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[DB Regelspur] Pekay’s Spur 0 Welt

Escaton

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Freitag, 22. Juni 2018, 22:54

Deine Berichte sind echt immer wieder toll und ich freue mich jedes mal, wenn es weiter geht :-)

Sehr schön, welche Entwicklung die Bahn bei dir genommen hat! Und absolut sehenswert, wie du alles gebaut- und dokumentiert hast. Da ist die ein- oder andere Anregung für die Zukunft dabei. Weiter so! :-)

Grüße,
Manuel

PS: Ich muss jetzt aber keinen Mini kaufen für so eine schicke Schalterleiste, oder? :D :rolleyes:

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22

Samstag, 23. Juni 2018, 12:36

Hallo und danke an alle, die hier in meinem Thread mitlesen, mich das auch wissen lassen und für Euern Zuspruch.

Schön, dass der Werdegang meiner kleinen Spur 0 Welt dem einen oder anderen gefällt und Ihr vielleicht auch etwas mitnehmen könnt von meinen Basteleien und Erfahrungen.

Nachdem ich in Zusammenhang mit ein paar Bildern in anderen Threads mehrfach gefragt wurde, ob ich nicht mehr von meiner Anlage zeigen könnte, habe ich erst nicht gewusst, wie und wo ich anfangen sollte. Aber nachdem ich mir täglich das Forum „einsauge“ und mir dort so viel mitnehme, wollte ich auch etwas zurückgeben an diejenigen, die daran Interesse haben. So war dann doch schnell der Einstieg in meine Geschichte gefunden.
In den alten Bildern kramen macht mir Spaß. Bis diese aber zusammen mit ein paar Zeilen Text im Forum stehen, vergeht die eine oder andere Stunde, in der ich auch meinen Fuhrpark altern und die Anlage weiter detaillieren könnte. Arbeiten muss ich leider auch noch „nebenbei“, auch wenn ich (oft mehr) Freude an den Forenbeiträgen habe .

@Manuel: Apropos Fuhrpark - nein nur wegen der Schalterleiste einen MINI kaufen macht wenig Sinn. Ich kann Dir aber nur wärmstens eine Probefahrt empfehlen. Mit der Spur 0 fährst Du entschleunigt auf den Gleisen, das ist gut so. Der MINI fährt auch bei voller Beschleunigung wie auf Schienen, das ist auch gut. Und zu schrauben hast Du auch immer was, den der MINI hat immer seine Macken. Wir haben drei MINIs im Bestand, gekauft von 2004 bis 2015 und da mache ich alles selbst. :D

@Hümo: Da Du hier sicherlich mitliest: Gute Besserung das wird schon wieder. :thumbsup: :thumbup:
Beim Bau meiner herausnehmbaren hängenden Schlucht in Spur N habe ich mir vor 25 Jahren an der nachlaufenden Kreissäge die Fingerkuppe vom rechten Daumen abgesägt. Ist auch wieder angewachsen und zeigt uns, dass Arbeit manchmal weh tun kann.

Zum Abschluss eine off topic, aber MINI verstrahlte Szene aus meinen Spur N Zeiten.



Aufgenommen übrigens genau drei Wochen bevor mich dieser hartnäckige Spur 0 Virus heimgesucht hat, den ich einfach nicht mehr los werde......
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Gruß aus Hof

Peter 8)

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Über die Entstehung meiner kleinen Spur 0 Welt berichte ich in einem weiteren Thread.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »pekay« (23. Juni 2018, 20:50)


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Samstag, 7. Juli 2018, 07:12

Das Dach muss dicht sein

Natürlich kam da kein Dachdeckermeister angefahren und hat mir geholfen, das musste ich schon alleine machen.
Zunächst legte ich die einzelnen MDF Platten aus. Dabei stellte ich fest, dass es vorne nicht passte. Schnell war das Teil angezeichnet und der Schnitt akkurat auf meiner kleinen Kreissäge erledigt.
Da der verkürzte Stand 4 so nicht vorgesehen war, sondern Kitbashing wegen Platzmangel angesagt war, mussten hier die hinteren Dachteile auch zugesägt werden. Den Spalt an der hinteren Mauer nach oben schloss ich mit einem Mauerteil meines ebenfalls gekürzt in Köflingen aufgestellten Heljan Lokschuppens.
Ich klebte die vorderen Teile zuerst von unten mit Kreppband an den Stößen zusammen und legte sie auf den Dachsparren aus, um sie dann von oben mit unverdünntem Weißleim zu verbinden.



