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berndh

Hilfsbremser

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Sunday, November 4th 2018, 3:14pm

Frottendorf - Crottendorf in Franken

Hallo in die Runde,

ich tüftele nun schon eine Weile an meiner Vision einer Out and Back Bahn.

Nach unzähligen Wochen Online-Recherche, Lokalbahn-Reminiszenzen, Tom Tofte ist überall - ein ganz großer Planer, sowie Offline in Büchern von Siegfried Bufe, aller SNM Ausgaben, Hp1 sowie diverser MIBA und weiteren Zeitschriften - sind dann ein paar Eckpunkte gesetzt worden.

SNM Anlagen von Heinz Lomnicky, Zwänge in seinen Varianten, Hafenbahnen, Industrie, GLAs, Awanst, ein reines BW, die Spitzkehren der BRD - viele Variationen Standen schon auf dem Prüfstand.

Es soll also final ein Endbahnhof her, Lokalbahn mit ordentlich Güterverkehr, er muss in Franken liegen da ich der V80 anheim gefallen bin. Ich suche nach einer Mischung aus viel Realität und etwas Fiktion um echten Betrieb mit Frachtkarten und Bahnhofsblatt fahren zu können.

Als Katalysator diente das Buch Original Crottendorfer Eisenbahngeschichten von Siegfried Bergelt. Chapeau!

Crottendorf ist fast optimal, außer dass es ca. 200km weit weg von Bamberg in der ehem. DDR liegt, aber die Freiheit nehme ich mir, ergo Frottendorf - der Name war noch dazu frei.

Anbei etwas Background- zur Einstimmung, Güterverkehr und Bilder zu Crottendorf:
http://www.eisenbahnwelt.com/19820918.html
http://schlettau-crottendorf.dehttps://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7827650
http://www.eisenbahnwelt.com/19890812.htmlhttp://www.eisenbahnwelt.com/19830122.html
https://crottendorf.jimdo.com

Transformiert habe ich die DR zur DB und fränkisch/bayerisch wird es durch die Doppelweiche - so meine Begründung.
Zeitraum soll so 1960 bis 1970 sein, etwas Dampf, etwas Diesel.

Platz habe ich nur 5,10m x 3,0m die physisch nicht erweiterbar sind, daher der die L-Form mit einer Anlagentiefe von 70cm.

Anbei ein Gleisplan und meine Kompromisse und offenen Fragen, ...


  1. Die max. Zuglänge ohne Lok von 110cm ist festgelegt druch die NL 110cm auf dem Umfahrgleis #2 UND die NL vom Lokgleis mit 55cm ( max. BR 50), passend dazu FY
  2. Bei max. Zuglänge mit Lok von 165cm (110cm+55cm) jedoch nur 135cm NL im Ausziehgleis, bleiben nur 25cm für die Lok selbst, also kann max eine V60 (oder V36,V20,Köf2/3) den ganzen Zug ausziehen. Andere Loks müssten in Teilen den Zug zerlegen. Alternativ Bahnhofsköf stationieren? Ist doch schöner mit den Zuglok zu rangieren - da diese sonst nur umsetzt, ohne eine Bahnhofslok (V20, Köf2/3)
  3. Aufgrund des Raumbreite 3m, dem R2 Kurvenradius der Strecke, bleiben nur 165cm für das FY. 55cm für die BR50 und 110cm für Wagen
  4. Bahnsteig ist mit 1m etwas knapp bemessen, da aber fast nur GMP/PMG und da Lok und Güter/Packwagen auf den 2 Weichen stehen, sollte es für Passagiere reichen, oder?
  5. Ladestrasse etwas kurz, und es muss stets 1 Weiche mit benutzt werden um die Lok nicht dort einzuschließen
  6. Lokgleis ist gleichzeitig Ladegleis für Tankwagen mit Bodentank
  7. Betreibsstellen alle sequentiell, Konsequenz also Langeweile, da Wagen vorsortiert ankommen müssen?
  8. Lokschuppen - optional oder gleich entfallen lassen? Früher war da mal einer.
  9. Steckengleis aufsteigend oder abfallend R2. Real abfallend, ungünstig für FY-Konstruktion, besser für die Optik der Kurve?
  10. Anlagentiefe aktuell 70cm, wären 80cm besser und wären ein paar grad Schräglage noch besser - um die parallelen Gleis zur Anlagenkante zu verhindern? Andererseits, leben die MiniMax -ler, Modulisten und Fremos dieser Welt auch mit vielen parallelen Gleisen, schwierig.
  11. Sind Gleissperren irgendwo notwendig?
  12. Was habe ich übersehen?


Freue mich über Feedback, Kritik und Anregungen.


