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moba-tom

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Dienstag, 13. März 2012, 22:42

Neues aus Bischofsheim

Hallo,

jetzt möchte ich doch (endlich) mal einen Bericht zur "Lage in Bischofsheim" machen. Der Anlagenbau geht - wie immer - viel zu langsam voran, wird mal wieder Zeit für einen Modellbahn-Urlaub ;) leider keine Zeit dafür, daher gehts langsam weiter!

Das Projekt, an dem ich zur Zeit baue, ist mein Schattenbahnhof. Ich hatte dazu im alten Forum mal einen Bericht über den Beginn der Arbeiten gemacht, in dem ich unter anderem den Bau des schwenkbaren Anlagenteil beschrieben habe. Ich habe zwar etwas weitergebaut, bin aber nicht entscheidend weiter, weil ich zwischendurch mehrere kleinere "Ablenkmanöver" eingeschoben habe ;) :

Eine kleine Bachbrücke:







Güterwagen-Umbauten auf RiPoLi-Basis:





Altern von Wagen:



Jetzt zurück zum aktuellen Projekt - der Schattenbahnhof:



Dies ist der aktuelle Stand beim Bauen

Die Gleise werden eine Nutzlänge von 5 bis 6 m haben. Da ich noch nicht weiß, wie der Schattenbahnhof gesteuert bzw. überwacht werden soll, speise ich die Gleise alle 2 m ein und führe die Kabel zu einer Lüsterklemme am Anlagenrand. Dort kann ich später die Leitungen verdrahten wie es nötig ist.



Die Gleise sind alte Peco- und Roco-Gleise, die ich günstig erstanden habe. Jaja, ein Mitleser weiß, dass das nicht ganz stimmt: daher habe ich das 1. Gleis nach ihm benannt: "SBS-Gleis" (sponsored by S.) ;) Danke gen Osten!

Der Höhenunterschied zwischen den verschiedenen Gleisprofilen (Lenz, Peco, Roco) habe ich vernachlässigt, es sind max. 0,3 mm, mal schauen, ob`s klappt.

Meine Art Gleise zu verlegen gilt allgemein als etwas robust, funktioniert aber:





Die Gleise werden mit Spax-Schrauben und Unterlegscheiben fixiert bis der Kleber (fleibler Montagekleber von IMT Lenzen) ausgehärtet ist.

Das Ablagebrett für das Werkzeug hat Gummipolster drunter... dann tut`s dem Gleis nicht so weh ;)




Die Isolierverbinder von Peco sind so flexibel, dass man sie über den breiteren FUß der Lenz-Profile schieben kann. Sie sind allerdings nicht so hoch wie das Schienenprofil... mal schaun, ob das dauerhaft funktioniert, schließlich verbindet das Rad immer beide Abschnitte miteinander....

Zwischendurch immer den Profilraum prüfen...



Passt!

Demnächst mehr aus Bischofsheim!

Gruß,
Thomas
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Mittwoch, 14. März 2012, 21:26

Hallo,

kurzer Nachschlag wegen einer Anfrage: die Gleise richte ich mit einer Alu-Winkelleiste, die ans Profil angelegt wird, nicht an den Schwellen!



Die Kunststoffstreifen sichern den Parallelabstand...



.. und die Flexgleise liegen schnurgerade!

Die Stromeinspeisungen habe ich übrigens in "Kabelkanälen" unter den Gleisen verlegt, weil ich nicht unter den SBhf kriechen möchte... das Alter!


Soweit für heute... die Hälfte ist geschafft!

Gruß,
Thomas
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Donnerstag, 15. März 2012, 22:11

Hallo Michael,

ja, Du siehst das richtig. Der Gleismittenabstand beträgt ca. 114,5 mm, als ähnlich wie bei Lenz. Ähnlich, weil die 114,3 mm von Lenz kann ich beim besten Willen nicht genau bauen. Die Polystyrolstreifen haben eine Breite von 80 mm.

