You are not logged in.

[DB Regelspur] HEGOB Montage?

Dear visitor, welcome to Spur Null Magazin Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

1

Monday, May 16th 2016, 8:12am

HEGOB Montage?

Liebe Forumianer,

für ein Segment eines Endbahnhofs hab' ich mir das HEGOB-Gleis mit Holzschwellen gegönnt. Weil wie viele komplette Bahnhofsszenarien bau' ich schon in meinem Leben?!

Obwohl technisch nicht wirklich ungeschickt, und obwohl ich an den beiden Schienenprofilen alle möglichen Schlupfphasen angefeilt habe, bringt mich die Montage des Gleises (speziell Schienenprofil in Schwellenstühlchen einschieben) an den Rand meiner Möglichkeiten! Wie lange es gedauert hat, den ersten Meter Gleis zu bauen, möcht' ich hier lieber gar nicht erwähnen!
Wenn die Schwellen mal mit irrsinniger Kraft aufgeschoben sind, halten sie allerdings traumhaft und das Gleis und seine Verschraubung sieht wunderbar filigran aus. So gesehen fehlts nur im 100stel mm Bereich -> bewege mich deshalb grad noch im Bereich von 'HassLiebe' - und hab' aber noch 17 weitere Meter zu montieren! An die Weichen hab' ich mich noch gar nicht ran getraut.

Meine Frage in die erfahrende Runde wäre nun, ob jemand von Euch einen tricky Trick hat, wie das leichter geht? Eine Vermutung meinerseits wäre, den kleinen Gußsteg am Grunde des Schwellenstühlchens platt zu feilen, ohne dabei die 'Schienenklammern' zu beschädigen - alleine dazu fehlt mir aber noch die passende Spezial-Feile. Man sieht an dem Bild, daß ich schon versucht habe, das Schienenprofil einzuschieben (teilw. plattgdrückter Grat) und das Stühlchen deswegen schon wieder ein wenig aus der Schwelle gezogen ist ...

DANKE für Eure Erfahrungen und Tips!

Ciao

der NNullguggi
NNullguggi has attached the following files:

This post has been edited 5 times, last edit by "NNullguggi" (May 17th 2016, 9:35am)


5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

E94281 (16.05.2016), fwgrisu (16.05.2016), Udom (16.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016), 98 1125 (19.04.2019)

Rollo

Bahngeneraldirektor

(1,393)

Posts: 1,609

Location: Nordsachsen

  • Send private message

2

Monday, May 16th 2016, 8:48am

Hallo NNullguggi,

ich würde den Grad vorsichtig mit der Trennscheibe nach erfolgter Montage in der Schwelle, abschleifen. Mit feilen wirst Du wahrscheinlich adlig werden.

Gruß
Roland

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Ciccio (16.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

Wolleschlu

Fahrdienstleiter

(468)

Posts: 218

Location: Leingarten

Occupation: Werkzeugmacher

  • Send private message

3

Monday, May 16th 2016, 9:14am

Grat.

Horido NNullguggi

Böser Grat. Eventuell an einer Dreikantschüsselfeile Eckzahnung abschleifen (Gut kühlen) damit du die Schienenklammern beim feilen nicht beschädigst. Oder als schnellere Methode
mit einer Dremel oder Proxxon Trennscheibe den Grat zartfühlend abschleifen. Dazu müssten die Schienenstühle befestigt sein, eingespannt, eventuelle Schleifspuren werden vom Schienenprofil abgedeckt.
Um diese Arbeit beneide ich dich nicht, baue gerade eine Wartungsgrube für nen Lokschuppen und krieche die meiste Zeit auf der Suche nach Schienennägeln und Schienenklammern die mir oder meiner Zange entwischt sind auf dem Boden herum. Schöner Bausatz von Wenz, aber die Teile sind so filigran und meine Finger zu dick. :thumbsup:

Mit freundlichen Grüßen

Wolle

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Ciccio (16.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

DieterS

Rangiermeister

(34)

