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isiko

Lokomotivbetriebsinspektor

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Thursday, March 31st 2016, 9:31pm

Proxxon MF70

Hallo Andreas,

schön, dass Dir meine Arbeit gefällt und ja, ich habe eine Proxxon MF70. Ich habe mir die Fräse mit einem Umbausatz der Fa. Usovo in eine CNC Fräse umgebaut. Angesteuert wird sie mit der Software „WinPC NC economy“. Um jedoch CNC-taugliche Dateien zu bekommen, brauchst Du einen sog. CAM-Prozessor. Ich verwende dafür die Software „Filou NC12 expert“. Als Zeichenprogramm nutze ich die Software „Medusa 4 Personal“. Letztere ist frei erhältlich, hat jedoch den Nachteil, das sie dann keine dxf-files erzeugt, die Du für Filou benötigst. Das kann nur die Kaufversion oder Du zahlst ein paar Euro an die Firma, die Dir dann dxf-files erzeugt. Ich umgehe das Problem, indem ich ein Plot-File generiere, welche Filou wiederum einlesen kann. Allerdings werden Kreise und Radien als Polygone erzeugt, was eine erhebliche Nacharbeit an den Zeichnungen erfordert.

Meine Erfahrung mit der umgebaute Fräse sind zwiespältig. Der Umbau geht verhältnismäßig gut von der Hand. Man muss aber einiges an zusätzlichem Werkzeug haben - mindestens eine Standbohrmaschine. Die Fräse an sich arbeitet als CNC-Fräse recht ordentlich. Allerdings sind die Spindeln nur mit Sekundenkleber mit den Schrittmotoren verklebt, was immer wieder mal zu Problemen führt, weil sich bei starken Belastungen schon mal der Klebstoff löst. Entscheidender Nachteil ist aber die geringe Motorleistung und damit das fehlende Drehmoment an der Fräs-Spindel. Langsame Geschwindigkeiten für die Metallbearbeitung sind fast nicht möglich. Messing geht gerade noch. Mit Aluminium habe ich erste Versuche gemacht und bin bislang kläglich gescheitert. Stahl habe ich noch nicht probiert. Für Arbeiten mit Polystyrol und Holz reicht es aber allemal. Unterm Strich würde ich mir die Fräse und den Umbausatz nicht wieder kaufen, sondern ein anständige Fräse anschaffen.

Zur Maßhaltigkeit meiner Zeichnungen muss ich sagen, sie sind ein Kompromiss aus Maßstäblichkeit und Festigkeit. Ich habe einige Maße aus Zeichnungen entnommen und andere wiederum von einem echten Hebel abgenommen. Wenn man alles genau maßstäblich baut, droht die Gefahr, dass die Kräfte des Seilzugs und der dauerhafte Betrieb dem Ganzen nicht förderlich ist. Es soll ja auch robust sein.

Ich hoffe Dir mit den Informationen soweit geholfen zu haben.

Besten Gruß,
Ian

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isiko

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22

Thursday, March 31st 2016, 10:05pm

Signalhebel

Moin,

nachdem ja nun der Weichenhebel funktioniert, habe ich die vergangenen Tage den Signalhebel fertig konstruiert und die Teile gefräst. Wie schon beim Weichenhebel sind die Masse an Teilen aus Polystyrol gefräst und einige Wenige aus Messing. Mein Versuch, einige Teile schon aus Aluminium zu fräsen, scheiterte bislang kläglich.

Im Bild zeigt die obere Reihe Teile, die ohne Änderungen vom Weichenhebel übernommen sind. Die Teile in der mittleren Reihe haben einige Änderungen erfahren, die für den Signalhebel erforderlich sind bzw. es sind schon erste Verbesserungen aus den "Erfahrungen" vom Weichenhebel eingeflossen. Die untere Reihe zeigt die neu konstruierten Teile. Jetzt geht es wieder ans Zusammenbauen. Ich denke, ich werde in Buseck versuchen ein Signal von Moog zu ergattern, um damit dann die Funktionstauglichkeit des Signalhebels zu prüfen. Allerdings muss ich dafür erst noch den Signalantrieb selbst konstruieren ;( .

Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen den Hebeln ist die Seilscheibe. Bei Signalhebeln ist sie im Prinzip nur beim Einsteller, also zweibegriffigen Signalen fest mit dem Stellhebel verbunden. Bei dreibegriffigen Signalen ist sie frei laufend und mit einem zweiten Hebel über ein Kuppelrad verbunden. Diese Möglichkeit habe ich bei meiner Konstruktion bereits berücksichtigt. Die Kulissenführung der Seilscheibe ist ebenfalls ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Mit ihr wird die Signalschubstange im Verschlusskasten bewegt. Jaja, viele Fachbegriffe, ich weiß.

Besten Gruß,
Ian
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Friday, April 1st 2016, 9:44am

Planungsunterlagen

Hallo Ian,

ich danke Dir für Deine ausführliche Antwort und Deinen Rat bzgl. der Fräse. Vielleicht hast Du oder ein anderer Bastler einen Vorschlag für eine bezahlbare CNC fähige Fräse für den Hobbybereich?

Wegen der Vorlagen für die Konstruktionszeichnungen habe ich aber doch nochmal eine Frage: Hast Du einen Hinweis wo man Maßangaben für die Teile rund um die Hebelbank herbekommt?

Ich habe im Netz Bücher gefunden, wo vermutlich die Angaben zu finden wären, aber der Preis übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten bei Weitem:
;( 990 EUR, Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel & Co, Braunschweig, 1903, Einzel-Konstruktionen der Weichen- und Signal-Stellerei
:( 750 EUR, Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel & Co, Braunschweig, 1912, Konstruktionszeichnungen Einzel-Bauarten der Weichen- und Signal-Stellerei

Wäre es für Dich vorstellbar Deine 3D Dateien hier zu veröffentlichen? Ich denke, daß einige Mitleser (z.B. ich ;) ) daran interessiert wären Dein Projekt nachzubauen...

Natürlich würde ich es verstehen, wenn Du Deine Vorarbeit nicht einfach verschenken willst. Hätte ich bessere Unterlagen, würde ich sofort selbst mit der Konstruktionszeichnung beginnen. Leider habe ich keine Originale zum Abnehmen der Maße wie Du. Bei ebay kann man zwar einen Hebel kaufen, aber den muß man selbst abholen und damit ist das für mich zu teuer und zu weit entfernt. Deine Bemerkung mit den Anpassungen bei Verkleinerung Kompromisse wegen der Stabilität machen zu müssen ist klar, aber mir fehlen schon so grundsätzliche Angaben wie der Durchmesser der Scheibe von Signal- und Weichenhebel, sowie die Länge der Hebel. Ich könnte mir eine Zeichnung ausdrucken und dann die Längenverhältnisse ausmessen, aber das wäre nur die Notlösung.

Beste Grüße und Daumen hoch :thumbup: für Deinen Signalhebel
Andreas

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24

Tuesday, April 5th 2016, 5:01pm

Signalhebel

Moin,

nun ist der Prototyp vom Signalhebel auch fertig. Das war ein durchaus schwieriges Unterfangen. Zunächst ließ mich die Alu-Bearbeitung nicht ruhen und ich habe dann doch passende Einstellungen und Geschwindigkeiten für die Fräse gefunden, mit der es funktionierte. Vortrieb und Frästiefe sind hierbei aber so gering, dass das Fräsen der wenigen Teile dann echt lange dauert. Das Kleben der Alu-Teile war dann noch ein Fall für sich. Ich hatte zunächst Sekundenkleber genommen, was aber nur augenscheinlich hielt. Ein kleiner Druck und die Teile fielen wieder auseinander. Also die Klebestellen säubern und Zweikomponentenkleber versuchen. Das hält. Nach dem Abbinden habe ich die Teile dann noch in den Backofen bei 60 Grad ein viertel Stunde aushärten lassen. Ob das nötig ist, kann ich nicht sagen, aber schaden tut es auch nicht.

