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1

Wednesday, April 17th 2013, 2:04pm

Kopfbahnhof auf 4 Meter

Hallo,

ich möchte euch den Gleisplan zu meiner neuen Anlage vorstellen.
Ja - es ist mal wieder ein Endbahnhof, aber ich will es so.

Das Thema ist ein heruntergekommener Stadtteil um 1967 mit mehreren Gewerben und Industrie in der Umgebung.
Als Platz steht ein Raum von 4x4m zur Verfügung. In diesem wird die U-Anlage mit dem Bahnhof auf dem einen Schenkel und einem Fiddleyard auf dem gegenüberliegenden Schenkel entstehen.

Vorerst wird nur der auf dem Gleisplan sichtbare Teil gebaut.
Der Unterbau steht schon, doch bevor ich nun die Gleise verklebe, hätte ich gerne euer Feedback wegen möglicher Fehler.


Raster 50 cm

Da der Bahnhof-Schenkel 110 cm tief ist, wird dahinter zur Wand 40 cm Platz gelassen. Die relativ große Tiefe will ich, damit auch ein bischen Bahnhofsumgebung dargestellt werden kann.
Gleismaterial ist Peco Code 124. Die Bogenweiche wird aus einer geraden Pecoweiche gebaut.
Der rechte Teil ist etwas an Zwänge angelehnt. Das Zwänge-Konzept gefällt mir außerordendlich gut. Doch leider war Zwänge mit den Peco-Weichen einfach nicht auf 4m zu realisieren. Da fehlte immer irgendwie 1-1,5 m für den Ausfahrtbogen.

Jedenfalls soll viel rangiert werden können.

Eine Hilfestellung brauche ich aber auf jeden Fall von euch:
Was für Schilder und Signale braucht der Bahnhof und wo genau müssen die stehen?

Ich würde gerne eure Meinungen hören.

Gruß Ralf

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Didier78

Lokführer

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2

Wednesday, April 17th 2013, 3:05pm

Hallo Ralf,

mir gefällt dein Plan sehr gut, könnte ich mir auch für meinen Endbahnhof vorstellen. :thumbup:

Eine kleine Anmerkung vielleicht noch: nehmen wir an, ein Personenzug fährt in den Bahnhof ein und hält am Bahnsteig. Danach drückt die Zuglok die Garnitur zurück, um abkuppeln und umfahren zu können. Vorher muss die Zuglok aber noch an die Tankstelle: wäre es nicht gefälliger, wenn du Kohle und Diesel per Rechtsweiche im Anschluss rechts an die DKW anbinden würdest? Zwar müsstest du dann noch eine Kreuzung einbauen, weil sich das Gleis zur BayWa und das zu den Brennstoffen kreuzen würden, aber so vermeidet man ein zick-zack Fahrt der Zuglok.
Dazu kommt noch, dass mir Varianten mit sich kreuzenden Anschlussgleisen einfach gut gefallen, aber das ist meine ganz persönliche Meinung. ;)

Gruß, Dirk.

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lok-schrauber (17.04.2013)

tom tofte

Rangiermeister

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3

Wednesday, April 17th 2013, 3:28pm

Hallo Ralf,

... es muß ja auch nicht immer "Zwänge" sein. Dein kleiner Bahnhof ist doch auch schon sehr schön! :thumbup:

Allerdings gefällt mir die Lage des Bahnsteiges gegenüber vom Eg überhaupt gar nicht. Deswegen habe ich mal Deinen Plan benutzt und ein paar kleine Änderungen und Ideen eingezeichnet (ich hoffe das ist okay so?).
Die Bahnhofsgleise leicht verschwenken damit der Bahnsteig zwischen Eg und Gleis Platz hat. Man muß dann die Weichenverbindung zwischen Bahnsteiggleis und Umfahrgleis etwas ändern, evtl. eine sanfte Biegung zwischen den Weichen, halt so das es wieder passt. Der Bahnsteig verläuft dann über das Gleis hinweg, ein Bohlenübergang zum Beispiel aus Holz (siehe auch die Bilder hier) war aber früher bei solchen Gegebenheiten gang und gäbe. Der Lokführer oder Rangierer muß nur aufpassen das er keine Fahrgäste umfährt! ;)



