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Staudenfan

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Sonntag, 5. August 2018, 16:54

(Modul-) Projekt Bahnhof "Höllengerst"

Servus und Grüß Gott in die Runde,

die derzeitigen tropischen Temperaturen machen Bastelarbeiten praktisch unmöglich.
Zeit also, mal das (Modul-) Projekt Bahnhof "Höllengerst" vorzustellen.
Schon zu H0-Zeiten hatte ich ein Faible für Bayerische Lokal- und Nebenbahnen. So entstand die Anlage Bahnhof "Fischach/Schw.", über die auch in den MIBA Ausgaben 6 und 7/2015 berichtet wurde:





Auch im Rahmen der Ausstellung "Höchste Eisenbahn!" im Schwäbischen Volkskundemuseum Oberschönenfeld war die Anlage für ein halbes Jahr ausgestellt.
Ein SNM-Bericht findet man hier:

Sonderausstellung "Höchste Eisenbahn! - Mobilität für alle?" Teil 1

Doch das ist alles Geschichte.
Auch in der Spur 0 sollte es wieder etwas Bayerisches werden.
Ein Ausflug im Rahmen der digitalisierten Neuauflage des Filmes "Wallers letzter Gang" zu den Drehorten im Allgäu legte den Virus für das aktuelle Projekt.
Der Bahnhof "Hellengerst" ging mir nicht mehr aus dem Kopf.









Ein kleines Gebäude, überschaubare Gleise. Erste Planungen begannen:



Wie soll man das nun umsetzen?
In Stromberg wurde mir klar, es kann sinnvollerweise nur der Modulkopf nach Braunschweiger-Norm zum Einsatz kommen.
Also, flugs die Seite von Harald Brosch gesucht ( http://www.williwinsen.de/modulprofile.html ).
Die Standard-Breite von 415 mm habe ich auf 450 mm verbreitert, damit am Bahnhofsgebäude, bzw. an der Ladestraße noch ein Fahrzeug gut zu stellen ist.
Zwei Module a 120 cm sollten es werden. Nächster Schritt: die Bestellung dafür aufgeben.





Nach wenigen Tagen schon lag das Paket schon vor der Tür.
Doch, Moment, wie sollen die Module "auf die Beine" kommen?
Eine für mich praktikable Lösung fand ich in den Beinklemmen von RBS ( http://wp11092200.server-he.de/rbs/beinklemmung.php ):



Dazu wurden entsprechende Alu-Beine im B&T-Shop bestellt ( https://www.metall-kunststoffhandel.de/ ), wobei die gewählte Wandstärke von 3mm überdimensioniert ist. 2mm reichen vollkommen aus!



Die Alu-Beine wurden dann noch mit passenden Lamellenstopfen mit Stellfüße versehen:



Da die Schraubenlöcher der Module auch bereits gelasert sind, geht der Zusammenbau zügig vonstatten. Bald schon kann man eine erste Stellprobe machen:











Nun konnten die Gleise probehalber ausgelegt werden. Ein Grundriss des Bahnhofgebäudes gab einen ersten Eindruck von den Dimensionen.





Zeitgleich hatte Jürgen Hans ( https://www.jaffas-moba-shop.de/lasercut…che-bahnbauten/ ) eine Projektreihe Bayerischer Bahnhöfe aufgelegt.
Auch ein Gebäude für "Höllengerst" war dabei:







Wie es oft so ist, während dem Bauen kamen weitere Ideen. So wurden zwei weitere Modul-Kästen a 60 cm beschafft, auf denen jeweils ein Bahnübergang und eine Bayerische Wegüberführung ( Studio 95, siehe auch Berichte über "Thalrodach" hier im Forum ) ihren Platz finden sollten.
Aber auch in Sachen Bahnhofsbebäude war noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Ein Besuch in Nordhalben und ein Bild des Bahnhofs Roßhaupten im Algäu brachten mich ins Grübeln:



Und so wurde kurzerhand entschieden, doch einen Bayerischen Würfel in Anlehnung an "Roßhaupten" zu verbauen.
Ein entsprechendes Gebäude ist ja ebenfalls im Hause Jaffa zu bekommen:



Das soll es zum Auftakt erst mal gewesen sein. Wenn die Tropen-Hitze ein Ende gefunden hat, geht es ja hoffentlich auch mit dem Bau der Module weiter.
Bei Temperaturen von über 34 Grad im Zimmer ist an ein weiterbauen gerade nicht zu denken.