Bei der Montage der Teile habe ich dann noch zwei Konstruktionsfehler entdeckt, die dazu führten, das ich zwei Teile neu konstruieren musste. Nun geht es aber. Wie man anhand der Bilder sehen kann, habe ich, wie schon im Beitrag 22 beschrieben, die Seilscheibe so konstruiert, dass sie sowohl frei laufen kann, als auch durch anbringen einer "Knagge" (Anschlag) fest mit dem Stellhebel verbunden ist. Ersteres ist erforderlich bei dreibegriffigen Signalen. Was ebenfalls berücksichtigt ist, ist, dass die Seilscheibe bei gezogener Handfalle (Griff) durch einen Mitnehmer aus der Ausgangslage heraus mitgedreht wird. Wenn das Signal dann umgelegt wird, rastet die Handfalle zwar ein, jedoch gibt sie die Seilscheibe nicht frei. Diese bleibt solange festgehalten, bis das Signal wieder in Ruhestellung gestellt wird.

Was den Signalhebel auch deutlich vom Weichenhebel unterscheidet, ist die zusätzliche Kulissenführung zur Ansteuerung der Signalschubstange (zweiter Ausleger nach hinten). Hier kann man anhand der Fotos auch sehr schon sehen, wie sich die Lage des Auslegers bei festgesetzter Seilscheibe noch oben bewegt und bei freilaufender Seilscheibe unverändert in seiner Lage verharrt.

Insgesamt klappt die Konstruktion schon ganz gut. Die Mischbauweise aus Alu, Messing und Polystyrol scheint praxistauglich zu sein. Genaueres weiß ich allerdings erst, wenn ich auch den Signalantrieb konstruiert und gebaut habe und dann das ganze wieder mit einem Stahlseil belasten kann. Man wird sehen.

Besten Gruß,
Ian
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Tuesday, April 5th 2016, 11:40pm

Hallo Ian,

ich weiss nicht, was mehr Bewunderung verdient - dein Durchhaltevermögen über Jahre hinweg oder der jetzt sichtbare Erfolg deines Bemühens ... In jedem Fall lüpfe ich mit Respekt den imaginären Hut und sende dir ein ganz dickes Kompliment!!!

Viel Erfolg auch weiterhin
und beste Grüsse

Dieter

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Wednesday, April 6th 2016, 9:25am

Hallo Ian,

also ein Aprilscherz scheint es nicht zu sein, denn was Du da baust und zeigst ist schon bewundernswert. Da muss die Liebe zum Detail schon gross sein, um so etwas hinzupfriemeln und dann funktioniert es auch noch. Kompliment!
Gruss
Robert
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Friday, April 8th 2016, 7:51pm

Hebelbankuntergestell

Moin,

vielen Dank für das positive Feedback und herzlichen Dank auch an Dieter und Robert. Zum einen spornt das natürlich ungemein an, zum anderen macht es dann auch mehr Freude, hier im Forum weiter zu berichten.

Anders als geplant - ich wollte ja mit dem Signalantrieb weitermachen - habe ich mich dem Hebelbankuntergestell angenommen. Meine erste Konstruktion (Beitrag 13) war zwar schon recht ausgereift, stellte aber nur die Seitenansicht dar. Wie das Untergestell nun in der Breite auszusehen hatte und welcher Abstand zwischen den Hebeln sinnvoll ist, kann man eigentlich nur haptisch begreifen. Ich hatte meine beiden Prototypen mal nebeneinander montiert, um den für mich idealen Abstand herauszubekommen. Mit 20 mm kann man noch recht gut greifen und die einzelnen Hebel sind dann auch nicht so elend weit auseinander. Danach habe ich noch so den ein oder anderen Zehntel Millimeter an meiner Konstruktion verbessert.

