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tom tofte

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21

Monday, February 29th 2016, 7:47pm

Hallo Mark,

das hier wäre auch noch eine Variante wenn Du Rangiererschwernisse haben möchtest:



Die Zustellung der Wagen zum oberen Gla könnte so - bei teilweise belegtem Güterschuppengleis - etwas mehr Aufwand erfordern. Zugleich spart man sich gleich zwei Gleissperren. Die obere Weiche ist mir leider etwas verrutscht, die sollte eigentlich passend zum Güterschuppengleis liegen. :whistling:

Was mir noch einfällt: Es wäre in Anbetracht des engen Bogens den der Bahnhof beschreibt sicher nicht verkehrt gerade dort keine zu langen und großen Gebäude aufzustellen. Zusammen mit dem engen Gleisbogen würde das wohl optisch eher unglücklich wirken. Dann lieber etwas kleiner Gebäude, verschachtelt von mir aus. Jedenfalls nichts was den engen Bogen zusätzlich noch betonen würde. Finde ich jedenfalls. Habe das im Plan mal angedeutet ...

Joachims Gleisplan von Asendorf hat natürlich auch was. Seine "Tütenbahn" ;) hat mir schon immer sehr gefallen!

This post has been edited 2 times, last edit by "tom tofte" (Feb 29th 2016, 8:06pm)


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22

Monday, February 29th 2016, 8:13pm

Hallo Tom,

die letzte Variante von Dir sieht genial aus.
Alles absolut stimmig.
Sag mal, mit welchem Planungsprogramm arbeitest Du eigentlich?

Viele Grüsse
Hans-Jürgen

steamrusty

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23

Monday, February 29th 2016, 8:20pm

KKfKK

Hey,
ich will hier nicht den Gleisplan kommentieren, sondern denke mehr an den späteren Betrieb. Personenzüge bleiben in der Regel nicht lange im Bahnhof stehen. Mir gefällt der Abschluss mit Prellbock auf der rechten Seite nicht.
Bei einer Anlagenhöhe von ca. 130cm könnte man ein klappbares fiddleyard mit Schiebebühne anschliessen. Bei Betrieb blockiert das zwar die Türe, aber man könnte so mehrere Zuggarnituren in die "weite Welt" schicken - sofern der Abstand zur Wand reicht.
Gruss Heinz

tom tofte

Rangiermeister

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24

Monday, February 29th 2016, 8:35pm

Quoted

Mir gefällt der Abschluss mit Prellbock auf der rechten Seite nicht.

Hallo Heinz,
ich bin zwar nicht Mark, aber Mark hatte eine Fortsetzung geplant. Siehe dazu auch seinen ersten Beitrag in dem genau das steht! Und links ist ja schon die Wand, da geht nichts mehr. ;)

Quoted

Sag mal, mit welchem Planungsprogramm arbeitest Du eigentlich?

Hallo Hans-Jürgen,
mit keinem. Ich ergänze die vorhandenen Pläne mit einem einfachen Zeichnungsprogramm sozusagen frei Hand. Darin habe ich einige Übung. ;)
Ansonsten zeichne ich maßstäblich und "Old School" auf Papier mittels Lineal, Zirkel, usw. Radiergummi ist dabei sehr wichtig! :)

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steamrusty

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25

Monday, February 29th 2016, 9:04pm

KKfKK

Hey Tom,
ich meinte den rechten Gleisbogen, der nach "Süden" geht. Nach der ersten Raumnutzungszeichnung ist da noch etwas mehr als die Türbreite Platz.
Gruss Heinz

tom tofte

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26

Monday, February 29th 2016, 9:10pm

Ja ... das habe ich verstanden. Und wenn du im ersten Beitrag dir mal die Grafiken anschaust, dann wirst du auch diese finden:

Quoted


;)

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Mark Stutz

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27

Monday, February 29th 2016, 10:03pm

Das ist auch eine sehr schöne Variante, danke Thomas. Diese Topologie gefällt mir besser als die EW nach der Bogenweiche bei der Einfahrt. Mehr Rangieraufwand ist herzlich willkommen und könnte eigentlich auch der Grund dafür sein, dass die EW zur asymm. DWW durch eine DKW ersetzt wird. Wenn nun erst die DKW eingebaut wurde, der zweite Hosenträger aber noch fehlt, dann sieht das (quick & dirty) so aus:



Der Blick aus dem Zugfenster zeigt hin und wieder solche "unfertigen" Situation, wenn z.B. bei einer neuen Überleitstelle erst eine Weiche liegt (im frischen Schotter) und das andere Gleis noch immer stur geradeaus führt... das wäre auch eine willkommene Mini-Szene in der Anlage, mit der auch der X05 aus dem Startset endlich (mit Werkzeug beladen) sinnvoll eingesetzt werden kann.

