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absolute_Null

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1

Monday, March 5th 2012, 2:00pm

Jos Tagebuch - oder Modellbahn für absolute Nullen (4. Teil - Die Planung)

Ich hab da einen Plan!


Bisher steht mir für den Bau einer Anlage (noch) ein Dachboden von fast 50 qm Größe zur Verfügung. Allerdings gibt es diverse weibliche Mitbewohner, die sich vorstellen können den Dachboden auch einer anderweitigen Nutzung zuzuführen.

Alternativ „dürfte“ ich im Tausch einen Raum nutzen, der ungefähr 30 qm groß ist!

Nun muss also eine Planung her, die in beide Räume passt! Es hat etwas Gehirnschmalz gekostet und ich musste meinen Größenwahn etwas zügeln, aber ich denke, dass ich eine akzeptable Lösung gefunden habe!

Der derzeitige Entwurf sieht so aus:




(Als Grundlage dienen mir Originalpläne von 1943 von Wiek und Altenkirchen und die Pläne aus den genannten Büchern. In Wiek verschwindet noch der LS. Die Ladestraße bleibt jedoch, obwohl sie in der 1960er Jahren nicht mehr existiert hat – die Freiheit nehme ich mir!)


Gruß
absolute_Null

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Altenauer (19.08.2018)

absolute_Null

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2

Wednesday, March 7th 2012, 7:34am

Wer viel misst, misst Mist!


Ich habe am Wochenende nochmals den Zollstock und den Zeichenstift bemüht, und musste feststellen, dass ich arge Platzprobleme bekomme, wenn ich den Entwurf so umsetze!

Ich muss die Anlage vergrößern! :rolleyes:

Zwischen Fährhof und Wiek müssen noch zwei Segmente eingesetzt werden, da ich sonst zu wenig Platz für einen Durchgang habe.
Die beiden Segmente können für das andere Zimmer dann herausgenommen werden!

Ich habe mich beim Entwurf so auf das "neue" Zimmer konzentriert, dass ich dachte, was im kleinen Zimmer passt, das passt auch unterm Dach!
Also, das nächste Mal erst messen, dann denken!

Da die Strecke zwischen Fährhof und Wiek dadurch auf rund 5 m anwächst, ist das Gleichgewicht etwas aus den Fugen, da die Strecke zwischen Wiek und Altenkirchen nur etwas mehr als 2 m beträgt (Ich weiß, das ist nicht viel, aber leider habe ich nicht mehr Platz! Durch den "Seitenwechsel" zwischen den Bahnhöfen fällt dies nicht so sehr auf. Desweiteren verkehren relativ kurze Züge, wobei auch mal ein 10 Wagen-Zug vorkommen kann - ca. 1,5 m lang!)

Es bietet sich nun an, eine Verladestelle/Bedarfshaltestelle zusätzlich einzuplanen.

Woldenitz liegt genau in der Mitte zwischen Fährhof und Wiek und hat eine Länge von rund 60 m.
Etwas gekürzt kann man das auf ca. 1,4 m unterbringen (2 Segmente = 1,70 m breit).
Die Verladestelle hat weiterhin eine kleine Wellblechbude und einen Feldbahnanschluss gehabt. Diese Feldbahn schloss mehrere Gutshöfe an.
Auch ein Schönes Thema, welches man ebenfalls durch die Erweiterung darstellen kann (..und ich habe noch mehr zu basteln!).


Gruß
absolute_Null

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absolute_Null

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Tuesday, March 13th 2012, 7:16am

Wer wagt, gewinnt!


Da sich derzeit keine neuen Quellen auftun, mache ich nun Nägel mit Köpfen! (...wobei es dennoch erst einmal theoretisch weitergeht!)

Die Anlage wird aus 26 (bzw. 20) Segmenten bestehen. das kleine Ansatzstück bei Altenkirchen von 20 cm Breite lassen wir einmal außen vor. (Darauf gehe ich dann bei der Planung von Altenkirchen ein.) Auf 24 (20) dieser Segmente fahren später Züge (1 Segment besteht fast ausschließlich aus der Fähre und dem Hebewerk und bei der "extended version" ist auf 2 Segmenten nur Feldbahn zu sehen, die aber mit Pferdefuhrwerken betrieben wurde).

Hier die Segmentaufteilung als "standard version":




Hier die Segmentaufteilung als "extended version", die auch zunächst als "Master" angesehen wird:




Eingesetzt werden dabei 3 (oder vielleicht 4) Triebfahrzeuge.
Weiterhin maximal 8 Personenwagen und ein Packwagen (und natürlich Güterwagen, die aber mit keinerlei Funktionalität ausgestattet werden).

Gefahren wird digital! DCC!
Die Triebfahrzeuge werden mit Sounddecodern von ESU (www.esu.eu ) ausgerüstet!

Warum ESU? Ganz einfach, sie bieten alles was ich brauche und so bei keinem anderen Hersteller derzeit finde! (...oder bisher gefunden habe!) Sehr kleiner Decoder (micro-Version), Sound integriert, mögliches Power Pack (ähnlich dem Lenz USP).
Bei allen anderen Anbietern fehlt eine der Komponenten (fast immer USP bzw. Power Pack) oder es muss zusätzlich ein Soundmodul über SUSI angeschlossen werden.
Das ist mir mit meinen zwei linken Händen zu kompliziert!

In die Personenwagen und den Packwagen werden der Einfachheit halber auch ESU-Decoder (Lok-Pilot Fx) eingesetzt, um diese zu beleuchten.

Als Zentrale wird die Roco-Zentrale (www.roco.cc )mit mehreren Multimäusen (Pro) eingesetzt.

Auch hier gilt wieder: Aus Mangel an Alternativern!

Die Multimäuse (Pro) sind Funkhandregler, liegen gut in der Hand, haben einen Drehknopf und sehen dazu auch schick aus! Auch hier kann derzeit kein anderer Hersteller mithalten!

Nun gibt es einen kleinen Haken!
Die Roco Zentrale ist etwas schwächlich auf der "Brust" und bietet nur 3A Leistung!

Allerdings fahren bei mir nun auch nicht gerade viele Loks!

Es fährt in der Regel eine Lok. Sollte mal richtig "Äktschn" herrschen, dann fahren 2!
In der Regel sind auch nur 4 - 5 Personenwagen (inkl. Packwagen) im Einsatz!
Die Sounddecoder mit allen Ausgängen kommen maximal auf 1350 mA. Das ist natürlich rein hypothetisch! Es werden nie alle Funktionsausgänge gleichzeitig belastet und wenn sie belastet werden, dann höchstens mit 50 mA statt der möglichen 150 mA und auch der Motor muss nicht so
ackern, dass eine entsprechende Belastung auftritt! (Die Alpen liegen etwas weiter von Rügen entfernt und Erz-Gags fuhren meines Wissens nach auch nicht auf den Rügenschen Kleinbahnen!)

Auch die Funktionsdecoder werden nicht die Maximalbelastung ausschöpfen und werden wohl eher bei rund 50 bis maximal 100 mA Belastung liegen! (was schon viel ist - 1 LED = rund 20 mA)
Die Beleuchtung der Wagen findet natürlich nur Morgens und Abends statt!