Ich hätte auch einen engeren Abstand verlegen können, zumindest in der Geraden, aber das hätte kein zusätzliches Gleis gebracht. So habe ich noch etwas Platz für den "Fünf-Finger-Kran" ;)

Gruß,
Thomas
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Donnerstag, 7. März 2013, 22:25

Abstellgleise für Triebwagen

Hallo,

neulich bin ich über diesen „meinen“ Beitrag über den Anlagenbau in Bischofsheim gestoßen und habe mit Erschrecken festgestellt, dass es seit 1 Jahr keine Aktualisierung gab! Das muss sofort geändert werden!

Wer ab und zu auf meine Homepage schaut, ist über den Stand des Anlagenbaus weitestgehend informiert, ich war ja nicht ganz untätig:
Also öfter mal was Neues!

Die letzte Aktion galt der Unterbringung von einzelnen Loks und kurzer Züge (Triebwagen usw.) im Schattenbahnhof. Da ich nur 4 Gleise habe, davon eins als Durchfahrgleis, wird`s langsam eng. Natürlich kann ich bei ca. 5 m Länge oft 2 Züge hintereinander stellen, aber das macht es nicht einfacher...


Die TW-(Triebwagen-)Gleise waren immer schon als Stumpfgleise neben der Zufahrt zum Schattenbahnhof geplant, leider war mal wieder jemand zu ungeduldig und hat den Bahnhof wieder auf den SBhf gebaut, bevor die Gleise fertig waren. Also war eine verschärfte Yoga-Trainingseinheit angesagt... Knochen verbiegen und unter dem Bahnhof arbeiten, so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt!


Die Multiplexplatte war „schnell“ mit der Geräuschdämmung beklebt und eingebaut... „schnell“ bedeutet hier konkret:
  • 1. Abend: nach der Arbeit zum Tischler fahren, Platte schneiden, ein bisschen fachsimpeln
  • 2. Abend: Gummimatte schneiden und aufkleben, über Nacht trocknen lassen.
  • 3. Abend: Platte einbauen
Alles braucht seine Zeit... die Handweichen sind von Lenz, die Antriebe werden abgetrennt und durch Servos ersetzt.


Die 3 Gleise haben eine Länge zwischen 90 und 120 cm und werden vom Durchfahrgleis (durch Zurückstoßen) angefahren.




Demnächst muss ich mich um dann um ein weiteres Stellpult, diesmal für den SBhf, kümmern. Darin integriert werden soll dann eine „Besetzt-Anzeige“...
dabei habe ich mir vorgestellt, eine Lösung mit Schildern o.ä. auszuprobieren. Eine Automatik ist erstmal nicht geplant.

So weit das Neueste, die Sommerpause rückt näher!

Gruß
Thomas
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »moba-tom« (8. März 2013, 08:33)


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Samstag, 8. Juni 2013, 16:36

Kleines Update, Schattenbahnhof

Hallo Spur-Null-Bahn-Freunde,

hier ein Zwischenbericht vom „wohl langsamsten Anlagenbau der Welt“ :)

Es war lange ruhig um Bischofsheim… aber nur im Forum! Wegen des „Jahrhundert-Frühlings“ ist die Sommerpause verschoben worden, der Bau ging daher weiter.

Seit meinem letzten Bericht im März habe ich an folgenden Baustellen gewerkelt:
  1. Rechte Seite des Schattenbahnhofs
  2. Treppenüberbauung
  3. Streckengleis
Aber nun mal schön der Reihe nach…

Rechte Seite des Schattenbahnhofs

Ich hatte mich bei Beginn des Anlagenbaus dazu entschlossen, den Bahnhof „Bischofsheim“ zu erst zu bauen, um möglichst schnell Fahrbetrieb machen zu können. Der SBhf sollte später drunter gebaut werden, dazu ist der Bhf aus Segmenten gebaut worden. Die linke Seite hatte ich vor einiger Zeit gebaut, die rechte Seite war nun dran.

Hier der Zustand vorher, noch mit aufgesetzten Segmenten (hier: Lokstation)


Und hier ohne rechtes Segment, der Unterbau ist noch zu bauen:


Und hier im Bau:










In diesem Bereich muss ich noch die handbetriebene Drehscheibe einbauen!