Ein paar erste Anmerkungen / Ideen zur farblichen Gestaltung des Mauerwerkes werde ich gleich noch nachreichen.

Bis dahin

:)
Gruß Thomas

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Sonntag, 5. August 2018, 17:08

Hallo Thomas,

gerade heute habe ich mich mal mit dem Thema "Module" auseinandergesetzt und bin dabei auch auf den Namen "Brosch" gestoßen. Umso schöner hier zu lesen, als wie unkompliziert du die gesamte Abwicklung schilderst!

Und ganz nebenbei hast du auch ein schönes Thema ausgewählt! Ich hoffe, die Berichterstattung geht noch weiter!

Beste Grüße, Helmut.

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Sonntag, 5. August 2018, 17:24

(Modul-) Projekt Bahnhof "Höllengerst" / das Bahnhofsgebäude

…….. und schon geht es, wie angekündigt weiter:

Der Ausschlag für den Bayerischen Würfel mit Zyklopmauerwerk gab unter anderem ein Besuch in Nordhalben.
Bei dieser Gelegenheit entstanden dann auch gleich ein paar Bilder als Vorlage für die farbliche Gestaltung des Mauerwerkes, sind doch hier verschiedenste Grau-Töne bis hin zu Braun und metallisch glänzende Stellen zu finden:

















Abweichend von den Bauten in Nordhalben wurden im Allgäu die Fenster- und Türlaibungen mit Ziegel ausgemauert. Vermutlich waren Fensterstöcke und Türen in grün gehalten (so wird es zumindest in "Höllengerst" sein):



Da Jürgen Hans (Jaffa) aus den vollen Material lasert, bedarf es noch einer verfeinerten Farbgebung, um an das Original möglichst gut hinzukommen.
Praktischerweise hat er die Tür- und Fensterausschnitte mit zum Bausatz gelegt, ein ideales Übungsfeld.
Wenn man nun die Bilder von Nordhalben studiert, stellt man fest, das die Fugen zumeist recht hell sind.
Um dies nachzustellen verwendete ich bei den Probestücken Farbpigmente von Noch. Das sah schon ganz brauchbar aus.
Wie aber jetzt die einzelnen Steine gestalten?
Da kam der Bericht im SNM-Magazin, Ausgabe 32, Seite 30 "Von Fugen und Farben", Ziegelmauer färben mit PanPastell, gerade recht.
Mit dieser Technik müsste doch auch mein Mauerwerk zu gestalten sein.
Gesagt, getan, gleich mal `ne Bestellung bei Bünnig aufgegeben( http://www.buennig-modellbau.de/farben&geschenke.html ).Die ersten Versuche sehen schon ganz vielversprechend aus:









Auch die Ziegeleinfassung der Fenster und Türen lassen sich damit gut nacharbeiten:



Aber, auch hier gilt im Moment: bei diesen Temperaturen ist kein Arbeiten möglich.
Die Berichterstattung wird zu gegebener Zeit fortgeführt.

Bis dahin allzeit Hp1 auf den Modellgleisen!

:)
Gruß Thomas

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Sonntag, 5. August 2018, 22:57

(Modul-) Projekt Bahnhof "Höllengerst" / der Schotter

…… so, noch einmal ich mit "Höllengerst", bei der höllischen Hitze. Ein neuer (zweifelhafter) Rekord im Hobby-Raum: 34,4 Grad !!
Ab wann geht da eigentlich was "kaputt", oder verflüssigt sich irgendwelches Schmierfett und läuft wo raus??
Farben, Kleber, usw. machen mir gerade diesbezüglich Probleme ……… :S

Doch zurück zum Thema!
Bevor das Einschottern in "Höllengerst" los gehen soll, muss natürlich klar sein, was es jetzt den werden soll.
Rein optisch viel meine Wahl auf KOEMO-Schotter. Sicherlich kein Schnäppchen, aber sehr überzeugend:

https://www.koemo.de/

Also, gleich mal ein paar Probepacks bestellt, denen dann auch eine "richtige" Bestellung inclusive Farbe und Kleber folgte.

