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jbs

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21

Wednesday, June 10th 2015, 3:04pm

Hallo Stefan,

sehr schön, dass die TAMS RCD-2 und RCD-8 zusätzlich Stromsensoren haben. Ich habe die RCD-1 und die haben das nicht.
Viele Grüße,
Johann

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Toto

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22

Wednesday, June 10th 2015, 11:24pm

Umplatzieren von Loks

Hallo Johann,

das eine Software auf manuelles Umstellen von Loks übel reagiert ist schon klar. Aber es ist der Software ja relativ einfach mitzuteilen.

Aber deine lückenlose Railcom-Erkennung nützt bei verlorenen Wagen auch eher wenig. Und das ist wohl nur über eine lückenlose Stromfühler Rückmeldung oder Achszähler möglich.
freundliche Grüße

Torsten


In Spur 0 noch Neuling, sonst noch H0 3 Leiter

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jbs

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23

Thursday, June 11th 2015, 1:13am

Hallo Toto,

das händische Umsetzen von Loks und die Panik, die dadurch in der Steuerungssoftware ausgelöst werden, sollte nur das Problem verdeutlichen.
Viele Grüße,
Johann

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24

Thursday, June 11th 2015, 2:43am

Hallo,

den Einsatz von RailCom Detektoren an "kritischen" Stellen finde ich allerdings auch nicht verkehrt. Ich weiß jetzt noch nicht wie die Steuerung damit umgeht wenn ein Block belegt ist der eigentlich "frei" sein sollte. Wird dann automatisch ein NotAus an die Zentrale geschickt?

Schlimmstenfalls fährt ein Geisterzug ohne vor belegten Blöcken zu halten (die Steuerung bremst ja in diesem Fall die DecoderAdresse nicht). Aus diesem Grund bin ich am überlegen in der Mitte der Bahnhofsgleise und bestimmten Blöcken RailCom-Detektoren mit integrierten Belegtmelder einzubauen. So halt das kein Zug über mehrere Blöcke "unerkannt" fahren kann. Das ermöglicht mir dann auch an einigen Stellen einen Zug aufzugleisen. Zuerst wird ja vom Belegtmelder der
Block gesperrt, anschließend fährt der Zug vor der ersten Weiche über einen RC Detektor und sollte nun auch von der Steuerung gebremst werden können.

Liege ich da richtig?

Kann ich bei RailCom (ja ich weiß, nutzt hier fast keiner deshalb stelle ich mir die Antwort für später selber) eine Lok ansteuern ohne sie vorher virtuell "aufs Gleis" zu stellen.

Natürlich könnte ich den Zug auch manuell anmelden. Ich bin aber Faul und steh' auch Lenz. 8o

Gruß
Stefan

@Johann: Das schreit doch nach einem Update Deiner Detektoren :rolleyes:

arnico

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25

Thursday, June 11th 2015, 9:42am

So wird ein Schuh draus

Liebe Automaten,
das Railcom - System wird erst richtig gut, wenn man sich gefälligst auch total in ihm bewegt. Das heißt leider ein wenig (= viel mehr) Geld in die Hand zu nehmen und die Wagen nicht nur als tumbe Verbraucher dastehen zu lassen, sondern bitte schön jedem Wagen ordnungsgemäß einen vollen Railcom - Fahrdecoder zukommen zu lassen, was insbesondere für die Güterwagen bedeutet, auch Stromabnehmer/Pilzkontakte nachrüsten zu müssen. Alles andere sind nur Kompromisse - und dann muss man den Grad der Automatisierung eben für sich selbst bestimmen. Aber mit voller Decoder-Ausstattung geht es auch, den G10 im Schattenbahnhof händisch umzusetzen. Das System merkt den Verlust bzw. Zugewinn an anderer Stelle. Wer's braucht, wird so auch bedient. Schön, ne?
Viele Grüße, Arnold

