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TTorsten

Oberheizer

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 21:15

Planung einer Rangier-Anlage auf kleinem Raum

Hallo zusammen,

anstatt mir über angekündigte, verworfene und evtl. teurer wieder auftauchende Modelle den Kopf zu zerbrechen, habe ich mich an die Planung einer kleinen Rangieranlage gewagt.

Nachdem ich mich schon eine Weile mit der Spur 0 beschäftige und auch einige Modelle zusammengetragen habe, bietet sich mir jetzt die Möglichkeit, einen Teil eines Raumes für mein Hobby, sprich eine kleine Modellbahnanlage zu nutzen.
Natürlich ist der Platz begrenzt und für die Spurweite schon sehr knapp. Nichtsdestotrotz möchte ich mir eine kleine Rangieranlage erschaffen.

Die Vorgaben:

- L-Anlage mit den Schenkellängen 425 x 330 cm, wobei in der Ecke ein Schornstein zu "verkraften" ist
- modularer und somit transportabler Aufbau, um gelegentlich an kleinen Modultreffen teilnehmen zu können
- maximale Segmentgrößen: 90x80 cm für die Bahnhofsseite, 100x70 cm für die linke Anlagenseite
- Nutzung vorhandenen Gleismaterials: Flexgleise und Weichen von Roco sowie DKW und Bogenweiche von Lenz
- Thema: DB Epoche III wegen der vorhandenen Fahrzeuge (möglichst Dampfbetrieb + Köf und Triebwagen)

Der erste Plan lehnt sich an die Ausstellungsanlage von Lenz an und gefällt mir wegen der eleganten Linienführung sehr gut.
Das EG mit Bahnsteig liegt links an der langgezogenen Kurve.
Der Nachteil: auf dem kurzen Anlagenschenkel gibt es wenig Abstellmöglichkeit.




Die zweit Variante bietet durch das Verkleinern des Radius zur linken Anlagenseite mehr Abstellmöglichkeiten auf dieser Seite.
Das EG wandert auf die rechte Seite. Nachteil: die Anschaffung einer Dreiwegeweiche wird nötig.
Alternativ ist auch ein Fiddleyard einsetzbar, allerdings unter Wegfall der zwei Abstellgleise im linken oberen Segment.




Variante drei gefällt mir wegen der betrieblichen Möglichkeiten am besten. Durch einen fünfgleisigen Fiddleyard wird der Spielbetrieb abwechslungsreich. Außerdem kann ich alles mit vorhandenem Gleismaterial darstellen.
Eventuell sollte ich die eine Weiche an der Bahnsteigspitze weglassen und das Gleis in der Anlagenmitte als Abstellgleis enden lassen?



Legende:
blau: Roco-Weichen
gelb: Lenz-Gleismaterial

Für Verbesserungsvorschläge oder Änderungen bin ich sehr offen. Als Nichteisenbahner ist man ja manchmal etwas zu euphorisch in seinen Vorstellungen...

Grüße
Torsten

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 22:23

hallo Torsten,
du hast es sicher bemerkt ,dass Roco-Gleise und Weichen haben eine höhere Profilhöhe als Lenz Gleismaterial! ein gut Feile hilft da
vielleicht.

V36Fan

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 23:39

Hallo Thorsten,
Im oberen rechten Bereich, hast Du als Abschluss eine Weiche eingeplant.
Bedenke bitte, das Du die Weiche komplett überfahren musst bevor Du den Zug oder eine Lok auf ein anderes Gleis schicken kannst.
Das wird so, wie Du es in Deinem Gleisplan dargestellt hast, nicht funktionieren.
Gruß
Uwe

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 23:58

Hallo Torsten,

der obere Gleisplan gefällt mir auch wegen der geschwungenen Gleisführung am besten, jedoch hast Du dort keine Möglichkeit, größere Loks umzusetzen.
Wenn ich das richtig deute, hast Du nach der Weiche oben rechts noch 3 Gleisstücke je 13 cm eingebaut.
Davon gehen ja auch noch mindestens 6 cm für einen Prellbock verloren, so dass Dir dann nur ca. 32 cm zur Verfügung stehen.