Ich gehe mal drüber schlafen, denke aber dass sich jetzt der Nebel schon ziemlich gelichtet hat. Gute Nacht!
viele Grüsse,
Mark

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tom tofte

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28

Monday, February 29th 2016, 10:22pm

Hallo Mark,

da drüber würde ich an deiner Stelle wirklich nochmal in Ruhe nachdenken. Mir persönlich jedenfalls wäre das viel zuviel.
Entweder das eine oder das andere aber beides zusammen wirkt ziemlich unglaubwürdig - für eine Nebenbahn, für Epoche 3, und überhaupt! Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich kaum streiten ... ;)

Nachtrag: Es gab da ja mal den Bf. Gräfenberg. Der hatte auch einen allerdings kompletten - Hosenträger in seinem Bestand. Okay. Nur wäre der Bahnhof auf der Fläche von Mark's Anlage überhaupt nicht unterzubringen. Worauf ich hinaus will: Die Anlage ist eher klein, da wäre es gut das Ganze nicht mit zu vielen Weichen zu überfrachten. Ich weiß - ich kenne das selber - die Versuchung dazu ist groß ... :whistling: ;)

Mark wird's schon irgendwie hinbekommen, denke ich mir! :thumbup:

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29

Monday, February 29th 2016, 10:58pm

Hallo Mark,

ich muss mich der Meinung von Tom anschließen, denn auch mir wäre das etwas zuviel "Gleisentwicklung" auf einem kleinen Nebenbahn-Endbahnhof der Epoche III.

Siehe vl. auch noch mal mein Beitrag 8 in diesem Thread.

Liebe Grüsse
Hans-Jürgen

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Tuesday, March 1st 2016, 8:34am

Frage zu den Gleis-Radien

Hallo Mark,

mit großem Interesse verfolge ich hier diverse Planungen, da ich für ähnliche Platzverhältnisse etwas plane, hätte ich eine Frage zu den verwendeten Gleis-Radien,

mir gefällt ausgesprochen gut die Umfahrung (V3) mit der mittig der Kurve liegenden Bogenweiche. Welcher Radius ist innen und welcher im äußeren Gleis?

Grüße aus 'm Ruhrpott,

Harry

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Tuesday, March 1st 2016, 10:06am

Guten Morgen allerseits

Nur kurz eine Rückmeldung zu den Antworten von gestern spät und heute:

@Thomas / Hans-Jürgen:
Ich habe meine Schnell&Schludrig-Skizze vielleicht zu schnell gezeichnet. Gedacht wäre die rote Verbindung als Ersatz für die Anbindung des Gla über das Gsch-Gleis. Einen ganzen Hosenträger wäre definitiv zu viel... aber auf dem Weg zur Arbeit habe ich noch etwas weiter gewerkelt, vielleicht bekomme ich das heute Abend noch fertig und hier eingestellt.

@Harry:
Das äussere Gleis der Umfahrung ist Lenz R2 mit 1028 mm (längere Stücke 22.5°, kürzere 7.5°). Das innere Gleis hat einen Radius von ca. 1142 mm, den Winkel weiss ich nicht auswendig. Der Bogen zum Güterschuppen hat einen Winkel von 18.75°, Radius ganz nach Bedarf bezüglich Gleisachsen-Abstand.
viele Grüsse,
Mark

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32

Tuesday, March 1st 2016, 1:24pm

Bogenweiche

Hallo Harry,

bezüglich der Radien der Bogenweiche ist vielleicht dieser Links für Dich interessant.

Lenz Bogenweiche lieferbar.

Hier beschreibt Herr Rapp von der Firma Lenz die Geometrie der Bogenweichen und hat sogar PDF´s zum ausdrucken beigefügt.
Mega interessant!

Viele Grüsse
Hans-Jürgen

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Mark Stutz

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33

Wednesday, March 2nd 2016, 8:52pm

Guten Abend liebe Mitleser

Den Schluss der Grundkonzepte sollen noch einmal drei Varianten machen, die sich aus den vorhergehenden heraus ableiten lassen. Ich habe mich noch einmal gedanklich von der Dreiweg-Weiche gelöst und versucht, die Topologie ohne sie zu entwickeln.


