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Sunday, January 7th 2018, 7:49pm

Hoher Besuch in Allfeld

Am Freitag besuchte mich mein Modellbahnfreund Robert und er brachte seine 64 295 mit. Hoher Besuch also!
Seine Loks sollen unbedingt auch in Allfeld verkehren als Ergänzung zu meiner Lok 70 der SWEG.

Es sollte eine Testfahrt eines DB-Fahrzeugs eines Modellbahnherstellers auf meinen Gleisen durchgeführt werden. Der Test über die Weichen verlief sehr zufriedenstellend. Einige kleine Nachbesserungen sind noch zu machen, z.B. einige Radlenker am Herzstück müssen tw. um 0,4 mm erweitert werden. Aber es gab keine Entgleisungen und kein Steckenbleiben.

Wir testeten auch schon die Rangiermöglichkeiten des Lagerhauses und der Rollbockgrube. Herrlich, alles klappte. Wir stellten allerdings fest, dass BRAWA- und LENZ-Kupplung am Ausgang des Radiuses der Weiche in der Kurve nicht zusammen kommen wollen, da der Prellkörper der BRAWA-Kupplung sehr schön schmal ist, aber eben nicht kuppelt. Also wird in Allfeldt nur mit Original-Kupplung gefahren. Robert ist schon immer dieser Meinung.

Ein langes Gesicht gab es bei mir als 64 295 auf meine Drehscheibe fuhr. Die hintere Laufachse passte nicht drauf. Ich hatte doch gerechnet und ... eine Achse vergessen. Sinnentnehmendes Lesen bei Planskizzen wäre schon gut.
Beim einem Gesamt-Achsstand von 9 m muss die Drehscheibe 21 cm lang sein.
Also machte ich mich dran, eine zweite zu bauen. MIt den Erfahrungen der ersten Scheibe ging jetzt alles viel schneller.

Die notwendigen Kreise wurden mit der Schieblehre angerissen und mit einem Abbrechklingenmesser ausgeschnitten.
Die Position der Drehscheibe musste neu bestimmt werden ...

und das Einfahrgleis und das Umsetzgleis angepasst werden.
Dann war noch die Verdrahtung neu zu machen und die Gleise aufzukleben.
Jetzt kann wieder gefahren werden. Ich freue mich schon auf Roberts nächsten Besuch.

Gruß
Andreas

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mfb

Schaffner

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2

Sunday, January 7th 2018, 8:21pm

Hallo Andreas,

das ging ja ratz-fatz.

Viele Grüße
Robert

3

Monday, January 8th 2018, 4:05pm

Hallo Robert,
ja, das ging erstaunlich schnell, wahrscheinlich, weil ich jetzt in Übung bin.
Jetzt können wir wieder testen.

Gruß
Andreas

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4

Sunday, September 15th 2019, 9:54pm

Drehscheib - die dritte

Nach langer Pause bin ich wieder auf Spur Null gestoßen. Nicht ohne die Hilfe meines Enkels, der die zu öffnenden Türen der Güterwagen so toll findet.
Allerdings habe ich mich entschlossen, die Drehscheibe auf 6 m zu verkleinern, wie sie in Billigheim eingebaut war (vgl. Plan im grünen Hp1, Ausgabe 11).
Auch dieses Mal ist 1 mm Polystyrol das Baumaterial. ZUm Schneiden habe ich einen Reißzirkel und ein Cuttermesser verwendet.

Die zwei Schichten wurden mit Oranex aus aus dem Spinnrad-Laden (http://www.spinnrad.de) verklebt. Ein Super-Lösungsmittel, das ich aus Rainershagener Naturals-Zeiten kenne und jetzt wieder gefunden habe. Und es riecht nach Orange/Mandarine!
Die richtige Stelle für die Drehscheibe zu finden war gar nicht so einfach zu finden. Erst als ich daran dachte, dass sie am besten in der MItte zwischen den beiden Gleisen sein muss, gelang es.

In die Modulplatte wurden zwei Langlöcher für die Stromversorgung gebohrt, denn die Lok wird nicht gedreht, sondern setzt nur um vom Einfahrgleis auf das Umfahrgleis.

Um den Eindruck von Tiefe zu erzeugen wird der Rand schwarz gemalt.
Die Schienen werden am Grubenrand auf Messingschrauben aufgelötet.

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5

Monday, September 16th 2019, 9:09am

lieber Andreas,

jetzt habe ich doch eine Frage: warum hast Du eine Drehscheibe gewählt, wenn Du doch nur zwischen den beiden Gleisen verschwenkst. Eine Segmentdrehscheibe wäre doch sinnenhafter gewesen und wäre auch nicht so breit ausgefallen.

Grüße aus VAI
Armin.

6

Monday, September 16th 2019, 3:46pm

Hallo Armin,

das hängt in erster Linie mit gestalterischen Gründen zusammen.

In Billigheim hatte es eine 6-m-Scheibe gegeben, die ausgebaut worden ist, als die Stecke gemäß meiner Legende weitergebaut wurde.
In Wirklichkeit wurde sie wohl ausgebaut, damit man das zweite Lagerhaus anschließen konnte, und da man das dritte Gleis zum Stumpfgleis gemacht hatte, genügte eine einfach Weiche. Die Drehscheibe hatte tatsächlich die drei Bahnhofsgleise angeschlossen. Ursprünglich hatte man ja gerne Drehscheiben eingebaut, da man meinte durch das Drehen der Loks ein einseitiges Abfahren vermeiden zu können.

Eine Drehscheibe ist leichter zu bauen als eine Segmentscheibe. Ich benötige keine Grube und große Konstruktion.

Wie ich bereits anfangs schrieb, ein Spant ist im Weg.

Gruß
Andreas

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Monday, September 16th 2019, 4:04pm

Ich möchte nun den gestalterischen Teil der Grube verfassen.
Das Holz habe ich nach der Methode von Herrn Nouailler gestaltet, hier das Werkzeug:

Mein Lieblingswerkzeug ist die Reißnadel (grün), bei den in Null doch deutlich breiteren Fugen ist der Stichel auch ein sehr gutes Werkzeug, auch wenn dieser abgerundet ist.
Für die Gestaltung war mir die im Buch über die Prignitzer Kleinbahnen gezeigte das Vorbild.

Die Fugen wurden mit Schieblehre und Reißnadel angezeichnet.

Ich habe mich bemüht, verschiedene Maserungen zu gestalten. Auch die Wartungsluken wurden eingeritzt und sogar nachgeschnitten, damit sie das Objekt interessanter machen, indem sie nicht so platt aufliegen.
Die Scharniere sind von Wenz-Modellbau, etwas nachgeschnitten, damit sie hier reinpassen.

In Würzburg haben wir einen Wargaming Laden. Ich habe eine Schwäche für diese Firma, da ich ihre Anfänge noch aus den 80er Jahren in Newark-on-Trent kenne. Gleichzeitig gibt es dort schon leicht gealterte Farbtöne mit schönen phantasievollen Namen.
Beim Malen verwende ich die Farben zunächst unvermischt, fange dann aber schnell an sie zu mischen, teilweise nass in nass.


Aus Messingprofilen habe ich eine Halterung für die Stange gebaut, mit der die kleine Drehscheibe gedreht wurde. Die Idee kommt aus einem Artikel über den Bf. Honau, ich glaub', der war im EJ.

Auf jeden Fall dreht sich die Scheibe so viel bequemer.
Die Bemalung der weiß gebliebenen Polystyrolteile und die Alterung mit Pudern steht noch aus.

Gruß
Andreas

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