Es reicht natürlich für eine BR 64, aber größere Loks können nicht die am Bahnsteig abgestellten Wagen umfahren.

Und bei dem ersten Gleisplan wir der Anschluss eines Fiddleyards etwas schwieriger, wobei ich diesen auf jeden Fall den Abstellgleisen links an der Seite vorziehen würde.

Plan 2 gefällt mir persönlich nicht so gut - ich finde auch die Anordnung der obigen Abstellgleise nicht ganz so glücklich.

Plan 3 ist Dank des Fiddleyard am Spielintensivsten, jedoch würde ich persönlich den Bahnhofsbereich nicht mit so vielen Abstellgleisen überfrachten.

Es kommen bestimmt noch mehrere Vorschläge von anderen Usern.

Lies´ Dir erst einmal alles durch und dann kannst Du ja immer noch kleine veränderungen vornehmen.

Viele Grüsse

Hans-Jürgen
aus dem Osnabrücker Land

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Montag, 6. Oktober 2014, 17:57

Hallo Torsten,

ich werde ehrlich gesagt mit keinem Deiner Pläne so recht warm, verzeih mir bitte meine Offenheit.
Das ist mir irgendwie Alles zu zerstückelt. :D ;)

Ich habe mal bei Einhaltung der Maße 425 x 330 cm und der Anzahl der Weichen die Du blau markiert hast, 4 LINKE, 3 RECHTE plus einer DKW einen Plan zusammengebastelt, den ich Dir so als Anregung , ohne Anspruch darauf das dies nun "DER super PLAN" sei, einstelle.

Ich habe das Opfer den Fiddleyard etwas kürzer ausfallen zu lassen vorausgesetzt. Hier könnte man auf die verschiebbare Bühne ja z.B. auch Kassetten einsetzen mit Zugteilen falls die 90cm nicht reichen, was ich jedoch nicht mal unbedingt annehme.

Die Radien links sind nicht unter R1, setzen aber Flexgleis voraus.

Voilá:




Vielleicht bekommst Du aber einen neuen Blick für das Ganze und kannst Deine Pläne so weiter entwickeln. :thumbsup:

Viele Grüße,
Dirk :)

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TTorsten

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Montag, 6. Oktober 2014, 19:07

Hallo zusammen,

zuerst einmal vielen Dank für die zahlreichen Reaktionen und Tips!

@Dirk
Deinen Plan habe ich gerade erst gesehen und muss mich in Ruhe damit befassen, daher später dazu mehr...

@Dampfheinrich
Ich werde wohl die Feile im Werkzeugkasten lassen und lieber die drei Lenzweichen mit einem Stück starkem Druckerpapier unterfüttern. es geht ja nur um zehntel Millimeter.

@V36Fan
Ich habe den Bereich bei der Umplanung geändert.

@Modellbahnspezi
Danke für Deine Hinweise. Plan 2 ist aus dem Rennen, Plan 1 fast sicher auch, da der Fiddel entfallen müsste und Plan drei habe ich überarbeitet.


Ich möchte noch einige Dinge nachreichen, um meine Gedanken zum Plan transparenter zu machen:

- Um mir einen abwechslungsreichen Spielbetrieb zu garantieren, ist ein Fiddleyard eigentlich Pflicht. Dafür brauche ich eine Grundfläche von 2m Länge und 60cm Breite + jeweils 10cm zum verschieben der Einfahrbühne, um nutzbare Gleislängen von etwa 125cm zu erhalten.
Zum verdeutlichen ein Bild (bekomme ich mit dem Gleisplanungs-Programm leider nicht besser hin) vom Fiddel. Rot umrandet ist der verschiebbare Bühnenteil.



- Des weiteren möchte ich nach Möglichkeit nicht unter 1m Radius gehen und so viel wie möglich Flexgleis verwenden.
- Die Weichen müssen so verplant werden, dass sie ohne Trennung auf die 90cm-Segmente passen, was an sich schon ein großes Problem ist...

