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61

Friday, April 10th 2015, 6:17pm

Noch eine Ergänzung:

Als Vorbild für die farbliche Gestaltung eines nicht mehr ganz taufrischen Agenturgebäudes könnte Ellzee gelten. Davon gibt es in der VGB Broschüre Bahn Klassik Zeitreisen "11 Sehnsuchts-Orte" ein Großaufnahme in Farbe auf Seite 59. Aufgenommen 1968 mitsamt einer schmuddeligen V100 und kurzem Ng.

Danke Heiko und Hein für euren Zuspruch.

Und noch eine Ergänzung:

Das Agenturgebäude habe ich extra an die unübliche Vorderseite gesetzt. Das hat folgende Vorteile:

1. Man kann in das EG hineinschauen und es wie ein Puppenhaus ausstaffieren.

2. Für Fotografien kann man sogar durch das Lager fotografieren oder ein wenig den Blick auf den Zug nehmen.

3. Im Hintergrund ist mehr Platz für eine Fabrikgestaltung, bevor die drei Gebäude sich "auf die Pelle" rücken. Denn die holprige Zufahrt hinter der Segmentdrehscheibe kann damit besser gestaltet werden.


Viele Grüße

Carsten
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This post has been edited 1 times, last edit by "Geiswanger" (Apr 10th 2015, 6:28pm)


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diesel007

Oberheizer

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62

Friday, April 10th 2015, 6:29pm

Kann dein Zeitproblem durchaus nachvollziehen!

Servus Carsten,

ich kann dein Zeitproblem durchaus nochvollziehen und kenne das aus eigener Erfahrung nur zu gut. Denn ich breche zur Zeit meine H0-Anlage ab, die wegen Zeitmangels nie fertig geworden ist und das kann echt frustrierend sein. Aber wenn ich das jetzt geschafft habe, dann hab ich endlich Platz für meine 0-Module, die ich bisher nur auf Veranstaltungen aufbauen kann. ;-)

Kann dir nur beipflichten, lieber alles etwas kleiner, aber dafür eine schön durchgestaltete Anlage an der man sich immer wieder erfreut. Ich bin überzeugt dein Nachwuchs wird´s dir irgendwann auch danken!

Dein Agenturgebäude ist das was fertiges oder selbst geplant und gelasert? Sieht gut aus!
Würde mich interessieren, weil ich selbst als erstes Bahnhofsgebäude ein Agenturgebäude aus Polystyrol gebaut habe.

Viele Grüße
Hans - diesel007

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63

Friday, April 10th 2015, 6:36pm

Thema Anlagenhintergrund

Thema Anlagenhintergrund:

Geplant ist hier ein gedruckter Hintergrund auf Forexplatte von JoWi. Da der gestaltete Bereich nur eine Länge von 2,50 m ausweist, ist ein solcher Hintergrund noch bezahlbar und gibt Tiefe. Gedacht ist hier ein herbstlicher Mischwald, der von Hochnebel leicht verhüllt wird und in dem das Dorf etwas abseits dargestellt wird. Das Ganze im Vordergrund flankiert durch Halbreliefgebäude, Bäume etc.

Anbei mal ein Bild aus Bad Orb, welches die Stimmung und die Farben gut wiedergibt. Letztes Jahr im Oktober aufgenommen. Natürlich kann man dieses Bild so nicht nehmen, da ein paar Bildelemente nicht richtig sitzen. Aber nur mal so als Vorgeschmack.


Carsten
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64

Friday, April 10th 2015, 6:46pm

Dein Agenturgebäude ist das was fertiges oder selbst geplant und gelasert? Sieht gut aus!
Würde mich interessieren, weil ich selbst als erstes Bahnhofsgebäude ein Agenturgebäude aus Polystyrol gebaut habe.

Viele Grüße
Hans - diesel007

Hallo Hans,

danke für deinen Zuspruch.

Das Agenturgebäude gibt es von Hans Hopp von Lasersachen.de und ist aus Holz und Pappe gelasert. Mit einer Unmenge an Einzelteilen für den Korpus und zum Verkleiden. Der Bausatz ist mein erstes großes Lasercut-Projekt und ich hangel mit so langsam dadurch. Aber um so mehr freue ich mich nachher, wenn es hoffentlich hübsch (ich vermeide das Wort "perfekt") gestaltet an der Anlagenvorderkante steht. Dachstuhl und vieles andere ist ja nachgebildet.