Nachdem ich nun auch bessere Ergebnisse mit Alufräsen erzeugt hatte, entschloss ich mich das Untergestell der Hebelbank aus Aluminium zusammenzubauen. Die verschiedenen Profile, die noch so nötig sind, hatte ich mir schon vor längerer Zeit gekauft und sind aus Messing. Also frisch ans Werk. Insgesamt habe ich drei Hebelbankfüße hergestellt. Diese werden im Abstand von jeweils 8 Hebeln mit den L-Profilen und dem Boden verschraubt.

Das Bohren der L-Profile stellt zunächst wieder eine Herausforderung dar. Schließlich sollten die Bohrlöcher nicht durch die Gegend tanzen. Ich habe daher eine Bohrhilfe gefräst, mit der dann das Bohren mit der Standbohrmaschine super einfach ging und die erforderliche Genauigkeit auch erreicht werden konnte.

Zwar habe ich die L-Profile noch nicht mit den Hebelbankfüßen verschraubt, auch sind die Einzelteile der Hebelbankfüße noch nicht verklebt, sondern nur gesteckt, aber die probehalber zusammengestellten Komponenten machen Appetit auf mehr (jedenfalls bei mir).

Besten Gruß,

Ian
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Friday, April 15th 2016, 12:41am

Hallo Ian,

auch wenn ich mich wiederhole - nochmals ganz herzlichen Dank für deinen heutigen (bzw. inzwischen gestrigen) Besuch, der für mich, und das ist nicht übertrieben, mehr war als nur eine Kompensation für den nicht zustande gekommenen Besuch in Giessen!

Mir schwante ja schon so Einiges, als ich dich mit dem Karton aus dem Wagen aussteigen sah, aber als du dann die Hebelbank vor uns auf dem Tisch aufgebaut hattest, war es wieder da - das ungläubige Staunen, das mich schon beim Betrachten der Fotos in deinen letzten Bauberichten überkommen hatte ...
Du hattest ja schon geschrieben " ... kann man eigentlich nur haptisch begreifen", und das hast du mit dieser exklusiven Vorführung eindrucksvoll bestätigt.
Ich hatte ja 1964 im Zuge meiner Ausbildung bei der DB die Fahrdienstleiter-Prüfung auf dem mechanischen Fdl-Stellwerk in Hagen-Delstern abgelegt und beherrschte damals 'im Schlaf' Abhängigkeiten und Funktionieren von Hebelwerk, Weichen und Signalen; aber wenn ich einen Vergleich anstellen müsste zwischen 'meinem' damaligen Stellwerk und deiner feinmechanischen Arbeit, dann kommt mir mit Blick auf die präzise Gestaltung und Ausführung spontan eigentlich nur der Vergleich zwischen einer Billiguhr und einem Chronometer aus Glashütte in den Sinn ...

Weiterhin viel Erfolg
und beste Grüsse
Dieter

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Tuesday, April 19th 2016, 5:12pm

Hebelbank und Serienfertigung

Moin, moin,

wie Dieter ja schon in seinem Beitrag geschrieben hat (Danke dir für die netten Worte), bin ich mit der Hebelbank ein gutes Stück voran gekommen. Die Teile sind zwar noch immer nicht verklebt und einige Schrauben fehlen auch noch, aber man kann jetzt schon recht gut erkennen, wie der Verschlusskasten auf den Hebelbankfüßen ruht. Die Querelemente aus Polystyrol sind so gefräst, das 6 H-Profile geführt werden, die dann als Schubstangen fungieren sollen.