Grüße, Bernd
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Bahngeneraldirektor

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Sunday, November 4th 2018, 5:32pm

Warum in die Ferne.....

Hallo Bernd,

warum in die Ferne(Sachsen) schweifen, wenn das Gute liegt so nah(Oberfranken) ?
Du schreibst: ".....muß in Franken liegen da ich der V 80 anheim gefallen bin....."
Wenn Du einen "klassischen V 80 Endbahnhof" willst, dann schlage ich Dir den vor:

Heiligenstadt in Oberfranken (sogar mit zwei Doppelweichen)


Ab den von Dir favorisierten 60-ern kamen u.a. auch noch folgende Baureihen hier zum Einsatz:

V 36 / V 60 / Köf 2 / Köf 3 / VT 70 / VT 75 / Hydronalium / VT 98
BR 64 / BR 86 / "Adler-Zug" für Filmaufnahmen


Außerdem wurden vom Bw Bamberg noch weitere Endbahnhöfe mit mit der V 80 angefahren,
z.B. Schlüsselfeld / Ebrach / Scheßlitz / Behringersmühle

Wenn Dein Interesse geweckt sein sollte, empfehle ich Dir folgende Lektüre:

"Lokalbahn Forchheim - Heiligenstadt" von Wolfgang Bleiweis/Hermann Meißner ISBN 3-928786-51-2 und
"Lokalbahn Forchheim - Fränkische Schweiz" von Siegfried Bufe ISBN 3-922138-11-X
Wenn Du mehr wissen willst, melde Dich einfach über PN bei mir
Herzliche Grüße aus Oberfranken
Arnold

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berndh

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Sunday, November 4th 2018, 6:02pm

Hallo Arnold,

Danke für die Anregung. Die Büchlein mit den gelben Covern hab ich auch schon durchgeblättert, tolle Lektüre, mit Infos zu diversen Epochen - auch mit Fokus V 80.

Die klassischen Bahnhöfe mit 2 Doppelweichen im Fränkischen, ergaben mir stets zu wenig Güterverkehr, besser ausgedrückt fehlende Wagenvielfalt. G,O, Rungen. Panzer mag ich nicht. Oder es waren Betriebe nah am Bahnhof, was dann wieder ein unlösbares Längenproblem erzeugt.

Da sehe ich Crottendorf im Vorteil, G,O, Rungen, Kds, K25, Schiebedach, Tankwagen, Haus zu Haus für die diversen Firmen im Umfeld. Final kann ich gar nicht mehr sagen wie ich zu dieser Meinung gelangt bin, man darf mich gerne korrigieren.

Gruß, Bernd

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Sunday, November 4th 2018, 7:09pm

Gude berndh,

das ist ein guter Ansatz für interessanten Betrieb auf den beengten Platzverhältnissen.

Spontan fällt mir ein:

Du kannst deutlich längere Wagenzüge bis etwa 160cm Länge umfahren, da die Lok über Gleis 3 umsetzt und somit der gerade Strang der Rechtsweiche am Bahnsteigende noch zur Nutzlänge hinzu kommt. Längenbegrenzend ist der Fiddleyard. Wenn Du Dich auf etwas kürzere Lok (BR 64/86, V 80/100) beschränkst, kannst Du durchaus Reisezüge mit 4 Umbaudreiachsern/Donnerbüchsen und sogar 3 Umbauvierachsern fahren. Natürlich auch entsprechend lange Gmp oder Ng.

Die Bahnsteiglänge kannst Du leicht vergrößern, indem Du den Bahnsteig noch in den Bogen hinein führst. Den Bogen des Hauptgleises würde ich allerdings mit einem Stück R10 als Übergangsbogen beginnen. Damit verschenkst Du zwar wieder etwas Nutzlänge (ca. 10cm), aber das kannst Du Dir leisten (siehe oben).
Der Gepäckwagen sollte bei Reisezügen am Bahnsteig stehen, sonst wird das nichts mit dem Umladen auf den Gepäckkarren.
Leider liegt der Bahnsteig gleich hinter der Fiddleyard-Ausfahrt, was nur eine sehr kurze Fahrstrecke zulässt.


Und natürlich wird der Rangierbetrieb erst richtig interessant, wenn die Güterwagen unsortiert ankommen. Dann kann der Rangierleiter zeigen, was er drauf hat.

Viel Vergnügen bei der weiteren Planung.
Mit Gruß vom Nick

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tokiner

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Sunday, November 4th 2018, 8:16pm

Schönes Anlagenkonzept

Hallo Bernd,

unsere Anlagenkonzepte ähneln sich ja sehr stark, auch ich baue eine fränkische Nebenbahn mit Endbahnhof, ein wenig Strecke und Fiddleyard.
Meine Nutzlängen für die Planung waren 4 Umbaudreiachse mit einer BR64 davor. D. h. mein Fiddleyard hat Gleislängen von 1,30 m um die 4 Waggons abzustellen.

