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Monday, October 15th 2012, 6:39pm

Der Rohbau in Geiswang beginnt!

Hallo zusammen!

Es ist soweit, der Rohbau hat begonnen.

Aber zuerst zu euren Anmerkungen:

@Holger: Du hast recht. Das Fiddle Yard ist erst einmal Geschichte und es wird ein Bahnhof ähnlich Klütz. In der Beschränkung liegt die Kraft. :thumbsup: Was die Idee angeht, ein Gleis verschwinden zu lassen, nutze ich auch hier ein Vorbild. Es gab oder gibt noch Tanklager, die schon im 2. Weltkrieg errichtet wurden und tief im Wald lagen, damit die Bösen dort nix bombardieren. Ich wusste mal einen Namen, müsste aber erst meine Bücher wieder durchforsten.

Die waren extra schlecht einsehbar. Ein solches werde ich von meinem Bahnhof Ermenau (Klütz-Verschnitt) ausfädeln. Nur ein Gleis hinter Hügel und Bäumen. Zudem wird es einen aufgemotzten Haltepunkt auf halber Strecke geben, der noch eine Weiche enthält. Geht also als Bahnhof durch. Neben einem Schüttbahnsteig zweigt da aber ein Zufahrt zur Genossenschaft ab, die seinerzeit keinen Gewerbegrundstück im Bahnhof von Geiswang erhielt und sich dementsprechend im Nachbardorf Hebersdorf einen Gleisanschluss nebst Grundstück sicherte. So bleibt Platz, um Waggons nicht nur schnöde auf einem FY abzustellen, sondern diese einer Funktion zuzuführen. Ermenau ist recht klein, weswegen die Anzahl Wagen, die dort aufgenommen werden können, sehr limitiert sind. Das ist durchaus auch gewollt. Führt es doch zu Zwängen, die später im Betrieb auftreten.

Da die Strecke Ermenau-Hebersdorf-Geiswang keine Inselbahn ist, hat sie natürlich einen Anschluß an weitere Hauptbahnen. Dies wird in Ermenau mit der Richtung Fürth angedeutet. Damit ist der bayerische Raum vorgegeben, was ja auch der Name Geiswang vermuten lässt. Ich arbeite da noch an einer "Vitae" für diese Strecke mit Bildfahrplan etc. Fürth ist dafür nur ein erster Gedanke. Ziel soll es mal sein, eine glaubhafte Anbindung an eine Hauptbahn zu suggerieren und dementsprechend architektonisch die Gebäude dem Vorbild bzw. der Region anzupassen. Wobei Spur Null sehr Klinker-lastig bei den Herstellern ist.

Interessante Frage in diesem Zusammenhang an unsere bayrischen Forumsfreunde: Gibt es Flecken in BY, in denen Klinker in den 1965er Jahren öfter zu sehen war bzw. noch ist? Oder muss ich mich auf weiße Wände, Fachwerk und Bahnhöfe wie Güglingen weiterhin einschießen?

Jetzt zu den Anmerkungen von Nauki und Holger bzgl. des Lokschuppens und überhaupt den Bf. Geiswang:

Der Lokschuppen wie auch der Kohlen- bzw. Brennstoffhandel bleiben im Anlagenvordergrund. Zum einen weil ich eine schöne Detaillierung im Vordergrund haben möchte, zum anderen, um bewusst den ersten Blick ein wenig vom Bahnhof zu nehmen. So kann sich das Auge den Bahnhof erarbeiten und Fotos werden abwechslungsreicher, wenn Objekte im Vordergrund mit abgelichtet werden.

Vielleicht fällt auch auf, dass das Abstellgleis, welches parallel zum Hausbahnsteig lag, entfernt ist und nun der LS dort ist. Auch hier eine bewusste Verkleinerung der Abstellflächen von Waggons. In Gefrees und anderen kleinen Orten sah es oft nicht anders aus. Dadurch wurde der Bereich der Ladestrasse und des Brennstoffhändlers wesentlich größer und es bleibt viel Platz für Gestaltung.

