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1

Monday, October 7th 2013, 4:27pm

Rollbockgrube für die Kolwitzer Stadtbahn entsteht

Hallo Leute

Habe mal angefangen meine Rollbockgrube zubauen.
Die erste Stellprobe ist zusehen:







Mit freundlichen Grüßen Ralf

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Tuesday, October 8th 2013, 5:42pm

Hallo Leute

Heute möchte ich einige Erläuterungen geben zur Rollbockgrube.

Vorweg möchte ich aber sagen dass ich kein Naturgestalter bin. Ich versuche aber alles zugeben was in meinen Kräften steht.
Im Netz habe ich dazu mir einige Internetseiten angeschaut, sowohl auch einige Videos. Dabei habe ich festgestellt dass sehr wenige es geschafft haben, das Auf - und Abladen Betriebsicher zu zeigen. Dieses ist auch meine Zielstellung bei Ausstellungen das zu zeigen.

Dazu habe ich mir 5 Paar Rollböcke von der Firma Henke schon vor Jahren gekauft. Diese wurden mit Thomschke - Achsen neu versehen und auch noch ein wenig Umgebaut, damit sie besser laufen. Jetzt wo die Grube da ist, musste ich noch mal ein Umbau machen, damit ich das Auf - und Abladen durchführen kann. Dazu ein Bild wo man unten noch ein Paar im alten Zustand sieht und oben der Umbau aber noch nicht nachlackiert.



Bevor ich mit der Naturgestaltung begonnen habe, wurden schon mal einige Test durchgeführt. Dazu habe ich einen Pola Maxi G10 genommen und das erste Paar Rollböcke.
Durch leichtes schieben und ziehen verlief alles zum Besten.
Danach habe ich einen O – Wagen von 0 – Scale Models genommen und nix ging mehr.
Dabei habe ich festgestellt, dass das innen liegende Bremsgestänge stört.
Jetzt muss ich mir einige Gedanken dazu machen, ob ich alle Regelspurwagen ohne das Bremsgestänge mache oder nur eine Hälfte meines Wagenparks.



Der Bau der Grube wurde wie folgt gemacht:

Ich hatte noch ein Flexgleis von ROCO da und so konnte ich beginnen zubauen. Die Grube selbst hat eine Länge von 285 mm. Bei 140 mm habe ich mit der Flexscheibe von unten einen
Schnitt gemacht, damit ich einen leichten Winkel nach unten machen konnte. Innen habe ich den Fuß plan gefeilt. Das musste ich machen damit die Gabel von den Rollböcken dazwischen passt. Die Gleise sind auf 12mm x 4 mm ABS aufgeklebt und außen mit Schienennägeln befestigt. Das weitere Gleis ist auf einen Rahmen von 6 x 6mm Holzleisten und einer 2mm MDF – Platte aufgebaut. Unter den Schwellen wo genagelt wurde, ist ebenfalls eine Querleiste eingeklebt. So bekommt das ganze eine bessere Stabilität. Außenrum habe ich eine Steinmauer von 12 mm Höhe von Firma Auhagen geklebt.
Zum Schluss habe ich mit Revell, die Gleise mit Rostfarbe, die Grube mit einer dunkleren und die Steinmauer mit eine helleren Farbe vorbehandelt. Das altern wird später erfolgen.

Auf den folgenden Bilder ist noch mal alles Gut zusehen von der Grube.









Eins habe ich noch vergessen zu sagen: zwischen den Rollböcken wird eine Stange gehängt die nur für das Auf - und Abladen benötigt wird. Dazu werde ich mir einige verschiedene in der länge anfertigen. Grund ist: es gibt ja verschiedene Achsstände.





Jetzt werden sich sicherlich einige die Frage stellen, was für ein Regelspurfahrzeug kommt zum Einsatz?

Dazu habe ich mir auch schon so manchen Gedanken gemacht. Zum Schluss bin ich zu der Erkenntnis gekommen einen ASF der DR einzusetzen. Das Fahrzeug wurde zwar für den Verschub von Loks im BW genommen aber hin und wieder wurde doch mal ein Güterwagen verschoben. Da ich nur 52 cm zur Verfügung habe ist das ausreichend und es fährt sehr langsam. Dazu mal einen Link, damit jeder weiß wovon ich geschrieben habe:

http://www.eisenbahndet.de/Lokfotos/Seddin06/ASF%2016.JPG


Mit freundlichen Grüßen Ralf

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jk_wk

Oberlokführer

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3

Tuesday, October 8th 2013, 9:26pm

Hallo Ralf,

ein schöner Anfang.

Aber so ganz erschließt sich mir das Prinzip der Mittelstange nicht. Wenn du ein Rollbockpaar an der Rampe stehen hast, mag es ja noch mit dem beladen gehen, aber wie kommt der 2.und 3. Wagen auf sein Rollbockpaar?
So wie ich es bisher beobachtet habe, stehen die Rollböcke hintereinander in der Grube, die erste Achse wird auf den hintersten Rollbock geschoben, die Achse nimmt den Rollbock mit (daher auch die höhere Seite der Gabel) und dann kann die 2. Achse auf den nächsten Rollbock abgelassen werden, danach die 1. Achse des nächsten Wagen auf den nächsten Rollbock aufgeachst werden, usw..
Du müsstest jedes mal einen aufgebockten Wagen auf ein Abstellgleis schieben, um das nächste Paar an die Grube zu fahren?
Gruß

Jürgen (K)

es gibt ein Leben neben der Spur-0


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Martin Zeilinger

Bahnhofsvorsteher

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4

Tuesday, October 8th 2013, 11:09pm

Servus Ralf,

das Thema und Deine Umsetzung gefallen mir sehr gut!