Jacques Timmermans hat hier einen schönen Bericht zum Bahnhof Attenkirchen eingestellt.

Viele Grüße



Carsten
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65

Friday, April 10th 2015, 7:21pm

Hintergründiges

Hallo Carsten,

ich habe mir (zwar noch zu H0-Zeiten) vom JOWI aus 32 eigenen Bildern, die ich im Herbst hier in den Stauden (Naturpark Augsburg Westliche Wälder) "geschossen" habe, einen Hintergrund anfertigen lassen. Gesamtlänge 6 Meter. Das ist absolut super geworden und somit hat die Anlage genau den "original" Hintergrund den sie brauchte.
Einziger, aber gravierender Nachteil, JOWI hat das Ding in Seidenmatt -Ausführung umgesetzt. Ein fataler Fehler, da bei jedem Foto Lichtspiegelungen drauf sind!
Also, unbedingt darauf achten, dass das Ganz in matt umgesetzt wird!!

In Österreich gibt es auch noch einen begnadeten Hintergrund-Künstler, der z.B. folgenden Hintergrund für den MEC Wörgl gemacht hat:



Wo hört die Anlage auf? Wo beginnt der Hintergrund?

Hier der Link zur Homepage:

http://www.atelier-dietrich.at/modellbau…mich/index.html

Ein optimal passender Hintergrund hebt die Wirkung der Anlage um tausend Prozent! :thumbsup:
Gruß Thomas

" Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

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66

Sunday, June 7th 2015, 10:42pm

Das erste Gebäude entsteht...

Hallo zusammen,

bevor hier noch einer meint, ich plane meine nächste Anlage...STOP :!: :D

Es bleibt bei der Segmentdrehscheibe und dem Agenturgebäude von Hans Hopp. Der Bau des EG verläuft schleppend, aber so nach und nach sieht man, was es werden soll.




Der Aufbau ist doch langwieriger als gedacht, da ich zum einen nicht der Experte in Lasercut-Bausätzen bin und zum anderen ich die Anleitung nicht so optimal finde.

Herr Hopp empfiehlt den Aufbau der einzelnen Seiten in Sandwichbauweise, um erst dann die Seiten zum Grundkörper zusammen zu setzen. Dafür fehlten mir bei verschiedenen Bauteilen aber die Eingebungen, ob nun direkt auf Ecke oder mittig oder sonst wie geleimt werden sollte. Natürlich bedingt das Auskleiden der rohen MDF-Platten des Grundkörpers mit den verschiedenen Pappen dann teils lange Finger oder Hilfsmittel wie Metallwinkel etc.

Was das Verleimen angeht, habe ich mich für einen relativ günstigen Bastelleim auf Weißleimbasis entschieden, dieses aber NICHT verdünnt und sehr dünn, sparsam aber gleichmässig aufgetragen.

Die Trocknungszeit ist ziemlich kurz, so dass von dieser Seite aus kein Verziehen zu beobachten war und trotzdem der Bau relativ zügig vonstatten ging. Das Versiegeln der Pappen mit Lack zum Schutz vor dem Verziehen konnte ich dadurch sparen. :thumbsup:


Cleverer wäre es indes gewesen, die Grundplatte vorher in einem erdigen oder betonartigen Ton zu lackieren. :cursing:


Aber wie man sieht, ist noch eine Menge zu erledigen.

So weit mal die Wasserstandsmeldung heute Abend.

Eine schöne Woche wünscht

Carsten
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Friday, July 24th 2015, 5:57pm

Die Weichen werden ortsgestellt...

Hallo zusammen,

nachdem die V20 nun da ist, habe ich ein wenig andere Projekte beiseite geschoben und nun mal wieder den Gleisbau forciert. Denn es soll ja schließlich mal weitergehen. ;)

Eine wichtige Frage war dabei, wie ich die Weichen stellen möchte.

1. DKW und Linksweiche von Lenz haben beide die S700-Nachbildung, also einen elektromechanischen Antrieb, den es in meinem dargestellten Kaff im bayerischen Wald wohl aus Kostengründen, noch dazu bei vereinfachtem Zugleitbetrieb, nicht gegeben haben wird. Dass eine DKW per se nicht unbedingt auf solchen kleinen Endbahnhöfen zum Standard gehörte , dazu schweige ich mal. Also kam für mich entweder eine mechanisch ferngestellte Weiche mit den Seilzügen in Betracht oder eben eine ortsgestellte Version. Ich entschied mich für letzteres. Und ja, die DKW ortgestellt gab es. Siehe Stefan Carstens Mechanische Stellwerke Bahnd 1 Seite 57.