Einfache Signaltafeln reichen vollkommen. Also LP Signale für den Bahnübergang, H Tafel am Bahnsteigende, Trapetztafel an der Einfahrt, Ra10 Tafel an der Ausfahrt (sofern der Platz reicht) und die Sh0 Tafeln am Gleisende. Sh2 Tafel am Ende des Streckengleises. Eventuell wäre ein weiteres Anschlußgleis zur Fabrik oben links möglich (gestrichelt gezeichnet). Würde besser passen als Wohnhäuser und ein Kino, fände ich. Muß Du mal sehen ob Du das mit Deinem Gleismaterial hinbekommen würdest, wenn es Dir gefällt.

Lokbehandlungsanlagen würde ich (außer evtl. einem kleinen Wasserkran) keine in dem Bahnhof vorsehen. Nimmt nur Platz weg und ich denke mal, dass Loks hier auch nicht übernachtet haben und die Kohle oder Dieselvorräte für die Rückfahrt allemal ausreichten. Von daher fände ich es auch besser den Brennstoffhandel nicht als Dieseltankstelle zu "missbrauchen". ;)

Nachtrag: Man könnte die Weiche beim Brennstoffhandel "andersherum" einbauen, so das das anschließende Gleisstück etwas länger und mehr im Bogen verläuft uns so auch mehr den Bogen der Streckenausfahrt "mitmacht". Mir scheint es etwas gefälliger auszusehen und der Fabrikanschluß bietet ja genügend Raum zur Gestaltung:



Soweit mein Senf zu Deiner kleinen Station, vielleicht kannst Du ja was mit meinen Gleisplanideen anfangen?!

This post has been edited 3 times, last edit by "tom tofte" (Apr 17th 2013, 4:20pm)


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Didier78 (17.04.2013), lok-schrauber (17.04.2013), DRG (17.04.2013), Udom (17.04.2013), gabrinau (09.06.2013), Altenauer (29.12.2016)

4

Wednesday, April 17th 2013, 4:24pm

Hallo,

vielen Dank für die Feedbacks!

@ Dirk:
Deine Idee mit der Spiegelung des Bw-Gleises leuchtet ein.
Aber vieleicht ist das Bw-Gleis wie von Tom angesprochen doch zuviel ...

@ Tom:
Natürlich darfst Du im Plan herumzeichnen. Dafür ist er ja da!
Tolle Ideen - so ganz hat mir der Bahnhof auch nicht überzeugt - zuviel Bahnsteigbebauung für den kleinen Bahnhof.
Auch dachte ich, dass kein Bahnsteig durch ein Gleis führen kann/darf. Aber eine bessere Lösung wollte mir nicht einfallen.
Wenn Du es aber sagst, dann darf ich das! ;-)

Deinen Vorschlag werde ich auf jeden Fall aufgreifen. Die beiden beteiligten Gleise werden etwas weiter auseinander gelegt, damit ein ausreichend breiter Bahnsteig hinpasst. Damit das ganze auch plausibel aussieht, sollte der Bahnsteig besser ein Schüttbahnsteig (heißt der so?) sein?
Eine Kohlenhandlung statt des BWs gefällt mir auch gut.

Am linken Rand lasse ich meine Variante. Ist mir sonst zuviel Gleis. Ich will auch nicht sooo viele Industriekomplexe, sondern mehr Dörfliches.
Welche Gebäude in welcher Größe genau hinkommen (Kino, etc.) muss ich nach dem Verlegen der Gleise erst noch mit Papphäusern ausprobieren.

