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1

Sunday, September 8th 2013, 3:43pm

Spur 0 Planung braucht Hilfe

Hallo zusammen,

seit kurzer Zeit bin ich zur Spur Null gewechselt und kann glücklicherweise den Keller ( 3,00 x 2,20 ) nutzen. Ich bin von der Modellgröße total begeistert, muss mich aber an die geringere Modellbahnstrecke erst noch gewöhnen. :)

Nach einigen Versuchen habe ich dann die folgende Strecke entworfen. Dabei ist geplant, die Bogenbrücke rechts im Bild als abnehmbares Element zu gestalten, damit die davor liegende Tür noch in den Raum hinein zu öffnen ist.

index.php?page=Attachment&attachmentID=4730

Vielleicht habt ihr noch weitere Ideen / Anregungen zu meiner Idee - ich bin für jede konstruktive Kritik sehr dankbar - den als Spur O - Greenhorn :) stehe ich noch ganz am Anfang einer wunderschönen Welt.


Vielen Dank für eure Hilfe.


Viele Grüße
Mario

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Looki

Rangiermeister

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2

Sunday, September 8th 2013, 6:06pm

Hallo Mario,

Dein Gleisplan gefällt mir gut, ich bin räumlich in einer ähnlichen Situation und auch am hin- und her planen ;)

Eine Sache würde ich mal probieren:

Den ganzen Gleisplan ein kleines bisschen drehen (vielleicht nur um 5°), damit die geraden Gleise nicht parallel zu den Anlagenkanten verlaufen.

Schönen Sonntag,

Rainer

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3

Sunday, September 8th 2013, 7:21pm

Hallo Mario!

Ganz ehrlich, ich würde auf den Kreis verzichten. Ich bin zwar sowieso ein Kreisfahrgegner, aber bei dem - für eine 0-Anlage - doch reichlich kleinen Raum (ich habe 3,75 x 3,35 m und keinen Kreis) verschenkst du zu viele interessantere Aktionsmöglichkeiten.
Was nützt dir der Kreis? Dein Zug fährt aus dem winzigen Bahnhof aus und rotiert dann karusselmä0ig immer um dich herum, bis du ihn anhalten und die Fahrt umkehren musst, um geschobenermaßen wieder im Bahnhof zu landen. Das ist irgendwie noch weniger als eine Märklin-Anfangspackung bietet (die irgendwie allen deutschen Modellbahnern ins Gehirn geprägt zu sein scheint :) ).
Und wenn es denn unbedingt ein Bahnhof sein muss, dann nutze den freiwerdenden Bereich rechts oben (wo jetzt der Kreis abgeht) für ein weiteres Anschlussgleis zum Rangieren und die untere, "lange" Gerade für einen Schattenbahnhof (am besten als Schublade, denn für Weichen ist der Platz zu klein). Dann kannst du mehrere (2 - 3) Züge dort deponieren und nach und nach in den Bahnhof und wieder zurück fahren.
Eigentlich würde ich dir eher noch zu einer reinen Rangieranlage raten, vielleicht mit einem Haltepunkt, in dem der Schienenbus oder ein ganz kurzer Personenzug halten kann (die lange Schlepptenderlok mit drei Vierachsern aus deinem Gleisplan dürftest du in deinem Bahnhof kaum unterbringen können). Und wenn du doch mal lange Züge auf langen Strecken fahren lassen willst, dann fahr doch einfach an einem Fahrtag mal nach Hagen (Spur Null Team Ruhr Lenne) oder nach Stromberg, wo man auf der jeweiligen Vereinsanlage auch selbst fahren darf (auch ohne Mitglied zu sein!). Das bringt allemal mehr Spaß als dein Kreisverkehr.

Du kannst auch gerne mal bei mir (Neuss ist ja nur einen Katzensprung von Hilden entfernt) vorbeikommen und ein bisschen rangieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob dir das gefällt.

Aber was rede ich! Bau die Anlage einfach mal so, wie du sie geplant hast, auf dem Fußboden auf, und schau, was sie dir bringt.

Tschüß
Utz
Rheinhaven - und weg ist er ...

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4

Monday, September 9th 2013, 7:00pm

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure schnelle Unterstützung und guten Ideen.

@Reiner: es freut mich, dass ich Dir mit meiner Planung eine kleine Hilfe sein konnte. Ich werde die Idee mit der 5° Drehung sofort testen.