Somit komme ich in der Summe auf weniger als 1,5A Belastung während des regulären Betriebs und in Spitzenzeiten auf weniger als 2,5A. (Ich denke, hier ist noch genügend Spiel drin und ich muss hier nicht jedes mA aufrechnen und kann auch auf die normalen SMD-LED's für die Beleuchtung von Loks
und Wagen zurückgreifen ohne mir Sorgen machen zu müssen, ob noch genügend Reserven vorhanden sind!)

Die Zentrale sollte also 2 Loks mit Sound und 5 beleuchtete Personenwagen verkraften! (Ist ja im Prinzip ähnlich einer digitalen H0-Startpackung mit zwei Loks und ein paar digital gestellten Weichen)

Man könnte zur Sicherheit für jeden Bahnhof einen eigenen Booster vorsehen, was aber im Endeffekt bei einer Zugkreuzung nichts bringt. Hier wäre die Belastung genauso hoch, wie auf der gesamten Anlage!

Erst bei 3 eingesetzten Loks würden die Booster etwas bringen, wobei aber selbst drei Loks und 9 beleuchtete Wagen noch von der Zentrale verkraftet werden müssten! (Die von mir angegebenen Werte sind ziemlich hoch und auf Sicherheit angesetzt!)


Gruß
absolute_Null

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absolute_Null

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Tuesday, March 13th 2012, 7:31am

...und es kommt doch auf die Länge an!


So, die Zentrale, Regler und Decoder sind Fix! Jetzt wollen wir mal sehen, wo ich das ganze unterbringen kann.

Die Zentrale mit ihren 3 A reicht also für meine Bedürfnisse dicke aus. Booster werde ich nicht vorsehen.

Da die Anlage im Prinzip wie eine Schnecke aufgebaut ist und abgewickelt einen rund 20 m langen Bandwurm ergibt, ist es sinnvoll die Zentrale in der Mitte des "Wurmes" zu positionieren und in beide Richtungen (sozusagen "sternförmig") die Einspeisung der Gleise vorzunehmen.

Bei einer Länge von rund 10 m bis zum jeweiligen Ende sollte der Kabelquerschnitt entsprechend groß gewählt werden, um den Spannungsfall so niedrig wie möglich zu halten.

Bei einem Querschnitt von 2,5 mm² und 3 A würde der Spannungsfall weniger als 0,5 V betragen (2 x 10 m x 3 A / (56 x 2,5 mm²) = 0,4 V). Das ist OK!
(Also: je höher die Stromstärke, desto größer muss auch der Kabelquerschnitt gewählt werden, um den Spannungsfall niedrig zu halten! – Auf Deutsch: je mehr "Wumms" ein Booster hat, desto dicker muss das Kabel sein! ;) )

Also wird für die digitale "Hauptleitung" Litze mit 2,5 mm² verwendet!
An dieser werden mit 0,75 mm² Litze die einzelnen Gleise angeschlossen.
(Sicherlich würde es auch ein dünneres Kabel tun, aber lassen wir mal Vorsicht walten und setzen die Theorie 1:1 in die Praxis um!)

Man könnte anstelle der "langen Leitung" natürlich auch mehrere Booster vorsehen und somit die Leitungslängen und Durchmesser kürzer wählen! Aber warum? Die Leistung der Zentrale reicht für den geplanten Betrieb vollkommen aus!

Um den Überblick nicht zu verlieren, werde ich verschiedene Kabelfarben verwenden. Es bietet sich an für den Digitalstrom rote und blaue Kabel zu verwenden; für die Anlagenbeleuchtung schwarz und gelb und für Wechselstrom bzw. wechselnde Polarität (Herzstücke) grün.

Mehr ist derzeit nicht vorgesehen!


Gruß
absolute_Null

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moba-tom

Bahndirektor

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5

Tuesday, March 13th 2012, 8:11am

Hallo Jo!
Man könnte anstelle der "langen Leitung" natürlich auch mehrere Booster vorsehen und somit die Leitungslängen und Durchmesser kürzer wählen! Aber warum? Die Leistung der Zentrale reicht für den geplanten Betrieb vollkommen aus!

Wenn Du einen Boster verwendest und Deine Anlage damit in 2 Bereiche aufteilst, hast Du den Vorteil, dass bei einem Kurzschluss nicht die gesamte Anlage ausfällt. Das ist m.E. von Vorteil, wenn z.B. in einem Bahnhof rangiert wird und der Lokführer versehentlich in eine falsch gestellte Weiche fährt (bei Polarisierung). Dann kann der Zug auf der Strecke trotdem weiterfahren.

Gruß,
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

absolute_Null

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6

Tuesday, March 13th 2012, 8:35am

Hallo Thomas,

Quoted

moba-tom schrieb am 13.03.2012 um 08:11 Uhr:

Wenn Du einen Boster verwendest und Deine Anlage damit in 2 Bereiche aufteilst, hast Du den Vorteil, dass bei einem Kurzschluss nicht die gesamte Anlage ausfällt. Das ist m.E. von Vorteil, wenn z.B. in einem Bahnhof rangiert wird und der Lokführer versehentlich in eine falsch gestellte Weiche fährt (bei Polarisierung). Dann kann der Zug auf der Strecke trotdem weiterfahren.

das hat was für sich!

Auf der Nordstrecke fuhr in der Regel nur eine Lok! (...und ich bin ein Mann und dazu noch eine absolute Null, so dass ich nicht "Multitasking fähig" bin! ;) )
Soll heißen, ich fahre eigentlich nur eine Lok und wenn hier was passiert, dann wäre ich immer vor Ort! (...aber es kann ja auch mal jemand "mitspielen" ähhh mit Betrieb machen!)

…Du hast mir die Schwächen aufgezeigt und lässt mich doch nochmals über eine Lösung mit Boostern nachdenken!

Danke!


Gruß
absolute_Null

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absolute_Null

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7

Tuesday, March 13th 2012, 10:49am

Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage!


Ein Aufbau ohne Booster ist bei meiner Anlagengröße und den einzusetzenden Fahrzeugen problemlos möglich!

Gibt es einen Kurzschluss, steht alles still!

Wollte ich dies Vermeiden, müssten Booster integriert werden!

Dabei wäre folgendes zu berücksichtigen: Um die Zentrale zu "schützen", darf diese selbst keinen Gleisabschnitt versorgen, denn nur so ist gewährleistet, dass - bei einem Kurzschluss in einem Abschnitt - die Zentrale weiterhin arbeitet und nur der zum Abschnitt gehörende Booster abschaltet!
Um weiterhin bei einem möglichen Ausfall den Bereich so klein wie möglich zu halten, wäre es sinnvoll für jeden Bahnhof einen Booster vorzusehen!

Das bedeutet im Klartext, dass ich zusätzlich 3 ("standard version") bis 4 ("extended version") Booster und Trafos benötigen würde!

Zunächst ist dieses Szenario vollkommen überdimensioniert!

Da es sehr einfach ist - beim von mir geplanten Aufbau - einen Booster nachträglich zu integrieren, werde ich mir die Option zwar offen halten, aber zunächst die Anlage nur mit der Zentrale betreiben.


Gruß
absolute_Null

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absolute_Null

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Wednesday, March 14th 2012, 6:39am

Schalten und Walten!