Gleichzeitig habe ich Relationen von einzelnen Betriebsstätten versucht zu berücksichtigen. Zum einen der Getriebehersteller, der vom Stahlgroßhandel in Ermenau regelmäßig Waren bekommt. Die Genossenschaft, die von den umliegenden Orten, Laderampen und Güterschuppen ihre Waren bekommt bzw. versendet oder auch das Tanklager, das auch den Brennstoffhändler und die Dieseltankstelle versorgt. Dazu das Stückgutgeschäft und der Personenverkehr.

Der Hintergrund von Geiswang wird teils für die Fabrik, teils für Bäume und Fassaden genutzt werden.

Jetzt zu den ersten Bildern. Sieben Meter Tische stehen bereits. Einheitlich 1 Meter hoch und 75 cm tief.
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42

Monday, October 15th 2012, 7:36pm

Beine für die Segmente

Noch ein Nachtrag:

Vielleicht ganz simpel und mancher denkt, dass das ein viel zu blödes Thema ist.

Ich stand vor der Frage, wie einfach, schnell, kostengünstig und rationell ich bei 11 Segmenten die Beine befestige.

Durch mein Podest wird es zwei unterschiedlich lange Typen von Beinen geben. Alle bekommen aber die Einschlaggewinde und Stellschrauben, um jedes Zehntel Millimeter zu justieren.

Für die Befestigung der Beine am Tisch soll das mit wenig Arbeit und schnell gehen. Ich längte als ca. 80-90 mm lange Vierkanthölzer ab und setzte diese in den Ecken mit einem Bein als Abstandshalter an. Jeder Klötzchen wurde dabei mit Leim versehen. So ist die Lage definiert und die bis 10 cm Eintauchtiefe geben genug halt.

Ich möchte auch einfügen, dass meine Anlagenbeine nicht für den Ausstellungsbetrieb konzipiert sein müssen.

Nachdem dann die eigentlichen Beine dort eingesteckt werden (siehe letztes Bild) werden diese mit einer 40 mm langen Schraube vor Kopf im nicht sichtbaren Bereich arretiert. (Bild 3) So rutschen die Beine nicht beim Umdrehen raus, vibrieren weniger und die Arretierung entlastet die Deckplatte etwas, die auf diesen Beinen ruht.

Die Tische stehe jeder für sich schon stabil. Später nach dem Ausrichten werden diese auch noch miteinander verschraubt. Dann wackelt da nix mehr. Und so sind auch 88 Klötzchen in Serie kein Thema.

Die Teile sind wohl alle mit Schleifpapier geglättet. Daher würde ich auch keine rauhen Dachlatten u.ä. nehmen.

So brauche ich außer Schrauben keine metallenen Anschläge oder größere Holzkonstrukte. Zumal ich an den Segmentköpfen den Unterbau freihalten wollte, um bei Weichen Kabelzüge und Bowdenzüge realisieren zu können.

Überhaupt stand die Devise "Nur das Nötigste anreissen." Pate. Auch wenn ich beruflich mal Anreisser war, möchte ich mich nicht unnötig mit so etwas aufhalten, wenn es die Funktion nicht erfordert.

Die Hölzer frei Schnauze am Anschlag abgekantet, frei Schnauze gebohrt und gesenkt und frei Schnauze in den Ecken verschraubt und verleimt. Fertig.