@Utz: vielen Dank für die vielen Informationen und Änderungsvorschläge zu meiner Streckenplanung. Ich werde sie dahingehend noch einmal kritisch unter die Lupe nehmen und auch eine Planung ohne den Kreiselverkehr ;) vornehmen.

Viele Grüße
Mario

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Torsten

Bremser

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5

Monday, September 9th 2013, 7:13pm

Hallo!

Also mir persönlich würd es auch langweilig werden, nach verlassen des Bahnhofs sofort wieder in selbigem einzufahren.
Was hälst du davon: Klick

Müsste doch fast machbar sein bei 220cm minimal, musch halt die Landschaft und den Steinbruch im inneren der Anlage wegdenken.

So was ähnliches wie die verlinkte Anlage schwebt mir für mein zukünftigen Mobaraum auch vor, der allerdings 5x3m ist.
Kreisverkehr muss bei mir auch sein.

Gruß
Torsten

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Masinka

Oberheizer

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6

Monday, September 9th 2013, 9:36pm

Hallo Mario!

Moechte Ich fragen, ob hattest Du nicht ueber Anlage mit Thema "Endstation in Stadt mit Spitzkehre zum Industriebetrieben" ueberlegen.Heisst das Pendelbetrieb, aber begrenzte Zahl von Fahrzeuge und entfaelt dabei Kreisverkehr.Ja, Stadt ist fuer Bau anspruchsvoll, aber Periferie, mit Hinterhofe hat sein Zauber, und Bietet viele Moeglichkeiten Bahn unaffaelig verstecken.

Gruesst

Vladimír :)

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volkerbahn

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7

Monday, September 9th 2013, 11:03pm

moin mario,
3,00 mal 2 ,20 ist wenig platz immerhin mehr als ich habe (2,70 mal 1,50) aber auch nicht viel mehr. auf dieser kleinen flache kommst du mit "normalen" Ansätzen (Kreisverkehr, Bahnhof etc.) nicht weit. da musst du schon ziemlich tief in die trickkiste greifen, um etwas spannendes sowohl optisch, als auch im spielbetrieb auf die modulbeine zu stellen. ich für meinen teil habe sowohl auf einen bahnhof im klassischen sinne, als auch auf normalspur verzichtet, und baue jetzt eine betriebsstelle einer güterstraßenbahn in schmalspur mit rollwagen-verkehr. da habe ich die schönen normalspur-güterwagen, durch die hohe kleinstadtbebauung ist aber jedem klar, warum die gleise so kurz und verschlungen sind. ist sicher nicht jedermanns weg, aber ich fürchte, auf den musst du bei dem platzbedarf eh verzichten.
nur so als Anregung.
tschüß volker

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BTB0e+0

Bahngeneraldirektor

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8

Monday, September 9th 2013, 11:51pm

Träume sind Schäume

Hallo Mario,

Du schreibst, dass Du von Spur ? zu Spur 0 gewechselt hast. Ich mutmasse jetzt mal von H0 zu 0.

Wenn das so ist, empfehle ich Dir aus eigener Erfahrung, Dir nochmal gaaaanz bewusst zu machen, dass jetzt alles doppelt so lang, doppelt so breit u.s.w. und vom Rauminhalt her alles viermal so viel ist. Das "entzaubert" dann von den niedlichen H0 Massen und führt besser in die 0 Realität. Es schützt den angehenden Nuller vor unrealistischen Träumereien, wie sich z. B. der 0 Zug mit Schlepptenderlok und drei Vierachsern langsam in den "weitläufigen" Bhf. an die Bahnsteigkante schiebt und dann auch noch genügend lichte Weite übrig ist ;).

Eine gepflegte Schlepptenderlok ist grob gerechnet so zwischen 40 und 60 cm lang und die Umbauvierachser von Lenz so um die 40 cm. Das ergibt im günstigsten Fall mit "Steppenpferd" 37 cm plus drei mal Umbauwagen rund 120 cm, zusammengerechnet schon mal eine Zuglänge von grob 160 cm. Da ist dann aber noch keine Profilfreiheit gegeben und der Prellbock ist auch noch nicht dabei. Von einer Umsetzmöglichkeit ganz zu schweigen. Diese grobe Modellrechnung soll jetzt nur nochmal die 0 Ausmasse veranschaulichen, verglichen mit der jahrelang "geübten" H0 Denke schon eine andere Liga.