Grundkonzept V8

Der Bahnhof verfügt in der Variante 8 über einen halben Hosenträger, mit dem der Gla in der rechten Ecke angebunden wird. Das Güterschuppengleis ist etwas kurz geraten, diesen Fehler müsst ihr einfach Korrektur-denken. Die DKW wirkt immer noch etwas überdimensioniert, die Begründung für ihren Einbau müsste in einem sehr hohen Güteraufkommen am Güterschuppen und seiner Rampe liegen, weshalb der Gla vom Betriebsablauf her nicht durch Wegstellen der Wagen von der Rampe während der Bedienung erfolgen kann. Dieses Argument überzeugt mich nicht restlos...


Grundkonzept V9

Also habe ich den Input von Thomas zur Bedienung des Gla noch einmal aufgenommen und in der Variante 9 verarbeitet, allerdings ohne die DKW aus der Variante 7. Das wirkt stimmig und lässt im Kopf auch eine logische Bahnhofsentwicklung über die Jahre zu - ebenso wie die Verlängerung der Ladestrasse nach rechts in den Bogen hinein. Was mir im Moment noch nicht ganz klar ist: wozu soll die Verlängerung der Ladestrasse dienen? Und soll das Gleis auf der rechten Seite überhaupt mit einem Bogen abgewinkelt werden?

Was mir aber beim Konstruieren dieser Variante aus noch durch den Kopf ging: warum eigentlich so stark auf den Güterverkehr konzentrieren? Klar, da gibt es viel zu tun und einen Haufen möglicher Rangieraufgaben für den Wagenpark, aber abgesehen vom Früh-/Spätzug auf Gleis 2, der dann dort auch übernachten müsste ist eigentlich nur immer eine Reisezug-Komposition im Bahnhof anzutreffen. Also auf zum...


Grundkonzept V10

Zugegeben, bei dieser Variante muss wieder eine Spezialweiche herhalten, damit ein von Gleis 2 aus direkt erreichbares Abstellgleis (?) erreichbar wird, ohne dass die Ladestrasse geräumt werden muss. Damit könnte eine zweite Reisezugs-Komposition auch einmal abgestellt werden; gerade einen VT mit VS stelle ich mir da gerade ziemlich passend vor...


Wie weiter?
Zehn Grundvarianten haben nun den Bogen ziemlich weit gespannt. Das Prinzip des Umfahrens im Bogen habe ich dabei nie geändert - und ich habe es mir auch immer ziemlich gut vorstellen können, dass eine solche Konstellation für mich passt. Also Haken dahinter und weiter zu den anderen Gleisen und ihrer Verbindung untereinander:
  • Die Varianten 1 - 4 entfallen für mich, weil sie nicht stimmig wirken (1-3) oder zu wenig betriebliche Möglichkeiten bringen. Die wichtigste Anforderung an meine Anlage ist klar ein vielfältiges Angebot an Rangiermöglichkeiten.
  • Die Variante 5/5a kann ich mir vorstellen, aber es fehlt mir noch etwas der Pfiff.
  • Die Varianten 6 und 7 erhalten diesen fehlenden Pfiff mit der Dreiweg-Weiche. Die Variante 7 hat den Vorteil, dass nur ein halber Hosenträger vorhanden ist - zwei wären doch etwas zu viel...
  • Die Variante 8 schiebt den halben Hosenträger nach hinten, die beiden Gleise an der vorderen Anlagenkante gefallen mir mit ihrer Schlichtheit.
  • Die Variante 9 mit lauter einfachen Weichen ist mir dann schon fast etwas zu schlicht, da fehlt mir wieder wie bei 5/5a der Pfiff
  • Die Variante 10 mit der Spezialweiche (eigentlich handelt es sich ja um zwei ineinander geschobene EW) bringt wieder einen speziellen Pfiff, ohne dass der Bahnhof dadurch sonst "komplizierter" wird.

Zusammen mit der Möglichkeit, direkt von Gleis 2 auf das Gleis in der Ecke zu fahren, ist die V10 mein momentaner Favorit. Aber bevor ich mich nun festlege, gibt es vielleicht aus euren Reihen noch Einsprüche oder Inputs, die meinen Entscheid noch einmal ins Wanken bringen - oder ihr könnt meine Überlegungen nachvollziehen und ich überlege mir im Anschluss noch betriebliche Fragen für den Bahnhof...
viele Grüsse,
Mark

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tom tofte

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Wednesday, March 2nd 2016, 9:14pm

