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schmidb

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Saturday, March 3rd 2012, 2:42am

Nebenbahn Endbahnhof - Frage: Möchte ich zu viel darstellen?

Prolog:
Diesen Beitrag habe ich aus dem Schnellenkamp Spur 0 Forum in dieses Froum übertragen. Wegen möglicher rechtlicher Aspekte habe ich nur meine Beiträge kopiert, und alle Anmerkungen und Hinweise anderer Spur 0er übersprungen. Dadurch kann es zu Sprüngen in der Beitragsfolge kommen, die jetzt nicht zu änden sind. Da ich aber auch zukünftig weitere Beiträge anhängen werde, ist diese Vorgehnsweise m.E. sinnvoll.


Gruß aus dem Süden,
Bernd

-------------------------------------------------------------------------------------------------
Hallo,

ich bin recht neu hier im Forum. Daher möchte ich mich kurz vorstellen, und
im Anschluß schon gleich eine Frage zu meiner ersten Spur 0 Anlagenplanung stellen.

Meine Name ist Bernd Schmid und ich bin jetzt 44 Jahre alt. Ich wohne im südlichen
Baden-Württemberg. Einige Jahre hatte ich eine Märklin H0 Anlage, rein analog
gesteuert. Nach dem Umzug in ein anderes Haus wollte ich mit einer H0 Anlage in
Digitaltechnik und evtl. mit PC Steuerung starten. Dazu habe ich eine Testanlage
gebaut und so Einiges probiert. Aber...
... jetzt hat mich Lenz Spur 0 mit seinen für mich noch bezahlbaren Modellen in
eine ganz andere Richtung gebracht. Also habe ich versucht hier und in andern Foren
gute Ideen für einen Spur 0 Anfang zu finden.
Zunächst war ich als H0er sehr enttäuscht, wie wenig Gleise und Fahrstrecken ich bei
gegebener Fläche unterbringe. Jetzt mache ich mir fast Sorgen, dass ich doch noch zu
viel möchte... .

Genau aus dem Grund habe ich anbei einen Plan eines Nebenbahn Endbahnhofs
eingestellt. Ich habe versucht, die Abläufe im BHF durchzuspielen, bin aber wahrlich
(noch) kein Experte ob die Gleisführung praktikabel ist. Als Züge sehe ich höchstens
kurze Personen- oder Güterzüge mit einer V100 oder einer BR64. Als Größe ist
maximal 630x90cm möglich. Die obere Ebene möchte ich auf ~130cm legen,
der SBHF liegt 30cm darunter und hat 6 Abstellgleise. Aus räumlichen Gründen komme
ich wohl nur über eine Spitzkehre in den SBF. Diese erlaubt mir dann Zuglängen von
max. knapp 2 Metern, aber mehr geht im Endbahnhof wohl eh nicht.

Frage: Ich der Gleisplan für einen realistischen Betreibsablauf o.k.?
Frage: Habe ich doch zu viel auf der Fläche unterbringen wollen? Wirkt die Anlage
später evtl. überladen?
Frage: Ist der S-Bogen über die DKW zum Lokschuppen machbar?

Ich freue mich über konstruktive Kritik.


Danke und Gruß,
Bernd

Hier der Nebenbahn Endbahnhof und darunter noch als Link (um etwas mehr sehen zu
können).


http://24life.net/img/Kelleranlage_final_1_Spur0_top.jpg
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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Saturday, March 3rd 2012, 2:44am

Hallo,

erst mal vielen Dank für eure schnellen und konstruktiven Antworten. Klar sind auch
einige Rückfragen dabei, die ich im Anschluß kurz klären möchte.

@XXX:
Deine generelle Frage, ob mir denn ein kleiner Endbahnhof nicht bald langweilig werden
könnte, die habe ich mir auch schon oft gestellt. In Baugröße H0 hat man schließlich doch
einen anderen Ansatz und andere Möglichkeiten. Meine Platzverhältnisse, die
"Raumnutzungsvorgaben" meiner Frau ;-), und das Ziel halbwegs realitätsnah zu bleiben,
haben zum vorgelegten Ansatz geführt. Dennoch ist "das Thema" in meinem Kopf noch
nicht zu 100% abgeschlosssen... .
Deine Frage/Anregung zu einer vertikalen Vitrine hört sich gut an. Platzmässig wäre das
prima und preislich wohl auch nicht teurer als ein SBHF. Mal sehen.

