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Sunday, March 22nd 2020, 10:28am

[Schmalspur] Hohenlimberg

Neulich bei den Nerds“,

naja – so „neulich“ ist es nun auch wieder nicht. . .

Genug der Anspielung . . .
Durch die Diskussionen „Qualität der NuSSA“ (auf schmalspurtreff.de) im Herbst letzten Jahres und auch für „neue Ausstellungselemente für Giessen“ reifte der Gedanke, sich doch wieder einmal der (ur)alten Ausstellungsanlage zu widmen und diese vielleicht einem anzustrebenden finalen Zustand näher zu bringen – der Baubeginn war 2006 (also weit weg – von „neulich“). Da fehlte ja so das ein oder andere Objekt – bzw. das Weiterbauen an bestehendem. Grund für den Stopp dürfte wohl der Fehlschlag mit der ersten Version der Rollwagen gewesen sein, die seinerzeit so überhaupt nicht rollen wollten, und mir die Freude „vermiesten“. Aber das ist ja nun eine Zeitlang schon gelöst. Ganz fertig wäre die Anlage für Gießen sicherlich nicht geworden – aber man nähert sich der Zielgeraden – oder wenigstens dem Zielbögen (beim 400m-Lauf).
Wie Vladimir an anderer Stelle schon bemerkte, das Projekt wurde damals schon mit all den Diskussionen zum Bau im Schmalspurtreff beschrieben - allerdings in einem Beitragsstrang, zu dem man sich anmelden muss. Leider sind auch dort alle Bilder mittlerweile von Photobucket "entschärft" worden. Aber ich hole sie dort heraus und binde sie bei einem anderen Fotohoster wieder ein - das geschieht gerade sporadisch.

Wie fing das alles an?
Ja - eigentlich mit der Wahl eines eigenen Modellbahnthemas.

Mich hatte (in etwas jüngeren Jahren) bei der Lektüre des von Vaddern gekauften Eisenbahn-Magazin – gaaaanz daaaamals eine Beitragsreihe (ich meine mich an drei Artikel zu erinnern) von Johannes Auerbacher(+) fasziniert. Dort hatte er die Darstellung einer Industriestraßenbahn beschrieben.
Später – es war 1996 - wurden sehr zeitnah zwei Artikel über die Hohenlimburger Kleinbahn im Eisenbahnkurier (4+5/1996) und in de MIBA (4/1996) veröffentlicht.
Als ich dann zu 0e wechselte und mich dann 2005/2006 der Gedanke nach einer Kompaktanlage packte – lag das Thema quasi wieder auf dem Präsentierteller.
1998 konnten - auf dem Rückweg von der Intermodellbau in Dortmund - einige Bilder in Hohenlimburg aufgenommen werden. Für den Gleisplan orientierte ich mich an drei Vorbildsituationen. Es ist kein direkter Nachbau - sondern soll sich "nur" daran orientieren.








und daraus entwickelte sich dieser Gleisplan.


Es gibt auch einige wirklich gute Bilder und Berichte im Netz - wie bspw. die von Harald Finster - hier ist die Situation mit dem runden Gebäude nochmal gut zu sehen.
Im Hifo waren und sind ebenfalls einige Beiträge zu finden - teils sind aber da auch die Bilder mittlerweile verloren gegangen, daher verweise ich mal auf die etwas aktuelleren von Dieter Riehemann:
Schmalspurimpressionen: Unvergessene Hohenlimburger Kleinbahn (1)
Schmalspurimpressionen: Unvergessene Hohenlimburger Kleinbahn (2)
Schmalspurimpressionen: Unvergessene Hohenlimburger Kleinbahn (3)
Schmalspurimpressionen: Unvergessene Hohenlimburger Kleinbahn (4)

Und nein!
Ich diskutiere jetzt nicht, dass es Meterspur ist - ich bleibe bei 0e. 8o
Und ebenfalls nein - es bricht keine Welt zusammen, dass es nun nicht nur Modelldoppelentwicklungen gibt sondern auch noch Modulthemendoppelentwicklungen. :pinch:

Projektierung:
Ein „Softfact“ sollte ein schneller Auf- und Abbau sein. Die Idee war geboren zwei Module zu bauen, die verdreht gegeneinander verschraubt transportiert werden können. Wenn diese Module auch noch an eine Länge von 130cm heran kämen, könnten klappbar sogar die Beine implementiert werden. Der Aufbau sollte sich dann auf die Punkte:
  • Modulkasten aufschrauben
  • Module auseinanderziehen
  • Modul drehen
  • Modul hochheben/Beine ausklappen
  • zweites Modul anschrauben
beschränken und in weniger als 5 Minuten erledigt sein.
Außerdem sollten sehr viele Gestaltungselemente bereits fest auf den Module sein und somit ein Aufstellen von Häusern etc. entfallen können.