Posts: 274

Location: Radolfzell

Occupation: Rentner

  • Send private message

4

Monday, May 16th 2016, 9:50am

Hallo lieber Kollge,
ich würde genau wie die Vorschreiber mit einer Trennscheibe, aber eine mit einem größeren Durchmesser drangehen, die Drehzahl der Schleifmaschine reduzieren, damit man gefühlvoller arbeiten kann. Dann einen kleinen Tropfen Öl als Gleithilfe drauf, dann müsste es gut reinschieben gehen.
Viel Erfolg! Wenns fertig ist fragt keiner mehr nach den Qualen ;)
Gruß
Dieter

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

BTB0e+0 (23.05.2016)

5

Monday, May 16th 2016, 9:51am

Spannfunktion

Servus Wolle und Roland,

danke schon mal für Eure ersten Tips! Habe mir die Schienenstühlchen am Gußast alle nochmal angesehen. Der Grat scheint vom Design da schon hin zu gehören, weil er überall mit drin ist. Ich vermute, daß er eine gewisse 'Spannfunktion' erfüllen soll, in dem Zusammenspiel von Schiene und Stühlchen. Das ist ja letztlich eine Übergangspassung (1000tel mm Bereich!), was mit gewalztem (?) Schienenprofil und gegossenem Stühlchen eigentlich gar nicht zu bewerkstelligen ist. Da brauchts schon irgend einen Trick. Hmm.

Hab' Euch als Bild ein Teil des Gußastes und den Vergleich Stühlchen/Millimeterraster angehängt. Was man auf dem Bildern hier sieht, ist nur dank Makro-Photographie erkennbar. Mit dem bloßen Auge ist hier lang schon Schluß! Den Vergleich mit meinen Wurstfingern wollt' ich Euch hier ersparen. Hab' mal grob überschlagen, daß alleine auf meinem Daumennagel 12 Stühlchen bequem Platz finden würden. Ihr seht also ich hab' trotz Ratlosigkeit meinen Humor noch nicht verloren.

@Dieter: das mit dem Öl hab' ich bisher noch nicht gemacht, einfach weil ich das Ganze später ja noch anmalen/altern will. Zudem fürchte ich, daß das Öl auf dem Echtholz Flecken hinterläßt (evtl. versuche ich mal Spiritus). Aber Du hast recht: wenns nachher wirklich prima aussieht, fragt keiner mehr danach, wie heftig der Weg dahin war ...

in Erwartung weiterer hilfreicher Infos

der NNullguggi

P.S: ... und die zwischen Bodennebel und Wollmäusen sich versteckenden runtergefallenen Schienenstühlchen 'jage' ich beim nächsten Zusammenkehren mit der Lupe ...
NNullguggi has attached the following files:

This post has been edited 3 times, last edit by "NNullguggi" (May 17th 2016, 10:22am)


6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Meinhard (16.05.2016), Altenauer (16.05.2016), Udom (16.05.2016), fwgrisu (16.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016), 98 1125 (19.04.2019)

6

Monday, May 16th 2016, 11:46am

Nachgefeilt -> Problem behoben

Liebes Forum,

zwischen anderen Aktivitäten hab' ich jetzt mal die zwei Schienen-Stühlchen einer Schwelle nachgefeilt - sprich den 'Grat' rausgefeilt. Jetzt läßt sich die Schwelle relativ problemlos auf das bestehende Gleisstück aufschieben. Problem an sich gelöst.

Tja, aber wie geh' ich nun mit dem Thema um? Ohne auf Schwellenabstände zu achten, hab' ich im Moment 50 Schwellen/100 Stühlchen auf meinem Meterstück montiert. Bei 18 m Gleis kommt da ordentlich Nacharbeit auf mich zu. Hmm.

der NNullguggi

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

BTB0e+0 (23.05.2016)

JACQUES TIMMERMANS

Bahngeneraldirektor

(908)

Posts: 761

Location: 3620 Lanaken, Belgien

  • Send private message

7

Monday, May 16th 2016, 12:20pm

Hallo NNullguggi,


Aus Erfahrung kann ich Dir mitteilen, dass man am einfachsten die, für eine bestimmte Gleislänge, benötigte Schienenstühlchen zuerst auf einem Gleisprofil fädelt, und dann das Ganze, nachdem es peinlichst genau an die Gleisführung und Holzschwellen ausgerichtet ist, auf die Holzschwellen befestigt. Sobald wie das Gleisprofil mechanisch dauerhaft montiert ist, kann man mit Gleisabstandhaltern das zweite Gleisprofil, mit bereits aufgefädelte Schienenstühlchen montieren.
Aber, wie ich auf den Bilder erkennen kann, werden die Schienenstühlchen von Hegob mit größter Wahrscheinlichkeit geklebt, sodass obenstehende Arbeitsweise nur schwierig oder gar nicht wirkt.

