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Mark Stutz

Schrankenwärter

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Wednesday, February 6th 2013, 6:14pm

Raumkonzept 4.7 x 3.9 Meter für Kleinanlage

Guten Abend miteinander!

Vor einer guten Woche habe ich hier im Forum eine kleine Skizze vorgestellt (Kleine Eck-Anlage auf 4.6 x 1.5 Metern). Noch weiss ich nicht ganz genau, welche Bahnhofs-Variante mir denn nun am meisten zusagt. Die definitive Wahl wird sicher auch davon abhängen, in welcher 'Umgebung' der Bahnhof zu liegen kommt. Ich denke bei der Umgebung vor allem an allfällige weitere Betriebsmomente auf einer Anlage.
Wäre z.B. ein weiterer Gleisanschluss in Form einer Anschlussstelle vorhanden, ist ein Teil der "Action" ausserhalb des Bahnhofes anzutreffen. Ist eine solche Anst nicht möglich, müsste der Bahnhof mehr Betrieb ermöglichen. Im Bereich des Bahnhofes muss ich also noch für Klarheit sorgen, kann das aber erst machen wenn ich mehr über die Anlage weiss.


Was bisher geschah...
Vor längerer Zeit ist in Zusammenarbeit mit einigen von euch im ehem. Schnelli-Forum ein erster Gleisplan für eine Anlage in Spur 0 entstanden. In der zweiten Ausgabe des SNM habe ich die Entstehungsgeschichte von "Oberbeuren im Aachgau" vorgestellt. Im 'Archiv' des Schnelli-Forums ist der damalige Beitrag mit der ganzen Entstehungsgeschichte noch immer lesbar (Stand 6.2.13) Das planerische Endprodukt sah so aus:



Das Warnschild soll auf zwei wichtige (und nicht gerade ideale) Eigenschaften der Anlage hinweisen: zum einen ist an der oberen Längsseite eine Türe verbarrikadiert, zum anderen ist das grosse Klapp-Element vor dem Fenster aufgrund des unebenen Bodens und der grossen zu bewegenden und stabilisierenden Masse sicher eine grosse technische Herausforderung.


Aus der Skizze wird eine Idee: den Raum neu denken
Natürlich juckt es mich nun sehr, die angefangene Skizze für einen Bahnhof zu einem Plan für eine Anlage auszubauen. Die bisherigen Planungen für den Raum sind immer davon ausgegangen, dass der Einbauschrank unten rechts zugänglich sein muss. Bilaterale Verhandlungen mit der Regierung haben gezeigt, dass auf den Zugang verzichtet werden kann, wenn ich unter der Anlage der gleiche Stauraum zur Verfügung stellen kann. Damit kann der Bahnhof nun auf der hindernis-freien unteren Längsseite platziert werden. Das ist ein wesentlicher Gewinn, denn die anderen Wände sind alle durch Löcher wie Türen oder Fenster gewissermassen erblich vorbelastet. Die rote Türe muss auf jeden Fall frei bleiben, denn dort erfolgt der Zutritt aus dem Flur. Die gelbe Türe stellt eine Verbindung zwischen Büro und dem Modellbahn-Raum dar. Ob sie nun offen bleibt oder wegen dahinter liegenden Anlagenteilen geschlossen wird, ist sekundär. Schön wäre natürlich, wenn der Zugang erhalten bliebe. Aber hier ist die Regierung zu Kompromissen bereit. Zudem sollte im Raum mindestens noch ein Basteltisch Platz finden, wobei eine Platzierung unter der Anlage denkbar ist. Nur mit den Pflicht-Möbeln versehen sieht der Raum so aus:



Die früher eingezeichneten Regale schwedischer Herkunft sind alle 'unter der Anlage' angedacht, weshalb ich sie nicht mehr eingezeichnet habe. Das ominöse Gästebett, welches auf den Plänen im alten Schnelli-Beitrag auftaucht, hat inzwischen einen lauschigeren Platz in einem anderen Raum gefunden.

Wichtige Voraussetzungen (planerischer Betrachtungsperimeter)
Meine aktuelle Wohnsituation (Mietwohnung) könnte sich in den nächsten Jahren verändern. Darum soll die Anlage von Anfang an für einen allfälligen Umzug fit gemacht sein. Zudem wird mein Zeitbudget nicht unendlich gross sein, so dass eine Etappierbarkeit mit frühen betriebsfähigen Zuständen interessant wäre.