Ich will Dir damit keines Falls zu nahe treten oder klugsch....en. Fast alles was ich am Anfang gebaut habe, musste nach einiger Zeit genau aus dieser Erkenntnis heraus in die Tonne getreten werden, weil halt z. B. mein als riesig empfundener Selbstbaubahnhof doch zu H0 orientiert war, also doch zu klein. Ergo: Es war nicht mehr H0 Grösse, aber auch nicht 0 Grösse - nicht Fleisch und nicht Fisch, sondern einfach nur bullshit :( ;(.Tipp: 0 Männchen von Preiser, am besten einen grossen Typ als "Massmännchen" nehmen und umrechnen, umrechnen und nochmal umrechnen bevor Du überhaupt was baust.
Gruss
Robert
BTB0e+0

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9

Tuesday, September 10th 2013, 10:08am

Anlagenplanung mit anderen Methoden

Hallo!

Ich schlage aus eigener Erfahrung einen anderen Weg vor, genaugenommen drei Wege:

1. Einige Grundideen per Gleisplanprogramm (frei gezeichnet klappt nie, da stimmen erfahrungsgemäß am Ende die Größenverhältnisse nicht)

2. für die favorisierte Lösung das wesentliche Gleismaterial beschaffen und auf der geplanten Fläche aufbauen, damit das "Teppichbodenbahning" einem die tatsächlichen Größenverhältnisse und Spielmöglichkeiten wirklich vor Augen führt. Erst dann mit dem eigentlichen Bau beginnen, wenn ausführlich "getestspielt" wurde. GGf. auch Pappmodelle von Gebäuden für die Größenverhältnisse aufstellen.

3. bei der gegebenen Raumgröße in Segmenten oder Modulen planen, die zum Einen in Etappen fertiggestellt werden können und auch im Nachhinein Veränderungen durch neue Elemente zulassen oder bei einem Umzug wachsen könnten. Das gibt ggf. auch noch die Möglichkeit einige "neuralgische" Anlagenteile vor der Fertigstellung zu verändern.

Bei meiner kleinen L-Anlage habe ich so im alltäglichen Rangierbetrieb noch kleine Veränderungen an den Gleisanlagen des Bahnhofs vorgenommen, während der Bereich "Haltepunkt mit Werksanschluss" in Teilen ausgestaltet und auch eingeschottert ist.

Außerdem ergibt sich durch die Modul oder Segmentbauweise die Möglichkeit, Anlagenteile wieder auszutauschen oder aber abbaubar zu integrieren, z.B. um auch ein kleines BW trotz beschränkter Platzverhältnisse bespielen zu können.

Die Im - Kreis Lösungen zu verdammen halte ich übrigens für völligen Quatsch. Im Rundumbetrieb nimmt man nie den ganzen Kreis zugleich wahr, optisch kann man mit Wegtarnen von Abstellgleisen oder Ausweich-Stellen beide Lösungen, Kreis- und Pendelverkehr in Einem haben.

Ich sehe einer schönen Garnitur gerne mal zu, wenn sie an mir vorbeizieht, ohne dass ich schon zur Vermeidung des Aufpralls auf den Prellbock am anderen Ende herunterregeln muss.

Aber das sind halt verschiedene Philosophien, mit dem heutigen Material von Lenz, mbw, Brawa und mth/Busch kommt Dank der digitalen Rangierkupplung der Spielspass bei einer kleinen Rangieranlage viel mehr zum Zug als früher, noch dazu bei engen Radien, die die Schraubenkupplungsfahrer gar nicht nutzen könnten. Auch das ist Spur 0 und wesentlich schöner in Optik und Technik als in kleineren Spuren.