Danke noch für die Infos zur Signalisierung. Ich habe aber nach dem googlen noch Fragen:
  • LP-Tafeln: Brauche ich die L-Tafel, die P-Tafel oder LP-Tafel?
  • Brauche ich keine Warten-Tafeln (das W)?
Hmmh ... eine Frage an alle:
Sollten die beiden Gleise am EG/Güterschuppen parallel verlaufen oder lieber leicht auseinander gehen, wie es Tom eingezeichnet hat?
Kann mich gerade nicht entscheiden.

Gruß Ralf

tom tofte

Rangiermeister

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5

Wednesday, April 17th 2013, 5:00pm

Eine Kohlenhandlung statt des BWs gefällt mir auch gut.

Huch ... ich dachte eigentlich das sollte ein Kohlehändler sein! Auf einen anderen Gedanken bin ich gar nicht gekommen. ;)
Bei so einem kleinen Bahnhof ist ein Extragleis zur Lokversorgung wirklich überflüssig. Da bringt ein kleiner Brennstoffhändler eher mehr an Rangierbedarf auf Deine Anlage. Wasserkran reicht - wenn überhaupt - vollkommen aus.


LP-Tafeln: Brauche ich die L-Tafel, die P-Tafel oder LP-Tafel?
Brauche ich keine Warten-Tafeln (das W)?
Sollten die beiden Gleise am EG/Güterschuppen parallel verlaufen oder lieber leicht auseinander gehen, wie es Tom eingezeichnet hat?
Damit das ganze auch plausibel aussieht, sollte der Bahnsteig besser ein Schüttbahnsteig (heißt der so?) sein?

Man kann, denke ich durchaus LP Tafeln verwenden. Wenn Dein Bahnhof um 1967 herum spielt, könnte ja auch noch gelegentlich eine Dampflok hierher kommen. Heute verwendet man wohl nur noch die P Tafeln auf regulären Strecken, aber damals hat man nach dem verschwinden der Läutewerke mit den Dampflok auch nicht gleich alle Tafeln ausgetauscht, denke ich mal so.
Ein Wartesignal ist hier überflüssig. Kamen eigentlich nur auf größeren Bahnhöfen vor auf denen es auch richtige mechanische Stellwerke gab. Dazu ist Dein Bahnhof zu klein. Hier wird alles eher ortsgestellt werden und der FdL im Bahnhof kümmert sich darum wann rangiert werden darf oder nicht. Ohne seine Einwilligung bzw. seinen Befehl geht da gar nix! ;)
Aber Stefan oder andere hier wissen das sicher genauer und können es besser erklären.

Die beiden Gleise können durchaus leicht auseinander laufen. Das lockert die Szenerie etwas auf und vorbildwidrig ist es auch nicht.
Schüttbahnsteig auf alle Fälle ja! Sieht glaube ich einfach besser und glaubwürdiger aus! Gerade wenn es eher ländlich aussehen soll.

Das Gleis das "durch" den Bahnsteig führt ist ja nur ein Nebengleis. Bei Hauptgleisen (also dort wo Zugfahrten stattfinden) sieht das sicher anders aus, aber bei Dir finden da ja nur Rangeierbewegungen statt. Da wird langsam gefahren und es muß vom Rangierleiter und Lokführer eben genauestens drauf geachtet werden das der Bahnsteig frei ist! Am Übergang steht dann sicher eine kleine Hinweistafel für die Reisenden das der Aufenthalt hier gefährlich ist oder verboten ist (wie auch immer) ... Jedenfalls gab es solche Übergänge beim Vorbild recht oft!

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lok-schrauber (17.04.2013), Altenauer (29.12.2016)

6

Wednesday, April 17th 2013, 5:04pm

Hallo,

Danke Tom!

Hier mal der aktualisierte Gleisplan:



Jeap - gefällt mir auf jedenfall besser!