Jedoch lösen diese Zeilen nicht dein vorgelegtes Problem mit dem Auffädeln! Hier kann ich aus Erfahrung nur sagen: den minimalen Wulst im Mitte der Schienenstühlchen mit ein oder zwei Feilhiebe (am besten mit einer passende Vierkantfeile) ein wenig abschwächen, bis die Stühlchen sich einigermaßen auffädeln lassen - eine einfachere und für die filigrane Teile schonende Arbeitsweise ist mir unbekannt - und, dann zur Montage übergehen; eine sehr langweilige und sehr oft frustrierende Arbeit!
Zur besseren Handhabung der Teile spannt man den Gussast am besten in einem Schraubstock, das zu bearbeitende Stühlchen ein wenig hochdrücken, abfeilen und anstehend mittels eine Juweliersägebogen mit fein verzahntes Sägeblatt von Ast abtrennen.

Gruß,

Jacques Timmermans

This post has been edited 1 times, last edit by "JACQUES TIMMERMANS" (May 17th 2016, 8:04am)


6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Dieter Ackermann (16.05.2016), Udom (16.05.2016), Altenauer (16.05.2016), heizer39 (16.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016), 98 1125 (19.04.2019)

Null-Problemo

Oberbahnhofsvorsteher

(370)

Posts: 1,835

Location: Ortenberg-Selters

  • Send private message

8

Monday, May 16th 2016, 12:34pm

Hallo Gleisbauer,

es ist leider so, das fast alle Hersteller von Gleisbausystemen die eigentliche Arbeit an den Endkunden outsourcen. Daher meine Empfehlung: lasst euch ein Musterstück kommen, bevor ihr viel Geld für Bauteile ausgebt :!:

Ich weiß wie das ist, wenn man in der Euphorie einige Meter bestellt um dann festzustellen das es richtig mit Arbeit verbunden ist. Oft sehe ich wunderschön gebaute Einzelstücke, die in teils wochenlanger Arbeit entstanden sind. Von einer funktionsfähigen Anlage ist man dann aber noch ein Stück weit entfernt.

Daher an dieser Stelle erneut der Hinweis zur Fremo-Gleisinitiative! Seit ich mit den Gleisbauteilen von RST und von MW-Modellbau arbeite (immerhin schon 1 1/2 Jahre) komme ich voran! Ich hole noch ein Stück weiter aus:

Wenn man sich mit Gleisselbstbau beschäftigt, hat das doch nur einen Grund: man ist dem dem Angebot der Industrie nicht zufrieden und möchte ein vorbildgerechteres, evtl. sogar maßstäbliches Gleis haben. Wenn ich mir neben dem Wunsch nach mehr Vorbildtreue jedoch sonst nur Nachteile (aufwändiger und langwieriger Bau, langsamer Baufortschritt, hoher Preis) einkaufe, versteht man die Einwände derer, die auf Fertiggleis setzen.

Zum Glück geht es auch anders! Ein durchdachtes, von aktiven Modellbahnern entwickeltes, stimmiges und vor allem maßstäbliches Gleissytem, das eigentlich keine Wünsche mehr offen lässt - eben das von RST und MW-Modellbau.

Bauen kann das jeder, auch am Küchentisch. Da ich nichts selbst Herstellen muss, geht der Bau sehr zügig und mit normalen Hausmittelchen und ohne Gleisbau-Dipl.-Ing. zu sein.

Beispiel:

Incl. aller Vorbereitungen (Trennen vom Grußbaum, Brünnieren als Grundierung, Ablängen der Profile (von HEgob nebenbei) und Beizen der Schwellen habe ich den Meter auf dem nachfolgend gezeigten Bogenmodul an einen Nachmittag komplett aufgebaut incl. den Anschlußkabeln. Seht selbst!





