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Faulenzer

Oberheizer

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1

Monday, November 24th 2014, 9:19pm

Gleise lösbar einschottern

Hallo,

meine ersten "Schotterungen" habe ich nun hinter mir. Mit dem Tiefgrund/Wasser/Spüli-Gemisch funktioniert es auch recht gut. Auch die richtige Schottermischung habe ich nun für mich gefunden. Allerdings stellt sich mir immer wieder die Frage wie ich irgendwann mal wieder die Gleise sauber bekomme.

Nachdem es bei mir einige Quadratmeter werden und ich in einen hohen 4stelligen Betrag in Gleise investiere suche ich nach einer Alternative.

Ich stelle mir es so: Zum Schottern nehme ich eine Schablone aus Material X das vorher mit einem Trennmittel eingerieben wurde. Nachdem der Schotter fest ist nehme ich die Schablone raus und drücke das Gleis in den Schotter.

Nur was ist das richtige Material für die Schablone und welches Trennmittel?

Acrylglas und Autowachs?

Es sind die Chemiker unter uns gefragt. Vielleicht kennt ja jemand den Feind von Tiefgrund.

Schönen Gruß
Stefan

Null-Problemo

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2

Monday, November 24th 2014, 9:36pm

....mal unter uns: wenn ich was baue, denk ich nicht ans Abreißen!

Zu deiner Frage: Koemo Schotterkleber verwenden! Der ist wasserlöslich....

Null-Problemo :thumbup:

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moba-tom

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3

Monday, November 24th 2014, 10:27pm

Hallo,

Kellerkind hat mal was mit Teflon ausprobiert... ich kenne aber keine Lagzeit-Ergebnisse...

Viel Erfolg beim Auf- und Abbau..

Gruß
Thomas
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Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

BTB0e+0

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4

Tuesday, November 25th 2014, 12:58am

Schablone???

Hi Stefan,

erstmal muss ich Null Problemo sehr beipflichten. Ist aber Anschauungssache.

Ein mit Schablone angefertigtes Schotterbett wird m. E. nie die Natürlichkeit und Echtheit eines individuell angefertigten Schotterbetts wiedergeben. Ausserdem denke ich, dass das Eindrücken der Gleise in ein vorgefertigtes, hartes Schotterbett sehr schwierig und nachbesserungsintensiv ist. Ob das der Mühe lohnt??? Wie auch immer:

Für Schablonenmaterial eignet sich das hier - http://www.roeber-kunststoffe.de/engneu/index.php - nur damit Du weist was ich meine, gibts abar auch in fast jedem Baumarkt (Hornbach und OBI haben das Zeug auf jeden Fall). Lässt sich mit Stahllineal und Cutter exact schneiden, auch in die Finger :D . Als Trennmittel habe ich immer die altbewährte Vaseline genommen, ist Säure- und Harzfrei, wird gaaaaanz dünn verwendet und geht mit sattem Prilwasser (meistens) wieder ab.

Viel Glück wünscht...
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Faulenzer

Oberheizer

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5

Tuesday, November 25th 2014, 1:13am

Falsch verstanden

Hallo,

der alte Inhalt wurde von mir gelöscht da er sowieso ignoriert wurde. Hier stand ein Hinweis das es nicht um das ablösen des Schotters geht.

Gruß
Stefan

This post has been edited 2 times, last edit by "Faulenzer" (Nov 25th 2014, 7:01pm)


Null-Problemo

Oberbahnhofsvorsteher

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6

Tuesday, November 25th 2014, 3:47am

Moin,

vielleicht macht ja Lenz ein Gleis mit Schotterbett.........am bestem aus Metal und mit Mittelleiter, den das wird wohl als nächstes kommen :D :D :D :D

Mal im Ernst: warum muss man sich die Modellbahnerei so kompliziert machen? Ich versteh´s echt immer weniger....

Hilf mir! Für was das Ganze? Weil du evtl. mal was ändern willst? Falls du das Gleismaterial wieder veräußern möchtest? Was für einen Grund hat das? Warum nimmst du keinen anständigen, für diesen Zweck vorgehaltenen Kleber?

Null-Problemo :thumbup:

P.S.: freue mich schon auf loks mit Haftreifen und Schleifer......

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urmel64

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7

Tuesday, November 25th 2014, 6:56am

nicht schön

Hallo Null-Problemo,

es ist doch Stefans Sache was er macht und warum er es macht. Er hat eine einfache Frage gestellt und wird mit auf Vermutungen basierenden Vorurteilen überschüttet.
Und das nach der "Toleranzwoche".

Meine persönliche Meinung:
Wer Stefan keinen Tipp geben kann bezüglich seines gesuchten Trennmittels, der soll einfach schweigen - das können wir Männer doch so gut.