Hallo Mark,

mir gefallen alle deine drei letzten Varianten alle nicht so besonders, siehe unten. Ich würde bei der in Beitrag #21 gezeigten bleiben. Die gefällt mir nach wie vor am besten. Ohne Sonder- oder besser "Wunderweichen", mit guten Rangiermöglichkeiten und Rangiererschwernissen, guten Nutzlängen (Ladestraße z.B.) und trotzdem ein halbwegs aufgeräumtes und glaubhaftes Gleisbild. Aber die Geschmäcker sind ja - wie man weiß - verschieden. Es muß dir ja gefallen! Bin also mal gespannt für was du dich dann letztendlich entscheiden wirst. :)

Nachtrag: Begründung warum sie mir nicht gefallen:
V8: Anbindung des unteren Gla über die Ladestr. - verkürzt Nutzlänge derselben. Radius am oberen Gla zu "dolle", Nutzlänge am Gschgleis zu gering.
V9: Wie oben, dazu Parallelweichen Gleis 2 und 3. Sieht irgendwie nicht so gut aus.
V10: Die "Wunderweiche" ist etwas für Hauptbahnen bzw. große Bahnhöfe. Passt nicht wirklich zu einer Nebenbahn.

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35

Wednesday, March 2nd 2016, 9:26pm

Nabend!

Mir gefällt der Gleisplan aus Beitrag 21 am besten.

So ahnlich wird meine Anlage auch mal aussehen, nur spiegelverkehrt.

Gruss
Helmut
ECHTE LIEBE: BVB!

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Mark Stutz

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Thursday, March 3rd 2016, 6:04pm

Guten Abend, werte Mitplanende

Die Skizze von Thomas aus Beitrag 21 habe ich so nie in eine Variante umgesetzt. Ich habe darum bei der Aufstellung der Varianten diese Möglichkeit vergessen und möchte sie nun der Vollständigkeit halber noch nachreichen:


Grundkonzept V9a

Das Argument von Thomas, dass die zusammengeschobene doppelte EW etwas für Hauptbahnhöfe sei, kann ich nachvollziehen. Ich finde solche Lösungen einfach spannend und kann dann die Finger nicht davon lassen, zumindest zeichnenderweise. Diese Lösung ist mit einer DWW und einem halben Hosenträger zufrieden, was den Bau voraussichtlich etwas einfacher machen würde.

Ich habe für eine Übersicht noch einmal alle Varianten von 5 bis 10 auf ihre Gleistopologie heruntergebrochen und in einer Zeichnung aufgelistet. Rot hervorgehoben sind alle Elemente, die über eine EW (zu denen ich jetzt auch mal die BW zähle) hinausgehen.


Gleistopologien V5 bis V10

Ich werde mir noch einmal in aller Ruhe die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten durch den Kopf gehen lassen. Danach möchte ich gerne ein Betriebsprogramm entwerfen und den Bahnhof auf seine Tauglichkeit dafür testen.
viele Grüsse,
Mark

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Thursday, March 3rd 2016, 6:33pm

Moin Mark

Mir gefällt Variante V6 immer noch am besten...Mag sein, dass es für einen Nebenbahn - Endbahnhof ungewöhnlich viele Sonderweichen gibt, aber hey, erlaubt ist, was gefällt. Und solange es betriebliche Gründe dafür gibt, sehe ich darin auch kein Problem. Irgendwo gab es sowas sicher auch.

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

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Thursday, March 3rd 2016, 9:07pm

Quoted

Zitat Mark: ... was den Bau voraussichtlich etwas einfacher machen würde.

Mark, recht einfach würde der Bau auch wenn du meine Variante im Beitrag #10 berücksichtigen würdest. Diese hat einen halben Hosenträger und eine Dww. Freilich gefällt sie dir wohl nicht so besonders. Wahrscheinlich aber wäre sie genau jene die bei der großen Bahn gewählt worden wäre. ;)

Deine Lust auf Sonderformen bei den Weichen kann ich durchaus nachvollziehen - ebenso wie diejenige zu Rangieerschwernissen und regem Güterverkehr. Aber es kommt eben auch auf das gewählte Thema, die gewollte Epoche, Zeit und die Bahnverwaltung drauf an. Und da ist - wenn es denn etwas mit der großen Bahn zu tun haben soll - eben nicht unbedingt 'erlaubt was gefällt' (siehe Ralphs Aussage/Beitrag oben). Es ist nach meiner Meinung ein manchmal sehr schmaler Grat zwischen dem was man persönlich will und dem was das Vorbild erlaubt, bzw. vorgibt und was dann noch glaubwürdig erscheint. Letzteres ist zumindest für mich ein nicht unwichtiger Aspekt.