Die Modulkästen wurden gebaut und alsbald auch ein paar Stellproben durchgeführt.




Die Gebäude wurden gebaut

und wieder begutachtet.


Grüße
dry

Wird fortgesetzt.

This post has been edited 4 times, last edit by "dry" (Mar 22nd 2020, 12:44pm) with the following reason: HiFo-Links korrigiert Präfix hinzu


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Sunday, March 22nd 2020, 3:58pm


Und nein!
Ich diskutiere jetzt nicht, dass es Meterspur ist - ich bleibe bei 0e. 8o
Und ebenfalls nein - es bricht keine Welt zusammen, dass es nun nicht nur Modelldoppelentwicklungen gibt sondern auch noch Modulthemendoppelentwicklungen. :pinch:


...und Modulnamenfastdoppelungen ...
Hallo Detlef, das mit den Doppelungen liegt wohl in der Natur der Sache. Ich habe dein sehr schön aufgemachtes Diorama auf der NuSSA mit Wohlwollen und etwas Neid betrachtet. Ich darf aber angesichts meines Alters mit HOHENPLETTBERG nicht so lang rummachen wie du mit Hohenlimberg. Werde mich also sputen müssen.
Und dir rufe ich zu: "Mach du nur so weiter!"
Gruß
Otto
OOK der Harznullemmer http://0m-blog.de/

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Sunday, March 22nd 2020, 5:50pm

Werkhallen

Hallo,

da es einige Fragen zu den Gebäuden gab, werde ich sie hier mal beantworten und um nicht als hin- und herspringen zu müssen bringe ich hier nochmal die Bilder vom derzeitigen Bauzustand.




Die Gebäude sind - bis auf die vom Stile her ältere Halle, im rechten Eck - alles Selbstbauten.

Dieses Gebäude ist ein Bausatz von Bünnig.
http://www.buennig-modellbau.de/0%20fabrikgebaeude.html
So um den Jahreswechsel stand die Entscheidung an, was kommt denn da hin.
Ich hatte immer so ein Sheddach-Gebäude favorisiert - also suchte ich bei "den üblich Verdächtigten" mal auf den Web-Seiten. Aber mal waren die Gebäude zu klein, oder zu groß, oder gefielen mir aus anderen Gründen nicht. Das Bünnig-Gebäude war mir schon in Gießen positiv aufgefallen und da der Grundriss als PDF abrufbar ist druckte ich diesen mal aus, klebte zusammen und dann wurde die SSA - die Senior Scenic Assistant (vulgo: Schatzi oder Regierung - Bezeichnung kann sich jetzt jeder selbst aussuchen) hinzugezogen und nach ihrer Meinung befragt - die Daumen gingen hoch.
Jetzt hatte ich noch das Problem, dass Bünnig für dieses Gebäude eine Tiefe von 6cm angibt, ich aber nur ca. 2cm Platz hatte, sonst hätte ich mir eine Lösung für den Gehweg einfallen lassen müssten. Also fragte ich bei der Bestellung nach, ob es prinzipiell möglich sei die Teile beim Bauen mit der Kreissäge zu kürzen. Als Antwort kam - das können wir beim Lasern berücksichtigen - klasse Service. :thumbup:
Nach wenigen Tagen kam dann das Päckchen mit den Teilen - Röstaromen machten sich beim Auspacken breit . . .
Die Teile habe ich erst einmal mit Revell Sandfarben gespritzt und nach Trocknungszeit mit den ebenfalls bei Bünnig erhältlichen PanPastel-Farben (diese hatte ich mir letztes oder vorletztes Jahr in Gießen beschafft) bearbeitet. Leider hatte ich keine von diesen kleinen Miniapplikatoren, also ab zum nächsten Douglas. Ist schon seltsam als Mann in der Schminkabteilung - vor allem wenn man sich für Dinge "zum Altern" erkundigt. :rolleyes:
Das mit den PanPastell-Farben ging ausgesprochen gut - denn jeden Stein einzeln rot zu färben wäre eine "Strafarbeit" geworden. Vor dem Zusammkleben schaute ich noch wo die nächste Steinebene etwa endet und spritzte hier sehr stark verdünnte schwarze Farbe, um Schatten zu erreichen. Und sicherlich fällt nur Torsten oder Sabine auf, dass ich doch noch die Kreissäge bemühte. Es stellte sich heraus, dass mir das Gebäude zu hoch kommt (Knetschgefahr beim Modul Zusammenführen mit dem Nachbarmodul) und daher fiel das Kellergeschoß der Säge "zum Opfer".