Vier Möglichkeiten zur Raumnutzung
Der Bahnhof aus der Skizze (s.o.) ist gerade so lange, dass er an die neu frei gewordene Wand passt. Damit kann er dort (und nur dort) fix installiert werden. Er bildet damit den Ausgangspunkt für verschiedene Anlagenformen. Ich habe mir vier Möglichkeiten überlegt und möchte diese kurz vorstellen:


Variante 1 - Kassetten
Diese Variante ist am einfachsten zu realisieren: anschliessend an den Bahnhof wird eine mobile Ablagemöglichkeit für Zugs-Kassetten installiert. Die 'weite Welt' besteht aus den verschiedenen Kassetten, allfällige Änderungen der Züge erfolgen auf einem separaten Tisch (z.B. auf dem Basteltisch).



Variante 2 - Kleines U
Die nächstgrössere Lösung verfügt über einen FiddleYard ungefähr in der Raum-Mitte. Mit einem mobilen Strecken-Element wird die Verbindung zwischen dem Bahnhof und dem FY hergestellt. Ein Fenster lässt sich ohne Rückbau öffnen, nur für Reinigungen oder für den Unterhalt muss das Zwischenstück entfernt werden.


Variante 3 - grosses U
Mit dem gleichen FiddleYard wie in Variante 2 kann auch ein grosses U entwickelt werden. Das Strecken-Element vor dem Fenster muss in diesem Fall in Betriebspausen entfernt werden. Das fest installierte Strecken-Element hilft dabei, das mobile Teilstück sicher zu zentrieren. Hier wäre z.B. auch eine Anschlussstelle denkbar.


Variante 4 - FiddleYard unter dem Bahnhof
Die grösste Variante verfügt über einen Schattenbahnhof unter dem Endbahnhof. Die Dimensionen und die Technik des Sbf (Schiebebühne) sind identisch mit den varianten 2 und 3. Zusätzlich zum Fenster-Stück wird nun auch vor der Türe ein mobiles Zwischenstück notwendig.



Fazit

Die vier Varianten zur Raumnutzung haben eines gemeinsam: sie sind über weite Teile 'aufwärtskompatibel'. Die Lage des Bahnhofes ändert sich von Variante 1 bis 4 nicht. Der offene FY aus Variante 2 kann bei einem allfälligen Ausbau auf die Varianten 3 oder 4 übernommen werden. Das mobile Zwischenstück aus der Variante 2 könnte bei entsprechender Konstruktion für die Variante 3 übernommen werden.
Aufgrund dieser stufenweisen Entwicklung ist es möglich, den Bahnhof zusammen mit der einfachen Kassetten-Lösung in einer ersten Bauphase zu bauen und rasch Betrieb zu machen. Wenn später der Ausbau ins Auge gefasst wird, kann dieser separat erfolgen und nach Fertigstellung in die bestehende Variante 1 integriert werden. Die dann überflüssigen Kassetten können weiter als Speicher für Züge verwendet werden.

Nun, da ich die räumliche Machbarkeit inklusive der möglichen Entwicklungsstufen grundsätzlich ermittelt habe, werde ich als nächstes den Bahnhof noch einmal kritisch überarbeiten und dann eine Synthese von Bahnhof und Raumkonzept anstreben.

Ich hoffe, meine Überlegungen sind nachvollziehbar, vielleicht sind sie ja jemandem als Anregung für eigene Überlegungen dienlich. Fragen und Anregungen sind wie immer herzlichst willkommen!
viele Grüsse,
Mark

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miTT

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Wednesday, February 6th 2013, 6:32pm

Ich finde die Variante 3 am besten, da der Bogen entzerrt wird und ich denke es ist am einfachsten das grade Modul raus zu ziehen und man kann es platzsparend z.B. unter dem Bahnhof verstauen oder einfach daneben stellen da es ja nicht mal all zu breit sein muss.
Variante 2 sagt mir am wenigsten zu es wird viel Raum verschenkt und der Bogen wird so eng sieht einfach nicht schön aus wenn ein Zug durchfährt.
Ansonsten gute Planung.

Gruß
Tim

tokiner

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3

Wednesday, February 6th 2013, 6:52pm

Hallo Mark,

interessanter Beitrag. Auch hier finde ich meine eigene modulare, ""aufwärtskompatible" Planung und mein Konzeot wieder ;)

Dann muss es gut sein! :thumbsup:

Bin schon auf die nächsten Modifikationen und Optimierungen gespannt!