Ich möchte die Weichen auf meiner Anlage nicht digital stellen, sondern analog mit einer Art Stellhebel. (Ich habe 25-27 Weichen auf meiner Anlage. Die ganzen Adressen kann ich mir nicht merken und mit Zetteln oder Hinweisschildchen möchte ich nicht arbeiten! Mir reichen schon die Lokadressen 1- 3! ;) )

Das Problem ist, wenn ich einen solchen Hebel versenkt in die Anlagen-Stirnwand einbaue, kann ich die Lage der Weichen (insbesondere der weiter entfernt liegenden) nicht gut erkennen! Die Hebel müssten hervorstehen. Aber auch dann ist zum einen die Sicht etwas beschränkt und zum anderen würde das Stellen um 90° versetzt geschehen.

Diese Lösung gefiel mir nicht und ich habe lange gegrübelt, wie ich die Hebel ausführen kann, um möglichst nah am Vorbild zu sein und dennoch wenig Platz benötige!

Ich bin schon soweit gewesen, dass ich zurückrudern und einfache Kippschalter nehmen wollte. Auch eine rein mechanische Lösung war kurzzeitig angedacht, wobei ich jedoch denke, dass ich diese mit meinen zwei linken Händen nicht sauber hin bekomme und daher schnell wieder verworfen habe!

Somit kommt eine rein mechanische Lösung nicht in Frage und eine rein elektronische auch nicht!

Also muss es bei mir eine Kombination aus Mechanik und Elektronik sein!

Auf der mechanischen Seite benötige ich aber mind. 10 cm Platz, um einen stabilen Hebel nachzubilden! (Vorbild siehe www.jagsttalbahn-modelle.de unter Technik|Weichenantrieb|Stellhebel)

Ich habe 85 cm Durchgangsbreite an allen Stellen!

Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass Fährhof und Altenkirchen sich direkt gegenüber liegen und somit, wenn ich entsprechende Stellhebel vorsehe, der freie Durchgang auf 65 cm schrumpfen würde!

...aber die Hebel stehen ja nicht auf der ganzen Länge der Anlage vor, sondern eben nur dort, wo sich eine Weiche befindet und somit bleiben die Durchgänge breit genug!

Dazu später mehr!


Gruß
absolute_Null

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stoomtram (07.05.2012)

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Wednesday, March 14th 2012, 7:14am

Ich habe absolut keinen Plan!


Nun geht es aber endlich mit der Planung los!

Anfangs hatte ich etwas Angst davor, da es keine vermassten Pläne gibt und alles anhand von Fotos konstruiert werden muss!

Trotz dieser Widrigkeiten klappte die Umsetzung bisher erstaunlich gut!

Ich habe dazu mal mit Fährhof angefangen!
Die Gleisabstände sind nur anhand der Fotos durch Schätzen und Abmessen zu ermitteln! Natürlich sind die Fotos dabei nicht so aufgenommen, dass einem die Maße direkt ins Auge springen!
Leider habe ich von Photogrammetrie "absolut Null" Ahnung! Ich habe einfach von einer Aufnahme, auf der man ganz gut zwei parallel laufende Gleise erkennen kann, den Gleisabstand und den Abstand der Schienen von beiden Gleisen gemessen. Die Spurweite sollte ja eigentlich 750 mm betragen. Mit ein bisschen Gerechne kam dann ein Gleisabstand von ca. 3 m raus! (Eigentlich etwas weniger, da ich die Maße nur kurz vor dem Kurvenende abgreifen konnte, weil ab dort ein Zug auf dem Gleis steht! - Diese Fotografen! Nur Augen für Loks und Wagen! :whistling: )

Nun 2,90 m (wenn ich mich recht entsinne) war zur Zeit des Baus Mitte der 1920er Jahre der Mindestabstand bei Lenz, allerdings gab es gewisse Toleranzen und irgendwo habe ich auch mal 3,00 m in einem Plan gelesen! (Ich kann mich aber wegen dieses blöden Altersheimers nicht mehr erinnern, wo und in welchem Zusammenhang!)

Also, was ist nun richtig und wie genau lässt sich das Maß überhaupt bestimmen?
Antwort: Keine Ahnung!

...aber jetzt kommt‘s: 2,90 m / 43,5 = 6,7 cm und 3,00 m / 45 = 6,7 cm! :rolleyes:

Nun, es passt! (Egal welches Maß nun richtig ist!) Wer behauptet, dass ich den falschen Gleisabstand zugrunde gelegt habe, dem sage ich einfach, dass er mit dem falschen Maßstab gerechnet hat und außerdem soll er mir erst einmal beweisen, dass alles falsch ist! Da nichts mehr existiert und es keine genauen Pläne gibt, wird das wohl schwierig! ("Habe ich mal gehört" lasse ich nicht gelten! ;) )

Dadurch, dass die Fotografen immer unbedingt Züge aufnehmen mussten, kann ich bei einigen Aufnahmen anhand der Anzahl der Wagen und der bekannten Längen der Wagen zumindest die Gleisnutzlängen bestimmen! (Also haben die Fotografen doch etwas sinnvolles aufgenommen! :whistling: )

Bei der Umsetzung ist mir dann aber aufgefallen, dass alle(!) (mir vorliegenden) Pläne von Fährhof falsch sind! Das war etwas ernüchternd! (Wobei wohl alle Pläne aus ein und derselben Feder stammen!)

Man kann auf den Fotos eindeutig die Weichen erkennen! Zwei Weichen sind dabei in allen Plänen falsch eingezeichnet!

Gut, man könnte jetzt annehmen, dass der Plan einen anderen Stand hat, als die Fotos (was natürlich auch stimmt), aber bei der einen Weiche handelt es sich um die Weiche die in den Lokschuppen führt und da dieser (meines Wissens nach) nicht versetzt wurde, nehme ich an, dass auch die Gleise seit dem Bau nicht wieder angefasst wurden! (Es wurden zwar Anfang der 1930er Jahre die Schienen gegen ein stärkeres Profil ausgetauscht, aber ich denke, dass ein Gleis, welches erst kurz vorher verlegt wurde und eine untergeordnete Bedeutung hat aus Kostengründen sicherlich nicht nochmals ausgetauscht wurde!

Desweiteren ist die zweite falsch eingezeichnete Weiche absolut krumm eingebaut! (So krumm kann selbst ich nicht bauen, weshalb ich sie auch erst nach dem Bogen einplane!) Ich nehme an, dass dies aus Platzgründen geschah. Man wollte wohl eine gewisse Anzahl von Wagen auf dem Gleis unterbringen, was aber nur dann ging, wenn man die Weiche krumm mit Beginn im Bogen einbaute!

Wenn vorher eine Rechtsweiche (laut Plänen) dort lag, die den Platz entsprechend besser genutzt hätte und man diese dann gegen eine Linksweiche tauscht, die krumm eingebaut werden muss, damit man die Gleislänge überhaupt bekommt und das abzweigende Gleis anschließend noch verlegt werden muss, dann halte ich die Leute die dafür verantwortlich waren für bekloppt! 8o

Es ist also eher anzunehmen, dass die Pläne falsch sind!

Einzig, dass eine Linksweiche durch den Rückbau einer Ladestelle übrig war und dann dort irgendwann einmal eingebaut wurde weil die alte Weiche vollkommen verschlissen war würde ich gelten lassen! Aber selbst dann...

Aber egal, ich richte mich nach den Fotos und baue ja sowieso den Stand der 1960er Jahre nach, wo eben die krumme Linksweiche liegt.

Außerdem wollen wir ja nicht päpstlicher sein, als der Papst! Ich bilde ja auch die Ladestraße in Wiek nach, obwohl diese in den 1960er Jahren nicht mehr existierte. Also ist es eigentlich egal, ob es eine Links- oder Rechtsweiche ist!