Vielleicht haben das andere auch schon so gemacht. Aber so war mein Weg. Ein Preis für Schönheit gewinnt es aber nicht. :thumbsup:
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43

Tuesday, October 16th 2012, 3:26pm

Hallo Carsten,

es gibt nicht mehr viel zu schreiben. Vielleicht lässt sich die Nutzlänge in Ermenau noch etwas erhöhen, indem die Weiche bis an die Anlagenkante geführt wird und das Zieh/Streckengleis klappbar ausgeführt wird.
Ziegeloptik war/ ist in ganz Bayern weit verbreitet - auch wenn sicher viel in den 60gern hinter Putz verschwunden ist.
Spontan fallen mir ein: Thannhausen, Ziemetshausen, Aidenbach, Herzogenaurach; Kaismühle, Götzdorf, Ulrichsberg ...
Beinkonstruktion: Superstabil sind x-Haxn - gerade bei Bahnhöfen. Die Beine befestige ich nur mittels Klettpunkte im Modulkasten - der Klettverschluss muss nur das Beingewicht halten. Bis jetzt keine negativen Erfahrungen gemacht - dafür nur positive. Für die Beine ist Kantholz mit 28 x 28 mm absolut ausreichend.
Schlechte Erfahrungen habe ich mit den Einschlagmuttern gemacht. Die Schrauben werden nur über eine kurze Länge geführt, dadurch ist das nicht sehr stabil. Ferner werden die Muttern lose, wenn das Holz weiter trocknet und schrumpft. Besser und ggf. billiger sind Verbindungsmuffen und Bodenausgleichsschrauben, welche schön ohne Werkzeug zu drehen sind.

Viele Grüße
Holger

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44

Tuesday, October 16th 2012, 4:56pm

Hallo Holger,

danke für deine Bahnhofsliste. Da ist ja schon direkt was dabei. :thumbsup: Was den Bahnhof Ermenau angeht, werde ich das mal in Ruhe testen.

Wollte sowieso erstmal die Gleis provisorisch auflegen und Betrieb machen, um zu sehen, ob ich irgendwelche Krücken geplant habe. Da wird es wohl noch die eine oder andere kleinere Änderung geben.

Was die Beine angeht, so sind meine Einschlagmuttern noch fest, obwohl die Beine von älteren Tischen stammen. Allerdings kann es durchaus sein, dass diese Lösung nix für Modultreffen ist. In den eigenen Räumen baut man es ja nur einmal auf und dann steht das alles. Gleiches gilt natürlich auch für x-Haxn :D oder Querverstrebungen. 75 cm und miteinander verbundene zig Meter Tische bewegen sich noch nicht mal hinreichend, um Spur N-Fahrzeuge zu torpedieren. Da sollte in Spur Null erst recht kein Problem auftreten. :whistling: Meine alte Anlage in N hatte nur 35 cm Tischtiefe, da waren auch Querverstrebungen vorhanden.
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Staudenfan

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45

Tuesday, October 16th 2012, 5:04pm

Hallo Carsten,

die Liste von Holger lässt sich noch um den Bahnhof Babenhausen verlängern. Ich habe Fotos von Ziemetshausen, Thannhausen und auch Babenhausen. Die werde ich gelegentlich einstellen.

Ich selber liebäugel mit dem Bahnhof Thannhausen, da dieser auch noch vor der Haustür liegt. Allerdings wurde das EG schon abgerissen :( Der zweiständige Lokschuppen und der Güterschuppen stehen aber noch. Zudem gab es noch einen Privatanschluß an ein Futtermittel-Werk.
Gruß Thomas

" Damit das Mögliche entsteht,muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse

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tokiner

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46

Tuesday, October 16th 2012, 5:42pm

Hallo zusammen,

lese hier gespannt mit und habe vielleicht nen Tipp für alle Freunde der fränkischen Nebenbahn:

Mich hat auch immer gestört, dass es fast nur Klinkerbauwerke für Spur 0 gibt und nichts anständiges aus dem Fränkischen. Zumal ich gerne auch eine Anlage nach fränkischen Motiven bauen würde. Und dann kam dieser Bericht !

Seitdem steht für mich fast fest, dass das die erste Wahl für ein Empfangsgebäude ist. Der Preis ist zwar happig, aber das Gebäude wirklich schön und Modellbahngerecht bemessen ist.

Bad Königshofen hat mir schon immer ganz gut gefallen.