Gruß

Thoralf

leser

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Thursday, February 7th 2013, 7:42am

Hallo Mark,

vielleicht noch eine kleine Anregung:

Wenn der Bahnhof gespiegelt wird, wären alle Türen und Fenster zugänglich!

Nichts müsste abgebaut werden! ((Einziger) Nachteil: Wenn man die Tür aufmacht, steht man direkt vor der Anlage!)

Auch könntest Du einen schmaleren FY vorsehen und die Bedienung hauptsächlich mit Kassetten vornehmen, so dass Du noch - getrennt durch eine Kulisse - Platz für einen Anschluss hättest! (Interessant fände ich z.B. den Grubenanschluss wie im (kl)einen Sieber-Entwurf von Michael Sterna auf seiner HP bzw. im MAP!)

Auch finde ich den letzten Entwurf des Bahnhofs, den Du zu diesem Thema mal im Schnellenkamp- bzw. MAP-Forum vorgestellt hast, intersssanter als den jetzigen Stand! (siehe 1. Bild des Beitrags!)




Gruß
Joachim

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Mark Stutz

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5

Thursday, February 7th 2013, 8:24am

Guten Morgen miteinander

@ Tim: bezüglich Radien in Variante 2 gebe ich dir grundsätzlich recht. Allerdings ist bereits die Bahnhofseinfahrt mit dem sehr engen R2 geplant - ein Tribut an die knappen Platzverhältnisse. Steht der Betrachter im Inneren des U, kann er nur bei gezieltem Betrachten den ganzen 180°-Bogen sehen. Folgt man hingegen mit den Augen dem Zug, dann dürfte die Problematik einigermassen entschärft werden.

Die freibleibenden Flächen der Varianten 1 und 2 sind nicht einfach 'verschenkt', sondern werden für andere Nutzungen freigegeben. So kann z.B. unter dem FY in Variante 2 kein Regal platziert werden, diese würde dann an der oberen (modellbahnfreien) Wand aufgestellt.

@ Thoralf: man kann das Rad nicht neu erfinden. Je rigider die Einschränkungen sind, desto eher gleichen sich die Konzepte und Ansätze zur Problemlösung. Darum überrascht es mich keineswegs, wenn du hier 'deine' Planung wiederfindest. Vermutlich sind da draussen noch Hunderte ähnlicher Anlagen und Pläne zu finden...

@ Joachmin: :thumbup:
Das ist eine sehr interessante Variante, die ich auf jeden Fall in aller Ruhe prüfen werde. Die Idee mit der Kassette hinter einer Kulisse stellt das fehlende Zwischenglied von Variante 1 und Variante 2 dar! Später könnte anstelle der Kassettenlösung auch ein FY mit Schiebebühne eingesetzt werden. Voraussetzung dafür wäre aber genügend Platz hinter der Kulisse.
viele Grüsse,
Mark

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Thursday, February 7th 2013, 7:57pm

Hallo Mark,

ich verfolge nun schon lange Deine verschiedensten planerischen Anlagenideen mit Hilfestellungen zu anderen Anlagenplänen, nicht nur in diesem Forum.

Ich hoffe, meine Überlegungen sind nachvollziehbar, vielleicht sind sie ja jemandem als Anregung für eigene Überlegungen dienlich!

Deine Überlegungen, nicht nur hier zu Deiner eigenen planerischen Anlagenidee, sind aus meiner Sicht immer hilfreich und auch zielführend. Ich habe einen ganz ähnlichen Ansatz aus vielen Deiner und anderer Beispiele entwickelt, unter dem Motto "Eine Kleinbahn variabel aufgebaut"

Viel gibt es zu der Ausarbeitung, die nun für Dich vorgesehen ist, eigentlich nicht mehr zu verbessern. Es hat alles Hand und Fuß, ist dabei nachvollziehbar, in sich schlüssig und es sind sogar Alternativen berücksichtigt. Besonders hilfreich sind hier natürlich die tollen bildlichen Darstellungen. Ob diese auch in der Praxis so umsetzbar sind, bzw. wie diese Pläne mit ihren Gleisanlagen auch wirken werden, war eine Frage an anderer Stelle zu diesem Bahnhof, wo es darum geht, ob die Gleisanlagen so wie hier gezeigt, oder aber sogar noch erweitert werden können...., ähnlich dem Plan ganz oben noch aus dem altem Forum.