Meinen letzten Plan habe ich grundlegend überarbeitet.
Zwei Weichen sind weggefallen. Dadurch wird das Gütergleis an der oberen Kante länger und der Bahnsteig wird so lang, dass drei Donnerbüchsen daran noch vor der Weiche am rechten Rand stehen können. Die Lok kann also umsetzen, ohne die Wagen zuvor verschieben zu müssen.
Die Bogenweiche ist näher an die Weichengruppe gerückt, womit sich ein geringfügig größerer Radius zum Fiddel ergibt.
Insgesamt wirkt der Plan jetzt aufgeräumter, wobei sich an dem Anschluss auf der linken Seite noch etwas ändern kann.

Hier der neue Plan mal nur mit den Gleisen in Spurweite ohne Bettung (wirkt gleich gefälliger) und ein Bild von der Stellprobe hinterher:



Kleine Legende:
Gleis 1: Bahnsteiggleis
Gleis 2: Bahnsteiggleis für Triebwagen
Gleis 3: Stückgüter
Gleis 4: Ladestraße
Gleis 4a: Schüttgutrutsche



Grüße
Torsten

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Montag, 6. Oktober 2014, 19:23

Hallo Torsten,

Dein neuer Plan gefällt mir jetzt richtig gut! Da hätte ich meinen eigenen "Senf" von vorhin gleich für mich behalten. :thumbsup: :thumbsup:
Besonders die Anordnung der Bahnsteiggleise samt EG gefallen mir!

Da sieht man wieder mal wie fruchtbar es ist sich hier auszutauschen, so komme ich auch auf neue Ideen. :)
Deine Variante werde ich mir merken. :D

Anhand Deiner nun bekannten, weiteren Vorgaben und Wünsche, sowie der geplanten FY Ausführung, wäre mein Plan wohl auch schwerlich realisierbar.

Bin jedenfalls gespannt wie Dein Plan am Ende aussehen wird.

Viele Grüße,
Dirk :)

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Montag, 6. Oktober 2014, 19:30

Hallo Torsten,

wie wäre es, wenn du deinen rechten Anlagenteil (Bahnhof, Bahnsteig, Rampe usw.) etwas anwinkelst, dann müsstest du eigentlich bei den Nutzlängen der Gleise etwas dazu gewinnen und ich denke, dass es dann noch gefälliger sein würde. Also das der Teil dann nach rechts unten etwas abfällt meine ich. Also mehr in die Diagonale gehen, nicht so extrem, aber ein bisschen. Falls das deine Räumlichkeit zulässt.

Ist nur so ne spontane Idee von mir, ich weiß aber nicht, wie das dann mit den Gleisen noch so alles klappt.

Viele Grüße,

Christoph

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9

Montag, 6. Oktober 2014, 19:35

Hallo Thorsten,

Wenn ich höre, das ein Gleisplan zum rangieren gesucht wird auf relativ geringem Raum fällt mir immer "der Klassiker" ein.

"Zwänge West"

http://www.lokalbahn-reminiszenzen.de/fo…iante_gross.png

Nicht überladen und dennoch mit vielen Rangiermöglichkeiten. Ich persönlich finde es sollten nicht mehr Gleise sein. Der alte Spruch "weniger ist mehr als" gilt immer noch

Zwänge sollte auch auf deinem Platz gehen. Versuch es mal. Du wirst sehen wie elegant (deine Wortwahl von oben) das aussieht.
Grüße aus dem Schweineeck
Peter

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TTorsten

Oberheizer

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Montag, 6. Oktober 2014, 22:42

Hallo,

nochmals danke für die schnellen Rückmeldungen und Tips, besonders an Dirk für die warmen Worte.
Das zeigt mir, dass ich nicht komplett falsch liege...

Den Tip von Christoph werde ich aufnehmen und probieren.
Eine Käseecke wie auf der Linken Seite werde ich noch unterbekommen, um die Gleisanlagen etwas weiter krümmen zu können. Nur weiter nach links kann ich wegen der dortigen Dachschräge nicht.