Ganz nebenbei habe ich mit der Serienproduktion der Weichen- und Signalhebel begonnen. Die Teile aus Polystyrol sind fast komplett fertig und reichen bislang für 5 Weichenhebel und 3 Signalhebel. Allerdings habe ich mich vertan und muss noch die Teile für einen zusätzlichen Weichenhebel herstellen. Ich nahm bislang an, das Gleissperren mit Signalhebeln gestellt werden, was aber nicht stimmt. Zum Glück sind die Masse an Teilen identisch. Jedenfalls reichen die Teile dann für den kleinen Durchgangsbahnhof mit 5 Weichen, einer Gleissperre und zwei Einfahrsignalen. Ausfahrsignale bekommt der Bahnhof nicht, nur Haltetafeln. Für eine Nebenbahn ist das ausreichend, wie ich auf vielen Fotos von Bahnhöfen der Innerstetalbahn gesehen habe.

Die nächsten Tage muss ich dann die Metallteile fräsen, was langwierig ist und sicherlich wieder den ein oder anderen Fräser kostet. Sind ja nur 64 Einzelteile für 8 Hebel ...

Herzlichen Gruß,
Ian
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isiko

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Tuesday, May 10th 2016, 12:25pm

Untertage

Moin zusammen,

es sind ja schon wieder etliche Wochen seit meinem letzten Beitrag vergangen. Ganz untätig war ich in der Zwischenzeit aber nicht. Viele Bauteile der Hebel sind fertig und warten nun auf die Endmontage. Letzteres hat sich etwas verzögert, da mir ein M1 Gewindebohrer abgebrochen ist und eine Weiterarbeit an den Hebeln damit zunächst vereitelt. Wesentliche Änderungen sind hier die Verbreiterung der Hebelböcke um 2mm (vergleiche Vorserienmuster zu neuer Version in Bild Hebelbank 2) und der zusätzliche Durchlass für ein Seil in deren Grundplatte, falls ich mal die Notwendigkeit von Kuppelrollen habe (z.B. für dreibegriffige Signale). Außerdem habe ich die Seilscheiben für die Weichen (siehe Bild Seilscheibe) noch etwas dem Vorbild getreuer angepasst. Sie habe nun auch die Halterung für die Ausscherklinke bei Seilbruch. Die ist zwar im Modell funktionslos, sieht aber m.E. besser aus. Außerdem habe ich nun die Hebelbank fast fertig zusammengeschraubt und verklebt und die ersten Anbauteile montiert.

Ferner habe ich mich noch etwas näher mit der Theorie des eingleisigen Streckenblocks sowie der gegenseitigen Erlaubnisabgabe und dessen Umsetzung beschäftigt. Das mechanisch im Modell nachzubauen, ist eine echte Herausforderung. Ich bin da aber noch etwas zwiespältig, da nach meinen bisherigen Recherchen, Bahnhöfe auf Nebenbahnen ohne Ausfahrsignale so etwas in der Regel nicht hatten. Der Fahrstraßenverschluss erfolgte hier gewöhnlich mit Schlüsseln, die an einem Schüsselbrett aufzubewahren waren. Vielleicht bereite ich es auch "nur" vor, da dann die Montage der Fahrstraßenhebel dann auch völlig anders aussieht, als bei Hebelbänken ohne Blockkasten. Vielleicht stelle ich aber auch noch Ausfahrsignale in Richtung Schattenbahnhof auf und realisiere damit nur in eine Richtung o.g. Einrichtungen, mal sehen.

Ich habe mich aber, wie die Überschrift schon aussagt, im Wesentlichen mit der Technik Untertage beschäftigt. Das ist zwar nicht so spektakulär, muss aber dennoch irgendwann in Angriff genommen werden. Als erstes habe ich mir den bereits vorgestellten Prototypen des Weichenantriebs vorgenommen. Den habe ich ich noch etwas umkonstruiert, um ihn einfacher zu befestigen und gleichzeitig habe ich ihm noch einen Umschalter verpasst. Den kann man nun für die Polarisation eines Herzstückes nutzen (was ich bislang nicht als nötig erachtet habe) oder eben als Rückmeldekontakt für die Computerüberwachung, was mir eher vorschwebt.

