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[DB Regelspur] Pekay’s Spur 0 Welt

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pekay

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Samstag, 14. April 2018, 10:45

Pekay’s Spur 0 Welt

Mein Motto: Immer an der Wand lang, oder durch die Wand, oder wo halt noch Platz ist im 2. Stock unserer Doppelhaushälfte.

Wie alles begann......

Im November 2011 wurde ich vom Virus Mobanicus Nullus befallen. Das ging ganz schnell, ich konnte mich nicht wehren, aber seitdem werde ich ihn nicht mehr los.
Auf einer Modellbahnausstellung sah ich die 64, V 36 und Köf von Lenz auf einigen Modulen fahren, automatisch entkuppeln und das alles mit realistischem Sound.

Das wollte ich auch. Nach Rücksprache mit meinen zwei Söhnen war drei Tage später die LGB komplett verkauft und der Erlös geteilt – tschüss Frank S und Nutzung der Gleise im Garten.
Mein erster Kauf war morgens an meinem Geburtstag ein LAN Interface von Lenz und der gerade erschienene Off 52 von Brawa bei einem Internethändler.
Nach der Arbeit wurde der Rest meines Anteils beim Lenz Händler vor Ort umgesetzt in die 64, V36 ein paar Wagen und Gleise. Gefahren bin ich dann auf dem Teppichboden im Wohnzimmer mit meinem alten Blechtrafo von Trix, denn die Anfangspackung mit der LZV100 war vorerst nicht verfügbar. Das bedeutete abwarten, gleichzeitig habe ich aber die wertvollsten Stücke meiner Spur N Sammlung an Bekannte und bei eBay verkauft.
Weihnachten konnte ich dann endlich meine erste Startpackung mit LZV100 beim Händler abholen. Gefahren wurde immer noch auf dem Teppichboden. Nachdem ich eine Donnerbüchse zweimal fast kaputtgetreten hatte, war mir klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich forderte also meinen großen Sohn nachdrücklich auf, seine „Rumpelkammer“ unter dem Dach zu räumen und alles was er noch gebrauchen könnte in sein eigenes Haus mitzunehmen, der Rest wurde entsorgt. Jetzt hatte ich ein Zimmer (3,80 x 3,10 m) und den Flur (5,90 x 2,10 m). Ich wollte ja nur ein wenig rangieren und auf einer freien Strecke mit dem iPhone meine Lok steuernder weise begleiten – eben immer an der Wand lang.
Eine ungefähre Vorplanung wurde mit Rail Modeller am Mac gemacht, ansonsten habe ich mich an einfachen Modul-, bzw. Segmentanlagen orientiert, die ohne viel Landschaft rein zum Fahren da sind und das alles auf einer Ebene.
Im Bereich der Treppe konnte ich nur ein Trassenbrett mit 10 cm Breite verbauen, denn schließlich wollte ich ja noch bequem in den 2. Stock und damit mitten hinein in meine zukünftige Modellbahnwelt gelangen. Andererseits blieb somit gerade noch Platz für die ausklappbare Leiter auf den Spitzboden, die ich bei der Renovierung des Dachgeschosses platzsparend über die Treppe eingebaut hatte.



Nach einer Kurve war dann vorerst Schluss auf dem Einbauschrank, dahinter kommt das Zimmer von Sohn Nr. 2. Wenn er einst ausziehen würde, wollte ich den Lückenschluss machen, träumte ich im Januar 2012.



Auf der anderen Seite geht es an meinem Arbeitstisch vorbei durch die Wand. Hier mein erster Durchbruch für die Spur 0, auf Fußboden Ebene sind aber schon drei vorhanden, da wurde früher die LGB gefahren.



Und so sah es kurze Zeit später aus:



Ein Filmchen aus den ersten Tagen meiner Anlage existiert auch noch:



Hier zum Vergleich die drei Ansichten mit Stand von heute.







.....will be continued
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Gruß aus Hof

Peter 8)

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Samstag, 14. April 2018, 12:44

Hallo Peter,

finde ich prima, dass Du Deine Spur 0 Welt hier in Wort und Bild zeigst. Jetzt kann ich so das eine oder andere Thema vom Stammtisch viel besser nachvollziehen.

Übrigens: Das Youtube-Video wird nicht gezeigt. Vermutlich hast Du die Rechte auf "Privat" stehen. Schau doch mal nach.

Gruß ins AW Krögelstein
Rainer :thumbup:

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Samstag, 14. April 2018, 13:08

Ein paar Gimmicks à la Wunderland

Danke Rainer für den Hinweis. :D Die alte Klamotte war tatsächlich auf Privat gesetzt, sollte jetzt aber funktionieren.

Weil ich schon mal bei Youtube nachgesehen habe und am Mittwoch im Miwula war um mir Italien und Venedig anzusehen, hier mal drei weitere Filmchen mit bewegten Figuren:

Wer oder wo ist die Schlange?


Die Schlange beim Hühnerstall

Die Sau will nicht weiter


Faule Sau

Durchfahrt meiner zwei 50er wird am Bahnsteig gefilmt


2 malf Fuffzich

.....will be continued oder wie der Franke sagt: Ged scho weider allawall :thumbsup:
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Sonntag, 15. April 2018, 10:16

Und so ging es weiter:

Zwischenzeitlich hatte ich den Gleisplan für den Bahnhof fest- und die Gleise auf Korkstreifen gelegt. Dann waren wir 2012 das erste Mal auf den Spur 0 Tagen in Buseck und meine Frau schenkte mir den Güterschuppen von Lenz. Dafür musste ich allerdings den Gleisplan nochmals leicht ändern, der Platzbedarf in Spur 0 ist schon gewaltig.



Im Hintergrund der gekürzte Lokschuppen von Heljan.
An der vorderen Blende ein LH90, der mittels aufgeklebter Klette gehalten wird. Eine freie Leitung der RJ12 Kabel für das XpressNet habe ich übrigens auf Klemme E an der LZV100 gelegt. Somit kann ich ohne großen Verkabelungsaufwand an jeden LH152 mittels zweier kurzer Kabel einen „Paniktaster“ anschließen. Ein kurzer Druck auf den roten Taster rechts vom LH152 und die Anlage geht auf Nothalt.

