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marmeyer

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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 13:21

Schottern von Geleisen

Hallo zusammen,

ich bin am Schottern der Geleise auf meiner Anlage.

habe Granitschotter gekauft und auch vom gleichen Hersteller Fliessverbesser und Leim.

Habe dann mit dem Leimgemisch des Herstellers und meiner Eigenmischung getestet. Wegen Farbunterschied.

Habe aber bis jetzt noch nicht das richtige Leim-Wasser-Spülimischung gefunden. Man liest von Mischungen 5 Teil Wasser - 1 Teile Holzleim - ein paar Spritzer Spüli

bis 1 Teil Wasser - 1 Teile Leim - ein paar Spritzer Spüli. Also Mischungen von 5 :1 - 1:1.

Was ist jetzt aber das beste Mischungsverhältnis?

Gruss Marco

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »marmeyer« (24. Oktober 2012, 15:17)


2

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 14:02

Hallo Marco,

ich bin etwas überrascht über Dein Mischungsverhältnis.
Ich benutze seid "Ewigkeiten" einen Kleber mit ca. einem Teil Leim (Ponal) und 3 Teilen Wasser plus etwas Spüli.
Das ergibt ein ausreichend festes Schotterbett, das man bei Bedarf auch später mal wieder mit etwas Wasser auflösen kann, wenn die geniale Planung sich dann doch leider als verbesserungsbedürftig erweist.

Viele Grüße

Norbert

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marmeyer

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3

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 15:21

Hallo Nobert,

vielen Dank für deine Angaben. Ich selber habe bis jetzt 1 Teil Leim und 5 Teile Wasser plus ein paar Tropfen Spüli gemischt. Aber es kam mir vor das der Schotter nicht richtig verklebt ist.

darum habe ich einmal im Internet gesucht und viele Mischverhältnisse gesehen. Werde jetzt einmal mit deinem Mischverhältnis versuchen.

Gruss Marco

4

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 16:15

Hallo Gleisbauer,

diese Leimpanscherei habe ich schon lange aufgegeben. Ich verwende Tiefgrund aus dem Baumarkt zum Schottern aber auch im Landschaftsbau - unverdünnt in zwei Durchgängen aufgetragen.
Fließverbesserer ist nichts anderes, wie verdünntes Mundwasser. Einfach mal dran riechen...

Viele Grüße
Holger

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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 16:30

Tiefengrund Swing Color

Hallo,

ich benutzte auch den Teifengrund, Swing Color vom Bauhaus, (soll keine Schleichwerbung sein). Der Liter kostet zwischen 5 und 6 €. Ich trage ihn einmal satt auf, einen guten Tag trocknen lassen, fertig. Er fließt einwandfrei in die Steine und er drückt sich auch nach oben wenn man ihn von außen drauf laufen lässt und man vorher schon zwischen den Gleisen war. Ich hab aber mal hier gelesen das diese Eigenschaften nur dieser Tiefengrund hat. Ich hab mal ein Bild davon angehängt.

Gruß Wolfgang
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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 16:49

Hallo Gleisbauer,
wenn ihr mit Leim ,Wasser und Spüli arbeitet,
vorher den Schotter mit entspannten Wasser
(Spüli und Wasser)gut nass machen.
Dann geht auch das Mischungsverhältnis 1:5
MfG
Peter Jung

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Donnerstag, 25. Oktober 2012, 14:22

Hier der entsprechende Link im alten Forum:

Tiefgrund
Grüße - Jörg

8

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 16:15

Hallo Marco,

ich benutze das gleiche Rezept wie Norbert und bin damit sehr zufrieden. Mit Deinen Bedenken bezügl. des Farbunterschiedes habe ich Probleme. Möchtest Du Schotter nach einer bestimmten RAL- Farbe verwende? Den gibt es nicht. Außerdem sieht Schotter an jeder Stelle des Gleises farblich anders aus. Also schütte etwas Granitschotter in ein abschließbares Gefäß, gebe etwas Trockenfarbe ( braun, rotbraun, rostbraun ) hinzu und mixe es zusammen. Danach wird der gefärbte Schotter zwischen den Schwellen verteilt. Teilweise geht die Farbe auch auf die Schwellen über. Der satte Strahl Ponalgemisch fegt etwas wieder herunter, an anderer Stelle bleibt er liegen. Nur Mut!!! Wichtig sind nur fließende Farbübergänge wie an der Gleisbaustelle Bild 1 zu sehen ist. Auf Bild 2 ist zu sehen, was in der Ep III viel wichtiger ist. Nämlich das Hohllegen der Schwellen!! In einer Zeit, als es noch keine Stopfmaschinen gab, wurde die Stopfhacke genommen ( Bild 1). Dabei wurde Schotter immer wieder unter die Schwelle gehauen. Dadurch entstand die typische Schottervertiefung zwischen den Schienen. Für den Streckenläufer war das Gehen auch angenehmer. Auf Bild 2 ist das Hohllegen rechts neben dem Stellwerk Wulkow gut zu sehen. Außerdem wächst das Unkraut in Höhe des Streckenläufers ins Gleisbett. Je versauter das Gleis aussieht, desto besser.

Gruß von der
Betriebsleitung der NauKb



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