jbs

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26

Thursday, June 11th 2015, 11:00am

Moin Stefan,

auch ohne Railcom (oder eine andere Zugerkennung, Barcodes, RFID..) kann die Steuerungssoftware einiges gegen Geisterfahrten unternehmen und vor allem dem Programmierer (Dir!) Mittel an die Hand geben selbst Vorsorge zu treffen. Für Traincontroller (TC) GOLD gibt es unzählige Vorschläge im TC-Forum bzw. TC-Wiki. Als Einstieg z.B. mal das hier lesen: http://www.tc-wiki.de/index.php/Falschfa…_was_tun_%3F%3F . Echte Zugerkennung macht alles einfacher und sicherer (und teurer, allerdings).

Da die meisten Geisterfahrten durch falsch gestellte Weichen entstehen, wäre die wichtigste Vorbeugemaßnahme: echte Rückmeldung der Weichenstellung an das Programm. Das war mir zu aufwändig, aber das versehentliche manuelle Stellen von Weichen verhindere ich dadurch, dass ich Weichen NUR über TC stelle und damit das Programm dafür sorgt, dass ich nicht in aktiven Weichenstraßen rumpfusche.

Viele Grüße,
Johann

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27

Thursday, June 11th 2015, 11:34am

Der Schuh passt mir nicht

Hallo Arnold,

ich nehme mal an, dein "Vorschlag" richtet sich gegen die Automatisierung als Ganzes. Das könnte ich gut verstehen.

Mit meinem Wechsel von H0 zu NULL mit reinem Punkt zu Punkt-Betrieb habe ich mich mittlerweile komplett von automatisierten Zugfahrten verabschiedet. Trotzdem verwende ich TC für alles mögliche, außer Fahren halt.
Ich habe z. B. keinen einzigen Belegtmelder installiert, aber in zwei Tunnelstrecken Railcom Detektoren im Einsatz. Damit schalte ich via TC den Sound im Tunnel aus und auch wieder ein. Analog soll es bei EIn/Ausfahrt im Schattenbahnhof werden und ich plane vor einer Schranke das automatische Läuten der Loks. Insgesamt komme ich auf vier Railcom Detektoren und ein Interface, kostenmäßig überschaubar.

Bei einem anderen Layout könnte ich mir auch automatische Zugfahrten vorstellen. Jeder wie er Lust hat.

Viele Grüße,
Johann

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28

Thursday, June 11th 2015, 4:57pm

Nur die Wahl der richtigen Schuhgröße...

Hi Johann,
also MEIN persönlicher Grad derAutomatisierung ist: auf 4m x 0,6m betreibe ich 8 servoelektrische Weichen, 12 BM, 16 Punktmelder und fahre mit TC Gold. Ich kann eine Stunde Rangieren, wobei ich TC zum reinen Gleisstellbild degradiere, aber ich kann auch 'zum reinen Angeben' einen Zug automatisch "einfahren" lassen und die Lok per TC umsetzen lassen. Nur weil es eben geht und ich mich dran freue, dass man das programmieren kann.
Ich wollte nur sagen, die Bandbreite ist groß, und es geht fast alles. Wenn man also den Ehrgeiz hat, warum sollte man nicht jeden Wagen unverwechselbar machen, indem man ihn mit einem Fahrdecoder ausstattet? Manche rüsten an ihren Wagen mehr zu als die 32€ für einen Decoder.

Ich bin schon vor 10 Jahren mit Selectrix und Lokerkennung gefahren, und hatte beim Umstieg auf Spur0 gedacht, ich kehre zum reinen Purismus zurück. Aber ich bin wieder ein klein wenig rückfällig geworden. Es fing mit den Servos für die Weichen an, dann habe ich die alten Reflexlichtschranken wiederentdeckt, na ja und nun siehe oben...

Beste Grüße,
Arnold

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29

Thursday, June 11th 2015, 5:07pm

statt 32 Euro geht auch ein Drittel


Ich wollte nur sagen, die Bandbreite ist groß, und es geht fast alles. Wenn man also den Ehrgeiz hat, warum sollte man nicht jeden Wagen unverwechselbar machen, indem man ihn mit einem Fahrdecoder ausstattet? Manche rüsten an ihren Wagen mehr zu als die 32€ für einen Decoder.