Das ergab eine bombenfeste Verbindung, also verfuhr ich mit den hinteren Teilen genauso.



Anschließend wurden beide Teile auch noch miteinander verklebt. Somit war das Dach in einem Stück abnehmbar und hält auch heute noch.



Jetzt folgten die Oberlichter...



.... und die Farbbehandlung der Holzverschalung neben den Lamellen.



Für die Dacheindeckung wollte ich Schleifpapier verwenden. Also habe ich die Fläche berechnet und eine entsprechende Anzahl 320er Nassschleifpapier besorgt. Da erinnerte ich mich an das Schieferdach meines Bahnhofs Krögelstein. Da waren auch zig Bahnen zu kleben, diese waren aber wenigstens bereits ausgestanzt. Ich konnte doch schlecht jedes mal eine Dachpappenbahn ausmessen, anzeichnen und dann mit Stahllineal und Teppichmesser abschneiden.
Deshalb baute ich mir eine simple Vorrichtung, die aber richtig Zeit einsparte und darüber hinaus auch ein genaues Maß gewährleistete. Ein altes Regalbrett, eine Holzleiste als Anschlag und ein stumpfes Sägeblatt meiner Bügelsäge reichten aus dafür. Bogen bis zum Anschlag schieben, das mit zwei Spaxschrauben fixierte Sägeblatt mit der rechten Hand (ich bin Linkhänder) nach unten drücken und mit dem Teppichmesser entlangfahren. Fertig :)



Ich habe zwar einige Klingen verschlissen, meine Finger blieben aber heil bei der Aktion. Die einzelnen Bahnen wurden dann mit der Schere quer gekürzt.
So konnte ich diese zügig auf die MDF Platten kleben und anschließend an den Kanten bündig abschneiden.

Hier ist das Vorderteil schon leicht patiniert, hinten liegen noch Gewichte zur Beschwerung der letzten geklebten Bahnen.



Zwischenzeitlich habe ich die Rohre für den Rauchabzug gebohrt, oben jeweils 4 Messingstifte verlötet, die Hauben aufgeklebt und das ganze lackiert.



Und so präsentiert sich das fertige Dach, es sind sogar schon die Dachrinnen und Fallrohre montiert.



Was jetzt noch fehlte war je eine Esse für die Rauchabzüge. Diese habe ich auf schwarzes Tonpapier gezeichnet, ausgeschnitten, sauber gekantet mit meinem Biegewerkzeug „The Bug“ und zusammengeklebt.



Anschließend wurden sie jeweils an den Ecken aufgehängt.



Und so sieht es aus, wenn man vor dem Lokschuppen steht.



Nachdem nun das Dach dicht war, konnten die ersten Maschinen und Werkbänke in den Lokschuppen gestellt werden.



Besonders Spass macht es aber, mit meinen zwei 50ern und der 98 das Anheizen im Lokschuppen nachzustellen und den Rauch nach oben aufsteigen und herausqualmen zu lassen. :thumbsup:

....will be continued 8)
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Gruß aus Hof

Peter 8)

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Dienstag, 17. Juli 2018, 12:28

Nach dem Dach

und somit der baulichen Fertigstellung des Lokschuppens ging es etwas beschaulicher weiter in meiner kleinen Spur 0 Welt.

Zuerst möchte ich mich allerdings für Euren zahlreichen Zuspruch und die Grünen für meinen letzten Beitrag bedanken. Das habe ich nicht erwartet.
@Hümo: Schön, dass für Dich auch ne Idee mit dabei war.