...aber vielleicht liest das ja einer und möchte Fährhof auch nachbauen! Derjenige weiß dann zumindest, worauf er achten muss!

Wäre ja schön, wenn das soweit alles wäre!

Leider schreibt Jellejan Postma auf seiner Homepage (www.ruekbin0e.de ), dass die Brücke des Fähranlegers ca. 11 m lang ist! Ich schätze sie auf weniger, habe aber noch nicht gemessen und verglichen, allerdings gab es zur damaligen Entstehungszeit nur Profile in den Längen von 9 bis 10 m! Das Hebewerk wurde zwar mal umgebaut, aber vom Umbau der Brücke steht nirgends etwas!

Sobald das "vorläufige amtliche Endergebnis" vorliegt, stelle ich den Plan ein!


Gruß
absolute_Null

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stoomtram (07.05.2012)

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Wednesday, March 14th 2012, 9:10am

Finanzkrise? Wer spricht hier von Finanzkrise?


Mal ein kleiner Ausflug in die Finanzwelt!

Der Bau der Anlage wird sich einige Zeit hinziehen! Dabei liegt es nicht mal an der Zeit oder Lust, um das Projekt voran zu treiben, sondern am aktuellen "Haushaltsplan"! Dieser sieht ein Budget von ca. 200,- Euro pro Monat für die Anlage vor! Es kann dabei natürlich auch mal etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommen, so dass das Budget durch eine "höhere Stelle" gekürzt wird! (...oder auch mal "Bonizahlungen" geben, was wohl aber nicht so häufig vorkommen wird!)

Letzten Endes sind dies rund 2500,- Euro im Jahr, die mir für den Bau der Anlage zur Verfügung stehen! (Eigentlich eine ganz ordentliche Summe!)

Bei einer Kalkulation komme ich auf etwa 30.000,- Euro Gesamtkosten bis zur Fertigstellung!
Nach Adam Riese macht das dann 12 Jahre Bauzeit! (Bis alles komplett fertig ist!)

Also ist hier Geduld bis zur endgültigen Fertigstellung gefragt!

Warum 30.000,- Euro?

Eine Tüte Streumaterial kostet auf 'ner Börse doch nur 'nen Euro!

Tja, aber ich brauche mehr als eine Tüte Streumaterial!

Die Planung kostet nicht viel! Nur Zeit und einige Bücher, Zeitschriften und sonstiges. (Ansichtskarten, Fotos, Videos, Gleispläne, etc.) Sie kann aber insgesamt mit ca. 250,- Euro abgehakt werden.

Etwas mehr kosten die nötigen "Experimente"!
Vor dem eingentlichen Bau sind einige Dinge zu testen (z.B. Weichenantriebe, Gleisbau etc.)!
Die Kosten schätze ich auf rund 1.000,- Euro
('ne Menge Holz für einfache Experimente, aber am Ende können Sie sicherlich auch dazu beitragen Geld zu sparen und durch das "Verpacken" der Experimente in Module können diese später noch genutzt werden!)

Ein großer Brocken, der danach auf mich zukommen wird, ist der Unterbau! Hier wird es richtig zur Sache gehen, weshalb ich die Anlage auch in 4 Teilabschnitte unterteile (Altenkirchen, Wiek, Woldenitz und Fährhof).
Ich lasse mir das Holz Lasern, so wie es bei den Kopfstücken der Module Gang und Gebe ist! Das kostet zwar etwas mehr, ist aber gar nicht so teuer, wie manch einer jetzt denken mag!
Wenn ich Holz lasern lasse, bezahle ich das Holz, das Einrichten des Lasers und das Lasern selbst! Ich habe aber keinen Verschnitt, da ich Teil an Teil legen kann bzw. nur minimale Lücken lassen muss.
Wenn ich Holz so kaufe und dann selbst zurecht schneide, habe ich einen höheren Verschnitt (insbesondere bei komplizierten geometrischen Formen)!
Der Kostenfaktor liegt bei 1,2 bis 1,8!
Der größte Vorteil beim Lasern: Alle Teile passen auf den Millimeter!
…und ich kann mich – trotz Altersheimer – noch an meine beiden linken Hände erinnern! Wenn ich die Teile selber säge, ist es wohl eher Glück, wenn die Teile auf den Zentimeter passen!
Lange Rede, kurzer Sinn! Ein Segment kostet etwa 200,- Euro. Bei rund 25 Segmenten sind dies am Ende ca. 5.000,- Euro. (Zum Vergleich: Beim Selbstzuschnitt liege ich etwa bei 125,- Euro! ...abgesehen von der Zeit die dabei zusätzlich benötigt wird!)

Hinzu kommt der Unterbau vom Unterbau! Hier kalkuliere ich ca. 100,- Euro pro Segment, womit ich hierfür auf 2.500 Euro insgesamt komme.
Zunächst werde ich die Segmente auf Böcke aus dem Baumarkt für 5,- Euro stellen, um schneller voran zu kommen und zunächst Kosten zu sparen. Später kommt dann der Feinschliff! (Wer also in Zukunft noch 50 Holzböcke benötigt, möge sich bei mir melden! ;) )

Der Gleisbau ist mit rund 500,- Euro veranschlagt. Ich werde alle Gleise selbst bauen!

Die Elektrik ist ebenfalls nicht ganz so teuer! Die Zentrale mit 2-3 Reglern kalkuliere ich mit 500,- Euro ein. Kabel, Steckverbinder etc. werden wohl auch nochmal 500,- Euro kosten.
Die Beleuchtung der Gebäude wird wohl nicht mehr als 250,- Euro "verschlingen", allerdings wird die Raumbeleuchtung deutlich teurer! Hier veranschlage ich rund 100,- Euro pro Segment, da die Beleuchtung mit mehreren Dimmern gesteuert werden muss und ich noch nicht weiß, welcher Dimmer das leistet was ich brauche (Die Preise liegen etwa zwischen 10,- Euro und 80,- Euro pro Dimmer!).
Das macht dann auch nochmals rund 2.500,- Euro!

Die Weichenantriebe werden wohl in etwa bei 1.000,- Euro liegen, wobei ich ca. 40,- Euro pro Antrieb ansetze. Ich weiß noch nicht, wie die Antriebe letztlich aussehen werden, aber durch den geforderten Stellhebel wird es wohl etwas teurer werden.

Bei den Gebäuden ist wieder Selbstbau angesagt, wobei ich hier die Teile lasern oder fräsen lasse und somit der Zusammenbau auch wieder mit „links“ gehen sollte.
Bei 14 bis 15 Häusern und Kosten von ca. 200,- Euro pro Gebäude liegen wir auch hier wieder bei etwa 3.000,- Euro!

So, das Streumaterial für 'nen Euro brauche ich natürlich auch! Ich schätze, dass ich mit 1000,- Euro für Schotter, Kies, Erdreich, Grasfasern, Bodendeckern etc. auf der sicheren Seite bin!

Ein paar Bäume brauche ich auch! Ich hoffe, dass ich mit 100 Stück hinkommen werde!
Die werden auf jeden Fall auch selbst gebaut, da man hier wohl am meisten sparen kann! Dennoch
werde ich wohl sicher mindestens 2.500,- Euro an Materialkosten haben!