Hier der Halbrelief Bahnhof von Jowi, diesen habe ich um ein Stockwerk gekürzt.





Im Mai 2012 war meine Frau der Meinung, man sollte mal das Wohnzimmer renovieren und die alte Schrankwand entsorgen. Da damit eine große Vitrine mit Platz für viele Modelle wegfiel, musste ein Ersatz her oder zumindest irgendwie wieder die Modellbahn ins Spiel kommen. Hier ist meine Lösung: Das Spur 0 Wandboard mit LZV100 im Schrank darunter, LH152 gecleant (unsichtbar von vorne) eingebaut, zwei digitalen Weichen und mittlerweile mit eigenem LAN Interface. Da kann ich schon beim Frühstück rangieren.



Beim Geocachen in der Natur habe ich verschiedene Motive mit dem iPhone aufgenommen und zu Panoramabildern zusammengefügt, um diese als Hintergrund zu verwenden. Zum Testen der Wirkung und Proportionen, habe ich diese zuerst in schwarzweiß ausgedruckt und provisorisch angeklebt.



Rechts vom Bahnhof die ehemalige Kohlenhandlung Reichel am Bahnhof Neuhof und der alte Güterschuppen, ein „lost place’“. Die Kohlenhandlung ist mittlerweile abgerissen und der Güterschuppen verfällt langsam.



Und so sieht es heute rechts vom Bahnhof aus:



So, jetzt wird es langsam warm und wir müssen unsere Motorräder aus der Garage holen und die Saison eröffnen. Demnächst wieder mehr aus meiner Spur 0 Welt.
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Dienstag, 24. April 2018, 18:46

Heute mal ganz aktuell – Gartenlaube mit Nebenerwerb

Eigentlich sollte hier in chronologischer Reihenfolge über den Lückenschluss durch die Wand in das zweite Zimmer berichtet werden – kommt aber noch.
Die Fertigstellung meiner Gartenlaube für den Eisenbahnergarten auf dem Segment Krögelstein wurde aber bei dem schönen Wetter vorgezogen. Pflanzen gehören in den Garten, also wurde auf der Terasse weitergearbeitet. Ich habe mir HO Blumentöpfe von Noch besorgt und mit Lasercutpflanzen desselben Herstellers bepflanzt. Damit wurde das Gewächshaus bestückt. Beides ist größenmäßig gut passend für die Spur 0 denke ich.



Laube und Gewächshaus habe ich noch auf ein Ziegelfundament gestellt. Somit steht dem regen Handel vor Ort bzw. auf dem Wochenmarkt nichts mehr im Wege. Die Gattin eines Arbeiters im nahen AW hilft mit dem Verkauf der selbst gezogenen Pflanzen, die nicht enden wollenden Modellbahnkäufe ihres Mannes mit zu finanzieren. Vor der Tür steht schon der mit Pflanzen in Spankörben beladene Karren, um diese auf dem Wochenmarkt zu verkaufen.



Zu schön um wahr zu sein diese Geschichte? - vielleicht. Ich kann mich jedenfalls nicht beklagen. Wer Probleme mit seiner besseren Hälfte hat, der kann gerne mal bei uns vorbeischauen. Wir machen Betrieb und meine Frau nordet die Gattin ein. Schon die Frau von Rolf Ertmer hat der Sage nach schon so einige Modellbahner Gattinnen "geimpft" :thumbsup:
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Mittwoch, 25. April 2018, 17:46

Vorbereitungen für den Lückenschluss und ab durch die Wand

Im Juli 2012 war an dieser Stelle erstmal Schluss mit Betrieb machen zwischen den beiden Zimmern.
Interessant an dieser Stelle ist auch der Hintergrund. Das Bild ist aufgenommen von der Jahnbrücke in Hof mit Blick Richtung Hauptbahnhof. Die Strecke Hof – Plauen wurde damals elektrifiziert, die Ausleger sind teilweise weggeschwenkt und es ist natürlich noch kein Fahrdraht gezogen.



Noch wohnte unser Sohn Rene‘ in seinem Zimmer, aber nicht mehr lange und er würde mit seiner Kathrin in Bayreuth das erste gemeinsame Nest beziehen und die Meisterschule besuchen. Auf der Flurseite hatte ich bereits ein Loch in die Wand geschlagen und eine Art Schaukasten mit ausreichender Länge für meine V160 in sein Zimmer gebaut. Ich brauchte ja Platz um wenigstens eine Lok in „Flurhausen“ umsetzen und so vernünftigen Punkt zu Punkt Verkehr machen zu können. (Leider habe ich nur ein Bild mit einer Ansicht durch das Portal gefunden.)



Als er dann auszog war, hieß es zwar hinsichtlich meiner modellbahnerischen Pläne „Freie Bahn mit Marzipan“ und ich konnte loslegen. Auf der anderen Seite stimmt es einen doch traurig, wenn ein Kind das Elternhaus verlässt. Na zum Glück sind unsere beiden Söhne nicht aus der Welt.
Mit Hammer und Meißel war das Loch auf der Fensterseite schnell geschlagen.



....und die ersten Latten für die Rahmen gezimmert. Ich kann mich noch genau erinnern, die Sperrholzplatte für die Ecke habe ich nur durch die Seitentür in meinen damaligen MINI Clubman laden können, hinten war er zu schmal.



Hier sieht man auch, warum ich weder nach oben, noch nach unten recht viel Platz habe. Immer an der Wand lang unter den Dach bedeutet eben, dass die Schräge die Grenze ist und nach unten macht es wenig Sinn, da in der Schräge in beiden Zimmern Stauräume mit Türen sind. Denn da wird Baumaterial, aber vor allem werden dort die leeren Kartons vom rollenden Material gelagert.

Ein Teil fand zum anderen, nach Auflegen der Gleise war der Kork auch schnell zugeschnitten und verklebt. Gleise drauf und erstmal fertisch.



Jetzt konnten auch mal lange Züge fahren. Jaja, nur im Kreis, aber das hat auch was, wenn man mit dem Regler mitlaufen kann.