Grüße

Zweispurer

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Betriebsleitung der NauKb

Lokomotivbetriebsinspektor

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10

Tuesday, September 10th 2013, 10:14am

Freunde des Flügelrades,

ja es ist ein kleiner Raum und, ja es ist auch nur Kreisverkehr. Mit ersterem muß Mario leben und aus dem Zweiten kann man eine Menge machen, nämlich richtigen Betrieb! Also, der Bst. wird um ein Gleis nach unter in die Weiche verseztzt und es entsteht ein Trennungsbahnhof. Dann bekommt der Bahnhof einen Doppelnamen, z. B. Obernburg- Elsenfeld. Den gibt es bei der Westfrankenbahn. Der Betrieb gestaltet sich dann so: Zug fährt wie gezeichnet aus dem Bhf Obernburg, macht eine Runde und hält im Hp Oberburg- Elsenfeld. Dann mach er noch eine Runde und endet im Bhf Elsenfeld. Hierbei ist zu sagen, daß zu diesem Bhf nur die Umsetzanlage und das "Programmiergleis" als Holzverlader gehört. Nach dem Umsetzen geht es wieder zurück. Zum Bhf. Obernburg gehören die restlichen Gleise.
Klar dürfte wohl auch jedem die Wahl der Fahrzeuge sein: Mind. eine V 100 mit 2 Umbauwagen!!! Sieht bestimmt klasse aus!! Oder???
Oder aber man verlegt sich aufs bayrische mit einer Pt 2/3 oder einem Glaskasten und den gaaaaaanz kurzen Lokalbahnwagen. Als G- Wagen kommen natürlich nur die Verbands- und Austauschbauarten zum Tragen. Ep II oder Ep III ( 50ger Jahre)
Im Norden gilt das Gleiche für die Kleinbahnnen. Axel Hartig bietet Wagen der WLE mit 3,5m und 4m Achstand an.

Noch etwas zum Thema Kreisverkehr. Als freier Mitarbeiter bei der damals führenden Zeitschrift für Schmalspurbahnen, dem Mittelpuffer, propagierte ich natürlich den Pkt- Pkt Betrieb. Kreisverkehr war total verpönt und mehr für Kleinkinder und Anfänger. Als Betriebsleiter der Kreisbahn Rathenow- Senzke -Nauen mit immerhin 7 Betriebstellen sah das etwas anders aus. Klar, mit Freunden machte der Ladungsverkehr und Pkt- Pkt Verkehr richtig Spaß. Aber zum Entspannen und Träumen fehlte mir einfach eine Alternative, nämlich den Kreisverkehr.


Es kommt also nur darauf an, was man daraus macht!!

Eure Betriebsleitung
der Naugarder Kleinbahn


meine hoompetsch: http://naugarderkleinbahn.jimdo.com

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Thursday, September 12th 2013, 11:38pm

Hallo Mario,

auch ich habe mir mal Gedanken um das Planungsdilemma in deiner kleinen Modellbahnkammer gemacht. Als Spur-Null-Neuling muss man sich in der Tat erst an die im Vergleich zu den kleineren Spurweiten "gewaltigen Dimensionen" gewöhnen. Dies bekommt man bei der Planung und erst recht beim Bau mit voller Kraft zu spüren - Radien und Fahrzeuglängen sind kaum zu vergleichen. Das Thema "Kreisverkehr" wird nicht nur in diesem Forum in gewisser Regelmäßigkeit recht kontrovers diskutiert, daher möchte ich an dieser Stelle auch nicht weiter darauf eingehen. Viel lieber möchte ich Dir zeigen, wie ich das Problem mit den Maßen deines Moba-Zimmers angehen würde. Natürlich habe ich keine Ahnung welches deine Vorlieben sind - für mich ist ein abwechslungsreicher Rangierbetrieb (mit Lenz-Kupplung) das Salz in der Suppe... Aber nun zu meinem kleinen Plan:



Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Spitzkehren-Anlage bei der (im Plan oben) im Hintergrund ein kleiner Haltepunkt den Einsatz eines bescheidenen Personenzugverkehrs rechtfertigt. Neben einer Umsetzmöglichkeit und dem zugehörigen Ziehgleis gibt es noch eine kleine Ortsgüteranlage mit Güterschuppen. Einziger Wermutstropfen der Bahnsteiggleislage ist die Notwendigkeit des Einkuppelns im Bogen.

Im Vordergrund ist genug Platz für den Güterbereich. Neben dem Ziehgleis gibt es zwei Werksanschlüsse oder ggf. eine Freiladezone. Da diese beiden Bereiche sehr dicht bei einander liegen, sollte die funktionale Trennung durch eine geschickte Höhenstaffelung unterstrichen werden. 4cm Höhendifferenz dürften ausreichen und sind von der Spitzkehre aus (je 2cm pro Streckenast) problemlos machbar. Um der ganzen Anlage eine gewisse Lockerheit zu verleihen, habe ich ganz bewusst auf eine Gleislage parallel zur Anlagenkante verzichtet.

