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moba-tom

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Tuesday, October 27th 2015, 10:24pm

Schotter für Bischofsheim

Hallo,

die Sommerpause ist endlich vorbei! Nicht nur für MonCheri sondern auch für mich :P

Also ging ich seit langem mal wieder in den Anlagenraum: erstmal schauen, wo sich welcher Zug versteckt hat, dann die 1.Probefahrt…. Sofort die erste Kaltlötstelle im Schattenbahnhof gefunden und behoben! Und dann sollte es auch mit dem Anlagenbau weiter gehen! Aber wo? Wenn man gefühlte 100 angefangene Baustellen hat, sollte es nicht schwer fallen, eine zu finden… dachte ich! Beim Schottern kann man schön nachdenken wie es danach weitergehen soll, also nur nichts Neues beginnen… lieber was Altes weiter oder sogar fertig bauen….

Zur Auffrischung:
meine Anlage Bischofsheim ist (schon) seit 2008 im Bau, der Endbahnhof ist etwa zur Hälfte geschottert, die Streckengleise noch gar nicht. Das Schottern der Gleise ist eigentlich ein sehr (ent)spannendes Thema! Umso mehr, wenn es sich um das Schottern bei den großen Spuren handelt! Denn hier stehen Fahrzeuge und Gleisanlagen meist im Vordergrund… Wenn nur die Arbeit nicht wär… ;(

Eine ganz wichtige Rolle spielt für mich neben der Schottersorte die Färbung des Gleiskörpers: Schwellen, Schienen, Kleineisen und nicht zuletzt der Schotter
selbst sollten ein homogenes Ganzes werden.
Ich habe mich nach einigen Vergleichen für den Schotter von Spurenwelten entschieden. Er hat die richtige Größe und die typische, scharfkantige Form von gebrochenen Steinen. Im Angebot sind mehrere Gesteinssorten, ich habe mich für „Kalkstein, braun“ entschieden, in Teilbereichen verwende ich für neuere Gleise auch „Schotter Grau-Braun“.

Im Moment sieht es an den (fast) fertigen Stellen so aus:


Meine Arbeitsschritte sehen im Groben so aus:
1. Flexgleise und Weichen verlegen
2. Fehlende Schwellen ergänzen
3. Schienen brünieren + mit Pulverfarben einrosten
4. Schwellen granieren
5. Schottern

Ich habe einiges ausprobiert und möchte meine Vorgehensweise mal hier näher beschreiben...

Vorab
Meine Methode sollte auf jeden Fall ohne Airbrush sein, ich habe nämlich keine und will auch keine anschaffen. Ich arbeite immer in Abschnitten: nachdem die Gleise verlegt sind, färbe ich die Schienen ein. Immer nur max. 1 Meter, dann werden die Schwellen gepinselt und anschließend geschottert. Der Zeitbedarf pro Meter ist (bei mir, ich bin wohl recht langsam) mindestens 2 Stunde, wahrscheinlich eher länger, wobei das Schottern naturgemäß am längsten dauert. Dadurch zieht sich die ganze Sache halt elendig in die Länge……………aber ich hab`s mir ja selbst ausgesucht! ;(

Das Ergebnis gefällt mir soweit ganz gut, außerdem fällt mir nichts Besseres ein, also werde ich es so weiter machen.

Gleise verlegen
Ich verwende Lenz-Flex-Gleise und –Weichen im sichtbaren Bereich (und um den geht es ja hier), es sind geschätzte 60 m. Die Gleise wurden mit IMT-Montagekleber auf die Geräuschdämmmatte geklebt, zwischendurch mit Spax-Schrauben und Unterlegscheiben fixiert.


Schwellen ergänzen
An den Stößen sowie an den Stromeinspeisungen müssen die Schwellen der Flexgleise ergänzt werden...


Einzelne Stücke werden zusammen gepuzzelt, hier mit den weißen Profilen markiert:


Stromeinspeisungen:




Zum Einfärben und Schottern demnächst mehr...