@Stefan
Leider habe ich keinen Tipp für dich bezüglich deiner Frage - leider.
Viel Erfolg trotzdem, du wirst wissen was du für dich machst.

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ruegenmodelle

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8

Tuesday, November 25th 2014, 7:33am

Hallo Hans-Jürgen,

es ist ein Verständnisproblem, welches ich auch habe. Daher sollte ein Nachfragen - auch wenn man nichts zum Thread beitragen kann - öffentlich gestattet sein, da die Antwort ja vielleicht mehrere Leser (in diesem Fall zumindest Oliver und mich) interessiert.

Wenn ich plane eine Modellbahnanlage zu bauen, dann möchte ich diese auch komplett ausgestalten und am Ende damit spielen. (Zwischendurch natürlich auch 8) )

Die Anlage soll also Bestand haben!

Ich denke also nicht schon an Abriss, bevor ich eigentlich mit dem Bau angefangen habe! (Dann läuft sicherlich schon bei der Planung etwas falsch!)
Spur Null-Gleise sind teurer als z.B. Gleise in H0, dennoch machen sie beim Anlagenbau sicherlich nicht mehr als 1/5 der Gesamtkosten (ohne Fahrzeuge!) aus.
Was ist mit den anderen 4/5?
Soll alles wiederverwertet/verkauft werden?
Warum dann den Aufwand des Anlagenbaus betreiben?
Wäre dann nicht Teppichbahning sinnvoller?
...oder eine vernünftige Planung?


Fragende Grüße
Jo

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arad

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9

Tuesday, November 25th 2014, 7:47am

Schotterbett

Stefan,

ich baue zur Zeit an meiner zweiten stationären Anlage. Die erste musste ich wegen eines Umzugs abbauen. Geholfen beim Abbau hat mir der Umstand, dass ich ich alle im sichtbaren Bereich verbauten Weichen (Repa, Schullern) auf einer 5mm Sperrholzplatte gebaut habe. Diese Platten waren auf dem Untergrund geschraubt und konnten nach befeuchten des Schotters (an den Rändern) verhältnismäßig einfach ausgebaut werden. Die bei mir ausschliesslich verbauten Flexgleise waren (und werden jetzt wieder) auf 5mm Kork verbaut und blieben leider auf der Strecke...

Damit hat sich mein Verlust in erträglichen Grenzen gehalten.

Grüße,
Andreas

stefan_k

Moderator

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10

Tuesday, November 25th 2014, 7:55am

Moin,

Mehr Antworten gibt es, wenn das Thema des Threads klar wird. Es geht ja um das spätere Lösen des Schotters. Der Titel sollte das vielleicht wiedergeben. Also statt "Schotterbett" als Titel vielleicht "Gleise lösbar einschottern"? Ich habs mal geändert.

Zum Thema: Vor allem bei Flexgeisen ist es fraglich, ob man mit einer Schablone vorweg genau die spätere Schwellenlage trifft. Ich würde die Gleise mit Maleracryl aufkleben, das löst sich wieder, und dann wasserlöslichen Kleber verwenden. Das spätere Ablösen wird aber in jeden Falle eine ganz schöne Sauerei. Wenn es um Umbauten geht, dann ist es auch sinnvoll, in Segmenten zu bauen. Dann lassen sich einzelne Teile herausnehmen und neu gestalten, und transportieren, wenn nötig. Aber das Thema ist ja bei Deinem Baufortschritt abgehakt.

Vor der Optik her wirds, da stimme ich Robert zu, immer seltsam aussehen: Es passt nie ganz genau. Ob bei solch speziellem Vorgehen Tiefengrund der richtige Kleber ist? Als Trennmittel funktioniert Silikon oder ein Ölfilm, aber was für eine Aktion... ich kann die Sache mit dem finanziellen Aspekt verstehen, aber ich bin doch etwas skeptisch, ob das so klappt, wie Du Dir das vorstellst. Und vor allem, ob das hinterher gut aussieht, bleibt ja auch das Thema Alterung. Aber sowas kann man ja an einem kurzen Stück ausprobieren, macht bei einem solchen Großprojekt Sinn. Ich denke, solche Experimente mit unterschiedlichen Materialien werden interessante Erkenntnisse bringen, bin gespannt.
Freundliche Grüße,
stefan_k

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11

Tuesday, November 25th 2014, 7:58am

Schotter

Moin Moin

vielleicht hilft dir ja meine Methode weiter:

Von Nurfunxsiel nach Wernersens Hafen.

ab Beitrag 34....