Um die vorgebeizten Schwellen akkurat verlegen zu können habe ich meine Schiebelehre als simplen Anschlag genutzt. Nach dem die Schwellen aufgeleimt waren, wurde mit verschiedenen Beizen und Pulverfarben nachbehandelt, die Profile abgelängt (die Schienen liegen in umgerechnet 15 m Stücken und beginnen bzw. enden auf Koppelschwellen, also echte Schienenstöße!) und eingeschoben. Ich habe kein einziges Kleineisen nachbearbeiten müssen! Kabel dran, Laschen-Imitation dran und fertig! Da ich die Schwellen vorher beize, quellen die Ausschnitte für die Kleineisen etwas auf. Dadurch halten die Teile von selbst. Kein Kleben, nichts...... 8o





Und noch das RST-Gleis, der Vollständigkeit halber:



Eigentlich wurde bei diesen Bauteilen an alles gedacht. Selbst die Neigung des Streckengleises zur Gleisachse hin ist berücksichtigt. Ich behaupte: wenn die Weichen, die sich incl. Anlenkmechanik, Laternen, etc. kurz vor der Vollendung befinden, kurzfristig zur Verfügung stehen, sind alle Gleisbau-Ambitionierten am Ziel ihrer Träume, sofern sie von Reichsbahn-Weichen und Doppelschwellen träumen :rolleyes: ! Wer sich mit Gleisbau und dem Vorbild beschäftigt, erkennt das sofort.....

Der Busecker Stammtisch konnte in der letzten Zeit zuschauen, wie das Stück in 5 Wochen entstanden ist, trotz knapper Freizeit.... 8o



Null-Problemo :thumbup:

This post has been edited 7 times, last edit by "Null-Problemo" (May 16th 2016, 3:21pm)


28 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Rollo (16.05.2016), jui (16.05.2016), Eisenbahner 12 (16.05.2016), JACQUES TIMMERMANS (16.05.2016), heizer39 (16.05.2016), der noergler (16.05.2016), lok-schrauber (16.05.2016), DieterS (16.05.2016), Dieter Ackermann (16.05.2016), us train (16.05.2016), Hein (16.05.2016), Spur0-Peter (16.05.2016), moba-tom (16.05.2016), wilfmolz (16.05.2016), Martin Zeilinger (16.05.2016), Michael Fritz (16.05.2016), Nils (16.05.2016), Udom (16.05.2016), 1zu0 (16.05.2016), E94281 (16.05.2016), Signum (16.05.2016), DVst HK (16.05.2016), Altenauer (16.05.2016), Holsteiner (17.05.2016), Beginner (19.05.2016), Klabautermann (20.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016), 98 1125 (19.04.2019)

Null-Problemo

Oberbahnhofsvorsteher

(370)

Posts: 1,835

Location: Ortenberg-Selters

  • Send private message

9

Monday, May 16th 2016, 3:02pm

Zum Vergleich

Hallo Gleisbauer,

einerseits möchte ich hier keine Dauerwerbesendung machen, der Beitrag ist ja eigentlich eine Frage über Hegob, andererseits halte ich es für wichtig, die Unterschiede deutlich herauszustellen (u.a. Qualität der Gussteile), denn nicht jeder ist mit der Materie vertraut. 8o

Hier der Vergleich der Gleisbauteile zum Bild aus Antwort 5 oben:





Neben der Oberfläche auch die Anordnung des Angusses beachten. Beim Abtrennen besteht keine Gefahr, die später sichtbare Oberfläche zu beschädigen 8o

Vielleicht öffnet das einige Augen und hilft bei der Auswahl....

Null-Problemo :thumbup:

This post has been edited 3 times, last edit by "Null-Problemo" (May 16th 2016, 3:14pm)


17 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Wolleschlu (16.05.2016), Meinhard (16.05.2016), lok-schrauber (16.05.2016), Udom (16.05.2016), JACQUES TIMMERMANS (16.05.2016), 1zu0 (16.05.2016), heizer39 (16.05.2016), E94281 (16.05.2016), fwgrisu (16.05.2016), DVst HK (16.05.2016), Dieter Ackermann (16.05.2016), Altenauer (16.05.2016), Holsteiner (17.05.2016), Beginner (19.05.2016), Klabautermann (20.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016), 98 1125 (19.04.2019)

10

Monday, May 16th 2016, 3:44pm

Hallo 0-Problemo,

Ich liebäugle ja auch mit dem Gleis. Wann und wo werden die Weichen erhältlich sein?