Nun - ich bin gespannt was aus deinen noch folgenden Betrachtungen hervorgehen wird. Auch und gerade was den Betrieb angeht ...

Nachtrag:
Zu den kleineren Gebäuden die ich weiter oben erwähnt hatte um die enge Kurve in der Bahnhofsausfahrt nicht noch enger erscheinen zu lassen ist mir gerade dieser Thread ins Auge gefallen: Ein Landhandelslagerhaus mit kleineren Ausmaßen. Nur mal so nebenbei ...

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Thursday, March 3rd 2016, 9:22pm

V9 (die zweite)

Moin,

ich finde V9 den besten Kompromiss zwischen Funktionen und Überladen, gerade die Enge der Weichen um die DWW und Kreuzung spricht mich an. Und, sofern gewünscht, mit dem Lenz Standardprogramm zu machen (im Gegensatz zu V10 die funktional identisch ist).

Viele Grüße,

Johann

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Friday, March 4th 2016, 10:38am

Deine Lust auf Sonderformen bei den Weichen kann ich durchaus nachvollziehen - ebenso wie diejenige zu Rangieerschwernissen und regem Güterverkehr. Aber es kommt eben auch auf das gewählte Thema, die gewollte Epoche, Zeit und die Bahnverwaltung drauf an. Und da ist - wenn es denn etwas mit der großen Bahn zu tun haben soll - eben nicht unbedingt 'erlaubt was gefällt' (siehe Ralphs Aussage/Beitrag oben). Es ist nach meiner Meinung ein manchmal sehr schmaler Grat zwischen dem was man persönlich will und dem was das Vorbild erlaubt, bzw. vorgibt und was dann noch glaubwürdig erscheint. Letzteres ist zumindest für mich ein nicht unwichtiger Aspekt.

Nun - ich bin gespannt was aus deinen noch folgenden Betrachtungen hervorgehen wird. Auch und gerade was den Betrieb angeht ...

Du wirfst hier eine modellbahn-philosophische Frage auf, die ich für mich noch nicht abschliessend beantworten kann. Ich habe heute die ganze Wohnung gereinigt und hatte dabei genügend Zeit, mir zu deinen Stichworten ein paar Überlegungen zu machen:

Aufgrund von Alter (39) und Herkunft (Schweiz) bin ich weder ein Kind der gewählten Epoche noch wirklich eng mit der DB verbunden aufgewachsen. Dennoch möchte ich eine Anlage in der Epoche III irgendwo an einer Nebenstrecke der DB bauen, weil mir der mögliche Fahrzeugeinsatz in seiner Vielfalt gefällt und die Kombination Dampf & Diesel in meiner eigenen Eisenbahn-Biografie nie im Planeinsatz stattgefunden hat. Da ich nicht einmal ein konkretes Vorbild habe, das ich nachbauen möchte - und aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse auch nicht könnte - entsteht eine Planung nach bestem Wissen und Gewissen. Nun ist das Wissen aber beschränkt und über Quellen angeeignet. Für mich ist darum die Wahrnehmung, was dem Vorbild entsprechen könnte, sicher nicht immer hieb- und stichfest. Darum suche ich auch diesen Austausch und empfinde die Kritik als sehr bereichernd. Und dennoch schläft der Spieltrieb nicht und mischt sich immer wieder in die Diskussion ein, sucht mögliche Wege noch ein besonderes Element einzupflanzen - wenn ich da nicht höllisch aufpasse und hart zu einem Teil von mir bin, dann artet es eben auch mal aus. Diese inneren Differenzen werde ich vermutlich auch noch beim Entwickeln eines Betriebskonzepts erleben und auch dort froh sein, wenn hin und wieder mal eine mahnende Stimme zur Vernunft ruft.

Nach längerem gedanklichem Hin und Her (auch dazu hat es beim Staubsaugen noch gereicht) bin ich zum Schluss gekommen, dass als Basis für die weiteren Überlegungen die Variante 9a (alias Plan von Thomas aus Beitrag 21) verwenden werde. Die Gleistopologie ist für mein Empfinden & Verständnis genügend einfach gehalten und hat doch mit der asymm. DWW und dem halben Hosenträger zwei Leckerbissen dabei. Betreffend Betrieb werde ich mich nun daran machen, mir eine Geschichte rund um den Endbahnhof aufzubauen. Mehr dazu demnächst in diesem Theater...
viele Grüsse,
Mark

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