Gruß
Thomas
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Tuesday, October 27th 2015, 11:53pm

Sehr stimmige Gleisanlagen

Hallo Thomas,

bei deinen Gleisanlagen passt einfach alles: Gleise, Schotter, Gleiszwischenräume, Schienenrost... Alles wirkt schon sehr stimmig und harmoniert perfekt miteinander.
Auch dein Gleisunterbau (Kork-Gummi-Matte und IMT-Kleber) ist solide und sauber ausgeführt.

Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin sehr gespannt wie es in Bischofsheim weiter geht.

Viele Grüße
Marco

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Wednesday, October 28th 2015, 6:41pm

Schienen einfärben

Hallo,

hier der nächste Schritt:

Schienen einfärben
Die Schienen habe ich einseitig (ich war zu faul für beide Seiten) satt mit Clever-Brünierung eingestrichen. Dies führt nach wenigen Sekunden zur dunklen Verfärbung der Neusilberschiene… man muss im Bereich der Gleisnägel manchmal ein bisschen nacharbeiten, damit es nicht mehr glänzt, aber es geht alles in allem recht zügig.


Wenn ich so 20 – 30 cm brüniert habe, bekommen die Schienen ein Behandlung mit Pulverfarbe. 2 Rosttöne habe ich 1:1 gemischt und ziehe die Mischung mit einem feuchten Pinsel auf die noch nicht getrocknete Brünierung. Dabei bekommen sowohl die Kleineisen als auch die Schwellen ordentlich was ab, sieht recht grell aus, das legt sich aber später wieder…


Die Kleineisen werden natürlich auf beiden Seiten gepudert... man sieht die recht grelle Farbe des getrockneten Pulvers auf der rechten Schiene, aber keine Angst, das legt sich wieder...


Hier nochmal die benötigten "Gleisbauwerkzeuge"...


Bei den Stahlschwellen habe ich die ganze Schwelle direkt mit gepudert...


Nächster Step: Schwellen färben (und Rostfarbe "entgrellen")... 8)

Gruß
Thomas
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Wednesday, October 28th 2015, 9:36pm

Mal kurz zwischendurch

Hallo,

mal eben ein kleiner Ausflug: beim Einfärben der Schienen stieß ich auf eine "kalte" Lötstelle... mal wieder eine :wacko:
Das Kabel hing einfach locker im Loch unter dem Gleis...



Und jetzt? Fertig geklebtes und patiniertes Gleis löten??
Klar, warum nicht? Mit einem Streifen Schmirgelleinen wird die alte Lötstelle freigemacht



Danach wird "ganz schnell" mit viel Hitze das Kabel angelötet... und nix mehr von zu sehen!



Jetzt kann geschottert werden :rolleyes: aber dazu später mehr!

Gruß
Thomas
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Thursday, October 29th 2015, 3:52am

Hallo Thomas,

Klasse Arbeit von dir. Wie immer... :-)

Ich habe meine Schienenflanken zu Hause im Unterschied zu dir mit Pinsel und Farbe gealtert. Die Fahrspannung habe ich allerdings nicht an den Verbindern, sondern direkt am Gleis angelötet. Leider aber nicht an jedes Gleisstück.

Was ich bei mir nach ein/zwei Jahren beobachte ist ein immer schlechterer Kontakt "im Gleis". Ich vermute schwer, dass die Schienenverbinder in Kombination mit eingelaufener Farbe mit der Zeit Widerstände aufbauen. Ich bin jetzt soweit auf der Rückseite alle Schinenverbinder zu verlöten.

Bitte schau, dass Du genügend Einspeisepunkte für die Fahrspannung vorsiehst. Nicht dass Du später vergleichbare Probleme wie ich bekommst. Meine Nacharbeit "macht überhaupt keinen Spaß...".


Gruß aus dem Süden,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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Thursday, October 29th 2015, 8:04am

Hallo Bernd,

Du hast recht, man sollte mit den Einspeisungen nicht geizen! Und sich nicht allein auf Schienenverbinder verlassen...