Vielleicht kann Dich ja mein Anlagenplan noch ein wenig inspirieren, schau mal hier:
Mein Projekt Modulanlage Nebenbahn "Nerlingen"

Was mir bei Dir auffällt ist, dass Du den Lokschuppen nur mit Sägefahrt über das Ladegleis erreichst. D. h. dort dürfen nicht zu viele Waggons stehen.
Ich habe das gleiche Problem bei mir mit einem haöben Hosentrger gelöst.

Werde Deinen Thread gerne weiter verfolgen und wünsche Dir viel Erfolg mit Deiner Umsetzung des Konzepts.
Bitte weiter berichten, Thread ist abonniert :-)

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Sunday, November 4th 2018, 8:16pm

Hallo Nick,

mit der Zuglänge ohne Lok hast du recht, plus 44cm, aber da kommt bei mir vorher das FY-Limit, wenn Schubladenversion.

Wenn ich Zugbildung auf einem langen Brett machen würde und Züge jedesmal auf und abräume ginge es wohl, 170cm.
Ist sowas praktikabel oder nervt es schnell, also ein Regal an der Wand und die Züge immer neu bilden und aufbauen. Ist halt viel hantieren mit Handschuhen ???

Habe vor mich auf 64/86/V100 Länge zu limitieren, aber niemals ja - zu der 50er zu sagen, ist ein schwaches Versprechen.

R10 und der Gepäckwagen sind tolle Aspekte, die gingen unter und werde ich ergänzen.

Dank & Gruß, Bernd

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Sunday, November 4th 2018, 9:48pm

Hallo Thoralf,

der Lokschuppen war in der Tat sehr unpraktisch angebunden, der halbe Hosenträger wirkt Wunder, die 3x Kds am Silo sollen nicht behindert werden.
Was mich nun noch ein wenig stört, sind die Parallelgleis-Abstände, habe irgendwo gelesen, dass man da ein paar cm sparen kann, wenn man die Weichen kürzt.

Den Bahnsteig in der Kurve legen, klingt simpel im Plan, aber findet man da einen optisch akzeptablen Abstand der mit R10 und der Bahnsteigkante vereinbar ist?

Nerlingen ist eine Liga für sich, Alterung, Bau und alles andere. Da nehme ich den Hut.

Danke, Thoralf
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Sunday, November 4th 2018, 10:01pm

Hallo Thoralf,
für den vorhandenen Platz hast du da ein sehr ambitioniertes Projekt. Wobei Crottendorf in Sachsen liegt.... :D

Aber mal zum Vergleich was bei Lenz Gleisgeometrie so geht schau mal hier:

Den Rest dazu hier in diesem Thread:
Ein bisschen Gleisbau...Baubeginn einer neuen kleinen Anlage - mit Gleisplan
Ich habe nahezu alle Weichen verändert, sprich am Abzweig gekürzt oder aber den Abzwweig auch nach dem Herzstück mit einem Radius weitergeführt. Nur Mut, das spart Platz, macht die ganze Sache schön flüssig und du bekommst fast jeden Gleismittenabstand hin. Einizig zu beachten ist die leitende Verbidnung unter den Schwellen hinter dem Herzstück. Wenn du aber danach soweiso wieder eine Einspeisung vorsiehst ist das zu vernachlässigen.
Ich habe mir vorab einige Papierschablonen geschnitten und alles mal aufgelegt; ein Plan ist nur ein Plan. Einfach mal loslegen...
Viel Erfolg!
Gruss, Dirk

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Rollo

Bahngeneraldirektor

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Sunday, November 4th 2018, 10:23pm

Was mich nun noch ein wenig stört, sind die Parallelgleis-Abstände, habe irgendwo gelesen, dass man da ein paar cm sparen kann, wenn man die Weichen kürzt.

Hallo Thoralf,
wir haben auf Robbys Anlage das abzweigende Gleis der Weichen so weit gekürzt, dass wir auf einen Gleismittenabstand von 9cm und bei einigen Gleisen auf 10cm gekommen sind. Das bringt nicht nur platzmäßig etwas Gewinn, der größere Gewinn ist die Optik, der Bahnhof wirkt dadurch länger! Und das ist gerade bei den meist viel zu kurzen Bahnhöfen in Spur 0 für uns ein sehr wichtiger Aspekt.
Auf die Idee, den Gleismittenabstand beim Lenzgleis zu reduzieren kam Robby, als er meinen mit Pecogleis gebauten Bahnhof sah (Peco hat eine andere Gleisgeometrie mit schlankeren Weichen als Lenz)

Mit freundlichen Grüßen
Roland

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