@YYY, XXX:
Die Zufahrt zum SBHF stelle ich mir in etwa wie im folgenden Bild vor. Beim Ansatz mit
30cm Abstand BHF<>SBHF komme ich auf einen Steigung von max. 3,4%. Zum Abkuppeln/
Rangieren im SBHF scheinen mir 30cm ausreichend zu sein. Könnte man evtl. noch etwas
reduzieren, um die Steigung zu begrenzen. Grundlegend muss ich die Anregung von Eckard
mit einer vertikalen Vitrine noch mal vorbehaltslos überdenken.
Gleich links der Spitzkehre ist eine Tür, und die untere Hälfte des Raums "muss" noch
anderweitig genutzt werden. Da kann ich meiner Frau leider kaum widersprechen... :-(.


http://24life.net/img/Kelleranlage_final_4_Spur0_SBHF.jpg

@YYY:
Auf einen kleinen Lokschuppen möchte ich nicht verzichten. Mit etwas "Wohlwollen" könnte
man doch auch eine Köf für Rangieraufgaben rechtfertigen. Ist diese "Denke" total
überzogen?

@ZZZ:
Deine Anmerkungen zur Gleisplanoptimierung habe ich in eine Bild übernommen.
Besonders die einfache Anbindung des Lokschuppens gefällt mir. Der Zugang zum
Freiladegleis ist sicher so betrieblich besser. Optisch und auch bzgl. der Auswrikungen
auf das Haupteinfahrgleis vors EG muss ich das noch mal in Ruhe überdenken.

http://24life.net/img/Kelleranlage_final_4_Spur0_top.jpg


Danke und Gruß,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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Saturday, March 3rd 2012, 2:46am

Hallo,

einige eurer Hinweise möchte ich gerne kommentieren, allen aber vielen Dank für
die sachliche Kritik sagen, die ihr bisher geschrieben habt.
Gerade als "Anfänger" durchschaut man viele Dinge zunächst nicht bis ins Detail, oder
man vergisst (zu früh) nach links und rechts zu schauen, wenn man eine bestimmte
Richtung eingeschlagen hat. Ich denke, das gilt nicht nur für Anfänger... .

@ZZZ, YYY:
Ich habe den Hinweis bzgl. einer einfachen Kreuzung in den Plan eingearbeitet. Leider
habe ich für WinRail keinen Bauteil Compiler, der auch Gleise erzeugen kann. Also habe
ich die Keuzung aus zwei Schienen mit der Vorgabe (2x Weichenabzweigwinkel) gezeichnet.
Ich glaube, so war der Verbesserungsvorschlag wohl gemeint. Richtig?
Ob nun meine Ursprungsvariante die "bessere" Wahl ist, das muss ich für mich noch in Ruhe
klären.

http://24life.net/img/Kelleranlage_final_5_Spur0_top.jpg


@XXX, WWW:
Danke für den Hinweis bzgl. der Zahnradlok. Muss gleich mal sehen, wo ich eine bekomme... ;-).
Im Ernst. In H0 sind im verdeckten Bereich gut 3% Steigung, gerade mit den recht schweren
Märklin Loks, durchaus noch machbar. Ich hatte für mich gedacht, die kurzen Nebenbahn-
garnituren mit 3-4 Wagen werden auch möglich sein. Ich glaube kaum, ich kann den Abstand
BHF<>SBHF keiner als 30cm machen. Die obere Ebene braucht ja auch einen Unterbau, der
wieder Höhe für den Zugriff wegnimmt.
Eckard hat mir allerdings mit "seiner" vertikalen Vitrine "einen ganz schönen Floh ins Ohr"
gesetzt. Ich kann mir gut vorstellen, an der rechten Wand eine vertikale Vitrine zu haben. Mit
einer Breite von ~2.5m könnte ein ~2m Schiebeteil und ein ~50cm Überstand rechts zum
Umsetzen einer Lok gelingen. Eigentlich könnte ich mir das sogar sehr gut vorstellen... ;-).
Dazu kommt noch die (spätere?) Möglichkeit, eine zweite, in ausreichendem Abstand darunter
liegenden Ebene zu verwirklichen.

Frage: Hat jemand von euch eine solche vertikale Vitrine gebaut oder gekauft, und kann mir
ein paar konkrete Ideen dazu schreiben.