Das andere Ziegelgebäude ist ein reiner Selbstbau, der sich an dem ersten Bild vom Besuch 1998 orientiert.
Auf einen Träger aus 3mm Sperrholz klebte ich zuerst die entsprechenden Polystyrolprofile und spritzte diese grün. Die Ziegelsteine sind Platten von Addie. Die Platten wurden zuerst einmal über ein Schmirgelleinen gezogen um den Oberflächenglanz zu brechen. Einige Steine wurden einzeln mit ähnlichen Farben bemalt - um ein unruhigeres Aussehen erreicht wurde.
Ob ich noch ein bewegliches Rolltor einbaue steht noch nicht fest - reizen würde es mich schon. Auch an einen anzuflanschenden "Nistkasten" um die Wagen richtig zustellen zu können wird noch gedacht.
Und ob da noch der Dachaufsatz drauf kommt muss ich mal sehen - der müsste sicherlich separat transportiert werden (s.o.).

Der Fabrikzaun besteht im unteren Teil aus einer mal beauftragten(?)/gekauften PS-Platte - die hat nämlich Kreuzverband. Dann kam eine "Steinreihe" aus Lindenholzleiste drauf und der Zaun, an dem Malermeister Dirk werkelt, hatte ich mal von Jürgen Wedekind bekommen. Die Torstützen sind wieder von Bünnig. Ein Tor muss ich mir noch überlegen.

@OOK: " Modulnamenfastdoppelungen " ist ja auch unabgesprochen irgendwie gut gegangen . . .

Grüße
Detlef

This post has been edited 1 times, last edit by "dry" (Mar 22nd 2020, 6:21pm)


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Tuesday, March 24th 2020, 10:55pm


Das andere Ziegelgebäude ist ein reiner Selbstbau, der sich an dem ersten Bild vom Besuch 1998 orientiert. [...] Und ob da noch der Dachaufsatz drauf kommt muss ich mal sehen - der müsste sicherlich separat transportiert werden (s.o.).


Hallo Detlef,

falls es die Sicht verbessert: Einen "Dachaufsatz" brauchst du eigentlich nicht mehr (den hast du nämlich schon...), sondern eher das Gegenteil.



So oder ähnlich sieht das auf mir bekannten Flachdächern aus. Was deinem Gebäude also auf jeden Fall noch fehlt, ist die obere (Blech)Abdeckung der Attika (=Wand oberhalb der Dachoberfläche). Das sieht man auf dem ersten Vorbildfoto gut. Und wenn du jetzt sagst, dass dein Gebäude ja überhaupt gar keine Attika hat, verweise ich wiederum auf das erste Bild: Die Oberkante des Wassersammelkastens liegt (normalerweise?) etwas über dem Hochpunkt des Daches, d.h. zumindest dein Vorbild scheint so eine Attika zu haben. Eigentlich müsstest du also eher das Dach deines Gebäudes nach unten versetzen, damit das so richtig stimmig wird. Wobei ich meine mich erinnern zu können, dass besagtes Dach bei normaler Betrachtung sowieso nicht zu sehen ist?

Was auf den Fotos von der Anlage leider so nicht gut zu sehen ist: Die hervorragende Profilierung der Straße mitsamt Borden, Pflasterrinnen, Gullys etc., das habe ich noch nirgendwo besser gesehen. Auch farblich absolut gelungen! Da kann der Straßenbauer noch was von lernen :thumbup: Ach ja: Hinweisschild auf den Unterflurhydrant nicht vergessen, damit die Feuerwehr das Ding auch findet, wenn Schnee liegt oder ein Auto drauf parkt ;)
Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

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Wednesday, March 25th 2020, 9:34am

Hallo Alexander,

ganz viel richtig - und ganz vielen Dank für das Querschnittsbild - das hilft ungemein weiter.