Vielleicht habe ich Euch mit dem Tipp einige Probleme gelöst?! Würde mich jedenfalls freuen.

Gruß

Thoralf

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47

Friday, October 19th 2012, 5:08am

Hallo Thomas, hallo Thoralf,

Fotos von Thannhausen und anderen findet man auch über Google Images, sofern man die Bahnhofsnamen kennt. :whistling:

Sind schon mal klasse Vorlagen und kommt meinem Ziel näher. Obwohl ich noch schwanke, was die Fassade angeht. Aber gut zu wissen, dass selbst Klinker kein Thema ist.

Daher gerne auch mehr Fotos von solchen Bahnhöfen. Und wenn du, Thomas, von Thannhausen Pläne haben oder bekommen solltest, wäre dies für die leichte Abgreifung von Maßen natürlich super.

Der Bahnhof Königshofen sieht klasse aus, sprengt aber mein Budget. Denn selbst als Bausatz würde man dann ja konsequenterweise den Güterschuppen und Lokschuppen im gleichen Stil wählen. Und das ist ne Menge Asche. ;(
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48

Friday, October 19th 2012, 3:25pm

Hallo zusammen,

da es das letzte Mal eher um die Beine ging, geht es heute schon um den Probelauf in Teilen.

Gestern rangierte die Lok das erste Mal im Bahnhof Geiswang. :D

Die Gleise liegen erst einmal nur lose auf, um zu testen, ob mir die Anordnung und Längen zusagen. 2 Meter habe ich jetzt im geraden Bereich zum Umsetzen der Lok. Mit den Aschließern sieht es für mich gut aus, so dass ich denke, dass man das Umfeld der Ladestraße, Rohstoffhändler und alle anderen komfortabel gestalten kann.

Derzeit stehen 10,5 Meter von insgesamt knapp 16 Metern Tische.
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tokiner

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49

Friday, October 19th 2012, 3:26pm

Hi Cartsen,

Ja das ist viel Asche ...

Man muss halt entscheiden: Was will ich, was gibt es, bin ichbereit für Kauf oder Selbstbau ....?

Aber einen Trost gibt es bei Spur 0 ja; Man lebt eher nach dem Motto "Weniger ist mehr" als bei z. B. H0. Und damit leistet man sich ja vielleicht weniger, aber dafür besseres Material?!

Ich warte noch ein wneig ab, was es demnächst noch für Bahnhöfe am Markt gibt, denn der Bahnhof kommt erst noch.



Gruß

Thoralf

50

Friday, October 19th 2012, 3:29pm

Hi Cartsen,

Ja das ist viel Asche ...

Man muss halt entscheiden: Was will ich, was gibt es, bin ichbereit für Kauf oder Selbstbau ....?

Aber einen Trost gibt es bei Spur 0 ja; Man lebt eher nach dem Motto "Weniger ist mehr" als bei z. B. H0. Und damit leistet man sich ja vielleicht weniger, aber dafür besseres Material?!

Ich warte noch ein wneig ab, was es demnächst noch für Bahnhöfe am Markt gibt, denn der Bahnhof kommt erst noch.



Gruß

Thoralf

Hallo Thoralf,

geht mir auch so. Wird auch bei mir noch dauern, bis die Bahnhofsgebäude dran kommen. Ob Putz, ob Fachwerk, ob Klinker....ich lasse mich inspirieren und schaue wie du, was am Markt geboten wird. Vielleicht wird es auch mein erstes Kitbashing werden. :whistling:

Vorher kommen aber noch die anderen Tische dran, die restlichen Gleise, das Startset und und und...
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51

Saturday, November 3rd 2012, 6:10pm

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen ging es noch ein wenig weiter bei der Planung.