Danke und Gruß,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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Saturday, March 3rd 2012, 2:47am

Hallo,

ich habe mich mal mit der vertikalen Vitrine befasst. Eines ist klar. Eine fertige Lösung
scheidet wegen der wirklich gesalzenen Preise aus.

Folgende Vorgaben für die Vitrine habe ich (für mich) gemacht:
- Max. Höhe 210cm.
- Breite 200cm + 50cm für Umsetzgleis.
- Abstand zwischen den Ebenen 15cm (Frage: Ist das o.k. für Lokhöhe + Ebenenstärke?).
- Vier schiebbare Ebenen mit je 2 Gleisen parallel (7 Speichergleise + 1 Umsetzgleis)

Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben komme ich auf:
- eine Höhe der oberen Ebene von 130cm (max. 140cm).
- auf die min. Höhe der unteren Ebene (ex. SBHF) von 65cm (auch wegen der Technik
für die Vitrine).

=> Abstand obere zur unteren Ebene von max. 65cm (130-65). Das sollte ausreichend sein.
Man könnte die untere Ebene höher ansetzen. So auf 75cm, was immer noch 55cm
Ebenenabstand bedeuten würde.

Frage: Reicht ein Abstand von 55cm zwischen zwei übereinander liegenden Ebenen
aus?

-----------
Ein Problem bei mir wird vermutlich der Platz für die Vitrine sein. Bis zur Raum-
zugangstür habe ich 3,3m. Bei 2m Vitrine und 50cm Umsetzgleis bleiben nur 80cm
für die Zufahrt auf zwei Gleise in der Vitrine. Das könnte höchsten mit einer
Bogenweiche gehen.

Frage: Hat für diese Platzverhältnisse jemand Erfahrung?

-----------
Ich werde die oben beschriebene Situation baldmöglichst hier als Skizze einstellen.
Nur mit textueller Beschreibung ist es schwer... .

Gruß,
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 2:50am

Hallo,

ich habe zu meiner geplanten oberen Ebene die Infos von XXX zur vermutlichen(!)
Geometrie der kommenden Lenz Kreuzung eingearbeitet. (Siehe Beitrag "Frage zur (vermutlich) kommenden Lenz Kreuzung"). Damit könnte der Endbahnhof dann in etwa so aussehen:


http://24life.net/img/Kelleranlage_final_10_Spur0_top.jpg

-----------------
Zum Thema "Kosten vertikale Vitrine" habe ich mal einen Fachmann in der Werkstatt meines
Arbeitgebers befragt, und mir die Kosten zusammenstellen lassen. Vorgabe war die LokLift
Lösung von Müt auch bezüglich der Qualität zu bekommen. Das Ergebnis ist etwas
"ernüchternd". Mit den Annahmen 2m breit, 2m hoch, 4 Ebenen a je 2 Gleise und Antriebsmotor
kommen allein für das Material rund 2000? zusammen. Im Gegensatz zu Müt (Kettenantrieb)
war hier aber ein Zahnriemen vorgesehen. Die Montage sei recht einfach, quasi ein
Baukastensystem. Die Steuerung kommt noch dazu. Ich vermute bzgl. der Preise ist da noch
nicht das letzte Wort gesprochen, aber mehr als ~200? wird da nicht mehr zu verhandeln
sein. Leider.

-------------------------
@YYY: Deinen Planungsvorschlag kann ich mir mehr und mehr für die untere Ebene
vorstellen. Die Visualisierung mit dem JoWi Hintergrundbild ist wirklich Klasse. Mit welcher
Software kann man sich diese Ansichten erstellen?

"Vor" der unteren Ebene kommt der "dicke Brocken" vertikale Vitrine/SBHF. Ich vermute, die Umsetzung der zweiten Ebene wird leider noch ein wenig dauern... :-(


Gruß
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 2:52am

Hallo XXX, YYY,

ich habe eure Anregung bzgl. der Einfahrt (zum Teil) eingebaut. M.E. hat die Maßnahme
mit R10 so weit als möglich zu bauen und danach erst auf R2 zu gehen, zumindest das
Problem des zu engen Radius "weiter ins Eck" geschoben. Dazu habe ich noch die
Kreuzung nach Eckards Beispielen "wie die Lenz Kreuzung wohl werden könnte"
eingezeichnet.


http://24life.net/img/Kelleranlage_final_12_Spur0_top.jpg

@XXX: Dein Vorschlag die Ecke großzügiger mit einzubeziehen, und dafür eine weitaus
gefälligere Einfaht zu haben, ist generell sinnvoll. Ich habe diese Vorgehensweise
allerdings für die untere Ebene im Kopf. Ich stelle mir das schön vor, die obere Ebene
quasi bei ~90cm enden zu lassen, und nur einen schmalen Steg in ~60cm Abstand an
der Wand entlang zu haben. Darunter dann einen Ebene, die gerade übers Eck (ohne
obere Ebene) sehr gut zum tragen kommt.