Ich habe meine Anlage in Segmenten gebaut, die maximal 135 cm lang sind. Alleine dadurch ist die Mindestzahl der Einspeisungen vorgegeben. Ich nutze den Klingeldraht wie auf den Bildern im 1. Beitrag zu sehen, aber nur 8 - 10 cm lang, danach geht weiter mit 1,5 mm²-Litzen. Bisher habe ich keine Probleme mit "zu wenig Strom" gehabt...

Baust Du nicht auch in Segmenten / Modulen? ?(

Gruß
Thomas
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Thursday, October 29th 2015, 8:14pm

Schwellen färben

Hallo,

nächster Halt: Schwellen färben
Die Schwellen werden erstmal im Bereich der Stöße ergänzt, da die Flexgleise ja hier keine Schwellen haben. Da ich die Schienenverbinder oft als Lötpunkt für die Stromeinspeisung genommen habe, musste ich hier die Schwelle teilen und in 3 Stücken einbauen. Die Löcher in der Trasse, durch die die Kabel gezogen wurden, habe ich übrigens mit Knete geschlossen, damit der Schotter nicht in „Erdinnere“ rieselt.


Die benötigten Werkzeuge... naja, eher Hilfsmittel...

Danach wird die Oberseite graniert, also „trocken gemalt“. Ich „bürste“ dazu helle Farbe (Weiss mit etwas Braun oder Grau) mit einem Borstenpinsel trocken über die Schwellen, mal mehr, mal weniger… es kann ruhig uneinheitlich sein, das lockert das Bild nachher etwas auf. Natürlich immer nur gaaanz wenig Farbe, also lieber einmal zu viel ausstreifen als einmal zu wenig. Übung macht auch hier den Meister!


Man sieht deutlich, dass die Puderfarben auf den Kleineisen abgebürstet sind, es bleibt nur ein bisschen hängen... diesen Effekt kann man natürlich steuern, je nach Geschmack. Damit geht der grelle Eindruck schon etwas verloren….




Ich habe früher auch mal die Schwellen vorher in Dunkelbraun gestrichen, um ihnen den Glanz zu nehmen, aber das ist nicht nötig, den verlieren sie auch beim Granieren und später durch den Staub beim Schottern. Die Oberflächen der Schienen werden mit einem Roco-Rubber (o.ä.) gereinigt.


So, ich geh dann mal wieder Schottern ;(

Gruß
Thomas
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Thursday, October 29th 2015, 10:20pm

Hallo,

hier noch 2 Schnappschüsse aus dem Bahnhof...





Die Gleiszwischenräume sind noch nicht ganz so wie ich es möchte... da muss ich nochmal ran! Es schimmern noch die Sandkörner durch... ich denke, Pulverfarbe könnte helfen!

Gruß
Thomas
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Friday, October 30th 2015, 10:50pm

Schottern

Hallo,

jetzt wird`s ernst:

Schottern
Und nun wird`s richtig spannend (jedenfalls für mich): der Schotter kommt! Mit einem kleinen Eierlöffel schütte ich den Schotter nach Augenmaß zwischen und auf die Schwellen, auch an den äußeren Enden. Man sollte lieber etwas zu wenig als zu viel nehmen, ansonsten hat man viel Arbeit mit dem „Weiterfegen“ im Gleiszwischenraum.


Mit weichen Pinseln in verschiedenen Größen verteile ich den Schotter so, dass er in etwa in OK Schwellen reicht, möglichst nicht drüber hinaus…. Manchmal aber auch nur so weit wie ich Lust habe… Auf den Schwellen sollten jedenfalls keine Steine verbleiben… Ich arbeite immer nur max. einen halben Meter am Stück, sonst krieg ich ne Krise!