Aber, oh man, wie kann ich den "Verbrauch" evtl. minimieren?
Da gab es doch mal den Beitrag von unserem Forums-Kollegen Heiner (sehr zu empfehlen, egal welcher Schotter zum Einsatz kommt):

Gleisschotterbedarf je Meter

Der nächste Gang war also zum Baumarkt meines Vertrauens um Trittschalldämmung zu kaufen.
Das Auffüllen der Schwellen mit dem Trittschalldämmungs-Mosaik ist schon eine zeitintensive Beschäftigung!
Die Schwellen wurden dann mit Dispersionsfarbe "Tabakbraun" vorbehandelt, um dann das entsprechene Finish mit Washings zu bekommen.
Die Gleise wurden, wie schon erwähnt, mit den KOEMO-Zwei-Komponenten-Farben gestaltet. Für mich eine sehr überzeugende Lösung.
Ja nun dann, frisch ans Werk:

























Zwei bis drei mal sollte man den Kleberauftrag wiederholen. Ich habe es mit einer Einweg-Pipette gemacht und es sei angemerkt, das man in 1:45 mit 200ml nicht weit kommt:



Wenn dann alles fest und fertig ist schaut es so aus:





Dieses Ergebnis hat mich überzeugt und es wird auch für "Höllengerst" zur Anwendung kommen.

Wenn es so weit ist, wird weiter berichtet. Doch jetzt müssen erst mal Gleise verlegt werden.

:) :whistling:
Gruß Thomas

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Montag, 6. August 2018, 07:42

Hoi Thomas,
tolles Projekt! Deine "Experimentalphase" mit Koemo erspart mir selbiges zu Testzwecken. Ich war allerdings unsicher, ob der H0-Rostroller auch für die 0-Schienenprofile geeignet ist. So wie Du es zeigts, funktioniert das wohl. Oder muss ich da noch etwas beachten?
Danke und Gruß
Rainer :thumbup:

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Montag, 6. August 2018, 09:13

Rostroller

Moin Thomas,

Deine Gleise gefallen mir sehr! Kannst Du noch kurz beschreiben, wie Du die Schwellen genaubehandelt hast? Auch diesen "Rostroller" hab ich noch nie gesehen... funktioniert das gut?

Danke, Gruß
Thomas
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Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

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Montag, 6. August 2018, 10:26

Moin Thomas,

Da war der Thomas, alias „moba tom“ früher mit seiner Bitte an Dir. Auch ich hätte mir gerne etwas mehr Erfahrungsaustausch gewünscht, wenn es trotz dem heißen Wetter, nicht zu viel verlangt wäre.

Viele Grüße,

Jacques

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Dienstag, 7. August 2018, 13:39

Fragen über Fragen ......

Servus in die Runde,

herzlichen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen.
Gebt mir bitte ein paar Tage Zeit zur Beantwortung der Fragen, bin gerade auf Dienstreise unterwegs.
Danke!

:)
Gruß Thomas

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Samstag, 11. August 2018, 11:27

Fragen über Fragen, hier der Versuch zur Antwort

Servus in die Runde,

da die Gleisbehandlung doch schon wieder einige Tage zurück liegt, habe ich erst nochmal in mich gehen müssen, was ich genau gemacht habe.

Die Idee war ja, bevor es an das "richtige" Einschottern der Module geht, zunächst mal ein Probestück zu machen, welches dann gleichzeitig noch als "Fotomeile" dienen soll. Können die vielen Erfahrungen aus H0-Zeiten 1:1 übertragen werden?