Nur zu dumm, dass ich am Übergang ins andere Zimmer immer außen herum laufen musste. Da kam uns das verregnete Pfingstwochenende 2013 gerade recht. Also wurde im linken Zimmer eine Abdeckfolie an die Wand getackert, rechts ein Teil des Zimmers mit Folie abgetrennt. Und schon konnte es mit Hammer, Meißel, Schlagbohrer, Säge und nicht zu vergessen, meinem alten Siemens Staubsauger fürs Grobe, losgehen.



Das Ergebnis seht ihr hier:



Demnächst wieder mehr aus meiner Spur 0 Welt......

PS: Jetzt habe ich doch glatt vergessen, mich für Eueren Zuspruch und die Grünen für meinen kleinen Exkurs in die Jetztzeit zu bedanken. Es freut mich, dass Euch mein kleines Bauwerk gefallen hat :D
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Donnerstag, 26. April 2018, 14:06

iTrain Gleisplan

Ich greife jetzt mal wieder etwas vor, über meine Steuerung werde ich noch später berichten. Da aber anscheinend nicht ganz klar ist, wie die Anlage durch die Zimmer führt, hier mein iTrain Gleisplan, einen anderen Plan habe ich jetzt nicht greifbar. Dafür habe ich kleine Bilder aus den Vorberichten darüber gelegt.



Norden liegt oben:

Man kommt unter der Drehscheibe die Treppe hoch Richtung Süden. Unter der Wandschräge liegt der Haltepunkt "Flurhausen“.
Die Lokbehandlungsgleise sind neben der Treppe in den Flur gebaut, der Platz ist ja eh ungenutzt.
Östlich davon ist die Mauer mit den zwei Türen in die Zimmer. Das obere Zimmer beherbergt den Bahnhof "Köflingen" (Wandschräge).
Vom BW aus gelangt man nach einer Kurve zum Einfahrtsignal West und durch die Wand auf den Bahnhof.
Wenn man nach Osten ausfährt, dann geht es in einer Kurve am Lokschuppen vorbei etwas tiefer und unter dem Fenster entlang durch die Wand in das zweite Zimmer.
Dort wieder in einer Kurve an der Dachschräge entlang und schließlich durch die Wand wieder auf den Flur.

Nicht zu sehen auf den Bildern ist das Segment „Krögelstein“ (das gab es ja auch noch nicht Anfang 2013).
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Samstag, 28. April 2018, 10:44

Samstag morgens geht's immer hinauf

in meine kleine heile Spur 0 Welt.

Heute früh kam mir, bei herrlichem Sonnenschein und dem ersten Espresso vor dem Bildschirm in Köflingen die Idee, das zuvor geschriebene als kleines Viedo zu drehen.
Ich bitte die schlechten Lichtverhältnisse durch die Sonneneinstrahlung zu entschuldigen.


Pekay's Spur 0 Welt

.... und hier zum Vergleich eine Fahrt mit meiner 24 in umgekehrter Richtung von Köflingen bis zum Einfahrtsignal auf der Fensterseite aus dem Jahr 2015.


HP1 für die Lenz BR 24

Ein schönes sonniges Wochenende &
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Gruß aus Hof

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Dienstag, 1. Mai 2018, 10:08

Nach dem Lückenschluss ist vor dem Abzweig

Mittlerweile hatte ich auf der Strecke im neu erschlossenen Raum mit Lenz BM 2 und BM 3 einige Blockstellen bzw. Einfahrsignale mit Zugbeeinflussung verbaut.
Die Steuerung mittels Handregler oder TouchCab auf dem iPhone / iPad war aber sehr umständlich. Da empfahl man mir seitens der Firma Lenz doch mal iTrain zu testen, das läuft auf fast jeder Plattform. Als alter Linuxer, der sich zudem seit dem iPhone von Windows Richtung Mac orientiert hatte, war das genau die richtige Software für mich. Also wurde beim Bahnhof Köflingen eine ausziehbare Ablage für mein MacBook Air angebracht.



Im zweiten Raum montierte ich den von meinem Sohn geerbten Fernseher an die Wand und betrieb ihn als zweiten Monitor für das MacBook. Gesteuert wurde und wird dort mit einem Bluetooth Touchpad als Mausersatz.



Auf dem Bild kann man zwei Dinge erkennen:
Erstens ist da unter der Anlage noch mein MMMC „Modellbahn-Multimediacenter“. Ich habe Satellitenfernsehen und kann meine alten VHS Eisenbahnvideos und DVDs ansehen. Aber auch meine Frau kann mir, einen Spielfilm betrachtend, Gesellschaft leisten während ich bastle. An der Innenwand steht nämlich ein Zweisitzer Sofa, welches ausgeklappt auch als Schlafstätte für Besuch dient.
Zweitens sieht man auf dem Gleisbild eine Drehscheibe und ein paar Gleise ohne Verbindung zur bereits gebauten Anlage. Ich hatte eigentlich ein BW mit Drehscheibe in dem Raum als Segment geplant. Aber leider wurde die Drehscheibe von IBT Schulz 2013 nicht verwirklicht Ich wollte dann einen Bausatz in England bestellen, verwarf das Vorhaben aber dann, da der Platz einfach zu knapp war für meine Träume.
Dann entdeckte ich die Segmentdrehscheibe von Ndetail, da könnte man doch einen kleinen Endbahnhof mit platzsparender Umsetzmöglichkeit bauen.
Also habe ich einen Segmentkasten mit 220 x 55 cm aus 12 mm Multiplexplatten gezimmert. Die Verbindung zur Anlage wollte ich unbedingt „frei schwebend“ gestalten, eine Hack Brücke hatte ich schon dafür. Diese sollte ohne hängende Schlucht verbaut werden, schließlich muss ich unter dieser hindurch noch zu meinem Stauraum in der Dachschräge gelangen. Wie war das gleich mit den fünf Gangarten beim Bund?
Es wurden aus dem Rail Modeller Vorlagen ausgedruckt und ich begann mit dem 1:1 Gleislegespiel.