Das Großprojekt war abgeschlossen, also habe ich mich der weiteren Ausgestaltung in Krögelstein gewidmet. Mit feinem Sand und Woodland Turf wurde der Schüttbahnsteig eingestreut.



Anschließend habe ich mit dem Borstenpinsel graue Pulverfarbe aufgetragen. Kaum fertig, hatten bereits einige Bewohner aus dem nahegelegenen Dorf auf den Bänken vor dem Bahnhofsgebäude Platz genommen, um auf den nächsten Zug in die Stadt zu warten. Worauf die auffallend leicht bekleidete hübsche Blondine am Lampenmast wartet, konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.



Also ging es mit der Begrasung weiter. Ich war von den ersten Ergebnissen mit meinem Noch Grasmaster 1.0 nicht sehr begeistert, auch war es schwierig damit in der Dachschräge zu begrasen. Also habe ich das Gerät wieder verkauft. Mit der umgebauten elektrischen Fliegenklatsche kommt man (fast) überall hin und sie funktioniert auch nicht viel schlechter. Den Rest erledigt der Staubsauger, um die einzelnen Fasern aufzustellen. Und der Feinstrumpf im Saugrohr sammelt das überschüssige Material wieder ein. Die Grasbüschel habe ich teilweise auch selbst angefertigt. Ein Tropfen Kleber in jedes Fach der Plisterverpackung für Mini Z Kugellager, lange Fasern zwischen den Fingern rollen, einstecken, trocknen lassen, zurecht schneiden, fertig.



Ja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.



Sogar die Gemüsebeete sind schon bepflanzt.



Jetzt hat sich die Sache mit der Blondin auch aufgeklärt. Sie hatte ein erstes Rendezvous mit Bauer Bruno, der etwas zu spät zum Bahnhof kam. Die 6 V Batterie seiner Horex Regina war zusammengebrochen.
Zum Glück gab es die Helmpflicht damals noch nicht, also konnte sie auf dem Soziussitz Platz nehmen. Man weiß nicht wo sie anschließend hingefahren sind und wie die Geschichte weiterging, im Fernsehen wurden solche Geschichten damals zum Glück noch nicht gezeigt.



Ein letzter Blick auf Krögelstein…..



……weiter ging es gleich noch bei der Drehscheibe mit der Grundbegrasung. Irgendwann zwischendurch war die Grube auch leicht rissig geworden und gealtert, genau kann ich mich nicht mehr erinnern.



Da ich aber kein Gärtner bin und lieber mit Metall oder Holz arbeite, folgte als nächstes der Bau eines weiteren Flügelsignals.



Dabei muss ja neben den Lötarbeiten auch geschliffen und Teile müssen abgetrennt werden. Nach dem Motto: Platz ist in der kleinsten Hütte, hatte ich in meine N Anlage im ersten Stock eine klappbare Arbeitsplatte mit Testgleis integriert. (Ein Bild aus dem letzten Jahrtausend – genau ein Jahr nach Baubeginn der Anlage – zeigt die Umrüstung eines Wagens auf Fleischmann KK-Köpfe)



Diese Platte habe ich, wieder klappbar, hinter dem Lokschuppen angebracht. Das Testgleis wurde entfernt, aber weiterhin eine Einspeisung von Wechsel-, bzw. auch regelbarem Gleichstrom über die beiden Scharniere belassen.
Somit kann nach einem Dreh auf dem Stuhl geschliffen und danach am gegenüber liegenden Schreibtisch sauber und ohne Schleifstaub gearbeitet werden.



Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch das fahrbare Rohrblasgerüst von Weinert gebaut.



Die Teile lagen bereits seit zwei Jahren im Schrank, ein Schnäppchen bei eBay. Schnell waren diese zusammengelötet und lackiert, denn jetzt war der richtige Ort dafür auf der Anlage gefunden.



…. will be continued. 8)
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Über die Entstehung meiner kleinen Spur 0 Welt berichte ich in einem weiteren Thread.

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