Die von 0-PS angesprochenen Lokalbahn-Reminiszensen sind von mir schon zig mal durchforstet worden und trotzdem bieten sich immer wieder neue Erkenntnisse. Zwänge hatte ich mir natürlich auch angeschaut, wurde ja auch hier im Forum schon thematisiert, aber da fehlt mir die Möglichkeit die Personenzug-Lok umzusetzen. Vielleicht erhöht das aber auch den Rangierspass...? Ich werde mal eine Planung machen und berichten.

Grüße
Torsten

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tom tofte

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Dienstag, 7. Oktober 2014, 10:09

aber da fehlt mir die Möglichkeit die Personenzug-Lok umzusetzen.


Moin Torsten,

ich will Dich nicht zu Zwänge überreden ... zumal der Plan ja schon oft diskutiert und auch schon in der einen oder anderen Planung realisiert wurde. Aber auf obige Aussage von Dir will ich kurz eingehen, da sie so nicht stimmt. In Zwänge können sehr wohl kleine Personenzüge umfahren werden. Nur - man muß den Personenzug erst einmal (nachdem er am Bahnsteig gehalten hat und die Fahrgäste ausgestiegen sind) zurückdrücken, bis die Wagen Grenzzeichenfrei zwischen den Weichen zum Umsetzgleis (oberhalb des Hauptgleises) zum stehen kommen. Dann kuppelt die Lok, ab setzt um, kuppelt am anderen Ende wieder an und drückt dann den Personenzug an das Bahnsteiggleis zurück. So läuft das ... ;)

Man mag eine solche Prozedur mögen oder auch nicht - gab es aber in vielen kleinen Endbahnhöfen so früher zu sehen.

Es gab hier im Forum von Ralf (lok-schrauber) diesen Thread in dem er versuchte Zwänge auf 4m Länge mit einer Einfahrt im Bogen liegend zu planen. Die Bilder dort sind noch zu sehen, vielleicht als Anregung für Dich - schau es Dir mal an, vielleicht kannst Du was damit anfangen.

Ich fände allerdings Deinen Plan aus Beitag 6 auch schon ganz gut. Nur das Umfahrgleis mit der Dkw drinnen will mir nicht ganz gefallen. Vielleicht könnte man die Weichenverbindung zur Ausfahrt hin noch etwas mehr nach links in die Ausfahrt verlegen?!

Bin gespannt wie es weitergeht!

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Dienstag, 7. Oktober 2014, 21:18

Hallo Interessierte,

danke, Michael und Tom für Eure Mühen.

Die Alternative bietet mir zwar größere Gleislängen, aber die Querung des Bahnsteiges per Gleis ist so überhaupt nicht mein Ding. Genau das hatte mir schon im Planungsthread "Kopfbahnhof auf 4 Meter" nicht so richtig gefallen. Aber das ist meine rein persönliche Meinung!
Eingehend auf bisherige Tips habe ich meinen Plan aus #6 nochmals überarbeitet.
Die DKW ist zwei Weichen gewichen und anstelle der Weiche zum umsetzen der Lok habe ich mal eine Segmentdrehscheibe eingesetzt. So gewinne ich deutlich nutzbare Bahnsteiglänge! Außerdem ist eine Käseecke als Ansatz dazu gekommen.



Nichtsdestotrotz habe ich mich noch mit Zwänge beschäftigt.

Variante 1, die sich am ehesten dem Ursprung nähert. Allerdings musste ich eine Weiche umsetzen, um überhaupt die Möglichkeit zu erhalten Güterwagen im Sägeverfahren an die Ladestellen zu bekommen. Das verändert natürlich auch das Bild...



Variante 2, mit zusätzlichem Anschließer zur Fabrik:



Variante 3, mit Dreiwegeweiche und optionalem Fabrikanschluss in gelb.



In der Hoffnung, nicht allzusehr zur Verwirrung beigetragen zu haben...
Gruß Torsten

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Dienstag, 7. Oktober 2014, 23:53

Moin,

zur Vermeidung des S-Bogens könnte man dem Ladegleis eine geraderen Verlauf geben und es näher an die Segmentkante rücken. Die Weichen könnten dann komplett in den durchgehend geraden Strang gelegt werden. Ein etwaiger Knick im Ladegleis könnte rechts von den Weichen hingelegt werden, da die Weichen sowieso näher nach vorne und aufgrund der Anbindung an die Außenwelt auch Richtung Lokschuppen rücken. Damit ergibt sich oberhalb des Ladegleises auch Platz für eine Zwischengerade in Richtung Außenwelt.