Daneben waren noch die Umlenk- und Fühungsrollenhalter neu zu entwerfen. Für die Versuchsanordnung hatte ich noch zwei 3mm Polystyrolplatte miteinander verklebt. Das hat sich aber als nicht zweckmäßig erwiesen, da diese beim Bohren, Gewindeschneiden und auch Verschrauben zum auseinandergehen neigen. Ich habe daher nun die Halter aus 5mm starken Platten gefräst. Stärkeres Material hat mein Bastelshop leider nicht vorrätig. Für die Umlenkrollen nehme ich jetzt größere Seilrollendurchmesser, um das Stahlseil nicht so um die Ecke zu zwängen. Hierdurch erhoffe ich mir eine höhere Leichtgängigkeit. Übrigens haben die Umlenkrollen auch beim Vorbild einen deutlich größeren Durchmesser aus genau diesem Grund. Bilder hierzu werde ich später noch einstellen.

Dann hat mich noch die Konstruktion des Signalantriebs sehr viel Zeit gekostet. Nicht das ich ewig vor dem Rechner gesessen hätte, nein, es war eher die Frage, wie funktioniert es beim Vorbild und ist das so auch für die Modellbahn umsetzbar. Die Antwort ist "jaein". Letztlich habe ich einen Zwitter aus funktional vorbildlicher Umsetzung und praktikabler Lösung erstellt. Das Hauptkriterium, einen universellen Signalantrieb zu schaffen, mit dem ich drei Signalbegriffe (Hp0, Hp1 und Hp2) umsetzen kann, ist geglückt. Was nicht geht, ist die vorbildliche Rückfallposition in Hp0 bei Drahtbruch. Ich denke, das ist verschmerzbar. Nun, die Seilscheibe kann sich bei meiner Konstruktion um genau 360 Grad von Endpunkt zu Endpunkt drehen. Analog dem Vorbild ist die Mittelstellung (180 Grad Position) die Ruhestellung, also Hp0. In den jeweiligen Endlagen (0 Grad und 360 Grad) werden dann die Signalbegriffe Hp1 und Hp2 über die beiden Arme angesteuert. Im Original wird das übrigens bei den Stellungen 90 Grad und 270 Grad gemacht, da 0 Grad/360 Grad auch wieder Hp0 (Seilbruch) zeigt. Ein zusätzlicher Umschaltkontakt kann hier entweder zur Rückmeldung oder aber zur Anbindung eines Bremsmoduls verwendet werden. Wahrscheinlich werde ich letzteres machen.

Nebenbei habe ich noch die Umlenkrollen samt Halterung, die unter der Hebelbank sitzen wird, weitgehend fertiggestellt. Was noch fehlt, ist die Gruppenablenkung der Seilzüge, also die 90 Grad Ablenkung der Seilzüge nach rechts und links von der Hebelbank aus gesehen. Die ist zwar in der Konstruktion weit gediehen, aber noch nicht vorzeigbar.

So, das war es erstmal wieder.

Besten Gruß,
Ian
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  • Signal Hp1.jpg (142.94 kB - 91 times downloaded - latest: Aug 4th 2019, 11:14am)
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isiko

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Friday, May 13th 2016, 5:14pm

Fahrstraßenhebel

Moin,

ich habe mich also für eine Konstruktion der Fahrstraßenhebel entschieden, die die spätere Montage eines Blockkastens oben drauf zulässt. Mangels technischer Zeichnungen vom Original und damit fehlender Maße, ist dieser Teil der Hebelbank ausschließlich anhand von Vorbildfotos entstanden. Jeder Fahrstraßenhebel kann drei Stellungen einnehmen, also jeweils zwei Fahrstraßen festlegen. Für einen zweigleisigen Bahnhof reichen die vier Hebel genau aus; zwei Hebel für die Einfahrten (je Richtung ein Hebel) und zwei für die Ausfahrten (ebenfalls je Richtung ein Hebel). Die Verbindungsstangen und Wellen zu den Fahrstraßenschubstangen des Verschlußregisters werde ich dann als nächstes in Angriff nehmen.