Gruß Ralf

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Udom (17.04.2013), gabrinau (09.06.2013), Altenauer (29.12.2016)

7

Wednesday, April 17th 2013, 5:19pm

Hallo Ralf,

wenn du aus der Kohle- eine Brennstoffhandlung machst und dafür
a) einen Kohlebansen gegen einen Öltank tauschst und
b) ein wenig Platz für das Abstellen/Bevorraten von Gasflaschen bereitstellst,
dann kannst du noch zwei weiter Waggonarten (Tankwaggon und G-Waggon oder Niederborder für die Gasflaschen) einsetzen.

Tschüß
Utz
Rheinhaven - muss jetzt leider verkauft werden :(

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lok-schrauber (17.04.2013)

8

Wednesday, April 17th 2013, 7:22pm

Hallo Utz,

sehr gute Idee mit dem Brennstoffhandel.
Sehr reizvoll, auch wegen der benötigten Wagenvielfalt (was die beiden anderen Gewerbe ebenfalls benötigen würden).

Was müsste ein Brennstoffhandel alles haben?
  • Kohlebansen
  • Brikettbansen
  • Gasflaschenlager
  • Öltank
  • Dieseltank
Fehlt noch was?
Ist Frage, ob die zur Verfügung stehenden Fläche von ca. 85 x 30 cm ausreicht, um nicht überladen zu wirken.
Lkws müssen da auch noch reinpassen.

Hier mal der erste Wurf - muss mich mit dem Thema erst noch genauer beschäftigen:



Gruß Ralf

PS: Ich denke der Schüttbahnsteig müsste auf Höhe der Schienenoberkante sein, damit es optisch über das Umfahrgleis nach was gleichsieht?

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Udom (17.04.2013), gabrinau (09.06.2013), Altenauer (29.12.2016)

9

Wednesday, April 17th 2013, 8:02pm

Hallo Tom,

in Beitrag 3 hast Du wohl noch den 2. Plan später hinzugefügt.
Der Wechsel der linken Anschlussweiche von links nach rechts ist perfekt!!

Das bringt auch mehr Platz für die Ausgestaltung oberhalb des linken Anschlussgleis.

Im Bogen wie in deinem Vorschlag will ich die Gleise aber nicht verlegen, da ich wegen des automatischen Kuppelns an allen betreffenden Stellen nur gerade Gleise haben möchte.



Gruß Ralf

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Didier78 (17.04.2013), gabrinau (17.04.2013), Udom (17.04.2013), Altenauer (29.12.2016)

tom tofte

Rangiermeister

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10

Wednesday, April 17th 2013, 8:19pm

in Beitrag 3 hast Du wohl noch den 2. Plan später hinzugefügt.

Hallo Ralf,
ja das stimmt! :whistling:
Ich kriege es einfach sehr selten hin einen Beitrag so komplett vorher fertig zu schreiben das ich nicht doch noch hinterher irgendwas zu verbessern fände!
Egal in welchem Forum ich auch unterwegs bin (es sind ja nur drei). Auch fällt mir oft noch hinterher was ein was ich dann in meinen kurz vorher geschriebenen Beitrag einpflege anstatt einen neuen aufzumachen. Ist vielleicht eine Art Schwäche von mir, aber hoffentlich nicht so extrem negativ. Zuweilen sprudelt es auch über bei mir ... ich hoffe man kann damit leben?! :S
Ich bemühe mich zwar das etwas abzustellen ... so richtig wirklich ist mir das bislang freilich nicht gelungen. ;)

Ansonsten hat Dein Gleisplan doch nun schon einige entscheidende Verbesserungen erfahren! :thumbup:

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Nuller Neckarquelle (18.04.2013)

11

Wednesday, April 17th 2013, 8:32pm

Hallo,

ja Tom - der Plan sieht jetzt wirklich besser aus, obwohl Gleis-mäßig eigentlich nur Details geändert wurden.
Es hat sich gelohnt, den Plan hier nochmals vorzustellen. Jetzt kann ich loslegen.