Ende August 2013 waren die benötigten Gleise gekauft und ungefähr gelegt, die Drehscheibe jedoch noch nicht gebaut. Aber eine erste Testfahrt konnte gefilmt werden.


Erste Testfahrt

Drei Wochen später waren die Gleise auf der Korkbettung verlegt und die Brücke eingebaut. Um genügend Stabilität zu erhalten habe ich von unten einen Aluwinkel mit der Brücke und den Trassenbrettern verschraubt. Dieser ist von oben und von der Seite nicht sichtbar.



Jetzt konnte mit dem Bau der Segmentdrehscheibe begonnen werden. Nach all den Jahren der Abstinenz, war das löttechnisch schon eine Herausforderung und auch eine Nummer größer als ein Bausatz in Spur N.







Demnächst wieder mehr:
Die Drehscheibe wird eingebaut und die Frage geklärt, was Nebelscheinwerfer für den MINI mit der Ansteuerung meiner Segmentdrehscheibe zu tun haben. Bleibt neugierig, ich würde mich freuen. :thumbsup:
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Gruß aus Hof

Peter 8)

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 18:32

Segmentdrehscheibe, Schuppentore, Entkuppler - und es bewegt sich

Weiter ging es mit der Lackierung und Endmontage der Drehscheibe.



Dann habe ich sie eingebaut, einen Conrad Getriebemotor angeschlossen und patiniert.



Die Ansteuerung erfolgte zuerst nur mit einem ESU Switchpilot und über das iTrain Gleisbild am Computer. Da der Motor viel zu schnell lief, habe ich einen Festspannungsregler mit 5 V zwischengeschaltet. Die Bedienung war aber nicht gerade befriedigend, da man die Gleisanschlüsse genau anfahren muss. Von der Idee her sollten an der Anlage aber nur die LA 152 an den Vorderblenden zu sehen sein, also alles schön „gecleaned“, wozu hat man die Digitaltechnik. Einige Mikro-Kippschalter für Beleuchtungen hatte ich in Köflingen verdeckt an der Vorderkante verbaut.



Das erschien mir hier aber als nicht sehr praktisch. Da fiel mir der Nachrüstsatz auf Nebelscheinwerfer für den MINI Cooper meiner Frau ein. Dieser hatte am rechten Nebler einen Steinschlag. Ein neuer Scheinwerfer stand mit 75.- € in der Preisliste, jedoch fand ich für unter 50.- € bei der Niederlassung München einen Nachrüstsatz, bestehend aus allen Teilen inkl. einer neuen Kippschalterleiste. Das wäre ein Eyecatcher nach meinem Geschmack.



Die 6 Taster waren aber teilweise in beiden Stellungen mit derselben Funktion belegt. Also wurde eine nette Bastelarbeit daraus das Gehäuse zu öffnen, die Leiterbahnen aufzutrennen und bei dieser Gelegenheit Kabel anzulöten und auf eine Lötleiste nach außen zu führen. Für die Beleuchtungen habe ich gleich noch eine Platine mit bistabilen Relais angefertigt. Auch habe ich den Festspannungsregler für die Drehscheibe durch einen, noch von der Spur N Anlage vorhandenen, SB Fahrregler ersetzt. Dieser ist an der Vorderkante verdeckt eingebaut, kann aber bequem bedient werden und erlaubt präzises Anfahren der Gleisanschlüsse, indem die Geschwindigkeit heruntergeregelt wird.



Mit dem ersten Schalter der Leiste wird, zusätzlich zur Bedienung über iTrain, das erste von mir gebaute Moog Flügelsignal betätigt. Mit dem zweiten Schalter die Tore des Lokschuppens.
Wer kennt oder hat ihn nicht, den Addie Lokschuppen. Ein Mitbringsel aus Buseck 2013 für kleines Geld. Die Spritzlinge waren teilweise verzogen und mussten mit dem Fön gerade gerichtet werden. Verpackt war er in einer Plastiktüte ohne Bauanleitung. Die Tore werden mit einem Servo geöffnet.


Tor auf - Tor zu

Dabei hat es sich bewährt die Stahldrähte durch Blumendraht zu ersetzen und diese in Endstellung mit Arnold Oberleitungsgummifäden nach außen ziehen zu lassen. Somit schließen die Tore satt, wobei ja erst das linke und dann das rechte Tor in Endlage fährt.



Jaja, die Inneneinrichtung fehlt. Mal sehn wann ich dazu komme, ich habe auch nicht gesagt, dass hier alles fertig ist.
Nachdem ich schon mal unter der Anlage lag, habe ich gleich noch einen meiner insgesamt 8 Entkuppler fotografiert.
Er arbeitet eigentlich nach dem Prinzip von meinen REPA Entkupplern in Spur N, allerdings nicht mit einer Magnetspule sondern mit einem Servo. So kann er dauerhaft aktiviert und in aller Ruhe entkuppelt werden. Durch ein Kunststoffrohr wird ein Kupferdraht zwischen den Schwellen nach unten geführt. Am Ende ist er abgeflacht und durch eine Bohrung wird der Stelldraht vom Servo geführt. Eine Lüsterklemme dient als Anschlag und zwei zusätzliche Drähte an der Seite als Verdrehsicherung.



Das Oberteil ist als Bohlenüberweg getarnt. Die Verbindung zum Kupferdraht erfolgt übrigens durch das originale REPA-Teil. Rolf Ertmer hatte mir einen Beutel voll Bohlen geschickt, als ich meine Spur N auf die Fleischmann Kurzkupplung umgerüstet hatte.



Und so sieht das in Aktion aus. Somit können Züge geteilt oder aber ein Wagen vom Lokomotor abgekuppelt werden.



Soweit für heute. 8o
Jetzt muss ich mir überlegen wo und wie es weiter ging und in meiner Bildersammlung auf dem NAS kramen.
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Peter 8)

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Donnerstag, 10. Mai 2018, 19:57

Top aktuell: Vatertag in Pekay's Spur 0 Welt

Hier eine aktuelle Meldung:

Völlig unerwartet ist heute Vormittag ein internationaler Bierzug in meiner Spur 0 Welt eingefahren.
Anlass natürlich der Vatertag, bzw, in östlichen Fachkreisen auch Männertag genannt.