Dann fehlt noch der Kleinkram (Autos, Figuren etc.)! Wer weiß, ob ich mit 1.000,- Euro auskommen werde, aber mehr ist erst einmal im Haushaltsplan nicht vorgesehen.

Zum Schluss haben wir noch die Fahrzeuge! eine Lok von Henke kostet rund 1.000,- Euro.
3 Loks sind dann wohl 3.000,- Euro!
Bei den Wagen kalkuliere ich ca. 200,- Euro pro Stück ein. Auch die entstehen - aus Mangel an Alternativen - hauptsächlich im Eigenbau! Ich brauche (voraussichtlich) 8 Personenwagen, 1 Packwagen, 9 offene und 6 gedeckte Güterwagen, wobei es wohl nach und nach mehr werden! Das sind aber auch rund 5.000,- Euro nur für die Wagen!
Aus diesem Grund habe ich mich auch zunächst entschlossen mit Magic Train-Fahrzeugen anzufangen!
Die habe ich bei ebay günstig bekommen können, so dass auch diese Position erst einmal vernachlässigt werden kann!

Wer nun mitgerechnet hat, kommt auf 30.000,- Euro! (wenn ich richtig gerechnet habe und ohne die Experimente!)

Nun, ich hoffe, dass ich einiges etwas preiswerter bekommen kann bzw. ich die Summen zu hoch angesetzt habe!

...und wenn nicht, dann muss halt ein Nachtragshaushalt verabschiedet werden!

Das ist - zumindest für mich - 'ne Menge Holz!

Daher bin ich bestrebt, die Anlage so gut wie möglich zu bauen, da es wohl die letzte sein wird (...aber man soll ja nie nie sagen!)

Auch deshalb achte ich hier auf hohe Qualität und bin nicht bereit - nur weil ich 5,- Euro sparen kann - schlechtere Materialien zu akzeptieren!

Sich vorher hinzusetzen und über das, was man eigentlich will, mal fünf Minuten nachzudenken mach bei solchen Summen sicherlich Sinn, da ein gut durchdachtes Konzept sicherlich nicht das schlechteste ist, um später nicht nochmals von vorn beginnen zu müssen!

Bis zum Frühjahr 2012 werde ich wohl Planen und Testen (Weichenantriebe, Beleuchtung etc.) und meine Erfahrungen im Tagebuch festhalten!
Dann werden wohl nach und nach die ersten 4 oder 5 Segmente entstehen
und über den Sommer der Gleisbau auf diesen Segmenten, so dass im Herbst die ersten Probefahrten stattfinden können.

Der härteste Brocken ist der Unterbau. Die Fahrzeuge mit rund 10.000,- Euro können – dank Magic Train – zunächst vernachlässigt werden, so dass ich damit rechne nach etwa 5 Jahre weitgehend fertig zu sein!

…sollte ich unerwartet einen Schatz im Garten finden, wird es sicherlich auch schneller voran gehen.

Wer die Geduld aufbringt, kann natürlich gerne weiter meine Fortschritte im Tagebuch verfolgen!

So, ich buddele mal den Garten um...


Gruß
absolute_Null

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absolute_Null

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11

Wednesday, March 14th 2012, 11:23am

Wer andern eine Grube gräbt...


Wenn man erst einmal zu graben anfängt...

Inzwischen habe ich eine Skizze von Fährhof ausgegraben (nein, nicht im Garten!) mit Stand 1966, die wiederum einen vollkommen anderen Gleisplan zeigt, als die bekannten Pläne aus den Büchern!

Dass die Gleise des Öfteren umgebaut wurden, ist bekannt, aber so oft und teilweise in dieser Art...

Naja, wird schon alles seinen Grund gehabt haben! (...vielleicht war der Grund ja Langeweile! ;) )

Hier zunächst einmal der Plan:




Ich habe mal an die Weichen Nummern geschrieben, damit man sie besser Identifizieren kann!

Den anderen "bekannten" Plan findet man auf den Webseiten von Jellejan Postma (www.ruekbin0e.de ).

Zunächst einmal: beide Varianten können richtig sein!

...allerdings werfen beide auch viele Fragen auf!

Fangen wir mal mit dem Plan von 1966 an!
Dort sind richtiger Weise die "krumme" Weiche (3) und die irgendwie falsch liegende Rechtsweiche zum Lokschuppen (4) in der Art, wie man dieses auf den Fotos erkennen kann, eingezeichnet.
Allerdings fehlen auf der nördlichen Seite zwei Weichen! Hier enden die Gleise plötzlich als Stumpfgleise!
Dadurch ergibt sich aber auch eine gewisse Logik für die Existenz der krummen Linksweiche (3)!
Diese könnte nämlich tatsächlich später eingebaut worden sein, um nicht über den abzweigenden Strang fahren zu müssen. Die krumme Lage ergibt sich halt wirklich aus der Tatsache, dass man die Gleisnutzlänge beibehalten wollte. Auf dem Stumpfgleis wurden zum Ende hin nur selten genutzte Wagen abgestellt (z.B. Schneepflug).

Soweit ist das stimmig!

...aber ich bin der Meinung, dass zumindest die eine Weiche, die im Plan 1966 fehlt, noch vorhanden war. Man kann es auf den Fotos zwar nicht genau erkennen, aber ich sehe dort noch einen Stellhebel neben den Gleisen! (...oder glaube zumindest einen Weichenhebel erkennen zu können! Glaube versetzt ja bekanntlich Berge!)
Bei der zweiten Weiche kann ich nichts erkennen! (Die Fotografen fanden es mal wieder viel wichtiger einen Zug zu fotografieren! :whistling: )
Ich habe noch nicht alle Fotos durchgeschaut! Vielleicht finde ich noch auf einem eindeutigere Hinweise.

...allerdings müssen durch die fehlenden Weichen alle Wagen über den südlichen Bahnhofskopf rangiert worden sein! Dort ist die Fähre! Also so ab 3 Wagen könnte sich die Lok im Breetzer Bodden wiedergefunden haben! Da rangiert man sich also 'nen Wolf!

Würde man die Gleise - aufgrund dieser Situation - gar nicht nutzen, hätte man sie und die Weichen komplett abgebaut!

Außerdem müsste Bergen eigentlich Altenkirchen heißen...

Nun zum anderen Plan!

Der Plan stimmt definitiv nicht mit den Fotos überein!
...aber es könnte irgendwann einmal so gewesen sein!
Da wir dem Geheimnis der Krummen Linksweiche auf die Spur gekommen sind, stellt sich nur noch die Frage, warum die Weiche zum Lokschuppen im Plan als Linksweiche eingezeichnet ist, aber auf den Fotos immer eine Rechtsweiche zu sehen ist!
Eine Linksweiche wäre an dieser Stelle ungefähr 1000 x besser! Es gibt absolut keinen Grund, warum dort irgendwann einmal eine Rechtsweiche eingebaut wurde!

...ich finde zumindest keinen!

(Doch! Einen! Man hat die Weichen (3 und 4) getauscht! ;) )

Nun stellt sich letzten Endes die Frage, was ist "richtig", was ist "falsch", was soll ich tun?

Ein Weg wäre, die Nachforschungen noch weiter auf die Spitze zu treiben, bis ich sicher weiß, wie es zu einem gewissen Zeitpunkt ausgesehen hat!

Ein anderer wäre, einen Plan als "richtig" anzunehmen!

...aber welchen?