Ich bin mal damit angefangen, ein Betriebskonzept aufzustellen, um möglichst viele Aspekte zu berücksichtigen. Da die 150 kb hier sehr wenig bieten, kann man das Konzept von meiner Seite herunterladen:

Kursbuchstrecke 419 K Geiswang - Reitau - Ermenau

Bin mal gespannt, was Stefan (Nafets) und andere Vorbildkenner dazu sagen. :whistling:

Während der Bahnhof Geiswang bereits im Rohbau aufgebaut und befahren wird, knobel ich immer noch am Bf. Ermenau. Heute mal eine neue Variante.

Der Anlagenschenkel Bf. Ermenau ist bis Rückwand Tanklager ca. 4 Meter lang. Das Tanklager wird hinter Bäumen angeordnet, so dass von der vorderen Tischrundung höchstens ein abgestellter Kesselwagen und schemenhaft Tankanlagen hinter Bäumen hervorluken. Tanks gibt es ja nicht, da diese unterirdisch angelegt worden sind.

Desweiteren wird dort hinten in der Ecke ein Gleis abgezweigt, welches wahlweise hinter einer Kulisse (versetzt) oder unter einem Hang zu liegen kommen wird. Dieses soll später für eine kleine Abstellmöglichkeit für einen SSy 45 oder einen Schienenbus dienen. Das wird ja höchstens nur ein Meter werden.

Aber speziell der SSy ist ja kein Wagen für jeden Tag. Während also die meisten Waggons in einem kleinen Kreislauf zwischen den Bahnhöfen unterwegs sind, wird ja der Ssy nur für den Getriebehersteller verwandt. Da sieht sonst blöd aus, wenn der Waggon in Ermenau nur auf dem Gleis bleibt und später zurück kutschiert. So kann man ihn verstecken.

Wie es in meinem Konzept bereits steht, besteht hier ein Kniff darin, dass die Firmen der 3 Orte untereinander anscheinend so gute Preise machen, dass viele Waren nicht von extern kommen müssen.

Zumindest Geiswang bekommt damit vieles geliefert wie etwa alles für das Getriebewerk (Paletten, Holz, Maschinen, Öl, Fässer, Pakete u.v.a.m.). Ebenso der Rohstoffhändler. Geliefert werden dann auf Geiswang raus Stückgut, Vieh, Getriebe und Waren von der Ladestraße in G-, O- und V-Wagen. Dazu Müll in Klappdeckelwagen aus dem Getriebewerk.

Diese Wagen werden überwiegend in Reitau und Ermenau aufgefangen, um sie dort in Güterschuppen, an Ladestrassen oder bei Stahlhandel abzuliefern. Gedeckte Waggons bleiben bis zur Abholung nach Hof auf dem Gleis 2 stehen und werden in der Fantasie irgendwann mal abgeholt und geliefert. Der SSy ist oben erklärt.

Einzige Baustelle wäre im Warenkreislauf noch der Stahlgroßhandel. Denn außer vielleicht mal ein Getriebe wird er sein Rohmaterial von der Hauptbahn beziehen, was aber nicht darstellbar ist.

Erfreulicherweise betragen jetzt die Nutzlängen der Gleise 1 und 2 locker 2 Meter, was mir reicht. Denn mehr bietet Geiswang auch nicht. Und mit dem Kompromiss kann ich bei dem Konzept leben.

Festgelegt habe ich mich ebenfalls auf die Lenz-Kupplung, da ich auch in hinteren Bereichen sicher entkuppeln möchte, wo ich nur schlecht hinkomme. Zudem sind die Radien im sichtbaren Bereich jetzt wieder bei 1028 mm.


Bliebe nur eines zu klären:

Wann kommt endlich die Bogenweiche von Lenz?