Doch keine Sorge, die 12 Flaschen Bier wurden heute nicht von mir getrunken. Könnte ich sonst noch diese Zeilen schreiben?

Vielmehr war es ein Vatertagsgeschenk meiner Söhne, die damit einen Anreiz schaffen wollten, noch mehr Bierwagen zu gestalten. Standesgemäß wurde der Zug von meiner Guiness Class 08 vom BW bis nach Flurhausen gezogen, danach gab es aber Probleme mit dem Lichraumprofil. :thumbsup:
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Donnerstag, 10. Mai 2018, 20:26

Hallo,

Leider habe ich festgestellt, das das einzig wahre nach Pilsnerbrauart gebraute Bier fehlt,....... RADEBERGER !! :thumbup:

Lach, ...Ich hatte früher am Vatertag immer sehr große Probleme mit dem Lichtraumprofil. 8o 8o 8o 8o
Mir brauchte am Abend die ganze Straßenbreite. :D :D :D :D

Viele Grüße Robby

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Montag, 14. Mai 2018, 09:59

Meine Spur 0 Welt nach zwei Jahren

Zwischen den Jahren 2013 – 2014 ging es quasi erst einmal am Küchentisch weiter. Meine Talbot Schotterwagen erhielten die Ladungseinsätze….



…. für die große Schotteraktion im zweiten Zimmer. Um etwas Abwechslung zu haben, wurde aber auch die Kante des Schüttbahnsteigs von Krögelstein an die Styrodurplatte geklebt.



Hier sind mehrere Stufen meiner Vorgehensweise beim Gleisbau zu sehen (übernommen von meiner Spur N). Die Schienenprofile sind bereits mit Revell Aqua Color Rostfarbe gealtert und die Schienenköpfe mit einem Holzklotz kratzfrei gesäubert. Dann wird Schotter aufgestreut, mit dem Pinsel verteilt und mit dem bekannten Wasser-Holzleim-Gemisch getränkt. Wenn alles durchgetrocknet ist, werden die Schwellen mit stark verdünnter weißer Plakafarbe gestrichen. Nachdem auch diese trocken ist, wird alles mit Aquarellfarben in verschiedenen Grau-, Braun- und Schwarztönen lasierend eingefärbt. Was hier noch fehlt ist der abschließende Auftrag von Pulverfarbe.



Die vordere Verblendung der Segmente habe ich von Anfang an 2 cm höher angebracht, weil ich ehrlich gesagt zuerst Angst hatte, eine Lok könnte sich nach einer Entgleisung mit dem USP nach unten verabschieden. Ich habe es weiter beibehalten, weil es erstens ein sauberer Abschluss ist und andererseits die Möglichkeit bietet, dort den Fahrregler oder andere „Boards“ einzuhängen.
Die Blende hinter der Segmentdrehscheibe habe ich allerdings als Zaun weggetarnt. Neben den Gleisen ein erster Versuch von „Wildwuchs“, immer nur englischer Rasen ist auch nicht alles.



Was ich bisher nicht gezeigt habe, sind die inneren Wände der beiden Zimmer.
Links steht weiterhin der Schrank vom Jugendzimmer, in dem viele Baumaterialien aufbewahrt werden. Wie man sieht, war da schon wieder Vitrinen-Stellfläche für die wachsende Spur 0 Sammlung nötig.



Rechts das Sofa und die Moba eigene Nespresso Maschine. Die Vitrine darüber ist mittlerweile allerdings in den Flur gewandert und ein Billy aus dem bekannten schwedischen Möbelhaus bietet weitere Vitrinen-Stellfläche, aber auch Platz für Espresso- und Kaffeetassen.



Da die Weihnachtszeit günstig für den Verkauf auf eBay schien, musste die Anlage aber auch als Sortierfläche



und Fotostudio für den Abverkauf weiterer Teile meiner Spur N Sammlung dienen.



Obwohl dies recht zeitaufwändig war, fand ich trotzdem die Zeit, mich an den Bau meines ersten Bausatzes von Stangel zu wagen. Lackiert übrigens mit Acrylfarbe aus dem Drogeriemarkt der mit M beginnt, aufgebracht mit der guten alten Revell Airbrush mit Außenmischung und großem Farbtopf.



So sieht das Ganze dann fast fertig und patiniert aus.



Aber auch mein Mitbringsel aus Buseck, ich glaube es war bereits 2012, konnte gebaut werden. Die Bodenplatte für die Blockstelle Schinkel wurde mir übrigens noch ganz unbürokratisch von Bünnig Modellbau nachgesendet, ich hatte deren Fehlen erst beim Zusammenbau bemerkt.



Soweit für heute. Wie immer: Wenn ihr das wollt, dann geht’s hier wieder weiter. :rolleyes:
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Montag, 21. Mai 2018, 09:42

2 Ecken, Gebäudebau und Hp 1 für Krögelstein

In den beiden Ecken im Flur geht es eigentlich rund in meiner Spur 0 Welt. Denn erstens ist der Hintergrund abgerundet, das hatte ich schon bei meiner Spur N Anlage so gemacht, damit die Ecken harmonischer aussehen. Und zweitens findet ja 1966 die DMV Rallye „Rund um Köflingen“ statt. Da darf natürlich eine Szene mit MINIs nicht fehlen. Diese kann auf Knopfdruck sogar mit echtem Rennwagensound untermalt werden.



In der anderen Ecke, beim Haltepunkt Flurhausen, steht ein „gestrandeter“ Alfa GTA.
Wie hier bereits gezeigt, kann die Beleuchtung eingeschaltet werden.
Jetzt in der Dämmerung wird er diese bald brauchen, denn er wartet auf das Pannenfahrzeug vom Service. Er hat nämlich einen Reifen platt gefahren und muss aufgebockt werden. Die Szene mit dem Wagenheber will ich noch mittels eines Servos nachstellen. Meinen eigenen Alfa musste ich sooft aufbocken, dass ich mir damals meinen ersten Rangierwagenheber zugelegt habe.