Gruß Tom
Grüße aus Nurfunxsiel ^^

Tom

DRG

Heizer

(144)

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12

Tuesday, November 25th 2014, 8:12am

Moin,

Allerdings stellt sich mir immer wieder die Frage wie ich irgendwann mal wieder die Gleise sauber bekomme.

ganz so abwägig ist dieses Argument nicht, denn es kann die verschiedensten Gründe für eine "Gleisbaustelle" geben. Bei mir war es schon einmal Weichenwechsel sowie Gleiskrümmungskorrektur. Es mag auch noch andere Gründe geben ...
Wenn Wasserlöslicher Ponal 1 Teil zu 4 Teilen Wasser verwendet wird, geht das ohne weiteres. Die Gleise können danach fast wie neu verwendet werden.

Eine kleine Bilderserie sagt mehr als viele Worte.

Bild 1 unbehandelt vor dem Endfernen:


Bild 2 Schraubendreher im mehrfach angefeuchteten Schotter, eine Zeit einwirken lassen und eventuell mehrfach nachfeuchten ...:


Bild 3 Sandzwischenraum:


Bild 4 vor der Korrektur:


Bild 5 nach dem neu Ausrichten das gesäuberte Gleis. Währe keine Rostfarbe an Gleis gekommen und die Schwellen nicht Farblich behandelt worden, es wäre wie unbenutzt wieder zu verwenden. Hier haben nicht einmal die Farbaufträge gelitten und brauchten nicht erneuert zu werden.


Bild 6 vom Gleisbau mit Schotter bis auf die rechte Seite und Beschilderung soweit fertig, als wenn es keine Baustelle gegeben hätte ...


Bild 7 Es geht auch mit Weichen, hier nicht vor dem Einschottern sondern nach dem Freilegen. Ich hatte es hier im Forum schon mal an anderer Stelle beschrieben ...


Die Steine legen sich mit ihrer Scharfkantigen Form ganz individuell an die Schwellen. Sie fallen und verteilen sich durch ihre Kanten so wie es gerade fällt und verteilt wird. Dieses Bild kann eine vorgefertigte Schotterlage in die von oben die Schwellen gedrückt werden nicht erreichen!

Mit Gruß, Thorsten

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Tuesday, November 25th 2014, 9:42am

Schotterbett - lösbar

Hallo Stefan,
deine Idee mit dem geformten Schotterbett gibt es auch fertig zu kaufen. Ich würde mich an so eine Aktion nicht herantrauen, da die Aussicht auf ein optisch befriedigendes Ergebnis mir mehr als zweifelhaft erscheint. Hast du schon einmal eine Anlage betrachtet, die mit Styrodurelementen ausgestattet wurde?
Ich selbst habe ähnliche Überlegungen angestellt für meine Module. Der Keller ist bei mir leider endlich, sodass ich immer wieder einmal alte Module aussondere oder Platz für neue Ideen schaffen muß. Dabei möchte ich auch die Gleise aus Kostengründen erhalten. Bei mir hat sich die Einschotterung mit wasserlöslichem Weißleim bewährt. Will ich so ein Gleis (sind bei mir immer Flexgleise) "rückbauen", nehme ich ein altes Handtuch, tränke es gut mit Wasser und lege es der Länge nach auf das Gleisbett. Über Nacht weicht das Schotterbett durch und ich kann am nächsten Morgen das Gleis ohne Anstrengung und Beschädigung von der Trasse lösen. Natürlich muß ich die Schraubenköpfe vorher von den Schienenprofilenden ablöten.
Am Schwellenband verbliebene Schotterreste bürste ich mit einer alten Zahnbürste in einer kleinen Wanne ab. Das Gleis ist wie neu, stimmt nicht ganz, weil ich es mit Farbe gealtert hatte, und zum Neubau bereit.
Ich wünsche dir viel Erfolg,
viele Grüsse aus dem Südschwarzwald
Dieter

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Tuesday, November 25th 2014, 11:59am

Moin mal in die Runde,

da Moba Tom mir den Ball ja zugeworfen hat :D , möchte ich hier nochmal meine Lösungsansatz dazu beitragen.
Im Vorfeld war meine Überlegung, wie kriege ich ne defekte Weiche ausgetauscht, ohne größeren Schaden zu erzeugen, Weiche noch mehr schrotten, etc.
Ich bin für mich auf folgende Lösung gekommen:
Als erstes die Gleise verlegen, farblich behandeln. Dann habe ich die Schwellen mit Backtrennspray eingesprüht. Überschüssiges Material von den Schienen entfernt.
Als nächstes den Schotter zwischen die Schwellen verteilt. Als Klebemischung habe ich wasserlöslichen Ponalweißleim 1zu 4 bis 1 zu 6 ,halt p mal auge angemischt.
Kein Spüli!!!!!!!!!!!!!!!!. Mit ner Squeeseflasche satt eingetränkt und dann nen paar Tage trocknen lassen.
Die Methode hat sich bewärt, alleine beim Abriß der alten Clubanlage, es ist nicht ein Gleisstück kaputgegangen. Auch beim Austausch von defekten Lenzweichen ging es problemlos.
alte raus, Schotterbett blieb dabei zu 80-90% heil, neue Weiche ins Schotterbett reingelegt, mit Gleisnägeln wieder fixiert- fettisch.
Bei lenzgleisen mit Plastikschwelln funzt das so ohne Weiteres.Echtholzschwellen müßen vorher mit Porenfüller oder Klarlack versiegelt werden.
Spüli wird in der Oldscoolmethode als Fließverbesserer benutzt, ist allerdings fettlösend. deshalb darf bei der von mir vorgestellten Vorgehensweise nix davon ins Leimgemisch, da backtrennspray ja fett iss :D
Beste Grüße aus dem Keller,