Vielen Dank Tom, Utz und Dirk!!

Gruß Ralf

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Didier78 (17.04.2013)

12

Wednesday, April 17th 2013, 9:14pm

Hallo, darf es noch ein Gleis mehr sein ? Und zwar ein Industriegleis in das Gewerbeareal - mal eben so eingezeichnet:



BERT
Das und weiteres auch auf meiner WEB-Seite : hier klicken : . . http://lenzstein.jimdo.com/

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AGR (17.04.2013), Udom (17.04.2013), Altenauer (29.12.2016)

tom tofte

Rangiermeister

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13

Wednesday, April 17th 2013, 9:35pm

PS: Ich denke der Schüttbahnsteig müsste auf Höhe der Schienenoberkante sein, damit es optisch über das Umfahrgleis nach was gleichsieht?


Häh ?(

Natürlich sollte der Schüttbahnsteig im Bereich des Übergangs über das Gleis auf Schienenhöhe oder knapp unterhalb dieser liegen. Danach kann die Bahnsteigkante wieder auf das Niveau ansteigen welches der Bahnsteig im Bereich des Eg's auch schon hatte ...

So - ich hoffe ich hab Deine Frage richtig interpretiert.
Und das "Häh" sprich (versteh) mal bitte so wie es auch im Film "Willkommen bei den Sch’tis" gemeint ist ... nämlich humorvoll! http://www.youtube.com/watch?v=u3q5v_VM124 ;)

@ Bert: Hatten wir ähnlich schon weiter oben, aber Ralf mag das wohl nicht so sehr ... ;)

Quoted

Am linken Rand lasse ich meine Variante. Ist mir sonst zuviel Gleis. Ich will auch nicht sooo viele Industriekomplexe, sondern mehr Dörfliches.

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Wednesday, April 17th 2013, 10:19pm

Hallo,

@ Tom:
Die Sch'tis sind wirklich der absolute Hammer! Die hab ich schon mehrmals angeschaut - und könnte schon wieder!

Aber ich habe mich mit dem Bahnsteig wirklich etwas suboptimal ausgedrückt. Vieleicht kann ich mich nachfolgend etwas klarer ausdrücken:
Also im Bereich des Umfahrgleis muss die Schüttung auf Gleisniveau sein. Das ist klar.
Aber durch den 9°-Winkel der Peco-Weichen ist der Bahnsteig sehr lange spitz zulaufend, was die Niveaanpassung optisch problematisch macht (im Plan gut zu erahnen).
Eine derart schräge Niveau-Anhebung sieht komisch aus. Bei einer geraden (90°zum Gleis) oder nur leicht schrägen Anhebung wäre trotzdem 1/3 des Bahnsteigs auf niedrigem Niveau.

Auch wären die Reisenden sehr gefährdet, wenn diese im Bereich der Niveauanpassung aus den Wagen steigen.
Verknackste Knöchel, abgebrochene Absätze, ...

Deshalb meine ich, dass es optisch (und gesundheitlich) günstiger ist, gleich den gesamten Bahnsteig nur auf Schienenhöhe zu schütten.

Hat jemand einen besseren Vorschlag?

@ Bert:
Ne, ne, Du - das wäre auf jeden Fall ein Gleis zuviel!
Dieser Bereich ist zur Ausgestaltung reserviert.

Gruß Ralf

tom tofte

Rangiermeister

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15

Wednesday, April 17th 2013, 10:35pm

Eine derart schräge Niveau-Anhebung sieht komisch aus. Bei einer geraden (90°zum Gleis) oder nur leicht schrägen Anhebung wäre trotzdem 1/3 des Bahnsteigs auf niedrigem Niveau.
Auch wären die Reisenden sehr gefährdet, wenn diese im Bereich der Niveauanpassung aus den Wagen steigen.
Verknackste Knöchel, abgebrochene Absätze, ...
Deshalb meine ich, dass es optisch (und gesundheitlich) günstiger ist, gleich den gesamten Bahnsteig nur auf Schienenhöhe zu schütten.