Natürlich wurde auch für Krögelstein weitergebaut. Ich entschied mich nach den ersten guten Erfahrungen mit dem „Abort“ für den Bahnhof „Weingarten“ von Stangel. Kaum zu glauben, was aus diesen paar Kartonbögen werden kann.



Hier steht schon der Rohbau, teilweise aus 4 Lagen Karton. Die meiste Arbeit machte das Schleifen der Gehrungswinkel in den Ecken.



Lackiert habe ich ihn mit meiner Revell Airbrush mit Außenmischung und großem Farbtopf.



Die Dachdeckarbeiten waren wieder ein Fall für den Wohnzimmertisch.



Hier ist der Bahnhof schon patiniert und fast fertig, u.a. fehlen noch die Dachrinnen und Fallrohre.



Auf der gegenüberliegenden Seite der Gleisanlage steht schon der Addie Lokschuppen im Rohbau.



Er wurde in bekannter Vorgehensweise lackiert.



Um etwas Abwechslung zu haben, lötete ich mein erstes Formsignal von Moog zusammen.



Somit hieß es in Krögelstein Ende Februar 2014 erstmals Hp 1 für die Ausfahrt aus dem Bahnhof.



.... will be continued
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Samstag, 9. Juni 2018, 08:18

Ab Herbst 2014 ging’s richtig rund in meiner Spur 0 Welt

Eigentlich hatte ich gehofft, meine im Herbst 2013 bestellte Drehscheibe schon in Buseck in Empfang nehmen zu dürfen. Aber dann wurde es doch September 2014. Völlig unerwartet kam eine Mail von Herrn Jüchser mit der Info zur Fertigstellung. Schnell wanderten ein paar Scheine gen Norden.
Bis das Paket mit der Drehscheibe bei mir eintraf, war auch schon eine 12 mm Multiplexplatte mit 210 x 85 cm über dem Treppenaufgang montiert und zur Stabilität bzw. Ebenheit im Bereich der Drehscheibe zwei Aluprofile von unten verschraubt.
Eigentlich sollte der Lokschuppen im Bild vorn aufgebaut werden, jedoch scheiterte ich am zu engen Radius für das Zufahrtgleis. Also wurde alles um 180° gedreht und probehalber ausgelegt.



Einen richtigen Grundriss für den Lokschuppen hatte ich noch nicht, also nahm ich den Plan eines 6-ständigen Lokschuppens und schnitt ihn auf 4 Stände zurecht, wobei der rechte Stand verkürzt werden sollte. Mein Platz sollte dann doch nicht ausreichen, aber auch diese Herausforderung wurde gemeistert. (siehe unten)



Hier ist schon die Zufahrt fest verlegt. Die Gleisabgänge liegen zwecks optimaler Raumausnutzung nicht gegenüber und haben verschiedene Zwischenwinkel, was mich aber nicht stört.



In der Werkstatt im Keller wurden dann zwischendurch die Prellböcke von Lenz und Peco verschönert.



Um mir das Arbeiten leichter zu machen, habe ich von meinem Zweizylinderkompressor, der hinter der Wand steht und von dem aus eine Leitung in meine Garage führt, auch noch eine Leitung mit einem Druckminderer in die Werkstatt gelegt. So konnte ich endlich bei geschlossener Tür lackieren.



Dann konnte ich durch einen glücklichen Zufall die restlichen Modelle meiner Marks Spur N Sammlung en bloc verkaufen und das Geld in den Lokschuppen investieren. Mitgeliefert wurde auch ein Grundriss, der einerseits der Planung auf der Anlage dient, andererseits beim Zusammenbau hilfreich ist. Damit war die Gleislage festgelegt.



Danach ging es gleich an den Bau.



Nach dem kompletten Verkleben der Mauerteile nutzte ich die letzten Sonnenstrahlen im Oktober und entfettete das große, aber sehr stabile Bauwerk im Garten.



Passt wackelt und hat Luft. Ja leider wirklich, denn ich hatte bei der Vorplanung nicht daran gedacht, dass die Seitenstände breiter als die in der Mitte sind. Meine Grundplatte war zu schmal.



Ja und? Das wurde ganz pragmatisch gelöst, indem ich einfach ein kleines Dreieck angesetzt habe. Mittlerweile wird der Lokschuppen an dieser Stelle mit einer gebogenen Plexiglasblende vor Stößen geschützt.



So weit für heute.......
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Dienstag, 19. Juni 2018, 13:56

Farbe, Dachunterbau und Licht für den Lokschuppen

Zuerst muss ich mich recht herzlich für Euer Interesse und die Grünen bedanken. Also sehe ich es als Pflicht an, hier weiter zu berichten. Wobei es auch für mich toll ist, in meinen monatlich abgespeicherten Bildern und Videos zu stöbern.

Der nächste Schritt nach der Stellprobe im letzten Beitrag, war dann die Lackierung der Wände von innen. Dies erfolgte mit einem kleinen Farbroller und leicht abgetönter handelsüblicher Wandfarbe. Jetzt würde ich das allerdings zusätzlich mit einem dunkelgrau abgesetztem Sockel machen.



Danach wurden die Außenwände mittels der mitgelieferten „Brühe“ eingestrichen und so für die Darstellung der hellen Fugen vorbereitet. Geruchstechnisch nicht der Hit, erinnerte mich glaube ich so in Richtung „Kleinzoo“ oder „lange nicht gewaschen“ auf einer Wehrübung. ;( Das Ergebnis hinterher überzeugte allerdings. :thumbsup:



Die MDF Dachsparren habe ich zuerst mit meiner Clou Möbelbeize gestrichen und anschließend auf dem Bauplan mit Holzleim zusammengeklebt.





Die inneren Querstreben wurden dann „vor Ort“ montiert.



Hier sind die Ziegel schon von der „Plörre“ befreit und die Fugen grau. Wo das noch zu hell ist, wurde später noch leicht patiniert. Die vorderen MDF Dachplatten sind schon mal probehalber aufgelegt.



Ein Blick von oben zeigt, dass es ganz schön dunkel wird im Schuppen und der schwarz gestrichene Boden war auch nicht der Hit.