Mit dem Dachaufsatz haben wir aber aneinander vorbeigeredet - ich meinte diesen Lichtaufsatz des zurückspringenden Gebäudes.

Zurück zur Attika:

Quoted

müsstest du also eher das Dach deines Gebäudes nach unten versetzen
Hmm - schwierig weil gut verleimt. Muss ich nochmal schauen.
Dass da noch ein - ich nenne es jetzt mal "Dachabschluß" - fehlt war mir auch klar.

Quoted

bei normaler Betrachtung sowieso nicht zu sehen ist
Jepp - das siehst Du ganz recht.
130cm SOK + 27cm Gebäudehöhe ins Verhältnis gesetzt zu 176cm (klein dry) - geschätzte 15cm Schädeldecke <-> Augenmittelpunkt ==> max. sehr flacher Winkel auf's Dach.

Jetzt weiß ich, dass ich noch drei Kringel Fleischworscht brauch - un zwaa Baggunge Nermbercher. ?(
Warum?
Damit ich die Senftuben bald leer habe um Material für die Blechabdeckung zu bekommen. :pinch:
Gibt es eigentlich Untersuchungen, ob Modellbau gesundheitsschädlich (Thema: Übergewicht, einseitige Ernährung etc.pp.) ist? :whistling:

Sach ma - wenn ich mir den Sammelwasserkasten da im Vorbildfoto anschaue - der liegt aber schon etliche Steinreihen unterhalb der Kante. Wenn der Durchlauf verstopft ist und da bei Gewitter wenig ablaufen kann bildet sich ja ein schöner Pool - zumindest als Kleinkindbecken geeignet.
Aber wahrscheinlich wurde die Last eher das Dach einbrechen lassen.

Straße: kommt noch - auch wg. der Bilder.
Und ja - die Hinweisschilder sind auch schon voll auf dem Radar auszumachen.

Grüße
dry

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Wednesday, March 25th 2020, 9:59am


Sach ma - wenn ich mir den Sammelwasserkasten da im Vorbildfoto anschaue - der liegt aber schon etliche Steinreihen unterhalb der Kante. Wenn der Durchlauf verstopft ist und da bei Gewitter wenig ablaufen kann bildet sich ja ein schöner Pool - zumindest als Kleinkindbecken geeignet.
Aber wahrscheinlich wurde die Last eher das Dach einbrechen lassen.


Jaja, der Ingenieur nun wieder :D ...
Für so was gibts eine Notfallentwässerung, im einfachsten Fall ein Loch (bei größeren Dächern natürlich mehrere) in der Attika mit Wasserspeier dran. Im Einsatz kann das dann in etwa so aussehen:

Auf dem Beispielfoto gibt es allerdings noch ein Fallrohr im Gebäude von der Dachfläche zum Auslauf (Wasserspeier).

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin weder Architekt noch Bauingenieur und auch kein Dachdecker. Bevor ihr euer Flachdach saniert, fragt also bitte jemanden, der sich mit so was wirklich auskennt.
Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

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Reinhold

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Wednesday, March 25th 2020, 11:50pm

Ich oute mich mal als Bauingenieur:

also die Fotos von Alexander sind recht eindrucksvoll und ich habe so etwas auch noch nicht gesehen. Vielleicht gibt es ja doch noch andere Gründe für die Fontänen.
Die Regeln jedenfalls schreiben Dachüberläufe vor, die zusätzlich zu den planmäßigen Regenwasserabläufen vorgesehen werden müssen. Sie werden aber in Dachhöhe etwas höher als die normalen Einläufe angeordnet und durchstoßen die Attika, so daß verstopfte Einläufe nicht zum Dacheinsturz führen können. Üblicherweise wird aber bei solchen Dächern, d. h., Dächer mit umlaufenden Attiken, eine Innenentwässerung eingebaut. Die Innenentwässerung liegt, wie der Name schon sagt, vollständig im Gebäude und ist somit auch vor Frost geschützt. Ggf. werden zusätzliche Druckentlastungsstutzen eingebaut, und das scheint mir auch bei den Fotos von Alexander der Fall zu sein. Die entstehenden Drücke sind schon recht ordentlich, da soche Hallen i. d. R. 10m und höher sind; deshalb sind soche Fontänen a la Trocadero schon möglich!

Gruß, Reinhold

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