Im nächsten Beitrag geht`s weiter!

Gruß
Thomas
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Samstag, 8. Juni 2013, 17:40

Treppenüberbauung

So, weiter im Text...

Die Strecke zum Bhf verläuft schon seit langem über eine provisorische Lattenkonstruktion über dem Treppenloch, das sah bisher so aus:


Da die untere Strecke zum SBhf auch noch das Treppenloch queren musste, sollte dazu die Konstruktion ersetzt werden. Die Kopfhöhe zum Durchschlüpfen sollte dabei nicht zu sehr eingeschränkt werden. Beim Bau sah`s dann so aus: das neue Tragprofil für die Konstruktion, die alte Trasse ist provisorisch nach hinter abgestützt…


Der Auflagerpunkt auf dem Geländer…


Stützen der unteren Trasse:


Aussteifungen und Stützen der oberen Trasse:




Der aktuelle Bautenstand sieht nun so aus:






Beim Raufkommen muss man nur leicht den Kopf neigen und beim Runtergehen ein wenig „Limbo tanzen“… das geht (noch) ganz gut! Zur Not schützt der Tennisball vor Beulen…


Die mögliche Absturzhöhe beträgt übrigens ca. 6 Meter.
Um keine Schallbrücke zum Metallgeländer zu haben, liegt ein Gummi-Sandwich drunter:


Gruß
Thomas
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Samstag, 8. Juni 2013, 17:52

Hallo Thomas,
da muß aber bald eine "Absturzsicherung" an die untere Trasse, 6 m Absturzhöhe? Das würde sicherlich im Falle eines Falles, die ganze Familie aufschrecken. Die berühmten "Kopfanstoßkanten" bei Dir durch einen Tennisball gesichert, male ich immer rot an, damit man das Blut nicht so sieht. Fachleute würden einen schwarz/gelben gestreiften Warnanstrich anbringen.
Gruß Heiko

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Montag, 10. Juni 2013, 14:23

Kleine Bachbrücke

Hallo,

ich hatte vor einiger Zeit schon mal aus lauter Langeweile (oder war es Übermut?) im Streckenteil eine kleine Brücke im Rohbau gebaut (s. Bilder im Beitrag 1). Leider etwas voreilig wie ich nun feststellen musste, sie passte nicht (nur für Insider: es muss ein Ausführungsfehler gewesen sein, an der Planung kann`s nicht gelegen haben! ;) ).

Ups...

Nach dem Motto „Was übersteht wird abgesägt!“ wurden also die zu hohen Widerlager gekürzt, so dass die Träger nun die richtige Höhe haben.




Außerdem wurden beide Brückenköpfe noch um ein Stück Betonwand ergänzt (sonst bleibt der Schotter nicht im Gleis):


Jetzt noch ein bisschen Spachtel und ein neuer Anstrich drauf und schon kann`s weiter gehen...

Die Bauzeit für die kleine Brücke beträgt (bisher!) stolze 13 Monate, das ist länger als beim Vorbild! Naja, was soll`s: immerhin habe ich den Rohbau bis heute fertig gekriegt, die Landschaft drum herum wird wahrscheinlich viiiieeel länger brauchen! Ist ja auch kein Wunder, wenn die Baustellen überwiegend bei schlechtem Wetter ausgeführt werden müssen!

Demnächst mehr aus Bischofsheim!
Gruß
Thomas
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Montag, 10. Juni 2013, 16:01

Hallo Thomas,

das Widerlager fehlte doch noch auf dem ersten Bild. In der Addition mit dem Brückenkopf hätte die Höhe doch gereicht. Das Widerlager sind doch die Rollen zwischen Betonbrückenkopf und Träger.

Oder bin ich jetzt im falschen Film?

Schau mal auf dem verlinkten Bild, wo der Träger drauf liegt:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Widerlager.jpg

Ansonsten wäre das ein Auflagenquader, was du da baust.

Gruß Carsten
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Montag, 10. Juni 2013, 16:39

Hallo Thomas
Dein styl von bauen gefählt mir sehr.
Nur positives :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: .
Ich sehe viel begeisterung und vorallem spass am bauen.