Jetzt packte mich der Ehrgeiz, eine Beleuchtung musste her. Irgendwo hatte ich einmal gelesen, dass man aus Messingrosetten Lampenschirme machen kann. Also habe ich im Baumarkt eine Packung 5mm Rosetten besorgt. In einen Holzklotz war schnell ein Loch mit einem Senker eingebracht und der Kegel eines alten 8er Bohrers diente als Dorn, um die Rosette passend umzuformen. Von oben wurde dann eine weiße 5mm LED eingeklebt und die komplette Oberseite schwarz lackiert.



Die LEDs wurden jeweils durch zwei in die Balken gebohrte Löcher gesteckt und mit schwarzt isoliertem 0,2 mm Draht in Reihe verdrahtet.
Geschaltet werden jeweils 3 mal 4 und im Stand 4 insgesamt 8 Lampen über 2 Kipptaster der schon aus Krögelstein bekannten original MINI Kippschalterleiste. Die restlichen 4 Kippschalter sind für die Tore reserviert, dazu aber mehr in einem späteren Beitrag.





Da ich mir die Bodenplatten von Real Modell nicht mit bestellt hatte, wurden diese aus 3 mm Hartfaserplatten ausgesägt. Für die Gleiszwischenräume verwendete ich 3 mm PVC Platten. In Stand 4, der von vorne durch die Fenster einsehbar ist, habe ich eine kurze Grube eingebaut, die restlichen drei Stände erhielten abgedeckte Gruben. Dazu verwendete ich 3 mm Flugzeugsperrholz, die Nuten zur Darstellung der einzelnen Bretter wurden mit der Dekupiersäge eingebracht und danach das Holz gebeizt.



Fast fertig –



die Fugen zu den Gleisen hin habe ich danach noch mit Acryl ausgefüllt, somit laufen die Radreifen nicht auf die Bodenplatten auf. Anschließend wurde noch leicht patiniert.

Wer das Endergebnis mit Stand ca. Herbst 2015 schon jetzt ansehen will, der findet auch ein paar Bilder meines BW auf der Seite von Real Modell.

Als nächstes will ich dann vom Bau der Tore, deren Antrieb und der klappbaren Arbeitsbühne für die Montage von unten berichten..... :P
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Peter 8)

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Über die Entstehung meiner kleinen Spur 0 Welt berichte ich in einem weiteren Thread.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pekay« (19. Juni 2018, 14:52)


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Dienstag, 19. Juni 2018, 18:00

Bonusrunde – ein kleines Filmchen

Warum ich heute wieder mal (trotz Sommerloch) mit einem Bericht im Forum war und weder das Sommerwetter in meiner zweiten und letzten Urlaubswoche genießen kann, noch über den Bauanfang der zweistufigen Tritte meiner anderen 64er hinauskomme, hat einen einfachen Grund: Entweder die Bordverpflegung auf dem Rückflug vom Urlaub oder das gestern noch schnell gekaufte Fladenbrot von der türkischen Bäckerei fesseln heute meine liebe Frau und mich ans Bett und naja, jeder kann es sich denken woran auch noch.

Hier ist mein Fundstück des Tages. Zwar chronologisch genauso wie die Bilder auf der Real Modell Seite etwas vorgegriffen, aber mir hat’s gefallen und ich hatte das Filmchen auch schon komplett vergessen.
Da ich übrigens einen ESU Decoder verbaut habe, hat das von mir nachgerüstete Licht in der Bude auf der Drehbühne das Flackern von Leuchtstoffröhren beim Einschalten.

Also habe ich ihn „zwischendurch“ mal schnell hochgeladen. 8o

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Dienstag, 19. Juni 2018, 18:18

...für solche Notlagen hat man doch WLAN im Örtchen :-)

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Freitag, 22. Juni 2018, 11:32

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...

Passt irgendwie zum Thema, der Bau des Lokschuppens wurde ja auch um die Adventszeits 2014 begonnen und zwischen den Jahren gelang es mir, die Torantriebe funktionsfähig einzubauen.
Der Antrieb sollte von unten jeweils mittels eines Servos pro Tor Paar erfolgen. Servos und einen Switchpilot von ESU hatte ich mir schon besorgt.
Da der Lokschuppen aber nicht links sondern rechts über der Treppe steht, musste ich mir etwas einfallen lassen. Die Arbeitshöhe von 2,5 m war auf 1,5 m unter der Platte zu verringern, da meine Arme leider nicht lang genug sind. ;)
Versuche mit einer Leiter waren zu wackelig, da die Treppe unten um 90 Grad ums Eck geht. Dann erinnerte ich mich an ein Brett im Keller, das ich immer verwende, um mit dem Schubkarren von hinten über die Stufe in meine Garage zu fahren.
Schnell waren vorne zwei unterschiedlich hohe Beine angeschraubt, die Konstruktion aber immer noch unsicher.



Das linke Bein wurde entfernt und das Brett mit einem stabilen Scharnier direkt auf der Höhe einer Latte der Unterkonstruktion an die Wandpaneele geschraubt. Das rechte Bein wurde auch klappbar gemacht und so konnte das Brett ganz einfach hochgeklappt werden, wollte man sich nicht immer daran vorbeiwinden. Gerade erinnere ich mich: Diese Arbeitsbühne wurde schon bei der Verkabelung von Gleisen und Verbrauchern installiert und konnte somit auch vorerst dort bleiben, bis die Arbeiten abgeschlossen waren. Wie auf einem vorherigen Bild zu erkennen ist, diente der Flur noch als „Bügelzimmer“ meiner Frau, denn im 1. Stock stand noch die Spur N Anlage und im Arbeitszimmer der fahrbare Kleiderständer für die ganzen Motorradklamotten im Weg.
Der Boden im zweiten Stock diente bei den diversen Arbeiten „unter Tage“ als Ablage, die Decke wurde übrigens nicht zum Schlafen in den Baupausen gebraucht, sondern vielmehr zum Schutz des Teppichbodens vor herabtropfendem Lötzinn. Rechts am Geländer besagte MINI Schalterleiste für die Ansteuerung von Licht und den Toren, wobei die Tore auch über iTrain ansteuerbar sind.