Die Spitzkehre selbst ist zweigleisig ausgeführt. Das hintere Gleis könnte ebenfalls als Werksanschluss dargestellt werden während das vordere Gleis aus einer Wechselkassette besteht. Und genau hierin besteht die Schnittstelle zur "großen weiten Welt"! Mehrere Kassetten können unterhalb der Anlage gelagert werden und haben jeweils eine Länge von zwei G1 von Lenz. Das reicht für die ohnenhin recht kurzen Zuggarnituren aus - eine V60 mit zwei bis drei Zweiachsern, ein Schienenbus oder eine V100 mit einem 4yg passen locker auf die knapp 90cm...

Ich hoffe, dass Dir mein kleines Planspiel ein wenig weiter hilft und ich wünsche Dir weiterhin viel Spass mit dieser tollen Spurweite.

Viele Grüße
Tom

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12

Friday, September 13th 2013, 9:37am

Hallo Mario,

durch den aus meiner Sicht sehr schönen Plan von @Holzeisenbahner und einem hier gezeigten Plan, der in eine ähnliche Richtung geht, Thematisch nur etwas anders umgesetzt, dabei das von @Holzeisenbahner aufgezeigte für mich aber absolut bestätigt.

Besonders gefällt mir im Plan von @ Holzeisenbahner dieser Ansatz.

Die Spitzkehre selbst ist zweigleisig ausgeführt. Das hintere Gleis könnte ebenfalls als Werksanschluss dargestellt werden während das vordere Gleis aus einer Wechselkassette besteht. Und genau hierin besteht die Schnittstelle zur "großen weiten Welt"! Mehrere Kassetten können unterhalb der Anlage gelagert werden und haben jeweils eine Länge von zwei G1 von Lenz. Das reicht für die ohnenhin recht kurzen Zuggarnituren aus - eine V60 mit zwei bis drei Zweiachsern, ein Schienenbus oder eine V100 mit einem 4yg passen locker auf die knapp 90cm...

Zeigt er doch, selbst in diesem kleinen Raum ist Spur noch möglich, wenn das Thema und die Umsetzung der Raumgröße angepaßt wird und nicht wenn an einer Wunschvorstellung, in diesem Fall dem "Kreisverkehr" festgehalten wird, bzw. als unverrückbarer Vorgabe beibehalten werden muß. Es gibt genügend Alternativen gerade in der Spur Null, wenn es um den Betrieb auf kleiner Fläche geht, die dabei viel mehr auf längerer Sicht bieten können.


Deshalb kann ich diese Aussage von nur Bestätigen.

Ganz ehrlich, ich würde auf den Kreis verzichten. Ich bin zwar sowieso ein Kreisfahrgegner, aber bei dem - für eine 0-Anlage - doch reichlich kleinen Raum (ich habe 3,75 x 3,35 m und keinen Kreis) verschenkst du zu viele interessantere Aktionsmöglichkeiten.
Was nützt dir der Kreis? Dein Zug fährt aus dem winzigen Bahnhof aus und rotiert dann karusselmä0ig immer um dich herum, bis du ihn anhalten und die Fahrt umkehren musst, um geschobenermaßen wieder im Bahnhof zu landen. Das ist irgendwie noch weniger als eine Märklin-Anfangspackung bietet



Um seinen Zügen unter diesen bescheidenen Raumvorgaben einmal freie Fahrt zu ermöglichen, gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten, wie auf Ausstellungen, Fahrtreffen oder in Vereinen, auch überregionalen wie dem FREMO, dies dann als Ersatz ausreichend genießen zu können. Siehe hierzu unter anderem den Artikel im SNM Nr.14 in dem dies auf Seite 46 mit einem Ausstellungsbild gezeigt wird.


Ich hoffe Dir ein paar Gedanken aus meiner Sicht zur Umsetzung Deiner Frage aufgezeigt zu haben, auch wenn sie einen etwas anderen Schwerpunkt setzen...

Mit Gruß, Thorsten

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Friday, September 13th 2013, 2:32pm

Hallo zusammen, hallo Mario,


ich habe mir auch einmal Gedanken gemacht zu dem Thema "kleiner Raum" / Marios Raum.

Herausgekommen ist ein Endbahnhof am Ende einer Steilstrecke. Das Gefälle zum Schattenbahnhof muss spätestens hinter der Einfahrweiche beginnen.

Der Bahnhof verläuft weitgehend im Bogen. Ich habe versucht, für die Kupplung von Lenz genug Stellen einzuplanen, wo sie auch funktioniert.