Grüsse
Sjaak

moba-tom

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Montag, 10. Juni 2013, 16:43

Babylonische Sprachverwirrung ?

Hallo Carsten,

ich bin kein professioneller Brückenbauer, aber ich glaube, Du bringst da einige Fachausdrücke durcheinander.
Bei Wikipedia ist es m.E. ganz gut erklärt und zwar gibt es unter "Sonstige Begriffe" eine kleine Skizze mit Erläuterung der Begriffe.

Demnach heißen die "Auflagenquader" (neue Wortschöpfung?) hier: Widerlager (Pos. 1 in der Skizze).
Das, was noch fehlt sind die "Lager", die liegen auf den "Auflagerbänken" (Pos. 5 in der Skizze).

Ist auch nicht so wichtig, die Höhe hat auch ohne diese Fachbegriffe nicht gepasst :(
Mit den Lagern (z.B. Rollenlager) kommen die Träger ja noch höher, die Gleis waren eh schon zu tief...

Gruß
Thomas
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Montag, 10. Juni 2013, 18:24

Hallo Thomas,

da habe ich wieder was dazu gelernt. Für mich waren die Lager wie z.B. das Rollenlager die "Widerlager". Aber nu...wieder schlauer.

Und ja, einen Logikfehler, was die Höhe anging, hatte ich ebenfalls. ;(

Ich glaube, ich bin urlaubsreif. ;(

Also weiterbauen.

Viele Grüße

Carsten
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Donnerstag, 13. Juni 2013, 21:52

Kleine Bachbrücke

Hallo,

ein bisschen weiter an der Brücke gebaut...


Die Brückenköpfe sind nun gespachelt und gestrichen, das Gleis ist verlegt, die Träger liegen nur lose drunter...
Etwas zu hoch die Träger, meint Bernd... meine ich auch! Danke für den Hinweis!

Aus den Schwellen mache ich noch "Brückenbalken"... also die beim Vorbild verwendeten stärkeren Balken, die auf Stahlbrücken liegen:



Außerdem werden die Schwellen seitlich verlängert, da noch ein Laufweg untergebracht werden muss.






Hier die neuen Träger... die Nachbildung der Lager folgt demnächst...
oder später ;)

Jaja, ich weiß, man könnte die Brückenbalken auch direkt richtig machen. Ich wollte mir aber die Arbeit mit den Kleineisen sparen :love:

Gruß
Thomas
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Samstag, 15. Juni 2013, 21:37

Geländer und Laufsteg

Hallo Brückenfreunde,

wieder ein paar kleine Schritte weiter :)

Das Geländer wurde montiert, ich habe es schon mal mal vor einiger Zeit zusammen „gebraten“, löten muss ich nach wie vor üben.




Die Unterlage zum Höhenausgleich besteht aus Balsaholzstreifen, darauf habe die Stützen mit einem Tropfen Sekundenkleber fixiert.

Anschließend eine Balsaholzplatte zur Auffüllung der Zwischenräume:


Die Köpfe der Brückenbalken sind gespachelt ein bisschen befeilt worden.


Danach gab`s einen Anstrich der Schwellen…


Schon gar nicht mehr so schlimm, das Gebastle... ;)

Dann die Bohlen des Laufstegs, natürlich auch Balsaholz (ausgeliehen von den Zimmerleuten, die seit Monaten im Bummelstreik beim Bau der Verladestelle sind ;) ):


Jetzt fehlt „nur noch“ die Brücke, die das Gleis tragen soll! Dazu demnächst mehr…


Gruß
Thomas
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Sonntag, 16. Juni 2013, 21:10

Hallo,

trotz schönem Wetter ein bisschen weitergebaut...