Gegen den ersten Weg spricht, dass sich so der Bau um Monate verzögern würde!
Gegen den zweiten Weg spricht, dass der "bekannte" Plan nicht mit den Fotos übereinstimmt und irgendwann mal jemand kommt und sagt: "Häh? Das sieht aber komisch aus! Das war doch ganz anders! Da haste aber janz schön Mist jebaut!"

...also nehme ich den Dritten Weg: Ich suche mir ein anderes Hobby!

...ähh, nein! Es geht auch anders! Ein Mix aus allem! Der Plan von 1966 zeigt definitiv den richtigen Zustand für den südlichen Bahnhofskopf an der Fähre! Die Fotos stimmen hier überein! Der "bekannte" Plan wiederum zeigt den nördlichen Bahnhofskopf mit den zwei Weichen. Dadurch dass den Plan jeder kennt und die beiden Weichen mehr Spielmöglichkeiten ergeben, wäre es sinnvoll die Weichen mit einzuplanen!

Das ganze hält somit sogar einer näheren Betrachtung stand und nur, wer sich mit der Materie genauer auseinander gesetzt hat könnte die "Ungereimtheiten" entdecken!

...aber am Ende zählt der Spielspaß!

...und hundertprozentige Genauigkeit kann man (ich) sowieso nicht erreichen. Hier fehlen mir einfach zu viele Informationen! (Wenn alles am Ende glaubwürdig rüber kommt, dann habe ich mein Ziel erreicht!)

...und mit Altersheimer vergisst man ja irgendwann, dass es eigentlich anders sein müsste!

...und vielleicht gibt es jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der genaues nicht weiß!

Bis dahin gilt: Mit der jetzigen Lösung kann ich leben!


Gruß
absolute_Null

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Wednesday, March 14th 2012, 2:18pm

Ich weiß, dass ich nichts weiß!


Ich habe mir nochmals alle Fotos von Fährhof angeschaut. Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen!
Auf den meisten Bildern sind Wagen und Loks abgebildet oder eben Züge. Einige Aufnahmen wurden vom Fähranleger gemacht und nur ein paar zeigen den nördlichen Bahnhofskopf. (...und hier sind meistens irgendwelche Züge im Weg!)

Alle Aufnahmen, die den südlichen Bahnhofskopf detailliert zeigen sind mit 1966 oder später datiert.

Zu dem Zeitpunkt lagen also definitiv die krumme Linksweiche und die verkehrte Rechtsweiche zum Lokschuppen.
Für den nördlichen Bereich gibt es weniger relevante Aufnahmen (und keine zeigt detailliert die Stellen der fehlenden Weichen)! Auf einer ist der Fliegendreck, den man als Weichensignal interpretieren kann, zu erkennen (datiert mit 1966). Auf einer anderen Aufnahme ist aber super ein Weichensignal zu erkennen (nimmt fast das ganze Bild ein)! Datiert ist diese Aufnahme mit 1968!
Auf einer weiteren Aufnahme stehen Wagen in der Kurve bis zum Grenzzeichen zur (laut Plan nicht mehr vorhandenen) Weiche!

Also ist anzunehmen, dass die nördlichste Weiche noch gelegen hat!

...natürlich können auch nur der abzweigende Strang und die Zungen von der Weiche entfernt und das Weichensignal festgelegt worden sein...

Dagegen spricht aber, dass man sicherlich in diesem Fall auch die Stellmechanik (und eben das Weichensignal) entfernt hätte und die Wagen wären nicht auf Knirsch am hintersten Ende des Gleises abgestellt worden! Sie müssten ja auch wieder abgeholt werden! (...aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt!)

...natürlich könnten auch die Daten der Aufnahmen falsch sein!

Bei der zweiten Weiche gibt es keine Hinweise auf die Existenz! Man kann sie aber auch nicht ausschließen!

Da das Gleis so extrem verkrautet ist, könnte dieses Gleis wirklich stumpf enden, da es anscheinend nicht mehr gebraucht wurde!

...man kann aber auch kein Prellbock oder sonstigen Abschluss erkennen!

…aber irgendwo sollte auch mal mit dem Spekulieren Schluss sein! (...und nachdem ich fertig bin, tauchen sowieso die jetzt noch fehlenden Infos auf! Murphy's Law! Dagegen kann ich sowieso nichts machen! – Das Schicksal derer, die nach einem Vorbild bauen!)


Gruß
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Wednesday, March 21st 2012, 7:34am

Es ist vollbracht!


…zumindest ein Teil!

Ich habe die Planung von Fährhof abgeschlossen! Ich denke, dass sich hier nur noch minimal etwas ändern wird.

...war gar nicht so einfach!

Hier isser:
(Der DXF-Viewer stellt Bögen – je nach Radius und Auflösung – zum Teil etwas eckig da! Das sind aber wirklich Bögen!)






Nun aber der Reihe nach!

Zur Planung habe ich halt die mir bisher zur Verfügung stehenden Unterlagen herangezogen.

Leider musste ich einige Kompromisse eingehen, die aber – meiner Meinung nach – alle im Rahmen liegen! (…und es muss ja nur mir gefallen! ;) )

Ich habe mich dazu entschlossen alle Segmente in einer handlichen Größe und auch gleich groß auszuführen. Jedes Segment ist 85 x 105 cm groß.

Die handliche Größe hat den Vorteil, dass man ein Segment alleine Händeln kann, durch jede Tür bekommt und auch gut daran arbeiten kann. (Immer im Hinterkopf den vermeidlichen Umzug). Bei dieser Größe passt die Anlage weiterhin in beide Räume (kleinster gemeinsamer Nenner)!

Der Nachteil ist jedoch, dass man bei der Planung darauf achten muss, dass auf den Segmenttrennstellen möglichst keine Weichen liegen!
…und das war im BW-Bereich gar nicht so einfach!

Ich habe mit der ersten Weiche - von der Fähre aus gesehen – begonnen und habe dann von dieser Linie (dem Hauptgleis) alle anderen Gleise aufgebaut. Ich wollte eigentlich die Weiche, die Brücke und die Fähre auf einem Segment unterbringen. Da jedoch die Brücke wohl ca. 10 bis 11 m lang ist und die Fähren 24,1 m lang sind, musste ich entweder die Weiche auf das nächste Segment schieben oder noch 20 cm „ansetzen“. Beim Hochschieben hätte es mehrere Probleme mit den folgenden Weichen bezüglich der Segmentübergänge gegeben.

Also gibt es jetzt das Ansatzstück!

(Die kurzen Trennstriche auf dem unteren Segment markieren den Beginn der Fähre bzw. die Brücke.)

Die einzelnen Gleisnutzlängen sind im Buch (Das große Buch der Rügenschen Kleinbahnen) aufgelistet.

Der Bahnhof liegt in der Kurve. Den Winkel hierzu habe ich auch vom Plan aus dem Buch abgegriffen. (Eine andere Möglichkeit gibt es ja auch nicht!)
Aus Platzgründen musste ich den Bahnhof auf 1:50 verkürzen. Das ist aber nicht ganz so tragisch, da die Züge später ja etwas kürzer als beim Vorbild sein werden, da ich ja nicht alle Betriebsstellen darstellen kann.
Im Durchschnitt sind das in etwa 10 cm weniger Nutzlänge oder 1 bis maximal 2 Wagenlängen bei den langen Gleisen!

Eine größere sichtbare Veränderung ist die inzwischen schon „berühmte“ krumme Linksweiche gegenüber vom BW! Die ist bei mir gerade eingeplant!