@YYY: Mit der Kreuzung ist noch lange nicht "das letzte Wort gesprochen". Ich
traue mir (leider) nicht zu eine Kreuzung selbst zu bauen. Wüsste nicht mal wie ich
anfangen sollte. Dazu gibt es heute real keine Kreuzung von Lenz zu kaufen. Also werde
ich -wenn es soweit ist- diese Lösung anstreben, notfalls aber auf meinen ersten
Ansatz zurückgehen.

Gruß und schönes WE,
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 2:53am

Hallo,

ich habe mit dem Bau des Unterbaus begonnen, bzw. beginnen lassen.. :-).

Für den Unterbau möchte ich die im Bild (unten) gezeichnete Konstruktion
aus Vierkanntrohr haben, damit für die spätere untere Ebene keine
störenden Stützbeine im Sichtfeld sind. Die Fertigung beim Schlosser läuft
bereits. Unten werde ich noch Rollen anbringen, um die Anlage von der
Wand abrücken zu können.
Etwas spät..., kommt mir jetzt der Gedanke, die Anlage könne sehr kippgefährdet
sein. Die obere Ebene wird immerhin am Ende auf rund 133cm sein, und die
Rollen unten werden wohl max 80cm Abstand haben können. Sicher nur ein
Problem in der Bauphase. Später könnte ich die Anlage an der Wand verankern... .

Frage:
- Hat jemand "ein Gefühl" oder gar Erfahrung bzgl. der Kippgefährdung?
- Muss ich womöglich unten ein paar Kannthölzer als Kippschutz mit Schraubzwingen
festmachen?

Gruß
Bernd


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Umsteiger (17.03.2012), Tom (03.05.2015), Altenauer (23.06.2017)

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Saturday, March 3rd 2012, 2:54am

Hallo,

@XXX: Danke für deine "beruhigende" Antwort. Wenn ich ich dich richtig verstehe,
dann sollte ja eine Anlagentiefe für die spätere untere Ebene von 100cm kein
Problem sein. Die untere Ebene würde dann knapp 20cm unter der oberen
Ebene hervorstehen, also gut 20cm über die vorderen Räder gehen.

@YYY: Meine Mutter hat mir den Vornamen "Bernd" gegeben... :-). Die obere
Ebene der Anlage wird ca. 1,33m hoch(!) werden. Die Tiefe wird bei 90cm
liegen (siehe vorherigen Anlagenvorschlag). Als Unterkonstruktion nehmen ich
ca. 25mm starke gehobelte Bretter, die dann vorne und hinten an den
Ständerprofilen nahezu anliegen (2,5cm + 85cm +2.5cm). Eine Art Klapp-
mechanismus für die "Beine" habe ich nicht vorgesehen. Drehbare Rollen, die vordere
Reihe mit Feststellern, sind bereits bestellt... .

Danke und Gruß,
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 2:55am

Hallo XXX,

die Beleuchtung möchte ich mit einem Art Schienensystem an der Decke anbringen.
Da ich die Anlage in einem recht niederen Keller (Raumhöhe ~2,15m) habe, sollte
das ohne Blendwirkung gehen. Die "Galgenkonstruktion" halte ich für ein wenig
gewagt... .

Beim Hintergrund schwanke ich ehrllich gesagt noch. Ich möchte eigentlich bei der
Hintergrundbefestigung nicht die ganze Kellerwand "verbohren" . Auf der
anderen Seite käme man dann durch einfaches Vorziehen der Anlage immer leicht von
hinten an die Anlage, ohne erst den Hintergrund anzuschrauben. Da bin ich
noch unschlüssig.

Gruß,
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 2:56am

Hallo ZZZ,

ich werde den Unterbau als Holz-Rahmenkonstruktion aus 5 Segmenten aufbauen. Ein
Segment wird also ca. 1,25m lang sein. Ich passe die Segmentlänge ein wenig dem
Gleisplan an, um mit den Stössen nicht direkt unter mehreren Weichen zu sein.
An den Stossstellen der Segmente wird jeweils noch ein Metallständer mit angeschraubt.
Mit langen Schrauben und großen Unterlegscheiben sollte das gehen. Der Endbahnhof
steht also am Ende auf 6 dieser Stützen.