Hallo Ralf,
solche Bahnsteige mit verschiedenen Höhen (bedingt durch Gleisquerung oder ähnlichem) hat es häufiger gegeben, gerade früher auf den sogenannten Landbahnhöfen. Aber nicht nur dort. Leider kann ich keine Bilder dazu finden momentan, aber es gibt welche vom Vorbild! Die findet man aber nur wenn man nicht gerade danach sucht wie ich eben gerade ... ;)

Ich würde es so machen wie von mir beschrieben. Normaler Schüttbahnsteig im Eg Bereich, dann absenken damit die Lok und Wagen über'n Bahnsteig kommen, dann wieder erhöhen auf vorheriges Niveau. Das es früher für die Reisenden sehr oft recht unbequem war (von behinderten Menschen gar nicht erst zu reden) ist wohl war ... aber so war das früher eben einfach. Der Bf. Würzburg hatte früher derart niedrige Bahnsteigkanten - heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen! Und Würzburg war beileibe nicht der einzige größere Bahnhof. Da gab es bis weit in die letzten Jahre noch so einige. Im Zuge neuer Baunormen, des behindertengerechten Ausbaus und veränderter Unfallvorschriften ist da vieles heute ganz anders als früher noch üblich ...

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lok-schrauber (17.04.2013)

16

Wednesday, April 17th 2013, 10:52pm

Hallo Tom,

ich werde es einfach nach dem Gleisbau mit XPS-Platten austesten und mich dann entscheiden.
Vieleicht sehe ich es gerade problematischer, als es in Wirklichkeit ist.

Gruß Ralf

17

Thursday, April 18th 2013, 11:04am

Hallo,
nur eine kurze Anmerkung zu Bahnsteigabsenkungen. Die gab es bis vor einigen Jahren noch häufig, damit die Elektrokarren und auch handkarren von einem Bahnsteig zum anderen fahren konnten. damals schleppten die Züge ja noch Gepäckwagen mit!
Gruß Heiko

18

Thursday, April 18th 2013, 11:41am

noch zum Brennstoffhandel

Hallo Ralf,

einen Dieseltank brauchst du nicht, damit wurde ja nichtgeheizt, der gehört (wie der Benzintank) eher zu einer Tankstelle.
Ansonsten gabe es (soweit ich mich erinnere, ist immerhin schon über 40 Jahre her) bei unserem Kohlenhändler drei Arten von Kohle: Brikett, Eierkohle und Koks (mit letzterem haben wir geheizt - was für eine Sauerei!).

Tschüß
Utz
Rheinhaven - muss jetzt leider verkauft werden :(

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lok-schrauber (18.04.2013)

19

Thursday, April 18th 2013, 11:53am

Hallo zusammen,

wie sieht es denn statt Dieseltank mit einem Heizöltank aus :?:

Wir bekamen anfang der 1970er Jahre eine Zentralheizung mit Ölfeuerung. Aber davor gab es in fast jedem Zimmer der oberen Etage einen kleinen Ölofen, der, jeder für sich, seinen kleinen Heizöltank mit etwa 5 bis 10 Liter Inhalt, eingebaut hatte.

Heizöl ist doch auch Brennstoff ;) und manche Brennstoffhändler haben m.W. auch Altöl aus Automotoren gesammelt, welches dann Fassweise abgefahren wurde ...

Tschüß aus Leese

Frank-Martin

DRG

Heizer

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20

Thursday, April 18th 2013, 12:07pm

Hallo Ralf,

ein schönes Projekt hast Du Dir ausgesucht, erlaube mir noch Alternativen einzubringen.