Jetzt bin ich mal gespannt, wie euch der aktuelle Plan gefällt.
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Hein

Unregistered

52

Saturday, November 3rd 2012, 10:22pm

Hallo Carsten.
Bist ja schon richtig weit gekommen und Deine Gedanken zum betrieb machen sind nicht schlecht.Mit den Bogenweichen sprichst Du mir aus der Seele, ich warte auch dringlich darauf.Mein Bahnhof Heidenau braucht die Weichen auch dringends.Aber mein Händler hat gesagt das sie im November/Dezember zu bekommen sind.Naturlich 2012. 8o
Gruß Hein

53

Sunday, November 4th 2012, 7:03pm

Hallo Hein,

danke für dein Lob. Ich versuche halt mittels Konzept vorab herauszufinden, ob und wie der Betrieb später stattfinden wird, um möglichst auszuschließen, dass ich mir später Nadelöhre gebaut habe.

Später das Ganze mal mit einem Kartensystem oder Holzschiebebrett wie bei Wolli auszustatten oder andere Systeme sind dann Optionen, die später nochmal dazu kommen können aber nicht müssen.

Wenn die Bogenweiche noch im Winter kommen ist ja alles in Ordnung. Eher brauche ich die eh nicht.

Mal sehen...
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Hein

Unregistered

54

Sunday, November 4th 2012, 7:22pm

Hallo Carsten.
Iich werde mir wahrscheinlich kein so ausgefeiltes Betriebskonzept erstellen, denn ich fahre immer frei Schnauze.Was für mich wichtig auf meiner Anlage ist, das zwei Züge im Wechsel verkehren können (automatisch versteht sich ) und daran arbeite ich noch. Mit dem dritten Zug möchte ich rangieren.Mehr geht sowieso nicht als ein Mann Betrieb.Ich will natürlich soviel Komponeneten aus meiner alten Anlage verwenden( Märklin H0 , weist schon garnicht so einfach beim Gleichstrom ) aber Schaun ma mal, mir fällt schon was dazu ein. 8o
Gruß Hein

55

Monday, November 5th 2012, 10:05am

Hallo Carsten,

im Großen und Ganzen gefällt mir dein Plan. Nur - was machst du, wenn die Zahl der (Güter-)Waggons wächst und wächst? Sie jedes Mal mit der Hand von der Anlage nehmen und neue einsetzen?
Versuch doch einmal, in Ermenau eine Wechselkassette einzubauen. Meine sind 70 cm lang, also passen jeweils etwa drei Waggons drauf. Und da du beliebig viele Kassetten haben kannst, geht dir auch nie der Lagerplatz für Waggons aus.

Eine andere Möglichkeit wäre, von Geiswang noch eine zweite Strecke ausgehen zu lassen (wofür natürlich deine "Geschichte" geändert werden müßte :) ), die abwärts führend in einer Kassette (oder eben doch einer Schiebebühne als Schattenbahnhof) unter Ermenau endet (vorausgesetzt, die Strecke nach Ermenau steigt an).

Tschüß
Utz
Rheinhaven - und weg ist er ...

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pgb (11.04.2015)

56

Tuesday, November 6th 2012, 6:15am

Guten Morgen!

@Hein: Das ist ja auch gut so, dass jeder sein eigenes "Ding" machen kann. Eine Art Plan habe ich bei meinen ersten beiden Anlagen nicht gemacht. Was leider zu Problemen führte, die vermeidbar gewesen wären. Ich hatte mich zu sehr auf einen Gleisplan versteift, der aber nicht wirklich Sinn machte. Ein Problem war dabei auch nicht nicht vorhandene Vorbildkenntnis. Heute weiß ich zwar auch das meiste noch nicht, aber zumindest einiges mehr als früher.

Das aktuelle Heft "Anlagen-Planung" von Otto O. Kurbjuweit war ein zusätzlicher Anstoß in die gleiche Richtung. Ob ich mich nachher sklavisch an Fahrpläne halte, möchte ich bezweifeln. Da mag der eine oder andere Zug auch dazwischen bewegt werden, wenn es der Sohnemann, Besuch oder ich selber es möchte.

Aber im Kern möchte ich, dass mit einem realistischen Plan auch ein realistischer Ablauf möglich ist. Bei den Längen müssen wir ja alle Kompromisse eingehen, aber der Rest sollte passen.