Gruß
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 2:58am

Hallo,

anbei meine ersten Ergebnisse beim Anlagenbau. Leider warte ich noch auf die Metallprofile zum aufständern der Anlage.
Die Module für den Unterbau der oberen Ebene sind schon fast fertig. Noch ein paar Durchführungen für die Verkabelung
mit der Lochsäge anfertigen und die Schraubenlöcher im sichtbaren vorderen Rahmen verspachteln und streichen.

Ich bin gespannt wie stabil und verwindungssteif die Anlagen auf den Metallprofilen sein wird... .

Gruß
Bernd

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Saturday, March 3rd 2012, 2:59am

Hallo YYY, ZZZ,

@YYY: Multiplex Plattern formstabiler. Da kann ich dir nur zustimmen.

Durch die Verwendung von trockenem Holz, das erst in dem Zustand
auf das notwendige Maß gehobelt wurde, erwarte ich keine großen
Problem bzgl. des Verziehens. Zudem habe ich in dem Keller bei
der Feuchtigkeit nahezu immer die gleichen Verhältnisse. Wir (ich)
werde(n) es sehen... .

@ZZZ:
Die Module liegen mit je einem 28mm Brett aneinander. Dazu kommt
noch das 50mm breite Vierkantprofil. Alles wird mit ausreichenden Schloss-
schrauben 3mal pro Stoß verschraubt. Diese Verbindung wird sich m.E.
nicht anderes als ein durchgehender Unterbau verhalten. Ich hoffe, ich
mache gleich gute Erfahrungen bzgl. der Formstabilität wie du... .

Gruß
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 3:01am

Hallo,

endlich habe ich die bestellten Vierkantprofile für den Unterbau bekommen. Durch das
recht dünne Material sind die Rahmen erstaunlich "leicht".

Jetzt beginnen für mich ein paar wirklich nicht gerade geliebte Aufgaben. Mit Verdünnung
entfetten, grundieren und endlackieren :(

Da hilft nur dran bleiben und an die kommenden schöneren Arbeiten denken...


Gruß und schönes WE,
Bernd

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Saturday, March 3rd 2012, 3:02am

Hallo,

anbei ein paar Bilder zum Anlagenfortschritt. Der Unterbau für die obere Anlagenebene ist so gut wie fertig.
Bisher kann die gesamte Anlage noch bequem alleine verschoben werden. Auch meine (schwachen)
Befürchtungen, die Anlage könnte wegen der Konstruktion an der Vorderseite zu stark nachgeben,
waren unbegründet. Ich sehr stabil geworden.

Gruß und schönes WE,
Bernd



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Saturday, March 3rd 2012, 3:03am

Hallo,

nachdem der Unterbau nun weitgehend fertig ist, habe ich am Wochenende die ersten Gleis "Legeversuche" gemacht.

Zwei Dinge "musste" ich dabei bereits lernen:

1.) Zwischen Gleisplanprogramm im Rechner und dem späteren realen Eindruck "auf der Platte" gibt es große
Unterschiede. Evtl. muss ich noch mal an den Gleisplan ran... .

2.) Trotz Dämmstreifen zwischen der Unterkonstruktion und den Segmentplatten muss m.E. eine
(Schall-)Dämmschicht unter die Gleise. Die Verschraubung der Platten macht den bisherigen Effekt wieder
weitgehend zu nichte.


Gruß und schöne Woche,
Bernd


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Saturday, March 3rd 2012, 3:04am

Hallo,

ich habe bereits bei den ersten Legeversuchen gemerkt, dass ich ohne eine
Zwischenlage auf(!) den Anlagensegmenten als Schalldämmung nicht auskomme.

Dafür habe ich mir eine dünne (2,2mm) grüne Dämmfolie bersorgt, wie man sie
unter Klick-Parkett verwendet. Die wäre von der Festigkeit (Styrodur) und von der
Dicke prima gewesen. Gerade die Dicke ist nicht unwichtig, da ich die Dämmung
beim Aufbau bisher nicht berücksichtigt hatte :-( . Je dünner, je besser also.