Zuerst die Hauptträger, aus schmaler Polystyrolstreifen zusammen geklebt:


Dann die Brückenkonstruktion:


Die Holzauskreuzung wird später zu Stahl umlackiert :P

Apropos "lackieren": eigentlich müsste die Konstruktion nun lackiert werden, also so richtig mit Spritzkabine, Airbrush und nach irgendeiner geheimen Rezeptur aus gemischter Weinert- oder Vallejo-Farbe. Habe ich leider alles nicht, daher mein Alternativprogramm:
ab in den Schuppen, den alten Pappkarton als Spritzkabine aufgestellt und die Konstruktion mit grauer Farbe aus der Sprühdose in 2 Durchgängen mit Graffiti überzogen, stand irgendwas von Zinkfarbe drauf... ich hoffe, es geht gut!


Sieht jedenfalls ordenlich aus... alles, was noch schief oder krumm ist, wird später von Schwellen verdeckt ;)

DIe Brücke habe ich dann unter die Schwellen geklebt, kleine Keile aus Wäscheklammern halten sie oben... der graue Eisenkotz (eigentlich "Thüringer Gold") wiegt ca. 2,5 kg unter ist die erste Bewährungsprobe für das kleine Bauwerk.


So sieht`s nun aus:


Die Lager fehlen noch... und hier ein Blick von oben, die Holzbretter wirken jetzt auch ein bisschen "stählern"!


Bis die Tage,

Gruß
Thomas
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Sonntag, 16. Juni 2013, 21:48

Hallo Tom,

erstmal vielen Dank, dass du hier so ausführlich über den Bau eines kleinen, aber doch so wichtigen Details der MoBa berichtest. Bauberichte über Brückenbauwerke sind nicht so häufig anzutreffen und da das Angebot an Fertigmodellen für Brücken in Spur0 ja nun sehr überschaubar und teilweise auch recht teuer ist, kommt dein Bericht einem potentiellen Brückenselbstbauer wie mir sehr gelegen. Bis dato hatte ich noch keinen so richtigen Plan wie ich ein solches Projekt angehen könnte...

Deine Brücke sieht auf jeden Fall schon mal sehr gut aus - ich werde die hoffentlich noch folgenden Berichte mit Interesse verfolgen. Zwei Fragen zu deinem Bericht habe ich aber noch: mit welcher Farbe/Farbton hast du denn die Schwellen angemalt und welche Stärke haben die Polystyrolprofile, aus denen du die Träger gebastelt hast?

Gruß, Dirk.

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Sonntag, 16. Juni 2013, 22:10

Hallo Dirk,

Du hast völlig recht, Brücken sind faszinierend! Kaum eine größere Anlage kommt ohne aus...

DIe Träger bestehen aus 1 mm-PS-Platten für Ober- und Untergurte, den Mittelsteg habe ich etwas dicker ausgeführt (1,5 mm), um eine breitere Klebestelle zu haben.
Die Hauptträger sind 12 mm hoch. Die Zwischenträger sind fertige H-Träger von Evergreen (8 mm hoch).

Die Schwellen haben einen Farbauftrag mit matten Revellfarben bekommen.. eine Mischung aus braun und grau. Sie werden nachher mit den Profilen gemeinsam nochmal gealtert.

Ich würde beim nächsten Mal die Brückenbalken herstellen, bevor das Gleis montiert ist, das macht es etwas leichter.

Gruß
Thomas
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Montag, 17. Juni 2013, 22:35

Brücken

Hallo, Thomas

Deine Brücke sowie das Brückengeländer sehen super aus.
Von wegen - zusammengebraten -

Der Lötkurs bei Jürgen Moog zeigt Wirkung.

Gruß
Matthias

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moba-tom (17.06.2013)

moba-tom

Bahndirektor

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Montag, 17. Juni 2013, 22:52

Hallo Matthias,

ich glaube, das Geländer stammt aus der Zeit, bevor ich löten konnte (guter WItz, oder 8o ). Ganz oben im Beitrag sehe ich ein Foto mit dem Geländer, das war im März 2012. Das müsste deutlich vor dem Kurs von Jürgen gewesen sein...
Zusammen gebraten ist es schon, nur habe ich es ordentlich verputzt ;) und dann "lackiert" (Methode s.o.)! Aber: hält!

Aber danke für Deine aufmunternden Worte: ich werde schön weiter üben, das nächste Messingteilchen kommt bestimmt!

Bis bald mal wieder,
Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

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Wopi (03.10.2013)