Besten Gruß,
Ian

P.S.: Danke für die "Grünen".
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isiko

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Wednesday, May 18th 2016, 7:07pm

Fahrstraßenhebel "Die Zweite"

Moin,

nun bin ich wieder ein tüchtiges Stück voran gekommen. Die Fahrstraßenhebel sind nun mit den Fahrstraßenschubstangen verbunden, die sich nun um ca. 4 mm in jede Richtung verschieben lassen. Recht aufwändig ist hier die waagerecht liegende Übertragungswelle geworden. Diese ist über die ganze Länge um 3/10 mm plangefräßt, sodass die aufgesteckten Polystyrolausleger sich nicht auf der Welle verdrehen können. Das hintere Ende der Welle wurde mit einem M3 Gewinde versehen, um mittels Sicherungsmuttern (Stopmuttern) ein Verschieben der Welle in Achsrichtung zu vermeiden. In die Schubstangen wurde eine Ausnehmung ausgefräst, in die die jeweiligen Mitnehmer eingreifen.

So, jetzt gilt es die Signal- und Weichenhebel fertig zusammenzubauen und für die Fahrstraßenschubstangen noch die passenden Verschlußstücke zu fräsen. Anschließend soll das Ganze dann endlich eingebaut werden können. Wer sich jetzt fragt, was mit den Signalschubstangen ist, dazu später mehr. Hierfür muss ich mir erst noch Gedanken zum Blockkasten machen.

Besten Gruß,
Ian
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Monday, May 23rd 2016, 9:07pm

Blockwellen, Antriebe usw.

Moin zusammen,

ganz herzlichen Dank für die sehr netten Kommentare und Bewertungen. In der Zwischenzeit war ich nicht untätig und habe mit der Konstruktion des Blockuntersatzes, der Blockwellen samt Antrieben und des Blockkastenaufsatzes begonnen. Einen ersten funktionsfähigen Prototypen einer Tastsperre habe ich jetzt auch fertig - allerdings noch aus Polystyrol. Jedoch bin ich zuversichtlich, dass die Mechanik mit Messingteilen noch besser funktionieren wird, da dann die Hebelgewichte aufgrund ihrer größeren Masse mehr Wirkung zeigen werden. Damit ihr mal sehen könnt, wie klein das Ganze jetzt wird, habe ich mal ein 1 Cent Stück daneben gelegt.

Was ich wieder gelernt habe, man kann eben nicht alles maßstäblich verkleinern, da dann eine zuverlässige Funktion nicht mehr sichergestellt ist, mit anderen Worten, es ging überhaupt nicht. Die hier gezeigte Tastsperre ist bereits der 6. Entwurf!

Zu den Konstruktionszeichnungen sei nur so viel gesagt, alles noch in Bewegung, aber zumindest gibt es einen Eindruck, wohin die Reise geht. Was ich jedoch definitiv ändern muss, ist der bisherige Träger, an dem die Fahrstraßenhebel montiert sind. Ich brauche einfach einige Millimeter mehr Platz für die Blockwellen darunter. Das ist nicht tragisch, da ich zum Glück nur die Seitenwangen neu fräsen muss. Ansonsten kann alles so bleiben wie schon gezeigt.

Ich hoffe Euch bald erste montierte und vorzeigbare Ergebnisse zeigen zu können, habe jetzt aber wieder deutlich weniger Zeit mich um mein Hobby zu kümmern als in den vergangenen Wochen.

Bis dahin grüßt Euch,
Ian
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Monday, May 23rd 2016, 10:23pm

Hallo Ian,

es ist immer wieder beeindruckend, was unter deinen Händen entsteht - absolute Anerkennung!
Auch wenn wegen der Funktionalität maches Teil nicht maßstäblich sein sollte, kommst du trotzdem dem Einheitstellwerk sehr, sehr nahe.
Gut gelöst, konstruiert und umgesetzt.

Gruß
Jürgen

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