Beim Original hätte man die ersten Schwellen beider Weichen in einer solchen Situation wohl weggelassen und die Zungen so manipuliert, dass sich für eine Fahrt vom Bahnhof zum Lokschuppen ein durchgehender Gleisbogen ergibt.

Alternativ könnte man eine vom Radius größere DKW einbauen. Diese wird dazu so verbogen, dass der Abzweig zwischen den beiden Ladegleisen gerade wird. Dadurch verbiegen sich die Kreuzungsgleise und der Radius des Abzweiges zwischen Lokschuppen und Außenwelt wird wieder kleiner (genau deshalb sollte die Grundgeometrie größere Radien aufweisen, als die zu ersetzenden EWs). Genaugenommen tut's auch eine EKW, nur muss man dann entweder zum Lokschuppen sägen und auf dem Ladegleis entsprechend Platz haben oder schaffen, oder man verzichtet auf das durchgehende Ladegleis. Im Bereich der Kreuzung/Weichen
wäre dieses ja eh nicht nutzbar, da sich das Triebfahrzeug beim Abstellen von Wagen an dieser Stelle zwangsläufig einschlösse. Andererseits wäre der rechte und damit längere Teil des Ladegleises nur noch über das kurze Gleis vor dem Lokschuppen zu erreichen. Daher würde ich bei Einbau einer EKW lieber die Loks sägen lassen. Das ist ja dann immer nur EIN Fahrzeug, und wie schon erwähnt wird dieses Gleisende durch die ganze Schieberei noch länger. Außerdem kann es ja ganz spannend sein, wenn man erst einen Güterwagen von der Ladestelle schieben muss, bevor man an den Lokschuppen kommt....

Gruß,
Jan

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Mittwoch, 8. Oktober 2014, 03:20

Hallo Michael,

die Vorschläge die hier gemacht worden sind schon gut.

Was ich jetzt von mir gebe ist nur meine Meinung/Einstellung.

Tue dir nur den einen Gefallen und verabschiede dich von dem Zwang mit dem Gleismaterial zu arbeiten was du hast!
Plane einfach, und dann schau was von dem Roco Material überig ist. Da werden sich auch noch Abnehmer für einen relativ guten Preis finden lassen.


:) Du wirst deine Spur0 Bahn schon auf die Beine bringen!
Gruß Jürgen :)

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Mittwoch, 8. Oktober 2014, 10:20

Hallo Namensvetter,

da hast du die Namen durcheinander geworfen. Torsten möchte sein vorhandenes Gleismaterial verwenden und Michael hat bei seinen Vorschlägen nur versucht, das zu berücksichtigen. Michael hat keine Probleme damit, frei zu planen (gell, Michael ;) )
Aber ansonsten stimme ich dir zu, einen Gleisplan auf vorhandenes Material zuzuschneiden schränkt bei der Planung unötig ein.
Gruß

Jürgen (K)

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16

Mittwoch, 8. Oktober 2014, 10:48

Ups! ;(

Danke Jürgen für die Richtigstellung!
So war es auch gemeint. Mein BMI Plan ist ja auch nach einem Entwurf von Michael entstanden.
Gruß Jürgen :)

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Mittwoch, 8. Oktober 2014, 11:12

Liebe Freunde kleine Anlagen!

Will Ich nicht "In die Kafee Spucken", aber nach MEINE Meinung koennten die Plane verbessern nur Zwei Sachen.Entweder mehr Platz, oder weniger Weichen.Weiss Ich, das Rangieren ist hauptsachliche Grund fuer Planen und Bau Heimanlage, aber viele Weichen au wenig Platz wirkt etwas unnatuerlich und kann in Endefekt auch problematisch bei Rangieren Sein.Vielleicht waerre nich schlecht so, wie hatte Ich das gemacht, entweder auf Pappe oder auf Gleis und Weichen in 1:1 die Fahrzeuge nur Aufstellen, um koennte man Reale Wagengruppen Lange Sehen, nicht nur vorstellen.Bitte um verstaendniss, will Ich keine billige Kritik schreiben, nur fehlt Mir etwas mehr Realistische Zutritt.