Der Schotter hat einen sehr geringen Staubanteil, der aber ausreicht, die Oberseite der Schwellen noch mal etwas dezenter erscheinen zu lassen.
Wenn jeder Stein richtig liegt, kann es ans Verkleben gehen! Mit dem Schotterkleber von Spurenwelten habe ich beste Erfahrung gemacht! Er ist (fast) so dünn wie Wasser, braucht keinen Fließverbesserer und man benötigt nur einen Klebevorgang. Ich bringe ihn mit einer großen Spritze mit Kanüle satt auf den Schotter und er verteilt sich prima zwischen den Steinchen.


Dabei sollte der Schotter satt mit Kleber umspült werden, aus der Mitte heraus bis es außerhalb der Schienen raus läuft. Dann seitlich des Schotterbetts Kleber aufträufeln, er zieht sich kapillar bis in die Mitte. Wie gesagt, ein Kebevorgang reicht... das war bei anderen Klebern nicht so!

Der Kleber ist durch seine Konsistenz und seine gute Fließfähigkeit auch sehr gut dafür geeignet, mit trockenem Schotter aufgefüllte Böschungen zu verkleben ohne die Lage der einzelnen Steinchen zu verändern.

Die Spritze kann wochenlang gefüllt liegen bleiben und verklebt kein bisschen, wenn man eine Abdeckkappe auf die Kanüle setzt…. Sauber machen entfällt also komplett! Find ich gut! :thumbup:

Durch den Kleber wird der Schotter etwas dunkler, behält aber seine Grundfarbe. Bei einigen Kombinationen aus Schotter und Kleber wird das Ganze nämlich ganz dunkel bis fast schwarz.

Vor dem Verkleben des Schotters habe ich die Grenzzeichen eingebaut...


Demnächst zeige ich noch ein paar andere Details die zum Thema passen... bis dahin!

Gruß
Thomas
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Sunday, November 1st 2015, 9:39pm

Hallo,

nachdem ich das Schottern im Allgemeinen beschrieben habe, möchte ich noch ein paar spezielle Bereiche ansprechen...

Im Bahnhof
Die Gleise im Bahnhof haben keine (erkennbare) Böschung, um dem Personal gefahrlose Wege zu ermöglichen. Ich habe die Bereiche zwischen den Gleisen mit einer 2 mm dicken Moosgummiplatte geschlossen, damit ich nicht den komletten Bereich zwischen den Gleisen mit Schaufelsplitt füllen muss. Das Material lässt sich gut schneiden und kleben, außerdem ist es billig und unempfindlich gegen Feuchtigkeit (Kleber!).


D

Dieser Untergrund erhielt dann eine Sandschicht, die ich mit verdünntem Holzleim verklebte.





Nach dem Trocknen wird dann wieder geschottert...


Auf der Strecke
Meine Gleise auf der freien Strecke liegen auf 2 Lagen Trittschall-Dämmung (für Laminatböden), die dem Gleisverlauf angepasst in etwa angepasst sind. Diesen Unterbau habe ich auf das Trassenbrett geklebt, das eine Breite von etwa 15 cm hat und ebenfalls – wie der Bahnhof – eine Gummimatte über die gesamte Fläche bekommen hat.




Seitlich neben den Schwellenenden ragen sie im Idealfall ca. 10 mm über, daneben wird dann eine 45 Grad-Böschung angespachelt. Ja, ich weiß, dass der
Schüttwinkel beim Vorbild leicht anders ist, aber so genau kann ich`s halt nicht (sehen).


Ist der Dämmstreifen breiter, wird er schräg abgeschnitten und nur der fehlende Rest angespachtelt. Zum Spachteln habe ich Holzleim mit Wasser, feinem Sand und etwas dunkler Farbe gemischt, dann schimmert auch nichts durch, wenn der Schotter mal nicht ganz so dicht liegt (ist mir aber erst später eingefallen ;) ).

Vor dem Herstellen der Böschung erhielt das Trassenbrett noch Dienstwege aus grauen N-Schotter. Wichtig ist, dass der Schotter auf den Böschung erst nachher kommt, sonst sind die Übergänge unsauber (ist mir auch erst spät eingefallen ^^ ).