Hallo Arnold,

wieso 32,- Euro?
Ein Tams FD-R Basic kann als railcom-Sender fungieren und kostet rund 1/3

Sind schwer zu programmieren und Kabel anlöten ist auch seehr kniffelig, gibt es aber mit Kabel etwas teurer.
Es muss kein Lokdecoder sein (der dann, wenn nicht von Lenz, soweit ich weiß noch einen Widerstand zwischen die Motorkabel benötigen würde, aber das wissen Andere sicher besser).
entgleisungsfreie Grüße
Hans-Jürgen alias urmel64

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30

Thursday, June 11th 2015, 5:38pm

Danke, Hans-Jürgen,
ich habe den Funktionsdecoder noch gar nicht realisiert. Ich war von einem Tams - Fahrdecoder ausgegangen.

Ich frage mich sowieso schon immer, warum Personenwagen mit Decoder eigentlich so teuer sind.

Gut, dann wäre tatsächlich der Aufwand für eine vernünftige Stromabnahme-Nachrüstung größer als der Decoder-Aufwand. Man bräuchte eine kleinen feinen Pilzkontakthalter, den man direkt auf den Wagenboden kleben könnte.

Viele Grüße,
Arnold

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31

Thursday, June 11th 2015, 6:09pm

High Heels vs. Jesus Latschen :-)

Hallo Arnold,

ich dachte du wolltest mich mit deinem ersten Post hochnehmen :S

Scheint als wenn wir eine ähnlich "Laufbahn" hinter uns haben. Meine ersten Schritte in "Modell"-bahn-Steuerung habe ich in Prozesstechnik im Informatik-Studium 1974 gemacht. 3 Märklin V200 mit 1-3 Magenten an jeder Seite und x Reedkontakte über die Platte verteilt. Für die Steuerung bzw. Regelung hatten wir ein IBM /7 Prozessrechner zur Verfügung. Irres Ding. 1985 habe ich dann auch mit Selectrix und selbst programmierter Steuerung wieder angefangen. Das ging dann mit diversen jeweils halb fertigen H0-Anlagen ne ganze Weile. Irgendwann habe ich Lust an der Programmierung verloren und bin auf TC umgestiegen. Die letzte H0/Selectrix/TC staubt jetzt vor sich hin.

Mit dem Umstieg auf NULL vor 2..3 Jahren bin ich dann knurrender Weise auf Lenz umgestiegen (ein echter Rückschritt) und natürlich wieder mit TC. Nachdem der erste Teil betriebsfähig war, habe ich die Reißleine gezogen, weil ich viel Spaß am selber fahren hatte und viele Vorteile des Lenz'schen Systems mit den Eingriffen für die Automatik verloren gehen. Also alle Belegtmelder wieder ausgebaut, bis auf 2 Railcom-Detektoren. Weichensteuerung bleibt bei TC mit verteilten Gleisbildstellpulten. Gefällt mir ganz gut so.

Viele Grüße,
Johann

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32

Thursday, June 11th 2015, 6:24pm

Railcom in Wagen

Hans-Jürgen, Arnold,

Funktionsdecoder in Wagen verstehe ich (Licht, Kupplungen...), aber welchen praktischen Wert hat ein Wagen mit Railcom? Sagt doch mal ein Beispiel.

Außerdem gebe ich mal die Frage von Stefan weiter, der das ganze hier ja ausgelöst hat: Was passiert eigentlich, wenn mehrere bzw. viele Railcom-Sender ihre Adressen gleichzeitig in einem Block senden? Ist das protokollmäßig überhaupt vorgesehen? Die Austastlücke ist ja auch nur kurz? Habe ich mir bisher keine Gedanken drum gemacht, weil bei mir ja nur die Loks Railcom'er sind.