Wie auch jk_wk glaube ich aber, dass die "Mittelstange" verzichtbar ist und nur komplikationen verursachen wird. Im Vorbild waren die unter einem Waggon befindlichen Rollböcke NICHT gekuppelt. Kuppelstangen dienten der Verbindung der Rollböcke zwischen den aufgeschemelten Waggons und mit (voran bzw. nachlaufenden) Schmalspurfahrzeugen.
Meinen Erfahrungen nach lässt sich das auch im Modell so umsetzen, auf Rollböcken laufende Waggons lassen sich problemlos durch einen Radius von 60cm ziehen, bzw. schieben.

... Danach habe ich einen O – Wagen von 0 – Scale Models genommen und nix ging mehr.
Dabei habe ich festgestellt, dass das innen liegende Bremsgestänge stört. ...

Das ist durchaus vorbildgerecht! In Österreich war es daher üblich, Teile des Bremsgestänges vor dem Aufschemeln zu entfernen. Das war auch ein wesentlicher Grund, warum in Österreich vorrangig ungebremste Waggons auf Schmalspurstrecken übergingen.

Viel Spaß bei diesem Projekt!
Grüße aus Wien
Martin
Neues über unsere Spur 0-Projekte findet man auch auf unserer Facebook-Seite

Zahn

Lokomotivbetriebsinspektor

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5

Wednesday, October 9th 2013, 12:16am

Moin Ralf!

Zunächst vielen Dank für Deinen Vorstoß und Deinen Bericht.
Tolle Anregungen!

Auch ich bin im Besitz zweier Rollbockpärchen von Henke und habe den Platz für die Grube auf meinen Segmenten bereits reserviert. Bislang befand ich mich allerdings noch in der Nachdenk-, nicht in der Bauphase...

Was den Ablauf beim Rollbockbetrieb angeht, habe ich eine in dieser Hinsicht interessante Vorschrift gefunden:
Die DV 494 befasst sich nicht nur mit Rollböcken, sondern auch mit Rollwagen.

www.h0e-online.de/Files/DV%20494.pdf

Viel Spaß beim Lesen, viel Glück beim Bauen.
Ich schaue gern auf Deinen weiteren Bericht.

Gruß, Matthias

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Wednesday, October 9th 2013, 9:11am

Hallo Leute

Erst mal an alle ein Danke für die Positiven Danksagungen.

Jetzt noch ein paar Worte zur Anlage und Rollbockgrube:

Ich baue schon eine ganze weile an der Kolwitze Stadtbahn die ich ja schon durch einige Bilder und Bauprojekten vorgestellt habe. Die Anlage hat folgende Maße: 8,40 m länge und eine Tiefe von 0,60 m und eine Höhe von SOK 1 m. Diese ist eine Ausstellungsanlage und wird mit einen PKW Kombi transportiert. Dazu mal zwei Bilder damit man sieht wie groß die Anlage ist. Aufgenommen in Stromberg 2013:





Wie man sieht ist noch die Grube auf dem zweiten Bild nicht zusehen.

Da ich mit dem Platz stark knausern muss, wurde die Rollbockgrube für nur einen Regelspurwagen gebaut zum Auf - und Abladen. Ich wollte aber auch nicht ganz versichten, sonst wäre der Charakter der Stadtbahn verloren gegangen.

Der 0,8 mm Draht der zwischen den Rollböcken kommt ist nur für das Auf und abladen gedacht. Dieser ergibt gleichzeitig den Achsstand von Regelspurwagen. Daher werde ich verschiedene Längen machen.
Zum Ablauf:

Die Schmalspurlok schiebt den Wagen ( G10 ) bis an die Grube. Dann wird die Behelfsstange eingehangen zwischen den Rollböcken. Die Lok schiebt jetzt weiter bis der Regelspurwagen komplett auf dem Regelspurgleis steht. Danach fährt die Schmalspurlok weg. Von der anderen Seite kommt die Regelspurlok, hängt an und fährt den Wagen in die andere Richtung weg. Jetzt möchte ich einen 0 – Wagen von 0 Scale Models aufladen. Dazu werden die Stangen zwischen den Rollböcken ausgetauscht, da ja der Achsstand kürzer ist.
Die Regelspurlok fährt den Wagen solange Richtung Grube bis die erste Achs in der Gabel ist. Danach hänge ich ab und fahre die Lok weg. Jetzt kommt wieder die Schmalspurlok und hängt an. Danach sieht die Lok solange bis die zweite Achse in die Gabel gefallen ist. Steht alles so wie es sein soll, wird die Behelfsstange raus genommen und der Fahrbetrieb in die nächste Fabrik kann aufgenommen werden.

Ich hoffe dass alle Fragen soweit beantwortet sind.

Eine Bitte habe ich noch zum Schluss:
Bitte Das Thema nicht zerpflücken, es soll nur zur Anregung für andere dienen.
Es baut ja jeder wie er es kann und möchte und so hatte ich ja auch den Beitrag gedacht.


Mit freundlichen Grüßen Ralf

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