DIe Böschungen habe ich erst "vorgeschottert" und dann richtig...


Da es mein erster Anlagenbau ist, muss ich viele Dinge ausprobieren und testen... aber ich lerne dazu :D

Gruß
Thomas
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bernard1967

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Sunday, November 1st 2015, 10:17pm

Hoi Moba tom,

Ich wollte sagen das seit sehr gut aus deine gleis schottern aber das Bild mit der BR 78 das is auch eine schöne Lok was du habe für deine anläge. Bin gespannt wie es weiter geht.

Met freundliche Grussen,

bernhard 1967 aus der Niederlanden

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Sunday, November 8th 2015, 9:57pm

Hallo,

nachdem ich ja in den letzten Wochen viel geschottert habe, musste ich jetzt nochmal ein paar Nacharbeiten machen. U.a. habe ich auch das Streckengleis direkt an der Dachschräge geschottert... da ich keinen Schwanenhals habe, konnte ich die Rückseite der Schienen nicht sehen.

Als ich nun die ersten Probefahrten machte, rumpelten die Wagen hin und wieder ein bisschen über die Strecke... also war Prüfung angesagt. Der Schminkspiegel meiner Frau half weiter:



Die kleinen Bösewichte waren also lokalisiert und realtiv schnell, wenn auch mühsam, entfernt. Alles gut...

Außerdem mussten noch ein paar Stellen, die schlecht geschottert waren, nach gearbeitet werden. Ich habe die Stellen nachgeschottert und damit ich sie beim Kleben wieder finden, markiert.



Das weiße Polystyrolplättchen nutze ich übrigens immer zum Weißabgleich bei den Fotos... nachher sieht es dann besser aus:



Die schlimmste Aufgabe, was das Schottern angeht, habe ich noch vor mir: Schottern hinter dem Lüftungsrohr, also im Tunnel... hier ein Foto aus der frühen Bauphase:



Da muss ich mich wohl noch etwas verbiegen...

Gruß
Thomas
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Monday, November 9th 2015, 12:05am

Hallo Thomas,

ich habe Deine Schotteraktivitäten und die Entwicklung von Anfang an verfolgt. Mühsam ist das - so sehe ich das auch oft wenn ich mit Schotterarbeiten zu Gange bin - aber im Ergebnis doch gekonnt und schön ist es geworden.

Na, mit der "Lüftungsrohrschotterei" wünsche ich Dir noch viel Spass, ich höre Dich schon erleichtert ausatmen, wenn´s gelungen und fertig ist. Sowas nervt (mich jedenfalls).
Gruss
Robert
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Tuesday, November 10th 2015, 10:14pm

Schottern im Tunnel

Hallo,

eigentlich möchte ich ja meinen Mauern weiter bauen, aber momentan warte ich auf Farbennachschub. Also gehe ich mal wieder ans Schottern... und zwar in beengter Lage: im zukünftigen Tunnel.



Das ist die besagte Stelle: hinter der blauen Verkleidung eines Lüftungsrohrs soll der Kurztunnel entstehen. Da er so kurz ist, soll er auch Schotter bekommen... schließlich schaut man hin und wieder mal in die Röhre ^^

Also verbiegen! Erst Profile bemalen, dann Schotter rein, irgendwie glatt ziehen, dann Schotterkleber drauf... genau träufeln geht da nicht mehr, also: flutsch, fluten und trocknen lassen!



Wirklich kein Meisterwerk, aber fürs Dunkle soll`s reichen! Es ist übrigens schon der 2. Versuch, der erste war mit einem anderen Schotterkleber, weil der "Gute" aus war... leider hat der andere nicht ausreichend geklebt, so dass ich beim Absaugen das meiste wieder raus gesaugt habe. Es geht halt nichts über gutes Material, hier: Kleber von Spurenwelten!

Nun ja, der Tunnel wird einen knappen Meter lang... soll wohl werden! Hier schon mal mit Röhre...



Gruß
Thomas
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