Ein Pendelbetrieb und eine von Hand bediente Übergabe sind natürlich auch möglich, setzt aber natürlich angepasste längere Pausen voraus, sonst rangiert man und versehentlich geht schon der rote Brummer auf Reise und steht vor einem. ;( Aber das läßt sich ja einstellen.

@Utz:

Das Kassettensystem war auch in einem anderen Forum schon Thema. Letztlich finde ich solche Kassetten in Null zu schwer wegen der Wagengewichte (vor allem wenn es mehr als 70 cm werden) und dazu wäre ja noch Platz für das Kassettensystem nötig, der vom Bahnhof Ermenau abgeht. Auch möchte ich nicht um die Kurve zur Tür hin wandern, da dort ein Schrank in der Ecke steht und im Türbereich möchte ich keinen Limbo tanzen.

Aber wenn ich meinen Wagenpark so überdenke, bin ich guter Hoffnung, es nicht zu übertreiben. Ich war noch nie ein großer Sammler. Aktuell umfasst mein Wagenpark 6 Wagen, dazu kommen drei aus dem Startset sowie ein Ssy 45 sowie ein Klappdeckelwagen. Dazu 2 Loks. Dann bin ich bei 11 Wagen. Ja, ich weiß, ich steh erst am Anfang. Aber vorsichtig geplant ist bei ca. 20 Wagen Schluß. Bei 5 Anschließern und Abstellmöglichkeiten in den Bahnhöfen denke ich, dass es sich verteilen wird. Dazu die Hintergrundkulisse, die 2-3 Wagen schlucken kann.

Ab diesem Moment möchte ich mich eher um Details bei der Ausgestaltung kümmern, den Fuhrpark supern und mit dem, was vorhandenen ist, Betrieb machen. Und wenn es dann doch so kommen sollte, dass mal 5 Wagen über sein sollten, dann kommt wirklich mal der Fünffingerkran. Dafür plane ich aber nicht eine solche Baustelle mit Extraplatz.

Trotzdem danke für die Anregung.
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Altenauer (29.08.2017)

57

Sunday, December 9th 2012, 8:18am

Guten Morgen zusammen.

Während ich mich gleich auf den Weg nach Hagen mache, hab ich mal ein Video für euch von der ersten Führerstandsmitfahrt in Geiswang.

Gut, sieht jetzt ein wenig wie Mecklenburg-Vorpommern aus, aber die Styrodur-Hügel kommen noch. :thumbsup:

[link=' http://youtu.be/R3GP4wG0_ZU'][/link]

Viel Spaß damit.
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Bob Stevens (09.12.2012), gabrinau (09.12.2012), Norbert (09.12.2012), Bodenbahner (09.12.2012), Udom (09.12.2012), pgb (11.04.2015), Altenauer (29.08.2017)

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Location: Australia [ South Australia ]

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58

Sunday, December 9th 2012, 8:59am

Hi Carsten

Looking good, Looking good . It is always fascinating to see the birth of a new layout.

Cheers Bob.

59

Monday, December 10th 2012, 2:14pm

Hi Bob,

nice, that you like it. In the next months I want to build the landscape with foam and also ballasting the tracks. I hope it was correct translated. :whistling:
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60

Friday, April 10th 2015, 5:25pm

Geiswang oder wenn Träume schrumpfen...

Hallo zusammen,

die Forumssoftware sagt, dass hier 851 Tage nix passiert ist. ;( Hm... :whistling:

Ich schreibe hier trotzdem mal weiter. Vielleicht auch, damit Neueinsteiger im Forum den Zusammenhang als auch meinen Weg dahin verstehen können. Und zwei Threads zu Geiswang führt auch nur zu Mißverständnissen.

Also mal alles auf Anfang.

Grundlegendes:

Verschiedene Freunde hier aus dem Forum haben es von mir persönlich in den letzten Monaten gehört, manche auch über meine Verkaufsanzeigen gelegentlich mit bekommen: ich habe mich verkleinert!