Viele Grüße,
Johann

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33

Thursday, June 11th 2015, 7:03pm

tja

... wenn du mich so direkt fragst, den Sinn jeden Wagen mit einer eigenen Railcom-Adresse zu versehen habe ich nicht hinterfragt - nur dass es günstigere Wege gibt.
Normal reicht natürlich wenn das Tfz railcom sendet und damit dem Steuerungsprogramm quasi eine "Zugnummer" liefert, anhand derer z.B. je nach eingestellter "Gattung" ganz bestimmte Gleise befahrbar gemacht werden.
Aber das wäre für die meisten hier in Spur 0 eh nicht machbar.
entgleisungsfreie Grüße
Hans-Jürgen alias urmel64

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Thursday, June 11th 2015, 7:14pm

Hallo liebe Mitschreiber,

jetzt kommt Ihr ja richtig in Fahrt (Achtung Wortpsiel!).

Natürlich soll bei einer PC-Steuerung der Spielspaß nicht zu kurz kommen. Ich werde vermutlich die Software auch nur zu 30 % (einfach mal daher gesagt) ausnutzen. Also Fahrstraßen und Signale schalten, Blocküberwachung, Züge nach Hp1 erst nach einer Verzögerungszeit (Zufall) los fahren lassen und solche sachen. Die Steuerung soll dabei auch komplett über den PC geschehen (Tablet/Handy, oder mir am liebsten umgebaute Multimaus). Der PC soll halt über alles Bescheid wissen und eingreifen wenn ich zu blöd zum Fahren bin.

Ob es Sinn macht gleich in jeden Wagen einen RailCom Transmitter einzubauen kann ich noch nicht beurteilen. Woher weiß dann die Steuerung welche Adresse die Lok hat, es macht ja keinen Sinn einem Wagen einen Bremsbefehl zu schicken. Wird sich aber dann zeigen wenn endlich mal meine Belegtmelder kommen und ich die Steuerung einrichten kann.

Bis dahin bin ich für jetweige Information schon mal dankbar. Das erleichtert mir (und vielleicht Anderen) den Einstieg in dieses umfangreiches Thema. Wie weit man geht kann ja jeder für sich Entscheiden. Alles geht, nix muss.

Danke nochmal
Stefan

Toto

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Thursday, June 11th 2015, 10:33pm

Hallo Stafan,

aber wofür dann überhaupt Rückmelder oder gar welche mit Railcom? Wenn Du nur Fahrstrassen und eventuell nur Weichen oder Signale schalten willst, wofür dann eine PC Steuerung. Viele neuere Zentralen bieten das auch ohne PC, und das durchaus auch auf mobilen Clients. (Pad oder Smartphone) Abzuwarten wird sein was das von vielen heiß ersehnte Mobile Control II leisten kann. Das auch nicht nur im Verbindung mit einer ECoS. Es ist als freie Plattform angekündigt und wenn sich Programmierer (für die entsprechenden App´s) finden wird es evtl. auch mit anderen Zentralen nutzbar sein. Den größten Vorteil dieses Gerätes sehe ich in dem "blind" ,also ohne ständig drauf zu sehen, bedienbaren Geschwindigkeitsregler in Verbindung mit Grossen Display was dann eben auch einen Gleisplan, Fahrstrassen oder Ähnliches anzeigen kann.

Vielleicht findet sich ja auch ein Programmierer der eine App zur Benutzung mit Lenz Zentralen erstellt. Und Fahrstrassen und die Darstellung eines Gleisplans sollten dann auch möglich sein, denn so gesehen läuft auf dem Gerät dann ja nichts anderes als eine Steuerungssoftware die dann aber auch die Möglichkeit der mobilen Nutzung mit sich bringt. Aber diese Umsetzung bzw Entwicklung ist ja noch Zukunftsmusik. Da können wir uns nur von allem Weiterem überraschen lassen.