[/img]


Vielleicht kann der Plan ja die eine oder andere Anregung geben...


Viele Grüße

Norbert

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Friday, September 13th 2013, 11:26pm

Überzeugt - neue Planung wird durchgeführt!

Hallo zusammen,

herzlichen Dank für die vielen Tipps und Vorschläge zu meiner Anlagenplanung. Ich muss gestehen, dass ich bei der Planung noch zu sehr in meiner alten TT - Denkweise verhaftet war. Die vielen Vorschläge in eine neue Planung umzusetzen wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Ich kann aber jetzt schon sagen, das ich inzwischen von meinem Kreisverkehr abgerückt bin . Als Züge könnte ich mir neben der Köf II aus der Startpackung von Lenz den Schienenbus VT98 + VS98 und, da ich Lokomotiven sehr liebe, die BR 64 und später die BR 94.5. Nächstes Jahr vielleicht auch eine V100, aber das hat Zeit ;) .

Die Planungen von „ Holzeisenbahner“ und „Norbert“ haben mir unter all den tollen Planungsvorschlägen und Hinweisen besonders gut gefallen und geben mir eine Vorstellung, wie eine “Spur 0 - Modellbahn“ aussehen könnte. Ich werde mich also an eine neue Planung heranwagen :) und euch später davon berichten.
Bis dahin bleibt mir noch, euch allen für eure tolle Unterstützung zu meiner Anfrage zu danken.

P.S. Ach, eine Frage hätte doch noch:
Gibt es auch für den späteren Fahrbetrieb der Züge auch eine Möglichkeit in der Nähe von Hilden ?


Viele Grüße
Mario

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jk_wk

Oberlokführer

(150)

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Location: Wermelskirchen

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15

Saturday, September 14th 2013, 10:48pm

Hallo Mario,

du hast die Eisenbahnfreunde Solingen fast vor der Haustür (ca. 10 km).
Gruß

Jürgen (K)

es gibt ein Leben neben der Spur-0


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16

Sunday, October 13th 2013, 12:24am

Entscheidung zum neuen Gleisplan gefallen

Hallo zusammen,

nachdem ich mich mit der Planung ohne Kreisverkehr intensiv auseinander gesetzt habe und mir meine eigenen Planungen nie als besonders gelungen erschienen, habe ich versucht den sehr schönen Planungsentwurf von "Holzeisenbahner" umzusetzen. Leider fehlte mir zu guter letzt immer die Möglichkeit, den fahrenden Zug etwas länger als einen kleinen Moment von Punkt A nach Punkt B zu erleben - sorry, an alle Kreisbahn - Gegnern, die sich zuvor so viel Mühe mit mir gegeben haben - ich fürchte, ich bin zur Zeit noch ein Kreisfahrer. :)

Ich habe also die Idee von "Freunde des Flügelrades" aufgegriffen und meinen ursprünglichen Plan ein weniger erweitert und ihn mit den Bahnhöfen Hilden, Hilden-Erkrath und Langenfeld geschmückt. Außerdem schwebt mir vor, die hinteren Gleise wie von "Holzeisenbahner" angeregt ( oder die des linken Kurvenbereichs) mit kleinen Höhenunterschieden zu gestalten.

In meiner ersten Euphorie hatte ich sogar einen Schattenbahnhof geplant, musste dies aber aufgrund der langen Steigungsstrecke wieder aufgeben. Wirklich störend war das Abflussrohr im Keller ( kleines schwarzes Viereck ), was ich in meinen ersten Planungen total vergessen hatte. Als Höhe habe 1,10 m gewählt und empfinde dies bei einer Körpergröße von 1,89 m als sehr angenehm.

Ich habe mir jetzt die neue V100 von Lenz bestellt und suche z.Z. die erforderlichen Gleise zusammen. Kennt ihr außer den Fachhandel vielleicht noch einen guten Online - Handel für Lenz - Produkte ? Reicht für die Steuerung der Weichen ein Weichenantrieb von Conrad ?

Ich habe außerdem vor, das Fahren und Schalten über das RMX - System von Rautenhaus zu lösen, da ich hier noch alles von meiner alten TT- Anlage habe. DC fahren ist problemlos über RMX möglich.

Ich noch einmal allen danken, die mir bisher mit Rat und Tat zur Seite standen.