Im Fundus befand sich noch eine Anzahl an Gleisbettungen von Volker Wienke ( https://www.spurnull-magazin.de/neuheite…gleisbettungen/ ). Diese sollten bei der Gelegenheit auch gleich mitverarbeitet werden:



Die Gleisbettung wurde mit handelsüblichen Pattex auf das Brett aufgeklebt. Ebenso die "alten" Lenz-Gleise auf die Gleisbettung.
Dann wurde es etwas diffiziler. Die von Heiner vorgestellte "Schwellen-Füllung" ist doch etwas zeitaufwendig ( Gleisschotterbedarf je Meter ) aber sehr wirkungsvoll!

Als nächster Schritt der Bearbeitung werden die Schwellen nun mit einer holzbraunen Abtönfarbe, wie man sie in jedem Baumarkt bekommt gepinselt.
Und auch die grüne Trittschall-Dämmung wird gleich mit weggetarnt.





Von diesem Arbeitsschritt gibt es leider kein Bild. Die Farbe trocknet sehr schnell.
Der nächste Schritt war dann, mit verschiedenen Washings (z.B. von Vallejo) den Schwellen ein individuelles Aussehen zu verleihen.
Hier ist "learning by doing" angesagt. Das muss wohl jeder für sich entscheiden, wieviel und wie unterschiedlich er diese Ausprägung haben möchte.







Ist die alles gut durchgetrocknet (ein Fön tut hier bisweilen gute Dienste, aber Achtung, die Trittschalldämmung mag es nicht zu warm ….), kann es nun ans Schienenstreichen gehen.
Bei den derzeitigen Temperaturen müsste man die Schienen ja weiß streichen, wie es die RhB zur Zeit testet ( https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft…ehlung-weiss-an ), aber wir nutzen doch erstmal das KOEMO-Set:

https://www.koemo.de/koemo-rostroller.html ,

https://www.koemo.de/koemo-rostroller/rostfarben.html .

Meine Versuche mit dem Rostroller haben mich nicht 100%ig überzeugt, sodass ich wieder zur bewährten Pinsel-Methode überging.
Das muss aber jeder für sich entscheiden, mir lag das mit dem Roller irgendwie nicht so richtig.
Danach sollte es in etwa so aussehen:





Dann kommt das Schottern an die Reihe. Hier habe ich mir eine Mischung aus verschiedenen KOEMO-Sorten gemacht.
Auch das ist geschmackssache, bzw. es kommt daruf an, was man nach- bzw. darstellen möchte.
KOEMO bietet hier eine gute Auswahl und reichlich Bildmaterial auf der Homepage: https://www.koemo.de/

Der erste Versuch ist noch etwas buckelig geworden, der Nacharbeitungsschritt brachte dann aber den gewünschten Erfolg.
Ich denke, für den ersten Versuch in 0 und mit dem KOEMO-Material ist es ganz brauchbar geworden.





Anzumerken sei noch, das Fotos nur bedingt die Farben richtig wiedergeben. Je nach Lichtquelle wirkt es etwas anders.
Hierzu sei nochmal auf die Bilder der KOEMO-Seite verwiesen. diese sind sehr aussagekräftig.

Alles klar? Jetzt aber ab an die Arbeit! Bin gespannt auf die Ergebnisse und Erfahrungen andererzu diesem Thema.

In diesem Beitragsbaum soll es aber in erster Linie um den Bau der Module gehen. Das Schottern ist hier nur nettes Beiwerk.

Sonnige Grüße aus Bayerisch-Schwaben in die Spur 0-Welt

:)
Gruß Thomas

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Samstag, 11. August 2018, 12:16

Ressourcen sparen

Hallo Thomas,

ich habe folgende Vorgehensweise beim altern der Schwellen gefunden.

Mit banaler Wasserfarbe klappt das auch.

Schau hier:

http://www.meine-spur0.de/bauberichte/fi…75cf208b-68.php

Sogar extrem für neben das Gleis

http://www.meine-spur0.de/bauberichte/fi…c768595f-67.php


Aber es gibt viele Wege nach Rom

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