Pat

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Tuesday, November 25th 2014, 6:09pm

Moin,

ein mit dem bekannten Ponal / Wassergemisch eingeschottertes Gleis lässt sich später ganz einfach wieder reinigen.

Dazu braucht man nicht, wie beschrieben das Gleisbett einwässern und über Nacht einwirken lassen, es genügt eine Behandlung mit einem Heißdampfreinigungsgerät, wie zum Beispiel verschiedene von Kärcher angeboten werden.

Der heiße Dampf bewirkt ein schnelles Ablösen der Schotters von den Schwellen, es wird nichts angeschmolzen oder verformt und geht zügig von der Hand.

Grüße aus dem Norden

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Faulenzer

Oberheizer

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Tuesday, November 25th 2014, 6:54pm

Hallo,

ich glaube das Thema war schon wieder fast entgleist, deshalb habe ich mich auch mal sehr sehr ruhig gehalten.

Gefragt war ja nach einen Trennmittel beim Schottern. Nicht das Ablösen des Schotter vom Gleis. Auch wenn es für Euch nicht so den Eindruck erschließt habe ich die Anlage in (größere) Segmente geplant. Auch den Bahnhofsbereich kann in 3 mal 2m x 1,2m zerlegt werden. An einigen Stellen werden wohl Gleise zerschnitten werden müssen, aber das wäre das kleinere übel. Ich habe also jetzt die Wahl um bestmögliche "Erhaltung" oder "teilweiser Vernichtung mit viel Arbeit" oder kurz, da wo ich mal sein werde wird es wohl keine Spur 0 geben. Ich müsste also vor dem Umzug NOCHMALS alle Gleise besorgen. Die Segmente werde ich wohl vernichten müssen. Soviel zur Lage.

Vielen Dank an alle die mit Ihren guten Tipps das Thema getroffen haben. Ich habe bereits probiert das Gleis in ein feuchtes Handtuch über Nacht "einzulegen". Das klappt zufriedenstellend, der Schotter der noch am Gleis klebt läßt sich gut lösen. Auch den Tipp mit dem Heißdampfreinigungsgerät kann ich mir gut vorstellen das dies funktioniert.

Stefan_k hat noch etwas auf dem Punkt gebracht an das ich bisher nicht gedacht hatte. Ich verwende hauptsächlich Standardgleise (ja ich weiß). Bei Flexgleisen wäre der Schwellennachbau wirklich schwer, bzw. müsste ich viele kürzere Stempel (ist vermutlich auch nicht das richtige Wort) bauen.

Und hier kommt nun der Tipp mit dem Backtrennspray gerade recht. Diesen werde ich wohl einfach mal versuchen. Wenn das auch noch mit dem Gleis funktioniert wäre super.

Ich möchte es dem Schotterkleber also nur so schwer wie möglich machen sich mit dem Gleis zu vereinen. Und das wird man doch mal noch fragen dürfen!

Meine Ergebnisse stelle ich gerne zur Verfügung (wem's interessiert).

Schöne Grüße
Stefan (der heute schon an Morgen denkt)

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Stefan

Rangiermeister

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Tuesday, November 25th 2014, 7:59pm

Hi,

Quoted

Ich möchte es dem Schotterkleber also nur so schwer wie möglich machen sich mit dem Gleis zu vereinen

... mal darüber nachgedacht, wie dann beim eventuellen Altern der Gleise die Farbe halten soll?....
Gruss
Stefan



Wenn man bis zum Hals in der Scheisse steckt, sollte man den Kopf nicht hängen lassen...

Faulenzer

Oberheizer

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18

Tuesday, November 25th 2014, 8:02pm

Ihr müsst jetzt ganz stark sein:

Ich werde (zumindest in absehbarer Zeit) NICHT Altern.

Also ich schon, aber meine Gleise und Rollmaterial nicht.

Gruß
Stefan