Ein Versuch bei einem Segment ging aber leider total "in die Hose". Ich hatte die
Platte und die Dämmung jeweils mit lösungsmittelfreiem Sprühkleber besprüht, und
die Folie dann aufgelegt und über Nacht mit Bretten beschwert. Am nächtsen Tag
sah alles prima aus. Leider nicht mehr am darauffolgenden Abend. Teile der Folie
haben sich wieder gelöst, so daß ich vor Wut wieder alles mit der Spachtel abgekratzt
habe... . :-(( .

Frage: Was verwendet ihr als Dämmschicht?
Frage: Flächig, um auch Schwingungen im Segment zu unterdrücken, oder nur als
Streifen unter den Gleisen?
Frage: Welchen Kleber nehmt ihr dazu?

Bitte schreibt mir, was bei euch geklappt hat. Solche Fehlversuche zehren an den
Nerven... .


Danke und Gruß,
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 3:05am

Hallo,

nach den nicht sehr erfolgreichen Klebeversuchen mit der Styrodur Unterlegfolie habe ich nun doch eine Zwischenlage aus Kork aufgebracht. Hat bzgl. der Schallübertragung auf die Rahmenkonstruktion/die Grundplatte schon etwas gebracht. Ist aber nicht weltbewegend. Vermutlich sind die 2mm dafür zu dünn... .

Damit sind die Unterbauarbeiten schon bald fertig.

Auch die Legeversuche für die Gleise habe ich jetzt weitgehend abgeschlossen. Evtl. noch die Länge der Stumpfgleise ein wenig anpassen. Ein paar Modifikationen zum Ursprungsplan mussten einfach noch rein. Damit sind meine Befürchtungen bzgl. "zu wenig Betreib" auch zerstreut... . Ein Personenzug und ein Güterzug im Bahnhof sollten jetzt kein Problem mehr sein.

Frage: Wie bereit sollte ein Bahnsteig in solch einem Endbahnhof in etwa sein? Mir kommen die ~6.5m (im Bild links vorne) einfach zu breit vor.

Gruß und schönes WE,
Bernd

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Saturday, March 3rd 2012, 3:06am

Hallo,

danke für eure schnelle Unterstützung. Die gut 15cm Bahnsteigbreite waren in jedem Fall zu viel. Das hatte ich schon vermutet... .

Dank des Verweises von Dietmar auf die Normen für Bahnsteige bin ich jetzt auf 12cm
Breite gegangen. Ich denke das lässt sich rechtfertigen. Zumal wenn auf dem linken Stumpfgleis evtl. ab und an mal ein VT abfahren würde. Ich muss dann nicht mehr von einem einseitigen Bahnsteig ausgehen.

Vielen Dank noch mal... :-))


Gruß
Bernd
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Saturday, March 3rd 2012, 3:07am

Hallo,

nach langer Zeit kann ich mal wieder einen kleine Fortschritt auf meine Anlage vermelden. Ich musste den Gleisplan im Vergleich zum Anfang dieses Beitrags ein wenig anpassen. Aber den Lokschuppen wollte ich einfach in linken hinteren Eck haben. Baustellen gibt es selbst in diesem Eck noch genug, wie Ihr seht... .

Ich stelle bei Gelegenheit den angepassten Gleisplan dazu hier ein.


Gruß aus dem Süden,
Bernd


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schmidb

Lokführer

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  • "schmidb" started this thread

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Occupation: Dipl. Ing.(FH)

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Saturday, March 3rd 2012, 3:08am

Hallo,

@XXX: Das Fahrrad ist von Addie.

Es kommt mir neben dem Lokschuppen recht klein vor. Ich denke, der Lokführer wird künftig eher die paar Meter zu Fuß zur Arbeit gehen... .

@YYY: Das ist ein Dittmann Lokschuppen.

Leider habe ich den nicht selbst gebaut, und schon gar nicht so gut farblich behandelt... . Konnte bei eBay nicht widerstehen. Evtl. hat ihn sogar jemand aus dem Forum gebaut und so prima gealtert.

Mich perönlich freut der m.E. recht gelungene Übergang auf den Hintergrund. Etwas Pflasterstraße und der leicht vorgezogene Holzlattenzaun, damit man die Kante nicht direkt sieht.

Ich frage mich, wie ich den Übergang an anderer Stelle kaschieren soll. Kann doch nicht überall einen Zaun hin machen. Habt Ihr da Tipps?


Gruß aus dem Süden,
Bernd
Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

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