1. Mir erscheint die Kopframpe vor dem Empfangsgebäude so einfach nicht ganz stimmig, obwohl diese in der von Dir gezeichneten Größe sehr realistisch ist.
- zwei Gestalterische Blickpunkte wie Bahnhofsgebäude und Kopframpe konkurrieren zu dicht miteinander. Gerade in dieser Entzerrung lag unter anderem für mich der Reiz bei den Plänen zu Zwänge.
- es fehlt irgendwie die Weiterführung nach rechts auf und an der Rampe, sie endet hier ohne gestalterischen Abschluß bzw. gestalterische Möglichkeiten zur Wand und zur Hintergrundskulisse. Hier wird einfach zu plötzlich deutlich, hier endet die dargestellte Eisenbahnfläche als Ausschnitt der realen Welt....
- die Rampe selber und die dort stehenden Wagen verdecken den Blick auf wichtige und schöne Teile von Fahrzeugen, wie Fahrwerke (die ich auch gerne mal im Stand beim warten mir ansehe), sowie auf den Bahnsteig mit den Figuren am Bahnsteiggleis und anderen Detailszehnen....
- das dadurch ein längeres gerades Gleis wegfällt und ein kurzes mit erhöhtem Rangieraufwand zu bediehnen entsteht, verstärkt für mich umsomehr den Industriekarakter der Anlage und die damit verbundenen Rangieraufgaben.
- durch die andere Anbindung entsteht eine Entzerrung und du kannst die Rampe besser von zwei Seiten mit Straßenfahrzeugen befahren.

Bild mit Einbindung der Rampe, die mir allerdings etwas groß geraten ist.



2. Das Gleis zum Brennstoffhandel würde ich durch Einfügen eines kleinen Bogenstückes ( lila-magenta dargestellt) etwas schwenken, das Fabrikgleis dann gerade mitschwenken, so entsteht eine Möglichkeit die Enge zum Lagerschuppengleis aufzulockern. Ebenso würde ich gestalterisch das Brennstoffgleis mit an die Ladestraße anbinden. Es entsteht etwas der Eindruck der Weitläufigkeit wie er durch die in Pflaster verlegte Gleise, ohne Zäune und Tore entstanden ist.

3. Mir gefällt der Erweiterte Industriebereich von @Tom einfach besser, weil er das Anlagenthema betont und die Ecke zum Hintergrund entschärft, den ich an der Stelle unbedingt ausrunden würde. In diesen Fabrikbereich könnte auch der Bockrahn verlagert werden. Die Häuser zum Brennstofhandel würde ich 90 Grad zusammenfügen und als typische Hinterhofansichten darstellen.

Bild heirzu:

4. Wie nun die frei gewordenen Fläche vor dem Bahnhof gestaltet werden könnte habe ich allerdings zugegeben noch keine so richtige Vorstellung, denn diesen Platz mit vielleicht einem angedeuteten Wasserbecken als Umschlagsfläche aufzufüllen, wird sicher dem Bahnhofsgebäude auch nicht gerecht. Dieses sollte, wenn natürlich nur als der Seitenarm eines Flußlaufes, wie er zu Industriellen Flächen geführt wurde, um dort die Güter umladen zu können, dargestellt werden.

Beispiel Elmshorner Hafenbecken, wo es in der Vergangenheit Gleisanlagen zu diesem Betrieb gab.
Bild 1
Bild 2

Vielleicht geht mit mir hier nun auch die Fantasie etwas durch, um so etwas auf der Restfläche umsetzten können. Ist damit sogar eindeutig zu viel und entsprich nicht mehr dem "weniger ist mehr".

Alles andere sind nur typische Vorschläge wie ich sie aus meinen Jugenderinnerungen, aus Hamburg - Altona, Ottensen und Bahrenfeld so vor Augen habe. Da ich als Alternative paralell und unabhängig zu meinem Landbahnhof auf ähnlicher Fläche ein Rangierthema plane, bin ich für Anregungen und mögliche Umsetzungen immer dankbar, die mir durch Deine Vorstellung und der daraus entstehenden Diskussion gegeben werden.

Mit Gruß, Thorsten

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