Gruß
Dieter

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

BTB0e+0 (23.05.2016)

Null-Problemo

Oberbahnhofsvorsteher

(370)

Posts: 1,835

Location: Ortenberg-Selters

  • Send private message

11

Monday, May 16th 2016, 3:52pm

Hallo Dieter,

ich bin von der verarbeitenden Fraktion und unterstütze diese hervorragende Aktion wo ich kann, also bitte direkt an Michael wenden und fragen! Ich bekomme nächste Woche Weichenteile, kann dir aber sonst nichts genaues sagen. Hier der Link zu seiner Homepage:

MW-Modellbau

Er kann dir sicher besser helfen....

Null-Problemo :thumbup:

3 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

lok-schrauber (16.05.2016), Udom (16.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

wsb56

Schaffner

(19)

Posts: 201

Location: Braunschweig

  • Send private message

12

Monday, May 16th 2016, 5:17pm

Moin Dieter,

das Gleis ist schon über h0fine zu beziehen, und die Weichen werden es demnächst auch wohl. Etwas Geduld ist allerdings noch angebracht. Da Michael das auch "nur" als Hobby betreibt. Er hat auch einen richtigen Hauptberuf, siehst Du auch auf seiner Seite.;-)

Ich freue mich schon auf meine Weichen. :D

Gruß,
Bernd

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (17.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

Hape

Schrankenwärter

(20)

Posts: 179

Location: Saarland

Occupation: Un-Ruhestand

  • Send private message

13

Monday, May 16th 2016, 6:37pm

Hallo NNullguggi



An den neuen Schienen von Hegob fehlt eine kleine Nut unter dem Schienenfuß, in dem

das Kleineisen mit dem Grat hinein geschoben wird.

Scheinbar hat Herr Obst einen neuen Lieferant für sein Gleismaterial.

Dadurch erschwert sich die Montage, also abfeilen.

ich benutze ein kleines Stück Schiene spane es in den Schraubstock etwa 10cm das ich vorn etwas anschräge habe

und schiebe das Kleineisen durch, dann geht es leichter einzufädeln.

Habe bis jetzt etwa 15m Gleis und 5 Weichen von Hegob verbaut.



Werde mich aber in Zukunft um das Gleismaterial von WM Modellbau kümmern, wie

Oliver.



Gruß Hape

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (17.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

14

Monday, May 16th 2016, 7:05pm

na bravo

Servus Hape,

Danke für Deine Info! Damit wird ein Schuh draus und das eigenliche Problem ist klar:
An den neuen Schienen von Hegob fehlt eine kleine Nut unter dem Schienenfuß, in dem das Kleineisen mit dem Grat hinein geschoben wird. Scheinbar hat Herr Obst einen neuen Lieferant für sein Gleismaterial.
Und ich denk' noch ich bin zu blöd, die Stühlchen auf die Schiene zu schubsen (wenns doch Andere auch schaffen!). Na bravo!

Hab' mein Schienen- und Weichenmaterial durchgeschaut: das Schienenprofil ist an der Untereite überall glatt, ohne Nut oder Kerbe! Nicht schön,

findet

der NNullguggi

3 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Signum (16.05.2016), CharlieOscar (16.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

15

Monday, May 16th 2016, 10:12pm

Hallo NNullguggi


und wenn du das Problem von der anderen Seite angehst: mit einer kleinen Kreissöge mit einen dünnen Blatt den Schienenfuss von unten mit einer kleinen Nut versiehst? Natürlich nur so ein wenig "drüber hauchen".....

Freundliche Grüsse

Beat

3 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (17.05.2016), 1zu0 (18.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

16

Wednesday, May 18th 2016, 6:12pm

Nachlese

Servus Leute,

nachdem ich mit dem Hersteller telefoniert und Eure Beiträge mir zu Herzen genommen habe, meine ich einen Weg gefunden zu haben, mit der die Gleismontage klappt und etwas schneller geht. Beat, danke auch für Deinen etwas unkonventionellen Tip!