Viele Grüße
Mario
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Hein

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17

Sunday, October 13th 2013, 6:48am

Hallo Mario.

Als Fachhändler und Online Handel kann ich dir Gringel die Gartenbahn in Hamburg Wedel anraten.

http://www.hobbycenterwedel.de/

Da bestelle ich auch mein ganzes Zeug von Lenz und andere Artikel.Er hat so zeimlich alles Vorrätig und was nicht gerade da ist bestellt er schnell nach.Meine Bestellungen sind zu 98% zwei Tage nach Bestelleingang bei mir.
:thumbsup:
Die ersten Lieferungen sind natürlich auf Vorkasse zu bezahlen , ist Logisch 8o , jetzt bekomme ich eine Rechnung.
:thumbsup:


Gruß Hein

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Martin Zeilinger

Bahnhofsvorsteher

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Sunday, October 13th 2013, 7:42am

Hallo Mario,

Dein Gleisplan ist ein für Deine Ansprüche sicher sehr interessanter Ansatz. Mit den beiden Haltepunkten könntest Du mit einen Triebwagen sogar etwas "Punkt zu Punkt Verkehr" realisieren.

Bevor Du in Deiner Begeisterung aber das komplette Gleismaterial bestellt, möchte ich Dir vorschlagen, diesen Gleisplan mal in 1:1 am Boden aufzuzeichnen (Flip-chart-Papier und Filzstift genügen) oder mit Kartonschablonen aufzulegen.
Wenn Du dann 2 oder 3 Waggons auf die "Gleise" stellst, wirst Du merken, dass einige der Abstellgleise (z.B. jene links oben) "verdammt kurz" sind. Hier auf das eine oder andere Gleis zu Gunsten längerer Gleislängen zu verzichten, wäre m.E. überlegenswert.

Viel Spaß beim Planen,
Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

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nozet

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19

Sunday, October 13th 2013, 8:31am

Hallo Mario,

Weniger ist in deinem Fall mehr. Ich vermute Martin hat folgendes gemeint:

index.php?page=Attachment&attachmentID=4996


Warum brauchst du ein drittes Streckengleis? Dadurch schaffst du einen
Weichenverhau, der sich störend auf der relativ kleinen Fläche auswirkt.
Ich habe auf die Schnelle mal gezeichnet wie es ohne das dritte Gleis aussieht.

index.php?page=Attachment&attachmentID=4995

Auch das dritte Bahnhofsgleis habe ich weggelassen. Dadurch hast du mehr
gestalterischen Raum im Bahnhofsbereich. Das wirkt glaubwürdiger.
Bitte beachten - ich habe Flexgleise eingesetzt im Streckengleis. Du müsstest
dir das selbst neu zeichnen.

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JimKnopf001 (13.10.2013), Altenauer (02.07.2017)

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Tuesday, November 5th 2013, 10:29am

Weniger ist tatsächlich mehr ....

Hallo zusammen,

eigentlich habe ich gedacht, meine Planung steht soweit und es könnte nun mit der Umsetzung losgehen. Zum Glück habe ich dann auf den Vorschlag einiger Forumsteilnehmer gehört und erst einmal die gedachte Planung mit Schablonen ausgelegt. Die Überraschung war nicht schlecht, musste ich doch einsehen, das mir jeglicher Puffer an den Rändern fehlt. Berücksichtige ich dann noch das Abflussrohr im Keller, wird der noch mögliche Kreisverkehr zu einer sehr minimalen Aktions - Möglichkeit.

Daher habe ich dankend den Vorschlag von dem Forumsteilnehmer „Holzeisenbahner“ aufgegriffen und ihn mit dem Vorsatz „Weniger ist tatsächlich mehr“ geringfügig an meine Möglichkeiten angepasst. Natürlich werde ich mich als alter TT - Bahner an den Punkt zu Punkt Verkehr noch gewöhnen müssen. So habe ich versucht, doch wenigstens einen Schattenbahnhof zu integrieren - dies scheiterte aber leider an der zu kurzen Auf- /Abfahrtstrecke. So sind die beiden im Anhang gezeigten Alternativen entstanden.

Was meint Ihr zu dieser Umsetzung. Habt ihr weitere Tipps und Anregungen zu den genannten Gleisplänen ?

Viele Grüße
Mario


( P.S. habt ihr eine Idee, wo ich meine alten TT - Loks gut verkaufen könnte ?)
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