse nach Marburg
Dieter


P.S. Thema Garten - wird von meiner Frau und mir schon immer sehr gelassen gesehen, was zwar nicht immer allen gefällt; aber dafür ist diese 'Wildnis', von Sohnemann Jens auch als "Grüne Hölle" bezeichnet, seit langem Heimat und Brutstätte vieler Singvögel ...

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Didier78 (27.04.2014), Baumbauer 007 (27.04.2014), BTB0e+0 (27.04.2014)