Insgesamt ists natürlich ein Geduldsspiel und sehr viel Arbeit. Aber wer schön sein will, muß halt leiden ...

Ciao

der NNullguggi

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

BTB0e+0 (23.05.2016)

Arnold

Rangiermeister

(97)

Posts: 195

Location: Neumarkt im Hausruckkreis

Occupation: Applikationsbetreuer

  • Send private message

17

Wednesday, May 18th 2016, 6:56pm

Guten Abend!

Ich hab auch die letzten Monate mal ein bisschen Selbstbaugleis getestet. Mein Testsieger ist eindeutig das Michael Weinert Gleis. Ich warte auch schon sehnsüchtig auf die Weichen...

LG

Arnold

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Altenauer (18.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

james

Rangiermeister

(49)

Posts: 183

Location: Hamburg

Occupation: Privatier, früher Statiker

  • Send private message

18

Thursday, May 19th 2016, 2:45pm

Hallo NNullguggi,

na und? Wie sieht nun Dein Weg aus??? Lass es uns wissen!

Gruß Reinhold

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Günter Neeb (19.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016)

19

Friday, May 20th 2016, 9:04am

Der Weg ist das Ziel

Servus James, halle Leute,

weil wir das Forum ja 'offen' gestalten wollen, hier die Info, wie ichs nun gemacht hab. Es war ein 'Destilat' aus allen Infos, die ich bekommen habe:

Schritt 1: Schwellenstühlchen vom Gußbaum vereinzeln und Angußstelle nachbearbeiten
Schritt 2: Freilegung an Schienen-Unterseite sägen/feilen (nur am Anfang der Schiene) + Schlupfphasen an Schiene anbringen -> Aufstecken des Stühlchens rel. problemlos
Schritt 3: einpressen des Stühlchens mittels Holzwerkzeug - die ersten 20 mm
Schritt 4: weiterschieben des Stühlchens mit gleichem Holzwerkzeug

Somit kann von Hand das Stühlchen positionsrichtig auf die Schiene gesteckt werden, ohne großartig Kraft aufzuwenden. Und erst danach erfolgt das Aufpressen auf die Schiene, wobei die Kerbe unten an der Schiene als 'Rampe' für den Grat dient. Wesentlich leichter geht das Aufpressen dadurch zwar nicht, aber das Positionieren und das Aufpressen sind voneinander getrennt, was die Sache doch stark 'entspannt'.

Früher hätte man gesagt, das Ganze ist eine 'Sträflingsarbeit'. Heute sag' ich einfach, daß je mehr man sich um was 'annimmt', desto stärker wird die Beziehung zu einer Sache! Mit Altern der Schwellen + Schienen und danach der Schwellenmontage und Ausrichtung der Schwellen, gehe ich von etwa 3 - 4 Stunden aus, um einen Meter Gleis zu 'bauen' - je nachdem wie man angerichtet/eingespielt ist. Wenn ich das super Ergebnis vom NullProblemo so betrachte, ists das aber allemal wert! Und die Beziehung zum Gleis ist danach 'unschlagbar'!

Nochmal DANKE an Alle für Ihre Infos!

Ciao

der NNullguggi
NNullguggi has attached the following files:

11 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Meinhard (20.05.2016), BahnMichel (20.05.2016), JACQUES TIMMERMANS (20.05.2016), Altenauer (20.05.2016), fwgrisu (20.05.2016), Holsteiner (20.05.2016), lok-schrauber (20.05.2016), BTB0e+0 (23.05.2016), Udom (24.05.2016), heizer39 (18.06.2018), 98 1125 (19.04.2019)

Null-Problemo

Oberbahnhofsvorsteher

(370)

Posts: 1,835

Location: Ortenberg-Selters

  • Send private message

20

Friday, May 20th 2016, 9:33am

Quoted

......gehe ich von etwa 3 - 4 Stunden aus, um einen Meter Gleis zu bauen....

...was immer noch sehr schnell ist. 8o

Null-Problemo :thumbup:

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Ciccio (20.05.2016), heizer39 (18.06.2018)