Die Löcher zur Durchführung der Türachsen wurden durchgebohrt und kleine aufgeklebte MDF Klötze dienten zum fixieren des Lokschuppens auf der hier bereits patinierten Grundplatte.



Da der Lokschuppen dennoch relativ leicht wieder abnehmbar sein sollte, besorgte ich 8 Ruderarme aus dem RC Modellbau, die die Kraft und die Bewegung der Servos direkt auf die Achsen übertragen sollten. Diese hatten 3 mm Aufnahmen, konnten mit einer Madenschraube fixiert und somit auch wieder abgenommen werden.
Also wurden Messinghülsen gefertigt, um den 1mm verkupferten Stahldraht auf 3 mm Durchmesser zu bringen. Oben sind die aufgedoppelten und verlöteten Scharniere aus dem Lieferumfang zu sehen.



Alle Rahmen mussten zuerst plangerichtet werden.



Dann konnten die Achsen mit Lötwasser aufgelötet werden, vorher war aber das obere Scharnier aufzuschieben.



Hier ist bereits das zweite Scharnier aufgeschoben und die Hülsen unten sind verlötet. Von hinten wurde die Türaußenseite aufgeklebt.



Die Innenseiten der Türen und die Fenster sind ebenfalls selbstklebend und können somit vor dem Anbringen der Scheiben einseitig lackiert werden.



Zwischen den auf diesem Bild bereits zum Trocknen ausgelegten Teilen und der Lackierung liegen ein paar Gänge vom 2. Stock in den Keller und zurück. Da habe ich, Entschuldigung das AW Krögelstein, es jetzt für die Kleinteile und die Patinierungen schon einfach, mit dem kleinen Tisch und dem Einzylinder Kompressor hier oben in meiner Spur 0 Welt.



Schnell waren dann die Scheiben und die Innenteile verklebt und die Kanten mit dem Pinsel nachgezogen. Die Decals sind auch schon angebracht.



Für den leichtgängigen Einbau habe etwas gezaubert und diese Zauberei leider nicht fotografisch festgehalten. Ich will hier aber gerne meine Erfahrungen und Fails weitergeben. Die Scharniere waren mir für eine genaue Ausrichtung einfach zu kurz. Das hat mich immer an mein Gartentor hinter der Garage erinnert, das da gar nicht sein durfte. Jedenfalls bricht das zu kurze Scharnier immer aus. Also habe ich einfach 2 mm Silberdraht hinten an die Scharniere angelötet und somit gegen Unendlich verlängert. Die Löcher im Lokschuppen wurden mit 2,5 mm durchgebohrt. So konnten die Tore von vorne eingefädelt und von hinten einfach mit einer Flachzange eingezogen und anschließend feinjustiert werden. Sobald das Spaltmaß passte, habe ich die Drähte innen mit Sekundenkleber fixiert und nach dem Aushärten des Klebers abgezwickt.
Auch das Mauerwerk oberhalb der Tore ist mit der Airbrush schön verqualmt und die Schilder der einzelnen Stände sind schon angebracht.



Die Fenster waren dann auch schnell komplettiert, mussten aber noch nachgearbeitet werden, da sie zu groß waren. Seitlich ging das mit einer Feile, unten habe ich die Querlatte als Wetterschutzleiste vorne aufgeklebt.



Nach all dem konnte der Lokschuppen endgültig auf die Anlage gesetzt werden.



Die Ruderarme wurden montiert, Servos auf die eingezeichnete Mittelachse geschraubt und mit dem ESU Switchpilot verbunden. Rechts sieht man übrigens meine selbst gebaute Platine für die Steuerung der Lampen. Da die MINI Schalterleiste nur als Taster funktioniert, wird mit den Lichtschaltern in der oberen und unteren Stellung je ein bistabiles Relais angesteuert. Klar geht das einfacher mit simplen Kippschaltern, aber etwas MINI Livestyle muss schon mit dabei sein. Die Tore werden oben geschlossen und mit Druck nach unten geöffnet.



Leider hat sich die zuerst ersonnene Lösung als No-Go erwiesen. Die Drehbewegung neben der Mittelachse und der zu kurze Arm lies die Tore unterschiedlich und vor allem in Zitterbewegungen öffnen und schließen. Außerdem reichte der Stellweg nur knapp aus.
Also wurden die sauber montierten Servos alle wieder ausgebaut. Der Servo für Tor 1 wurde, mit der für den Weichenantrieb vorgesehenen Halterung, wieder so angeschraubt, dass sich der Ruderarm entlang zur Mittelachse bewegte. Wobei die Bewegung nach oben und unten kein Problem darstellte, da beide Stelldrähte somit den gleich Weg zurücklegen konnten. Das ging schon besser, jedoch habe ich den Ruderarm nochmals verlängert, was aber wieder ein Versetzen des Servos nach sich zog. Das ging noch besser als zuvor, jedoch gab die Achse jetzt nach, also wurde testhalber mit einer Schlaufe aus „Stangels Blumendraht“ und zwei Tackerklammern eine Führung gebaut. Die Lösung hat sich bewährt und funktioniert noch heute.



Den ersten Rollout aus Tor 1 habe ich sogar auch gefilmt:



Der fertige Einbau aller Servos sieht dann so aus:
Auf die Achsen der Tore habe ich noch zusätzlich Schaumstoff geschoben, das dämpft die Zitterbewegung auf ein Minimum herunter. :)



Für die weiteren Arbeiten am Lokschuppen war ausnahmsweise kompetente Hilfe von Nöten. :thumbsup:
Ansonsten mache ich ja bekanntlich alles alleine, bzw. das Team vom AW Krögelstein. Um eine Fachkraft anzufordern, musste aber erst ein gewisser Paul P. dort anrufen und den Meister von seinem Auftrag für die Pakistinonsier abziehen. :D
Er rückte auch im Laufe des Januar 2015 mit Material und Betriebs(bölk)stoff auf der Baustelle an,



Also dann bis demnext.......
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Gruß aus Hof

Peter 8)

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pekay« (4. Juli 2018, 06:48)


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Freitag, 22. Juni 2018, 14:35

Tolle berichte Peter!

Besten dank und viele grüsse aus Holland.....

Ruud

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