Ein guter Grund zur Verwendung einer Steuerungssoftware sehe ich allerdings in den hier schon erwähnten Beispielen wie z.B.: Ein und Ausschalten von Sound oder Licht in Tunnels oder Schattenbahnhöfen oder dem Auslösen bestimmter Funktionen eines Triebfahrzeugs oder Anhängers. (Denke da sind sehr viele Möglichkeiten gegeben) Da sind wiederum zur Identifizierung des einzelnen Fahrzeugs Railcom Rückmelder erforderlich. (Oder RFID etc) Ob das eine App auf einem Gerät wie die Mobile Control II jemals leisten werden kann sei damit auch dahingestellt und abzuwarten.


Der Markt für Software und Hardware zur digitalen Moba ist gross und bunt. Die Wahl der "richtigen" Software und auch Hardware ist oft eine Glaubensfrage. Manchmal beginnt man dann einfach mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. (Ich spreche aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung, in der auch bestimmt nicht jede Entscheidung die richtige war) :D


Das Wichtigste ist einfach vorher gut einlesen und Informationen sammeln. (und genau dafür hast Du die Anfrage hier ja gestartet)
freundliche Grüße

Torsten


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Friday, June 12th 2015, 12:40am

Hallo Torsten,

ab dem 2. Absatz wird es "wärmer". Bisher bewegen wir uns in die richtige Richtung. ECos habe ich mir bereits angeschaut und die Vor-/Nachteile für mich abgewogen. Bisher bin ich immer noch von einer PC-Steuerung überzeugt. RocRail daher das dafür die Quelltexte verfügbar sind und mir bisher am sympatischten ist. Auch wenn ESU Ihre Software/Schnittstellen frei zugänglich macht.

Um etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen: ja, beruflich programmieren wir Android Business APPs und Schnittstellen zu Maschinen und Software. In unserer Freizeit möchten wir uns damit beschäftigen. Ein reines Übungsprojekt. Auch wenn es bereits andere fertige Systeme gibt.

Bis dahin möchten wir uns aber "im Markt befindliche" Systeme bedienen. Ob RocRail uns ausreicht oder ob es TrainController, iTrain usw. wird, das wird sich zeigen.

Und, muss man denn immer alles hinnehmen was ein ein Hersteller diktiert? Wir haben in der Spurgröße G begonnen Funkdecoder zu bauen aus einfachsten Mitteln (AVR Mikrocontroller, RFM Funkmodul, L293D Motortreiber, ULN2803 für Funktionsausgänge) Kosten ca. 10 EUR pro Lok (ohne Sound). DCC ist eine andere Baustelle, da schon der Rückkanal über das Gleis läuft. Meiner Meinung nach wäre es lange Zeit hier ein Funkmodul einzubauen. Das kommt ja jetzt auch aber nicht so als von uns gewünscht. Und das haben wir auch nicht zu entscheiden. Auch möchte ich die Decoder in meinen Spur 0 Loks durch Eigenbauten ersetzen. Dieser Zug ist erstmal abgefahren und es geht hier auch um Kompatibilität mit Fremdloks/Fremdanlagen.

Manche pimpen Ihre Lok, ich meine Steuerung (Software). Dabei möchten wir auf Standards setzen, zumindest Hardwareseitig.

Gruß
Stefan

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37

Friday, June 12th 2015, 7:57pm

wenn Du Programmierer bist

Hallo Stefan,

das Du also solche Vorraussetzungen mitbringst kann keiner ahnen. Aber wenn Dir etwas kompliziertere Programmierabläufe nichts ausmachen (denke ich mir in dem Fall jetzt mal) dann lies Dich mal ein wenig mehr bei Rocrail ein. Wie schon erwähnt ein offenes Forum mit vielen netten Leuten die einem alle Fragen beantworten. Und wenn Du gerne deine Steuerungssoftware pimpen willst dann solltest Du Dich da auch zu Hause fühlen. Rob (der Programmierer der Software) ist für jedermann ansprechbar und nimmt gerne konstruktive Vorschläge für eigene Gedanken, Abläufe und Verbesserungen an. Viele neu aufkommende Systeme werden in kürzester Zeit implementiert.