Gruesst

Vladimír

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Mittwoch, 8. Oktober 2014, 13:14

Hallo Thorsten,

Also ich kann mich mit deiner Variante 3 mit Dreiwegweiche anfreunden.
Der Grund dafür ist ähnlich dem von Vladimir. Die 3 sieht nicht so "vollgestopft" mit Gleisen aus.
Ich würde die Option des Fabrikanschlusses mit einem Gleis machen. Ganz verzichten würde ich nicht. Mit einem Gleis hast du auch noch genug Platz zum "Gestalten". So hast du einen guten Kompromiss gemacht.
Aber alles eine Frage des Geschmacks. Bin gespannt wie du dich entscheidest. Ich weiß wie schwer das wird. Irgendwie will man doch immer alles. Aber ich kann dir versichern man ist später froh darüber das man "eingespart" hat. Sieht einfach besser aus und der Spielwert ist nicht wesentlich zurückgegangen.
Grüße aus dem Schweineeck
Peter

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TTorsten

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Donnerstag, 9. Oktober 2014, 20:15

Hallo zusammen,

nachdem ich mich in Ruhe durch Eure weiteren Hinweise und Anregungen gearbeitet habe (vielen Dank dafür!), bin ich mir jetzt gar nicht mehr sicher, in welche Richtung der Gestaltung ich weiter machen soll. Es bleibt schwierig... ?(

Um aber auf einige Fragen zu antworten:
Die angesetzten (fest verschraubten) „Käseecken schränken die Griffweite tatsächlich über Gebühr ein, so dass ich sie entweder weglassen, oder extrem verkleinern werde. Den zweiten Plan von Michael werde ich mal nachzeichnen und zur Diskussion stellen.

Zum Gleismaterial:
Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor.
Ich habe nicht alle Weichen in den Plan gebracht, welche vorhanden sind und beschränke mich auch nicht nur darauf. Es liegen noch einige Weichen mehr bereit. Bei der Verwendung zwänge ich mich auch nicht ein! Ich möchte nur nicht ausschließlich mit Gleismaterial von Lenz, Peco, Hegob usw. planen, wenn da schon einiges von Roco und Lenz im Bestand ist, auf das ich zurückgreifen kann.
Wie auch schon im Post #6 gezeigt versuche ich die Pläne in 1:1 mit dem vorhandenen Gleisen und einigen Waggons nachzustellen um die Wirkung einschätzen zu können.

Dirks Tip und Jan’s Hinweise, was die S-Kurve vom Ladegleis betrifft werde ich auch aufnehmen und im Plan ändern.

Vielleicht entwickle ich auch noch einen Plan mit reduzierter Gleisanzahl. Wobei ich dabei hart mit mir kämpfen muss... :pinch:

Auf jeden Fall halte ich Euch auf dem Laufenden.

Beste Grüße
Torsten

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Donnerstag, 9. Oktober 2014, 21:12

Hallo TTorsten,

bitte mir nicht böse sein, warum muß die Einfahrt im Fiddle in einem Y mit Gegenbogen sein, das verkürzt die Aufstelllänge erheblich. Bau das Fiddleyard gerade mit ungeraden Gleisanzahlen ( 3, 5, 7 Gleisen ) je nach zur Verfügung stehender Bautiefe, das ganze auf 2, 4 oder 6 Teleskopschienen je nach Länge.

Kurz vor dem Ende noch eine Schiebebühne für das Umsetzen der Loks, danach folgend ein kurzes Stück mit gleicher Anzahl Abstellgleise wie auf dem Fiddle zum Abstellen der nicht benötigten Loks.




MfG Ulrich
Ein mit dem Eisenbahnvirus angesteckter
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