Hierzu möchte ich ein Bild von meinem Bahnhof einstellen. Hier können nun die Proportionen zu Deinem neuen aktuellen Bahnhofsplan verglichen und mit Rollmaterial beurteilt werden, weil die Abmessungen und der Gleisplan fast identisch sind. Der Bildausschnitt hält eine Fläche von 3,80x0,70Meter fest und ist somit bis zu Deiner Kurvenausfahrt fast gleich. Du möchtest jetzt bei Deinen um 20cm vergrößerter Breite zwei Gleise mehr aufbauen. Dies wäre ohne den landschaftlichen Aspekt zu stark zu reduzieren gerade noch möglich.



Mehr Gleise würde ich nicht vorsehen. Weiterhin würde ich, damit die Gleise nicht alles "erschlagen" oder dominieren, das Freiladegleis und das Güterschuppengleis mit niedrigerem Gleisprofil als Lenzgleis darstellen. Hier wäre dann sogenanntes Gleis 3. Ordnung verbaut worden. Diese Gleise zusätzlich mit feinerem Schotter bis zur Schwellenoberfläche und stellenweise sogar, wie es häufig an Ladestellen anzutreffen war, diese sogar ganz verschwimden lassen. Alle diese Details mindern die optische Wahrnehmung der zusätzlichen Gleise. Dadurch wirkt der Bahnhof besser in die Landschaft eingebunden, wenn wenig Landschaftsanteil vorhanden ist. Mit diesen kleinen Kunstgriffen ist der Bahnhof als optimal zu bezeichnen und ich würde ihn nun mit Gleismaterial erst einmal Probe legen und eine Zeit lang auf mich wirken lassen, in dem ich darauf Betrieb mache. Hierzu ist die Variante 1 als erste Ausbaustufe sicherlich bestens geeignet.

Wichtige Voraussetzungen (planerischer Betrachtungsperimeter)
Meine aktuelle Wohnsituation (Mietwohnung) könnte sich in den nächsten Jahren verändern. Darum soll die Anlage von Anfang an für einen allfälligen Umzug fit gemacht sein. Zudem wird mein Zeitbudget nicht unendlich gross sein, so dass eine Etappierbarkeit mit frühen betriebsfähigen Zuständen interessant wäre.

Dies ist wohl der wichtigste Aspekt, der häufig vernachlässigt wird und diese Weitsicht kann in einem anderen Fall auch ganz nützlich sein und dies muß gar kein Umzug sein, sondern einfach nur die Möglichkeit eine Anlage aus welchem Grund auch immer verkaufen zu können, also eingesetztes Kapital, wenn auch reduziert, dafür zu erhalten und nicht als Sperrmüll nach einem Abbruch sogar noch mit Kosten entsorgen zu müssen....
Auch der Zustand eines frühen betriebsfähigen Einsatzes ist immer motivierend für ein stetiges Weiterarbeiten an neuen Erweiterungen. So müssen nicht unendlich lange, nicht so geliebte Arbeiten erledigt werden, sondern wechseln sich mit schöneren Tätigkeiten ab.

Das Konzept der " Vier Möglichkeiten zur Raumnutzung" hat schon etwas, weil durch die Verrückbarkeit gewisser Anlagensegmente sogar die Möglichkeit besteht, auch an Fahrtreffen mit diesen Teilen je nach Bedarf teilnehmen zu können. Hier können dann auf den fehlenden Fahrstrecken in Gemeinschaft Betrieb gemacht werden. Ein Gedanke der immer mehr Verbreitung findet und den Du nicht so weit wegschieben solltest, auch wenn er zurzeit vielleicht nicht aktuell ist. Diese Möglichkeit kannst Du hiermit offen lassen.

Variante 2 - Kleines U

schnelle gute einfache Erweiterung, gerade unter dem von mir vorgetragenen Aspekt, Segmente auch außerhalb des eigenen Zimmers aufzustellen. Hier würde ich die Kurve und besonders das Fiddlejard für konzipieren. Kurven und Zugspeichermodule sind eigentlich immer gefragte Komponenten.

Variante 3 - grosses U

Mit dieser Aufbaustufe würde ich enden. Hier sehe ich noch zwei Möglichkeiten der Ergänzung oder Erweiterung, aber nicht im Sinne der Erweiterung nach Variante 4, sondern Segmente gegen Gleiche nur mit anderen Themen zu tauschen. Als Beispiel das gerade Segment vor dem Fenster einmal als Strecke auf dem Damm, Wechselmodul Strecke mit Brücke und hängender Schlucht, oder die Kombi wie vom @leser vorgeschlagen = Betriebsstelle mit Abstellgleise hinter der Kulisse anstelle des Fiddlejards.