Es gibt da noch viele andere interessante Hardware Projekte. fichtelbahn.de oder digitalbahn.de um nur mal was zu nennen. Weiß ja nicht ob Du davon schon mal was gehört hast.

Ich wünsche allen einen schönen Freitag Abend
freundliche Grüße

Torsten


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38

Friday, June 12th 2015, 11:27pm

Hallo Torsten,

ja man geht halt nicht gleich damit hausieren und ich mach mir damit auch keinen Druck. Rocrail beobachte ich schon seit ein paar Jahre, habe mich auch schon in den Sources eingelesen und geprüft wie man da "eingreifen" kann. Erst mal herantasten und schauen was geht, wo es zwickt und mit was man leben kann. Natürlich bietet ein Fachforum einiges an Informationen und Antworten aber wie so oft gibt es viele Möglichkeiten und jeder hält seinen Weg für den Besten. Ist ja auch in Ordnung. In H0 ist es bei manchen wohl kein Problem lange Bahnhofsgleise und Bremsabschnitte zu bauen, bei uns sieht das etwas anders aus. Da geht die Bahnhofseinfahrt sofort in den Haltebereich über. Deshalb haben mich Eure Lösungen und Gedanken interessiert.

Heute sind die Belegtmelder gekommen und werden wohl heute Nacht noch eingebaut. Dann werde ich man den ersten Zug einrollen und bremsen lassen. Mal sehen ob ich den ESU auch gleich noch zur Mitarbeit überreden kann. Für mich ist Modellbahnelektronik Neuland, ich denk mir da immer oft wie einfach man das in Digitaltechnik lösen kann und bin überrascht warum immer alle von Relais sprechen wenn es eine Kombination aus Optokoppler und Mosfet auch machen würde. Ich mag das geklappere nicht.

Die von Dir genannten Seiten sind mir bekannt, aber ein regelmäßiger Besuch kann ja nicht Schaden.

... to be continued

Gruß
Stefan

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Saturday, June 13th 2015, 11:17pm

Sodala,

Hallo,

wie Ihr auf dem Bild sehen könnt war heute mal eine Verkabelungsorgie. Dabei wurden auch einige Kabel der Stromversorgung durch einen größeren Querschnitt ersetzt.

Aber nun wieder zum Thema:
In "fliegender Verkabelung" wurden die Melder mit dem Modul und der Zentrale verbunden, RocRail eingerichtet und BINGO! kaum rollt der Zug ein leuchtet da schon was rot. Nun werde ich mal den Gleisplaneditor bemühen und dann geht es um die Blockeinteilung.

index.php?page=Attachment&attachmentID=13979


Nun noch eine Frage:

Ich habe ja die Bahnhofsgleise in 3 Blöcke geteilt, je nach Fahrtrichtung definiere ich diese in einen "Enter" und zwei "In" Blöcke oder?


Vielen Dank an alle die mich bisher untersützt haben!

Gruß
Stefan

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40

Sunday, June 14th 2015, 10:57am

Die kleine, preiswerte Lösung Kameraüberwachung

Auch ich besaß mal einen 40ständigen Schattenbahnhof in H0 mit entsprechender Steuerungstechnik.
Selbst diese Masse an Zügen war mir auf Dauer langweilig.

Heute fahre ich 6 Züge in 0n30 direkt, der kleine Schattenbahnhof wird von zwei
preiswerten Kameras (120 Euro mit Monitor) überwacht und die Züge dort auf Sicht
auch hintereinander eingestellt.

Dies alles ohne Besetztmelder und Steuerungstechnik um das freie Gleis zu finden.

Die herkömlichen Digitalsteuerungen (bei mir Lenz) sind aus meiner Sicht nur für kleine Zugmengen sinnvoll.
Bei größeren Zugmengen ist Automatisierung mit PC und Software wohl kostengünstiger und effektiver.

Jo

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