Von einem Raum von an die 30 Quadratmeter bin ich in einen wesentlich kleineren Raum umgezogen. Dies aus freien Stücken und meine Tochter freut sich über den "Palast". Warum habe ich das, gerade bei Spur 0, gemacht? Nun, 15 Meter Tische erwiesen sich bei meinem Zeitbudget als viel zu aufwendig. Da mein Nachwuchs teils sehr zeitfordernd ist, der Beruf ausgeübt werden muss und Haus und Familie ihren Tribut fordern war das Projekt zu groß :!: Es machte sich Frustration breit, dass das immer im Rohbau bleiben würde. Zumal dank der schönen Technik der Lokomotiven diese immer auch bei verschmutzten Gleisen fahren und man daher eher einen Fahrtag, als einen Basteltag eingelegt hat.

Ich habe mich daher, nicht zuletzt durch das SNM-Magazin mit dem Betriebsdiorama von Herrn Lomnicky, wieder auf meine ursprünglichen Planungen vor 2012 besonnen. Nicht zuletzt weil meine letzte N-Anlage auch klein und fein werden sollte. Diese Paradigmenwechsel mit den verbundenen Neubauten meiner Anlagen machte mich leider schon im alten N-Forum bekannt. ;( Aber letztlich spiegelt es auch meine privaten Lebensumstände mit einem behinderten Kind wieder, welches mir zeitlich, finanziell und kraftmäßig meine Grenzen aufzeigte. Ohne all dem wäre ich vielleicht immer noch bei einer meiner ersten Anlagenkonzepte. So erfuhr alles immer eine Anpassung.

Ich will mir den Stress einer Mammutaufgabe auf viele Jahre verteilt nicht mehr bei meinem Hobby antun.

Zudem schreibe ich ja regelmässig an meiner Baureihenseite br64.de, was auch in Zukunft einiges an Zeit kostet.

Aber genug der Hintergründe:

Nun soll es also losgehen. Wir waren bei einem Betriebsdiorama stehen geblieben.

Den aktuellen Gleisplan seht ihr im Anhang. Die blaue Weiche samt Rampengleis ist ein Denkspiel, wo ich mir nicht sicher bin, ob ich es umsetze. Auf der einen Seite ermöglicht es mehr Spielmöglichkeiten, auf der anderen Seite läuft der Plan damit auf der kleinen Fläche überladen zu wirken. Die Realbilder zeigen den Plan ohne diese Weiche. Ohne Weiche wäre das Bahnsteiggleis ca. 1,30 Meter und damit beim Vorbild gut 58 Meter lang. Nicht üppig, aber auszuhalten.

Das bayerische Agenturgebäude bietet ja von Haus aus auch ein Lager als Adressat für Güterwagen. Somit gäbe es ohne Weiche sowohl einen kleinen Anbieter auf der rechten Seite sowie neben dem Express- und Stückgut des EG die Firma im Hintergrund im Halbrelief.

So gibt es schon das eine oder andere zu rangieren. Der Fabrikanschluß wird im Straßenplanum verlegt und erhält eine Gleissperre.

Die Segmentdrehscheibe von NDetail muss noch aufgebaut werden und wird manuel per Handrad bedient. Das Agenturgebäude von Hans Hopp ist im Aufbau, wie man den Bildern entnehmen kann. Allerdings hätte ich hier gerne eine etwas heruntergekommenen Charme einer Strecke kurz vor der Stilllegung.

Die Anlage wird den Oktober 1967 zum Vorbild haben und damit das Ende der Epoche drei im Herbst zeigen.

Am gestalteten Bahnhof wird es ein kleines Fiddleyard zum Umsetzen geben. Langfristig ist auch die Teilnahme an Modultreffen oder das Verlängern der Anlage möglich.

So weit die ersten Informationen.

Mehr in Bälde.

Carsten
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