Die zweite große Veränderung, die aber nicht so sehr ins Auge fällt, sind die beiden Weichen am Lokschuppen! Hier ist eine Segmenttrennung! Normalerweise hätten die Weichen ein paar Zentimeter weiter nach oben gemusst. Dann wären aber die Zungen der unteren Weiche auf der Trennstelle zum liegen gekommen!
Durch das Verschieben ergibt sich jetzt am Lokschuppen und dem Zufahrtsgleis neben dem Lokschuppen ein anderer Winkel und entsprechend andere (größere) Radien!
Der Lokschuppen steht auch noch ca. 1 cm näher an der Fähre und etwas weiter entfernt vom Zufahrtsgleis (ca. 2 mm)! Das habe ich bewusst so gemacht, da die Henke-Loks im Maßstab 1:43,5 gehalten sind, ich aber ansonsten dem Maßstab 1:45 zugrunde lege!

Ab und an musste ich auch noch mal eine Weiche ein paar cm verschieben, damit das Ganze besser passt und etwas harmonischer wirkt!

Die Umsetzung ist so nah wie möglich am Vorbild. (…soweit das anhand von Fotos und falschen Plänen machbar ist)

Das einzige was wirklich jemanden auffallen wird, ist die jetzt gerade „krumme“ Weiche!

Von Fährhof geht es – wieder aus Platzgründen - im scharfen Bogen demnächst weiter nach Woldenitz!


Gruß
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Wednesday, March 21st 2012, 7:43am

Nur nicht den Überblick verlieren...


Da die Strecke schon lange nicht mehr existiert, findet man nur noch in alten Karten Hinweise auf den Streckenverlauf.

Mir sind durch Zufall einige alte topografische Karten in die Hände gefallen, aus denen der Gleisverlauf, die Lage der Bahnhöfe und Ladestellen und auch die Höhen hervor gehen.

Unten abgebildet ist zunächst der Abschnitt von Fährhof nach Woldenitz. Die Strecke, der Bahnhof Fährhof und der Haltepunkt Woldenitz sind - zur besseren Sichtbarkeit - rot markiert, das Gut Parchow und das Gut Woldenitz gelb.

Die Strecke verlief also zunächst lange Zeit am Bodden entlang und bog dann kurz hinter der Wedde nach Norden ab, verlief dann durch karge Landschaft und einen kleinen Einschnitt, bevor die Bahn nach einer Rechtskurve durch Felder am Gut Woldenitz vorbei einer Straße folgend zum HP Woldenitz kam.
Dabei ändert sich das Niveau nur minimal. Das Höhenniveau liegt bei rund 2,0 m +/- 50 cm.

Also bleibt die Anlage zwischen Fährhof und Woldenitz flach.

Den Verlauf am Bodden kann ich auch nicht darstellen, da der Platz nicht ausreichend ist. Ich werde aber den Einschnitt etwas darstellen, um ein wenig "Struktur" in die flache Landschaft hineinzubringen. (Wobei das Wort Einschnitt maßlos übertrieben ist!) Auch werde ich Felder und die Straße vom Gut zur Ladestelle andeuten.

Mehr geht auf dem kurzen Stück nicht!

Man kann bei Google Maps den Verlauf noch sehr gut erkennen. Heute bewuchern Büsche und Bäume
die Stellen, wo früher die Gleise lagen.




Gruß
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15

Wednesday, March 21st 2012, 7:49am

Das Bessere ist der Feind des Guten!


Letztens habe ich wieder etwas Zeit gefunden, um mich mit der Planung auseinanderzusetzen. (...oder wie es mein Schwiegervater und meine Frau nennen: den ganzen Tag "rumgespielt"!)

Irgendwie bin ich mit dem Plan von Fährhof noch nicht ganz zufrieden gewesen! Irgendetwas störte mich. Ich weiß nicht was, aber irgendwie war der Plan noch nicht ganz "rund"!

Also habe ich nochmals etwas hin und her gerechnet und ein paar Weichen verschoben und bin nun endlich zufrieden!

Ich habe die Gleise um ca. 15 cm verlängert und den Weichenbereich am Lokschuppen etwas verschoben. die nördlich Weiche habe ich ebenfalls nochmals um ca. 30 cm verschoben und jetzt passt‘s!

...zumindest was den Vergleich mit dem Vorbild angeht!

Auf den Segmenten leider nicht!

Also der Bahnhof passt schon noch drauf, aber ich würde nicht mehr um die Kurve kommen! (...oder zumindest nur noch mit einem Radius, der jenseits von Gut und Böse ist!)

Die Konsequenz daraus ist, dass ich nun statt des 20 cm Ansatzes nun ein ganzes Segment einplanen muss!

Desweiteren habe ich begonnen die Schwellenlage einzuzeichnen, um zu sehen, wie die Weichen und Gleise zu liegen kommen, wo die Segmente diese entsprechend schneiden und wie Weichenantriebe unter die Anlage passen bzw. zu liegen kommen würden.

…hätte nicht gedacht, dass der Aufwand hierfür so groß ist!

Da die Geometrie sich nicht groß geändert hat, verzichte ich darauf den neuen Plan einzustellen.


Gruß
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16

Thursday, March 22nd 2012, 6:44am

Planwirtschaft!


Weiter geht es mit der Planung!

Fährhof hat sich seit dem letzten Mal nicht mehr geändert. Den Stand sehe ich jetzt auch als Fix an.
Hier werden jetzt nach und nach Schwellen "verlegt"!

Allerdings hat sich die Strecke etwas verändert. Bisher musste ich steil um die Kurve und war dann schon in Woldenitz. Das gefiel mir nicht. Ich habe dann einfach erst ein, dann zwei Segmente drangehängt! Der Platz ist da und da ich den Umzug schon fast vollständig abwehren konnte, wäre nun endgültig Schluss. (Also nicht direkt! Wenn Woldenitz wegfallen würde, wäre natürlich auch noch Platz für eine direkte Kurve. So müsste ich – im Falle eines Umzuges – statt einem gleich drei Segmente neu bauen! Aber es würde alles noch gehen. …was ich aber nicht hoffe!)

Durch den "Streckenausbau" kann ich auch etwas mehr der typischen Landschaft andeuten.

Weiterhin beträgt die Streckenlänge nun über 3 m zwischen jedem Bahnhof. (Ist nicht viel, aber mehr geht nun mal nicht!)

Die Wedde lockert die Landschaft auf und der Einschnitt mit ein paar Bäumen soll letztendlich die – immer noch - zu enge Kurve verdecken.

Hier der heutige Stand:





Gruß
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17

Thursday, March 22nd 2012, 6:51am

Weiter geht's!


vom Hp Woldenitz aus folgt die Strecke zunächst weiter dem Straßenverlauf, bis sie in etwa auf halber Strecke nach Bohlendorf in einem Linksbogen durch Felder bis zum Haltepunkt Bohlendorf verläuft.

Ab Bohlendorf sind die Gleise wieder bis zu einer Kreuzung parallel zur Straße verlegt worden. An der Kreuzung biegt die Kleinbahn dann rechts ab und verläuft bis zum Ortseingang von Wiek wieder über Felder.

Der Haltepunkt Zürkvitz ist dabei schon lange aufgegeben worden.