Variante 4 - FiddleYard unter dem Bahnhof

würde ich nicht verwirklichen, weil die Aufstellfläche in einer zweiten Ebene nicht mit Freude zu bedienen ist. Der Raum insgesamt die Zweitnutzung zu stark einschränkt. Der Raum nur durch Entfernen der "mobilen Zwischenstücke" vor den Türen, oder durch unter durch kriechen zu erreichen ist. Dies würde ich nur realisieren, wenn es gar keine andere Möglichkeit geben würde anders aufzubauen. Der Zugewinn an Strecke reduziert die positive Möglichkeit ein gut zugängliches Fiddleyard mit Freude zu benutzen und diese auch zusätzlich auf Ausstellungen zu nutzen.

Variante @leser

Durch Drehen des Bahnhofes zu einem kleinen U, würde ich ebenfals nicht weiter verfolgen, weil damit eigentlich kein richtiger weiterer Ausbau möglich ist, ohne wieder Kompromisse eingehen zu müssen.

Insgesamt also ein guter und richtiger Weg mit Aussicht auf eine Erfolgreiche Umsetzung aus meiner Sicht. Er dient gleichzeitig dazu, wie eine Anlagenplanung angegangen werden kann, welche Veränderungen möglich sind und wie über ein Reifungsprozess mit Forumshilfe alles bedacht und abgewogen worden ist, so dass keine weitere Optimierung mehr möglich ist. Entscheidungen liegen nun bei Dir.

Freue mich deshalb nun auf Berichte zur praktischen Umsetzung.

Mit Gruß, Thorsten

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Mark Stutz

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Thursday, February 7th 2013, 8:37pm

Hallo Thorsten

Vielen Dank für die Auslegung deiner Überlegungen. Die Idee mit dem Ladegleis/Schuppengleis in 'niedrigerer' Bauart finde ich einen sehr wertvollen Hinweis. In der ursprünglichen Planung (siehe oberster Beitrag) war ja auch mal ein teilweiser Gleis-Selbstbau vorgesehen. Deine Anregung wäre dann eine idealer Ausgangspunkt, um diesen Gedanken weiter zu führen und umzusetzen. Es muss ja nicht von Anfang an eine Bogenweiche sein...

Dein Foto ist ebenfalls ein sehr schönes Anschauungsbeispiel. Dein Votum gegen ein Überladen der Fläche mit Gleisen - ich kann nachvollziehen, was du meinst. Allerdings besteht da noch ein grosser Dissens zwischen den Landschaftsgestalter und dem Betriebsplaner in mir. Der eine möchte eine möglichst authentische Stimmung erzeugen, der andere ein möglichst vielfältiges Angebot an Rangiermöglichkeiten. Vielleicht finden sich die beiden Extreme ja im Ski-Urlaub. Da nehme ich nur Block und Bleistift, aber keinen PC mit. Dann etwas Höhenluft und ein Bier für beide... mal sehen, wo sie sich am Ende treffen.

Bisher bin ich noch gar nicht mit Modul-Anlagen in Kontakt gekommen. Darum bin ich auch nicht auf die Idee gekommen, Teile der Anlage für den "Ausseneinsatz" zu konzipieren. Da bringst du mich nun tüchtig ins Grübeln... die mobilen Teile auf eine Norm ausrichten und dann damit an Treffen fahren - tönt interessant!

Die praktische Umsetzung wird im kommenden Herbst in Angriff genommen. Bis dann sind noch ein paar grössere "Projekte" ausserhalb der MoBa-Welt anstehend, die aber allesamt Ende August abgeschlossen sind.
viele Grüsse,
Mark

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Thursday, February 7th 2013, 9:33pm

Hallo Mark,



ich muss Thorsten unbedingt zustimmen, wenn es um die vorzusehende Möglichkeit der Teilnahme an Fahrtreffen geht!

Wir hatten gerade letztes Wochenende ein Treffen von 3 Stammtischen im Norden und es macht sooooooooo viel Spass mit anderen eine Modulanlage aufzubauen und darauf den Fahrzeugen auch mal richtig Auslauf zu gönnen!

Siehe auch hier: http://westmodul.forumprofi.de/Thread-1-…ffen-03-02-2013



Bitte unbedingt im Skiurlaub deine Planung dahingehend überdenken!!!

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