2. Die zweite Frage betrifft den Modellbahner selbst. Will ich die Weiche per Hand am Stellhebel selbst umstellen oder per Mechanismus unterhalb der Anlage. Da favoritisiere ich den Handbetrieb direkt an der Weiche. Zum einen wegen der Haptik, zum anderen spart es den Mechanismus und ich habe ja keine Oberleitungen oder im Zugriffbereich gesetzte Waggons, die den Handlungsspielraum stark einschränken würden.

Dann stand ich natürlich vor der Aufgabe, die bestehenden Weichen von der S700-Attrappe zu befreien und umzubauen.

Der liebe Robby hatte mir Weichenstellhebel von Bogenweichen der Firma Lenz zur Verfügung gestellt, die er nicht mehr benötigt.

Und bevor einzelne Finescaler gleich Schnappatmung bekommen gleich der Hinweis, dass ich das bestehende vorhandene Gleismaterial mit einfachen, aber zweckdienlichen Mitteln umbauen wollte und zu einem schnellen Resultat kommen wollte. Handgelötete Kleinserienweichen und Wenz-Messingmaterial wurde daher nicht verwandt. Für meinen persönlichen Geschmack ist der Umbau okay. ;)

Das Absägen der S700 in Bilder erspare ich euch, geht mit einer Roco-Gleissäge easy. Nach dem Versäubern der Schwellenenden kann man das Schwellenlagereisen des Lenzhandhebels stramm seitlich in die Schwelle einschieben. Fixiert habe ich das Ganze mit einer Schraube von unten, so dass man sie nicht sieht und mit Sekundenkleber gesichert. Das Loch oben im sichtbaren Bereich des Schwellenlagereisens kann man noch verspachteln. So konnte das Ganze für eine erste Probe zusammengebaut werden und einer Funktionskontrolle unterzogen werden:



Die Stellwege waren alle vernünftig, aber irgendwas war nicht optimal. ?(

Der sichere Halt der vier Zungen war nicht immer gegeben, denn dafür kam zuviel Druck auf die Zungen, was zu Entgleisungen führen könnte. Was tun sprach Zeus..

Da entsann ich mich der Lenz-Lösung mit den Magneten. Aber wie soll ich das in diesem Fall lösen. Nach Fehlversuchen kam ich auf folgende Lösung.

Die Neusilberschienen sind ja nicht magnetisch, die Befestigungsschrauben, die die Zungen aber im Plastikstellhebel halten, sehr wohl. Und diese nutze ich. Von Neusilberresten habe ich zwei dünne Streifen abgelängt und jeweils einen Magneten (Polarität beachten) mit Industriekleber auf das Blech geklebt. Dieses wurde dann von unten unter die Schwellen geklebt:



Da das Blech fast komplett unter der eigentlichen Schiene liegt und zudem sehr dünn ist, wird es im eingebauten Zustand kaum sichtbar sein und die Weiche liegt trotzdem eben. Im ersten Bild seht ihr leicht den vorderen nicht farblich behandelten Magneten.

So schnappt die Weiche wie bei Lenz gewohnt in die Endstellungen und hält diese stabil.

Wie das mal ausehen kann, sieht man dann hier:



Das Gleis, welches über den Tisch ragt, ist die Bahnhofsausfahrt Richtung Fiddleyard. Rechts davon das Ladegleis, entweder mit oder ohne Rampe. Links hinten das Fabrikarrangement. Platz ist dahinten nicht viel:



Der X-Wagen steht in einer unsichtbaren Halle ;) und muss über die 20 cm Drehscheibe mittels Spillanlage im Fabrikhof gedreht und gezogen werden. Diese Halle repräsentiert die neuere Halle, während direkt um die Drehscheibe in Halbrelief-Bauweise ein altes Fabrikgebäude sowie Verwaltung gebaut werden wird. Da Hausmodell, was da jetzt steht, dient nur der Veranschaulichung und wird später durch die alte Halle ersetzt. Und auch die DKW wird so gedreht, dass die Weichenstellhebel hinten liegen und nicht von Waggons im Zugriff blockiert werden. Somit findet der Anlagenhintergrund auch einen Abschluß.

Soweit mal der aktuelle Stand.

Viel Spaß

Carsten
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