In Wiek geht es zunächst vorbei am Kinderheim, welches noch ein Anschlussgleis besitzt und hierüber mit Kohle beliefert wird. Danach führen die Gleise am Hafen entlang zum Bahnhof. Der Bahnhof besitzt ein Anschlussgleis zum Hafen und zur BHG. Früher gab es noch einen Lokschuppen und eine Gleiswaage. Das EG und der Güterschuppen sind typische Lenz-Bauten aus Wellblech in der kleinsten Ausführung.

Vom Bahnhof aus geht es am Ortsausgang an der Kreideverladung, die nie genutzt wurde, vorbei und durch ein kurzes Waldstück, bevor die Kleinbahngleise durch Weideland, an einem kleinen Sumpf vorbeiführend wieder bis Altenkirchen über Felder verläuft.
Zwischendurch werden noch die unscheinbaren Haltepunkte Lüttkevitz und Lanckensburg passiert.

In Altenkirchen finden sich dann ein Empfangsgebäude, welches aber als Wohngebäude genutzt wird, ein Güterschuppen mit Anbau, der die Aufgaben des EG mit übernimmt, ein zweiständiger Lokschuppen, ein Triebwagenschuppen und ein Anschluss zur BHG mit einer Lagerhalle.
Früher gab es noch eine Viehrampe, die aber einer normale Rampe aus Holz weichen musste.
Die kurze Ladestraße liegt dabei zwischen dem ehemaligen EG und dem GS.

Zwischen Woldenitz und Wiek wird noch eine Anhöhe (ca. 10 m ü NN) überquert, was ich aber aufgrund der geringen Streckenlängen kaum darstellen kann.

Ab Wiek haben wir wieder ein einheitliches Niveau von rund 3,5 m ü NN. Der Hafen liegt entsprechend tiefer.

Die Strecke und die Haltepunkte sind wieder rot markiert! Die letzten paar Meter liegen auf einem anderen Kartenblatt, welches mir leider nicht vorliegt! (Aber da passiert auch nichts mehr!)




Soweit die Vorgaben!
Jetzt geht’s wieder an die Planung und natürlich an das „imaginäre“ Schwellen verlegen in Fährhof.


Gruß
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18

Thursday, March 22nd 2012, 7:14am

Planen, Planen, Planen!


Ich habe mir heute mal Wiek vorgenommen. Leider gilt auch hier, dass die Fotos und Pläne unterschiedliche Stände zeigen und die Pläne nicht vermaßt sind!

Ich habe somit wieder versucht den bestmöglichen Kompromiss zu finden, um Wiek glaubhaft wiederzugeben!

Die Gleisabstände sind hier leider überhaupt nicht zu ermitteln! Insbesondere die Pläne sind hier der Meinung, dass in Wiek Gleisabstände von bis zu 6,75 m vorhanden sein sollen! Dagegen sprechen wiederum die Fotos, wobei diese aber leider alle schräg aufgenommen wurden und hier nur Schätzen angesagt ist!

Ich habe mich dann dazu entschieden, dass die Ladestraße den - bei mir - "normalen" Gleisabstand von ca. 2,90 - 3,00 m (6,7 cm) hat und das Hafengleis einen Gleisabstand von rund 4,50 m (also 10,0 cm) hat.

Die Gleislängen entsprechen den im Buch angegebenen verkürzt auf ca. 1:50.
Die Winkel musste ich wieder aus den Büchern abgreifen.

Wiek liegt leicht schräg auf den Segmenten, da dies zum einen gefälliger aussieht und ich zum anderen so etwas mehr vom Hafen darstellen kann. Außerdem wird so die Fahrstrecke zwischen Wiek und Altenkirchen ein paar Zentimeter länger!

Leider muss ich von Woldenitz aus auch wieder steil in die Kurve gehen! Auch hier fehlt der Platz! Die Kurve soll später durch einige Gebäude verdeckt werden.

Soweit dies möglich ist, versuche ich die Bahnhöfe so auf den Segmenten unterzubringen, dass die steilen Kurven auf anderen Segmenten zu liegen kommen, so dass man ggf. später alles getrennt betrachten kann bzw. auch bei anderen Platzverhältnissen anders aufbauen kann.

Die weiteste Entfernung der Gleise zur Segmentkante beträgt rund 60 cm, so dass ein Eingriff überall gut möglich ist. (Wobei auch rundum eine Lücke zur Wand besteht, so dass man auch von hinten an die Anlage kommen kann!)

Hier der Plan von Wiek (ausgehend von Woldenitz):





Demnächst geht es bei der Planung weiter mit Altenkirchen.


Gruß
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19

Friday, May 4th 2012, 7:47pm

Ich habe Fertig!


Vorweg:
Ich habe keine Ahnung, was ich hier mache! ;(

...aber es mach mir Spaß! :)

Nun, in der letzten Zeit (solange ich mal wieder auf Teile für das Fährschiff warte) habe ich "imaginäre" Schwellen in Fährhof verlegt!

So weit, so gut!

...aber ich habe keine Ahnung was ich da gemacht habe!

...und es ist alles falsch!

Als Grundlage für meine Überlegungen habe ich die Zeichnungen der Weichen und Gleise von Lenz von 1912 genommen!
Allerdings wurde Anfang der 1930er Jahre das alte Profil 20c gegen ein gebrauchtes bayerisches ausgetauscht!
Die "neuen" Profile waren 12 m lang!

Ich habe keine Ahnung, wie viele Schwellen und in welchen Abständen sie bei der Erneuerung verlegt wurden!

Da ich erstens keinerlei Infos darüber habe und zweitens ich die Längen ja aus Platzgründen auf ca. 1:50 kürzen musste, habe ich den Schienenstoß alle 10 m eingeplant (allerdings mit den Abständen der Lenz'schen Vorgaben!)

Desweiteren gibt es beim "verlegen" immer wieder Probleme an den Weichen.
Hier habe ich die Schwellen so verlegt, dass es gut aussieht!
So kann es auch mal sein, dass theoretisch ein Profil über 10 m bzw. 12 m lang wäre!

Egal!

Außerdem lagen die Gleise im Kies, so dass zum Teil die Schwellen gar nicht mehr sichtbar waren!

Falls aber jemand nähere Infos hat...











Der Plan ist ein Screenshot!

Vor der Fähre liegen auf rund 10 m - bis etwa zur ersten Weiche - keine Schwellen (sind hier aber noch eingezeichnet). Dort ist die Brücke, die mit Holzbohlen ausgelegt ist und der Anschluss der Straße!

Demnächst plotte ich die Pläne mal in 1:1 (bzw. 1:45) aus und mache mal eine Stellprobe. (Auf dem Bildschirm sieht das immer alles so klein aus!)

Die Daten stelle ich (wenn sich nichts mehr ändert) in einigen Tagen auch wieder als Download bereit!


Gruß
absolute_Null

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stoomtram (07.05.2012)

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20

Sunday, May 20th 2012, 1:09pm

Kurz und bündig!

Ohne "Geschwafel": Pläne 1:1 geplottet und 1. Stellprobe (vergl. S. 157, Das große Buch der Rügenschen Kleinbahnen)




Dies ist meinerseits der letzte Beitrag in diesem Forum. Wenn alles gut geht - was ich hoffe – wird das Tagebuch (schon wieder) umziehen! An neuer Stelle berichte ich dann gezielt für dankbare und interessierte Leser!


Gruß
absolute_Null

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gabrinau (20.05.2012), barilla73 (20.05.2012)